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Mai 2010

 

Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.
Hebräer 11,1

Der Glaube ist der tragende Grund für das, was man hofft: Im Vertrauen zeigt sich jetzt schon, was man noch nicht sieht.  

 

Unseren Augen verborgen

Unseren Augen verborgen,
doch mit dem Herzen zu sehn,
unser Verstand kann nicht fassen,
was wir im Glauben verstehn.

Gott lässt sich finden, wenn wir ihn suchen.
Gott wird uns hören, wenn wir rufen:
Zeige uns dein Angesicht.

Gott ist Liebe, Gott ist Geist,
den die ganze Schöpfung preist,
Vater, Sohn und Heiliger Geist,
drei Personen und doch eins.

T. u. M.: Albert Frey, © 1998 Hänssler Verlag für Immanuel Music

14.

Mai 2010

     

Du sollst dich nicht durch Geschenke bestechen lassen; denn Geschenke machen die Sehenden blind und verdrehen die Sache derer, die im Recht sind.
2.Mose 23,8

Lass dich nicht durch Geschenke bestechen. Geschenke machen blind für das, was gerecht ist.
Nimm keine Bestechungsgeschenke an, denn sie machen die Sehenden blind und verleiten dazu, das Recht zu beugen.

Wenn mir jemand etwas schenkt, freue ich mich. Aber Geschenke sollen mich nicht davon abhalten, für Recht und Gerechtigkeit einzutreten.

 

Wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.
1.Johannes 4,16

Wer in der Liebe lebt, der lebt in Gott und Gott lebt in ihm.
Das haben wir erkannt, und wir vertrauen fest auf Gottes Liebe. Gott ist Liebe, und wer in dieser Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.

Wir sollen Gott lieben und andere Menschen wie uns selbst. Wenn wir dieses Gebot halten, dann sind wir ganz eng mit Gott verbunden.

In der Liebe bleiben?

Das ist keine Selbstverständlichkeit und das gelingt uns auch nicht einfach so. Wir können nicht immer lieb sein, selbst wenn wir uns das vornehmen, schaffen wir es nicht.

Ich hatte mal angenommen, dass wenn ich erst richtig an Gott glaube, ich dann automatisch ein besserer Mensch wäre. Erschrocken musste ich feststellen, dass das nicht so ist. Nun könnte man vermuten, dass ich vielleicht noch nicht genug an Gott glaube.

Doch was ist genug? Glaube so groß wie ein Senfkorn?

Heute weiß ich für mich, dass die Liebe meines HERRN mich verändert, mir Ruhe und Kraft schenkt, wo ich früher resigniert habe, mir Gelassenheit schenkt, wo ich früher und auch heute noch ausgeflippt bin.

In der Liebe meines HERRN darf ich wachsen. In dieser Liebe will ich bleiben, doch auch das ist nichts was von alleine geht oder was ich von mir aus schaffen könnte. Doch meinen HERRN bitten, mich zu halten und mir zu helfen, das kann ich immer und das schaffe ich auch.

Und mit meinem HERRN an meiner Seite bin ich ganz in seine Liebe eingehüllt .

HERR ich bitte dich, DU siehst alles was vor uns liegt. Nimm DICH unser in Barmherzigkeit an und führe uns auf der rechten Straße. DU kennst den Weg, den wir gehen sollen, bereite uns in Liebe vor auf alles, was du uns angedacht hast.
Aus deiner Hand will ich alles nehmen und dir danken. Denn alles was von dir kommt ist gut für mich.

AMEN

 

 

13.

Mai 2010

     

Gott spricht: Ich will nicht immerdar hadern und nicht ewiglich zürnen.
Jesaja 57,16

Gott sagt: Ich will meine Enttäuschung nicht immer fest halten und nicht für alle Zeit zornig sein.
Ich will sie nicht ständig anklagen und nicht für immer zornig sein. Denn sonst würden sie vergehen, die Menschen, die ich doch selbst geschaffen habe.

Menschen können wütend sein für immer. Gerichte können lebenslänglich bestrafen. Aber Gott gibt uns immer wieder eine Chance, um neu anzufangen.

 

Christus Jesus ist hier, der gestorben ist, ja vielmehr, der auch auferweckt ist, der zur Rechten Gottes ist und uns vertritt.
Römer 8,34

Jesus Christus steht an unserer Seite. Er ist gestorben aber auch auferstanden. Er hat alle Macht von Gott bekommen und will sich für uns einsetzen.
Wer wollte es wagen, sie zu verurteilen? Keiner, denn Christus ist für sie gestorben, ja noch mehr: Er ist vom Tod auferweckt worden und hat seinen Platz an Gottes rechter Seite eingenommen. Dort tritt er jetzt vor Gott für uns ein.

Wer steht mir bei, wenn Menschen mir Vorwürfe machen? Wer steht mir bei, wenn mein Gewissen mich anklagt, weil ich spüre: Ich habe viel falsch gemacht? Dann ist Jesus mein Anwalt, der mich vor Gott und vor mir selbst verteidigt.

Ich finde keine Worte, wie wunderbar diese Verheißung, dieses Geschenk ist.

Dankbar will ich sein und mich beugen unter dieses SEIN Wort und es voll Freude annehmen.

Denn Gottes Gnade ist es was ich, was jeder Mensch braucht. ER schenkt neues Leben, neue Freude und Sieg über alles Böse in unserem Leben.

Halleluja

12.

