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Juli 2010


So bekehre dich nun zu deinem Gott, halte fest an Barmherzigkeit und Recht und hoffe stets auf deinen Gott!
Hosea 12,7


31.

Juli 2010

 

Er ist's, der wechseln lässt Zeiten und Stunden; er setzt Könige ab und setzt Könige ein.
Daniel 2,21

Gott macht die Zeit und den Wechsel des Jahres, Gott setzt Könige ein, Gott setzt Könige ab.
Er ist der Herr der Zeit und bestimmt, was wann geschieht; er setzt Könige ab und überlässt anderen ihren Thron. Den Weisen schenkt er ihre Weisheit und den Verständigen ihren Verstand!

So mächtig ist Gott, er macht den Tag und die Nacht, den Sommer und den Winter. Er gibt Regierungen Macht und kann sie ihnen nehmen.

Ich bin das A und das O, spricht Gott der Herr, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige.
Offenbarung 1,8

Gott spricht: Ich bin der Anfang und das Ende. Ich war da, ich bin da und ich werde auch in der Zukunft kommen. Ich bin Gott der Allmächtige.
»Ich bin der Anfang, und ich bin das Ziel, das A und O.«

Gott ist in der Vergangenheit, in der Gegenwart und Gott ist in der Zukunft.

Gott ist! und war! und wird sein!
ER bestimmt über Seine Schöpfung und nichts und niemand kann sich dem entziehen, ganz unabhängig davon, ob man das jetzt glaubt oder nicht.

Es ist schon eine seltsame Annahme, dass alles was wir sehen oder auch nicht, aus dem Nichts und ohne Grund und Sinn entstanden sein soll. Das ist, zumindestens für mich, unlogisch.

Alles, was geschaffen ist, hat einen Anfang und ein Ende, alles schließt sich wie in einem Kreis. Es ist nicht logisch, dass es aus dem Nichts kommt.

Und wir wissen durch SEIN Wort, dass alles seinen Anfang hat und sein Ende. Und das ist Gott. ER ist HERR über alles und Er überwacht und lenkt Seine Schöpfung nach Seinem Gutdünken.

Das müssen wir nicht immer verstehen, doch wir dürfen ganz sicher darauf vertrauen, dass ER weiß was ER tut und alles unserer Rettung und Erlösung dient, damit wir einstmals mit IHM vereint sein dürfen und können, so wie es damals war, bevor sich ein Mensch hat zur Sünde verleiten lassen und damit den Tod als Folge der Sünde in die Welt gebracht hat.

Wie sehr Gott seine Schöpfung liebt, erfahren wir durch Jesus, seinen Sohn, den ER hingegeben hat zur Sühnung unserer Schuld.

Hab Dank HERR.
AMEN

30.

Juli 2010

 

Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.
Psalm 139,5

Gott, du bist um mich herum, deine Hand ist über mir und schützt mich.
Von hinten und von vorn hast du mich umschlossen, du hast deine Hand auf mich gelegt.

Gott schützt dich, immer und überall.

Ich sage euch nicht, dass ich den Vater für euch bitten will; denn er selbst, der Vater, hat euch lieb, weil ihr mich liebt und glaubt, dass ich von Gott ausgegangen bin.
Johannes 16,26-27

Jesus spricht: Ich brauche Gott, den Vater, nicht für euch zu bitten. Gott selbst liebt euch, denn ihr liebt mich und wisst, dass ich von Gott, dem Vater komme.
Von diesem Tag an werdet ihr euch auf mich berufen, wenn ihr zu ihm betet. Und dann muss ich den Vater nicht mehr bitten, euer Gebet zu erhören. Denn der Vater liebt euch, weil ihr mich liebt und daran glaubt, dass ich von Gott gekommen bin.

Wir sehen Jesus und seine Liebe für uns. So sehen wir auch, wie Gott ist.

Gott, der Vater selbst ist es der uns liebt.

Allein der Umstand, dass wir Jesus als Seinen Sohn und unseren HERRN (aner-)kennen und lieben ist Ursache und Grund der Vaterliebe zu uns, so dass wir nicht mit Jesus als einem Fürbittenden verhandeln müssen, dass ER unsere Anliegen vor Gott bringe. Sondern wir können, dürfen und sollen uns direkt an den Vater wenden, der uns in Seiner Liebe nicht abweisen wird, auch darum weil wir Seinen Sohn kennen und lieben.

