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Oktober 2010

 

Siehe, ich habe vor dir eine Tür aufgetan und niemand kann sie zuschließen.
Offenbarung 3,8

 

31.10.2010

   

Weh denen, die mit ihrem Plan verborgen sein wollen vor dem HERRN und mit ihrem Tun im Finstern bleiben und sprechen: »Wer sieht uns, und wer kennt uns?«
Jesaja 29,15

Passt nur auf: Ihr wollt eure Pläne vor Gott verbergen. Eure Werke geschehen im Dunkeln und ihr sagt: Wer sieht und kennt uns schon?
Passt nur auf, die ihr eure Pläne vor dem Herrn verbergen wollt. Ihr wickelt eure Geschäfte im Schutze der Dunkelheit ab und denkt: »Uns sieht niemand; keiner merkt, was wir treiben!«

Wer denkt: Gott sieht nicht, was ich tue, irrt sich.

Seht zu, dass keiner unter euch ein böses, ungläubiges Herz habe, das abfällt von dem lebendigen Gott.
Hebräer 3,12

Achtet darauf, dass keiner von euch ein böses, ungläubiges Herz hat. Keiner soll sich von dem lebendigen Gott abwenden.
Achtet deshalb darauf, liebe Brüder und Schwestern, dass ihr euch nicht ebenso durch eure Widerspenstigkeit zum Unglauben verleiten lasst und euch - wie eure Vorfahren - von dem lebendigen Gott abwendet.

Zu Gott umkehren, das heißt: Buße tun. Martin Luther hat geschrieben: Unser Herr und Meister Jesus Christus spricht: "Tut Buße". Er hat gewollt: Das ganze Leben der Gläubigen soll Buße sein. (Martin Luther, 1. These der 95 Thesen von 1517)

Es geht ohne Gott in die Dunkelheit, ... fällt mir gerade ein.

Und so ist es. Was auch immer wir tun, ohne auf Gott zu hören, wird uns in die Irre, in die Dunkelheit, in die Gottesferne führen.
So ist es für uns Christen.

Nun kann ein Nichtchrist sagen, ich kannte und kenne Gott nicht und hab trotzdem Gutes getan und es geht mir gut, meine Familie ist gesund und wir lieben uns .......

Dem ist sicher nichts entgegenzusetzen – da bleibt uns Dank und Anbetung für SEINE große Gnade und Liebe, die alle Menschen einschließt, und Fürbitte, dass dieser Mensch noch erkennen möge, wem er all sein „Glück“ verdankt.

Es bleibt aber dabei, dass wir, wenn wir einmal Christus als HERRN und Retter erkannt und angenommen haben, dass wir das Begreifen geschenkt bekamen, dass wir alles SEINER Gnade verdanken und wir allein aus IHM leben.

Ist das nun eine Einschränkung? Ich sage NEIN! Denn so darf ich unmittelbar in SEINER Nähe Glück und Zufriedenheit erfahren und ER lehrt mich, was Unrecht und was Recht ist.

Das führt mich dann in die Freiheit mit Freude das Richtige zu tun und noch wichtiger, ich hab alle Zeit die Gewissheit, was auch immer schief läuft, was auch immer ich falsch mache, weil IHN doch vergessen habe – ER ist treu und liebt mich und hilft mir wieder auf.

Dies ist ein Segen, den wir erfahren dürfen in der Buße, so altmodisch dieser Begriff auch klingen mag, so birgt sich darin dennoch die Umkehr zu unserem HERRN und die ist nicht einmalig, sondern alle Tage vonnöten. Wir werden merken, dass wir immer abweichen, nicht immer gravierend doch immer von Bedeutung. Und Umkehr zu IHM ist etwas wunderbares, es ist Nachhausekommen und Seele baumeln lassen in SEINER Liebe und Geborgenheit.

Diese Freiheit und Möglichkeit zur Umkehr schließt eine unsagbare Geborgenheit ein, die mir unendlich Freude bereitet.

Diese Freude wünsche ich uns allen.

Halleluja

 

30.10.2010

  

Das Warten der Gerechten wird Freude werden.
Sprüche 10,28

Wer Gott gehorcht, auf den wartet Freude.
Wer Gott gehorcht, auf den wartet Freude; wer von ihm nichts wissen will, dessen Hoffnungen zerrinnen.

Gottes Gebote sind gut und vernünftig. Wer sich daran hält, hat Freude am Leben.

Philippus spricht zu Nathanael: Wir haben den gefunden, von dem Mose im Gesetz und die Propheten geschrieben haben, Jesus, Josefs Sohn, aus Nazareth.
Johannes 1,45

Wir haben den gefunden, von dem Mose und die Propheten geschrieben haben! Es ist Jesus, der Sohn von Josef aus Nazareth.
Endlich haben wir den gefunden, von dem Mose und die Propheten sprechen. Er heißt Jesus und ist der Sohn von Josef aus Nazareth.

Gott hat versprochen: Ich schicke einen Propheten, der meine Gebote lebt und euch meine Liebe nahe bringt. Die Jünger erkennen: Das ist Jesus.

Was kann aus Nazareth Gutes kommen? In diesem Sinne fragen wir heute auch, was kann der und der, was kann die Institution Kirche, ... Gutes bringen.

Gerade auch weil wir erleben, wie verkorkst die Welt ist und selbst kirchliche Institutionen scheinen davon nicht verschont zu sein.

Dennoch gilt unabänderlich: JESUS.

ER ist unsere Hoffnung und ER verdient all unser Vertrauen. Warum? ER ist Wort, Leben, Liebe, einfach alles was Gott uns Menschen schenkt.
In IHM finden wir was wir suchen.

Dabei gilt es nicht auf den Menschen oder den Ort zu schauen, wo SEIN Wort gerade herausschallt. Sondern SEIN WORT, ER selbst ist es, der sich genau da finden lässt, wenn wir hinhören.

Wenn mir früher jemand gesagt hätte, dass Worte die aus meinem Mund kommen anderen ein Segen sein könnten, ich hätte es nicht geglaubt, was hätte ich schon zu bieten.

Wenn mir vor kurzem jemand gesagt hätte, dass einer meiner Freunde JESU Namen höher setzt als seinen eigenen, ich hätte es nicht geglaubt. Und trotzdem erklingt SEIN Wort rein und unverfälscht aus seinem Mund und Herzen.

Wir müssen lernen zu hören, Augen und Verstand mal beiseite tun und wir werden erleben, wie SEIN Wort Wurzeln schlägt und Früchte trägt.

Und wir dürfen vertrauen, dass das was Gott mit uns tut, was ER uns lehrt und mitteilt, richtig ist.

Das Schwerste ist immer noch, glauben, dass Gott in so etwas verschuldetem, Kleinen, unwichtigen wie uns selbst, etwas großes errichtet und uns zu seinem Baumaterial an SEINEM Tempel verwendet.

Was haben wir zu bieten? Nichts, aber JESUS in uns kann für andere zum ALLES werden. Egal wie unwichtig wir uns selbst erscheinen, so ist doch SEIN Wort auch in unserem Mund das beste was anderen passieren kann.

Halleluja

 

29.10.2010

  

Tausend Jahre sind vor dir wie der Tag, der gestern vergangen ist, und wie eine Nachtwache.
Psalm 90,4

Für dich sind tausend Jahre wie ein Tag, so wie gestern. Der Tag gestern ist schnell vergangen, so kurz wie ein paar Nachtstunden.
Tausend Jahre sind für dich wie ein einziger Tag, wie ein Tag, der im Flug vergangen ist, wie eine Stunde Schlaf.

Unser Leben dauert 70 oder 80 Jahre. Im Vergleich zu Gottes Ewigkeit ist das nur eine kurze Zeitspanne.

 

Das Leben ist erschienen, und wir haben gesehen und bezeugen und verkündigen euch das Leben, das ewig ist, das beim Vater war und uns erschienen ist.
1.Johannes 1,2

Das Leben ist erschienen. Wir können das bezeugen. Wir haben es gesehen, und wir sagen es euch weiter: Es ist das ewige Leben, das beim Vater war und uns erschienen ist.
Das Wort, das zum Leben führt, war von Anfang an da. Wir haben es selbst gehört. Ja, wir haben es sogar mit unseren eigenen Augen gesehen und mit unseren Händen berührt. Dieses Leben hat sich uns gezeigt. Wir haben es gesehen und können es bezeugen. Deshalb verkünden wir die Botschaft vom ewigen Leben. Es ist von Gott, dem Vater, gekommen, und er hat es uns gezeigt

Jesus ist am Kreuz gestorben und vom Tod auferstanden. Die Jünger und Freunde von Jesus haben es selbst gesehen. Sie sind gute Zeugen.

Wie wichtig ist mir ein Tag?

Schnell ist er vergangen, viel kann ich zerstören, meist nur wenig aufbauen.

Wie wichtig ist ein Tag, es ist einer von vielen, soo vielen.

Wie wichtig ist der heutige Tag für mich? Was werde ich tun? Einen großen Teil verschlafen, ein paar Stunden davon arbeiten. Nur ein Bruchteil dieses Tages gehört meinem HERRN, der mich und diesen Tag für mich erschaffen und gemacht hat.

Ein Tag ist etwas besonderes, ein winziges Teil in Gottes alles umfassendem Plan, soo winzig und doch soo genau durchdacht und erschaffen.

In 7 Tagen hat Gott die Welt erschaffen und es war ein Tag der Ruhe dabei.

Wieviel Ruhe gönnen wir uns, wie viel Zeit unserer Woche gehört IHM? Wenn wir nachrechnen, kommt dann ein Tag zu sammen? Ich fürchte nein, zumindest bei mir.

Wie wenig ist ein Tag und doch ist ein Tag uns zu viel um ihn wegzugeben, dem HERRN zu widmen.