Mai 2010

 

Wollte Gott, dass alle im Volk des HERRN Propheten wären und der HERR seinen Geist über sie kommen ließe!
4.Mose 11,29

Das wäre schön, wenn alle im Volk Propheten für Gott wären und der Geist in allen Menschen wirken würde.
Ich wünschte, der Herr würde seinen Geist auf das ganze Volk legen und alle wären Propheten

Gott hat immer wieder Menschen das Herz geöffnet und ihnen seinen Willen gezeigt.

Wie wir an einem Leib viele Glieder haben, aber nicht alle Glieder dieselbe Aufgabe haben, so sind wir viele ein Leib in Christus, aber untereinander ist einer des andern Glied.
Römer 12,4-5

Unser Körper ist eine Einheit und hat doch viele verschiedene Teile. Alle Teile haben unterschiedliche Aufgaben. Genauso sind wir in der Gemeinde wie ein Körper und jeder ist für den anderen da.
Unser Körper besteht aus vielen Teilen, die ganz unterschiedliche Aufgaben haben. Ebenso ist es mit uns Christen. Gemeinsam bilden wir alle den Leib Christi, und jeder Einzelne ist auf die anderen angewiesen

Der menschliche Körper ist ein guter Vergleich für die Gemeinde: Die verschiedenen Körperteile arbeiten nicht für sich sondern immer für das Ganze. Nur so können wir uns bewegen, plaudern und Rad fahren. Genauso ist es mit der Gemeinde.

Alle Menschen wären Propheten? Alle wären erfüllt mit Seinem Heiligen Geist?

Was wäre dann?

Ich bitte unseren HERRN, dass es eines Tages soweit ist. Dann ist ER der HERRLICHE für uns alle offenbar und Sein Wort allein zählt, denn ein jeder wüsste um die Wahrheit.

Doch mit uns Menschen, in unserem Eigensinn und unserer Besserwisserei, heute – ich kann mir nicht vorstellen, dass es funktionieren könnte. Wir wüssten es ja doch wieder besser.

HERR ich sehne die Zeit herbei, wenn es soweit ist, wenn unser Eigensinn endgültig gebrochen ist und wir alle begriffen haben, dass DU allein der HERR bist und wir DIR dienen dürfen, zu Deiner Herrlichkeit und Ehre.
Solange wir darauf warten, HERR, hilf mir, dass ich ein nützliches Körperteil deiner Gemeinde bin, dass ich anderen zum Besten diene und allezeit DEINEM Heiligen Name Ehre mache.
AMEN

 

11.

Mai 2010

 

Alle Morgen weckt er mir das Ohr, dass ich höre, wie Jünger hören.
Jesaja 50,4

Jeden Morgen spricht Gott zu mir. Er lehrt mich wie ein Lehrer seinen Schüler.
Gott, der Herr, gibt mir die richtigen Worte, damit ich erschöpfte Menschen zur rechten Zeit ermutigen kann. Morgen für Morgen weckt er mich, und dann höre ich zu: Der Herr lehrt mich wie ein Lehrer seinen Schüler.

Ja, Gott möchte heute mit dir und mir reden. Aber ich muss dafür bereit sein, Zeit nehmen, Stille finden. Er schenkt mir einen anderen Blick für den Tag und die Menschen, die mir heute begegnen.

 

Jesus sprach zu seinen Jüngern: Euch ist's gegeben, die Geheimnisse des Reiches Gottes zu verstehen.
Lukas 8,10

Jesus sagte zu seinen Freunden: Es ist Gottes Geschenk an euch, dass ihr die Geheimnisse von Gottes Reich verstehen könnt.
Euch lässt Gott die Geheimnisse seiner neuen Welt verstehen. Zu allen anderen aber rede ich in Gleichnissen. Denn sie sollen sehen, aber nicht erkennen, sie sollen hören, aber nicht verstehen.

Für manche Menschen ist es einfach, an Gott zu glauben. Anderen fällt es sehr schwer. Glauben kann man nicht machen, Gott muss dafür unsere Herz öffnen.

Wie funktioniert Glauben?

Ich wusste es früher nicht und ich weiß es heute nicht. Es gab einfach einen Tag an dem hat es klick gemacht.
Dem voraus ging eine Zeit des Unglaubens/Ungehorsams gefolgt von einer Zeit der Zweifel, der Fragen, des Bangens, dann kam versuchsweises Vertrauen in EINEN, den ich nicht kannte.
Und plötzlich war da Glauben, Gewissheit, Freude.

Heute fällt es mir schwer, zu verstehen, dass andere Menschen nicht sehen, was ich sehe, nicht vertrauen in den, der mir so viel Gutes getan hat. Ich kann auch nicht verstehen, wieso ich glaube, es gibt keine rationale Erklärung, nichts womit ich aufzeigen könnte: so geht das, das musst du tun, dann kannst du es lernen, oder so etwas.

Das einzige was ich jedem raten kann, der auf der Suche nach unserem HERRN ist, ist IHN als Realität anzunehmen, IHN ernst zu nehmen und mit IHM ins Gespräch zu kommen. Halsstarrig, fast stur habe ich Antworten von IHM gefordert und Lebenshilfen, Hinweise eingefordert und als die Antworten kamen, habe ich im Grunde versuchsweise genau das getan, was ER mir als Weg gezeigt hat.
Über das Erleben Seiner Wahrheit und der Richtigkeit Seiner Wege kam das Vertrauen in IHN.