Gott liebt uns, ER ist unser Schöpfer! Das ist eine Tatsache.

Doch ohne den Sohn ist es nicht zu begreifen, nicht fassbar und nicht erfassbar. Es klingt hohl und lässt sich nicht mit Leben füllen. Es braucht SEINEN Geist und der ist gesandt für Jesus, der zum Vater heimgekehrt ist.

Auch der Psalmist – erfüllt vom Geist des HERRN weiß um die schützende und wohltuende Allgegenwart unseres HERRN und er darf sich darin geborgen und geschützt fühlen. Wieviel mehr haben wir, die wir Jesus kennen und durch sein Leben und Sterben wissen dürfen, wie unsagbar groß des Vaters Liebe zu uns Menschen ist.

HERR, ich danke dir, dass ich erfahren und erkennen durfte, wie sehr du mich liebst. Mich, die unscheinbare, gern mehr scheinen wollende Kristin, die nicht wusste, wohin mit sich. DU hast mich erwählt, dass ich dein Kind heißen darf. Ich darf in DIR einen Vater haben, der mir zeitlebens fehlte. DU bist heute mein ein und alles geworden.
Von dir beziehe ich meine Kraft und Geduld und Stärke. Bei dir darf ich schwach sein und um Hilfe bitten, DU wirst mich nie enttäuschen.

All meine Hoffnung setze ich auf dich, denn bei dir bin ich an der richtigen Adresse, du bist das Ziel, dass ich an deiner Hand erreichen darf.

Hab Dank HERR, für deine unfassbare Güte und alles umschließende Liebe.
Dir vertraue ich meine Lieben an und meine Freunde und unsere Politiker, alle die, die Entscheidungen treffen müssen, alle die, die noch auf der Suche sind. HERR, Bei dir sind alle gut aufgehoben und du bist groß genug, dass jeder einzelne bei dir Frieden finden kann und mit deiner Hilfe und deinem Segen die richtigen Entscheidungen treffen kann. Alles befehle ich in deine Hand.
Danke, dass du allezeit Zeit für mich hast.
AMEN

 

27.

Juli 2010


So hört nun ihr, die ihr ferne seid, was ich getan habe, und die ihr nahe seid, erkennt meine Stärke!
Jesaja 33,13

Hört - ihr Leute in der Ferne, was ich getan habe. Und ihr Leute in der Nähe erkennt meine Stärke!
Ihr Völker in der Ferne, hört, was ich getan habe; und ihr in der Nähe, erkennt meine Macht an!

Gottes Stärke verändert die Welt. Da ist sich der Prophet Jesaja sicher. Die Mächtigen und Bösen wird Gott besiegen und überall Gerechtigkeit und Frieden bringen. Das ist ein wichtiger Traum bis heute.

Paulus schreibt: Wir wissen, dass ihr erwählt seid; denn unsere Predigt des Evangeliums kam zu euch nicht allein im Wort, sondern auch in der Kraft und in dem Heiligen Geist und in großer Gewissheit.
1.Thessalonicher 1,4-5

Paulus schreibt: Wir wissen - ihr seid von Gott ausgewählt. Unsere Predigt des Evangeliums kam ja nicht nur durch Worte zu euch, sondern auch mit Kraft und durch den Heiligen Geist und in großer Gewissheit.
Wir wissen, liebe Brüder und Schwestern, dass Gott euch liebt und auserwählt hat. Denn wir haben euch die rettende Botschaft verkündet, nicht allein mit Worten, sondern Gottes Macht wirkte durch uns. Sein Heiliger Geist stand uns bei, und so hatten wir große Überzeugungskraft.

Wenn Menschen zur Gemeinde finden und gemeinsam an ihrem Ort nach der frohen Botschaft leben, dann ist Gott am Werk. Es bleibt ein Wunder. Der Apostel Paulus wusste sehr gut, dass er nicht mit eigener Kraft, allein die Gemeinde baut.

HfH schreibt: ..ein wichtiger Traum bis heute.

Ist das so? Ist das nur ein Traum?

