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Juni 2010

 

Gott spricht: Suchet mich, so werdet ihr leben.
Amos 5,4

30.

Juni 2010

  

Du, HERR, segnest die Gerechten, du deckest sie mit Gnade wie mit einem Schilde.
Psalm 5,13

Gott, wenn ein Mensch dir treu bleibt, dann beschenkst du ihn mit Frieden und Glück. Du schützt ihn vollständig mit deiner Liebe.
Wer dir treu bleibt, den beschenkst du mit Frieden und Glück, den umgibst du mit deiner schützenden Liebe

Gott beschenkt Menschen, die treu mit ihm verbunden sind.

 

Ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr auslöschen könnt alle feurigen Pfeile des Bösen.
Epheser 6,16

Benutzt den Glauben als Schutzschild und schützt euch damit vor den feurigen Pfeilen des Bösen.
Verteidigt euch mit dem Schild des Glaubens, an dem die Brandpfeile des Teufels wirkungslos abprallen.

Paulus vergleicht unser Leben mit einem Kampf gegen das Böse. Er vergleicht die Geschenke von Gott mit der Waffenrüstung eines römischen Soldaten. Zum Beispiel: Wahrheit - Gürtel, Gerechtigkeit - Brustpanzer, Glaube - Schutzschild, Rettung - Helm, Wort von Gott - Schwert. So haben wir gute "Waffen" für jeden Tag.

Der Glaube – ein Schild, Gottes Wort – ein Schwert ???

Was soll das??

Nun, es ist so! Es gibt so viele Anforderungen, Herausforderungen, Anfechtungen, immer wieder sind wir versucht, uns zu unserem Vorteil, verletzend oder einfach falsch zu verhalten.

Der Glaube an unseren HERRN, der uns erlöst hat von Sünde und Schuld, dieser Glaube macht stark, gegen die täglichen Anfechtungen. Dieser Glaube lässt uns vertrauen haben in unseren HERRN, dass ER eingreift wo es nötig ist.

Der Glaube ist ein Schild, er schützt uns vor allem was uns von unserem HERRN trennen will.

Manchmal ist es notwendig gegen diese Anfechtungen zu kämpfen, manchmal scheinen wir Gottes Antwort auf unser Beten nicht zu hören, manchmal drohen wir in der Welt unterzugehen.

Dann ist Gottes Wort, seine Heilige Schrift unsere Waffe. Wir dürfen im Wort lesen und finden dort neue Kraft, die richtigen Worte und Gewissheit. Sein Wort versetzt uns in die Lage uns gegen die Angriffe des Teufels zu wehren. Es liefert uns Argumente, die den Versucher stumm werden lassen.

Zusammen mit dem Schild des Glaubens und allen anderen Waffen, die uns unser HERR zur Verfügung gestellt hat sind wir geschützt, vor allem aber durch Seine liebende und sorgende Hand, die uns nie fallen lässt und uns zugleich als Schutz dient und alles von uns fernhält, was uns zum Schaden reichen könnte.

Denn Seine Hand sorgt für uns, dass nur das uns herausfordert, was uns am Ende zum Besten dient.

HERR hab Dank dafür.
AMEN

 

29.

Juni 2010

 

Wenn du, HERR, Sünden anrechnen willst - HERR, wer wird bestehen?
Psalm 130,3

Gott, wenn du alle Sünden ohne Gnade sehen willst, dann gehen wir kaputt.
Wenn du jedes Vergehen gnadenlos anrechnest, wer kann dann vor dir bestehen?

Aber zum Glück kennt Gott Gnade und Vergebung schon im Alten Testament.

 

In Jesus Christus haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Sünden, nach dem Reichtum seiner Gnade.
Epheser 1,7

Jesus Christus hat unsere Freiheit mit Blut bezahlt, deshalb sind wir frei von Sünden. Gottes Gnade ist so groß!
Denn durch sein Blut, das er am Kreuz vergossen hat, sind wir erlöst, sind unsere Sünden vergeben. Und das verdanken wir allein Gottes unermesslich großer Gnade.

Unsere Sünde ist groß! Deshalb ist der Preis für die Freiheit groß. Wir können ihn nicht bezahlen. Aber Jesus ist für uns gestorben und hat mit seinem Leben bezahlt. Deshalb sind wir frei!

Wer wird bestehen?

Jeder! – der Gottes Gnade und Vergebung in seinem Leben in Anspruch genommen hat und mit IHM und durch IHN sein Leben neu begonnen hat.

Wie ist das möglich? Jesus Christus hat unsere Freiheit mit Blut bezahlt, deshalb sind wir frei von Sünden. Gottes Gnade ist so groß!

Warum hat Gott das getan?
Weil ER, so gut wie wir, weiß, dass wir nicht in der Lage sind den Preis zu zahlen, den wir zur Erlangung von Gerechtigkeit und Vergebung zu zahlen hätten. Der Preis der Sünde ist der Tod.

Durch Jesus Christus ist der Preis bezahlt – ein für allemal.

Erweisen wir uns doch dieser Gnade würdig und lassen unser Leben einen Lobpreis sein zum Zeichen des Dankes für Seine Gnade.

 

28.

Juni 2010

 

Ein Prophet, der Träume hat, der erzähle Träume; wer aber mein Wort hat, der predige mein Wort recht. Wie reimen sich Stroh und Weizen zusammen?, spricht der HERR.
Jeremia 23,28

Gott sagt: Denkt ihr, Stroh und Körner sind gleich? Nein, es ist ein Unterschied! Deshalb wenn ein Prophet Träume erzählt, soll er deutlich sagen: 'Das ist ein Traum.' Wenn aber ein Mensch das Wort von Gott weitergibt, soll er das richtig und zuverlässig machen.
Ein Prophet, der Träume hat, sollte sagen, dass es nur Träume sind, aber wer mein Wort empfängt, soll es gewissenhaft als mein Wort verkünden. Meint ihr, Spreu und Weizen seien dasselbe?

Wenn wir von Gott erzählen, dann haben wir eine große Verantwortung. Gott kann auch im Traum zu uns sprechen. Aber das Wort von Gott kann kontrollieren, ob der Traum nur Phantasie oder echt Gottes Nachricht ist. Deshalb darf ich das Wort von Gott nicht falsch weitergeben!

Predige ich Menschen oder Gott zuliebe? Oder suche ich Menschen gefällig zu sein? Wenn ich noch Menschen gefällig wäre, so wäre ich Christi Knecht nicht.
Galater 1,10

Ich will nicht Menschen gefallen. Mein Ziel ist: Gott gefallen. Wenn ich Menschen imponieren will, dann wäre ich kein Diener von Christus.
Rede ich den Menschen nach dem Munde, oder geht es mir darum, Gott zu gefallen? Erwarte ich, dass die Menschen mir Beifall klatschen? Dann würde ich nicht länger Christus dienen.

Ich muss mich entscheiden: Menschen gefallen oder Gott gefallen. Paulus will die gute Botschaft von Jesus Christus erzählen, deshalb will er Gott gefallen. Er will nicht Menschen dienen, sondern Diener von Jesus Christus sein.


Nun, ich gehöre nicht zu den Menschen, die große Reden schwingen können oder wollen. Ich würde also sagen, predigen liegt mir nicht. Ich könnte auch nicht behaupten, dass ich Träume verstehen oder auslegen könnte.

Gilt dieses Wort dann jetzt auch für mich? Oder nicht?

Gottes Wort enthält für jeden einzelnen einen Gedanken oder Inhalt, was Bedeutung hat. Auch wenn wir keine Prediger sind, oder Weise – dennoch gilt es für einen jeden von uns. Wir sollen überdenken, welchen Ursprung unsere Gedanken haben, wir sollen uns darüber klar werden, wodurch unser Handeln inspiriert ist.

Und wenn wir anderen zuhören oder zusehen, auch hier sollen wir uns bewusst machen, das Spreu und Weizen nicht das gleiche sind.
Viele falsche Propheten sind unterwegs und wollen uns mit toller Rede und super Versprechungen auf ihren Weg führen. Nicht selten ein verlockender Weg, doch wir können ihre Beweggründe und Grundsteine überprüfen. Wir können herausfinden, was sie im Sinn haben. Oder sagen wir so, Wenn Gott dahinter steckt, dann wird ER durch sein Wort eindeutig erkennbar sein.

Wir müssen nicht jedem der Gott im Munde führt bedenkenlos zu- und nachlaufen. Gott lässt sich finden, in uns selbst und in anderen.

Wann immer sich Selbstsucht und Selbstdarstellung in die Reden anderer oder uns selbst einschleichen, da gilt es zurückhaltung zu üben und zu prüfen: wer war hier Vater des Gedankens.

HERR, wache du über unsere Sinne, Gedanken, Taten und Worte. Dass immer DU das Ziel bleibst und wir nicht abweichen von deinem guten Weg.
AMEN

 

27.

Juni 2010

 

Wir sind alle wie die Unreinen, und alle unsre Gerechtigkeit ist wie ein beflecktes Kleid.
Jesaja 64,5

Gott du siehst alle unsere Fehler. Auch wir sind ungerecht. Unsere Gerechtigkeit ist nicht sauber, wir können es vergleichen: ein Kleid mit Flecken.
In deinen Augen sind wir unrein geworden, selbst unsere guten Werke sind bloß ein schmutziges Kleid. Wegen unserer Sünden sind wir wie verdorrtes Laub, das zu Boden fällt und vom Wind weggeblasen wird.

Wir sind Menschen. Ohne Fehlerleben, das schaffen wir nicht! Auch unsere Gerechtigkeit ist nicht sauber. Auf den ersten Blick scheinen wir gerecht. Aber wer uns genau kennt, der spürt, unsere Gerechtigkeit ist nicht echt.