Auch heute verstehe ich nicht alles, kann den Himmel nicht wirklich offen sehen, doch ich darf vertrauen, dass alles, was ich nicht verstehe trotzdem seine Richtigkeit hat und das ER weiß, was ER tut. So kann ich vieles abgeben und mich von diesen Sorgen und Problemen frei machen lassen für das was gerade wichtig und dran ist.

Und ja, das wichtigste ist und bleibt das Hinhören an jedem Morgen, nach jedem Aufstehen. ER segnet so meinen Tag und weist mich ein in das was kommen wird. So darf ich IHM Schritt für Schritt folgen. ER überfordert niemandem im Glauben, ER lässt uns immer genauso viel zuteil werden und verstehen, wie es für uns gut und richtig ist. Was heute noch unklar in unseren Augen ist, dass wird ER uns offenbaren, wenn wir als Seine Schüler soweit sind und die Voraussetzungen haben für neues wissen.
So wie ein Kind erst die Buchstaben kennen muss, bevor es Lesen und Schreiben lernen kann.

HERR, hab Dank für deine treue und fürsorgliche Unterweisung. DU lässt uns wissen, was nötig ist. DU weist uns den Weg und zeigst uns die Schritte die dran sind um weiterzukommen, hin zu DIR.
AMEN

 

10.

Mai 2010

     

Des Menschen Herz erdenkt sich seinen Weg; aber der HERR allein lenkt seinen Schritt.
Sprüche 16,9

Des Menschen Herz plant einen Weg. Aber Gott allein lenkt seine Schritte.
Wir möchten unser Leben genau planen, Ziele setzen und erreichen. Oft erleben wir aber, dass Dinge ganz anders kommen. Unsere Gesundheit, Liebe und Tod, Kinder und Enkel - vieles ist nicht planbar und liegt in Gottes Hand.

 

Johannes der Täufer sprach: Ein Mensch kann nichts nehmen, wenn es ihm nicht vom Himmel gegeben ist.
Johannes 3,27

Kein Mensch kann sich selber etwas nehmen. Alles muss uns von Gott gegeben werden.
Kein Mensch kann auch nur das Geringste tun, wenn es ihm nicht von Gott gegeben wird

Menschen können unglaubliche Dinge tun: Auf den Mond fliegen, Atome spalten. Aber die einfachsten Dinge schaffen sie oft nicht: Den Mitmenschen lieben, Hunger besiegen, Frieden schaffen. Wir brauchen Gottes Geist!

Im Grunde ist nichts in meinem Leben so gelaufen, wie es geplant war. Und es gab viele Pläne, viele Menschen, die sich einen Weg für mich erdacht hatten, meine eigenen Vorstellungen, wie mein Leben verlaufen sollte.

Am Ende ist nun alles anders, als ich mal glaubte.

Doch ein Wunsch meiner Familie ist in Erfüllung gegangen: Der HERR hat sich meiner sichtbar angenommen. Auch für mich sichtbar und spürbar. Dies aber nicht aus menschlicher Kraft heraus. Das hätte keiner vermocht, das war nicht planbar.

Es war Sein Wille, unterstützt durch das Gebet und die Fürbitte meiner Lieben.

Einmal mehr wird mir heute klar, dass ich nichts planen kann, dass die besten Wünsche für meine Familie nichts taugen, wenn ich nicht meinen Vater einbeziehe und um seinen Segen für die meinen bitte.

ER hat es in der Hand und ER wird es recht machen, auch für die, die ER mir anvertraut hat.

Ich möchte vor IHM niederfallen und IHN bitten, mich zu stärken und mir den rechten Weg zu weisen, dass ich ein Vorbild sein darf im Glauben und Vertrauen auf IHN.
Ich möchte weniger planen, einmal mehr nur lieben und annehmen, was und wer mir zu Seite gestellt ist.
Denn ER hat den Weg bereitet und kennt den richtigen Plan für mich.

Und nicht nur für mich, sondern für jedes Seiner Geschöpfe. Es gilt IHM zu vertrauen, dann kann der Weg nicht falsch sein, denn ER, seine Heiligkeit und Sein Frieden sind das Ziel, das ER für uns erreichbar gemacht hat in Jesus Christus, seinem Sohn.

Halleluja

09.

Mai 2010

     

Du sollst nicht töten.
2.Mose 20,13

Bei diesem Grundgebot der Bibel geht es nicht nur um Mord und Totschlag. Positiv bedeutet das: Ich will tun, was meinen Mitmenschen gut tut. 

Das ist die Botschaft, die ihr gehört habt von Anfang an, dass wir uns untereinander lieben sollen. Wer seinen Bruder hasst, der ist ein Totschläger.
1.Johannes 3,11.15

Ihr sollt euch untereinander mit Liebe begegnen. Das ist von Anfang an zu euch gesagt worden. Wer anderen nur mit Hass begegnet, ist wie ein Totschläger.
Von Anfang an habt ihr gehört: Wir sollen einander lieben. Jeder, der seinen Bruder oder seine Schwester hasst, ist ein Mörder. Und das wisst ihr: Ein Mörder hat das ewige Leben nicht.

Liebe oder Hass entscheidet über die Zukunft einer Gesellschaft oder eines Landes. Liebe oder Hass entscheidet über die Zukunft meines Lebens. Liebe oder Hass entscheidet über meinen Tag heute.

Wie kann man töten?
Was genau bedeutet es, einem anderen das Leben zu nehmen?

