Startseite > Archiv > 2010 > März 2010
 
 

März 2010

 

Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt.
Johannes 15,13

Niemand liebt mehr als einer, der sein Leben für die Freunde hingibt.
 

31. März

      

Der HERR wird vor euch herziehen und der Gott Israels euren Zug beschließen.
Jesaja 52,12

  • Gott, der Herr geht vor euch her. Und er folgt euch auch.
  • Der Herr, der Gott Israels, geht euch voran, und er beschützt euch von allen Seiten
    Gott führt euch an. Er passt aber auch auf, dass euch niemand in den Rücken fällt.

Christus spricht: Ich bin der gute Hirte und kenne die Meinen und die Meinen kennen mich. Und ich lasse mein Leben für die Schafe.
Johannes 10,14.15

  • Christus spricht: Ich bin der gute Hirte! Ich kenne meine Menschen. Und sie kennen mich. Für meine Schafe sterbe ich sogar.
  • Ich aber bin der gute Hirte und kenne meine Schafe, und sie kennen mich; genauso wie mich mein Vater kennt und ich den Vater kenne. Ich gebe mein Leben für die Schafe.
    Christus ist bei uns. Er passt auf uns auf. Er kennt uns und behütet uns.


Heute ist es sehr tröstlich für mich, dass ich dieses wissen darf. So kann ich in der Gewissheit seiner Liebe, Treue und Fürsorge in diesen Tag gehen.

Und es bleibt mir, zu bitten:

HERR führe Du mich und hilf mir, dass ich in diesem Wissen bleibe und nicht abirre und dich enttäusche. Ich will mich deiner Liebe würdig erweisen, auch wenn ich weiß, dass du mich um meiner selbst liebst und ich nichts tun kann um sie zu verdienen.

Im virtuellen Fastenkalender 2010 steht heute ein Segenswort, dass ich euch einfach weitergeben möchte:

31. März: Segenswunsch

Gottes liebende Nähe
fange dich auf,
wo du am Ende bist.

Sein Trostwort
möge dich finden,
wo es dunkel
um dich wird.

Er richte dich auf,
wo Lasten
dich zu Boden drücken.
Er sei dir Halt,
wenn alles fraglich wird.

Gottes Engel
mögen um dich sein
von Augenblick
zu Augenblick.

Aus: Antje Sabine Naegeli, Umarme mich, damit ich weitergehen kann, S. 21 © Copyright by Verlag Herder GmbH, D-79104 Freiburg im Breisgau, 2010. Internet: www.herder.de

 

30. März

     

Der HERR ist allen gütig und erbarmt sich aller seiner Werke.
Psalm 145,9

  • Gott ist gut zu allen Menschen. Er erbarmt sich über alles, was er gemacht hat.
  • Der Herr ist gut zu allen und schließt niemanden von seinem Erbarmen aus, denn er hat allen das Leben gegeben
    Gott schenkt sein Erbarmen. Für uns Menschen und für seine ganze Schöpfung.

Hat uns Gott so geliebt, so sollen wir uns auch untereinander lieben.
1.Johannes 4,11

  • Wir sollen uns lieben, weil Gott uns lieb hat.
  • Meine Freunde, wenn uns Gott so sehr liebt, dann müssen auch wir einander lieben.
    Gott ist Liebe. Das hat Konsequenzen für unser Zusammenleben.

Was für eine Verheißung.

Gott ist gütig und erbarmt sich aller seiner Werke!

Also auch meiner und deiner und aller Menschen. Wir sind seine Werke, geschaffen von IHM zu seiner Herrlichkeit.

Und so oft enttäuschen wir IHN, so oft tun wir genau das Gegenteil dessen, wofür wir geschaffen sind.

Wie wunderbar ist es, dann zu wissen und begreifen zu dürfen, dass ER uns deswegen nicht verwirft, sondern uns in SEINER Liebe und SEINEM Erbarmen die Chance zum Neuanfang mit IHM gibt

Und so geborgen in Seiner Liebe und Gnade dürfen wir neu beginnen mit allem. Wir dürfen wieder lieben, verzeihen und einander die Hände reichen.
Wir brauchen uns nicht mehr vergraben in Hass und Wut und Ärger gegenüber unserem Nächsten. Nein, der HERR hat uns ein neues Herz geschenkt und dieses ist voll mit Seiner Liebe und wir dürfen lieben, selbst die, die uns schaden wollen oder uns aus Selbstsucht schaden. Wir sind befähigt zu verzeihen und zu lieben.

Das ist das größte Geschenk, das aus seiner Gnade und Vergebung erwächst.

Wir dürfen bitten um Seine Vergebung für unsere Schuld und erhalten zugleich die Fähigkeit selbst zu lieben und zu vergeben.

Hab Dank HERR für deine Liebe, die uns neues Leben und ein liebendes und verzeihendes Herz schenkt.
Ohne Dich wäre das nicht möglich.
AMEN

29. März

    

Dein Reich ist ein ewiges Reich, und deine Herrschaft währet für und für.
Psalm 145,13

  • Dein Reich ist für die Ewigkeit. Und deine Herrschaft hört niemals auf.
  • Deine Herrschaft hat kein Ende, sie wird bestehen von einer Generation zur anderen.
    Gott ist Gott. Früher, heute und für immer.
     

Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit.
Hebräer 13,8

  • Jesus Christus bleibt immer derselbe. Gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit.
  • Jesus Christus ist und bleibt derselbe, gestern, heute und für immer.
    Jesus lebt und herrscht - dauerhaft!

Ich sage immer wieder, ich liebe Jesus, meinen HERRN, ich will mich beugen und IHM folgen.
Doch ist das so?

Gestern war Sonntag, ja Palmsonntag, ein Festtag eigentlich – oder?

Und doch wo war ich gestern? Jedenfalls nicht auf einer SEINER Feiern.

Erst vergesse ich die Uhren umzustellen und merke es erst, als der Gottesdienst beginnt. Dann beschließt mein Mann etwas zu kaufen und ich interveniere nicht, ich gehe mit, dann stellen wir fest, dass verkaufsoffener Sonntag ist und wir gehen auch noch los um für unser Kind etwas zu kaufen.

Heiligung dieses besonderen Tages, des Sonntages vor Karfreitag, Stille und Anbetung – nein .—nichts davon ist gestern in meiner Familie geschehen.

Und was bleibt? Ein schlechtes Gewissen! Die Frage, ob und warum das nötig war.

HERR, Du bist und warst in Ewigkeit. Du weist um meine Sünden, die großen, wie die kleinen. Sie drücken mich und doch kann ich es aus mir nicht verhindern, dass ich doch immer wieder schuldig werde.

HERR; vergib mir und hilf mir, dass ich Dir nicht mehr so viel Schmerz zufüge. Alles was DU am Karfreitag erleiden musstest, das habe auch ich zu verantworten. Ich will das nicht. DU hast mir meine Schuld abgenommen, sie von mir entfernt und doch stehe ich wieder voll Schuld vor DIR.