Oder kann nicht ein Jeder, der sein Leben bereitwillig an Gott übergibt und sich dem HERREN beugt, schon jetzt – im hier und heute – erleben, wie Gott das Böse besiegt und Gerechtigkeit und Frieden in uns selbst schafft.

Ich durfte erleben, dass keine Ungerechtigkeit, kein Unheil, kein Böses mir mehr etwas anhaben kann, wenn ich und solange ich an meinem HERRN festhalte.

Gottes Stärke verändert die Welt – ja, doch auch mich und dich, im ganz kleinen und im ganz großen.

Auf das endgültige Heil warten wir noch, doch Heilung im eigenen kleinen Leben können wir erfahren, wenn wir Gott vertrauen und auf sein Wort hören.

Und das ist nicht das Werk von Menschen, sondern Gottes Werk allein. ER berührt unsere Herzen und zeigt uns den richtigen Weg.

Sind wir doch nicht dumm und schlagen dieses Sein Angebot aus, Heilung zu erfahren in Leid und Schmerz.
ER schenkt uns untrübbare Freude und Liebe aus IHM selbst – ein wunderbarer Vorgeschmack auf das was uns am Ende unseres Weges erwartet.

Ich freue mich darauf, IHM zu begegnen – heute im Kleinen und einst völlig.
Halleluja

 

26.

Juli 2010

 

Haltet meine Satzungen und tut sie; ich bin der HERR, der euch heiligt.
3.Mose 20,8

Haltet meine Gebote und tut sie. Ich bin Gott, der Herr, der euch heilig macht.
Richtet euch nach meinen Ordnungen, und befolgt sie! Ich bin der Herr, der euch heilig macht.

Gottes Gebote helfen den Menschen. Sie bringen uns in den heiligen Bereich Gottes, heute schon - mitten in unserem Leben.
 

Wenn wir im Geist leben, so lasst uns auch im Geist wandeln.
Galater 5,25

Wenn wir aus Gottes Geist leben, dann lasst uns auch in diesem Sinn handeln.
Durch Gottes Geist haben wir neues Leben, darum lasst uns jetzt auch unser Leben in der Kraft des Geistes führen!

Gottes Geist verändert Menschen. Er schafft Freude, Freundlichkeit, Liebe und Friede - so sagt es Paulus. Wenn Gott uns all das schenkt, dann sollen wir diese guten Dinge auch weitergeben. Vom Geist veränderte Menschen verändern die Welt.

Was jetzt?
Können wir das denn? Gottes Gebote befolgen? - ja einhalten?

Aus uns selbst heraus mit Sicherheit nicht! Dazu stehen wir uns mit unseren Ansprüchen selbst im Weg.
Ich kenne niemanden, der ohne Fehl und Tadel allezeit alle Gebote vorbehaltlos eingehalten hätte – nehmen wir Jesus mal aus.

Jesus hatte neben seinem Mensch sein jedoch eine Sonderstellung. Er ist nicht aus Sünde geboren, seine Mutter war eine Jungfrau und sein Vater – ist Gott selbst, der IHN durch SEINEN Geist gezeugt hat und immer wieder als SEINEN Sohn bezeugt hat.

Wie könnten wir sein wie Jesus?  -  Können wir nicht.

Aber was können wir?

Wir können unser Leben dem übergeben, der ganz aus Gottes Willen heraus gelebt hat und gestorben ist. ER ist dann HERR über unser Leben, Denken, Handeln. Wenn Sein Geist in uns wirkt, dann wirkt ER auch aus uns heraus.

Durch IHN vermögen wir nach SEINEM Willen zu leben.

Das gilt unumstößlich – und doch nicht: Wir sind widerspenstige Menschen, selbst wenn wir das beste wollen, so geschieht es doch immer wieder, dass wir das Gegenteil tun.

Doch eines ist unumstößlich: Jesus ist eben darum für uns gestorben! Und wenn wir abweichen oder in die Irre gehen. Jesus kennt seine Schafe und die zu IHM gehören und ER wird sie nicht unweigerlich verloren gehen lassen, sondern wird sie suchen bis sie sich finden lassen.

Und kein Schaf ist so dumm, dass es sich nicht finden ließe, wenn es sich verirrt hat und in Not geraten ist aufgrund seiner Abwege. Oder?