Der Sohn Gottes hat vollbracht die Reinigung von den Sünden.
Hebräer 1,3

Der Sohn von Gott hat uns von unserer Sünden-Last befreit.
In dem Sohn zeigt sich die göttliche Herrlichkeit seines Vaters, denn er ist ganz und gar Gottes Ebenbild. Sein Wort ist die Kraft, die das Weltall zusammenhält. Durch seinen Tod hat er uns von der Last unserer Schuld befreit und nun den Ehrenplatz im Himmel eingenommen, an der rechten Seite Gottes, dem alle Macht gehört.

Jesus Christus ist der Sohn von Gott. Er hat getauscht. Wir geben Jesus unsere Sünde. Jesus gibt uns die Freiheit. So tauschen wir gern.

Die Bibellese erinnert uns heute an Schuld und Gerechtigkeit, Vergebung und Verurteilen.

Dein Wort in den Losungen stellt uns noch einmal mehr vor Augen, das wir mit unserer Gerechtigkeit nie vor DIR bestehen könnten.

Hilf uns, dass wir nicht urteilen und verurteilen, denn wie niedrig müssten wir die Messlatte ansetzen um am Ende selbst mit ihr gemessen werden zu können, ohne über uns selbst zu stolpern.

HERR wir sind immer schnell dabei, Recht und Unrecht zu definieren, wenn wir andere Menschen im Focus haben, dabei sind wir im Maßnehmen und Aburteilen schnell und vergessen oftmals unseren eigenen Anteil an der betrachteten Situation.

Hilf uns, dass wir mit allem, womit wir nicht zurecht kommen zu DIR kommen und auf DICH zu hören, dass wir nach deinem Willen uns deiner Gerechtigkeit beugen und vielleicht sogar einen kleinen Anteil tragen dürfen, diese Welt ein wenig gerechter zu machen.

Hilf uns vor allem, dass wir uns nicht zum Richter erheben, dass wir nicht einseitig sehen und denken und immer im Auge haben, dass es Deine Vergebung ist die wir anderen zukommen lassen sollten, so wie du uns vergeben hast.

Nur im Licht Deiner Liebe kann ein Herz sich zu DIR wenden, so lass uns ein kleines Licht sein, dessen Leuchten mit Wärme und Zuspruch andere dazu bewegt sich DIR zu öffnen und so unter deinem Richterspruch gerecht gesprochen werden können.

Hilf uns unsere Balken aus unseren Augen zu entfernen, nur dann können wir mit deinen Augen sehen – mit den Augen der Liebe.

AMEN

26.

Juni 2010

 

Kommt herzu, lasst uns dem HERRN frohlocken und jauchzen dem Hort unsres Heils!
Psalm 95,1

Kommt alle her! Wir wollen jubeln für Gott. Wir wollen loben unseren starken Retter.
Kommt, lasst uns dem Herrn zujubeln! Wir wollen ihn laut preisen, ihn, unseren mächtigen Retter!

Gott ist groß. Er hat alles geschaffen. Gott ist auch ein starker Retter. Er hat das Volk Israel aus der Gefangenschaft von Ägypten gerettet.

Dem Gott, der allein weise ist, sei Ehre durch Jesus Christus in Ewigkeit! Amen.
Römer 16,27

Gott als einziger ist echt klug. Gott soll Lob bekommen durch Jesus Christus immer und in Ewigkeit! Amen - so soll es sein!
Dem allein weisen Gott, den wir durch Jesus Christus kennen, ihm gehören Lob und Ehre in alle Ewigkeit. Amen!

Paulus schreibt einen Brief an die Römer. Am Schluss seines Briefs will er Gott loben.

HERR schenke mir heute ein Herz voll Freude und Lobpreis, dass ich dir die Ehre gebe, wie es DIR gebürt.
AMEN

 

25.

Juni 2010

 

Alles, was Odem hat, lobe den HERRN! Halleluja!
Psalm 150,6

Alles Leben, lobe den Herrn!
Alles, was lebt, lobe den Herrn! Halleluja!

Alles, was atmet und lebt - ihr sollt Gott loben. Der Psalm beschreibt das Lob mit verschiedenen Musikinstrumenten. Aber wir können Gott auch mit Gebärden loben.

Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch!
Philipper 4,4

Freut euch über eure Verbindung mit Gott jeden Tag. Ich sage es nochmal: Freut euch!
Freut euch Tag für Tag, dass ihr zum Herrn gehört. Und noch einmal will ich es sagen: Freut euch!

Eine Verbindung mit Gott ist besonders, deshalb ist das ein guter Grund für Freude!

JA, so ist es. Es gibt keine größere Freude als das Wissen zu Gott zu gehören, errettet zu sein aus dem Zwang der Sünde, befreit zu sein von den Qualen der Sünde.

Warum müssen wir erinnert werden, uns zu freuen über diese reiche Gabe unseres HERRN?

Jeder Tag, schon jeder neue Morgen ist ein Grund zu Freude und zum Lob. Jeder Sonnenstrahl der uns wärmt, jeder Wind der uns kühlt, jeder Baum der uns Schatten spendet, jede Speise die uns sättigt, einfach alles ist Grund zum Loben und Danken.

Und der Umstand dass wir Danken können ist wohl der größte Grund zur Freude. Manchmal finde ich es schade, dass ich so reich beschenkt bin, schaue ich mir die Menschen an die viel viel weniger haben, so erlebe ich bei ihnen größere Dankbarkeit und größere Freude.

Woran das wohl liegt? Möglicherweise ja daran, dass die Menschen nicht so viel Zeit brauchen sich zu sorgen um das was sie haben. Ihre Abhängigkeit von HERRN selbst ist ihnen bewusster, ihre Freude offener und tiefer. Ich muss mich ermahnen lassen zur Freude.

Wie ist es bei euch?

 

24.

Juni 2010

  

Wenn nicht dein Angesicht vorangeht, so führe uns nicht von hier hinauf.
2.Mose 33,15

Bitte, geh selbst vor uns her, dann führe uns lieber nicht von hier weg.
Wenn du nicht selbst voranziehst, dann schick uns nicht von hier fort!

So spricht Mose, der Anführer des Volkes Israel. Er hat große Verantwortung für viele Menschen. Er merkt, ich kann Anführer sein, wenn Gott mich führt.

 

Wenn der Geist der Wahrheit kommen wird, wird er euch in alle Wahrheit leiten.
Johannes 16,13

Der Geist der Wahrheit wird kommen. Er wird euch in alle Wahrheit leiten.
Wenn aber der Geist der Wahrheit kommt, hilft er euch dabei, die Wahrheit vollständig zu erfassen.

Was ist die Wahrheit? Oft ist es schwer zu entscheiden. Wir haben das Versprechen von Jesus. Auch wenn wir nicht immer alles wissen, Gottes Geist führt uns in die Wahrheit.


Es geht ohne Gott in die Dunkelheit ...

Das hatte Mose erkannt. Auch das Volk Israel war sich dessen bewusst.
Mose bat Gott um sein Erbarmen, er bat darum, dass Gott mitgehen möge auf dem Weg der vor dem Volk lag.
Ohne Gott zu gehen ist sinn- und hoffnungslos, denn wir gehen mit Sicherheit am Ziel vorbei. Nur ER allein kennt den Weg, ohne IHN sind wir führungslos in unbekanntem, unwegsamem Gelände, der Absturz ist vorprogrammiert.

Wie gut, wenn wir das erkennen durften. Wie gut dass wir wissen dürfen, dass wir den besten aller Führer zur Seite haben können.
Dummerweise sind wir störrisch und eigensinnig und wollen immer wieder unsere eigenen Wege gehen. Doch wir dürfen umkehren und uns erneut dem Wissen und der Weisheit Gottes unterstellen.
Durch Mose und andere Gottesmänner wissen wir auch, Gott lässt sich bitten, wenn wir demütig zu IHM kommen und mit ganzem Herzen mit IHM gehen wollen.

Heute leben wir nicht mehr mit der Wolkensäule über dem Zelt. Heute haben wir den Geist der Wahrheit, den Jesus uns sandte. Sein Geist ist unser Wegweiser und Führer. Auf IHN zu hören gilt es.
Oft ist es nicht einfach, IHN in all dem Trubel und Krach zu vernehmen. Um so wichtiger ist es sich jeden Tag eine Zeit einzuräumen, in der Ruhe und Stille herrschen. Denn dann wird es leichter Seine Stimme zu vernehmen. Wo wir IHN immer finden können ist in seinem Wort, doch ohne Stille ist oftmals schwer, die Worte zu verstehen, die uns erreichen wollen!

 

23.

Juni 2010

 

Ich hörte die Stimme des Herrn, wie er sprach: Wen soll ich senden? Wer will unser Bote sein? Ich aber sprach: Hier bin ich, sende mich!
Jesaja 6,8

Gott fragte mich: Wen soll ich schicken. Wer will unser Bote sein? Ich antwortete: Hier bin ich. Sende mich!
»Wen soll ich als Boten zu meinem Volk senden? Wer ist bereit zu gehen?« Ich antwortete: »Ich bin bereit, sende mich!«

Ich bewundere Jesaja. Er ist bereit, Gottes Bote zu sein. Er wird zu Menschen gehen, die nicht von Gott wissen wollen. Es ist nicht immer leicht, auf der Seite von Gott zu stehen.

Christus betete: Wie du mich gesandt hast in die Welt, so sende ich sie auch in die Welt.
Johannes 17,18

Christus betete: Du hast mich geschickt in die Welt. Jetzt schicke ich meine Jünger auch in die Welt.
Wie du mich in die Welt gesandt hast, so sende ich sie in die Welt.