Die Zeit ist uns zu kostbar, denn manchmal merken wir doch, dass wir vergänglich sind.

Dabei vergessen wir gerne eines, nämlich das Blut kostbarer ist als Zeit.
Das Leben ist in die Welt gekommen, damit das Vergängliche, nämlich wir, gerettet wird für die Ewigkeit, dass wir einstmals in Freude, Ohne jeden Schmerz und ohne Trauer, nur in voller und vollster Freude, Gemeinschaft haben können mit unserem Schöpfer, der uns an einem Tag erschaffen hat.

HERR, wie unfassbar groß bist du und wie wunderbar deine Zeitrechnung. Das was uns so lang und schwer erscheint ist unscheinbar wenig in Deiner Ewigkeit, wo wir einmal mit DIR sein dürfen, dann überdeckt deine Schönheit und Klarheit alles was uns heute betrübt. Dann haben wir Teil an ewiger Freude.

Hab Dank HERR, dafür
AMEN

 

27.10.2010

  

Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele.
Psalm 23,2-3

Gott führt mich auf grüne Wiesen und zum frischen Wasser. Er erfrischt meine Seele.
Er weidet mich auf saftigen Wiesen und führt mich zu frischen Quellen. Er gibt mir neue Kraft. Er leitet mich auf sicheren Wegen, weil er der gute Hirte ist

Gott ist wie ein guter Hirte. Er sorgt für mich und gibt mir das, was ich brauche.
 

Jesus sprach: Fragt nicht danach, was ihr essen oder was ihr trinken sollt, und macht euch keine Unruhe. Euer Vater weiß, dass ihr dessen bedürft.
Lukas 12,29.30

Jesus sagte: Fragt nicht: "Was sollen wir essen? Was sollen wir trinken?" Macht euch keine Sorgen. Gott, euer Vater weiß, was ihr zum Leben braucht.
Zerbrecht euch also nicht mehr den Kopf darüber, was ihr essen und trinken sollt! Mit solchen Dingen beschäftigen sich nur Menschen, die Gott nicht kennen. Euer Vater im Himmel weiß doch genau, dass ihr dies alles braucht.

Ich mache mir viele Sorgen. Aber ich kann darauf vertrauen: Gott schenkt mir das, was ich zum Leben brauche.

Gottes Art und Weise, uns an sich zu erinnern finde ich einzigartig.
Wir Menschen haben nicht so viel Geduld, wir bringen uns meist mit TamTam in Erinnerung, wenn wir uns zurückgesetzt und vernachlässigt fühlen.

Gott kann warten!

Und schlussendlich bleibt uns nichts als in einen Lobgesang wie Psalm 23 einzustimmen.

Zumindest mir geht es so. Jedes Mal wenn ich glaubte ich müsste mal auf einer anderen Weide kosten, merke ich dass meine Wahl die schlechtere ist. Immer, auch wenn die neue Weide noch so grün und lecker ausschaut, muss ich spätestens beim Kauen feststellen, dass bittere Kräuter im scheinbar so saftigen Grün sind. Die Wasser aus denen ich dort trinken darf sind schal und abgestanden und voll von Keimen, die mir schaden.

Nun, Gott kann warten!

Und ich bin froh, dass ER mich das wissen lässt. ER ist der gute Hirte! ER lässt mich gehen, zwingt mich nicht auf SEINE Weide, trichtert mir nicht SEIN Wasser ein. ER wartet und behält mich im Auge, sorgt auch auf der fremden Weide für mich und bewahrt mich vor Schaden.

Bin ich tatsächlich zu weit gegangen, folgt ER mir nach und zeigt mir den Weg zurück, doch auch jetzt zwingt ER mich nicht, IHM zu folgen. Einzig, dass der Weg zurück noch offen ist, sagt ER mir.

Am Ende bin ich noch immer zurück gelaufen und ER hat mir alle Irrwege und Fremdgänge vergeben. Immer wieder stehe, laufe, springe ich wieder auf SEINER Weide und jubele,
DENN ER ist der Gute Hirte, der SEIN Leben für mich Schaf hingab, damit meine Seele gerettet werde.

Ich darf wissen, ER sorgt für mich und es gibt keinen besseren HERRN.

Halleluja
AMEN

 

26.10.2010

 

Israel ward durch den HERRN errettet, errettet für alle Zeit; ihr werdet nicht zuschanden, nicht mit Schmach bedeckt werden in Ewigkeit.
Jesaja 45,17

Gott rettet das Volk Israel. Er rettet immer! Gott wird euch nie enttäuschen. Ihr werdet nicht untergehen.
Israel aber wird vom Herrn gerettet für alle Zeiten. Nie mehr müsst ihr euch schämen, in alle Ewigkeit werdet ihr bestehen.

Gott hat das Volk Israel aus der Gefangenschaft befreit. Er hat Israel in der Wüste begleitet. Er wird Israel nie allein lassen.

Bleibt in ihm, damit wir, wenn er offenbart wird, Zuversicht haben und nicht zuschanden werden vor ihm, wenn er kommt.
1.Johannes 2,28

Bleibt bei Gott! Dann werden wir voller Hoffnung sein, wenn Gott kommt. Dann brauchen wir uns vor ihm nicht zu schämen.
Meine Kinder, lasst euch durch nichts von Christus trennen. Dann werden wir ihm voll Zuversicht entgegengehen und brauchen sein Urteil nicht zu fürchten, wenn er kommt.

Gott bleibt bei mir und hilft mir. Ich soll in meinem Leben auch bei Gott bleiben: an ihn glauben und zu ihm beten.

JA, HERR; das will ich! Bei DIR bleiben!

Ich darf gewiss sein, dass DU mich nicht enttäuscht. Menschen enttäuschen uns, DU hast recht, wenn DU sagst, verlasst euch nicht auf Menschen. DU allein bist der HERR, DICH allein sollen wir anbeten und kein Mensch darf an DEINE Stelle rücken.

Danke HERR; dass DU uns nicht verlässt, so wie wir DICH immer wieder verlassen.

Hilf HERR; dass ich wachse zu DIR hin, dass ich nicht immer wieder mein Glück woanders suche.
DU allein schenkst mir Frieden und Freude.

Wieder einmal hab ich woanders gesucht und wieder einmal bin ich verraten zurückgeblieben, doch DU bist da! Und so komme ich voller Reue und Traurigkeit zu DIR.

Ja, die Traurigkeit rührt auch aus der Enttäuschung durch Menschen, aber wieviel mehr ist sie auch begründet im Erkennen, dass ich DIR untreu war.

HERR; vergib mir!

Ich weiß nicht, wie ich DIR danken kann für DEINE Treue und Fürsorge und beständige Liebe zu mir.
Hilf mir, dass ich mich würdig erweise DEINER Gnade, dass ich ebenfalls vergeben kann, wie DU mir vergibst.
Schenke mir dazu bitte DEINE Liebe und Stärke.

Keiner ist wie DU!!

ich liebe DICH, auch wenn ich DICH wieder verraten habe. Ich danke DIR, dass DU so viel größer bist als wir Menschen.

AMEN 

 

25.10.2010

 

Seid getrost und lasst eure Hände nicht sinken; denn euer Werk hat seinen Lohn.
2.Chronik 15,7

Seid mutig! Tut etwas mit euren Händen! Denn für das, was ihr tut, werdet ihr einen Lohn bekommen.
Ihr aber sollt stark sein und euch nicht entmutigen lassen! Was ihr tut, wird der Herr belohnen!

Wenn ich etwas geschafft habe, dann bin ich zufrieden. Ich weiß: Meine Arbeit war nicht umsonst.

Tut euren Dienst mit gutem Willen als dem Herrn und nicht den Menschen; denn ihr wisst: Was ein jeder Gutes tut, das wird er vom Herrn empfangen.
Epheser 6,7-8

Tut eure Arbeit gerne! Ihr dient Gott und nicht den Menschen. Denkt daran: wenn ihr etwas Gutes tut, dann wird euch Gott dafür belohnen.
Arbeitet mit Freude als Christen, die nicht den Menschen dienen, sondern dem Herrn. Er wird jedem den verdienten Lohn geben, ganz gleich, ob jemand Sklave ist oder frei.

Gott schenkt mir eine Aufgabe. Gott braucht mich. Was ich mache, das mache ich für Gott.


Ich denke, jeder kennt Tage, an denen er seine Arbeit am Liebsten vergessen würde.

Es gab Ärger oder man hat einfach zu wenig geschlafen, man mag seine Arbeit nicht, weil sie einfach nicht die richtige ist, und man geht nur hin, weil man nicht arbeitslos sein will. Und Arbeitslose und auch Rentner haben auch ihre Aufgaben, auch wenn sie eintönig jeden Tag das selbe zu sein scheinen …

So sind es bei einigen nur wenige Tage, bei anderen ist es fast jeder einzelne Tag, der einem schwer im Magen liegt.

Über all dem dürfen wir jedoch wissen, dass jede Aufgabe – angenehm oder nicht – ihren Segen trägt, so wir sie dem HERRN tun.
Unser HERR hat uns nicht umsonst an den Platz gestellt an dem wir gerade sind und so dürfen wir getrost unserer Arbeit nachgehen, auch wenn wir nicht verstehen, wieso gerade heute und gerade diese Aufgabe.

Es ist wichtig, dass wir uns klar machen, dass wir Gott dienen mit unserer Arbeit oder Aufgabe. Der Nutzen für Menschen, andere und uns selbst, ist nicht das erste, sondern das letzte, woran wir denken sollten.

Anders herum liegt der Schaden den wir anderen zufügen könnten, wenn wir unsere Aufgaben nicht ordnungsgemäß und wie erwartet erfüllen, eher greifbar, wenn wir an die Menschen denken, die durch unser Verhalten Schaden nehmen. Doch auch hier ist es der HERR, der über allem.

