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November 2010


Gott spricht Recht im Streit der Völker, er weist viele Nationen zurecht. Dann schmieden sie Pflugscharen aus ihren Schwertern und Winzermesser aus ihren Lanzen.
Jesaja 2,4

Gott selbst schlichtet den Streit zwischen den Völkern, und unter den Nationen spricht er Recht. Dann schmieden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen um und ihre Speere zu Winzermessern. Kein Volk wird mehr das andere angreifen; niemand lernt mehr, Krieg zu führen.

Micha 4,3 :
Gott selbst schlichtet den Streit zwischen den Völkern, und den mächtigen Nationen in weiter Ferne spricht er Recht. Dann schmieden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen um und ihre Speere zu Winzermessern. Kein Volk wird mehr das andere angreifen; niemand lernt mehr, Krieg zu führen. 

 

 

 

30.11.2010

 

Unsre Missetaten stellst du vor dich, unsre unerkannte Sünde ins Licht vor deinem Angesicht.
Psalm 90,8

Du siehst unsere bösen Taten. Auch die, die wir selber nicht merken.
Unsere Schuld liegt offen vor dir, auch unsere geheimsten Verfehlungen bringst du ans Licht.

Ohne es zu merken, tun wir anderen Menschen unrecht, tun ihnen weh, machen ihnen das Leben schwer. "Herr, bitte vergib mir auch die Sünden, die ich selber nicht merke."

Jesus kann für immer retten, die durch ihn zu Gott kommen, weil er ja allezeit lebt, um für sie einzutreten.
Hebräer 7,25

Jesus kann alle retten, die durch ihn zu Gott kommen. Er lebt ewig und betet für diese Menschen.
Und weil Jesus Christus ewig lebt und für uns bei Gott eintritt, wird er auch alle endgültig retten, die durch ihn zu Gott kommen.

Ich darf beten. Das ist ein großes Geschenk. Jesus betet für mich. Dieses Geschenk ist noch größer.

Keine schöne Vorstellung, dass da noch Schmutz zu finden ist, wenn ich in SEINEM Licht stehe.

Kennt ihr diese Beleuchtung in der Disco, die alles weiße leuchten lässt? Grauenvoll und total peinlich, ganz gleich ob wir jetzt weiß tragen oder schwarz. Jede Verunreinigung ist sichtbar.
Auf Schwarz jeder weiße Fussel, auf weiß jeder Schatten eines alten Flecks.

Stehe ich nun vor meinem HERRN und bin von SEINER Heiligkeit angestrahlt ... und plötzlich müsste ich entdecken, dass das Kleid von dem ich glaubte, dass es reinweiß gewaschen ist noch Flecken hat .... ich mag gar nicht daran denken.

Und es ist tatsächlich so, dass wir uns immer neu beschmutzen und mit Billigwaschmittel kommen wir nicht unbedingt weit, wenn es um die hartnäckigen Flecken geht, die sitzen drin in jeder Faser. Da muss schon was stärkeres ran.

Über eins bin ich froh: in Jesus hab ich den Reiniger entdeckt, der alle Flecken entfernt, an die ich IHN ranlasse. Ich brauche keine Angst haben, dass das Kleid beschädigt wird, solange es nicht das alte ist.

Das alte hab ich ausgezogen, als ich Christus anzog, es war nicht nur dreckig, sondern total verschlissen, bot keinen Schutz und keine Wärme mehr.

Das Kleid, das ER mir anzog ist etwas besonders. Ich will es hüten und rein halten, doch es gelingt nicht. ER aber, mein HERR; steht mir bei – zum einen mit Hinweisen, wo der Dreck sitzt, zum anderen mit immer neuen Tipps, die Dreckpfützen der Welt zu umgehen. Ich muss ja nicht in jede reintappen.

Und wenn ich doch in den Schmutz hineingerate, dann ist mein Jesus bei mir und hilft mir wieder raus, und nicht nur das, ... ER selbst nimmt den Schmutz weg und ich darf neu wirklich rein erscheinen vor dem Thron meines HERRN.

Gott, ich bin so froh, dass ich beten darf und zu DIR kommen kann mit allem Schmutz, Du liebst mich und hilfst mir immer wieder auf.
Hab Dank dafür
AMEN

29.11.2010

 

Das sei ferne von uns, dass wir den HERRN verlassen!
Josua 24,16

Das soll weit weg für uns sein, dass wir den Herrn verlassen!
Niemals wollen wir den Herrn verlassen und anderen Göttern dienen!

Die größte Versuchung für uns ist, wenn wir nicht mehr an Gott glauben wollen.

Christus spricht: Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen.
Johannes 14,23

Christus spricht: Wer mich liebt, der wird meinem Wort folgen. Und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und bei ihm wohnen.
Wer mich liebt, richtet sich nach dem, was ich ihm gesagt habe. Auch mein Vater wird ihn lieben, und wir beide werden zu ihm kommen und immer bei ihm bleiben

Wo wohnt Gott? Er will in unserem Herzen wohnen. "Herr, komm in mein Leben hinein. Mein Herz soll deine Wohnung sein."

Das sei ferne von uns???

Große Worte! Sagen wir aber gern, nun, heute vll. nicht mehr in dieser Formulierung, doch inhaltlich?

Ich, ..niemals ...!, Das könnte ich gar nicht.....! ....

Wir stellen uns soo gern als gut und recht hin, und wir meinen das vermutlich auch mit den ehrlichsten Absichten und wollen auch, was wir da sagen,....

Aber tun? ??

Sag niemals nie! heißt es und es ist was wahres dran, ein „nie“ gibt es für uns nicht – in keinerlei Hinsicht, und gleich mal gar nicht, wenn wir sagen, wir würden nie abfallen oder fehler machen.

Das liegt in uns, schon von Anfang an – wir sind widerspenstig und aufmüpfig.

Wollen wir bei Gott bleiben und treu sein, dann geht das nur durch Jesus, und auch hier nur unvollkommen.
Ich kenne keinen Tag, an dem ich mit einem „nie“ nicht gelogen hätte. So soll dieses Wort besser nicht mehr über meine Lippen kommen, wenn ich von meinem Wollen oder Tun spreche.

Der einzige dessen „nie“ unangefochten gilt. Ist GOTT allein, der die Wahrheit ist und das Leben und die Liebe.

Wenn ER „nie“ sagt, dann gilt das.

Und er hat mir gesagt: Nie wird ich dich verlassen!

Und das gilt für jeden der sich darauf beruft unumwunden und ganz.

Halleluja

28.11.2010

 

Lobe den HERRN, meine Seele, und was in mir ist, seinen heiligen Namen!
Psalm 103,1

Auf, meine Seele, lobe den Herrn, lobe seinen heiligen Namen!
Ich will den Herrn von ganzem Herzen loben, alles in mir soll seinen heiligen Namen preisen!

Manchmal muss man sich selber auffordern, um Gott zu loben.

Gelobt sei der Herr, der Gott Israels! Denn er hat besucht und erlöst sein Volk.
Lukas 1,68

Wir loben den Herrn, den Gott Israels! Denn er hat besucht und erlöst sein Volk.
Gelobt sei der Herr, der Gott Israels! Er ist zu unserem Volk gekommen und hat es befreit.

Warum soll ich Gott loben? Er ist zu uns gekommen als Jesus geboren wurde.

Gar nicht so ohne – der Hinweis, dass man sich ab und an selbst auffordern muss, Gott zu loben.

Es sind nicht wenige Tage, an denen uns das Lob nicht so recht über die Lippen kommen will.

Doch Gott hat mich gelehrt, dass ich immer loben darf und auch immer Grund dazu habe.

Mag so mancher Tag noch so bescheiden verlaufen sein, etwas gibt es immer, für dass wir danken können: sei es Bewahrung vor Krankheit, Bewahrung unserer Lieben, einige wenige Sonnenstrahlen, ein Regenbogen ....

Der beste Dank aber ist der, für genau das zu danken, was heute gewesen ist, ganz egal, ob wir darin einen Sinn erkennen. Denn eines ist sicher, es ist etwas Gutes für unsere Seele. Gott lässt seinen Kindern nichts widerfahren, was ihnen letztendlich schaden würde, nein, alles muss ihnen zum Besten dienen.

Und so können wir getrost Danke sagen.

Das ist manchmal nicht leicht, doch ganz gewiss wird uns nach dem Danken leichter ums Herz und die Freude darf wieder einkehren und Frieden.

Ich finde es wunderbar, wie viel in einem kleinen, vielleicht auch halbherzigen Dankgebet drinsteckt und wie viel Frieden wir dadurch erfahren.

Und mal ehrlich, wie sollten wir unserem großen Gott nicht danken? ER schenkt uns doch noch immer immer wieder einen neuen Tag, neue Momente, neue Freuden, neue Geschwister, neue Erfahrungen, ....

Ich bin dankbar, dass ich so viel zu danken habe und das ich danken kann, mit Herzen, Mund und Händen

Halleluja

 

27.11.2010

 

Wohl dem, dem die Übertretungen vergeben sind, dem die Sünde bedeckt ist!
Psalm 32,1

Glücklich der Mensch, dem die Übertretungen vergeben sind, dem Gott die Sünde zugedeckt hat.
Glücklich sind alle, denen Gott ihre Sünden vergeben und ihre Schuld zugedeckt hat!

Unsere Sünde werden wir nie ganz los. Aber Gott deckt sie zu. Er will sie nicht sehen, und andere Menschen sollen sie auch nicht sehen. (Hfh)

Jesus sprach: Die Zeit ist erfüllt und das Reich Gottes ist herbeigekommen. Tut Buße und glaubt an das Evangelium!
Markus 1,15

Jesus sprach: Die Zeit ist da und das Reich Gottes ist gekommen. Kehrt um zu Gott und glaubt an das Evangelium!
Jetzt ist die Zeit gekommen, in der Gottes neue Welt beginnt. Kehrt um zu Gott, und glaubt an die rettende Botschaft!

Wie bekomme ich die Vergebung der Sünden? Wenn ich zu Gott bete. (Hfh)

Hm!...

Werden wir unsere Sünden nie ganz los?

Wenn ich im AT und NT nach Parallelen suche, stelle ich fest, dass die Vergebung der eigenen Schuld meist so beschrieben wird, dass Gott die Übertretungen zudeckt, an anderer Stelle wird die Schuld ins tiefste Meer geworfen.
Aber, ja – sie ist nicht ganz weg.