Jesus ist Gottes Bote für uns, und jeder Christ ist ein Bote von Jesus.

Ich bin kein Jesaja. So wie ich mich kenne, hätte ich mich an seiner Stelle umgesehen und Gott Vorschläge gemacht, wer geeignet wäre, gesandt zu werden.
Ich hätte angeführt, dass ich nicht die Richtige wäre, weil ich nicht reden kann und damit kein guter Bote wäre. Wenn Gott das nicht hätte gelten lassen (das hat er ja bei Mose auch nicht) dann hätte ich etwas anderes gefunden um mich vor der Aufgabe zu drücken.

Ich hätte 100%ig andere geeignetere Personen gefunden, die Gottes Auftrag gut hätten ausführen können.

Das wirklich „Dumme“ ist, dass dieser Auftrag, Bote zu sein, für uns alle gilt, für einen jeden Christen. Wir sind gesandt von Jesus, unserem HERRN; zu verkünden sein Evangelium und die Gute Nachricht, dass ER gestorben ist für uns, für dich und mich, unsere Nachbarn, Freunde und Feinde.

Das wirklich wunderbare ist, dass Gott einen Weg für mich eröffnet hat, wo mir meine Redeschwierigkeiten keine Probleme machen, denn ich kann schreiben.

So darf ich meinen Auftrag ein Bote zu sein erfüllen, im Grunde ohne Angst zu versagen, oder nicht gehört zu werden, ich darf alles aufschreiben, was ich im Zusammensein mit meinem HERRN erlebe und erfahre. Und das ist wunderbar.

Und einer „liest“ es gewiss, und das ist mein HERR.
Ich wünsche mir so sehr, dass ihr die ihr meine Gedanken lest, Gott finden könnt und seine Stimme hört. Denn ER ist ein wunderbarer HERR,

alles darf ich ihm anvertrauen und ich weiß dass ich nicht allein bin mit meinen Ängsten und Sorgen, vielen geht es genauso. Ich hoffe, diese wissen auch, dass sie sich mit allem an Jesus wenden können, der gesagt hat, er ist der Weg zum Vater.

 

22.

Juni 2010

Meine Seele verlangt nach deinem Heil; ich hoffe auf dein Wort.
Psalm 119,81

Meine Seele wünscht sich dein Heil. Ich hoffe auf dein Wort.
Voller Sehnsucht warte ich auf deine Hilfe, denn du hast sie mir fest versprochen.

Hier erforscht ein Mensch sein innerstes Wünschen, er prüft seine eigene Seele. Er merkt: mein größter Wunsch ist es, mit Gott zusammen zu sein.

Christus spricht: Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren.
Johannes 15,7

Christus spricht: Wenn ihr bleibt in mir und wenn in euch meine Worte bleiben, dann werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird für euch passieren.
Wenn ihr aber fest mit mir verbunden bleibt und euch meine Worte zu Herzen nehmt, dürft ihr von Gott erbitten, was ihr wollt; ihr werdet es erhalten.

Wie bekommt ich Kontakt mit Jesus? Wie kann er seinen guten Einfluss auf mich ausüben? Wie kann ich beten lernen? Alles passiert durch sein Wort. Sein Wort ist der Schlüssel zu einem Leben als Christ.

HERR, Ich hasse diese Momente, in denen DU so fern scheinst. Ich weiß, du bist da, doch ich kann dich nicht finden und deine liebende Hand nicht fühlen.
Ich fühle mich einsam und verloren. Diese Momente der Kraftlosigkeit sind anstrengender als der arbeitsreichste Tag mit dir an meiner Seite.

Ich sehne mich danach dich wieder ganz um mich zu spüren, ja aus deiner Kraft heraus zu leben und zu handeln, mit dir vereint sein und ganz deinen Willen zu tun. Doch ich finde dich nicht.
Nimm meine Hand HERR und führe mich, nimm mich in deine Arme und schenke mir deine Geborgenheit. Ohne dich schaffe ich nichts, ohne dich geht es in die Dunkelheit. Hilf mir hier heraus.

DU sagst, wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch....
Wie kann ich nur allezeit in dir bleiben? Wie bleiben deine Worte in mir ? Warum bleibe ich nicht beständig bei dir? Wo bin ich falsch gegangen, dass ich deine Nähe nun nicht spüren kann?

Hol mich zurück, wo auch immer ich mich gerade befinde. Ich brauche deine Liebe und Stärke, ich brauche DICH.

Ich will dich lieben und ehren, nicht abweichen von deinem Weg. Ich will dir treu sein. HERR; schau in mein Herz und räume aus, was nicht dein ist, öffne mir die Augen für alles was nicht nach deinem Willen ist und lehre mich aushalten, was du mir zur Schule machst.

Nur dass ich wieder deine Nähe spüre und Deinem Wort ganz vertrauen kann. DU hast mir deine Nahe verheißen und mir versprochen, dass du mich nicht allein lässt. So verlasse ich mich darauf, ich weiß dass DU da bist. Ich verstehe noch nicht, was falsch war, ich suche dich, HERR und DU lässt dich finden.

AMEN

21.

Juni 2010

  

Wer festen Herzens ist, dem bewahrst du Frieden; denn er verlässt sich auf dich.
Jesaja 26,3

Wer ein festes Herz hat, dem schenkst du Frieden. Der Grund ist: dieser Mensch vertraut dir.
Herr, du gibst Frieden dem, der sich fest an dich hält und dir allein vertraut!

Der Glaube hat kein Problem mit Gott. Das Problem liegt in unserem eigenen Herzen. das Herz ist unruhig, das Herz zweifelt, das Herz hat Angst. Gott, schenke mir ein festes Herz.

 

Gott ist's, der uns fest macht samt euch in Christus.
2.Korinther 1,21

Gott selbst verbindet uns und auch euch fest mit Christus.
Gott selbst hat unser und euer Leben auf ein festes Fundament gestellt, auf Christus, und uns mit seinem Geist erfüllt

Paulus denkt nicht nur an sich selber, er möchte, dass nicht nur er, sondern die ganze Gemeinde mit Christus verbunden ist.

HERR, DU schenkst Frieden, denen die DIR vertrauen und Deinem Wort glauben. Ich bitte Dich, stärke mich heute, wo ich niedergeschlagen bin und müde. DIR will ich ganz vertrauen und DU allein sollst mein HERR sein. DU siehst alle Forderungen und Ansprüche, denen ich nicht gewachsen scheine.
Hilf mir zu trennen, was wichtig und unwichtig ist, hilf mir, mich nach deinem Willen zu behaupten und nicht zu wanken, wo von mir ein Abweichen gefordert wird.

DU machst mich stark und in deinem Frieden darf ich wachsen, lass mich deine Liebe und deinen Frieden spüren. Hilf mir deinen Willen zu erkennen und danach zu handeln. Da wo ich versage übernimm bitte DU.
Hilf mir, dass ich fest werde im Vertrauen auf dich und dass ich alles vor dich bringe, was vor dich gehört.
HERR ich bin oft so gefangen in meinen Sorgen und Problemen, dass ich vergesse, auch an die zu denken, denen es weit schlechter geht auf dieser Welt. HERR, bitte auch wenn ich es nicht immer ausspreche vor dir, so nimm dich ihrer an, wie sie es bedürfen. Hilf dass auch dort das Leid gelindert wird und die Menschen deinen Frieden spüren.

DU kannst selig machen und frei im Glauben.
Ich danke dir, dass DU für uns alle sorgst.
AMEN

 

20.

Juni 2010

 

Lehre mich tun nach deinem Wohlgefallen, denn du bist mein Gott; dein guter Geist führe mich auf ebener Bahn.
Psalm 143,10

Sei mein Lehrer. Ich möchte tun, was dir gefällt. Du bist mein Gott. Dein guter Geist soll mich auf dem richtigen Weg führen.
Hilf mir, so zu leben, wie du es willst, denn du bist mein Gott! Führe mich durch deinen guten Geist! Dann werde ich erleben, wie du mir Hindernisse aus dem Weg räumst.

Glaube hat auch mit lernen zu tun. Wir lernen aber keine Theorie, sondern das richtige Tun.

Nicht, dass ich's schon ergriffen habe oder schon vollkommen sei; ich jage ihm aber nach, ob ich's wohl ergreifen könnte, weil ich von Christus Jesus ergriffen bin.
Philipper 3,12

Ich habe noch nicht alles erreicht, ich bin noch nicht vollkommen. Aber weil Christus nach mir gegriffen hat, bin aber auf dem Weg zu ihm und möchte dieses Ziel erreichen.
Dabei ist mir klar, dass ich dies alles noch lange nicht erreicht habe, dass ich noch nicht am Ziel bin. Doch ich setze alles daran, das Ziel zu erreichen, damit der Siegespreis einmal mir gehört, wie ich jetzt schon zu Jesus Christus gehöre

Christen sind keine perfekten Menschen. Sie sind aber von Jesus begeistert.


Unserem Vers heute kann ich nichts hinzufügen. HERR; so wie steht so ist es und mit ganzem Herzen bitte ich

Hilf mir, so zu leben, wie Du es willst, denn du bist mein Gott! Führe mich durch deinen guten Geist.

Und ich danke dir HERR; dass DU mich an der Hand hälst und mir den Weg weist, dass ich einst den Siegespreis zu Teil wird und ich ewig bei dir sein darf.

AMEN

19.

Juni 2010

 

  
Dennoch bleibe ich stets an dir; denn du hältst mich bei meiner rechten Hand.
Psalm 73,23

 

Obwohl es mir schlecht geht, bleibe ich bei dir. Denn du hältst meine rechte Hand fest.
Jetzt aber bleibe ich immer bei dir, und du hältst mich bei der Hand.