Es ist möglich, dass wir Seinen Weisungen folgen – indem wir uns von SEINEM Heiligen Geist ziehen lassen, ER führt uns zum Vater und in seiner Nachfolge werden wir das richtige tun, auch wenn es uns nicht immer gelingt.

Wir sollen nur nie glauben, wir hätten es endgültig geschafft, nein - allezeit ist Überprüfung nötig, ob wir noch auf dem richtigen Weg sind, dem Wahren und (drei-)Einen Gott folgen. Nur so können wir sicher sein, dass wir in SEINER Nähe bleiben und seinen Weisungen folgen können.

Vorsicht, falsche Selbstsicherheit führt in die Irre, und davor bewahre uns der HERR:

HERR, wo immer ich in die Irre gehe und deinen Weisungen nicht folge – halte mich auf, alles ist besser, als von dir abzuweichen. DU bist das Ziel meines Lebens und zur Dir will ich kommen. Hab Dank Herr, dass deine Tür für mich geöffnet ist und dass ich immer wieder zu Dir kommen darf.
Wasche ab meine Schuld und meine Sünde, die ich immer wieder neu auf mich lade, wenn ich dich als meinen HERRN außen vor lasse. Hilf mir, dass DU mein EIN und ALLES bist und bleibst und ich Dich nimmer aus dem Blick verliere, allezeit will ich von dir geführt und geleitet sein.
AMEN

25.

Juli 2010

  

Der HERR rief Samuel. Er aber antwortete: Siehe, hier bin ich!
1.Samuel 3,4

Gott rief Samuel. Er antwortete: Ja, hier bin ich!
Da rief der Herr: »Samuel, Samuel!« »Ja«, antwortete der Junge, »ich komme!«,

Gott ruft den jungen Samuel und er ist bereit. So einen kann Gott gebrauchen. Er macht ihn zum Propheten. Auch auf unserem Lebensweg erleben wir Gottes Ruf und Anstoß. Das sind wichtige Momente im Leben. Sei bereit!

Jesus findet Philippus und spricht zu ihm: Folge mir nach!
Johannes 1,43

Als Jesus am nächsten Tag nach Galiläa gehen wollte, traf er unterwegs Philippus. Auch ihn forderte er auf: »Folge mir!«
Die Jünger von Jesus sind seinem Aufruf gefolgt. Sie wurden "berufen". Auf Gottes Ruf eingehen verändert das Leben total. Das kann man bei den Jüngern sehen.

Gottes Rufen zu folgen ist kein leichter Schritt – meistens zumindest.

In manchen Situationen mag es leicht ausschauen, doch wenn wir diesen Schritt ernsthaft wagen, dann ist er mit vielen Veränderungen verbunden.
Und oftmals ist es so, dass wir nicht komplett aus unserem Umfeld herausgenommen werden und woanders neu anfangen, nein, oftmals beginnt Gott seine Veränderung an uns genau da wo wir gerade sind.

Doch letztendlich ist es nicht wichtig, wie schwer die anstehenden Veränderungen zu werden und zu sein scheinen. Letztendlich ist es wichtig auf Gott zu schauen und zu hören. Denn ER weiß, wozu ER uns genau an unserem Platz gebrauchen will.

Hinhören und bereit sein, so wie der junge Samuel, hinhören und nachfolgen so wie Philippus und andere Jünger, das ist wichtig darauf kommt es an.
Das Hören allein ist schon wichtig, dem können wir uns verschließen, noch wichtiger aber ist, das gehörte auch zu tun, seinem Rufen zu folgen, wohin auch immer es uns sendet – in der Familie, auf der Arbeit, in die Mission?? Gott hat für jeden einen Platz, eine Aufgabe, wo er gebraucht wird, und wo kein anderer diese Aufgabe besser machen könnte.

Also seien wir vertrauensvoll mit SEINER Wahl und geben unser bestes für den HERRN, der weise und umsichtig unseren Platz und unsere Aufgaben nach unserem Vermögen und unseren Fähigkeiten ausgewählt hat.

HERR wir danken DIR , du hast uns gerufen, wir dürfen dir folgen und das wollen wir auch.
AMEN

 

24.

Juli 2010

 

Herzlich lieb habe ich dich, HERR, meine Stärke!
Psalm 18,2

Ich liebe dich von Herzen, Gott, meine Stärke.
Ich liebe dich, Herr! Du bist meine Kraft!