Ich möchte Deine Auferstehung feiern und jubeln und nicht verschämt in einer Ecke stehen und zuschauen. Ich will dein Kind sein und dir gehören, ganz und für immer.
DU machst mich frei von meiner Verkehrtheit.

Ich berufe mich darauf und beuge mich vor dir.
Vergib mir, dass ich dich immer wieder aus meinem Leben ausschließe, und dich als HERRN übergehe. Hilf mir, dass ich nicht verloren gehe.
AMEN

27. März

    

Der HERR erhörte unser Schreien und sah unser Elend, unsere Angst und Not.
5.Mose 26,7

Gott hat unser Schreien erhört. Er hat unser Elend gesehen. Er hat unsere Angst und Not gesehen.
Gott sieht und hört uns, auch wenn es uns schlecht geht.

 

Der See wurde aufgewühlt von einem starken Wind. Als die Jünger etwa eine Stunde gerudert hatten, sahen sie Jesus auf dem See gehen und nahe an das Boot kommen; und sie fürchteten sich. Er aber sprach zu ihnen: Ich bin's; fürchtet euch nicht!
Johannes 6,18-20

Ein heftiger Sturm kam auf und schlug hohe Wellen. Die Jünger waren schon vier bis fünf Kilometer vom Ufer entfernt, als sie plötzlich Jesus sahen. Er ging über das Wasser auf ihr Boot zu. Da packte sie die Angst. Doch Jesus rief ihnen zu: »Fürchtet euch nicht! Ich bin es!«
Manchmal sind wir verzweifelt. Wir haben Angst. Aber wir können Jesus vertrauen. Er macht das Unmögliche möglich.

Not!?
Was ist das genau für jeden Einzelnen?

Ich denke, dass können wir nicht generell festlegen, Not ist für jeden etwas anderes und von Moment zu Moment verschieden.
In meinem eigenen Leben habe ich die verschiedensten Nöte erlebt – und überstanden.
Fehlendes Geld, Keine Arbeit, krankes Kind, eigene Krankheit, Gewalt – alles ist Not im Moment wo man einem solchen Zustand ausgeliefert ist.

Jedoch habe ich Eines gelernt, alle Not braucht nicht Not sein, wenn mein HERR bei mir ist.
Was ich früher als Not und Mangel empfand ist heute ein Segen. Durch alle Engpässe hindurch hat Gott mich gelehrt, IHM zu vertrauen.
Er hat mich geführt und ER hat mir seine Gegenwart gezeigt und Sein Wort gilt: Hab keine Angst, ich bin bei Dir.

Immer wieder kann ich erschrecken, mich ängstlich umschauen, immer wieder kann ich leiblichen Mangel erfahren, doch in alle Not hinein gilt sein Wort und so ist es keine Not mehr, keine Angst darf Macht haben über mich, denn mein HERR schützt mich.

HERR; ich danke dir. DU bist mein HERR und mein Hirte. DU hast mir verheißen, dass DU selbst mich schützt. Und du hast es immer wieder bewiesen.

Danke, AMEN

21. März

   

Du, HERR, bist unser Vater; »Unser Erlöser«, das ist von alters her dein Name.
Jesaja 63,16

  • Du, Gott, bist uns Vater und Mutter. Du bist unsere "Erlöserin". Das ist seit Ewigkeiten dein Name.
  • Du bist doch unser Vater! Abraham weiß nichts von uns, und auch Jakob kennt uns nicht. Du, Herr, du bist unser Vater. »Unser Erlöser« - so hast du von jeher geheißen
    Gottes Name ist heilig. Er steht für Erlösung, Befreiung, Begleitung, Nähe, Trost.

Als die Freundlichkeit und Menschenliebe Gottes, unseres Heilands, erschien, machte er uns selig nach seiner Barmherzigkeit.
Titus 3,4-5

  • Da erschien unsere Rettung, die Freundlichkeit und Menschenliebe Gottes. Sie hat uns aus der Verstrickung errettet. Nicht weil wir gerecht gehandelt haben, sondern weil Gott Mitgefühl mit uns hat.
  • Aber dann wurde die Liebe und Güte Gottes, unseres Befreiers, sichtbar. Er rettete uns - nicht, weil wir etwas geleistet hätten, womit wir seine Liebe verdienten; nein, seine Barmherzigkeit hat uns durch eine neue Geburt und die Taufe zu neuen Menschen gemacht. Das wirkte der Heilige Geist.
    Gott schickte uns sein
    en Sohn aus Menschenfreundlichkeit und aus Liebe zu seiner Schöpfung. Sein Sohn hat uns befreit aus persönlicher und gesellschaftlicher Schuld.

Unser Erlöser und Heiland.

So hat sich Gott auch bei mir vorgestellt – zu einer Zeit, in der ich IHN wirklich brauchte.

Ja- Ja, dachte ich damals und sogar manchmal noch heute.

Doch Gott ist treu und steht zu seinem Wort. Egal wie oft ich zweifle und seine Verheißung in Frage stelle, weil mir ein Ausweg gerade als unmöglich erscheint – genau so oft hat Gott mir doch bewiesen, dass Sein Wort gilt.

Und Errettung aus der Not ist nicht unbedingt, dass ER meine Probleme löst, auch wenn Er das schon oft getan hat, - nein, meistens erweist ER seine Gnade darin, dass ER mir neue Kraft und neues Vertrauen schenkt, dass ich meinen Weg mit IHM gehen kann. ER stattet mich mit allem Notwendigen aus um ans Ziel zu gelangen.

Und eines ist sicher, das tut ER nicht, weil ich so ein besonders guter Mensch bin, der das irgendwie verdient hätte. Nein, ER schenkt mir seine Gnade einfach, weil ER mich liebt.

Und genauso liebt ER dich und will dir Seine Gnade und Barmherzigkeit zu teil werden lassen, damit du neues Leben erfährst in Seiner Liebe.

HERR ich danke Dir, dass DU die Tür geöffnet hast, die uns Menschen den Weg zu DIR versperrte., DU hast es möglich gemacht, dass wir aus unseren Verstrickungen in Schuld und Sünde befreit sind und bei DIR neues Leben haben.
Hab Dank dafür, mein Gott.
AMEN

20. März

  

So bekehre dich nun zu deinem Gott, halte fest an Barmherzigkeit und Recht und hoffe stets auf deinen Gott!
Hosea 12,7

  • Wende dich immer zu Gott um. Halte seine Gebote. Hoffe fest auf ihn.
  • Halte mir die Treue, tu, was in meinen Augen richtig ist! Verlass dich voll und ganz auf mich, deinen Gott
    Halte fest an Gott. Sieh auf seine befreienden Taten. Halte dich an seine Lebensweisungen und hoffe auf seinen Zuspruch und seine Gnade.