Dabei ist nicht ausschließlich gemeint, dass eines anderen Herz aufhört zu schlagen, aus welchem unnatürlichen Grund auch immer.

Nein, ganz deutlich hören wir heute: gemeint ist noch viel mehr.

Lieblose Worte, die Freude und Hoffnung nehmen,
Beleidigungen, die abwerten,
Vergebung, die nicht zugesprochen wird,
Urteile, die keine Gnade enthalten

Jemanden allein lassen, Ihm die Hoffnung nehmen, scheint mir mit das Schlimmste. Nicht zuhören, den anderen in seiner Not allein lassen und ihm nicht erzählen, dass EINER da ist der ihn liebt und annimmt wie er ist.

Ja, auch wenn wir unser Herz im Hass verschließen gegen unseren Nächsten, dann tragen wir dazu bei, dass dieser und auch wir selbst am ewigen Heil vorbeigehen.

Gott hat uns das Leben neu geschenkt, in Liebe und durch Liebe.

Wie sollten wir uns erlauben, anderen solche Gnade vorzuenthalten.

HERR; bitte schenke uns offene Sinne, dass wir die Not und das Leid unserer Mitmenschen sehen und bereite uns zu, dass wir helfen können und wollen.
Hilf, dass unser Herz Frieden hat, wo wir Verletzung erfahren haben, auf dass wir niemandem mit Hass begegnen, denn da wo deine Liebe Wurzeln schlägt ist neues Leben möglich.
So lass uns dein Werkzeug sein, andere zum Leben zu bringen und nicht zum Tod.
AMEN

08.

Mai 2010

     

Erhebet den Herrn, unsern Gott, betet an vor dem Schemel seiner Füße; denn er ist heilig.
Psalm 99,5

Lobt den Herrn, unseren Gott. Betet ihn an vor seinem Thron, denn er ist heilig.
Betet den Herrn an, unseren Gott! Fallt vor seinem Thron nieder, denn er ist der heilige Gott!

Die Israeliten haben sich vorgestellt: Gott sitzt wie ein König auf seinem riesigen Thron und die Menschen stehen klein davor und jubeln über seine Größe und Macht. Im Gottesdienst können wir etwas von dieser Ehrfurcht und dem Jubel spüren.

 

Jesus fragte den geheilten Blinden: Glaubst du an den Menschensohn? Du hast ihn gesehen, und der mit dir redet, der ist's. Er aber sprach: Herr, ich glaube, und betete ihn an.
Johannes 9,35.37-38

Jesus fragte den geheilten Blinden: Möchtest du jetzt ganz dem Menschensohn vertrauen? Der Mann fragte zurück: Wer ist der Menschensohn? Jesus antwortete: Er steht vor dir und spricht mit dir! Da sagte der Mann: Ja, ich möchte es. Und er kniete vor Jesus nieder und betete ihn an.
Jesus ist von Gott zu uns gekommen. Aber er hat sich selber immer wieder Menschensohn genannt. Er will ganz nah bei den Menschen sein.

Wie sieht rechte Anbetung aus?

Ich muss gestehen, dass ich mit der Vorstellung der Israeliten, mich vor einem riesigen Thron niederzuwerfen so meine Schwierigkeiten habe.

Ich bin eine recht stolze Person. Keine Frage, ich kann dankbar sein, dies auch zeigen, ich kann demütig sein und so auch leben. Doch alles eher innerlich. Die äußeren Praktiken und Darstellung meines Glaubens liegen mir nicht.

Doch ist das etwas, was Gott tatsächlich so in dieser Form erwartet? Ist ER nicht der, der in die Herzen schaut und dort die Wahrheit sieht?

JA, das ist ER. Dennoch denke ich für uns selbst ist es ab und an sehr wohltuend und wichtig, unsere Knie zu beugen vor den HERRN und zwar nicht nur innerlich.

Wenn ich meine Knie beugen kann vor dem HERRN, dann wird mir selbst deutlich, wie es um meine Demut, Anbetungsbereitschaft und die Anerkennung SEINER Herrschaft in meinem Leben tatsächlich bestellt ist.

Offengestanden kuschele ich mich lieber in Seine liebevollen Arme und gebe mich im Vertrauen in seine Hände, will an seiner Brust liegen und seinen Worten lauschen, will genau hier Kraft tanken und dann gestärkt in den Tag gehen. Genau hier an diesem Ort kann ich voll Freude Danke sagen und in der Gemeinschaft der Gläubigen will ich singen und IHN preisen.

Doch wenn ich wieder einmal schuldbeladen vor IHN trete, dann will ich meine Knie beugen und meine Schuld bekennen. Und ich darf wissen, dass ER, mein mich liebender Vater, mich wieder in Seine Arme schließen wird und ich Trost und Gnade erfahren darf.

HERR, ich danke dir, für die Erfahrungen mit dir und die Treue die DU mir zeigst. Lehre mich Demut und die Bereitschaft vor DIR meine Knie zu beugen, dass ich nimmer DEINE Größe und Macht vergesse, denn nur deine Gnade ist es, dass ich mich dein Kind heißen darf, dass ich lebe.
AMEN


07.

Mai 2010

    

HERR, deine Güte ist ewig. Das Werk deiner Hände wollest du nicht lassen.
Psalm 138,8
 

Gott, du bist und bleibst gut zu uns. Mit deinen Händen hast du uns gemacht. Halte uns auch mit deinen Händen fest.
Ja, Herr, du wirst dich auch in Zukunft um mich kümmern, deine Gnade hört niemals auf! Was du angefangen hast, das führe zu einem guten Ende!