In Gedanken sehe ich die Schmutzwäsche unserer Familie. An stressigen Tagen mit viel Arbeit wächst der Wäscheberg und die Wäschekörbe quellen über. Für eine bessere Optik werfe ich dann ein Handtuch darüber und es wirkt ordentlicher und die Schmutzwäsche ist nicht offensichtlich.

Wenn Gott also unsere Schuld immer nur zudeckt, wie es im AT beschrieben wird, dann wird es aber irgendwann eng. Denn die Schuld ist nicht weg, sie bedrängt uns und setzt uns Grenzen.

Nun ist aber Waschtag, und der Schmutzwäscheberg ist verschwunden! Wir haben neuen Platz im Leben und auch die Ecke in der die Wäsche gelagert wurde, kann gereinigt werden.

Wie ist das möglich? Gott hat seine beste Kraft geschickt, unsere Schuld abzuwaschen – und zwar ein für alle mal. Der Dreck ist weg.

Dafür steht Gott mit seinem Namen.

Ist das nicht herrlich?

Die Kleider sind sauber, der alte Schmutz ist weggewaschen und wir dürfen uns in reinen Kleidern zeigen, als hätte es den Dreck nie gegeben.

Wir sind sehr erfinderisch, wenn es darum geht, den eigenen Dreck vor den Augen anderer zu verstecken. Wir wollen ja ein Bild von Reinlichkeit und Sauberkeit aufrecht erhalten. Gerade in dieser Zeit, wo alles scheinbar keimfrei zu reinigen ist.

Doch nur EINER schafft die 100% und das ist Gott. Sonst gibt’s nur 99,9%. Doch in Sachen Schuld sollten wir uns nur mit den 100% zufrieden geben und nicht mit einer Kommastelle weniger.

Wie wir das erreichen können? Ganz einfach und doch so schwer: wir müssen den Deckel von der Schmutzwäsche nehmen und uns den Dreck anschauen, wir müssen vor unseren HERRN treten und IHM die Schuld übergeben.

ER nimmt sie von uns und im Blute Jesu wird sie weggewaschen. Nun dürfen wir in strahlend reiner Kleidung vor IHN treten und ER wird an uns keine Schuld mehr finden, die wir einmal bekannt haben und die uns vergeben wurde,

Seien wir konsequent beim Ausräumen und am besten nehmen wir Jesus mit, denn Seine Reinheit leuchtet in unser Dunkel und kann jeden noch so kleinen Schmutzfleck offenbar werden lassen. Und so sollte es sein. - Nicht das wir einst dastehen und doch noch Flecken da sind.

HERR bewahre uns vor falschem Stolz, hilf uns richtig auszuräumen.
DU weist am besten wann und wie oft ein Rundumschlag nötig ist. Ich danke DIR, dass DU uns bewahren willst vor der Einbildung, dass einmal putzen reicht.
Verzeih, dass wir dich immer wieder in Anspruch nehmen müssen, weil wir uns immer wieder schmutzig machen und immer neue Wäscheberge zugedeckt werden, bis sie überquellen.

DU bist der HERR
AMEN

 

26.11.2010

 

Durch Stillesein und Hoffen würdet ihr stark sein.
Jesaja 30,15

Bleibt ruhig und behaltet die Hoffnung. Dann seid ihr stark.
Kehrt doch um zu mir, und werdet ruhig, dann werdet ihr gerettet! Vertraut mir, und habt Geduld, dann seid ihr stark!

In Not ruhig bleiben bedeutet keine Hilflosigkeit. Es bedeutet: ich warte auf Gottes Hilfe.

Im Geist und aus Glauben warten wir auf die Erfüllung unserer Hoffnung: die Gerechtigkeit.
Galater 5,5

Wir warten, dass Gott unsere Hoffnung erfüllt, die Gerechtigkeit. Dazu hat er uns seinen Geist geschenkt und den Glauben.
Wir aber vertrauen darauf, dass wir durch den Glauben an Jesus Christus von Gott angenommen werden. Er hat uns ja durch seinen Geist diese Hoffnung geschenkt

Woher kommen Ruhe und Gelassenheit? Durch den Heiligen Geist.

Erfüllung unserer Hoffnung : Gerechtigkeit! ???

Ist meine Hoffnung Gerechtigkeit?

Kaum! Zumindest nicht die Gerechtigkeit, die wir uns vorstellen. Verlangte mich nach dieser Gerechtigkeit, dann müsste ich mich unter die Strafe stellen, die ich verdient hätte – für das, was ich in meinem Leben alles falsch gemacht habe und noch machen werde.
Es wäre nur gerecht – Auge um Auge, Zahn um Zahn.

Diese Gerechtigkeit ist menschlich.

Gottes Gerechtigkeit ist etwas was ich kaum erfassen kann. Gottes Zorn ist heilig. In Gottes Gegenwart kann nichts sündiges bestehen.

Ich hätte so wenig wie jemand anderes eine Chance vor IHM zu bestehen.

Meine Hoffnung ist seine Gnade und Vergebung. Nein – mehr noch, das ist meine Gewissheit.

ER hat mir vergeben, mich von meiner Schuld rein gewaschen – im Blute Jesu.

Gerecht ist das nicht – nach unserer Auffassung, denn ein anderer hat für meine Schuld bezahlt.

Und nun kann ich vor Gott bestehen und darf in SEINE Heiligkeit eingehen und mich ein Kind Gottes nennen.

Ich stehe unter SEINEM Schutz und bin behütet durch SEINE Hand und nichts kann mir mehr geschehen, was nicht nach SEINEM Willen ist. Und ich darf alles tragen, was ER mir aufgibt – und das mit Freude.

Nein, gerecht ist das nicht, nach unserer Gerechtigkeit.
Doch ich bin froh, dass es so ist.

Halleluja

 

25.11.2010

 

Auf Gott hoffe ich und fürchte mich nicht; was können mir Menschen tun?
Psalm 56,12

Ihm vertraue ich und fürchte mich nicht. Was kann mir ein Mensch jetzt noch Böses tun?
Menschen können einem ganz schön viel antun. Ich hoffe, dass meine Hoffnung auf Gottes Nähe mir hilft: die Furcht besiegen.

Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus.
1.Johannes 4,18

Ja, wenn die Liebe uns ganz erfüllt, vertreibt sie sogar die Angst. Wer sich also fürchtet und vor der Strafe zittert, der kennt wirkliche Liebe noch nicht.
Sich anderen zuwenden, ganz bei ihnen sein, sich selbst vergessen: da bleibt die Furcht auf der Strecke.


Zwei verschiedene Ängste werden hier angesprochen.
Unserem zweiten Vers geht der folgende voraus, welcher erklärt, welche Angst hier gemeint ist:
Wenn Gottes Liebe uns ganz erfüllt, können wir dem Tag des Gerichts voller Zuversicht entgegengehen. Denn wir leben in dieser Welt so, wie Christus es getan hat. Wirkliche Liebe ist frei von Angst.

Gottes Liebe, SEIN Ja zu mir hat mich frei gemacht von der Angst vor dem Gericht, denn ER hat mich frei gesprochen von meiner Schuld.

Wenn ich heute eine Entscheidung treffen muss, dann ist der ausschlaggebende Punkt die Frage danach, womit ich unserem HERRN Ehre erweise. – zum einen aus Dank, zum anderen aus der Freude und dem Wissen heraus, geliebt zu sein vom HÖCHSTEN.

Angst vor Strafe beeinflusst meine Entscheidungen nicht, eher die Sorge, meinen HERRN traurig zu machen.

Was aber auch noch eine Rolle spielt und zwar eine nicht geringe, ist die Angst vor Menschen. JA, Menschen können grausam und gemein sein, gerade wenn sie Gott nicht kennen und nichts von IHM wissen wollen, oder meinen dass sie Recht haben, aber ohne SEINE Liebe sind.

Davor habe ich wohl noch Angst. Meine Bereitschaft zu leiden ist ehrlich gesagt nicht besonders groß.
Ich lebe allerdings auch in einer Welt, in der ich eine Wahl habe. So kann ich mit meinem Glauben um die Beschwerden herumschiffen.

Doch ist das richtig?

Sollte unser/mein Vertrauen nicht fester auf den HERRN bauen, der ja ganz gewiss nichts einfordern wird, was nicht zu tragen ist?

Ihm vertraue ich und fürchte mich nicht. Was kann mir ein Mensch jetzt noch Böses tun?

Diesem Satz will ich heute einmal mehr Folge leisten und ganz auf meinen HERRN bauen, dass mir nichts geschehen kann, denn ich bin in SEINER Hand.

HERR; hilf mir dazu
AMEN

 

24.11.2010

 

Was murren denn die Leute im Leben? Ein jeder murre wider seine Sünde!
Klagelieder 3,39

Warum klagen wir? Der Herr ließ uns doch am Leben! Er straft uns nur für unsere Sünden.
Gehörst du auch zu denen, die ständig murren - über die Preise, über die da oben, über die Autofahrer, über die Ausländer - eben immer über die anderen?

Was siehst du den Splitter in deines Bruders Auge und den Balken in deinem Auge nimmst du nicht wahr?
Lukas 6,41

Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders und den Balken in deinem Auge siehst du nicht?
Warum siehst du jeden kleinen Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?

Die Fehler der anderen sehen wir gern. Für die eigenen Fehler stellen wir uns gern blind.


Oh, das Leben könnte so schön sein! ....

Wenn nicht ..... die wären, die an allem herummeckern müssen.

Es ist schlimm, wenn man so jemanden in seinem Umfeld hat. So eine Person kann einem den schönsten Tag verderben.

... Aber ich will ja nicht meckern ! :-)...

Was können wir tun, wenn unser Umfeld zu klagen beginnt?

Wie können wir denen, die so leiden unter ihrem Leben ein Segen sein, dass sie sich besser fühlen und Gelegenheit erhalten, mal Freude zu empfinden? Geht das überhaupt?

Ich denke manchmal am besten geht man überhaupt nicht auf solche Klagen ein. Doch für mein Gegenüber ist das empfundene Leid real.

Wichtig wäre vielleicht genau zuzuhören um mit dem Betreffenden herauszufinden, was das eigentliche Übel ist, das so unzufrieden macht.

Oft ist es mangelnder Selbstwert, das Gefühl, nicht geliebt zu sein, dass die eigenen Taten und Leistungen nicht anerkannt werden. .....

Wie kann sich das ändern?

Mein Elend endete .... als ich hörte und begriff, dass Gott mich liebt und mir beisteht, dass ER alles sieht und hört und bemerkt und mich nie allein lässt.