Vergeltet nicht Böses mit Bösem oder Scheltwort mit Scheltwort, sondern segnet vielmehr, weil ihr dazu berufen seid, dass ihr den Segen ererbt.
1.Petrus 3,9

  • Übe keine Rache. Vergelte üble Nachrede nicht mit übler Nachrede. Verblüffe den anderen durch Segen und zeige neue Wege auf. So ererbst du den versprochenen Segen.
  • Vergeltet nicht Böses mit Bösem, bleibt freundlich, auch wenn man euch beleidigt, und bittet Gott um seinen Segen für den anderen. Denn ihr wisst ja, dass Gott auch euch dazu berufen hat, seinen Segen zu empfangen.
    Sei nicht rachsüchtig und sprich nicht schlecht von anderen, auch wenn sie schlecht über dich reden. Verblüffe sie. Tu genau das Gegenteil von dem, was sie erwarten. So wird der Segen Gottes unter euch wirksam.

Manchmal stehe ich so richtig auf dem Schlauch. Bin völlig planlos und sehe nicht mehr was richtig und was falsch ist. Dann erlebe ich mein ganzes Leben, Fühlen und Denken als lau und unvollständig.
Kein erfreulicher Zustand.

Im nachhinein erlebe ich, dass ich selbst dafür verantwortlich bin. Dass ich meinen Blick nicht mehr auf meinen HERRN ausgerichtet hatte, dass ich selbst tun wollte und tat und in die Irre ging und Fehler machte.

Heute weiß ich wo ich mich hinwenden muss, um hier Heilung zu erfahren und wieder offen zu sein für Freude und auch für Leid.

Ich frage mich immer wieder, wie dumm ein Mensch sein muss um immer wieder den gleichen Fehler zu machen. Doch dumm oder nicht, es passiert, immer wieder.

Jetzt, wo ich gerade wieder in so einem Loch festhänge, stehe ich vor meinem HERRN und frage, was schon wieder schief gegangen ist, was ich wieder falsch gemacht habe, dass ich mich so fern von IHM fühle.

Und was antwortet ER? ER hält mir keine Vorträge über meine Fehler, schlägt mir nicht mit hättest du und sonstigen Phrasen um die Ohren. Nein, ER beantwortet mein Gebet und sagt:

Halte mir die Treue, tu, was in meinen Augen richtig ist! Verlass dich voll und ganz auf mich, deinen Gott.
Vergeltet nicht Böses mit Bösem, bleibt freundlich, auch wenn man euch beleidigt, und bittet Gott um seinen Segen für den anderen. Denn ihr wisst ja, dass Gott auch euch dazu berufen hat, seinen Segen zu empfangen.

ER sagt mir ganz einfach: Tu das und es wird dir wieder besser gehen. ER fragt nicht warum, oder was genau, ER weiß, wo ich falsch lag und ER ist bereit mir zu vergeben. ER wartet auf meine Annahme Seiner Vergebung und ist bereit mich aufs Neue an die Hand zu nehmen und mich zu führen und zu leiten.

Ganz klar sind seine Anweisungen und wenn ich auch jetzt im Moment noch nicht weiß, was auf mich zukommt heute oder morgen, so darf ich doch ganz geborgen sein in seinem Wort und darf darauf vertrauen, dass solange ich an Seinem Wort festhalte, mir nichts geschehen kann.

Was für ein großartiger und wunderbarer HERR.
Halleluja!

 

19. März

 

Ihr seid Kinder des HERRN, eures Gottes.
5.Mose 14,1

Vor Gott sind wir eine Gemeinde von Schwestern und Brüdern.

*1 Ihr seid Kinder des Herrn, eures Gottes! Deshalb sollt ihr euch nicht die Haut einritzen oder das Haar über der Stirn abrasieren, wenn ihr um einen Verstorbenen trauert. *2 Denn ihr seid ein heiliges Volk, ihr gehört ganz dem Herrn, eurem Gott. Er hat euch aus allen Völkern der Welt zu seinem Eigentum erwählt.

Ihr seid Licht in dem Herrn. Lebt als Kinder des Lichts.
Epheser 5,8

Das Licht, das wir von Gott geschenkt bekommen, sollen wir auch in die Welt tragen. Wir sollen an seinem Leuchten erkannt werden.
Wir gehören zur Gemeinschaft der Heiligen. Durch uns scheint das Licht Gottes hindurch in die Welt und für die Welt.

*8 Früher habt auch ihr in Dunkelheit gelebt; aber heute ist das anders: Durch den Herrn seid ihr im Licht. Darum lebt nun auch wie Kinder des Lichts! *9 Ein solches Leben führt zu aufrichtiger Güte, Gerechtigkeit und Wahrheit. *10 Prüft in allem, was ihr tut, ob es Gott gefällt. *11 Lasst euch auf keine finsteren Machenschaften ein, die keine gute Frucht hervorbringen; im Gegenteil: helft sie aufzudecken.


Klare Ansagen! Einst für das Volk Israel und vor ca. 2000 Jahren auch für die, die von Jesu Botschaft für uns Menschen gehört hatten und IHM folgen wollten.

So auch für uns heute, die wir Sein Wort hören und IHM ganz gehören wollen.

Die unfassbare Bedeutung dessen ist immer wieder schwer verdaulich.

Als Kinder unseres Gottes sind wir Kinder des Lichtes und als solche sollen wir uns auch verhalten. Sein Licht soll durch uns in der Welt leuchten.

Wie oft versage ich da täglich. Das macht mich traurig, und ich will mich bessern, ich will durch unseren HERRN gereinigt sein und eine Leuchte sein für andere. Doch nicht einmal mir selbst kann ich leuchten. Nur Jesus kann meinen Weg erhellen. Wenn ich aber meinen Blick abwende und nicht auf IHN als Quelle zum Licht und Leben ausgerichtet bin, dann nützt sein Licht mir wenig.

Also gilt es sich täglich neu auf IHN auszurichten, meine Blickrichtung zu prüfen und jede Entscheidung tatsächlich darauf zu prüfen, ob sie Gott gefällt.
All zu oft werden wir feststellen, dass wir selbst uns Maßstab für unsere Entscheidungen waren.
Doch immer wieder gilt uns die Vergebung, wenn wir zu IHM umkehren und unsere Fehler bekennen.
Unser HERR ist ein Lehrmeister, der uns Fehler machen lässt, auch und gerade damit wir lernen, IHM zu folgen.

Dafür danke ich Dir, HERR.
AMEN

 

18. März

 

Wer kann bestehen vor dem HERRN, diesem heiligen Gott?
1.Samuel 6,20

»Kann überhaupt jemand in der Nähe des Herrn, dieses heiligen Gottes, leben?«
Wir ahnen: den unendlich weiten Abstand zu Gott. Und spüren auch: seine Nähe und Zuwendung.