Es kann mir nicht immer gut gehen. Aber gerade dann führt Gott mich und hält mich fest.

Christus spricht: Mein Vater, der mir meine Schafe gegeben hat, ist größer als alles, und niemand kann sie aus des Vaters Hand reißen. Ich und der Vater sind eins.
Johannes 10,29-30

Jesus sagt: Gott hat mir meine Schafe gegeben. Er ist stärker als jeder andere. Darum kann niemand die Schafe mit Gewalt stehlen. Ich und der Vater sind eins.
Mein Vater hat sie mir gegeben, und er ist stärker als alle anderen Mächte. Deshalb kann sie auch keiner der Hand meines Vaters entreißen. Ich und der Vater sind eins.

Ich gehöre zu Gott. Er ist stärker als alles, was mein Leben bedroht.

Zum einen Gewissheit – zum anderen leere Worte.?!

Das eine ist ein Geschenk: wir dürfen wissen, dass Gott treu und fest zu seinem Wort und jeder einzelnen Verheißung steht.

Das andere bin ich, ist der Psalmbeter. Hoffnungen, Wünsche, Anspruch an sich selbst.

Ich bleibe bei DIR. Ich gehöre zu Gott, Vertrauen in seine Stärke. ...

Wie schwach und klein sind wir Menschen, ein Ich gehöre zu Gott. Gilt nur so weit wie mein Vertrauen reicht. – zumindest von meiner Seite.

WIE froh bin ich, dass GOTT es ist der meine rechte Hand hält. Und ER ist stärker als alles und stärker als meine Schwäche.

So erfüllt ER meine leeren Worte mit Leben, ER stützt und stärkt mich und hilft mir, zu vertrauen auf IHN allein. Denn ich selbst bin doch nichts, ich enttäusche IHN alle Tage. Ich will IHM gehören, doch hielte ER mich nicht fest, was wäre mein Versprechen und Wünschen wert? Nichts! Denn ER ist alles und ohne IHN ist nichts .

Hab Dank, mein HERR; dass DU mich in Deinem Wort und Deiner Verheißung trägst, mir meine Fehler vergibst und sie mir zu Schule werden lässt, auf dass ich wachsen darf zu DIR hin. Lass mich nicht fallen wegen meiner Sturheit am Falschen festzuhalten, wegen meines Nichtloslassenkönnens, meiner Impulsivität, mit der ich meinen Auftrag nur mangelhaft erfüllen kann. Hilf DU, dass ich das rechte tue und meinen Dienst nach Deinem Willen erfülle.
AMEN

18.

Juni 2010

  

Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn.
1.Mose 1,27

Gott schuf den Menschen als ein Bild von sich selbst.
So schuf Gott den Menschen als sein Ebenbild

Es gibt viele Bilder von mir. Diese Bilder sind meistens aus Papier. Ich selber bin aber nicht aus Papier. Der Mensch ist ein Bild von Gott, Gott selber ist aber kein Mensch. Gott bleibt ein wunderbares Geheimnis.

 

In Christus hat er uns erwählt, ehe der Welt Grund gelegt war, dass wir heilig und untadelig vor ihm sein sollten.
Epheser 1,4

Bevor Gott die Welt machte, hat er uns schon durch Jesus Christus erwählt. Wir sollen heilig und ohne Fehler sein.
Schon vor Beginn der Welt, von allem Anfang an, hat Gott uns, die wir mit Christus verbunden sind, auserwählt. Wir sollten zu ihm gehören, befreit von aller Sünde und Schuld.

In mir ist es dunkel, aber Jesus macht mein Leben hell. Ich bin unvollkommen, aber Jesus schenkt mir meine Vollkommenheit. Ich bin nicht heilig, aber Jesus macht mich heilig.

Der Mensch – ein Ebenbild Gottes? Erwählt und erschaffen, geplant als Heilige und Fehlerlose?

Manchmal frage ich mich, warum Gott das gemacht hat. Wozu brauchte ER ein Ebenbild, ein Gegenüber? Das es IHM nicht gleichwertig sein konnte, muss ER doch gewusst haben.

Doch warum war es dann nötig Menschen zu schaffen, die letzten Endes durch ihren freien Willen soviel Leid und Elend in Seine Schöpfung brachten.
Bis heute gab es nur einen, der wohl tatsächlich ein Ebenbild Gottes war und das war am Ende doch Gott selbst.

Ich kann diese Fragen nicht beantworten, doch ich weiß, dass ich sie stellen darf und dass wir einst, wenn Gott den Zeitpunkt bestimmt hat auch verstehen dürfen und werden.

Bis dahin will ich versuchen, dem Anspruch meines HERRN zu genügen und der Forderung sein Bild zu sein zu entsprechen. Es wird mir nicht immer gelingen, wahrscheinlich sogar sehr selten. Doch dieses Wissen soll mich nicht abhalten, es zu versuchen.

Denn geschaffen sind wir zu seinem Bilde, also ist es möglich, denn unser HERR macht keine Fehler.

17.

Juni 2010

 

Wenn du durch Wasser gehst, will ich bei dir sein, dass dich die Ströme nicht ersäufen sollen; und wenn du ins Feuer gehst, sollst du nicht brennen, und die Flamme soll dich nicht versengen.
Jesaja 43,2

Wenn du durch tiefes Wasser oder reißende Ströme gehen musst - ich bin bei dir, du wirst nicht ertrinken. Und wenn du ins Feuer gerätst, bleibst du unversehrt. Keine Flamme wird dich verbrennen.
Das ist schon ein besonderer Schutz!

Mein Gott wird all eurem Mangel abhelfen nach seinem Reichtum in Herrlichkeit in Christus Jesus.
Philipper 4,19

Aus seinem Reichtum wird euch Gott, dem ich gehöre, durch Jesus Christus alles geben, was ihr zum Leben braucht.
Nichts soll dir Angst machen, nichts soll dich quälen. Wer sich an Gott hält, dem wird nichts fehlen.

Was für wundervolle Zusagen unseres HERRN.

Und ich kann sie im Rückblick nur bestätigen. Es ist so, wie unser Bibelwort es sagt. Und ganz ehrlich – wie viele von uns haben genau das erlebt.

Geglaubt, am Ende zu sein, dass es ganz sicher nicht weitergehen würde oder besser werden könnte. Und doch ist es durchgestanden, wir leben und vll. nicht mal schlecht.

Am Ende sein, die eigene Schuld und Sünde spürend beugen wir uns vor dem HERRN, im Grunde nicht wirklich glaubend, dass ER diese Schuld vergeben könnte. Und doch wissen wir, dass Gott genau das getan hat – in Christus Jesus, der unsere Schuld bezahlt hat.

Was mir vor Jahren wie Unsinn erschien ist mir heute Wirklichkeit und Wahrheit. Es ist so wie Gott es zusagt, wir brauchen es nur zu glauben. Wir dürfen diesem Wort glauben. ER wird uns nicht im Stich lassen, denn ER ist seinem Wort treu. Und wo ER sagt, ich vergebe und mache neu, da tut ER es auch.

Darauf dürfen wir alle bauen und im Vertrauen auf IHN und sein Wort braucht uns nichts mehr Angst machen – denn wir werden leben und unversehrt sein nach seinem Willen.
Die Schrammen die wir mitnehmen sind lediglich Zeugen unserer Fehlgänge und die Wunden und Schmerzen, die daraus stammen wird ER heilen.

Halleluja! Gelobt seiest DU, mein Gott, der DU zu deinem Wort stehst. Hab Dank dass ich mich auf dich verlassen darf.
AMEN

16.

Juni 2010

 

Ich bin's, der in Gerechtigkeit redet, und bin mächtig zu helfen.
Jesaja 63,1

»Ich bin es, der für Recht sorgt«, antwortet der Herr. »Ich kann euch helfen, es steht in meiner Macht.«
Eine "mächtige Hilfe" kann auch leise und unscheinbar daher kommen.

 

Paulus sprach: Gottes Hilfe habe ich erfahren bis zum heutigen Tag und stehe nun hier und bin sein Zeuge bei Groß und Klein.
Apostelgeschichte 26,22

Gott hat mich bewahrt, so dass ich noch heute vor allen, den Machthabern wie dem einfachen Volk, bezeugen kann, was schon die Propheten und Mose vorhergesagt haben
Gott hat mich bis hierher gebracht durch seine große Güte, bis hierher hat er mich Tag und Nacht bewahrt, bis hierher hat er mich geleitet und mir geholfen.

Die eigene Kraft, das eigene Vermögen als Maß aller Dinge?

Kaum. Ohne Gottes Beistand und Wollen sind wir verloren. Nichts würden wir hinbekommen, denn nichts vermögen wir aus uns selbst.

Schade, dass wir immer wieder meinen wir selbst seien das Zentrum oder wären in der Lage, irgendetwas ohne Sein Wirken zu vollbringen.

Natürlich können wir selbst entscheiden, unsere eigenen Wege gehen, doch am Ende müssen wir uns doch Seinem Willen beugen, denn alles steht unter seiner Hand.

Ich weiß nur eines: ich bin froh und dankbar, dass der HERR so geduldig an meiner Seite geblieben ist und bleibt, denn hätte ER mir nicht die Augen geöffnet oder hätte ich mich weiter seinem Wort verschlossen, wie viel Freude und Liebe, Gnade und Segen hätte ich verpasst ohne es zu merken.

Heute darf ich bezeugen, was der HERR an mir getan hat, ER hat mir neues Leben und unsagbar wunderbaren Frieden geschenkt, als ER mir meine Schuld und Sturheit und Eigensinnigkeit vergab.
Immer noch betrübe ich IHN und gehe eigene Wege, doch ich darf umkehren – jederzeit – denn noch ist Zeit. –

Umkehren darfst auch DU und mit IHM neu beginnen. Und du wirst erleben, wo ER neu macht da ist alles neu.
Halte nur Augen und Ohren offen, dass du Seine Stimme, sein Handeln in deinem Leben wahrnimmst.