Da wurde mir klar, dass ganz egal ist was die Welt denkt, denn Gott kennt und liebt mich – mit und ohne Leistungen und Fehlern und ......

Nun kann ich lieben und darf lieben und brauche mich nicht ärgern über andere und deren Splitter in deren Augen.

Der dickste Balken der ja in meinem Auge steckte, ist entfernt worden, von Jesus, der alles heilen kann, was wir zu IHM bringen. Heute komme ich zu IHM mit meinen Splittern und mit denen anderer, die mir (auch wenn nicht in meinem Auge, dennoch) Plage bereiten und ich darf IHM die Heilung überlassen.

Nein, nicht das mir die Leiden und Fehler anderer egal sind, doch ich brauche mich nicht darüber ärgern und klagen, sondern ich darf, mit Jesus an meiner Seite, und IHM voran, helfen, sie zu erkennen und darf die Patienten zum Augenarzt begleiten, der Heilung verschaffen kann und will, so wie bei mir.

Aber überheben wir uns nicht! Gott hat unsere Augen von den alten Balken befreit und Heilung geschenkt. Doch ER hat unser Augen nicht unverletzlich gemacht.
Tragen wir also SEINE Schutzbrille und zwar möglichst immer, dass wir bewahrt werden und sind, vor neuen Balken die uns die Sicht auf IHN versperren wollen.

HERR; wir danken DIR für DEINEN Beistand und Schutz, DU bist Heilung und Segen in unserem Leben.
DU allein bist der HERR und zu DIR bringen wir alles was uns umtreiben will und uns Leid bereitet.
DU bist der Arzt für alle unsere Wunden und Krankheiten.
Hab Dank dafür.
AMEN

 

22.11.2010

 

Leben und Wohltat hast du an mir getan, und deine Obhut hat meinen Odem bewahrt.
Hiob 10,12

Leben und Gutes hast du mir gegeben. Und dein Schutz hat meinen Lebensgeist bewahrt.
Ja, du hast mir das Leben geschenkt und mir deine Güte erwiesen; deine Fürsorge hat mich stets bewahrt.

Hiob ist in einer tiefen Lebenskrise. Er erinnert sich an bessere Tage. Ist er jetzt schutzlos?

Christus betet: Ich bitte dich nicht, dass du sie aus der Welt nimmst, sondern dass du sie bewahrst vor dem Bösen.
Johannes 17,15

Christus betet: Ich bitte dich nicht, dass du sie aus der Welt nimmst, sondern dass du sie bewahrst vor dem Bösen.
Ich bitte dich nicht, sie aus der Welt zu nehmen, aber schütze sie vor der Macht des Bösen!

Wir sollen als Christen nicht in eine leidfreie und keimfreie Isolierstation umziehen. Aber wir sollen in guten und bösen Tagen Bewahrung erleben.

Ich finde es wunderbar, mich unter dem Schutz des Höchsten zu befinden. Nicht allein dass ich es bin, sondern vielmehr auch, dass ich das wissen darf.

Ich darf wissen, dass Gott bisher und jetzt und zukünftig mein HERR und Heiland ist. Ich darf wissen, dass ER mich schützt.

Ja, ich darf es wissen, weil es in SEINEM Wort geschrieben steht. Und durch Jesu Fürbitte für uns Menschen dürfen wir uns ganz sicher wissen in SEINEN Armen.

Hab Dank, HERR. DU bist mein Heiland, mein Retter, mein Schutz.
Ich danke DIR. DU bewahrst mich vor Schaden in aller Anfechtung und in allen Problemen bist DU der HERR.

Halleluja

 

21.11.2010

 

Meine Augen sehen stets auf den HERRN; denn er wird meinen Fuß aus dem Netze ziehen.
Psalm 25,15

Meine Augen sehen stets auf Gott. Denn er wird meinen Fuß aus dem Netz ziehen.
Hilfesuchend blicke ich zum Herrn, denn er wird mich aus der Schlinge ziehen.

Ich kann mich nicht auf Dauer verheddern und verstricken in meinen Beziehungen.

Lasst uns laufen mit Geduld in dem Kampf, der uns bestimmt ist, und aufsehen zu Jesus, dem Anfänger und Vollender des Glaubens.
Hebräer 12,1-2

Wir wollen mit Geduld laufen in dem Kampf, der für uns bestimmt ist. Und wir wollen aufsehen zu Jesus. Er ist der Anfänger und Vollender des Glaubens.
Da wir nun so viele Zeugen des Glaubens um uns haben, lasst uns alles ablegen, was uns in dem Wettkampf behindert, den wir begonnen haben - auch die Sünde, die uns immer wieder fesseln will. Mit zäher Ausdauer wollen wir auch noch das letzte Stück bis zum Ziel durchhalten. Dabei wollen wir nicht nach links oder rechts schauen, sondern allein auf Jesus. Er hat uns den Glauben geschenkt und wird ihn bewahren, bis wir am Ziel sind. Weil große Freude auf ihn wartete, erduldete Jesus den verachteten Tod am Kreuz. Jetzt hat er als Sieger den Platz an der rechten Seite Gottes eingenommen.

Eine oder mehrere Stadionrunden kann man nicht laufen ohne Geduld. Das gilt auch sonst im Leben. Sei fair und behalte das Ziel vor Augen.

Geduld gehört an so manchen Tagen nicht zu meinen Stärken.

Da möchte ich einen Weg finden, die Dummheit, Leichtsinnigkeit und Gier aus so manchem Menschen herauszu......

Ich komme so manches Mal echt an meine Grenzen, was die Sturheit einiger Leute angeht und bin versucht, mich selbst zu überheben.

In solchen Momenten laufe ich zu meinem HERRN und bitte IHN um SEINE Hilfe. Manchmal kommt sie unerwartet und plötzlich, an anderen Tagen bekomme ich eine Antwort wie sie der Schreiber des Hebräerbriefes formuliert.

Lauf weiter und behalte das Ziel im Auge, bleib geduldig. ....

Heute so ein Satz! - da möchte ich aus der Haut fahren und sagen, HERR was soll das, Geduld ok, aber irgendwann muss es doch mal genug sein!! Ich bin ganz schön sauer über so viel Gier und Habsucht und Leichtfertigkeit, die auf meinen Schultern ausgetragen wird. Völlig ohne Verstand.
Da will ich sagen, wo ist der Sinn, was soll ich bitte daraus lernen, dass andere so was tun und ich darfs ausbaden?

So leise steigt eine Ahnung in mir auf, wie Jesus sich gefühlt haben könnte, wie sehr ER versucht gewesen sein muss, alles hinzuschmeißen und zu sagen, die sind es doch allen nicht wert, dass ich mich so opfere.

Ich glaube, dass ist es was uns die Losung sagen will. Ganz egal was auch kommt, da ist einer, der hat das alles schon durchlitten und ER hat festgehalten an der Liebe und Treue des Vaters und so ist ER nun in HERRlichkeit beim Vater.

Jesus ist mein Vorbild, mein Weg, mein Ziel, mein Leben. So darf ich Kraft schöpfen, denen mit Liebe zu begegnen, die so achtlos mit ihren Mitmenschen umgehen und nicht nachdenken über die Last, die sie verursachen.

So bitte ich dich HERR; heute, schenke mir Geduld und Zielstrebigkeit auf dem Weg, den DU mir vorgegeben hast. Lass mich nicht abweichen. Und bitte schenke mir die rechten Worte zum Reden und lass mich erkennen die Momente zu schweigen. Doch bitte hilf, dass erkennbar wird, das jemand auf dem falschen Weg ist, mit dem was er da tut.

Danke HERR du bist in deiner Gnade bei mir und machst mein Herz ruhig. DU schenkst mir Freude und Hoffnung, so dass ich den Mut nicht verliere, den Weg mit DIR weiterzugehen.
HERR steh mir bei.
AMEN

 

20.11.2010

 

Sei nun wieder zufrieden, meine Seele; denn der HERR tut dir Gutes.
Psalm 116,7

Nun sage ich mir: »Werde wieder ruhig! Der Herr hat dir Gutes erwiesen!«
Wenn du aus einer Krise herausgekommen bist, dann lass es auch gut sein. Sei wieder zufrieden und dankbar.

Der Herr richte eure Herzen aus auf die Liebe Gottes und auf die Geduld Christi.
2.Thessalonicher 3,5

Gott richte eure Herzen aus auf die Liebe Gottes und auf die Geduld Christi.
Wir beten zum Herrn, dass die Liebe zu Gott euer Leben bestimmt und dass ihr standhaft im Glauben an Christus bleibt

Wo kann ich heute geduldiger sein - mit mir und den Menschen neben mir?

Zufriedenheit!

Eine seltsame Sache ist das mit der Zufriedenheit. Wenn alles nach unseren Vorstellungen läuft, wir ein Ziel erreicht haben, die Sonne scheint und das Glück uns lacht – dann sind wir zufrieden.

Doch wie lange? Es ist im Grunde nur ein Bruchteil unseres Lebens, in dem wir zufrieden sind.

Es ist nie genug, was wir haben können und wollen. Ist ein Ziel erreicht, keine neue Aufgabe vorhanden, dann stellt sich ganz schnell Unzufriedenheit ein. So als ob wir nie etwas erreicht hätten, als wären wir ewige Versager und würden nichts so auf die Reihe bringen, dass es uns genügt.

Traurig!

Doch es gibt EINEN; der kann und will uns Zufriedenheit schenken und zwar dauernde. Und diese erwächst dann nicht aus unserem Tun und Lassen, sondern aus SEINER Liebe und Gnade.

Dieser EINE ist Jesus. Dieser EINE hat die Unzufriedenheit, die Gier, die Habsucht, das Geltungsbedürfnis.... dieser Welt besiegt und überwunden.
Und wir dürfen zu IHM kommen und von dem Reichtum seines Friedens haben in Fülle und Überfluss.

Bei Gott werden wir zufrieden und frei. Und es ist unerheblich, wie toll wir in der Welt sind, was wir erreicht haben, was wir verdienen.
Der Reichste Mensch ist doch nicht zufrieden, denn er hat nicht das ALLES, wenn er ohne Gott lebt.
Der ärmste Mensch ist unsagbar reich, wenn Gott in seinem Leben die Haupttrolle spielt. Unfassbar viel können wir ertragen und vergeben, wenn Jesus unser Führer ist.

Eine seltsame Sache ist das mit Jesus! ER schenkt Zufriedenheit und Freude, selbst da wo sonst scheinbar keiner was zu lachen hat.