 

Petrus sprach zu Jesus: Nimmermehr sollst du mir die Füße waschen! Jesus antwortete ihm: Wenn ich dich nicht wasche, so hast du kein Teil an mir.
Johannes 13,8

Petrus sagte zu Jesus: Nie wieder sollst du mir die Füße waschen! Jesus antwortete ihm: Wenn ich dich nicht wasche, dann gehörst du nicht zu mir.
Jesus dient den Menschen. Er ist sich nicht zu schade, anderen Menschen die Füße zu waschen. Der Große macht sich klein.


Nähe zu Gott!
Ich habe sie gern, ich fühle mich geborgen und beschützt!

Ich mag sie nicht, denn ich spüre meine Unvollkommenheit, mein nicht bestehen können in seiner Gegenwart.

Ja, von der Seite als sündiger Mensch betrachtet ist mir die Nähe seiner Heiligkeit eher unangenehm, wenn man mich neben ihn stellt, dann bin ich mehr als unwürdig. Kein angenehmes Gefühl.

Doch Jesus hat den Abstand für mich überwunden. ER hat meine Unvollkommenheit behoben, ER macht mich vollkommen und gerecht vor Gott.

In Jesu Namen und in seinem Tod und seiner Auferstehung bin ich erweckt zu neuem Leben. Nun darf ich Frucht bringen, IHM, dem Allerhöchsten dienen, mich in Seiner Nähe geborgen und beschützt fühlen.

Ich darf getrost sagen, dem Verleumder, der mir diese Gewissheit streitig machen will, du hast kein Recht mehr an mir, Jesus ist für meine Unvollkommenheit und Sünden gestorben. ER hat mich für wert erachtet, zu seiner Herde zu gehören. ER ist mein Schutz.

Täglich stoßen wir an unsere Grenzen, täglich müssen wir die Nähe zum HERRN aufs neue suchen – und immer wieder müssen wir auch erfahren und aushalten, dass die Nähe unseres HERRN auch unbequem sein kann. – Doch das ist gut so. Denn ER selbst ist unser Schutz vor dem Abwenden und Abirren.

Ich will umkehren zu meinem HERRN, wenn ich seine Nähe als störend empfinde, ich will mich beugen, ich will neu hinhören und den Grund für das unangenehme Gefühl finden.

Ich will den HERRN bitten, das ungerade gewordene wieder gerade zu rücken. Denn seine Nähe ist mein Schutz. Und wenn die Alarmglocken schellen, dann nicht weil ER zu nah ist, sondern weil ich zu weit weg bin.

HERR ich danke dir für deine Nähe, ich danke dir dass DU es mir möglich gemacht hast, in deiner Nähe zu bestehen. Ich danke dir für deinen Schutz und deine Warnungen. Hilf mir, das ich das Rechte daraus lerne und auf deinen Weg zurückkehre, wenn ich auf Abwegen bin.
AMEN

 

17. März

 

Siehe, ich will meinen Boten senden, der vor mir her den Weg bereiten soll.
Maleachi 3,1

Gott sagt: Siehe! Ich sende meinen Boten. Er macht den Weg für mich fertig.
Der Herr, der allmächtige Gott, antwortet: »Ich schicke meinen Boten voraus, der mein Kommen ankündigt und die Menschen darauf vorbereitet. Noch wartet ihr auf mich, den Herrn, ihr wünscht euch meinen Boten herbei, der meinen Bund mit euch bestätigt. Er ist schon unterwegs!

Gott verspricht, dass er zu uns Menschen kommen will. Der Weg für ihn ist schon vorbereitet. Er macht den Weg frei.

 

Johannes der Täufer sprach: Ich bin eine Stimme eines Predigers in der Wüste: Ebnet den Weg des Herrn! Der wird nach mir kommen, und ich bin nicht wert, dass ich seine Schuhriemen löse.
Johannes 1,23.27

Da sagte Johannes: »Der Prophet Jesaja hat es schon angekündigt: >Ich bin die Stimme, die in der Wüste ruft: Räumt die Hindernisse aus dem Weg, denn der Herr will kommen! Er kommt nach mir - und ich bin nicht einmal würdig, ihm die Schuhe auszuziehen.<
Johannes hat Jesus getauft. Und er hat gewusst: Jesus kommt zu den Menschen - als Sohn Gottes.

Im Grunde sollten wir vorbereitet sein – auf den Tag, an dem der HERR kommt. Gerade wir als Christen wissen um den gesandten Boten. Und unsere Aufgabe ist es ebenfalls Wegbereiter zu sein.

Unser Leben selbst darf und soll IHN verherrlichen. An uns soll ER und Sein Wirken erkennbar sein.
Wir haben seinen Boten gehört und haben Sein Wort angenommen. ER hat uns neu erschaffen, als ER unsere Schuld abgewaschen hat.

Ein Beispiel dürfen wir sein.

Doch es ist schwer, dieses Beispiel zu sein, mir zumindest geht es so. Aus mir selbst kann ich kein Bote sein, nicht einmal ein Beispiel. Und doch hat sein Wirken an mir mich zum Beispiel gesetzt und ich darf reden, wo ich erlebe, dass es gegen IHN geht.

ER selbst hat mich geheiligt und nun darf ich ganz IHM vertrauen und brauche nicht zu sorgen, was passiert, wenn ich IHN verherrliche und auf sein Kommen – ja seine Anwesenheit – hinweise.

HERR, hab Dank für dein Wort, aus dem du mir Kraft und Gewissheit zu teil werden lässt. Hab Dank, dass wann immer ich Zweifel und Angst habe, dein Wort mir Trost ist und Hand mein Schutz und Schild.
Ich bin froh, dass ich mit all meinen Sorgen und Lasten aufs neue zu dir kommen darf.
Setze DU mich als Beispiel und hilf mir, dass ich mich deiner würdig erweise in Gedanken, Worten und Werken.
Doch nicht aus mir, sondern aus Deiner Gnade heraus.
AMEN

16. März

 

Ist nicht Ephraim mein teurer Sohn und mein liebes Kind? Denn sooft ich ihm auch drohe, muss ich doch seiner gedenken; darum bricht mir mein Herz, dass ich mich seiner erbarmen muss, spricht der HERR.
Jeremia 31,20

Gott sagt: Ephraim ist mein guter Sohn. Er ist mein liebes Kind. Auch wenn ich ihm drohe, denke ich gut an ihn. Ich erbarme mich, weil es mir das Herz bricht.
Ich, der Herr, antworte: Ephraim ist mein geliebter Sohn, mein Lieblingskind! Immer wenn ich ihm Strafe androhe, muss ich doch in Liebe an ihn denken. Es bricht mir das Herz, ich muss Erbarmen mit ihm haben!

Gott erbarmt sich über sein Volk. Wie Eltern, die ihre Kinder lieben.