ER weiß um alle Lasten und Schwierigkeiten und ER kennt die nötigen Auszeiten und verschafft sie uns, eher aber noch schenkt ER uns Kraft und Beistand um unsere Aufgaben nach SEINEM Willen zu bewältigen.

So darf auch ich heute meiner Arbeit und meinen Aufgaben mit Seiner Hilfe freudig entgegensehen, ganz egal, wie schwer es war vorhin aus dem Bett zu steigen.

 

24.10.2010

 

Ach HERR, sieh doch, wie bange ist mir, weil ich so ungehorsam gewesen bin.
Klagelieder 1,20

Ach Gott, bitte sieh mich an! Ich habe Angst, denn ich habe dir nicht gehorcht.
Ach Herr, sieh doch, wie verzweifelt ich bin! In mir wühlt der Schmerz; mir bricht das Herz, wenn ich daran denke, wie ich mich gegen dich aufgelehnt habe.

Ich mache Fehler. Ich schaffe es nicht, Gottes Geboten zu folgen. Bitte, Gott, schau mich an und vergib mir!

Euch sind die Sünden vergeben um des Namens Jesu Christi willen.
1.Johannes 2,12

Eure Sünden sind vergeben. Jesus Christus ist der Grund dafür.
Dies schreibe ich euch, meine geliebten Kinder, weil ich weiß, dass eure Schuld durch Jesus Christus vergeben ist.

Jesus ist für uns gestorben. Dadurch hat er uns von unseren Sünden befreit.

Ja, die Übersetzung der Hoffnung für alle, drückt am ehesten aus, wie es mir geht, wenn ich merke, das ich neue Schuld auf mich geladen habe.

Angst ist das falsche Wort, denn ich weiß, dass ich jederzeit zu Gott kommen darf, mit aller Schuld. Dies ist Gewissheit durch die Verheißungen des NT, die mir die Vergebung in Jesus Christus zusprechen, der am Kreuz gestorben ist, eben für meine Sünden.

Doch ausruhen kann sich darauf keiner! Im Gegenteil, es zerreißt mir schier das Herz, wenn ich mir meiner Schuld bewusst werde – oder vielmehr, wenn der HERR mir eine Einsicht in meine Sündhaftigkeit gewährt und ich tatsächlich auch den Blick dahin wage.

Dann bleibt nur eines: zu meinem HERRN laufen und mich vor IHM beugen, denn ich habe IHN betrübt und SEIN Herz gebrochen.
ER schenkt den Einblick in das Leid das ER um meinetwillen trägt und so darf ich den Schmerz der Sünde erleben und darf umkehren und Buße tun.

UND ER wird mir vergeben. Dies ist die wunderbarste Hoffnung und die größte Freude, die ich habe.

Denn eines weiß ich: die Sünde kann ich nicht lassen – von mir aus, doch ER hilft mir auf und schenkt neue Kraft und hilft, dass sich die Sünden nicht wiederholen und so darf ich mich vor dem Kreuz erneut erheben und darf anbeten und IHN preisen und loben und anbeten und darf mich freuen.

ER ist ein wunderbarer HERR. ER ist mein HERR und mein GOTT!

Halleluja

 

23.10.2010

 

Siehe, wenn Gott zerbricht, so hilft kein Bauen; wenn er jemand einschließt, kann niemand aufmachen.
Hiob 12,14

Wenn Gott etwas zerstört, dann kann niemand es wieder aufbauen. Wenn Gott jemanden gefangen nimmt, dann kann niemand ihn befreien.
Was er abreißt, wird nie wieder aufgebaut, und wenn er einen Menschen einschließt, kann keiner ihn befreien.

Manchmal fühle ich mich ohnmächtig. Ich kann nicht helfen. Ich frage: Warum, Gott?

Paulus schreibt: Ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen; aber Gott hat das Gedeihen gegeben. So ist nun weder der pflanzt noch der begießt etwas, sondern Gott, der das Gedeihen gibt.
1.Korinther 3,6-7

Paulus schreibt: Ich habe gepflanzt. Apollos hat gegossen. Aber Gott hat es wachsen lassen. Es ist also nicht wichtig, wer pflanzt oder wer gießt. Wichtig ist Gott. Er lässt es wachsen.
Ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen, aber Gott hat euren Glauben wachsen lassen. Es ist nicht so wichtig, wer pflanzt und wer begießt; wichtig ist allein Gott, der euren Glauben wachsen lässt.

Ich kann viel tun, aber nicht alles! Ich vertraue darauf, dass Gott da handelt, wo ich nichts mehr tun kann.

Hiob liegt mir immer recht schwer im Magen, wenn es ihn zu lesen gilt. Ich weiß nicht so recht, welche Gedanken hinter seinen Worten liegen.
Zum Einen klingt es, als ob er resigniert, aufgibt vor Gottes Macht und doch eigentlich wütend ist, auf das was Gott in SEINER Allmacht mit ihm macht.
Zum Anderen sind diese Worte zugleich voller Hoffnung auf DEN, der alles in SEINEN Händen hält, von dem wir alles erwarten können, der alles möglich macht.

So kann ich voll Freude sagen, wenn Gott schädliche Bindungen einreißt, Fesseln der Sucht und Hoffnungslosigkeit löst, dann bin ich wirklich frei, wenn ER mich in seine Liebe einschließt, dann bin ich rundherum geborgen.

Hiobs Worte sind so nicht gemeint, an dieser Stelle, daran hab ich auch keinen Zweifel, Hiob leidet gerade sehr unter den Lasten, die Gott ihm auferlegt hat und er ist sich bewusst, dass ihm da auch nichts anderes heraushelfen kann, als Gott allein.
Dennoch ist auch hier die anerkennende Sicht eines demütigen Menschen, der Gott die Ehre gibt, wenn auch gerade nicht begeistert.

Schlussendlich aber ist es das worauf es ankommt, dass wir begreifen, mit Hiob und mit Paulus:
Gott ist es der wachsen und gedeihen lässt, der neues Leben schenkt und Glauben.
Alles Machwerk ist nichtig und unnütz, wo es nicht unter Gottes Willen und Segen steht.

So bitte ich DICH, HERR; hilft mir dass ich DEINEN Willen erkenne und tue, lass meinen Glauben, mein Vertrauen und DEINE Kraft in mir wachsen, dass ich alles von DIR erwarte und alles, was ich dank DIR vermag, DIR zur Ehre tue.
Hab Dank, DU bist mein wunderbarer Hirt.

Halleluja

22.10.2010

 

Es wird keiner den andern noch ein Bruder den andern lehren und sagen: »Erkenne den HERRN«, sondern sie sollen mich alle erkennen, beide, Klein und Groß, spricht der HERR.
Jeremia 31,34

Gott spricht: Kein Mensch wird einen anderen Menschen mehr belehren und sagen: "Lerne den Herrn kennen." Denn dann werden mich alle kennen, die Kleinen und die Großen.
Niemand muss dann den anderen noch belehren, keiner braucht seinem Bruder mehr zu sagen: >Erkenne doch den Herrn!< Denn alle - vom Kleinsten bis zum Größten - werden erkennen, wer ich bin. Ich vergebe ihnen ihre Schuld und denke nicht mehr an ihre Sünden. Mein Wort gilt!

Eines Tages werden alle Menschen Gott sehen und ihn kennen. Dann gibt es keinen Zweifel und keine Fragen mehr.

Wir sind schon Gottes Kinder; es ist aber noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden. Wir wissen aber: wenn es offenbar wird, werden wir ihm gleich sein; denn wir werden ihn sehen, wie er ist.
1.Johannes 3,2

Wir sind schon Gottes Kinder. Was wir einmal sein werden, ist noch nicht sichtbar. Aber wir wissen: wenn es sichtbar ist, dann werden wir Gott ähnlich. Denn wir werden Gott sehen, wie er wirklich ist.
Meine Lieben! Wenn wir schon jetzt Kinder Gottes sind, was werden wir erst sein, wenn Christus kommt! Dann werden wir ihm ähnlich sein, denn wir werden ihn sehen, wie er wirklich ist.

Wir sind Gottes Kinder. Aber es gibt noch viel, was uns von Gott unterscheidet. Wenn Gott eines Tages kommt, werden wir ihm ähnlich sein.

Geschaffen nach seinem Bilde?!!

Sind wir und doch sind wir soo weit weg davon IHM gleich zu sein, ja noch nicht einmal ähnlich sind wir jetzt.

Doch wir dürfen als SEINE Kinder schon heute wissen, dass wir IHM ähnlich sein werden – an dem Tag an dem ER wieder kommt und uns heimruft in SEINE Herrlichkeit.

Darauf freue ich mich! Dann wird Frieden herrschen und Eintracht und Freude. Dann werden wir IHN sehen und können wahrhaft glücklich sein.

Kein Glück, dass wir heute empfinden hat auch nur annähernde Ähnlichkeit mit dem was wir dann empfinden werden.

Das ahne und spüre ich und ich bin voll Vorfreude auf diesen Tag.

HERR hab Dank für diese Hoffnung und Gewissheit, die mir das Leben leicht macht und das Lasten tragen hilft, die mir Ungerechtigkeiten klein werden lässt in der Vorfreude auf DEINEN Tag.
So groß bist DU, HERR!
AMEN

 

 

20.10.2010

 

Ich bete zu dir, HERR, zur Zeit der Gnade; Gott, nach deiner großen Güte erhöre mich mit deiner treuen Hilfe.
Psalm 69,14

Ich rufe zu dir, Gott, weil die Zeit knapp wird. Du treuer Gott, schau mich gütig an und schicke mir bald Hilfe.
Ich aber bete zu dir, Herr! Jetzt ist die Zeit gekommen, in der du mich erhören wirst! Antworte mir! Du hast so viel Gutes für mich bereit! Ich rechne fest mit deiner Hilfe.