Hab Dank HERR; dass DU da bist und unser Leben gestaltest. Hab Dank, denn ohne dich wären wir verloren. DU aber gibst Leben und Kraft und Freude selbst im Größten Dunkel.
AMEN

15.

Juni 2010

       

Als nun Mose seine Hand über das Meer reckte, ließ es der HERR zurückweichen durch einen starken Ostwind.
2.Mose 14,21

Mose streckte seine Hand über das Wasser aus; da ließ der Herr einen starken Ostwind aufkommen, der das Meer die ganze Nacht hindurch zurücktrieb und den Meeresboden zu trockenem Land machte. Das Wasser teilte sich
Die Israeliten konnten unbehelligt durch das Meer ziehen.

Durch den Glauben gingen sie durchs Rote Meer wie über trockenes Land.
Hebräer 11,29

Auch das Volk Israel bewies seinen Glauben, als es durch das Rote Meer wie über trockenes Land ging.
Gott ermöglicht Zugänge und Auswege, wo wir nur den Berg voller Probleme vor uns sehen.

Um Hilfe flehen ist das eine, Sie tatsächlich zu erwarten noch etwas anderes. Sie zu erkennen, verlangt offene Augen, sie anzunehmen, dazu gehört Demut, die sich öffnenden Wege auch zu gehen, verlangt Glauben und Vertrauen.

Wie oft bitten wir um Hilfe, ohne sie tatsächlich konkret zu erwarten? Wie oft sehen wir gar nicht das Eingreifen unseres HERRN oder regen uns gar noch darüber auf – als über ein weiteres Übel?
Wie oft meinen wir, es besser zu wissen als unser HERR?
Wie oft versuchen wir, unsere eigenen Wege zu gehen, um das was uns bestimmt ist zu vermeiden?

Manche Umwege dauern Jahre, manche werden zu Irrwegen.

Schenke uns doch HERR; dass wir deine Wege annehmen und im glaubenden Vertrauen dalang gehen, wo du uns einen trockenen Weg bereitet hast. Hilf uns zu vertrauen, dass DU die Wasserwogen, die drohend an den Seiten stehen, halten kannst und wirst. Hilf uns unsere Angst zu besiegen.

HERR;DU hast es in der Geschichte mit deinem Volk so oft bewiesen, auch in meinem Leben ist deine Hand unübersehbar. Hilf mir, dir alles anzuvertrauen und das was du als richtig bestimmst auch anzunehmen.
AMEN


14.

Juni 2010

        

Der HERR sprach zu Abram: Geh aus deinem Vaterland und von deiner Verwandtschaft und aus deines Vaters Hause in ein Land, das ich dir zeigen will.
1.Mose 12,1

Der Herr sagte zu Abram: »Geh fort aus deinem Land, verlass deine Heimat und deine Verwandtschaft, und zieh in das Land, das ich dir zeigen werde!
Abraham soll sich auf den Weg machen: in neues, unbekanntes Gebiet


Gott hat Abraham das Erbe durch Verheißung frei geschenkt.
Galater 3,18

Gott hat Abraham seine Zusage ausdrücklich ohne jede Bedingung gegeben.  
Wir können Gott vertrauen wie Abraham. Wir können zuversichtlich leben und brauchen uns nicht zu sorgen.


Abraham hatte etwas, was wir heute nur selten an einem Menschen sehen können.
Fast 100%iges Gottvertrauen.
Er hat dem HERRN vertraut als er losging, er ist Gottes Weisung gefolgt, eigentlich ohne wirklich zu wissen, ob es richtig ist. Er hat Gott geglaubt, der ihm Nachkommen verhieß.

Ja, er ist auch abgewichen und hat versucht nachzuhelfen, wo es ihm an Vertrauen mangelte, doch wie wollten wir ihm das vorwerfen? Da sind wir selbst kein bisschen besser, ja eher mangelt es uns an Vertrauen zu Gott.

Und das, wo wir weit mehr von diesem Gott wissen, als Abraham damals. Wir wissen, dass wir dem HERRN vertrauen können, dass ER seinen Verheißungen treu bleibt und durch alle Umstände, und mögen sie uns noch so widrig vorkommen, Sein Ziel mit uns erreicht.

HERR schenke uns doch bitte nur ein Bruchstück des Vertrauens und Glaubens Abrahams. Dieser hat sich seiner Erwählung würdig erwiesen, mit allen Defiziten und Fehlern. DU hast ihn nicht verlassen und bist deinem Wort treu geblieben,
Darauf dürfen wir uns heute verlassen, in deinem Wort und den Berichten über deine Wege mit Abraham und seinen Nachkommen dürfen wir heute Gewissheit finden und Vertrauen zu dir.
Hab Dank dafür und verzeih uns, dass unser Glaube und unser Vertrauen zu dir manches Mal so winzig sind.
DU bist mein HERR.
AMEN

 

13.

Juni 2010

        

Der HERR macht arm und macht reich; er erniedrigt und erhöht.
1.Samuel 2,7

Manche macht er arm, andere dagegen reich. Er erniedrigt und erhöht Menschen, wie er es für richtig hält
Der Satz steht in einem Gebet von Hanna. Sie ist die Mutter von Samuel. Ihr Kind soll Gott gehören. Thema des Gebets: Gott schützt die Schwachen.

 

Haltet den Glauben an Jesus Christus, unsern Herrn der Herrlichkeit, frei von allem Ansehen der Person.
Jakobus 2,1

Liebe Brüder und Schwestern! Wenn ihr an den Herrn Jesus Christus glaubt, dem allein alle Herrlichkeit zusteht, dann lasst euch nicht vom Rang und Ansehen der Menschen beeindrucken!
Der Ehrenplatz für den Bundestagsabgeordneten beim Vereinsjubiläum - das ist das eine. Aber Im Gottesdienst vorher gibt es keine Ehrenplätze - oder doch?


Kein Ansehen der Person?

Ja, im Grunde ist alles Gottgegeben – ER erniedrigt und erhöht.

Dennoch denke ich es gibt ein Ansehen der Person - und zwar in der Art, dass ein Jeder, den ich ansehe ein Geschöpf unseres HERRN ist.
ER hat jedes Lebewesen geschaffen und schaut liebevoll auf alle seine Kinder.

Und genauso will ich meine Mitmenschen anschauen – immer auch darauf bedacht, dass egal wie sie mit mir umgehen, sie von mir liebevoll und respektvoll behandelt sein wollen und sollen.

Herr, hilf mir bitte, dass ich alle deine Geschöpfe mit deinen Augen sehen darf und dass ich nicht vor „hochrangigen“ Personen buckele, sondern sie mit dem selben Respekt behandele, wie andere „ärmere“ oder „niedrigere“ Personen auch.
Ich danke dir für deinen liebevollen Blick, den ich auf mir spüren darf und den ich an meine Umwelt weitergeben darf.
Ich danke dir, dass wir wohlbehalten wieder zu Hause sind und du uns immer bewahrt hast und behütest.
AMEN

 

11.

Juni 2010

 
Du sollst nicht ehebrechen.
2.Mose 20,14
Du sollst nicht die Ehe brechen!
Das Gebot gilt - auch wenn uns die Zeitungen und die Fernsehbilder anderes erzählen.
Die Ehe soll in Ehren gehalten werden bei allen.
Hebräer 13,4
Achtet die Ehe, und haltet euch als Ehepartner die Treue. Gott wird jeden verurteilen, der sexuell zügellos lebt und die Ehe bricht.
Für einen Lebenspartner, für eine Partnerin die Verantwortung übernehmen: das gilt auch in schwierigen Phasen der Partnerschaft.  

 

Drum prüfe, wer sich ewig bindet! 

 

Heute ist es normal, zusammenzuleben – ohne Trauschein. Und anders herum ist es normal sich zu scheiden, wenn das Leben mit dem Partner nicht mehr funktioniert – der Trauschein ist dann nichts mehr wert, das gegebene Versprechen ebenso.

 
Die Menschen achten auf ihre Lebensqualität und die ist das Maß aller Dinge.
Ich bin in einer Zwickmühle. Wie definiert man Ehebruch? 

 

Ist es allein das Zuwenden zu anderen Sexualpartnern, oder auch Gewalt (egal ob physisch oder psychisch), ist es auch ein Bruch des Eheversprechens, wenn ein Partner andere Wege geht, als zu Beginn versprochen, nicht arbeiten geht und die Familie im Stich lässt?

Und wenn ein Ehepartner sich so verhält – und im Auge des Betrachters die Ehe gebrochen hat – aber bei seiner Familie bleibt – darf der andere ihm dann die Türe weisen, oder macht er sich dann selbst des Ehebruchs schuldig?

 

 
Heute findet ein Ehepaar, das trotz vieler Wirren zusammen bleibt, kein Verständnis. Ständig ist man mit der Frage konfroniert, warum man sich nicht trennt. Und langsam fragt man sich selbst, warum man eigentlich zusammenlebt.
 
 
Oft ist es so, dass man das gar nicht weiß, man lebt halt schon immer so zusammen. Manchmal sind es die Werte der Eltern – man trennt sich nicht – manchmal ist es auch das Gebot die Ehe in Ehren zu halten. Im Zusammenleben existiert sie zwar nicht mehr – aber auf dem Papier – Die Form ist gewahrt.

Einen Punkt gibt es wo ich der Meinung bin, dass eine Trennung gerechtfertigt ist. Das ist, wenn Kinder unter den Problemen der Eltern leiden müssen und sich nicht kindgerecht entwickeln können. Ich denke, da ist noch eine andere Verantwortung gefordert als die des gegenseitigen Respekts und der Wahrung der Form.  