 

So liegt es nicht an jemandes Wollen oder Laufen, sondern an Gottes Erbarmen.
Römer 9,16

Gottes Erbarmen ist Grund für alles. Nicht das menschliche Wollen oder Tun.
Entscheidend ist also nicht, wie sehr sich jemand anstrengt und müht, sondern dass Gott sich über ihn erbarmt.

Nicht wir bestimmen unser Leben, sondern der gute Gott.

Eine Gedanke, der mich an so manchen Tagen schier irre machen will. Ich kann nichts tun oder egal was ich tue, es ändert nichts an dem wie und wer ich bin.

Dieses Wissen passt nicht zusammen mit meinen Erfahrungen und Lehrsätzen aus der Kindheit. Alles wurde über meine Leistungen definiert und so lege ich noch immer Maßstab an mich und an andere.

Das Begreifen, dass ich auch ohne all diese Mühen und Anstrengungen geliebt und angenommen bin, war und ist wunderbar. Dennoch vergesse ich es oft.

HERR; bitte hilf mir, dass ich es nicht vergesse. DU liebst mich und DU hast mich angenommen wie ich bin, mit allen Fehlern und Unvollkommenheiten. DU formst mich und DU lehrst mich. Mach mich bereit zum lernen und zum Annehmen deiner Schule.

Ganz aus DIR und Deiner Gnade will ich leben und so will ich es weitergeben. So will ich meine Mitmenschen lieben, so will ich meine Kinder unterweisen, dass sie ihre Kraft und Freude aus Dir beziehen und sich allezeit geliebt wissen.

Ich will niemandem dem Druck aussetzen, anzunehmen aus sich selbst etwas erreichen zu können für sein Heil. DU bist es, der Heil schenkt und Gnade walten lässt in unserem Leben.
Daraus will ich schöpfen.

HERR, hilf mir, DU siehst wie oft ich das vergesse. Deine Gnade und dein Erbarmen brauche ich aufs neue, denn ich habe mich verrannt, bin wieder auf Irrwegen unterwegs. Hol mich zurück und halte mich bei Dir.
Auf deine Gnade baue ich und auf dein Erbarmen verlasse ich mich.
Hab Dank, HERR; dass ich zu Dir kommen darf, wie ich bin.
AMEN

 

15. März

      

Gott, dein Weg ist heilig.
Psalm 77,14

O Gott, heilig ist alles, was du tust. Kein anderer Gott ist so mächtig wie du!
Gott zeigt uns gute Wege für unser Leben.

 

Jesus sprach: Wer mir nachfolgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach.
Markus 8,34

Jesus sagt: Wer mir nachfolgen will, der verleugnet sich selbst. Und der muss auch sein Kreuz auf sich nehmen und mir folgen.
»Wer mir nachfolgen will, der darf nicht mehr sich selbst in den Mittelpunkt stellen, sondern muss sein Kreuz auf sich nehmen und mir nachfolgen
.
Jesus folgen heißt: eigenes und fremdes Leiden annehmen.

HERR, Hilf mir und unterweise mich, dieses Dein Wort zu hören und zu leben. Dir nachfolgen will ich, doch ich weiß auch, dass doch allzu oft noch meinem Handeln ich selbst zu Grunde liege.

DU versprichst, wer sein Leben lässt der wird’s finden und doch bin ich oft beherrscht von der Angst mich selbst zu verlieren und so folgt doch immer wieder die Weigerung, mich selbst zu verleugnen.

Ich bin mir wichtig, doch ich will allezeit im Bewusstsein haben, dass ich Dir noch wichtiger bin, und dass ich getrost mich selbst aufgeben darf in deinen Händen.

Hilf mir, dass ich das nicht vergesse.

Danke HERR; dass DU mich immer wieder daran erinnerst.
AMEN

12. März

      

Dann aber will ich den Völkern reine Lippen geben, dass sie alle des HERRN Namen anrufen sollen und ihm einträchtig dienen.
Zefanja 3,9

Ich will allen Menschen gute Worte geben. Sie sollen Gott bei seinem Namen rufen. Sie sollen ihm dienen ohne Ausnahme.
Gott schenkt uns die Sprache. Wir können zu ihm in unserer eigenen Muttersprache beten.

Der Seher Johannes schreibt: Ich sah eine große Schar, die niemand zählen konnte, aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Sprachen; die standen vor dem Thron und vor dem Lamm, angetan mit weißen Kleidern und mit Palmzweigen in ihren Händen, und riefen mit großer Stimme: Das Heil ist bei dem, der auf dem Thron sitzt, unserm Gott, und dem Lamm!
Offenbarung 7,9-10

Der Seher Johannes schreibt: Ich sah eine große Anzahl Menschen. So groß, dass niemand sie zählen kann. Aus allen Ländern, Stämmen, Völkern und Sprachen. Und sie alle standen vor dem Thron. Vor dem Lamm. Sie trugen weiße Kleider. In den Händen hatten sie Palmzweige. Laut riefen sie: Das Heil ist bei Gott auf dem Thron.
Aller Lobpreis gehört Gott. Er hat uns Christus, seinen Sohn, geschenkt.

Unser Mund, unsere Hände, unsere Stimme, unsere Sprache, ja auch unsere Füße:

Ganz egal wie wir Seinem Lobpreis Ausdruck geben, dazu sind diese Werkzeuge gedacht: zum Loben, Preisen, Anbeten, Fürbitten, ja, auch Klagen und Flehen zu dem Einen Gott, unserem Vater und Schöpfer.

Einst wird es ganz gewiss so sein. Und heute?

Wozu nutzen wir unsere Werkzeuge des Lobes und der Anbetung?

HERR, schenke DU, dass wir heute ganz besonders auf unsere Zunge, Hände und Füße achten, dass sie DIR dienen und DICH verherrlichen. Schenke uns Wachsamkeit, dass sie nichts falsches tun

  • Nichts einstecken, was uns nicht zusteht,
  • den falschen Weg nicht beschreiten,
  • keine bösen oder unbedachten, verletzenden Worte unseren Mund verlassen.


DU, HERR kennst uns und DU weißt, wo wir Schulung brauchen, lehre uns und hilf uns zurecht, wo wir auf Abwege gehen „wollen“.

Hab Dank, HERR; dass wir mit allem zu DIR kommen dürfen.
AMEN

11. März

      

So spricht der HERR: Dein Schaden ist verzweifelt böse, und deine Wunden sind unheilbar. Aber ich will dich wieder gesund machen und deine Wunden heilen.
Jeremia 30,12.17

So spricht der Herr: dein Schaden ist furchtbar schlimm, deine Verletzungen sind tödlich. Aber ich will dich wieder gesund machen und deine Wunden heilen.
Gott ist sehr leidenschaftlich. Er bestraft sein geliebtes Volk Israel und schafft ihm viel Leid. Aber er gibt es nicht auf.