Ein Mensch ist am Ende, kann nicht mehr weiter. Seine Freunde und Verwandten sind zu Feinden geworden, niemand ist da, auf den er sich verlassen kann. Aber eine Adresse gibt es noch: Gott.

Christus spricht: Was ihr mich bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun.
Johannes 14,14

Christus sagt: Ihr könnt mich bitten um was ihr wollt. Wenn ihr es in meinem Namen tut, werde ich es euch geben.
Was ihr also in meinem Namen erbitten werdet, das werde ich tun.

Schön: Bei Jesus werden Wünsche erfüllt! Und nicht nur einer oder drei wie bei der guten Fee, sondern alle! Aber es geht um seinen Namen, es geht um die Ziele von Jesus und nicht um meine Wünsche. Und ich selber werde helfen, seine Ziele zu erfüllen.

Mit Gott kann man reden, IHM alles erzählen, vor IHM heulen, zu IHM schreien, IHN bitten, ja, auch von IHM fordern. Alles ist möglich mit Gott!

Immer wieder begegne ich Menschen, die mir erzählen, sie könnten nicht beten, sie könnten nicht mit Gott reden, sie wüssten nicht wie ..

Aus meiner Erfahrung heraus kann ich ihnen antworten, dass es ganz gleich ist, wie ich mit Gott rede, solange es aus meinem Herzen und aufrichtig kommt.

Gott kennt auch mein „Wie kannst DU nur!“, „So wollte ich das nicht!“, „Das sehe ich nicht ein!“ genauso wie mein hilfloses Jammern, bittere Vorwürfe, blanke Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit.
Und doch führte bisher jedes Gespräch, das wir miteinander hatten am Ende in SEIN Lob und in Anbetung.
Denn ja, mit Gott kann man reden, ER hört zu, vorbehaltlos und ohne einen Moment unaufmerksam zu sein.
Ganz gleich, wie ich zu IHM komme, ER heilt, richtet aus, macht krummes gerade, zerschlagenes heil. ER schenkt Kraft, Weisheit, Mut, Gelassenheit .- eben immer das was ich gerade brauche.

Was ich noch immer lernen muss? Es so anzunehmen wie der HERR es schenkt. Da habe ich so manches Mal noch Schwierigkeiten.

Doch mit Gott kann man reden und ER hört nicht nur zu, sondern ER antwortet auch. Manche Gespräche dauern Stunden, Tage, Wochen, doch ER verlässt das Gespräch nie, bevor ER mir zurecht geholfen hat.

Das ist etwas worauf wir uns unbedingt verlassen können.
Und scheint es manchmal als höre ER nicht zu, dann sind das nach meiner Erfahrung die Momente, in denen wir selbst mal hinhören sollten, was wir gerade erzählen, in denen wir selbst von IHM die Gelegenheit bekommen, den Sinn oder Unsinn unseres Reden und Handelns zu überdenken.
Und wenn wir uns darauf einlassen, dann hören wir IHN reden und erleben SEIN Handeln.

Halleluja

 

18.10.2010

 

Ein Ochse kennt seinen Herrn und ein Esel die Krippe seines Herrn; aber mein Volk versteht's nicht.
Jesaja 1,3

Jeder Ochse weiß, zu wem er gehört. Jeder Esel weiß, wo er sein Futter bekommt. Aber mein Volk kennt mich nicht und meine Menschen wollen von mir nichts wissen!
Jeder Ochse kennt seinen Besitzer, und jeder Esel weiß, wo die Futterkrippe seines Herrn steht. Was aber macht mein Volk Israel? Sie haben vergessen, wem sie gehören, und sie wollen es auch gar nicht mehr wissen!

Dummer Esel! Blöder Ochse! So sagen wir manchmal zu anderen, wenn wir uns ärgern. Aber die Menschen sind die Dummen, weil sie denken: Wir können ohne Gott leben!

Daran merken wir, dass wir ihn kennen, wenn wir seine Gebote halten.
1.Johannes 2,3

Dass Menschen Gott kennen, kann man daran sehen, dass sie seine Gebote beachten.
Wenn wir uns an Gottes Gebote halten, zeigt uns dies, dass wir Gott kennen.

In der Kirche werden viele schöne Worte gemacht. In der Gemeinde gibt es schöne religiöse Gebärden. Aber kennen wir Gott wirklich? Das kann man nur an den Taten sehen - ob sie zu Gottes Geboten passen.

Vater und Mutter sollst du ehren!

Hm, ich war letztlich Teilnehmerin einer Diskussion zu diesem Thema. Letztendlich blieb für mich die Frage im Raum stehen, ob ein Christ sich wertend über die Fehler seiner Eltern und deren Konsequenzen äußern kann oder nicht.

Wenn ich laut ausspreche, dass ich mit dem, was meine Eltern gemacht habe nicht einverstanden bin, dass ich durch dieses oder jenes Verhalten von ihnen verletzt bin und dies, trotz dessen dass ich sie liebe, in mir Wut und Ärger verursacht – bin ich dann kein Christ?

Doch, ich denke schon. Maßgeblich am Christsein ist nicht die Liebe zu den Eltern sondern das Beugen unter das Kreuz Christi. Und unter dieses Kreuz können wir alles mitnehmen, auch unseren Ärger und Frust, unsere Wut und zugefügte Verletzungen – auch und gerade die unserer nächsten Verwandten.
Das ist sogar wichtig, das wir ehrlich zu Gott kommen und ihm sagen, was uns belastet, denn ER kann und will uns da heilen und uns Frieden schenken.

Und letztendlich können wir seinen Geboten nur Folge leisten, wenn ER uns dazu befähigt durch SEINEN Geist.

Kein Mensch kann das von sich aus, alle sind wir sündig geworden und werden es immer wieder.
Das wunderbare in der Nachfolge Jesu ist, dass wir trotz unseres immer wieder kehrenden Versagens von IHM geliebt sind. So wie wir von unseren Eltern geliebt sind und wir sie lieben, einfach weil sie unsere Eltern sind.

Um nichts in der Welt will ich vergessen, wo mein Stall ist und wer mein Versorger ist. Insofern bin ich nicht nur gern Schaf, sondern auch Kuh und Esel.
Denn letztendlich ist nicht maßgeblich, wer mich geboren hat, sondern auf wessen Geheiß hin ich erschaffen bin.

Dafür danke ich DIR HERR!

 

17.10.2010

 

Ich denke an die früheren Zeiten; ich sinne nach über all deine Taten und spreche von den Werken deiner Hände.
Psalm 143,5

Ich denke an die früheren Zeiten. Ich erinnere mich an deine Taten von damals und schaue auf das, was deine Hände gemacht haben.
Ich denke zurück an früher, an das, was du damals getan hast, und halte mir deine großen Taten vor Augen.

Hier ist ein Mensch total verzweifelt, er hat riesige Probleme und sieht keinen Weg und keine Hilfe. Gott ist weit weg. Da denkt er an früher und hofft, dass Gott auch heute noch etwas Großes machen kann.

Paulus schreibt: Die christlichen Gemeinden in Judäa hatten gehört: Der uns früher verfolgte, der predigt jetzt den Glauben, den er früher zu zerstören suchte, und priesen Gott über mir.
Galater 1,22-24

Paulus schreibt: Die christlichen Gemeinden in Judäa (Israel) hatten erfahren: Ein Mann, der uns früher verfolgte, der predigt jetzt selber den Glauben, den er früher zerstören wollte. Die Gemeinden danken Gott für diese Veränderung.
Die christlichen Gemeinden in Judäa haben mich damals noch nicht persönlich gekannt. Nur vom Hörensagen wussten sie: »Der Mann, der uns früher verfolgt hat, ruft jetzt selbst zu dem Glauben auf, den er einst so erbittert bekämpfte. Und sie dankten Gott für alles, was er an mir getan hat.

Bis heute wird das als Sprichwort benutzt: Vom Saulus zum Paulus! Gott kann Menschen und Situationen total verändern. Auch heute!

Gott verändert!
ER ist der Schöpfer unseres Universums, der Welt in der wir leben und von uns selbst – jedem einzelnen von uns.

Und so passt das Bild vom Töpfer und dem Ton. Gott formt uns so, wie ER uns erdacht hat.

Schwierig wird es einfach an der Stelle, wo wir meinen, uns selbst formen und gestalten zu können, entweder weil vergessen wurde uns über unsere Unterordnung unter Gott zu informieren, oder weil wir in einem Anfall von Größenwahn meinen, Gott etwas vorschreiben zu können.
So oder so kann das nur schief gehen, es kostet wahnsinnig viel Kraft sich gegen etwas zu wehren, was größer ist als man selbst und am Ende kann man nur unterliegen.

Wenn wir Gott unterliegen und SEINE Herrschaft über uns anerkennen, dann kann uns das nur zum Heil gereichen. Denn dann, ganz ergeben in Gottes Hand sind wir stärker als alles was es gibt zwischen Himmel und Erde.
Gott ist dann unser Schutz und SEIN Wort ist unsere Waffe. Und dagegen ist kein Kraut gewachsen.

Alles andere, was uns erzählt wird ist Lüge um uns von Gott zu trennen, denn dann hat Satan sein Ziel erreicht und wir sind schwach und müssen zwangsläufig seinen Angriffen unterliegen, die idR, sich in Selbstüberschätzung und Gottlosigkeit äußern und nicht selten in die Sucht führen. Im Ergebnis haben wir dann andere Götter und dienen dem Niederen und nicht dem Höchsten.
Doch selbst hier gibt es Rettung. Vom Saulus zum Paulus – das kann jedem passieren, wir müssen uns nur beugen unter die Schöpfermacht unseres HERRN, der alles möglich gemacht im Tod und der Auferstehung Jesu Christi.