 

Wenn Kinder leiden ist die Ehe gebrochen – egal warum. Dann sollten die Eltern gemeinsam überdenken, wie die Zukunft für die Kinder gestaltet werden kann. Notfalls eben nur mit einem Elternteil.
Doch es ist und bleibt eine Notlösung.

 
Wenn wir unseren Weg mit dem HERRN gehen, dann schenkt ER uns ein unüberbietbare Kraft mit den Unzulänglichkeiten des Partners umzugehen, eine Liebe, die jede Ungerechtigkeit und Gemeinheit verzeihen kann und jede Schwierigkeit dulden hilft.
  
Wenn der Partner dann trotzdem geht, dann können wir ihn vielleicht nicht halten, doch für uns gilt noch immer - die Ehe soll nicht gebrochen werden -auch wenn der Partner dies schon getan hat.
  
Ich danke meinem HERRN der meine Ehe bisher bewahrt hat und mir Kraft gab in allen Schwierigkeiten. Oft habe ich Zweifel, weil mein Mann im Glauben nicht mit mir geht. Doch mein HERR hat die Ehe - auch die meine – gesegnet und so traue ich auf IHN, denn IHM Ist alles möglich,
  
HERR DU siehst unsere Ehe, du kennst alle Anforderungen und Herausforderungen, unsere Ängste und unsere Freuden. Ich bitte dich, segne unsere Ehe aufs neue und hilf uns in allen Schwierigkeiten den richtigen Weg zu gehen. Schenke uns bei zu treffenden Entscheidungen Weisheit und Geduld. Hilf uns DIR zu vertrauen und nicht eigenwillig und selbstsüchtig zu handeln.
 
 
HERR ich danke dir, dass du über meine Ehe wachst und meine Famillie behütest.
AMEN 

10.

Juni 2010

 

Jakob sprach: Lasst uns nach Bethel ziehen, dass ich dort einen Altar errichte dem Gott, der mich erhört hat zur Zeit meiner Trübsal und mit mir gewesen ist auf dem Wege.
1.Mose 35,3

Jakob sagte: Auf, wir gehen zur Stadt Bethel. Dort will ich einen Altar bauen für Gott. Denn in Notzeiten hat er meine Gebete gesehen und er hat mich bei meiner ganzen Reise hilfreich begleitet.
Wir gehen jetzt nach Bethel. Dort will ich für Gott einen Altar bauen, denn er hat in der Not meine Gebete erhört. Während meiner ganzen Reise bis hierher hat er mir immer geholfen!

Gott hat Jakob geholfen und begleitet. Dafür sagt Jakob "Danke". Wofür kann ich Gott dankbar sein?

Lasst uns durch Jesus Gott allezeit das Lobopfer darbringen, das ist die Frucht der Lippen, die seinen Namen bekennen.
Hebräer 13,15

Auf, wir wollen immer Gott durch Jesus danken. Das bedeutet: Mit unserem Beten und unseren Gebärden-Liedern bekennen wir unseren Glauben und danken Gott.
Wir wollen nicht aufhören, Gott im Namen Jesu zu loben und ihm zu danken. Das sind unsere Opfer, mit denen wir uns zu Gott bekennen.

Wie können wir Gott für seine Güte danken? Im Gottesdienst mit Gebeten und Gebärdenliedern, aber auch im Alltag mit Taten, die Gottes Liebe zeigen: mit Teilen, Traurige trösten und Einsame besuchen.


Gott loben und IHM danken, für das was ER in unserem Leben bewirkt hat.

Das ist das einzige mögliche „Opfer“ das wir als Seine Kinder bringen können und sollen.
Ein Schaf opfern ist eine Frage des Geldes. Lob und Danksagung ist Konsequenz aus Demut und Anerkennung gegenüber dem, welchem wir alles verdanken. Es erfordert die Bereitschaft des Herzens.
Dabei sind wir oft noch sparsamer mit unserem Lob als mit dem Geld das wir zu opfern bereit sind.

Geld ist schnell gegeben, es erfordert nur eine offene Brieftasche und ein schlechtes Gewissen öffnet oft weit. Doch unser Herz dem HERRN zu öffnen ist etwas was weit schwieriger ist,

Dabei übersehen wir, dass ein geöffnetes Herz uns nichts nimmt, sondern wir gefüllt werden und erfüllt werden mit dem Reichtum seiner Liebe und Freude.

Schenke HERR uns ein offenes Herz, dass Dich mit Freude lobt und Dir Dank sagt für die Gnade und die Leibe die du uns alle Tage neu zu teil werden lässt.
Denn mit nichts anderem können wir dir Respekt und Liebe bezeugen.

HERR ich bin froh, dass du da bist.
AMEN

09.

Juni 2010

 

Weh mir, ich vergehe! Denn ich bin unreiner Lippen und wohne unter einem Volk von unreinen Lippen.
Jesaja 6,5

Weh mir, ich vergehe! Denn ich bin ein Mensch mit Fehlern und lebe unter einem Volk mit Fehlern.
Ich bin verloren! Denn ich bin ein Sünder und gehöre zu einem Volk von Sündern. Mit jedem Wort, das über unsere Lippen kommt, machen wir uns schuldig!

Der Prophet Jesaja spürt Gottes Nähe und ist erschüttert.

Der Hauptmann sandte Freunde zu Jesus und ließ ihm sagen: Ach Herr, bemühe dich nicht; ich bin nicht wert, dass du unter mein Dach gehst.
Lukas 7,6

Der römische Soldaten-Hauptmann schickte Freunde zu Jesus mit der Botschaft: Herr, komm nicht in mein Haus! Denn das bedeutet für dich Überwindung und für mich viel Ehre. So viel Ehre verdiene ich nicht.
Aber noch ehe sie das Haus erreicht hatten, schickte ihm der Hauptmann einige Freunde entgegen und ließ ihm sagen: »Herr, ich möchte nicht, dass du selbst in mein Haus kommst; denn ich bin es nicht wert, dich zu empfangen.

Durch Jesus wendet sich Gott uns zu. Seine Liebe annehmen, fällt uns schwer. Wir fühlen uns klein. Aber Gottes Zuwendung macht uns groß.

Es ist immer irgendwie ein Kampf mit sich selbst.

Das eine ist das Begreifen ein Sünder zu sein, im Grunde nicht wert der Liebe und Gnade des HERRN.
Das andere ist die Freude über das Angenommensein – die aber vermischt sich schnell mit Selbstverständlichkeit. Viel zu schnell wird die Zuwendung Gottes zu uns Menschen normal, viel zu schnell bauen wir die Vergebung und die Gnade in unser Leben ein.

Es ist gut, dass wir immer wieder daran erinnert werden, dass nicht wir der Gnade und Vergebung wert sind, sondern, dass sich der HERR zu uns herablässt und uns in Gnade annimmt, trotz dessen, dass wir Sünder sind und weder seine Liebe noch seine Vergebung verdient hätten.

Es ist kein schöner Gedanke, ich streiche ihn gern aus meinem Kopf. Ich will viel lieber gelobt und geliebt sein um meinetwillen, doch am Ende bleibt es der HERR; der über allem ist und dem ich jede Liebe und Freude verdanke.

HERR, vergib mir meinen Stolz und meinen Hochmut. Dich will ich anbeten und du sollst mein HERR sein.
AMEN

08.

Juni 2010

 

Kommt, wir wollen uns dem HERRN zuwenden zu einem ewigen Bunde, der nimmermehr vergessen werden soll!
Jeremia 50,5

Kommt! Wir wollen zum Herrn zurückkehren! Wir wollen den Bund mit ihm nie mehr vergessen!
Sie fragen: >Welcher Weg führt zum Berg Zion?< und gehen in diese Richtung weiter. >Kommt<, fordern sie einander auf, >wir wollen wieder dem Herrn gehören! Wir schließen mit ihm einen Bund, an den wir uns für immer halten werden!<

Manchmal löst sich der Blickkontakt zu Gott. Aber immer wieder merken wir: Wir brauchen Kontakt mit ihm. Darum erneuert euren Kontakt mit Gott!

Solches Vertrauen haben wir durch Christus zu Gott, der uns tüchtig gemacht hat zu Dienern des neuen Bundes.
2.Korinther 3,4.6

Ich habe viel Selbstvertrauen gegenüber Gott. Denn Christus hat mir den Auftrag gegeben: Arbeite für mich! Er hat mich fit gemacht für diese Aufgabe: Ich erzähle von Gottes neuem Bund mit den Menschen.
Das wagen wir nur deshalb zu sagen, weil wir Gott vertrauen, der uns durch Christus beauftragt hat....Nur durch ihn können wir die rettende Botschaft verkünden, den neuen Bund, den Gott mit uns Menschen geschlossen hat. Wir verkünden nicht länger die Herrschaft des geschriebenen Gesetzes, sondern das neue Leben durch Gottes Geist. Denn der Buchstabe tötet, Gottes Geist aber schenkt Leben.

Jesus Christus nimmt dich an wie du bist. In deiner Sprache und Kultur sollst du von Gottes Liebe zu den Menschen erzählen.


Kontakt halten zu meinem HERRN – das ist das wichtigste. Ohne die Verbindung zum HERRN bin ich führungs- und richtungslos – verloren, immer dem Abgrund entgegen.
Mein HERR weist mir den Weg, ER hält mich an der Hand und verhindert, dass ich abstürze.