 

Das ist das Zeugnis, dass uns Gott das ewige Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in seinem Sohn.
1.Johannes 5,11

  • Gott hat uns ewiges Leben gegeben. Und dieses Leben bekommen wir durch seinen Sohn.
  • Gott aber hat ganz eindeutig bezeugt, dass er uns das ewige Leben schenkt, und zwar nur durch seinen Sohn.
    Unser Leben ist tödlich. Doch Gott gibt uns nicht auf. Er schenkt uns das ewige Leben mit Jesus.

Eine feststehende Tatsache, die bei jedem Menschen zutrifft. Ohne Ausnahme!

Wir alle sind schuldig! Schuldig der Missachtung Seiner Gebote und Weisungen und damit nicht nur schuldig an unseren Mitmenschen, nein Schuldig an IHM unserem Schöpfer sind wir.

Und so sind wir rechtmäßig verurteilt, auch die Strafe zu tragen, die für das Missachten Seiner Heiligkeit bestimmt ist.

Oder?

Nein, unser HERR ist barmherzig. ER lässt Gnade vor Recht ergehen. Und wie ist das möglich?

Der EINE, schuld- und sündlose, den Gott selbst in unsere Welt gesandt hat – der hat sich gebeugt, um unsere Strafe auf sich zu nehmen und das ein für alle mal. ER ist dorthin gegangen wo wir unsere Strafe einst abholen müssen/müssten.

Und jeder, der sich zu IHM hält und sich unter Seine Liebestat demütig beugt und das Geschenk des Lebens annimmt, darf neu beginnen und seine Schuld ist abgewaschen und seine Strafe ist getragen von Jesus, unserem HERRN.

Eine immer wieder unfassbare Tatsache und doch das beste was mir passieren konnte! – Und dir?

 

10. März

      

Das sei ferne von uns, dass wir uns auflehnen gegen den HERRN und uns heute von ihm abwenden.
Josua 22,29

Niemals soll es so weit kommen, dass wir uns gegen Gott auflehnen und ihm den Rücken zudrehen.
Die zwölf Stämme Israels trennten sich am Jordan. Einige gingen in das Ostjordanland. Trotzdem wollten sie vor Gott eine Gemeinde bleiben mit den anderen.

 

Lasst uns darauf bedacht sein, dass wir einander anspornen zur Liebe und zu guten Taten: Wir wollen die Versammlung der Gemeinde nicht verlassen.
Hebräer 10,24-25

Lasst uns aufeinander achten! Wir wollen uns zu gegenseitiger Liebe und zu guten Taten ermutigen und anspornen, dass wir nicht die Versammlungen der Gemeinde verlassen.
"Es nicht so wichtig, zur Gemeinde zu gehen." oder "Ich habe einfach keine Lust dazu." Kenne ich jemanden, der so denkt? Warum ermutige ich ihn nicht, doch zu kommen - anstatt sich abzuwenden?

Gemeindeleben!
Das ist etwas woran ich selbst viel zu wenig teil nehme. Meine Begründung ? – meine Arbeit. Da wo ich tätig bin ist es unumgänglich auch am Wochenende seinen Dienst zu tun.

Ich selbst entschuldige mich mit der Begründung doch Dienst für meinen HERRN zu tun und für meinen Nächsten. Jedoch ersetzt dieser Dienst auf gar keinen Fall einen Gottesdienst oder Gemeinschaft mit Gläubigen.

Denn so wie ich Gottesdienst erlebt habe, ist er zum Einen Dank an Gott und Sein Lob, doch zum anderen und noch wichtigeren Teil ist es Sein Dienst für uns. Dort kommt ER uns nahe, durch die Prediger und Lektoren und Seine Lobpreislieder will ER mit uns sprechen, zu uns reden, uns Sein Heil und Seinen Segen versichern und uns aufwecken, ermahnen, erinnern.

Ursprünglich hatte ich auch davon geträumt, regelmäßig an Bibelstunden teilzunehmen oder zum Gemeindechor zu gehen, an allen möglichen Veranstaltungen teilzunehmen und so zu einen festen und aktiven Mitglied in unserer Gemeinde zu werden.

Aus dem allen ist nichts geworden. Ich gehöre zu meiner Gemeinde, dennoch bin ich nicht Teil davon. Ich rede immer von besseren Zeiten, wenn die Arbeit es erlaubt, das Kind größer ist und so weiter.

Ich selbst muss mich anspornen zur Teilnahme am Gemeindeleben. Und ich bin wirklich sehr dankbar, dass meine Gemeinde mich tatsächlich an Mitglied betrachtet und auch für mich bittet und ja, auch zu mir nach Hause kommt und mich so erinnert, das ich als Teil der Gemeinde vermisst werde.

Es ist so, mangelnde Teilnahme am Gemeindeleben, dadurch fehlende Gemeinschaft in Jesus, das entfernt von Gott, es ist als ob Seine Stimme in meinem Leben immer leiser wird und so bin ich froh, jetzt wieder einige Wochenenden frei zu haben und frei zu sein, Gemeinschaft zu erleben, zu erfahren und zu spüren.

Hab Dank, HERR; dass DU über mich wachst und mich aufrüttelst und weckst, wo ich selbst den Überblick verloren habe. Hab Dank, dass DU, mein treusorgender Hirte, an mir arbeitest und mich in deiner Gemeinde hältst. Hilf mir, dass ich doch noch ein aktives Mitglied werde in deiner Herde.
AMEN

09. März

     

Die Herrlichkeit des HERRN soll offenbart werden, und alles Fleisch miteinander wird es sehen; denn des HERRN Mund hat's geredet.
Jesaja 40,5

Der Herr wird kommen in seiner ganzen Herrlichkeit und alle Menschen werden es sehen. Der Herr selbst hat das gesagt.
Der Prophet spricht zu Menschen, die total am Boden waren. Nun ist die schlimme Zeit vorbei. Die Zukunft wird unglaublich schön.

 

Gott gebe euch erleuchtete Augen des Herzens, damit ihr erkennt, zu welcher Hoffnung ihr von ihm berufen seid.
Epheser 1,18

Gott öffnet euch das innere Auge des Herzens, damit ihr seht, welche Hoffnung er in euch gelegt hat.
Kummer und Sorgen, Leid und Elend machen die Augen dunkel. Die Aussichten sind trübe. Gott aber schenkt Hoffnung auf eine gute Zukunft. Er soll auch mein Leben hell machen.