Halleluja

 

16.10.2010

 

Der HERR macht die Gefangenen frei.
Psalm 146,7

Allen gefangenen Menschen will Gott die Freiheit schenken.
Den Unterdrückten verschafft er Recht, den Hungernden gibt er zu essen, und die Gefangenen befreit er.

Gefangen sind Menschen nicht nur im Gefängnis. Auch Sucht kann ein Gefängnis sein, oder Hass - Egoismus, Neid und Gier. Gott will mir bei der Befreiung helfen.

Selig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihrer ist das Himmelreich.
Matthäus 5,10

Menschen, die unterdrückt werden, weil sie sich für Gerechtigkeit einsetzen, haben es gut! Denn ihnen gehört Gottes neue Welt.
Glücklich sind, die verfolgt werden, weil sie nach Gottes Willen leben. Denn ihnen gehört Gottes neue Welt.

Lohnt es sich, für Benachteiligte zu kämpfen? Ist es sinnvoll, sich für Unterdrückte einzusetzen? Was habe ich davon, wenn ich eine Außenseiterin unterstütze? Antwort: Gott ist dann nah bei mir.

Wirkliches, reales Gefangensein kenne ich nicht. Einer Verfolgung, wie sie in vielen Ländern dieser Welt geschieht, habe ich an mir selbst nie kennen gelernt.
Offengestanden bin ich froh darüber, denn ich weiß nicht, ob ich die Stärke dieser Menschen hätte, im Wort und an Jesus zu bleiben, wenn ich verfolgt würde.

Die Menschen, die um der Gerechtigkeit unseres HERRN Willen Verfolgung erleiden, denen sagt Jesus, dass sie sich glücklich schätzen können, denn sie sind dadurch dem HERRN näher als sonst irgend möglich wäre.
„Ihr seid gesegnet, wenn eure Hingabe an Gott euch Nachteile und sogar Verfolgung einbringt. Näher könnt ihr Gott nicht kommen.“(Willkommen daheim)

So weit weg ist das eigentlich gar nicht - oder? Ausgrenzung und Unverständnis sind auch uns Christen hier nicht unbekannt. Ich denke, da hat jeder so seine eigene Geschichte, wie Menschen auf sein Glaubensbekenntnis reagieren.

Doch selbst in der Anfeindung die wir unter Umständen erfahren, oder vordergründig als solche wahrnehmen, kann Gott an uns arbeiten.

Alles soll uns zum Besten dienen. Auch ich habe das jetzt erst erfahren. Im Gespräch mit Nichtchristen musste ich mich der Frage stellen, ob mein Verhalten tatsächlich das eines Christen ist.

Fand ich ziemlich heftig, dennoch ist es doch so, dass ich so aufgefordert bin, mein Verhalten anhand des WORTES zu überprüfen.

So sollten derartige Aufforderungen, unser Verhalten zu überprüfen, dazu führen, ins Gebet zu gehen und uns vom HERRN zurechtbringen zu lassen.

Letztendlich führt uns dies zur Freiheit in Christus, wir werden auch durch derartige Angriffe zum Ablegen von Schuld und Sünde aufgefordert.
So kann ich nach starker Anfechtung meinem HERRN danken, denn einmal mehr darf ich meine Fesseln der Vergangenheit zu IHM bringen und ER macht mich frei.

Halleluja

 

15.10.2010

 

In meinem Zorn habe ich dich geschlagen, aber in meiner Gnade erbarme ich mich über dich.
Jesaja 60,10

Ich war zornig auf dich, deshalb habe ich dich geschlagen. Aber meine Liebe ist stärker, deshalb habe ich Mitleid mir dir.
Der Herr sagt: Ich war zwar zornig über dich und habe dich bestraft. Doch nun will ich dir wieder meine ganze Liebe schenken und dir helfen

Gott und sein Volk Israel - das ist in der Bibel wie mit Eltern und ihren Kindern. Oft müssen die Eltern streng sein, aber die Liebe ist immer viel stärker. Auch wenn wir Leid erfahren, wissen wir, dass Gottes Liebe mit uns kein Ende hat.

Wer den Sohn hat, der hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht.
1.Johannes 5,12

Wer zu Jesus, dem Sohn Gottes, gehört, der hat das echte Leben. Wer nicht zu ihm gehört, hat auch das echte Leben nicht.
Wer also dem Sohn vertraut, der hat das Leben; wer aber dem Sohn nicht vertraut, der hat auch das Leben nicht
.
Verbunden mit Jesus können wir das neue Leben von Gott erfahren: Hoffnung, Friede, Vertrauen und Liebe. Im Gottesdienst, in der Gemeinschaft mit Christen und in der Stille bekommt dieses Leben neue Kraft.

HERR; ich vertraue DIR!
Mit allem will ich zu dir kommen und alles vor DICH legen.

DU siehst die Unruhe in meinem Herzen, DU siehst die Wunden, die vernarbt sind und wieder aufgebrochen. Es ist noch nicht alles heil und DU weist, wo ich DEINER liebenden Hand noch bedarf, dass DU mich anrührst und heilst was zerbrochen ist, als ich nicht nach DIR fragte.

DU warst zornig auf mich, mit Recht, DU hast mir dennoch DEINE Gnade zuteil werden lassen und mich neu erschaffen.
Lass nicht zu, dass der Ankläger vergebenes neu auf den Tisch bringt, wo es nicht angebracht ist.
Doch wo tatsächlich noch Bedarf an Heilung besteht, da danke ich DIR, dass DU es mir vorlegst zur rechten Zeit, nach DEINER Maßgabe.

AMEN

 

14.10.2010

 

Die Furcht des HERRN ist der Anfang der Erkenntnis.
Sprüche 1,7

Die Erkenntnis beginnt damit, Gott zu fürchten.
Alle Erkenntnis beginnt damit, dass man Ehrfurcht vor dem Herrn hat. Nur ein Dummkopf lehnt Lebensweisheit und Selbstbeherrschung ab.

Gottes Schöpferkraft und Größe glauben und ihn fürchten und ehren - damit beginnen wir uns und die Welt zu erkennen.

In Christus liegen verborgen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis.
Kolosser 2,3

In Christus liegen verborgen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis.
In ihm sind alle Schätze der Weisheit und Erkenntnis verborgen.

Schätze - das sind Menschen oder Dinge, die uns sehr wichtig sind, auch Erkenntnisse und Wissen. Alles können wir mit Jesus finden.

Ich tue mich immer schwer mit dem Wort Furcht – fürchten. Wenn ich die Definitionen dazu nachschlage, finde ich keinen Grund Gott zu fürchten, also Angst vor IHM zu haben.

Gott als real annehmen und wissen, dass ER es ist, der mein Leben gestaltet, IHN einbeziehen in meine Entscheidungen, das gehört für mich dazu, seit Gott mir die Einsicht geschenkt hat, dass ER da ist und mich begleitet.

Seit Jesus mir meine Schuld abgenommen hat und ich begnadigt bin zu neuem Leben darf ich wissen, dass ich der reichste Mensch auf Erden bin, denn ich habe Christus und mehr braucht ein Mensch nicht.

Ich liebe meinen HERRN und ER liebt mich, ich darf IHN lieben, weil ER mich liebt und ich darf dieser SEINER Liebe gewiss sein und ich darf wissen, dass ich immer immer immer zu IHM kommen kann, ganz egal was ich verbockt habe.

Gestern hörte ich, dass jeder Mensch, wenn er verstanden hat, dass er gerade Mist gebaut hat, sofort und ohne Umwege zu Gott kommen kann und soll, denn bei Gott kann ich diese begangene Schuld bekennen und ablegen und ER schenkt mir gnädig Vergebung und Neubeginn.

Wie sollte ich diesen meinen HERRN fürchten, der doch sooo gut zu mir ist, wobei ich noch immer sooo unvollkommen und untreu bin.

ABER!  Wenn ich heute nicht Gottes Kind wäre, IHN nicht als meinen HERRN hätte, ihr Lieben, dann hätte ich wohl Grund Gott zu fürchten, denn ER ist gerecht und gut und kann kein Böses bestehen lassen. Allein in Christus finden wir die Vergebung unserer Schuld und können gerecht gesprochen werden, so dass sich die Furcht in Freude umwandelt.

Gott hat mir zu Beginn wohl Furcht in mein Herz gelegt zusammen mit dem Erkennen, wie sehr ich gefehlt hatte bisher in meinem Leben, doch ER hat mich damit nicht stehen lassen, sondern mir den Weg gewiesen, damit aus der Furcht Freude werden kann und wird.

Gott lässt uns nie allein dastehen, ER reicht immer die Hand, um uns auf- und weiterzuhelfen.

Ich bin froh, mich sein Kind heißen zu dürfen, denn dieser Vater ist der beste und liebevollste, treueste und wunderbarste überhaupt

Halleluja

 

13.10.2010

 

Mein Herz hält dir vor dein Wort: »Ihr sollt mein Antlitz suchen.« Darum suche ich auch, HERR, dein Antlitz.
Psalm 27,8

Gott, du hast gesagt: "Ihr sollt mein Angesicht suchen". Darum suche ich dein Angesicht, Gott.
Denn ich erinnere mich, dass du gesagt hast: »Suchet meine Nähe!« Das will ich jetzt tun und zu dir beten.

Gott verspricht, dass er sich finden lässt, wenn wir ihn suchen.

Christus ist eingegangen in den Himmel, um jetzt für uns vor dem Angesicht Gottes zu erscheinen.
Hebräer 9,24

Christus ist in den Himmel gegangen. Für uns erscheint er vor Gottes Angesicht.
Schließlich ging Christus nicht in ein von Menschen erbautes Heiligtum, das ja nur ein Abbild des wahren Heiligtums ist. Er betrat den Himmel selbst, um sich bei Gott für uns einzusetzen.