Wenn man etwas selbst gemacht hat, ist man stolz darauf. Man gibt es nicht auf. So vertrauen wir darauf, dass Gott seine Schöpfung nicht fallen lässt.

Wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.
Epheser 2,10

Wir sind von Gott gemacht, neu geschaffen durch Jesus Christus, damit wir Gutes tun. Diese guten Taten hat Gott schon vorher für uns ausgesucht, damit wir einen guten Weg durch unsere Leben finden.
Gott hat etwas aus uns gemacht: Wir sind sein Werk, durch Jesus Christus neu geschaffen, um Gutes zu tun. Damit erfüllen wir nur, was Gott schon im Voraus für uns vorbereitet hat.

Christen tun Gutes, nicht weil sie sich damit den Himmel verdienen wollen, sondern weil Gott selbst in ihnen das Gute möglich macht. Dank zu Gott und Liebe zu den Menschen treiben uns dazu an.

Heute bin ich angekommen, an dem Platz, den Gott für mich ausgesucht hat, bei den Aufgaben, die der HERR für mich vorgesehen hat.

Ich frage mich manchmal, warum es so lange gedauert hat, bis ich wusste, dass ich genau hierhin gehöre. Die Antwort findet sich im meinem Eigensinn, ich wollte eben etwas anderes, ich wollte reich sein, ein bequemes Leben führen, Spaß haben. Nichts ungewöhnliches – oder?
Doch damit wurde ich nicht glücklich, im Gegenteil, ich raste förmlich in mein Unglück und ins Elend, leiblich, aber vor allem seelisch.
Wie froh und dankbar bin ich, dass unser HERR sich von meinem Unwillen nicht hat abweisen lassen. Mit unendlicher Geduld hat ER mich begleitet und immer vor dem Schlimmsten bewahrt, meine Schritte trotzdem gelenkt und mich dahin gebracht, wo ich endlich bekennen konnte, dass ich im Irrtum war. In seiner Liebe hat ER mich an die Hand genommen und mir den Weg gezeigt, den ich nun gehen sollte.

Vielleicht ist mein Weg jetzt schwerer, als er hätte sein können, wenn ich mich nicht geweigert hätte, seinem Weg zu folgen, doch das ist nicht mehr wichtig, weil ER mein Begleiter und Wegbereiter ist und weil ich mich auf dem Weg weiß, den ER für mich vorbereitet hat.

Ganz gewiss ist das was ich seit meiner Umkehr erreicht habe nicht mein Werk. Allein ER hat das alles für mich erreicht, ER hat mich in allem stark gemacht und ER ist bei mir, was auch immer geschieht. Alles darf ich aus seiner Hand nehmen, weil es mir gewiss zum Besten dienen wird.

Halleluja!


06.

Mai 2010

   

Nicht uns, HERR, nicht uns, sondern deinem Namen gib Ehre um deiner Gnade und Treue willen!
Psalm 115,1

Herr, du bist gnädig und treu zu uns. Wir geben dir die Ehre - uns aber nicht.
Nicht uns, Herr, nicht uns, sondern dir allein steht Ehre zu! Du allein bist gnädig und treu!

Kein Mensch ist uns gegenüber so gnädig, so treu wie Gott. Keinen Menschen sollen wir so dankbar sein und so ehren wie Gott.

 

Wer von sich selbst aus redet, der sucht seine eigene Ehre; wer aber die Ehre dessen sucht, der ihn gesandt hat, der ist wahrhaftig, und keine Ungerechtigkeit ist in ihm.
Johannes 7,18

Ein Mensch, der von sich und über sich selbst redet, sucht seine eigene Ehre. Wer Gott zu Ehren spricht, der ist wahrhaftig. Keine Ungerechtigkeit ist in ihm.
Wer seine eigene Lehre verbreitet, dem geht es um das eigene Ansehen. Wer aber Anerkennung und Ehre für den sucht, der ihn gesandt hat, der ist vertrauenswürdig und tut nichts, was seinem Auftrag widerspricht

Menschen zu Ehren wird viel Unwahrheit geredet. Nur Gottes Ehre ist Wahrheit.

Das Schwerste im Glauben war und ist für mich das immer wieder neue Begreifen, dass es nicht um mich geht, dass nicht ich der Mittelpunkt meines Tuns und Lassens bin, sondern dass alles, alles was ich tue, zu Gottes Ehre und Anbetung dienen soll.

Ich denke, man kann mich als ziemlich selbstverliebt bezeichnen. Ich will Achtung und Respekt, ich will, dass mein Wille durchgesetzt wird, ich will am Zug sein, ich will geliebt sein, ich will, dass sich meine Umgebung nach mir richtet. Ich will, ich will, ich will!!

Ich will auch, dass ich bei Gott eine Sonderstellung habe. Doch das ist für IHN keine Besonderheit. ER nimmt jeden von uns besonders.

Und genau dafür gebührt IHM die Ehrenstellung, der erste Platz in unserem Leben. Seine Worte und Weisungen sind es, die uns besonders machen, die uns im Leben eine Sonderstellung geben. Im Licht SEINER Liebe sind wir wer.

Darum brauchen wir uns nicht bemühen, in der Welt besonders zu erscheinen, brauchen keine besondere Mühe darauf verwenden, gut dazu stehen. Wir brauchen in allem was wir tun und lassen einfach nur IHM die Ehre geben.