*18 Er öffne euch die Augen, damit ihr seht, wozu ihr berufen seid, worauf ihr hoffen könnt und welch unvorstellbar reiches Erbe auf alle wartet, die zu Gott gehören.
*19 Ihr sollt erfahren, mit welch unermesslich großer Kraft Gott in uns, den Glaubenden, wirkt. Ist es doch dieselbe Kraft,
*20 mit der er Christus von den Toten auferweckte und ihm den Ehrenplatz an seiner rechten Seite gab!
*21 Mit ihr hat Gott ihn zum Herrscher eingesetzt über alle Mächte und Gewalten, über alle Kräfte und Herrschaften dieser und der zukünftigen Welt.
*22 Alles hat Gott ihm zu Füßen gelegt und ihn zum Haupt seiner Gemeinde gemacht.
*23 Sie ist sein Leib: Der Schöpfer und Vollender aller Dinge lebt in ihr mit seiner ganzen Fülle.

Ich staune immer wieder über den Reichtum an Freude und Liebe Paulus seinen Lesern von seinem HERRN berichtet.

Ich spüre den Reichtum an Gnade und Liebe unseres HERRN in solchen Momenten immer wieder tief in mir.

Wenn ich mir doch nur erlauben würde, mich dieser Freude völlig hinzu geben!

Kennt ihr das auch?: Der Tag mit seinen Anforderungen nimmt uns gefangen, immer wieder müssen wir kämpfen gegen Sorgen und Lasten, die uns den Blick auf unseren HERRN verwehren wollen.

Schenke uns die Kraft und das Vermögen durch die Wolken eines jeden Tages den Blick auf dich zu richten und zu halten. Hilf uns, diese tiefe Freude und Liebe in uns aufleben zu lassen, dass unser Tag durch deine Liebe erhellt wird und nichts sich uns in den Weg stellt, was uns den Weg zu dir verhindern will.
HERR , du bist mein Alles und zu dir will ich kommen. DU bist mein Ziel, bei dir darf ich Ruhe finden und Kraft schöpfen.
Lass heute die Sehnsucht nach dir und die Freude an dir nicht versiegen, lass sie mich völlig umschließen.
HERR zu dir darf ich so kommen wie ich bin!
Hab Dank dafür!
AMEN

 

08. März

     

Wie lieblich sind auf den Bergen die Füße der Freudenboten, die da Frieden verkündigen, Gutes predigen, Heil verkündigen, die da sagen zu Zion: Dein Gott ist König!
Jesaja 52,7

So eine Freude! Über die Berge kommt der Siegesbote herbeigeeilt! Er bringt gute Nachricht. Frieden und Rettung verkündet er und sagt zur Zionsstadt: Dein Gott ist König!
Ein König beschützt sein Volk und bekämpft die Feinde. Er wacht über Recht und Gesetz, damit die Menschen in Frieden leben können. Das gilt auch für die Zionsstadt: für die Menschen in Jerusalem.

 

Jesus sandte die Zwölf aus, zu predigen das Reich Gottes und die Kranken zu heilen.
Lukas 9,2

  • Jesus schickte die zwölf Jünger los. Sie sollen vom Reich Gottes erzählen und Kranke heilen.
  • Er beauftragte sie, überall die Botschaft von Gottes neuer Welt zu verkünden und die Kranken gesund zu machen.

Viele Menschen haben zur Zeit von Jesus Wunder erlebt und zu Gott gefunden. Aber nicht nur Jesus konnte den Willen Gottes sichtbar machen, auch die Jünger konnten es. Und wir können es heute auch.


Zu unserem ersten Vers gibt es verschiedene Verweisstellen in „Hoffnung für heute“. Zwei davon stammen aus dem Brief des Paulus an die Epheser:

Epheser 2,17
*17 Christus ist gekommen und hat seine Friedensbotschaft allen gebracht: euch, die ihr fern von Gott lebtet, und allen, die nahe bei ihm waren.

Epheser 6,15
*15 Macht euch auf den Weg, und verkündet überall die rettende Botschaft, dass Gott Frieden mit uns geschlossen hat.

Hier finden wir übersetzt ins NT unseren Auftrag formuliert, der durch den heutigen zweiten Vers wiederholt, nein neu aufgetragen wird.

Als Christen sind wir Träger und Verkünder Seiner Guten Botschaft. Ja wir sind beschenkt durch Seine Gnade und dürfen Frieden mit unserem Gott haben. ER hat uns unsere Schuld verziehen und uns bevollmächtigt, diese Einladung allen auszusprechen, die uns begegnen.

In Jesus ist uns Menschen das Heil zuteil geworden. ER ist gekommen unsere Schuld ans Kreuz zu tragen. Jedoch nicht, dass sie dort auf uns wartet und uns zum Gericht aufgehoben wird. Nein, ER hat sie nicht nur bis ins Gericht getragen, nein, ER hat auch die Strafe auf sich genommen, damit wir Gnade finden. ER trägt die gerechte Strafe an unserer Statt.

Was für eine unfassbare Liebe zu uns Menschen!

Wie sollten wir schweigen? Gott möchte, dass wir alle gerettet werden, darum gab ER seinen einen Sohn hin, Dieser hat durch Auferstehung Heimkehr zum Vater den Weg für uns bereitet.

Hab Dank, himmlischer Vater! Hilf, dass wir nicht schweigen über deine unfassbar große Gabe, dass wir allen Menschen verkünden, dass sie Frieden mit dir finden können in Jesus, der für unser Schuld ans Kreuz gegangen ist.
HERR, segne du heute diesen Tag und hilf, dass wir sein Segen sein dürfen, denen die uns heute begegnen.
AMEN

07. März

     

Du bist der Gott, der Wunder tut, du hast deine Macht bewiesen unter den Völkern.
Psalm 77,15

Du allein bist der Gott, der Wunder vollbringt. Du hast den Völkern deine Macht bewiesen.
Gott hat sein Volk aus der Gefangenschaft befreit. Er kann auch heute retten.

 

Als die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau.
Galater 4,4

Zu der von Gott bestimmten Zeit schickte er seinen Sohn zu uns. Christus wurde wie wir als Mensch geboren.
Jesus: ein Mensch wie wir und: unser Retter.

Du bist der Gott der Wunder tut!
So komme ich zu Dir und beuge mich vor deinem Thron. Ich bitte dich zeige in meinem Leben deine Macht und rette was verloren zu gehen droht.

DU siehst alle Not und Du kannst alles zum Guten wenden.

Ich bitte dich greife DU ein und lindere die Not, wo sie die Menschen zu erdrücken scheint.

DU bist HERR über alles, sei DU heute bitte bei allen Opfern der letzten Naturkatastrophen, schenke Trost und Hoffnung denen die soviel verloren haben in diesen Tagen.

Danke HERR; dass wir Gewissheit haben dürfen durch deinen Sohn, denn ER ist gesandt als Heiland und Retter, Wir dürfen zu dir kommen und bitten in Seinem Namen, und DU wirst Heilung schenken.
Hab Dank dafür, mein Gott.
AMEN

03. März

    

Der HERR sprach: Mein Angesicht soll vorangehen; ich will dich zur Ruhe leiten.
2.Mose 33,14

Gott sagt: Mein Gesicht soll vor dir hergehen. Ich will dich zur Ruhe führen.
Gott hat uns versprochen: Er will uns begleiten. Deshalb können wir ruhig sein und brauchen uns keine Sorgen zu machen.