Wir haben einen treuen Fürsprecher bei Gott - Jesus selbst.

Ich find´s klasse.

Gott hat versprochen, dass ER da ist und dass ER sich finden lässt, wenn ein Mensch IHN sucht.

Und darauf kann sich jeder verlassen! Bis heute hat jeder, der Gott suchte mit ganzem Herzen und offenen Sinnen IHN auch gefunden.

Nicht immer so wie wir uns das wünschen, nach unseren Vorstellungen und Erwartungen, doch finden können wir IHN, wenn wir das wollen.
Allerdings müssen wir das was wir finden auch annehmen, sonst nützt uns unser Suchen gar nichts, als das wir daran irre werden.

Demut ist ein Schlüssel zum Finden, der Türen öffnet, hinter denen wir Gott nicht vermutet hätten. Demut ist aber auch etwas was wir nur schwer durch und aushalten.
Wir sind es gewohnt zu rebellieren und zu hinterfragen.

Doch die Tatsache, dass Jesus heute bei unserem Gott ist und für uns Fürbitte einlegt, dass ER der ist, durch den wir demütig Zugang zum Thron unseres HERRN erhalten, ist nicht zu hinterfragen.
Sie gilt unumstößlich und wir können uns darauf stützen und wir werden in dieser Tatsache Frieden finden.

Gott lässt sich finden, wenn wir suchen, Gott wird uns hören, wenn wir rufen, Zeige uns Dein Angesicht.

Ich habe dieses Angesicht finden dürfen ... am Kreuz, wo ER verblutend SEINE Liebe zu mir zeigte.

Und du?

 

12.10.2010

 

Wer bereitet dem Raben die Speise, wenn seine Jungen zu Gott rufen und irrefliegen, weil sie nichts zu essen haben?
Hiob 38,41

Wenn die Rabenjungen schreien und nichts zu essen haben und irrefliegen - wer gibt dann den Raben zu essen?
Wer lässt den Raben Futter finden, wenn seine Jungen zu Gott schreien, wenn sie hungrig und hilflos umherirren?

Gott sorgt für seine Schöpfung.

Jesus sprach: Seht die Raben an: sie säen nicht, sie ernten auch nicht, sie haben auch keinen Keller und keine Scheune, und Gott ernährt sie doch.
Lukas 12,24

Seht euch die Raben an! Sie säen nichts und ernten nichts, sie haben keine Vorratskammern und keine Scheunen; aber Gott versorgt sie doch. Meint ihr nicht, dass ihr ihm viel wichtiger seid?
Wir können leben - aber nicht nur durch unsere eigene Vorsorge, sondern vor allem durch Gottes Fürsorge.

Ein mir irgendwie wiederstrebender Gedanke: egal was ich tue oder auch lasse, es hat keinen ausschlaggebenden Einfluss auf meine Versorgung, denn für die sorgt Gott selbst.

Irgendwie unbefriedigend, wollen wir doch immer „Kraft unserer Wassersuppe“ etwas schaffen, worauf wir stolz sein können, was einen messbaren Erfolg hat – und wenn´s eben der volle Bauch ist.

Doch ganz so funktioniert es eben nicht und ganz so meint es unser Bibelwort auch nicht.

Am Ende haben wir keinen Einfluss darauf, wo wir geboren sind, ob und wie lange und wie gut unsere Eltern leben, wir sind zu erst einmal abhängig von Menschen, dass ist offensichtlich und von GOTT (der HERR schenke, dass wir das schnell begreifen).

Und alles Sorgen und Schaffen wird sinnlos unter der Tatsache, dass es ohne Gottes Zutun nichts nützt.

Umgekehrt dagegen macht es Sinn: Gott schenkt vorbehaltlos und wir danken es IHM mit unserem Tun und dem was wir schaffen können. Doch immer sollen wir uns bewusst sein, dass nicht unser Schaffen uns versorgt – das tut Gott.
Was wir tun - ist Dank sagen und Dank leben mit unserer Arbeit, unserem Miteinander und unserem Lobpreis.

Und mindestens die letzten zwei können vor dem HERRN eigentlich nie genug sein. Bei der Arbeit gilt es zu beachten, dass es nach 6 Tagen einen von Gott verordneten Ruhetag gibt, der uns Gelegenheit zum Durchatmen, Innehalten, Richtungsprüfen, Loben und Danken gibt .

Halleluja

 

11.10.2010

 

Gott, wir gedenken deiner Güte in deinem Tempel.
Psalm 48,10

Gott, in deinem Tempel denken wir an deine Güte.
In deinem Tempel, o Gott, denken wir über deine Güte nach
.

Wir gehen in den Gottesdienst und erfahren von Gottes Güte und danken ihm.

Der Geheilte sprang auf, konnte gehen und stehen und ging mit ihnen in den Tempel, lief und sprang umher und lobte Gott.
Apostelgeschichte 3,8

Die Apostel haben einen Gelähmten geheilt. Der springt auf, kann gehen und stehen und geht mit ihnen in den Tempel. Er läuft und springt umher und lobt Gott.
Er sprang auf, lief einige Schritte hin und her und ging dann mit Petrus und Johannes in den Tempel. Außer sich vor Freude rannte er umher, sprang in die Luft und lobte Gott.

Wenn das Herz so voll Dank gegen Gott ist, kann man danken: mit Herz und Mund, mit Händen und Füßen.

Schöne Geschichten, die heute ja ehe nicht mehr so passieren – und wenn tatsächlich ein Gelähmter gehen kann, dann ist das ein Wunder der Medizin. – oder?

Ist es so einfach?
Ist nicht vielmehr die Befreiung zum Glauben das Aufheben unserer Lähmung im Leben?!
Alles was uns fesselt und bindet, am Atmen hindert und einengt – alles kann und will Gott lösen und uns damit neue, ungekannte Bewegungsfreiheit schenken.

Es geht doch nicht darum, plötzlich sportliche Höchstleistungen zu vollbringen, höher oder weiter springen zu können als andere – nein, die Freiheit, die unser HERR uns schenkt, die unerwartete Lebenslust und Freude ist so unfassbar und wunderbar, dass wir – neu geboren – mit unseren Geschwistern, jubeln und springen, umherrennen und Gott loben aus ganzem Herzen.

Durch Christus von neuem geboren ist die Lähmung, sind die Fesseln des alten Lebens gesprengt und wir atmen Seinen Geist und leben von und aus IHM.

Dann ist nicht der Tempel allein das Gotteshaus zum Lob und zur Anbetung, dann sind wir frei in der ganzen Schöpfung zu Seinem Lob zu jubeln und zu Seiner Anbetung niederzufallen.

HERR; ich danke DIR; DU hast mich von meinen Fesseln befreit, mir neues Leben geschenkt und alles was mich hinderte zu leben, wie es DIR gefällt, hast DU weggenommen. Heute bin ich durch DICH befreit, DIR zu danken mit Herz und Mund, mit Händen und Füßen.
Die alte Lähmung, deren Fesseln ich noch manchmal spüre, lege ich erneut vor DICH und bitte DICH, nimm sie ganz fort, dass ich die alten Bindungen nicht vermisse und ich mich nicht, wie dein Volk damals, nach dem alten Ägypten sehne, denn die Zukunft, die DU mir bietest ist um so vieles besser, als alles was meine Augen bisher gesehen haben..
AMEN

Halleluja

 

10.10.2010

 

Euer Herz sei ungeteilt bei dem HERRN, unserm Gott.
1.Könige 8,61

Zu jeder Zeit soll euer Herz ganz und gar bei Gott, eurem Herrn, sein.
Ihr aber, haltet dem Herrn, unserem Gott, von ganzem Herzen die Treue; lebt immer nach seinen Weisungen und befolgt seine Gebote, so wie ihr es heute tut!

Wir sollen nicht nur halbherzig auf Gott vertrauen. Das war schon König Salomo wichtig.

Wo euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein.
Lukas 12,34

Wo eure Schätze sind, da wird auch euer Herz sein.
Achte darauf, dass du nicht etwas für wichtiger ansiehst als Gott!

Ach HERR!

Manchmal ist es nicht leicht, sich ganz auf DICH zu verlassen und DIR zu vertrauen und nicht den Kopf zu verlieren und selbst machen wollen.

DU bist mein Schatz, DIR gehört mein Herz und meine Sinne wollen immer bei DIR sein.

DU überblickst auch meine Situation und weißt, wo meine Gedanken hingehen und was sie gefangen nimmt.

Ich lege DIR alles hin, die Krankheit in der Familie, die Arbeitsplatzsituation, meine Familie und Freunde, alles was ich tun möchte und nicht schaffe sowie auch alles, was ich anfange und zu gelingen scheint.

Alles soll unter DEINER liebenden und führenden Hand sein, DU wirst es wohl machen

Ein wenig fordernd will ich sagen, HERR bitte sorg dafür, dass es gut wird, nicht für mich allein, sondern für die Betroffenen.

DU bist der größte Schatz den ich habe, DU hast mich gerettet und frei gemacht. Lass nicht zu, dass die Welt mich wieder gefangen nimmt.

AMEN

09.10.2010

 

Viele, die unter der Erde schlafen liegen, werden aufwachen, die einen zum ewigen Leben, die andern zu ewiger Schmach und Schande.
Daniel 12,2

Menschen, die schon lange gestorben und begraben sind, werden aufwachen. Die einen zum ewigen Leben, die anderen zu ewiger Schmach und Schande.
Viele von denen, die in der Erde ruhen, werden erwachen, die einen werden für immer leben, die anderen erleiden für immer Spott und Schande.

Beten wir zu Gott, dass wir Leben haben für immer.