Ich wollte, das fiele mir leichter. (Auch um meiner selbst willen.)


05.

Mai 2010

 

Heile du mich, HERR, so werde ich heil; hilf du mir, so ist mir geholfen.
Jeremia 17,14

Gott, heile du mich, dann werde ich heil. Hilf du mir, so habe ich Hilfe!
Wir erleben, wie Menschen uns heilen und helfen. Wenn Gott dabei ist, dann wird es gut.
 

 

Jesus sprach: Die Starken bedürfen keines Arztes, sondern die Kranken. Ich bin gekommen, die Sünder zu rufen und nicht die Gerechten.
Markus 2,17

Jesus sagt: Die Gesunden brauchen keinen Arzt, sondern die Kranken. Ich bin gekommen, weil ich die Sünder rufen muss, nicht die Gerechten.
»Die Gesunden brauchen keinen Arzt, sondern die Kranken. Ich bin gekommen, um Menschen in die Gemeinschaft mit Gott zu rufen, die ohne ihn leben - und nicht solche, die sich sowieso an seine Gebote halten.«

Menschen, die Jesus noch nicht kennen, Menschen, die mit ihrem Leben nicht zurecht kommen, denen will Jesus zurecht helfen.

Die dümmste Annahme die ich kenne, ist die zu glauben, man brauche keine Hilfe, keine Heilung, keine Rettung.
Und ich habe erfahren müssen, dass das keine Frage von Glauben oder nicht glauben ist, gleichermaßen kann ein Mensch diesem Irrtum unterliegen.

Das Nichterkennen der eigenen Fehlbarkeit und Unvollkommenheit hat schlimme Folgen.

Offengestanden bin ich froh, dass Jesus nicht gesagt hat: Komm von deinem hohen Ross herunter, du bist nicht besser .. oder so etwas ähnliches. Ich hätte wohl nicht aufgehorcht.

Doch ER sagte, ER sei für die Kranken da, ich musste ja nicht auf IHN hören.

Und doch sagte ER mir: Schau auf dein Leben, ist das so wie es ist wirklich heil? Bist du wirklich gesund? Du nennst dich Christin, weil du getauft bist, doch hast Gemeinschaft mit Gott? – Wenn nicht, dann komm und lass mich dir helfen.

Ich musste erkennen, dass letztendlich alles im Argen lag, dass nichts richtig ist und dass ich aus eigener Kraft diese Situation nicht ändern kann.
Lange meinte ich, das sei nun die Konsequenz meiner Entscheidungen, ich hatte es ja so gewollt, auch wenn ich mir über die Folgen meines Handelns nicht immer klar war. Ich musste ja nicht mit IHM gehen, ER hatte mir die Entscheidung überlassen.

ER ist treu und steht zu seinem Wort. Einmal hatte ER gesagt, ER sei da für die Kranken. Das einzige was fehlte, war die eigene Erkenntnis über meine Krankheit. Und ER hat gewartet, nicht gedrängt, nicht beschuldigt, keinen Druck ausgeübt, sondern gewartet. Und so kam der Tag, an dem ich erkannte und bekennen konnte: ich bin krank an Seele und Leib und ich brauche Heilung.

Und dieses ist mir widerfahren.

HERR, bewahre mich vor dem Irrtum, heute zu glauben, ich bräuchte keine Heilung mehr. Immer wieder gehe ich Irrwege und hole mir Schrammen, füge anderen Schmerz zu und muss welchen ertragen. Doch DU bist da und mir zugewandt, wann immer ich mich entfernt habe von DIR. Hilf mir, in Demut auf DICH zu hoffen und alles von DIR zu erwarten, bewahre mich vor Hochmut und Besserwisserei.
Danke, dass DU mich lehrst und liebst,
AMEN


04.

Mai 2010

   

Ist mein Wort nicht wie ein Feuer, spricht der HERR, und wie ein Hammer, der Felsen zerschmeißt?
Jeremia 23,29

Mein Wort ist wie Feuer und wie ein Hammer, der Felsen zertrümmert. Merkt ihr das nicht?
Ich, der Herr, sage euch: Mein Wort ist wie ein Feuer und wie ein Hammer, der Felsen in Stücke schlägt!

Gottes Wort kann gewaltig verändern.
 

Jesus sprach: Ich bin gekommen, ein Feuer anzuzünden auf Erden; was wollte ich lieber, als dass es schon brennte!
Lukas 12,49

Ich bin gekommen, um auf der Erde ein Feuer zu entfachen. Wie froh wäre ich, es würde schon brennen!
Nicht ein Feuer, das zerstört, meint Jesus. Sondern ein Feuer, das wärmt, erhitzt, umtreibt, in Bewegung bringt.

Gottes Wort kann verändern.

Diese Erfahrung habe ich auch gemacht. Da wo es trifft, verändert es:
Macht Traurige froh, Verletzte heil, krummes gerade, ...

Ich bin froh, dass Sein Wort mich getroffen hat, das was falsch war als falsch kennzeichnete, krummes gerade machte, meine Wunden heilte und vor allem, mir Kraft gab, das zu tun, was ER mir bestimmt hatte und das zu tragen, was ER mir zu tragen aufgab genauso wie, die Lasten die ich mir selbst erwählt hatte.

Auch das was ich falsch gemacht hatte, hat ER angenommen, mich mit den Konsequenzen nicht allein gelassen und das was zum Scheitern verurteilt schien hat ER auf den richtigen Weg gebracht.