Hab Dank dafür mein Gott.
AMEN

 

19.11.2010

 

Der HERR sprach zu Mose: Das ganze Volk, in dessen Mitte du bist, soll des HERRN Werk sehen.
2.Mose 34,10

Gott sprach zu Mose: Das ganze Volk, in dessen Mitte du bist, soll das Werk des Herrn sehen.
Ich schließe einen Bund mit euch. Vor den Augen deines ganzen Volkes will ich Wunder vollbringen, wie sie bisher bei keinem Volk auf der Welt geschehen sind. Wenn die Israeliten sehen, was ich mit dir tue, werden sie große Ehrfurcht vor mir haben!

Mose sollte die zwei Steintafeln mit den Geboten an die Israeliten übergeben. Und er sollte ihnen sagen, dass Gott ein Bündnis schließen will.

Christus spricht: Ich sage hinfort nicht, dass ihr Knechte seid; denn ein Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Euch aber habe ich gesagt, dass ihr Freunde seid; denn alles, was ich von meinem Vater gehört habe, habe ich euch kundgetan.
Johannes 15,15

Christus spricht: Ich sage in Zukunft nicht, dass ihr Knechte seid. Denn ein Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Euch aber habe ich gesagt, dass ihr Freunde seid. Denn alles, was ich von meinem Vater gehört habe, habe ich euch weitergegeben.
Ich nenne euch nicht mehr Knechte; denn einem Knecht sagt der Herr nicht, was er vorhat. Ihr aber seid meine Freunde; denn ich habe euch alles anvertraut, was ich vom Vater gehört habe.

Freunde von Jesus sind wir - nicht seine Knechte.


Die Geduld unseres HERRN ist scheinbar unermesslich. Oder wer von uns würde, selbst wenn er solange leben würde – über Jahrtausende hin daran festhalten, mit jemandem einen Bund zu schließen und ihn zu halten, wenn der andere diesen ständig mit Füßen tritt.

Wir würden doch sagen: Zeitverschwendung! – oder?

Gott aber sagt nicht Zeitverschwendung, nein, er hält uns seine Hand hin, immer und immer wieder.

Ist das so, weil Gott nicht in unseren Zeitmaßen lebt, weil ER außerhalb unserer Zeit ist, weil tausend Jahre vor IHM wie ein Tag sind? Ist unser ständiges Abfallen und Auflehnen nur Sekundensache und nicht der Rede wert?

Nein, Gott lässt sich nicht nach unseren Maßstäben messen, ER hat uns die Maßstäbe gesetzt, uns u.a. in den 10 Geboten gelehrt, was Recht ist und was Unrecht. ER hat uns ein Regelwerk an die Hand gegeben, dem wir entnehmen können, wie Gott sich ein Zusammenleben vorstellt.

Wir aber in unserer Beschränktheit und Vermessenheit sind nicht in der Lage, uns an diese Vorgaben zu halten – und so treten wir SEINE Treue und Fürsorge jeden Tag mit Füßen.

Und trotzdem hat Jesus uns zu SEINEN Freunden erhoben – heraus aus dem Stand der Knechtschaft .- unter dem wir waren als Sünder, die IHN noch nicht kannten.

Heute kennen wir IHN und dürfen IHM folgen – als Freunde!

HERR; schenke uns doch bitte, dass wir uns DEINER Freundschaft würdig erweisen.
AMEN

 

18.11.2010

 

Der HERR richtet auf, die niedergeschlagen sind.
Psalm 146,8

Gott stärkt Menschen, die mutlos und verzweifelt sind.
Der Herr macht die Blinden wieder sehend und richtet die Niedergeschlagenen auf. Er bietet den Ausländern Schutz und versorgt die Witwen und Waisen. Wer treu zu ihm steht, der erfährt seine Liebe, aber wer ihn verachtet, den führt er in die Irre.

Enttäuschungen nehmen uns oft die Kraft fürs Leben. Aber Gott stärkt uns den Rücken. Deshalb können wir wieder mutig ins Leben gehen.

Eine Frau war da, die war verkrümmt und konnte sich nicht mehr aufrichten. Als Jesus sie sah, rief er sie zu sich und sprach zu ihr: Frau, sei frei von deiner Krankheit! Und legte die Hände auf sie; und sogleich richtete sie sich auf und pries Gott.
Lukas 13,11.12-13

Eine Frau hörte Jesus zu. Sie saß gebeugt und konnte nicht gerade sitzen oder stehen. Jesus sah sie. Er winkte sie zu sich heran und sagte: "Frau, du sollst von deinem Leiden befreit sein!" Dann legte Jesus seine Hände auf sie. Sofort stellte sie sich gerade hin und dankte Gott von ganzem Herzen.
Eine Frau hörte ihm zu, die ein böser Geist krank gemacht hatte: Seit achtzehn Jahren saß sie gebeugt da und konnte sich nicht mehr aufrichten. Als Jesus sie sah, rief er sie zu sich: »Frau, du sollst von deinem Leiden erlöst sein!« Er legte seine Hände auf sie. Da richtete sie sich auf und dankte Gott von ganzem Herzen.

Jesus schenkt der Frau volle Aufmerksamkeit. Was passiert? Wir kennen das: Wir bekommen lieben Besuch. Unser Herz blüht auf wie eine Blume. Oder wir trösten einen traurigen Menschen - bald hört er auf zu weinen. Vielleicht lacht er auch.

ER richtet auf, die niedergeschlagen und traurig sind.
ER heilt Wunden und Krankheit.
ER schenkt Leben.

Das ist so!

An manchen Tagen spüre ich SEINE heilende und aufbauende Gegenwart nicht. Doch weil ich wissen darf, dass SEIN Wort gilt, brauche ich nicht mehr niedergeschlagen sein und traurig, denn ich darf darauf bauen, dass ER da ist, hier bei mir, auch wenn ich SEINEN Geist nicht unmittelbar spüre.

Oft sind wir es selbst, die festhalten, an dem was uns beugt und nieder drückt, wir sind es gewohnt, wir kennen unser Leben eben so – wir scheuen uns vor dem Neuen und Guten, das wir noch nicht kennen – und bleiben so in unserem Leiden.

Oft wird gesagt, die Last muss zu groß werden damit wir sie abwerfen. Und ja, wir Menschen sind so. Wir tragen unsere Päckchen tapfer und stolz und lassen uns nicht unterkriegen von der Welt.

Wie eitel und hochmütig!

Da ist EINER, der sagt: Kommt zu mir, die ihr mühselig und beladen seid. Ich will euch erquicken.

Laufen wir doch zu IHM und nehmen IHN beim Wort. So manches Päckchen dürfen wir bei IHM lassen. Und für das was wir behalten sollen, weil es zu unserem Kreuz gehört .- schenkt ER uns die Kraft es zu tragen, ja noch viel mehr!: ER erfüllt uns mit Freude und Liebe und so viel mehr als nötig ist, dass wir unserer Aufgabe in die wir gestellt sind mit Sicherheit gewachsen sind.

Seien wir nicht dumm, blind und hochnäsig, indem wir uns einbilden, wir könnten irgendetwas schaffen – ohne Gott.

Seien wir demütig und ehrlich – wenigsten vor Gott, der uns ja doch in und auswendig kennt, besser als wir selbst – und beugen wir uns vor SEINER Allmacht.
ER wird uns nicht verlassen noch uns mit etwas beladen, was nicht für uns zu bewältigen ist.

ER richtet auf, die niedergeschlagen und traurig sind.
ER heilt Wunden und Krankheit.
ER schenkt Leben.

Das ist so!


Halleluja

17.11.2010

 

Das Land wird voll Erkenntnis des HERRN sein, wie Wasser das Meer bedeckt.
Jesaja 11,9

In Zukunft werden alle Menschen Gott kennen. Dann ist das Land voll mit gläubigen Menschen, so wie das Meer voll ist mit Wasser.
Auf dem ganzen heiligen Berg wird niemand etwas Böses tun und Schaden anrichten. Alle Menschen kennen den Herrn, das Wissen um ihn erfüllt das Land wie Wasser das Meer.

Jetzt glauben nur wenige an Gott. Das soll uns nicht unsicher machen. Denn: Es kommt eine Zeit, da ist der Glaube an Gott überall verbreitet!

Ihr könnt mit allen Heiligen begreifen, welches die Breite und die Länge und die Höhe und die Tiefe ist, auch die Liebe Christi erkennen, die alle Erkenntnis übertrifft, damit ihr erfüllt werdet mit der ganzen Gottesfülle.
Epheser 3,18-19

Ihr und die Gemeinschaft der Glaubenden sollt begreifen: Gotte Güte ist überall: rechts und links von euch, vor und hinter euch, über und unter euch. Ihr sollt auch die Liebe von Jesus Christus erkennen. Sie ist unbegreiflich groß. Dann wird in Zukunft Gottes Vollkommenheit in euch wirksam sein.
Denn nur so könnt ihr mit allen anderen Christen das ganze Ausmaß seiner Liebe erfahren, die wir doch mit unserem Verstand niemals fassen können. Dann wird diese göttliche Liebe euch immer mehr erfüllen.

Gott ist unbegreiflich gut und gnädig zu uns. Wenn wir das verinnerlichen, haben Hass und Neid kein Platz mehr in unserem Leben.

Wie wunderbar ist dieser Text heute.

Ich freue mich für Jesaja und die anderen Propheten, die durch Gottes Gnade dieses Bild von der Zukunft mit ihren Augen schauen durften. Wir können nur ahnen, wie wunderbar es ist, das zu sehen.

Und ich freue mich darauf, das einstmals erleben zu dürfen. Was mich am heutigen Text besonders freut, ist die Tatsache, dass einstmals alle Welt, jeder Mensch, die gesamte Schöpfung den HERRN anbeten wird, also wissen wird, wer ER ist, und an IHN glauben.
Heute, wo ich so manches mal traurig bin, weil Freunde und Bekannte IHN nicht erkennen – können oder wollen – darf ich wissen, dass sie IHN kennen lernen werden und an IHN glauben. Darüber bin ich froh.

Und ich hoffe doch, dass sie noch heute meinen HERRN kennen lernen und so Vergebung erfahren und inneren Frieden erfahren.

Möglich ist es, das dürfen wir wissen. Und wir dürfen wissen, wie wir selbst von SEINER Liebe erfüllt werden und ganz aus IHM leben können.