Schon oft habe ich den Kontakt zum HERRN verloren – aus eigener Schuld, ich wollte halt in eine andere Richtung als für mich vorgesehen. Blind und verstockt, ohne zu bemerken, dass ich mich zugrunde richte. Immer wieder hat Seine rettende Hand eingegriffen um mich auf den rechten Weg zurückzubringen und konsequent bin ich immer wieder abgewichen, in die eine oder andere Richtung. Doch Gott gibt nicht so einfach auf, ER hat sich nicht von mir abweisen lassen, ER war immer da und als ich endlich begriff, war seine Hand da um mich zu leiten.
Auch heute noch gehe ich in die Irre, doch ich darf umkehren und zu IHM kommen. ER hilft mir wieder auf und vergibt mir den Irrweg.

Und immer wieder darf ich Seine Liebe, Gnade und Güte verkünden, die ER an mir getan hat. Ich darf in seinem Auftrag arbeiten, die Arbeit in seinem Dienst ist erfüllend und befreiend.

Ach HERR; schenke doch, dass ich allezeit in deiner Nähe bleibe und bin, dass ich nicht abweiche von deinen Wegen und treu bleibe deinen Weisungen. Denn bei Dir ist Frieden und Freude.
AMEN

07.

Juni 2010

 

Alle, die dem HERRN widerstehen, werden zu ihm kommen und beschämt werden.
Jesaja 45,24

In Zukunft schämen sich alle, die nicht an Gott glauben wollten, und sie kommen zu ihm.
>Nur beim Herrn gibt es Rettung und Hilfe!< Auch die, die den Herrn einmal gehasst haben, werden beschämt zu ihm kommen.

Jetzt wollen viele Menschen noch nicht an Gott glauben. Aber Gott wird ihnen Einsicht schenken. Auch sie werden sich zu ihm bekehren.

Führt ein rechtschaffenes Leben unter den Heiden, damit die, die euch verleumden als Übeltäter, eure guten Werke sehen und Gott preisen am Tag der Heimsuchung.
1.Petrus 2,12

Lebt als gute Christen und seid Vorbild! Denn ihr lebt mit vielen Menschen zusammen, die Gott nicht kennen. Jetzt reden sie noch schlecht über euch. Aber Sie sollen euer gutes Handeln sehen und Gott loben und anbeten in Zukunft beim Weltgericht.
Lebt stattdessen so vorbildlich, dass die Menschen, die Gott nicht kennen, darauf aufmerksam werden. Durch euer Verhalten sollen selbst die überzeugt werden, die euch bösartig verleumden. Wenn Gott ihnen eines Tages die Augen öffnet, werden auch sie ihn noch ehren.

Wir sollen Gott helfen: Unser Leben soll Menschen zu Gott führen.

Ach HERR, ich wünschte, es wäre soweit.
Ich kann sicher nicht erfassen, wie es sein wird – an Deinem Tag.
Doch eines weiß ich sicher: die Wartezeit bis dahin wird mir lang und das Bestehen in einer Welt voller Un- und Aberglauben ist schwer. Sooft werde ich von meiner Umwelt in Mitleidenschaft gezogen. Statt im Glauben und Vertrauen auf dich, Vorbild zu sein, lasse ich mich mit hineinziehen in die Abgründe.

HERR ich bin so froh, dass DU mich hälst. Du hast mich einmal errettet aus all dem Sumpf und mich neu angekleidet. Nun sorgst du treu und liebevoll für die Reinheit meiner Kleider. Doch ich mache mich schmutzig – immer wieder. HERR das macht mich traurig über mich selbst. Vergib mir bitte und lehre mich, dass ich nicht den Schmutz der Welt an meiner Kleidung abwische, sondern vielmehr rechtzeitig zu Dir komme und mich wasche im Blut deiner Versöhnungstat.. HERR Danke dass du da bist und mir beistehst. Danke für deine Vergebung und Fürsorge – immer wieder neu.

HERR DU allein bist Gott und alle werden dich einst anbeten und dich erkennen. Darauf hoffe ich und freue ich mich.
AMEN

06.

Juni 2010

 

Wohl denen, die das Gebot halten und tun immerdar recht!
Psalm 106,3

Glücklich sind die, die Gottes Gebote befolgen und immer richtig handeln!
Glücklich sind alle, die sich an seine Ordnungen halten und immer das tun, was in Gottes Augen recht ist!

Gott hat uns Gebote gegeben, für ein gutes Zusammenleben mit ihm und mit unseren Mitmenschen. Sie sind wie Wegweiser für ein glückliches Leben.

 

Jesus sprach: Wer mich bekennt vor den Menschen, den will ich auch bekennen vor meinem himmlischen Vater.
Matthäus 10,32

Jesus sagt: Wenn ihr jetzt zu mir haltet, halte ich im Himmel zu euch.
Wer sich vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem werde ich mich auch vor meinem Vater im Himmel bekennen.

Oft lachen Menschen über unseren Glauben. Dann brauchen wir Mut, um unseren Glauben zu bekennen. Aber Jesus ist auf unserer Seite.

Ein wenig klingt der heutige Vers an den Spruch: Wer nicht will, der hat schon! Oder auch: Wer nicht hören will, muss fühlen.

Ein wenig auch wie eine Drohung, Du willst nicht, dann sie wo du bleibst! Ich bin der der am längeren Hebel sitzt – das wirst du schon noch sehen.


Doch wer weiter liest im Wort Gottes, der erkennt, dass es sich hier nicht um einfache Gehorsamseinforderungen des Stärkeren handelt.

Gottes Wort ist eine Einladung an uns alle, dass wir rechtzeitig umkehren und unser Leben von Gott selbst neu ausrichten lassen. Dieses neue Leben geht an Jesus nicht vorbei, sondern mitten durch ihn hindurch und mit IHM und nur mit IHM hin zum ewigen Ziel selbst.

Der Umstand,dass wir an Jesus nicht vorbeikommen ist damit ein klarer Hinweis, dass wir auf anderne Wegen in die Irre und am Heil vorbei gehen – und damit keine Drohung sondern einfache Realität.

Nun können wir uns konsequent und störrisch dagegen auflehnen und es immer wieder allein versuchen. Doch ich bitte für uns alle, dass unser HERR unser verstocktes Herz erweiche und unsere Augen und Ohren für sein Wort öffne, Denn in IHM allein ist Heil und Segen in Ewigkeit.

HERR hilf, dass wir uns vorbehaltlos zu DIR bekennen und dir die Treue halten, wie es uns als Menschen möglich ist. AN dich und deine treue und liebevolle Fürsorge reichen wir nie heran, doch hilf uns dass wir dich nicht aus dem Sinn verlieren und Du unser Ziel bleibst.
AMEN

 

 

05.

Juni 2010

 

Ich erkenne, dass du alles vermagst, und nichts, das du dir vorgenommen, ist dir zu schwer.
Hiob 42,2

Jetzt weiß ich: Du kannst alles machen. Kein Plan ist für dich unmöglich.
Herr, ich erkenne, dass du alles zu tun vermagst; nichts und niemand kann deinen Plan vereiteln

Ich sehe die Natur und staune. Ich erkenne: Gott kann alles machen: Das Weltall und den Schmetterling.

Jesus sprach: Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich.
Lukas 18,27

Jesus sagt: Bei den Menschen ist es unmöglich. Aber bei Gott ist es möglich.
Er antwortete: »Für Menschen ist es unmöglich, aber nicht für Gott.«

Für viele Probleme finden wir keine Lösung. Aber Gott findet eine gute Lösung für uns.

»Wer kann dann überhaupt gerettet werden?«, so lautete die Frage von Jesu Zuhörern.

Rettung vor dem Gericht, der Strafe, die die Schuld sühnt die wir Menschen auf uns geladen haben.

Die einzige Antwort die es gibt lautet, Keiner! Kein Mensch kann durch eigene Taten gerettet werden. Selbst wenn ich aus Angst vor Strafe Gutes tue, so liegt doch wieder Berechnung dahinter. Das kann man gleichsetzen mit Verschlagenheit und auch Bestechung, ja Gewinnsucht.

So versündige ich mich doch wieder, selbst mit den besten Taten, die aus meiner Angst entspringen.

Nur Einer kann uns erretten und das ist nicht ein Mensch wie wir – und doch ein Mensch wie wir – Esist Gott allein, der unsere Schuld begleichen kann und will. ER will uns vergeben und lässt Gnade vor Recht ergehen.

Wann? Wenn wir IHN darum bitten, zu dem Zeitpunkt an den ER uns bereit gemacht hat, und wir vorbehaltlos bekennen, dass wir Sünder sind. Gottes Plan für uns ist, dass alle IHN erkennen und begreifen, dass es uns mit IHM am besten geht. Doch ER will unsere klare Entscheidung. Wir können immer wieder nein sagen, ohne zu wissen, was uns entgeht.

Es ist kein leichter Schritt, sich hinzustellen und zu bekennen, dass alles was bisher war Seines prüfenden und richtenden Auges bedarf. Doch ganz sicher ist es ein lohnender Schritt, denn wenn mit Seiner Hilfe und seiner Vergebung und seinem Segen unser Weg neu bereitet und ausgerichtet ist, dann dürfen wir ein Segen sein für andere und in Seinem Dienst können wir frei sein und und unter seinem Schutz wachsen und leben.

HERR; ich danke dir, dass wir das wissen dürfen. Ich danke dir für deine Gnade, mit der du uns annimmst und nicht erwartest, dass wir als gute und perfekte Menschen zu dir kommen. Nein du rufst uns zu dir so wie wir sind. Hab Dank dafür.
Du bist mein Gott.
AMEN

04.

Juni 2010

 

Mache dich auf, hilf uns und erlöse uns um deiner Güte willen!
Psalm 44,27

Auf! Komm Gott, hilf uns und rette uns, denn du bist gnädig!
Greif ein, und komm uns zu Hilfe! Erlöse uns, weil du uns liebst!