Wer auf den Geist sät, der wird von dem Geist das ewige Leben ernten.
Galater 6,8

Wenn wir auf den Geist säen, werden wir vom Geist das ewige Leben ernten.
Wer sich nur auf sich selbst verlässt, den erwartet der ewige Tod. Wer sich aber durch den Geist Gottes führen lässt, dem wird Gott das ewige Leben schenken.

Wie werden wir dauerhaftes Leben bekommen? Im Vertrauen auf Gottes Geist und seine Güte.

Die Aussicht auf das, was nach dem Sterben kommt, ist etwas wunderbares für uns Christen, Vor uns liegt eine Zukunft wie sie verheißungsvoller und wunderbarer nicht sein kann.

Dennoch bedeutet dieses Wort nicht nur etwas für unsere Zukunft sondern verheíßt uns auf im Hier und Heute etwas Besonderes.

Gott will uns SEINEN Geist schenken, der ein Führer sein will in unserem Leben, bei unseren Entscheidungen, bei allen noch so alltäglich scheinenden Kleinigkeiten.

Leben wir ohne Gott und damit ohne SEINEN Geist, dann ist alles was wir tun oder lassen, ohne Wert, ohne Zukunft, ohne Inhalt und Sinn – mögen wir auch aus den besten Absichten heraus handeln.

Mit Gott und unter SEINER Führung erhält alles neue Bedeutung und einen Sinn für die Zukunft und Ewigkeit. Alles tun wir unter Seinem Schutz und Schatten, alles wird durch Gott bestimmt.

Ok – wir wissen ja, dass es eh so ist, trotzdem hat es eine andere Bedeutung, wenn wir uns Gottes Wirken in allem Sein und Tun bewusst machen.
Denn genau darum bekommt es einen Sinn und erhält Wert.

Ohne Gott schaffen wir für´s Nichts mit Gott gehen wir mit unserem Tun und Leben Gottes Ewigkeit entgegen und erhalten in SEINEM Wort eine Aussicht auf das ewige Leben.

Halleluja

 

07.10.2010

 

Danket dem HERRN und rufet an seinen Namen; verkündigt sein Tun unter den Völkern!
Psalm 105,1

Dankt dem Herrn, betet ihn an. Macht bei allen Menschen bekannt, was Gott tut.
Preist den Herrn, und ruft seinen Namen aus, verkündet seine großen Taten allen Völkern!

Ich weiß, was Gott alles für mich getan hat. Dafür danke ich ihm. Ich will es allen Menschen erzählen.

Wir haben selber gehört und erkannt: Dieser ist wahrlich der Welt Heiland.
Johannes 4,42

Wir haben es selber gehört und erkannt: Er ist wirklich der Retter der Welt.
Sie sagten zu der Frau: »Jetzt glauben wir nicht nur deshalb an Jesus, weil du uns von ihm erzählt hast. Wir haben ihn jetzt selbst gehört und wissen: Er ist wirklich der Retter der Welt!«

Jesus ist der Retter der Welt. Er ist für uns in die Welt gekommen, das können wir beim Lesen in der Bibel erkennen und glauben.

Gottes Wort lebt!

Wo auch immer auf der Welt ein Mensch zu Jesus gefunden hat, wo auch immer ER ein Herz berührt und verändert hat – da kann der Mensch nicht schweigen.

Jeder einzelne auf seine Weise beginnt den HERRN zu loben und von IHM zu erzählen und von dem, was der HERR an ihm getan hat.

Das gefällt nicht immer. Warum eigentlich?

Eben genau deshalb, weil SEIN WORT lebt. Auf Gottes Geheiß Mensch geworden – gelebt, gelitten, gestorben, begraben – auferstanden und letztendlich als immerwährender Tröster bei uns – geht es durch die Welt und berührt die Menschen, ruft uns zu Gott und zur Umkehr von unseren falschen Wegen, zum Aufwachen aus unserem totbringenden Schlaf.

Und genau das ist es, was die Menschen stört.

Wer will schon gerne geweckt werden, wenn er überzeugt ist ausschlafen zu können.
Wenn ich einen Termin habe, der mir wichtig ist, dann stelle ich mir selbst den Wecker. Wenn ich aber schlafe und von keiner Gefahr weiß, dann will ich schlafen und nicht gestört werden.

Dennoch sind wir doch alle froh, dass wir geweckt wurden, wenn wir erkennen, dass uns das Haus unter dem Hintern wegbrennt.

Und genau das ist es!: unser Hab und Gut unser Frieden unser Wohlergehen - es brennt uns unterm Hintern weg, im wahrsten Sinne des Wortes.

Die Rettung, das lebendige Wasser, steht an der Tür und wartet auf Einlass, um die drohende Gefahr der ewigen Verdammnis abzuwenden.

Jesus kann und will unser Retter sein.

Und wenn wir IHM Einlass gewähren dann können wir mit den Samaritern aus Sychar von damals jubeln und denen die uns SEIN WORT weitersagten antworten: »Jetzt glauben wir nicht nur deshalb an Jesus, weil du uns von ihm erzählt hast. Wir haben ihn jetzt selbst gehört und wissen: Er ist wirklich der Retter der Welt!«

Halleluja

06.10.2010

 

Ach, HERR, wenn unsre Sünden uns verklagen, so hilf doch um deines Namens willen!
Jeremia 14,7

Ach, Gott, wenn unsere Sünden anschuldigen, dann hilf uns doch. Du hast es uns versprochen.
Herr, unsere Sünden klagen uns an, doch hilf uns und mach deinem Namen Ehre! Wir haben dir oft die Treue gebrochen, gegen dich haben wir gesündigt.

Unser Gewissen sagt uns genau, was wir falsch machen. Manchmal können wir uns selbst nicht verzeihen. Gott kann es und er wird es tun.

Auch wenn das Herz uns verurteilt: Gott ist größer als unser Herz und erkennt alles.
1.Johannes 3,20

Auch wenn uns unser Herz verurteilt: Gott erkennt alles. Er ist größer als unser Herz.
Doch auch wenn unser Gewissen uns schuldig spricht, dürfen wir darauf vertrauen, dass Gott größer ist als unser Gewissen. Er kennt uns ganz genau.

Die Richtschnur für unser Tun muss Gott sein. Er ist größer als unser Gewissen. Nur er kann beurteilen, was richtig und gut ist.

Ich hasse es, wenn das passiert!

Im Eifer meines Tuns wurschtle ich vor mich hin und ganz plötzlich trifft mich der Schlag. Ich hab Mist gebaut: was voreiliges gesagt, andere übergangen und damit verletzt, geredet ohne nachzudenken und dabei die Unwahrheit gesagt uvam. .

Wie ein Hammerschlag vor meine Stirn trifft mich das Verstehen, dass ich gesündigt habe. Wie gelähmt halte ich inne und stehe fassungslos da, wie konnte das passieren, das hatte ich doch gar nicht gewollt – zumindest nicht so.

In meinem Schreck, meiner Angst über die Konsequenzen, im nicht abwarten können setze ich dem Geschehenen meist noch eins oben drauf, um dann zu merken, dass ich es noch schlimmer gemacht habe.

Dann erst halte ich wirklich inne und schaue mich um wo ich stehe und wo ich jetzt dringendst hin sollte – zu meinem HERRN.

Und zu IHM laufe ich dann so schnell ich kann, ich flüchte mich auf Seinen Schoß und erzähle IHM was passiert ist und das ich alles nicht verstehe und wieso ich so etwas immer noch tue und nicht lassen kann.

Und ER? ER hält mich fest – bis ich ruhig werde, ER schenk mir Vergebung und damit auch Frieden, ER schenkt mir Kraft und Mut, das Geschehene in Ordnung zu bringen, und zwar nach Seinem Willen. Wenn ich bei IHM war und bin, dann fürchte ich nichts, auch keine Konsequenzen, denn ich weiß, ER hat mir vergeben und ich darf mich in Seiner Liebe bergen.

Der beste Platz ist auf Seinem Schoß, und immer können wir dahin kommen, wenn wir es brauchen, ER wird uns nie wegschicken in der Not.
Klar, Er schickt uns los, unser Leben zu leben, zu handeln, zu arbeiten, die Familie zu versorgen, .... doch ER geht mit. Nur vergessen wir das von Zeit zu Zeit und genau dann passieren Fehler. Doch ER ist da und holt uns ab, wo wir wie verstörte Kinder stehen nach der Katastrophe und nicht weiterwissen.

Und darüber bin ich froh.
Früher hat mich Schuld zerfressen und gelähmt, heute habe ich die beste Adresse, um wieder zu neuem Leben zu erwachen und auch Fehler zu bekennen und bereinigen zu können.
Allein geht das oftmals nicht, doch mit Jesus an meiner Seite, wen soll ich fürchten?!

Halleluja

 

05.10.2010

 

Er behütete sein Volk wie seinen Augapfel.
5.Mose 32,10

Er beschützt sein Volk wie einen großen Schatz.
Er fand sie in der öden Wüste, wo nachts die wilden Tiere heulten. Er schloss sie fest in seine Arme, bewahrte sie wie seinen Augapfel.

Für Gott sind die Menschen seine Lieblinge. Er hütet und behütet sie

Wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat.
1.Johannes 4,16

Wir haben Gottes Liebe erkannt und glauben an sie.
Das haben wir erkannt, und wir vertrauen fest auf Gottes Liebe. Gott ist Liebe, und wer in dieser Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.

Wer Gottes Liebe fühlen kann, der weiß: ich bin geborgen.


Der Nachsatz der Hfh-Gehörlosenversion ließ mich gerade an einen anderen Titel denken:
Lehrer´s Liebling!

Eigentlich was gutes und doch ein nicht gern gehörter Titel. Stempelt er einen doch ab als Streber, Schleimer und was sonst noch da hinein interpretierbar ist.

Jetzt sagt uns das heutige Bibelwort, wir Menschen seine Gottes Lieblinge.