Darum knie ich nieder vor Gott, dem Vater, und bete ihn an, ihn, dem alle Geschöpfe im Himmel und auf der Erde ihr Leben verdanken und den sie als Vater zum Vorbild haben. Ich bitte Gott, dass er euch aus seinem unerschöpflichen Reichtum Kraft schenkt, damit ihr durch seinen Geist innerlich stark werdet und Christus durch den Glauben in euch lebt. In seiner Liebe sollt ihr fest verwurzelt sein; auf sie sollt ihr bauen.          Epheser 3,14-17

Dies schreibt Paulus an die Epheser und liefert damit den Schlüssel zur Kindschaft. In dieser Fürbitte sind wir dem HERRN anbefohlen und wir dürfen für unsere Geschwister und Lieben in dieses Gebet einstimmen und uns beugen vor unserem Schöpfer und HERRN.

Schon hier und heute ganz von Gottes Güte und Liebe erfüllt sein, das wünsche ich uns für heute und für jeden Tag, den der HERR uns noch schenkt.

Gottes Güte ist überall: rechts und links von euch, vor und hinter euch, über und unter euch.

Halleluja

 

16.11.2010

 

Der Tag des HERRN Zebaot wird kommen über alles Hoffärtige und Hohe.
Jesaja 2,12

Gott ist der Herrscher der Welt. In Zukunft bestimmt er einen Gerichtstag. Dann urteilt er über alle hochnäsigen und mächtigen Menschen.
Der allmächtige Gott hat einen Tag bestimmt, an dem er über die stolzen und hochmütigen Menschen Gericht hält und sie erniedrigt.

Gott ist es nicht egal, wie wir Leben. Besonders Menschen mit Geld, Macht oder viel Ansehen fragt er: Wie verantwortungsvoll handelt ihr?

Die Welt vergeht mit ihrem Begehren; wer aber den Willen Gottes tut, der bleibt in Ewigkeit.
1.Johannes 2,17

Die Welt bleibt nicht ewig. Mit ihr werden sich auch ihr Verlockungen auflösen. Aber die Person, die Gottes Willen befolgt, diese Person wird Gott bewahren in Ewigkeit.
Die Welt aber mit ihren Verlockungen wird vergehen. Nur wer tut, was Gott gefällt, wird ewig leben.

Unser Leben geht schief, wenn wir auf Menschen-Macht und Geld vertrauen. Gottes Gebote zeigen uns: Wie können Menschen glücklich und zufrieden leben - jetzt und in Ewigkeit?

Auf den ersten Blick klingt diese Botschaft sehr hart und richtend. – ist sie auch, denn vor Gott kann das Böse und Sündige nicht bestehen, es wird vergehen und jeder der sich nicht nach SEINEM Wort richten wollte, wird die Rechnung selbst zahlen müssen.

Auf den zweiten Blick aber ist diese Botschaft Trost und Grund zur Freude. Wir dürfen wissen, dass alle Ungerechtigkeit gerichtet werden wird und so werden wir Gerechtigkeit erfahren. Nicht nur unsere Schuld sondern auch die unserer scheinbaren und realen Gegner wird gesühnt werden.

Die einzige Frage die bleibt und ist, ist die Frage: „WER wird bezahlen?“

Da haben wir Christen eine einzigartige Gewissheit und Hoffnung, die da heißt JESUS CHRISTUS.
Als von Gott gesandter Sohn und Lamm zum Opfer für unsere Sünden ist ER gestorben, nachdem in der uns zugedachten Strafe für unsere Schuld gelitten hat, wurde ER von Gott verlassen und hat durchlitten, was uns zusteht.

Allein durch diese Tat sind wir begnadigt und dürfen treten vor den Thron Gottes in weißen Gewändern und ohne Schuld. JESU Blut hat jeden Schandfleck abgewaschen.

Und so bleibt uns nun, in Dankbarkeit und Anbetung, unser Leben auszurichten auf den EINEN HERRN und Gott, der uns bereits jetzt Demut lehrt und an dessen Vorbild wir erfahren können, wie Gott unser Leben will.

Ich bin so froh, dass die Rechnung bezahlt ist, wie könnte ich bestehen vor Gott – ohne Jesus.
Ich will meinen HERRN nicht verlassen und will IHM folgen und mich auf SEINE Weisungen verlassen. Denn ER wird’s wohl machen.
ER öffnet die richtigen Türen und verschließt die Wege, die falsch für mich wären. ER erhebt mein Herz zur Anbetung und zum Lobpreis und ER erniedrigt es, wenn ich mich überheben will. ER ist mein Weg, mein Hirte, meine Zuflucht. Bei IHM finde ich alles was ich brauche.

ER ist der HERR in Ewigkeit.
HALLELUJA

 

15.11.2010

 

Ich will dich mit meinen Augen leiten.
Psalm 32,8

Ich will dich lehren und dir sagen, wie du leben sollst; ich berate dich, nie verliere ich dich aus den Augen
Das ist wahr! Gott hält mit uns Augenkontakt und zeigt uns den richtigen Weg!

Der Herr wandte sich und sah Petrus an. Und Petrus ging hinaus und weinte bitterlich.
Lukas 22,61.62

Jesus drehte sich um zu Petrus und sah ihn an. Da ging Petrus weg und weinte voller Verzweiflung.
Jesus wandte sich um und sah seinen Jünger an. Da fielen Petrus die Worte ein, die Jesus gesagt hatte: »Ehe der Hahn kräht, wirst du dreimal geleugnet haben, mich zu kennen.« Da ging Petrus hinaus und weinte voller Verzweiflung.

Der Blick von Jesus trifft seinen Jünger Petrus mitten ins Herz. Wir kennen solche Blicke. Sie machen uns unsere Schuld klar. Sie sind der erste Schritt, unser Leben zu ändern.

Wie tröstlich ist unser heutiges Psalmwort!

Ich will dich lehren und dir sagen, wie du leben sollst; ich berate dich, nie verliere ich dich aus den Augen

Wir dürfen uns ganz geborgen wissen in unserem HERRN.

Wie mahnend ist es aber auch!!?

ich brauche nur daran zu denken, wie oft wir uns gewollt oder ungewollt aus SEINER Nähe entfernen und losmarschieren und unseren Willen als den höchsten setzen.

Es ist, wie bei einem Kind oder Teenager, der sich aus dem Dunstkreis seiner Eltern entziehen will und dabei eindeutig verbotene Wege geht. Und dabei ist ganz klar und deutlich spürbar, dass wir gerade etwas unrechtes tun.

Wenn dieses Gefühl auftaucht, können wir eigentlich sicher sein, dass gerade auch in diesem Augenblick, SEIN Auge auf uns ruht und sieht, was wir zu tun im Begriff sind.

Spätestens jetzt sollten wir ablassen von unserem Vorhaben.

Doch wie oft tun wir das? Wie viel mehr oder öfter wollen wir dennoch unseren Kopf durchsetzen und Recht behalten mit unserem Wollen?

Wir tun also was wir aus dem Augenblick als zweckmäßig und uns förderlich empfinden. …

und dann? …. trifft uns der Blick des HERRN .. mitten ins Herz, mitten in unsere Schuld!

Und was bleibt?

Da ging Petrus hinaus und weinte voller Verzweiflung.

Ja, in aller Regel wird es so enden!
Doch wir kennen das DENNOCH unseres HERRN. Und wir dürfen uns darauf berufen.

Lukas 22,31-32
Zu Petrus gewandt, sagte Jesus: »Simon, Simon! Der Satan ist hinter euch her, die Spreu vom Weizen zu trennen. Aber ich habe für dich gebetet, damit du den Glauben nicht verlierst. Wenn du dann zu mir zurückkehrst, so stärke den Glauben deiner Brüder!«

Wir dürfen wissen:
Ich will dich lehren und dir sagen, wie du leben sollst; ich berate dich, nie verliere ich dich aus den Augen

HERR; ich danke DIR dafür! Nie kann ich vor DIR bestehen, immer wieder werde ich DICH enttäuschen, denn aus mir heraus vermag ich nicht treu zu sein.

Doch ich darf darauf trauen, dass DU mich nicht verlässt, noch aus DEINEM Blick nimmst. Ich bin DEIN und gehöre DIR. Ich darf umkehren zu DIR und mich neu vor DIR beugen und darf wachsen hin zu DIR.

HERR hilf, dass mein Abwenden weniger wird, dass meine Alleingänge bald der Vergangenheit angehören. Nirgends ist es schöner als bei DIR; denn bei DIR ist vollkommener Frieden und Freude und HERRlichkeit in Ewigkeit
AMEN

 

14.11.2010

 

Herr, hab ich Gnade gefunden vor deinen Augen, so geh nicht an deinem Knecht vorüber.
1.Mose 18,3

Gott, bitte schenk mir deine Aufmerksamkeit, und geh nicht an mir vorbei! Ich will dir dienen.
»Mein Herr, bitte schenk mir deine Aufmerksamkeit, und geh nicht einfach weiter!

Das ist unsere Sehnsucht: Dass Gott uns beachtet und wir wichtig für ihn sind. Dafür nehmen wir gerne Mühe auf uns.

Jesus Christus spricht: Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich hineingehen und das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir.
Offenbarung 3,20

Jesus Christus spricht: Merkst du es denn nicht? Ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wer mich bemerkt und mir die Tür öffnet, den besuche ich. Dann essen wir gemeinsam das Abendmahl.
Merkst du es denn nicht? Noch stehe ich vor deiner Tür und klopfe an. Wer jetzt auf meine Stimme hört und mir die Tür öffnet, zu dem werde ich hineingehen und Gemeinschaft mit ihm haben

Jesus möchte Kontakt mit uns. Er wartet auf unsere Antwort: Sind wir offen für ihn? Er will uns Sündenvergebung und Gemeinschaft mit Gott schenken.

Wie oft tun wir genau das was Abraham da tat ? - doch wer ist da unser Gesprächspartner?
Ist es wirklich Gott unser HERR?
Oder sind es Freunde, Eltern, Chefs und Vorgesetzte?

Wie sehr hängen wir doch daran, von anderen gesehen zu werden, anerkannt zu sein und geliebt.

Was sind wir nicht alles bereit dafür zu tun?

Dabei übersehen wir, dass da einer vor unserer Tür steht, der um Einlass bittet, dessen Anerkennung und Liebe allein wir brauchen!

Oh HERR; wie dumm sind wir? So oft schon hast du angeklopft, wir oft haben wir geöffnet, wie oft haben wir DICH achtlos wieder hinausgebeten, weil wir gerade keine Zeit für Gäste haben.

Wie unvernünftig und dumm, denn DU willst ja nicht Gast bei uns sein, sondern Führung und Liebe schenken, DU willst unser Vater und unser Mutter und Bruder und Schwester und Ehegatte und Chef – eben der Alles sein, um dessen Gunst wir streben.