Ein Liebesbrief an Gott. Der Dichter des Psalms hat Gottes Kraft und Liebe erlebt und ist glücklich über diesen Halt und Trost. Gott stärkt uns den Rücken.

Seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke.
Epheser 6,10

Seid stark. Der Herr selbst und seine Macht und Kraft stärken euch.
Für euch alle gilt: Werdet stark, weil ihr mit dem Herrn verbunden seid, mit seiner Macht und seiner Stärke!

Viele spielen den Starken. Christen vertrauen auf die Kraft, die Jesus schenkt. Ihre Stärke ist manchmal Geduld, und dann ist es Barmherzigkeit und Gelassenheit.

Stärke!

Kraft meiner Wassersuppe ???.......

.... lobe ich den HERRN; denn ER ist meine Kraft und meine Stärke.

Klar, ich bin ohne meinen HERRN ein Mensch, der Kraft hat viele Dinge zu tun, ein Mensch, der Verstand hat und intelligent ist, ein Mensch, der zu vielem fähig ist.

Doch das alles ist nichts, wenn ich mir nicht im Klaren darüber bin, wo das alles herkommt.

Ich selbst kann herzlich wenig für meine Gesundheit oder meine Intelligenz oder meine Kraft. Nun könnte ich noch sagen, die Gene meiner Eltern hätten gut zusammengepasst und die Natur hat im Rahmen der Evolution das Beste aus den Beiden in mir zusammengeführt.

Dem widerspricht jedoch mein Wissen, dass ich kein Zufallsprodukt bin, sondern gewollt und erschaffen so wie ich bin, mit allen Gaben und Fähigkeiten, die ich von unserem HERRN erhalten habe um SEINEN Dienst in dieser Welt zu tun.

Hätte Gott mich mit anderen als diesen Fähigkeiten ausgestattet, könnte ich nicht so für IHN leben, wie ich es zu tun versuche, - nun, nachdem ich in langem Kampf erfahren und begreifen durfte, dass Gott mich genauso haben wollte wie ich bin – mit allen Fähigkeiten - ... und allen Defiziten oder dem was ich als solche betrachte.

Unser HERR ist meine Kraft und meine Stärke und jede Eigenschaft, mag sie mir noch so unnütz oder hinderlich erscheinen dient Seinem Ziel, das ER mit mir verfolgt und so ist jede Schwäche SEINE Stärke ... und durch seine Liebe und Fürsorge mir gegenüber .. auch meine Stärke.

HERR ich danke dir, DU hast mich schwachen Menschen, der ohne dich nichts war, zu einem kostbaren Werkzeug in deiner Gemeinde gemacht. HERR, was mir noch fehlt ist ein Einsatzort, an dem ich auch außerhalb meiner Arbeitszeit und außerhalb meiner Stillen Zeit dir dienen kann.
DU kennst meine Begrenztheit und DU kannst sie sprengen. Hilf mir heraus aus meinem Schneckenhaus und hilf mir in meiner Gemeinde einen Platz zu finden, wo ich DIR dienen kann – zumindest wenn du meinst, dass ich dafür stark genug geworden bin und sicher genug im Festhalten an DIR.

DU bist meine Stärke und Deine Liebe erfüllt mich, doch Scheu und auch noch Angst Fehler zu machen oder andere zu verletzen halten mich zurück, ich verstecke mich hinter meiner Arbeit und den bestehenden Verpflichtungen, doch ich weiß wohl, wenn ich dir noch mehr das Ruder überlasse, dann wirst DU mein Lebensschiff um vermeidbare Klippen herumschiffen und mich sicher führen.

HERR Ich danke dir, dass du heute morgen da bist. Ich liebe Dich. Du hast mich zuerst geliebt und mit nichts kann ich dir je aufwiegen, was du für mich getan hast, so beuge ich mich in Demut vor DIR.
AMEN

 

23.

Juli 2010

  

Alles, was der HERR will, das tut er im Himmel und auf Erden, im Meer und in allen Tiefen.
Psalm 135,6

Was Gott will, das tut er - im Himmel und auf der Erde, im Meer und in allen Tiefen.
Was er will, das tut er auch - sei es im Himmel oder auf der Erde, im Meer oder in den tiefsten Tiefen.