Was bedeutet das?

Anders als bei Menschen ist Gottes Liebe alles umfassend, auch der Klassenclown, der Sitzenbleiber, der Sonderschüler, ... sind Gottes Lieblinge.

ER liebt einfach und doch so besonders, ohne Anspruch, ohne alles richtig machen zu müssen, ohne gute Noten, ohne schöne Augen – das alles zählt nicht, wenn Gott liebt.

Wir dürfen diese Liebe annehmen und in uns aufsaugen.

Wenn wir das tun, dann passiert etwas eigenartiges: Wir selbst können lieben, auch die Menschen, die unsere Erwartungen immer wieder enttäuschen, auch die, die uns schaden, auch die, die auf unsere Kosten leben.

Denn wir sind in der Liebe Gottes, in Christus geborgen und was ein Mensch meint das er uns antut, das tut er Gott, im guten wie im Schlechten und Gott trägt, denn Gott liebt.

In Seiner unfassbaren Geduld und Liebe wartet ER und ist bereit alles zu verzeihen, was wir Menschen IHM im Laufe unseres Lebens angetan haben.

Und das tut ER vorbehaltlos und ohne Wenn und Aber!

Gott ich bin so froh, dass DU zu solch wunderbarer grenzenloser Liebe fähig bist, und dass DU mich gelehrt hast, dass wir Menschen durch DICH und in DIR, dieser Liebe nacheifern können mit Freude.
AMEN

 

04.10.2010

 

Lass deiner sich freuen und fröhlich sein alle, die nach dir fragen.
Psalm 40,17

Alle, die an dich glauben und an dir interessiert sind, lass sich an dir freuen und fröhlich sein.
Aber alle, die sich dir anvertrauen, werden vor Freude jubeln! Wer dich als Retter kennt und liebt, wird immer wieder rufen: »Groß ist der Herr!«

Der Glaube an Gott macht uns fröhlich, und wir können mit frohem Mut durch unser Leben gehen.

Jesus sprach: Zachäus, steig eilend herunter; denn ich muss heute in deinem Haus einkehren. Und er stieg eilend herunter und nahm ihn auf mit Freuden.
Lukas 19,5-6

Jesus sprach: Zachäus, komm schnell vom Baum herunter. Heute will ich Gast in deinem Haus sein. Und Zachäus kam schnell herunter und wurde mit Freude Gastgeber von Jesus.
»Zachäus, komm schnell herab!«, rief Jesus. »Ich möchte heute dein Gast sein!« *6 Eilig stieg Zachäus vom Baum herunter und nahm Jesus voller Freude mit in sein Haus.

Wenn man mit Jesus zu tun hat, kann man alles voller Freude tun. Möchtest du nicht auch gerne sein Gastgeber sein?

Wie ein Zachäus kam ich mir früher vor. Jedoch hab ich damals Jesus nicht verstanden, als ER in mein Haus einkehren wollte. Ich fand die Geschichte toll, hätte es gern gesehen, wenn Jesus so mit TamTam und Beachtung anderer in mein Haus und damit Leben gekommen wäre.
Doch ich hab nicht gehört, dass ER mit mir sprach.

Nein, nicht mit TamTam und fast unbemerkt von meinen Mitmenschen, kehrte ER in mein Leben ein. Auf einmal war ER da – Er kam langsam und doch ausfüllend und noch während ich mich fragte, warum es bei mir keinen radikalen Umschwung, keine Kompletterneuerung gab – auf einmal war ich eben doch neu – und das durfte ich hören, riechen, schmecken, sehen, fühlen.

Mit allen Sinnen wurde mir klar, dass das was ich mir so wünschte schon passiert war.

Ich kam mir reichlich blöd vor – erst mal. Dann aber kam die Freude.

Und die ist geblieben, ja gewachsen. Erfüllt bin ich mit Freude in allen Schwierigkeiten, in allen Nöten, in allen Streitereien, überall herrscht die Freude an Gott und an seiner Liebe zu mir – und in dieser Freude liegt unsagbar viel Frieden.

Ein Frieden, den mir niemand mehr nehmen kann, denn ich bin ein Kind des Höchsten, erkauft mit dem teuren Blut meines HERRN, Jesus Christus.

Halleluja

 

02.10.2010

 

Alles, was Gott tut, das besteht für ewig; man kann nichts dazutun noch wegtun.
Prediger 3,14

Gottes Taten bestehen ewig. Man kann nichts dazu tun und nichts weglassen.
Ich begriff, dass Gottes Werk für immer bestehen wird. Niemand kann etwas hinzufügen oder wegnehmen. Damit bewirkt Gott, dass die Menschen Ehrfurcht vor ihm haben

Was Gott tut, können wir nicht besser machen. Er ist der Herr über die Welt.

Er ist vor allem, und es besteht alles in ihm.
Kolosser 1,17

Gott ist der Anfang von allem. Alles existiert in ihm.
Denn Christus war vor allem anderen; und alles besteht durch ihn.

Die ganze Welt ist Gottes Schöpfung. Er ist der Ursprung von allem.

Vor dieser Tatsache stehe ich fast sprachlos!

Alles besteht in IHM und durch IHN.

Wie winzig bin ich doch – wenn ich versuche, mich mit Gott zu vergleichen.

Ich sehe da keine Ähnlichkeit, ich bin winzig – ER ist groß, ich bin ohne IHN unfähig etwas zu tun, ER ist Schöpfer von Allem. Ich bin sündig, ER ist heilig und gerecht....

Ja, was anders als Ehrfurcht kann man vor diesem HERRN haben!

Dennoch sagt Gott, ER hat uns Menschen nach seinem Bild erschaffen. ER sagt damit, dass ich IHM doch ähnlich bin.

Darauf darf ich hoffen und bauen. Allerdings sollte ich nicht hoffen, wie ER zu sein,
denn eines bin ich gewiss nicht – und das ist heilig und gerecht.

Was würde denn passieren, wenn ich auch nur einen Bruchteil der Macht und Fähigkeiten Gottes besäße?
Ich würde es missbrauchen! – zu meinem Vorteil.

Jesus war und ist anders. ER ist nicht nach seinem Bilde geschaffen, in Jesus ist Gott selbst Mensch geworden – mit allen Eigenschaften Gottes und doch ganz im Verzicht auf diese.

Wow!

Ich bin froh, dass Jesus heute mein HERR ist und ich IHN machen lassen kann. Ich brauche heute nicht die Macht und die Herrlichkeit eines Gottes haben. Nein, im Annehmen der Liebe und des Opfertodes Jesu hat Gott mich gerecht gesprochen und von der Schuld meines Lebens gereinigt. ER hat mich als Sein Kind angenommen und nun darf ich kraft Seiner Liebe leben.

So winzig wie ich bin im Schöpfungswerk unseres HERRN, so einzigartig und wunderbar bin ich erschaffen. Jedes einzelne Werk ist herrlich und zeigt seine Schöpfermacht. Und ich bin eines davon.
Und du auch!

Halleluja

 

01.10.2010

 

Das alles hast du dir doch selbst bereitet, weil du den HERRN, deinen Gott, verlässt, sooft er dich den rechten Weg leiten will.
Jeremia 2,17

Du hast es dir selbst so zugefügt, weil du immer, wenn Gott dich führen will, den richtigen Weg verläßt.
Das alles hast du dir selbst zuzuschreiben, weil du mich, den Herrn, verlassen hast, deinen Gott, der dich so sicher geführt hat!

Gott hat einen guten Weg für uns. Wenn wir diesem Weg folgen, geht es uns gut.

Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer aber dem Sohn nicht gehorsam ist, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm.
Johannes 3,36

Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer aber nicht glaubt und ungehorsam ist, der wird kein gutes Leben haben, weil Gott zornig über ihn sein wird.
Wer an den Sohn Gottes glaubt, der hat das ewige Leben. Wer aber nicht auf ihn hört, wird nie zum Leben gelangen, sondern Gottes Zorn wird für immer auf ihm lasten.

Durch den Glauben an Jesus komme ich zu einem erfüllten Leben. Hier auf der Erde und in der Ewigkeit.

Wie oft habe ich früher gedacht, wieso ich so ein furchtbares Leben habe, warum Gott mir das Leben so schwer macht
(auch wenn ich nicht nach seinem Willen gefragt habe, habe ich doch IHN verantwortlich gemacht).

Fragen auf die ich keine Antwort bekommen habe und ich war im Klagen und Leiden gefangen.

Gott hat reagiert, als ich es am wenigsten erwartete, nämlich genau an dem Punkt, als ich begriff, dass ich den ganzen Mist selbst verbockt hatte.

Es waren meine Entscheidungen, die zu Konsequenzen führten, auch wenn mir dies nicht passte.
Noch heute mache ich Gott so manches mal Vorwürfe, doch ER lässt mich deswegen nicht fallen. Im Gegenteil, auch in meinen Vorwürfen folge ich seiner Einladung IHM alles zu übergeben.

So konnte ich IHM mein verpfuschtes Leben übergeben, mit allen Fehlern und deren Konsequenzen.
ER machte aus allem etwas Lebenswertes.

In allem was ich erlebt und erlitten habe hat ER mich reich und stark gemacht. ER hat alles in etwas Gutes verwandelt.

Wie? ER hat mir Jesus an die Seite gestellt und mir geholfen, IHN in mein Leben einziehen zu lassen.

Mit Jesus in mir kann mir weder Vergangenheit noch Zukunft noch die Gegenwart etwas anderes tun – als Freude allein.

Alles Leid, aller Schmerz, aller Schaden – alles ist Freude – in Jesus, meinem HERRN, denn in mir ist die tiefe Gewissheit, dass alles von Gott bereitet war und ist und ER führt mich auf den rechten Weg, dass ich einst vollkommen bei IHM bin.

Halleluja

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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