Und DU gibst uns alles was wir brauchen umsonst. DU bist da und hörst zu, DU tust ausschließlich was unser Bestes ist und willst uns bewahren vor Irrwegen und Irrtum.

Ach HERR; halte die Tür auf und verhindere, dass wir sie erneut zuschlagen vor deiner Nase, lass dich nicht wieder hinausbitten sondern bleibe und bewahre uns vor dem Bösen, der allezeit versucht uns dir abspenstig zu machen.

NEIN! DU bist unser HERR, nur bei DIR haben wir volle Genüge, Frieden, Freude und Geborgenheit, … eben alles was wir brauchen.
Hab Dank dafür oh HERR und hab Dank für DEINE Treue, durch die wir noch immer wieder zu DIR kommen dürfen, mit der DU immer noch vor unserer Tür stehst, wenn wir sie DIR auch zum Hundertsten Mal vor der Nase zugeschlagen haben.
DU bist ein wunderbarer HERR.

AMEN

13.11.2010

 

Habe deine Lust am HERRN; der wird dir geben, was dein Herz wünscht.
Psalm 37,4

Suche dein Glück bei Gott. Denn er wird dir geben, was dein Herz wünscht.
Freue dich über den Herrn; er wird dir alles geben, was du dir von Herzen wünschst.

Vertraue Gott! Er erfüllt deinen Wunsch. Manchmal anders als du denkst, aber er tut es.

Gott kann machen, dass alle Gnade unter euch reichlich sei, damit ihr in allen Dingen allezeit volle Genüge habt und noch reich seid zu jedem guten Werk.
2.Korinther 9,8

Gott kann euch beschenken. Er schenkt soviel: Da habt ihr genug für euch selbst und noch dazu genug zum Weiterschenken.
Er wird euch dafür alles schenken, was ihr braucht, ja mehr als das. So werdet ihr nicht nur selbst genug haben, sondern auch noch anderen von eurem Überfluss weitergeben können.

Gott sieht, was ich brauche. Er gibt mir mehr, als ich brauche. Deshalb brauche ich nicht engstirnig nur an mich denken, sondern ich kann freigiebig weitergeben: Liebe, Vergebung, aber auch Geld.

Gott schenkt! Vorbehaltlos, ohne Großes von uns zu erwarten.
ER schenkt uns alles an Liebe, Güte, Gnade, Heilung, einfach alles.

Wir sind oftmals so damit beschäftigt, Normen gerecht zu werden und so pressen wir Gott in unser Schema und meinen, dass alles was ER gibt auch weitergegeben werden muss, dass wir gut sein müssen, weil Gott gut zu uns ist.

Doch wie oft halten wir inne und nehmen wahr, was Gott uns schenkt?

Gestern hatte ich ein Gespräch, in dem es darum ging, dass wir uns ganz in SEINE Liebe einhüllen dürfen, vollkommen eintauchen können und uns – wie ein ausgetrockneter Schwamm voll saugen können mit seiner Liebe.

Das braucht seine Zeit, bis wir ganz erfüllt sind. Und dann fangen wir von ganz alleine an zu tropfen.
Gottes Liebe, Güte, Gnade – ja alles was ER uns geschenkt hat – beginnt zu fließen und wir sprudeln über vor Freude.

Wir brauchen uns nicht auszuquetschen und müssen nicht schauen, ob nicht doch noch irgendwo ein Quentchen Liebe für Freund oder Feind zu finden ist in uns.

Nein, wir dürfen zu erst einmal nehmen und zwar die ganze Fülle und das ganz ohne schlechtes Gewissen. Gott will es so, ER liebt uns und will uns ganz erfüllen mit seiner Liebe und SEINEM Geist.

Umso mehr wir das annehmen umso mehr können wir überfließen.

Und so will ich heute ganz in der Liebe unseres HERRN baden und mich freuen, dass ich mich SEIN Kind nennen darf – und es mit jeder Faser meiner Seele bin.

HALLELUJA
Vielleicht treffen wir uns ja heute im MEER SEINER LIEBE ??!!

 

12.11.2010

 

Bei dem HERRN, unserm Gott, ist kein Unrecht, weder Ansehen der Person noch Annehmen von Geschenken.
2.Chronik 19,7

Denn der Herr, unser Gott, ist gerecht. Er behandelt keinen besser als andere. Und es ist unmöglich, ihn durch Geschenke zu beeinflussen.
Habt Ehrfurcht vor Gott! Arbeitet gewissenhaft! Denn der Herr, unser Gott, ist nicht ungerecht, er bevorzugt niemanden und lässt sich nicht bestechen.

Für Gott haben wir alle gleichen Wert - egal ob, arm oder reich, berühmt oder unbekannt. Ihm können wir vertrauen.

Petrus sprach: Gott sieht die Person nicht an; sondern in jedem Volk, wer ihn fürchtet und recht tut, der ist ihm angenehm.
Apostelgeschichte 10,34-35

Petrus sagte: Gott macht keine Unterschiede zwischen den Menschen. In jedem Volk wird er die annehmen, die ihn ehren und tun, wie er geboten hat.
Da begann Petrus zu sprechen: Jetzt erst habe ich richtig verstanden, dass Gott niemanden wegen seiner Herkunft bevorzugt oder benachteiligt. Alle Menschen sind ihm willkommen, ganz gleich, aus welchem Volk sie stammen, wenn sie nur Ehrfurcht vor ihm haben und so leben, wie es ihm gefällt.

Für Gott ist nicht wichtig woher wir kommen. Für ihn ist wichtig: Vertraue ich ihm? Behandle ich andere so, wie sie mich behandeln sollen?

Es ist nicht leicht, andere Menschen so zu nehmen, wie sie sind.

Im Grunde wollen wir, dass sie ihr Leben, Tun und Handeln danach ausrichten, was wir wollen, wie wir es tun würden.
Und dabei ist es so manches Mal kaum auszuhalten, dass andere Menschen eben anders handeln.

Auch können wir unser Auge nicht ausschalten, wo es hinschaut urteilt es auch gleich gut oder schlecht, schön oder hässlich, ….

wir können es nicht lassen.

Eine Hilfe ist mir der Gedanke daran, was Jesus wohl tun würde. Dann wird es leichter.
Im Zweifel darf ich immer sagen, Gott liebt dich so wie du bist, also kann ich das auch.

Aber einfach ist auch das nicht.

Zu oft noch vergesse ich unseren HERRN in meinem Denken und Handeln.

Doch eines will ich nicht vergessen:
...Ehrfurcht vor ihm haben und so leben, wie es ihm gefällt

HERR, bitte hilf mir dabei
AMEN

 

11.11.2010

 

Fürchte dich nicht, liebes Land, sondern sei fröhlich und getrost; denn der HERR kann auch Gewaltiges tun.
Joel 2,21

Habt keine Angst, ihr Felder. Seid fröhlich und getröstet. Denn Gott kann auch Gewaltiges tun.
Ihr Felder, seid nicht länger bekümmert, freut euch und jubelt! Der Herr hat ein großes Wunder getan!

Gott will wieder Korn, Wein und Öl geben - zum satt essen. Die Menschen sollen wieder die Felder pflügen und Getreide aussäen.

Lasst uns festhalten an dem Bekenntnis der Hoffnung und nicht wanken; denn er ist treu, der sie verheißen hat.
Hebräer 10,23

Lasst uns festhalten an dem Bekenntnis der Hoffnung und nicht wanken. Denn er ist treu, der sie verheißen hat.
Haltet an dieser Hoffnung fest, zu der wir uns bekennen, und lasst euch durch nichts davon abbringen. Ihr könnt euch felsenfest auf sie verlassen, weil Gott sein Wort hält.

Wer Hoffnung hat, lebt heute. Der Boden unter den Füßen ist fest.

Es gibt Momente im Leben, da ergreift uns Hoffnungslosigkeit und Traurigkeit in unfassbarem Ausmaß.

Die Ursachen können verschieden sein: Krankheit, Tod, Schuld, so manches mal auch das Begreifen der eigenen Schuld, .....

Das Ende der Traurigkeit ist immer Gott, ganz gleich ob wir das verstehen oder nicht.

Gott lässt seine ganze Schöpfung fröhlich sein, wenn ER das will.

Wenn wir uns auf IHN einlassen, dann macht ER auch unser Herz fröhlich und schenkt uns neue Kraft und Freude.

Und ER hat uns einen Weg geschenkt, der, wenn wir einmal mit IHM begonnen haben, uns hilft nicht wieder in solch ausweglose Traurigkeit zu geraten.

Diese Hoffnung ist Jesus Christus – im Leben, im Tod und in der Auferstehung.

Halleluja

09.11.2010

 

Der HERR kennt die Gedanken der Menschen: sie sind nur ein Hauch!
Psalm 94,11

Er durchschaut ihre Gedanken und weiß: sie sind oberflächlich und hohl.
Ein Hauch - ist das etwa nichts? Es ist nicht viel.

Wenn jemand meint, er sei etwas, obwohl er doch nichts ist, der betrügt sich selbst.
Galater 6,3

Wenn jemand meint, er ist etwas Besonderes - dabei ist er gar nichts - der betrügt sich selbst.
Wer sich einbildet, besser zu sein als die anderen, der betrügt sich selbst.

Also trag die Nase nicht so hoch. Mach dir nichts vor.

Welch ein Unterschied!

Unsere Gedanken sind ein Hauch, verfliegen, wie ein Stäubchen – ins Verhältnis gesetzt zu Gottes Schöpfung.

Gottes Gedanken schaffen die Welt, schaffen Leben, erschüttern die Grundfesten einer Gesellschaft.

Wollten wir uns wichtig nehmen – wie unscheinbar und klein sind wir doch im Vergleich zu unserem Schöpfer.

Allein: wie viele Gedanken sind nötig, um etwas zu erfinden, was es noch nicht gab? Manche geniale Tüftler sitzen Jahre um etwas zu entwickeln, was den Menschen weiterhilft, das Leben leichter macht.

Gott aber – IHM reicht ein einziger Gedanke und neues Leben ist da.

Ganz egal was die Menschen sich ausdenken, wie sie ihre Größe beweisen wollen, sich ein Standbild für die Ewigkeit erschaffen wollen – nichts geschieht, ohne dass Gott es sieht und schafft.

Wir nehmen uns so gern wichtig und meinen wir seien unentbehrlich für unsere Umwelt.
Manchmal sind wir das auch.