 

Es ist eine Ruhe vorhanden für das Volk Gottes.
Hebräer 4,9

Ruhe ist da für das Volk Gottes.
Wer zur Ruhe kommt, bekommt neue Kraft.

Es gibt Tage, an denen ich Seine Nähe und die verheißene Ruhe greifbar spüren kann. Es ist ein unbegreiflicher innerer Friede damit verbunden.

Schade, dass ich selbst es so selten zulasse, in dieser Ruhe geborgen zu sein.

Viel zu oft noch lasse ich mich mitreißen von der Hektik des Tages, dem Stress von Streitereien und Haben - Wollen.

Ja, ich möchte ganz bewusst unseren HERRN vorangehen lassen, da wo ER vorangeht kann ich ruhigen Fußes folgen und darf in seinem Frieden und voll innerer Gelassenheit in den Tag gehen.

HERR schenke mir ein Herz voll Vertrauen zu dir. Hab Dank, dass ich wissen darf, dass Du vorangehst und dass ich nur zu folgen brauche, denn DU hast den Weg schon bereitet.

Hab Dank, dass ich Deinen Frieden in mir spüren und deine Nähe erleben darf.
AMEN

02. März

 

Du feuchtest die Berge von oben her, du machst das Land voll Früchte, die du schaffest.
Psalm 104,13

Gott, von oben machst du die Berge feucht. Du machst viele Früchte für das Land.
Wir staunen: Gott hat die Welt gut geschaffen, und bis heute sorgt er für sie. Er lässt es immer wieder regnen, und er lässt viele verschiedene Früchte wachsen.

 

Alles, was Gott geschaffen hat, ist gut, und nichts ist verwerflich, was mit Danksagung empfangen wird.
1.Timotheus 4,4

Alles, was Gott geschaffen hat, ist gut. Nichts ist schlecht, wenn wir es mit Dank annehmen.
Wir dürfen alles genießen, Gott danken und uns darüber freuen.

Was Gott tut ist wunderbar, so wie er es schafft ist es perfekt.

Im Grunde sollten wir dankbar sein und dürften es einfach aus seiner Hand nehmen und genießen.

Doch das tun wir nicht. Immer meinen wir, dass das was wir sind und haben besser sein könnte, immer wollen wir die Welt verbessern, weil wir meinen, wir wüssten es besser.

Woran liegt das?

Ich denke, es liegt an mangelndem Vertrauen gegenüber unserem HERRN. Viele Menschen wollen gar nichts von ihm wissen, viele nehmen zur Kenntnis, dass er da ist, beziehen ihn jedoch nicht in ihr Leben mit ein.

Eigentlich ist dass doch sehr unvernünftig. Es ist doch alles gut, was ER geschaffen hat und wir können es annehmen mit Danksagung.

Alles was wir bewusst aus seiner Hand annehmen, können wir mit Dank annehmen, denn es wird immer zu unserem Besten sein.

Und eines ist klar: Gott will das Beste für uns, ER hat alles gegeben, damit wir leben können.
Gott will nicht das Beste von uns, denn aus uns selbst kann sowieso nur das kommen, was ER an Gutem in uns bereitet hat.

Im Grunde ist nur eines nötig: ein herzliches Danke und ein Leben in Freude über seine Schöpfung und den Reichtum den ER uns geschenkt hat.

Und ganz egal was unser Bankkonto sagt, egal wie groß das Minus ist oder wie voll unser Kühlschrank ist, wir sind reich, denn wir leben in seiner Schöpfung und unter seiner Gnade.

Ich wünsche uns allen, dass wir das sehen und erleben dürfen.

01. März

  

Er wendet sich zum Gebet der Verlassenen und verschmäht ihr Gebet nicht.
Psalm 102,18

  • Gott sieht das Gebet von Menschen, die sich verlassen fühlen. Ihr Gebet lehnt er nicht ab.
  • Ja, der Herr wird das Gebet der Hilflosen hören, er wird ihr Flehen nicht verachten.

Menschen können uns verlassen. Dann fühlen wir uns sehr allein. Aber Gott lässt uns nicht allein. Er sieht unser Gebet.

 

Christus spricht: Ich will euch nicht als Waisen zurücklassen; ich komme zu euch.
Johannes 14,18

  • Christus sagt: Ich will euch nicht allein lassen als Waisen. Ich komme zu euch.
  • Nein, ich lasse euch nicht allein zurück. Ich komme wieder zu euch.

Zum Abschied verspricht Jesus seinen Jüngern: Ich lasse euch nicht allein wie Kinder ohne Eltern. Ich komme wieder zu euch. Jesus hat sein Versprechen gehalten: Nach seiner Auferstehung haben die Jünger den Heiligen Geist bekommen. Der Heilige Geist hat die traurigen Jünger getröstet. Die Jünger haben gespürt: Mit seinem Geist ist Jesus bei uns.


Vom Geist der Wahrheit
Johannes 14, 15-21

»Wenn ihr mich liebt, werdet ihr so leben, wie ich es euch gesagt habe. Dann werde ich den Vater bitten, dass er euch an meiner Stelle einen Helfer gibt, der für immer bei euch bleibt. Dies ist der Geist der Wahrheit. Die Welt kann ihn nicht aufnehmen, denn sie ist blind für ihn und erkennt ihn deshalb nicht. Aber ihr kennt ihn, denn er wird bei euch bleiben und in euch leben.
Nein, ich lasse euch nicht allein zurück. Ich komme wieder zu euch. Schon bald werde ich nicht mehr auf dieser Welt sein, und niemand wird mich mehr sehen. Nur ihr, ihr werdet mich sehen. Und weil ich lebe, werdet auch ihr leben. Dann werdet ihr erkennen, dass ich eins bin mit meinem Vater und dass ihr in mir seid und ich in euch bin. Wer meine Gebote annimmt und danach lebt, der liebt mich. Und wer mich liebt, den wird mein Vater lieben. Auch ich werde ihn lieben und mich ihm zu erkennen geben.«


HERR ich danke dir für diese Verheißung. Selbst im dunkelsten Dunkel sind mir diese Worte gewiss und wahrhaftig. Ich darf mich daran festhalten und wissen, dass Deine Hand mich hält, dass ich nie tiefer falle, als in deine Hand.
HERR; hab Dank dafür, dass ich wissen darf, dass du bei mir bist, dass dein Geist mich begleitet und mir den Weg weist, dass dein Tröster mich umgibt, egal welche Schwierigkeiten und Probleme mir begegnen.
In deiner Gegenwart bin ich geborgen und beschützt.
Danke!
AMEN

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Countercounter
Glauben leben