Und ER verändert mich weiter, so, dass ich IHM dienen kann, nach seinem Willen.

 

Halleluja

03.

Mai 2010

  

Bessert euer Leben und euer Tun, so will ich bei euch wohnen an diesem Ort.
Jeremia 7,3

Ihr sollt nach Gottes Geboten leben und handeln. Dann will ich bei euch wohnen an diesem Ort.
Ihr müsst euer Leben vollkommen ändern, nur dann werde ich euch weiter in diesem Land wohnen lassen.

Was ist falsch in meinem Leben, was ist nicht so, wie Gott mein Leben gefallen kann? Das muss ich ändern, dann wird Gott mir nahe sein.

 

Lasst uns lieben, denn er hat uns zuerst geliebt.
1.Johannes 4,19

 

Gott hat uns zuerst geliebt, deswegen wollen wir ihn lieben.
Wir lieben, weil Gott uns zuerst geliebt hat.

Gottes Liebe zu uns ist sicher. Unsere Liebe zu Gott soll genauso sicher sein!


Sturheit und Wandel im alten Leben hat Folgen. Das Wissen um Gottes Größe Allmacht Liebe Gerechtigkeit und das Handeln wieder dieses Wissen sind zwei Dinge die sich nicht miteinander vereinbaren lassen.

Die Übersetzungen im Text heute sind wieder verschieden und doch trifft beides zu. Wir verweigern dadurch Gott den Zutritt in unseren Lebensbereich, er ist nicht mit uns an diesem Ort, und auch ist uns Sein Heiliges Land verwehrt, wir können nicht im Herrschaftsbereich unseres HERRN bleiben, wenn wir uns IHM nicht beugen.

Doch grundsätzlich verworfen sind wir nicht, denn wir können lieben. Wie? In dem Wissen, dass ER uns zuerst geliebt hat. Im Begreifen, dass ER uns annimmt mit allen Fehlern und Makeln die wir mitbringen. ER macht uns neu, ER verändert uns – einzige Voraussetzung, wir müssen es wollen.

Wollen wir Veränderung in unserem Leben durch IHN, dann beginnen wir mit Buße, Umkehr und der Bitte um Vergebung und Hilfe, es nun besser zu machen. Dann wird ER uns nicht allein lassen, ER ist da und hilft uns.

So lasst uns darauf achten, dass wir IHM nicht die Tür vor der Nase zu schlagen.

02.

Mai 2010

  

Ach, HERR, lass doch deine Ohren aufmerken, dass du das Gebet hörst, das ich jetzt vor dir bete Tag und Nacht für deine Knechte.
Nehemia 1,6

Nehemia betet zu Gott: Ach Herr, ich bete Tag und Nacht für deine Knechte. Erhöre mein Gebet!
Verschließe deine Augen und Ohren nicht, wenn ich zu dir flehe! Tag und Nacht bete ich zu dir für das Leben der Israeliten. Du bist unser Herr

Für andere Menschen beten - das ist das Beste, was wir für sie tun können. Wer braucht heute dein Gebet?

 

Christus spricht: Ich bitte für die, die du mir gegeben hast; denn sie sind dein.
Johannes 17,9

Jesus Christus spricht: Ich bitte für die Menschen, die du mir anvertraut hast. Es sind deine Menschen.
Für sie bitte ich dich jetzt: für die Menschen, die du mir anvertraut hast und die zu dir gehören; nicht für die ganze Welt.

Jesus betet auch für uns, danke Jesus!


Beten? – kann ich am besten für mich selbst!
Fürbitte? – kommt im Grunde immer zu kurz!

Warum eigentlich?

Bin ich zu sehr mit mir selbst beschäftigt? Dann aber ist Gott noch nicht mein ein und alles, dann ist mein Vertrauen in IHN doch nicht groß genug. – Oder?

Wenn wir unser Leben und unsere Lieben, ja, alles was uns wichtig ist, dem HERRN anvertraut haben, dann ist es doch in guten Händen! Einmal sollte doch reichen. Oder sind wir wie enttäuschte Kinder, die nicht glauben wenn Papa ja gesagt hat, die noch und noch nachfragen müssen!?

Im Gebet können und sollen wir alles was uns belastet an unseren HERRN abgeben. Unser Herz sollte dann frei sein von unseren Bitten, Wünschen und Anliegen. Es ist Platz da für Jubel und Anbetung.

Und Platz für die Nöte anderer. Dabei ist es nicht wichtig, dass wir die Probleme der anderen lösen. Nein! Es ist einzig richtig, auch diese alle vor unseren HERRN zu bringen, denn so wie unsere eigenen Nöte sind auch die der anderen am Besten bei IHM aufgehoben.

Oder haben wir Angst, dass ER sich dann weniger mit uns beschäftigt?

Ich denke, dass wäre ein Irrtum.

Lasst uns beten für unsere Mitmenschen in der Nähe und in der Ferne, für die, die wir lieben und die, die wir weniger lieben.

Dabei sollten wir nicht vergessen, unser Leben ist Gebet, unser Handeln ist Gebet, ein Blick zum Himmel oder ein HERR hilf, das alles ist Gebet.
Nehmen wir Gott doch einfach mit – ganz bewusst – denn ER sieht mit unseren Augen, fühlt mit unseren Sinnen, hört mit unseren Ohren – unseren Schmerz und unsere Freude – genau wie die unseres Gegenübers.