Doch nie sollten wir vergessen, dass wir ein Baustein in Gottes Bauwerk sind, sein Gedanke und Teil SEINES Planes.

Wenn wir das bedenken, bei allem was wir tun wollen und meinen tun zu müssen, dann können unsere winzigen Gedanken mithelfen in Gottes Plan für diese Welt.

Das ist alles was ich mir wünsche, Teil zu sein in SEINER Schöpfung, zu SEINER Ehre und zu SEINEM Lob. Und ich glaube, dass der Hauch der unsere Gedanken sind – vereint im Gotteslob – einen wunderschönen Ton erklingen lassen können.

Denn bei Gott, dessen Gedanke wir sind, findet alles seinen Ursprung und sein Ziel.

Halleluja

 

07.11.2010

 

Singet dem HERRN ein neues Lied, seinen Ruhm an den Enden der Erde.
Jesaja 42,10

Singt Gott ein neues Lied, rühmt ihn bis an die Enden der Erde.
Singt dem Herrn ein neues Lied, und rühmt ihn überall auf der Welt.

Das neue Lied für Gott soll man überall hören und sehen: auf dem Land und auf dem Wasser, an der Küste und auf den Bergen.

Leidet jemand unter euch, der bete; ist jemand guten Mutes, der singe Psalmen.
Jakobus 5,13

Leidet jemand unter euch, der bete. Ist jemand voller Zuversicht, der singe Psalmen.
Leidet jemand unter euch? Dann soll er beten! Hat einer Grund zur Freude? Dann soll er Gott Loblieder singen.

Vor Gott geht beides: singen und beten, krank sein und gesund sein, bitten und danken.

Wie deutlich wird hier unsere Abhängigkeit!

Das Schema ist immer das gleiche, ganz gleich ob gläubig oder nicht : Leiden wir, jammern wir oder bitten um Hilfe, geht es uns gut, dann jubeln wir und freuen uns.

Der Unterschied ist das Wissen an WEN wir uns wenden – sowohl in Leid als auch in Freude.

Wir Christen haben ja die universale Adresse, den absolut souveränen Ansprechpartner für alle Lebenssituationen.

So sind wir bei GOTT immer an der richtigen Adresse, zu IHM bringen wir Leid, Not, Bedrängnis, Angst, ... das sind Dinge die bringen wir IHM ganz gewiss!

Was durchaus noch mehr sein könnte? - ist unser Lob und Dank für alles, was uns Gutes wiederfährt.

Daher gilt immer! – singt dem HERRN ein neues Lied, denn immer wieder übertrifft ER unser schlimmstes Leiden mit neuer Freude und innerem Frieden. So gilt unabänderlich, dass wir allezeit Grund haben zur Freude. Und selbst wenn die Not noch anhält sind wir aufgefordert, IHN zu loben und zu preisen, denn wir wissen ja, dass ER alles zu unserem Besten zu Ende bringen wird.

Und das ist tatsächlich immer ein Grund zum Loben und so freue ich mich auf jedes neue Lied, dass ich hören darf und mitsingen darf.

Halleluja

 

06.11.2010

 

Wir demütigten uns vor unserm Gott, um von ihm eine Reise ohne Gefahren zu erbitten.
Esra 8,21

Wir verbeugten uns vor unserem Gott. Wir wollten ihn um eine Reise ohne Gefahren bitten.
Am Kanal bei Ahawa forderte ich die Versammelten auf, zu fasten und sich Gottes Willen zu beugen. Wir wollten ihn bitten, uns und unsere Kinder mit unserem Hab und Gut auf der Reise zu beschützen.

Die Gefangenschaft, das Exil hat eine Ende. Juden machen sich auf den Weg von Babylon zurück nach Jerusalem. Zur Vorbereitung der Reise ist wichtig: ein Gebet.

Jesus sprach zu den Jüngern: Als ich euch ausgesandt habe ohne Geldbeutel, ohne Tasche und ohne Schuhe, habt ihr da je Mangel gehabt? Sie sprachen: Niemals.
Lukas 22,35

Jesus sprach zu den Jüngern: Als ich euch geschickt habe ohne Geldbeutel, ohne Tasche und ohne Schuhe, hat euch da etwas gefehlt? Sie sprachen: Nie.
Jesus fragte seine Jünger: »Als ich euch damals ohne Geld, Tasche und Sandalen aussandte, habt ihr da Not leiden müssen?« »Nein, niemals!«, beteuerten sie

Unterwegs ist alles da, was die Jünger von Jesus zum Leben brauchen.

Was lehren uns diese Textstellen heute? Worum geht es?

Ich sehe mich ermahnt, bei allem was vor mir liegt, jede Entscheidung, die zu treffen ist, ja – jeder Tag, der neu geschenkt ist, jeder Weg, den es zu beschreiten gilt .... einfach immer und überall ... Gott um SEINEN Segen und Beistand zu bitten.

Esra plant die Heimkehr nach Jerusalem – und das wichtigste ist nicht eine berittene Schar Bewaffneter zum Schutz der Reisegruppe – nein, das wichtigste ist Gottes persönlicher Beistand und Schutz.

Jesus erinnert seine Jünger an die Aussendung, als sie ohne Reisegepäck loszogen. ER verdeutlicht ihnen, dass alles was sie brauchten, von Gott mitgegeben war.
Ja, jetzt verordnet ER „Reisegepäck“ für die Zeit, die vor ihnen liegt, doch auch hier gilt, nur das und Gott selbst!

Bei allem was wir tun oder entscheiden, bei jeder Planung und Ausführung, kommt es nicht auf uns an und unsere Vorbereitung. Es geht allein darum, ob wir Gott und SEIN Wort in Gepäck haben, ob wir uns bewusst sind, dass wir unter Gottes Führung stehen, ob wir bereit sind SEINER Führung zu vertrauen.

Wenn wir das tun, dann werden wir nachher die Frage Jesu wie die Jünger beantworten können: Nie mussten wir Mangel leiden oder irgendeine Not, die uns hätte schaden können.

Denn unabänderlich gilt, dass alles was uns geschieht, zu unserem Besten dienen muss, denn wir sind SEINE Kinder.

So bitte ich DICH HERR, um DEINEN Segen und Schutz für das was der heutige Tag bringt und die Entscheidungen die vor uns liegen, die Wege, alt bekannt oder neu, die wir zu gehen haben.
DU bist HERR über alles und allem, DU kennst die rechten Wege für uns und DU bist bei uns.
HERR ich danke DIR für DEINE Gnade und DEINEN Beistand in allem Momenten unseres Lebens.
DU bist der HERR:
AMEN

 

05.11.2010

   

Gott hatte ihnen große Freude bereitet; auch die Frauen und Kinder freuten sich, und man vernahm den Jubel Jerusalems weithin.
Nehemia 12,43

Gott hat ihnen große Freude gemacht. Auch die Frauen und Kinder freuten sich, und man hörte und sah den Jubel Jerusalems weit.
Gott schenkte uns allen, Männern, Frauen und Kindern, große Freude. Unser Jubel war noch weit weg von Jerusalem zu hören.

Sie feiern ein Stadtfest in Jerusalem. Und sie haben einen guten Grund: eine Stadtmauer wird eingeweiht.

Alles Volk freute sich über alle herrlichen Taten, die durch Jesus geschahen.
Lukas 13,17

Die Menschen freuten sich über alle wunderbaren Taten von Jesus.
Aber alle anderen freuten sich über die wunderbaren Taten Jesu.

Gott danken: mit Herzen, Mund und Händen.

Gott danken! - Wann tut ein Mensch das?

Kann ein Mensch, der sich nicht der Tatsache bewusst ist, dass er selbst nur ein Rädchen im Schöpfungswerk unseres HERRN ist, Gott danken?

Mit Worten vll. schon, aber mit dem Herzen?

So viele Menschen sind in den Gesetzen der Zeit gefangen, sie schaffen es nicht über den Tellerrand ihrer eigenen Suppe hinauszuschauen. So manches Mal kann ich mich da vermutlich selbst nicht ausschließen.

Wir brodeln in unserem eigenen Saft und legen uns die Welt zurecht, wie sie uns in den Kram passt.

Wenn wir das tun, bleibt keine Zeit und kein Platz dafür, zu schauen, was an allem um uns herum und in uns Gottes Werk ist – und dementsprechend fehlt dann auch der Dank.

Es gilt da, radikal den Blick von uns und unserer Weisheit abzuwenden und auf Jesus zu schauen, der mit SEINEM Blut unsere Freiheit geschaffen hat.

Es gilt, zu begreifen, wie klein wir sind und wie sehr wir auf SEINE Vergebung und Gnade und Liebe und Zuwendung angewiesen sind.

Wenn wir wieder begreifen, was ER alles für uns getan hat, dann bleibt nichts als Dank.

So bitte ich heute für uns alle, dass der HERR uns Demut und offene Sinne schenke, auf dass wir SEINE Größe erkennen und in den Jubel und SEIN Lob mit einstimmen.

Groß ist der HERR!

Halleluja

 

04.11.2010

   

Ein geängstetes, zerschlagenes Herz wirst du, Gott, nicht verachten.
Psalm 51,19

Ein Herz voll Angst und wie zersprungen: Das wirst du, Gott, nicht verachten.
Ich bin zerknirscht und verzweifelt über meine schwere Schuld. Solch ein Opfer gefällt dir, du wirst es nicht ablehnen.

Manche sehen mit Verachtung auf einen schwachen Menschen herab. Sie haben Spaß daran, wenn jemand Angst zeigt. Gott ist anders: er bleibt nah.

Das Geringe vor der Welt und das Verachtete hat Gott erwählt, das, was nichts ist, damit er zunichte mache, was etwas ist, damit sich kein Mensch vor Gott rühme.
1.Korinther 1,28-29

Gott hat Menschen ausgewählt, die verachtet und nicht gut angesehen sind. Er kümmert sich nicht um Dinge, die in der Welt wichtig sind. Vor Gott kann kein Mensch mit seinem Können angeben.
Wer von Menschen geringschätzig behandelt, ja verachtet wird, wer bei ihnen nichts zählt, den will Gott für sich haben. Aber alles, worauf Menschen so großen Wert legen, das hat Gott für null und nichtig erklärt. Vor Gott kann sich niemand etwas auf sein Können einbilden.

Gott ist ein Freund der Schwachen, Armen und Unterdrückten.

HERR, ich danke dir. Ich finde es toll, dass DU DICH gerade derer annimmst, die sonst keine Chance haben auf dieser Welt.