Gott liebt uns. Deshalb können wir zu ihm beten und bitten: Hilf uns!

Ihr wisst, dass ihr nicht mit vergänglichem Silber oder Gold erlöst seid von eurem nichtigen Wandel nach der Väter Weise, sondern mit dem teuren Blut Christi.
1.Petrus 1,18-19

Ihr wisst: Gott hat euch frei gekauft von einem sinnlosen Leben. Er bezahlt dafür nicht mit Gold oder Silber - denn beides verliert seinen Wert. Er kauft euch frei mit dem wertvollen Blut von Jesus Christus.
Denkt daran, was es Gott gekostet hat, euch aus der Sklaverei der Sünde zu befreien, aus einem sinnlosen Leben, wie es schon eure Vorfahren geführt haben. Christus hat euch losgekauft, aber nicht mit vergänglichem Silber oder Gold, sondern mit seinem eigenen kostbaren Blut, das er wie ein unschuldiges, fehlerloses Lamm für uns geopfert hat.

Durch Jesus Christus schenkt Gott uns ein sinnvolles Leben. Das Vertrauen auf Gott ist wertvoller als alles Geld.

Hilf mir, sei mir gnädig, vergib mir, mach mich stark, schenke mir Kraft, schenke mir deinen Geist, …. alles bitten, die oft über unsere Lippen kommen, zumindest über meine.

Heute finde ich die Bitte um Hilfe und Erlösung zusammen mit der Erinnerung und Ermahnung, dass dies alles nicht einfach so möglich ist und auch nicht für Geld zu erwerben ist.

Vielmehr ist all dies möglich geworden, weil der EINE, schuld- und sündlose, Sohn des Ewigen Vaters für unsere und im besonderen auch meine Schuld ans Kreuz gegangen ist. Er hat bezahlt, was ich schuldig bin und war, Und der Preis war sein Blut, sein Leben. Wenn ich mir das bewusst mache, werde ich ganz klein.

Wiederum werde ich groß in der Freude über die mir zuteil gewordene Gnade. In dieser Freude möchte leben und handeln zum Dank unseres HERRN, der es möglich gemacht hat, dass ich leben darf.

Hab Dank mein HERR; für dieses unfassbare Opfer, das DU für mich gebracht hast. Ich darf nun frei sein und mich dein Kind nennen – um deines Blutes willen, lass mich das nicht vergessen.
AMEN

03.

Juni 2010

 

Sei nicht ferne von mir, denn Angst ist nahe; denn es ist hier kein Helfer.
Psalm 22,12

Meine Angst ist groß. Niemand hilft mir. Bleib jetzt nicht fern.
Wende dich jetzt nicht ab von mir! Groß ist meine Angst! Weit und breit gibt es keinen, der mir hilft.

Wenn die Angst groß ist, fehlen oft die Worte. Ich gebärde: Gott, hilf! Du weißt, was mir fehlt!

Christus spricht: In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.
Johannes 16,33

In der Welt habt ihr Angst. Aber habt Mut, ich habe die Welt besiegt.
In der Welt habt ihr Angst, aber lasst euch nicht entmutigen: Ich habe die Welt besiegt.

Ich habe Angst. Ich fühle mich ganz klein. Gott kommt mir nah und tröstet mich. Ich fühle, wie Wärme und Vertrauen im Herzen wachsen.

HERR ich danke, dir, dass ich wissen darf, dass du in meiner Angst und Sorge bei mir bist. DU kennst sie alle, die großen und kleinen, berechtigten und unberechtigten Ängste, die in mir toben.

Danke, dass du mit mir gehst und sie für mich und mit mir bekämpfst. Hilf mir bitte auch weiter und stärke mich gegen die Angriffe der Sorgen und Ängste, die mich irre machen wollen.

Noch 10 Tage, dann bin ich wieder zu Hause, du kennst alle Befürchtungen, du weißt, dass ich nicht eingreifen kann und nichts ändern kann. Ich danke dir für die die auf alles achten während wir nicht zu Hause sind. Segne sie. Hab Dank, dass du achtest auf alles, was wir nicht beeinflussen können, bitte hilf mir, dass ich da, wo ich eingreifen kann, es auch tue zu deiner Herrlichkeit, dass ich mich nicht beuge unter die Angst vor unangenehmen Konsequenzen oder Druck.

HERR DU bist mein Heiland, mein Retter, meine Kraft und Stärke. DIR allein gebührt Lobpreis und Ehre.
AMEN

02.

Juni 2010

 

Der HERR wird seinem Volk Recht schaffen, und über seine Knechte wird er sich erbarmen.
5.Mose 32,36

Gott wird seinem Volk helfen. Mit seinen Knechten wird er Mitleid haben.
Mit allen aber, die ihm dienen, wird der Herr Erbarmen haben. Er wird ihnen zum Recht verhelfen und es nicht länger dulden, dass sein Volk immer schwächer wird, dass weder freier Mensch noch Sklave überlebt.

Gott kümmert sich um die Menschen, die ihm dienen und nachfolgen.

Sollte Gott nicht Recht schaffen seinen Auserwählten, die zu ihm Tag und Nacht rufen, und sollte er's bei ihnen lange hinziehen?
Lukas 18,7

Die Auserwählten Gottes rufen zu ihm Tag und Nacht. Er wird sie nicht lange warten lassen. Er sorgt dafür, dass sie ihr Recht bekommen.
Meint ihr, Gott wird seinen Auserwählten nicht zum Recht verhelfen, wenn sie ihn Tag und Nacht darum bitten? Wird er sie etwa lange warten lassen? Nein!

Gott sorgt für dich. Du sollst Gerechtigkeit bekommen.

HERR; was ist Recht? Was kann ich damit anfangen? Du allein weißt was für jeden einzelnen Recht ist und recht ist.
Für uns ist Recht etwas sehr subjektives, in einer Sache können verschiedene Leute mit verschiedenen Meinungen Recht haben oder ihr Recht einfordern. Wer hat denn Recht? Selbst die die deinen Willen tun können auf unterschiedlichen Standpunkten Recht haben.

Eine Diskussion um Recht scheint mir völlig sinnlos. Darum HERR will ich mich in deine Hand begeben, denn du allein weist, was für mich das Rechte ist. Und ich bin sicher und überzeugt, dass wenn ich dir folge, ich das Rechte erfahren werde und dass Du für mein Recht sorgen wirst.

Hilf mir, dass ich dein Wort verstehe und Dir auf dem richtigen Weg nachfolge. DU bist mein HERR.
AMEN

01.

Juni 2010

 

Hüte dich und bleibe still; fürchte dich nicht, und dein Herz sei unverzagt.
Jesaja 7,4

Mach nichts Unüberlegtes sondern bleib ruhig. Fürchte dich nicht und lass dich nicht einschüchtern.
Sag ihm, er soll nichts Unüberlegtes tun, sondern Ruhe bewahren. Ermutige ihn mit dieser Botschaft: Hab keine Angst, und lass dich nicht einschüchtern!

In Ruhe können wir leben, denn Gott sorgt für uns.

Wachet, steht im Glauben, seid mutig und seid stark!
1.Korinther 16,13

Wacht und glaubt fest. Seid mutig und stark.
Bleibt wachsam, und steht fest im Glauben! Seid entschlossen und stark!

Bete im Glauben zu Gott. Er schenkt dir Mut und Kraft für dein Leben!

14 Bei allem, was ihr tut, lasst euch von der Liebe leiten.

Mit dem Kopf durch die Wand, meine Ellenbogen gebrauchend, im Bewusstsein, dass ich mich selbst liebe??

Kenne ich, ist ein Weg mit dem man durchaus seine Ziele erreichen kann. Doch etwas bleibt auf der Strecke – und so wird das Leben leer und lieblos.
Es ist Selbstbetrug und hat nichts mit Liebe zu tun, nicht einmal mit Liebe zu sich selbst oder Egoismus.
Ein riesiger Irrtum, wenn man glaubt, man könnte seine Ziele erreichen, indem man über die Interessen und Bedürfnisse anderer hinweggeht. Denn dabei übersieht man die Konsequenzen des eigenen Handelns und den Schmerz den man sich in der Folge selbst zufügt.

Im Glauben stehen, fest bleiben und dem HERRN vertrauen – das ist auch keine leichte Übung. Im Gegenteil, oft kommt man dem Verzagen nahe und will aufgeben.
Doch wenn wir uns bewusst machen, was es heißt, uns von der Liebe leiten zu lassen, dann wird es leichter.

Liebe bedeutet hier nicht nur das warme Gefühl im Herzen gegenüber anderen Menschen, das wir Dank Gottes Segen gegenüber allen Menschen im Herzen spüren können, nein, hier ist Gott selbst gemeint, der die Liebe ist.

ER selbst lässt uns überwinden Selbstsucht, Eigennutz, Ungeduld, Wut, Ärger, Angst, Hass, Unentschlossenheit, Zweifel, … einfach vor allem, was uns von Gott abwenden will, kann und wird ER
uns abschirmen und bewahren,

Vertrauen wir IHM und lassen wir IHN machen. So wie ER über die Jahrtausende Seine Treue zu seinen Kindern immer wieder gezeigt hat, so wird ER auch uns bewahren und begleiten, uns den Weg weisen und seine Verheißungen an uns, seinen Kindern, in die Tat umsetzen.

HERR; ich danke dir für diesen Morgen und die Gewissheit, dass du mich liebst und nie im Stich lassen wirst. Vergib mir meine Untreue und meinezweifel, meine Gedankenlosigkeit und Angst. Mach du mich stark gegen alles, was mich von dir wegbringen will.
Lass mich in Deiner Liebe bleiben und wachsen.
AMEN

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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