Das tröstet mich. Gott ist überall da. Er kann mit seiner Macht in der ganzen Welt, in allen Tiefen und Verstecken wirken. Er kann sogar Menschen zu Gutem bewegen.

Von ihm und durch ihn und zu ihm sind alle Dinge. Ihm sei Ehre in Ewigkeit!
Römer 11,36

Von Gott und durch Gott und auf ihn hin sind alle Dinge geschaffen. Gott sei Ehre in Ewigkeit.
Denn alles kommt von ihm, alles lebt durch ihn, alles vollendet sich in ihm. Ihm sei Lob und Ehre für immer und ewig! Amen.

Alles hängt mit Gott zusammen. Das ist gut. Darum fühle ich mich geborgen in Gottes Hand und bin zuversichtlich. Auch aus dem Bösesten kann und will Gott Gutes entstehen lassen.

?!Was Gott will, das tut ER!?

Ist Gott Anarchist? Kann er machen was er will, ohne Regeln, ohne Rücksicht?
So ein Gott würde Angst machen, wir wären seiner Willkür ausgeliefert.

Der Begriff Anarchie bezeichnet einen Zustand der Abwesenheit von Herrschaft.(Wikipedia)
Nun, Gott ist der HERR. Insofern kann ER nicht Anarchist sein.
Andererseits hat ER keinen Herren, der ihm etwas vorschreibt oder an etwas bindet. Oder doch?
Gott bindet sich sehr wohl an etwas: nämlich an sein Wort! Und ER ist sich selbst und dem was ER einmal gesagt und verheißen hat treu.

ER wird nicht einfach seine Meinung ändern oder ein Versprechen brechen, nur weil ER der ist, der die Regeln vorgibt.
Nein Gott ist anders, ER ist eben der HERR, der über allem steht, so wie Paulus es schreibt:
Denn alles kommt von ihm, alles lebt durch ihn, alles vollendet sich in ihm.

Alles, was es auf dieser Erde gibt, hat mit IHM begonnen, existiert überhaupt durch seinen Willen, und es wird sich alles in IHM vollenden.
Also auch wir, die wir unter seiner Herrschaft stehen, Er macht mit uns nicht einfach was er will, wir sind nicht seine Spielzeuge. Wir sind seine Kinder, seine Geschöpfe, Er will, dass es uns gut geht.

Genau darum hat ER uns in seinem Wort wissen lassen, wie wir es erreichen können, dass es uns gut geht, Und das funktioniert nicht durch eine Anarchie. Sondern eben genau im Anerkennen Seiner Herrschaft.

Mit IHM als HERRN und Vater sind wir mit IHM vereint und haben Teil an dem was ER für uns will.

Ich bin froh, zu meinem HERRN zu gehören und es auch zu wissen, denn so habe ich Grund zur Freude allezeit.

Halleluja

22.

Juli 2010

 ohne Worte :

Kommt, lasst uns anbeten und knien und niederfallen vor dem HERRN, der uns gemacht hat.
Psalm 95,6
Kommt, wir wollen Gott anbeten. Wir wollen uns niederknien vor dem Gott, der uns gemacht hat.
Kommt, wir wollen ihn anbeten und uns vor ihm beugen; lasst uns niederknien vor dem Herrn, unserem Schöpfer!
Lasst uns zu Gott beten. Er hat Macht und kann uns geben, was wir brauchen.

 
Das Lamm, das geschlachtet ist, ist würdig, zu nehmen Kraft und Reichtum und Weisheit und Stärke und Ehre und Preis und Lob.
Offenbarung 5,12
Das Lamm wurde geschlachtet. Weil es geschlachtet wurde hat es allein das Recht auf die Kraft und den Reichtum und die Weisheit und die Stärke und die Ehre und den Preis und das Lob.
»Allein dem Lamm, das geopfert wurde, gehören alle Macht und aller Reichtum. Ihm allein gehören Weisheit und Kraft, Ehre, Herrlichkeit und Anbetung!«
Jesus wurde verurteilt und gekreuzigt. Aber sein Sterben war keine Niederlage. Sein Sterben war der Weg, auf dem wir mit Gott wieder versöhnt wurden. Deshalb danken wir ihm und loben ihn.
 

21.