Gelobt seist du oh HERR, hab Dank dafür, dass du uns immer wieder erinnerst, dass alles ausnahmslos in deine Hände gehört. Hilf uns, dass wir kein Anliegen an DIR vorbeischleusen wollen, DU bist groß genug für alle deine Geschöpfe, auch für mich.
AMEN

 

01.

Mai 2010

  

Tu deinen Mund auf für die Stummen und für die Sache aller, die verlassen sind.
Sprüche 31,8

Tu deinen Mund auf für die Stummen und alle, die keinen Menschen haben.
Du aber tritt für die Leute ein, die sich selbst nicht verteidigen können! Schütze das Recht der Hilflosen!

Auch du kannst dich einsetzen für Menschen, die keiner haben will.

 

Der Kranke sprach zu Jesus: Herr, ich habe keinen Menschen, der mich in den Teich bringt, wenn das Wasser sich bewegt; wenn ich aber hinkomme, so steigt ein anderer vor mir hinein.
Johannes 5,7

Der Kranke sagt zu Jesus: "Herr, ich habe keinen Menschen. Niemand bringt mich in den Teich, wenn das Wasser sich bewegt. Ich bin allein zu langsam. Immer ist schon ein anderer vor mir da und steigt hinein."
»Ach Herr«, entgegnete der Kranke, »ich habe niemanden, der mir in den Teich hilft, wenn sich das Wasser bewegt. Versuche ich es aber allein, komme ich immer zu spät.«

Wo wartet ein Mensch auf deine Hilfe?

Der Bericht von dem Kranken am Teich Betseba ist irgendwie die Geschichte eines jeden Suchenden.

Es ist genau das, was wir alle versuchen und solange wir ohne Gott unterwegs sind, auch immer wieder erleben. Selbst wenn wir unser Leben Gott anvertraut haben, ist dies noch oft unser Handeln.

Wir versuchen es allein/selbst und begreifen nicht, dass es so nicht geht. Dabei sind wir so mit uns selbst beschäftigt, dass wir gar nicht sehen die Not unseres Nachbarn, die wir um ein Leichtes zu lindern vermögen.

Wir haben kein Ohr für das Leid des Nachbarn, keine freie Hand für die Last des Nächsten, wir sind zu sehr mit uns selbst beschäftigt.

Und dabei sind wir unglücklich und möchten schimpfen über alle die, die genauso handeln wie wir selbst.

Und auch vom Begreifen dieses Zustandes ist es noch ein langer Weg um diesen zu ändern.
Zu sehr sind wir in der Erwartung gefangen, dass andere unser Leid sehen und uns daraus helfen, dass wir uns nicht erniedrigen wollen um Hilfe zu bitten

Jesus kommt und ER fragt: ja willst du denn gesund werden? Das ist die erste und wichtigste Frage an uns. Wollen wir etwas ändern oder haben wir uns so sehr an unser Leben und Leid gewöhnt, dass wir im Grunde nichts ändern wollen?

Wenn wir ja eigentlich doch nicht frei sein wollen von all dem Schmerz und den Lasten die wir mit uns herum tragen, dann werden wir nie in der Lage sein, für andere, Hilflose einzutreten, denn wir sind und bleiben in unserer Hilflosigkeit gefangen.

Und so grotesk es erscheinen mag, Jesus ist der einzige Weg daraus. Allein schaffen wir es nicht.

Jesus tut eines nicht, wenn er unsere Not sieht.: ER rechnet nicht auf, er sagt nicht: Wo warst du denn als ich in Not war.
Nein, ER reicht uns Seine Hand und hilft uns auf, ER macht uns frei, er nimmt uns die Lasten, die zu schwer sind und ER stellt die richtigen Fragen, um uns aus unserem Teufelskreis herauszuhelfen.
ER weist uns einen Weg, der zum Ziel führt. ER gibt uns auch die Zeit, die wir brauchen, um dann, wenn es uns gut geht, andere an dem Segen teilhaben zu lassen unter welchen ER uns gestellt hat.

Doch die Wichtigste Frage bleibt : willst du gesund werden?

Wenn wir diese Frage mit ganzem Herzen mit JA beantworten, dann lehrt ER uns Vertrauen in Gott und annehmen Seiner Hilfe und seiner Vergebung.

HERR, hab Dank, dass DU so ein treuer, liebender und fürsorgender Vater bist. Ohne eine Erwartung an uns willst du uns aufhelfen und einzig Dank und Ehrerbietung können wir Dir bringen. Du bist so anders als wir, dass wir uns nur schwer mit deiner Liebe abfinden können. Es ist uns kaum möglich, Deine unverdiente Gnade anzunehmen, zu sehr meinen wir eine Vorauszahlung oder Gegenleistung bringen zu müssen.
Doch DU nimmst uns an, so wie wir sind, du liebst uns als deine Kinder und freust dich mit uns über unsere Erfolge und leidest mit uns bei unseren Niederlagen, und immer bist du da um uns aufzufangen und uns neue Kraft zu schenken.

Hilf uns, dass wir Deine unverdiente Gnade und Liebe annehmen und zu Dir hin wachsen, Denn in deiner Gegenwart und Liebe dürfen wir von Herzen gern für andere da sein, die Deinen Segen brauchen ohne dass wir etwas dafür erwarten, denn DU hast uns bereits alles gegeben, was wir brauchen.
DU bist ein wunderbarer HERR, mein HERR, Gott und Vater.
AMEN

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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