Ich bin auch froh darüber, dass wir wissen dürfen, dass DU da bist. Denn so stillst DU unser Bedürfnis nach Liebe und Anerkennung und wir sind befreit davon uns dem Zeitgeist, der Lieblosigkeit und Kälte der Welt beugen zu müssen.

DU hast uns frei gemacht von Schein und Trug und auch wenn es schmerzt, nicht wirklich zu dieser Welt zu gehören, so dürfen wir doch wissen, dass diese Welt nicht das Ende, das Alles ist, sondern dass DU etwas viel besseres bereitet hast, zu dem wir heute schon gehören.

Hab Dank HERR;
Segne diesen Tag und hilf, dass wir in DEINEM Willen bleiben und Dein Wort hören und im Munde haben.
AMEN

 

03.11.2010

   

Der HERR behütet deinen Fuß, dass er nicht gefangen werde.
Sprüche 3,26

Gott behütet deinen Fuß. Er lässt dich nicht in eine Falle laufen.
Denn der Herr beschützt dich; er lässt dich nicht in eine Falle laufen
.

Diese Hoffnung wollen wir nicht aufgeben.

Dem, der euch vor dem Straucheln behüten kann und euch untadelig stellen kann vor das Angesicht seiner Herrlichkeit mit Freuden, dem alleinigen Gott, unserm Heiland, sei durch Jesus Christus, unsern Herrn, Ehre und Majestät und Gewalt und Macht vor aller Zeit, jetzt und in alle Ewigkeit!
Judas 1,24-25

Gott kann uns davor bewahren, dass wir vom rechten Weg abkommen. So können wir von Schuld befreit und voller Freude vor ihn treten. Ihm, dem einzigen Gott, der uns rettet durch Jesus Christus, unseren Herrn, gehören Herrlichkeit, Hoheit, Macht und Herrschaft von früher, heute und in alle Ewigkeit!
Gott allein kann uns davor bewahren, dass wir vom rechten Weg abirren. So können wir von Schuld befreit und voller Freude vor ihn treten. Ihm, dem einzigen Gott, der uns durch Jesus Christus, unseren Herrn, gerettet hat, gehören Ehre, Ruhm, Macht und Herrlichkeit. So war es schon immer, so ist es jetzt und wird es in alle Ewigkeit sein. Amen.

Gottes Gebote führen uns auf den sicheren und guten Weg. Jesus ist mit auf diesem Weg.

Zur Zeit lese ich mit der täglichen Bibellese die Offenbarung Jesu Christi.

Die Vorschau, die Johannes uns da liefert ist zum Teil erschreckend – dass ich denke, oh man, was kommt da furchtbares auf uns Menschen zu – oder aber – wie viel ist von dem Beschriebenen schon alles eingetreten.

Manchmal verirre ich mich in Befürchtungen oder Vermutungen, wo ich in diesem Szenario stehe.

Dann aber erklingt SEIN Wort und ruft mich zurück in SEINE Gegenwart.

Denn über allem gilt einzig SEINE Liebe zu uns Menschen und alle Vorschauen, Prophezeiungen, Warnungen, Ermahnungen – sind doch SEIN werbendes Rufen zur Umkehr zu IHM.

Und ich als Christ darf mich geborgen und bewahrt wissen in SEINER Liebe.

Klar ist, dass die Offenbarung kein Märchen ist, kein Horrorszenario, wie viele belehrende und ermahnende Geschichten, die wir zu Erziehungszwecken unseren Kindern erzählen und die letztendlich aber einer wahren Grundlage entbehren.
Nein, SEIN Wort ist alle Zeit real und wahr.
Und wenn unser HERR uns in diesem Buch einen Einblick in die Geschehnisse hinter den uns sichtbaren und verständlichen Kulissen gewährt, dann ist das für mich ein Geschenk, ein Beweis seiner Liebe und immer und allezeit ein Mahnen, dass ich nicht abirre und falsche Wege gehe.

Denn bei IHM bin ich geschützt, bewahrt und vor allem bereits gerettet vor dem was Satan dieser Welt noch schreckliches bereiten will. Und ich darf wissen, dass am Ende und auch schon jetzt JESUS der Sieger ist.

Halleluja

 

02.11.2010

 

Ich habe mein Herz vor dem HERRN ausgeschüttet.
1.Samuel 1,15

Ich habe mein Herz vor Gott ausgeschüttet.
»Aber nein, mein Herr, ich bin nicht betrunken«, widersprach Hanna. »Ich bin nur sehr, sehr traurig und habe dem Herrn mein Herz ausgeschüttet.

Vor welchem Menschen kannst du dein Herz ganz ‚ausschütten'? Vor Gott kannst du dein Inneres öffnen. Du kannst ihm vertrauen.

Christus spricht: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen.
Johannes 6,37

Christus spricht: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht verstoßen.
Alle Menschen, die mir der Vater gibt, werden zu mir kommen, und keinen von ihnen werde ich zurückstoßen.

Jesus sind alle Menschen willkommen. Er wird keinen und keine abweisen.


Menschen, die scheinbar Selbstgespräche führen, muten uns seltsam an. Sie irritieren uns und wir suchen am liebsten Abstand, weil wir mit der Situation nicht umgehen können.

Doch wissen wir, mit wem sie reden?

Vielleicht fragen wir doch einmal nach? Vielleicht sind diese Menschen ja gerade im Gespräch oder auf der Suche nach dem, der ihnen aus der Not heraushelfen kann und will?
Vielleicht haben wir ja eine Antwort auf die scheinbar ins Leere gesprochenen Worte?

Sicher nicht immer – doch eines scheint klar: wes das Herz voll ist des geht der Mund über – und wenn jemand reden muss, weil sein Herz voll ist, dann ist es möglicherweise nicht schlecht, wenn sich ein realer Zuhörer findet – und der muss nicht einmal immer Antworten haben.

Manchmal ist allein unsere Anwesenheit das was ein einsamer Mensch braucht.

Wie schön wenn wir diesem Menschen sagen können, dass einer da ist, der sie immer hört und auch Antworten für sein Leben hat.

 

01.11.2010

 

Der HERR ist nahe denen, die zerbrochenen Herzens sind.
Psalm 34,19

Gott ist denen nah, die ein zerbrochenes Herz haben.
Der Herr ist denen nahe, die verzweifelt sind, und rettet jeden, der alle Hoffnung verloren hat.

Du fühlst dich zerrissen und kaputt: Gott ist näher als du denkst.

Jesus sprach zu Maria: Frau, was weinst du? Wen suchst du? Sie meint, es sei der Gärtner, und spricht zu ihm: Herr, hast du ihn weggetragen, so sage mir, wo du ihn hingelegt hast; dann will ich ihn holen. Spricht Jesus zu ihr: Maria! Da wandte sie sich um und spricht zu ihm auf Hebräisch: Rabbuni!, das heißt: Meister!
Johannes 20,15-16

Jesus spricht zu Maria: Frau, warum weinst du? Wen suchst du? Sie meint, Jesus ist der Gärtner und fragt ihn: Hast du ihn weggenommen? Dann sag mir doch, wohin du ihn gebracht hast. Ich will ihn holen! Jesus sagt zu ihr: Maria! Sie dreht sich zu ihm um und ruft: Meister!
Er fragte sie: »Warum weinst du, und wen suchst du?« Maria hielt Jesus für den Gärtner und fragte deshalb: »Hast du ihn weggenommen? Dann sag mir doch, wohin du ihn gebracht hast. Ich will ihn holen.« »Maria!«, sagte Jesus nun. Sie wandte sich ihm zu und rief: »Rabbuni!« Das ist Hebräisch und heißt: »Mein Meister.«

Maria sucht den Leichnam von Jesus. Zuerst denkt sie: sie spricht mit dem Gärtner. Dann erkennt sie Jesus an seiner Stimme. Er ruft sie bei ihrem Namen. Es ist wirklich Jesus.

Kürzlich gab es ein Gespräch darüber, wann ein Mensch am ehesten zu Gott findet.

Einig waren wir uns darin, dass dies in der Regel nicht geschieht, wenn es einem Menschen gut geht und er wenig Sorgen hat.
Die meisten Menschen, die Zeugnis geben von ihrer Umkehr zu Gott und wie ER sie errettet hat, berichten von großer Not – großer seelischer Not. Nicht jede für uns schlimme oder schwierige Situation führt zu Gott, es ist meist der unerträgliche seelische Schmerz, der Heilung sucht und Ruhe.

Alles Mögliche versuchen wir um solche Not zu betäuben, wir wissen ,dass wir sie nicht loswerden und so zählt nur wie wir es erreichen, sie nicht spüren zu müssen.

Doch ganz klar ist, dass wenn wir zu Gott kommen und IHN fragen, dann wird ER uns sagen, wie wir Frieden finden können. Und zwar in Seinem Wort.

Unumwunden gilt allen, die zu IHM kommen: „Fürchte dich nicht!“ Das erste was Gott tut, ist uns in den Arm nehmen und uns Heilung schenken.

Nein, das geht nicht einfach so, oft ist es mit Schmerz verbunden. Jede eiternde und schmerzende Wunde muss man sich ansehen (auch wenn der Ekel in uns aufsteigen will), sie muss gereinigt werden, alles Faule und Schlechte muss entfernt werden und das tut weh. Doch dann, wenn die Wunde gereinigt ist, kann sie heilen. Und nicht von heute auf morgen, auch Heilung braucht Zeit.

Doch ganz sicher wird sie heilen, wenn Jesus der Arzt ist, dem wir sie überantwortet haben.

ER heilt, ganz gewiss und ganz ohne Zweifel.
So manches Mal hab ich mich gewundert, warum ganz plötzlich verheilt geglaubte Wunden wieder aufbrechen und neu schmerzen oder bluten.

Wenn ich hinsah, dann merkte ich zumeist, dass noch Schmutz darin war und sie nicht wirklich gereinigt war.

Dann ärgere ich mich über mein fehlendes Vertrauen, meine Ungeduld, die IHN nicht machen ließ, meine Schmerzempfindlichkeit, die die Reinigung nicht aushielt, so dass ich vorzeitig dem Arzt die Wunde nicht mehr zeigte und sie selbst nicht mehr anschauen wollte.

Doch am Ende komme ich doch wieder zum HERRN und ER, geduldig und voller Liebe nimmt sich meiner und meiner Wunden an und schenkt mir erneut Gelegenheit die alte Schuld bei IHM abzugeben und ER schenkt wirklichen Frieden.

Diese Erfahrung wünsche ich uns allen.

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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