Juli 2010

 

Du bist der Armen Schutz gewesen in der Trübsal, eine Zuflucht vor dem Ungewitter, ein Schatten vor der Hitze, wenn die Tyrannen wüten.
Jesaja 25,4

Ungerechte Regierende sind wie ein Unwetter im Winter. Doch du Gott, bist für uns Schutz - wie ein Dach im Wolkenbruch, wie ein Schatten in der Hitze.
Die Armen und Schwachen fliehen zu dir; bei dir sind sie sicher in Zeiten der Not. Du gibst ihnen Schutz wie ein Dach im Wolkenbruch, wie kühler Schatten in der Mittagshitze. Das Wüten der Gewalttäter gleicht dem Gewitterregen, der an die Mauern prasselt.

Wir haben es gut. Wir leben in einem demokratischen Land. Damit es demokratisch bleibt, gehen wir wählen und nutzen unsere Möglichkeiten.

Jesus sprach: Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.
Matthäus 11,28

Jesus sagte: Kommt her zu mir - Ihr die ihr euch mit eurer Last mühsam abquält! Ich will euch Ruhe geben.
Kommt alle her zu mir, die ihr euch abmüht und unter eurer Last leidet! Ich werde euch Ruhe geben.

Warum willst du dich mit deiner Last allein abquälen?

In der Not zu Gott.

Warum tun wir Menschen das eigentlich? Selbst der zynischste oder oberflächlichste Mensch kommt, wenn es ihm schlecht geht zum Beten. Oft heißt es dann: Wenn es dich wirklich gibt, dann …

In der Not werden wir klein und demütig. Wir erkennen, wie wenig wir können, sind und haben. Doch wieso zu Gott?

Weil ER seine klare Einladung ausgesprochen hat. Und ob wir nun glauben oder nicht, in unserem Herzen wissen wir, dass es Gott gibt, das ist durch IHN in uns gelegt, denn ER hat uns das Leben gegeben.

Immer wieder geschieht es, dass wir uns mit Erwartungen an Gott wenden und in der Not lautet die Erwartung LINDERUNG. Doch nicht immer gibt Gott das was wir wollen, oftmals sogar scheinen unsere Gebete ungehört und unbeachtet.
Doch horchen wir einmal genau hin: wie lautet die Einladung denn?

Sagt Gott etwa: komm und ich erfülle dir alle deine Wünsche ?
Oder heißt es nicht vielmehr, komm und hol dir Kraft um den Anforderungen dieser Welt gewachsen zu sein, komm und lade bei mir ab, was du als Ballast mit dir rumschleppst, Komm und finde Schutz während der Stürme deines Lebens.

ER sagt nicht, dass ER jeden Sturm beenden wird, doch ER sagt uns Halt und Schutz zu, wir dürfen sicher sein, dass nichts geschehen wird, was ER nicht für gut befunden hat.

Schade, dass viele Menschen eben nicht genau hingehört haben, sie wenden sich enttäuscht wieder ab, wenn sie nicht kriegen was sie wollen. Wie verzogene Kinder!

Kommen wir doch herunter von unserem hohen Ross und beugen uns vor dem, der alles in der Hand hält und weiß, was uns gut tut und was uns schadet, der selbst das größte Leid in einen Sieg verwandelt, der uns stärkt und hält wann immer und so viel wie nötig.

 

20.

Juli 2010

     

Die Elenden und Armen suchen Wasser, und es ist nichts da, ihre Zunge verdorrt vor Durst. Aber ich, der HERR, will sie erhören.
Jesaja 41,17

Die Elenden und die Armen, welche nach Wasser suchen, und keines ist da, deren Zunge vor Durst vertrocknet: Ich, Jahwe, werde sie erhören, ich, der Gott Israels, werde sie nicht verlassen.
Der Herr sagt: »Mein Volk steckt tief im Elend. Sie suchen Wasser, aber finden keins. Vor Durst klebt ihnen die Zunge am Gaumen. Doch ich, der Herr, antworte auf ihre Hilfeschreie. Ich bin der Gott Israels und lasse mein Volk nicht im Stich.

Manchmal sind unsere Gottesdienste schlecht besucht und unseren Gemeinden fehlt Mut und Phantasie. Wie beten zu Gott. Er wird uns erneuern.

Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.
Offenbarung 21,6

 

Wer Durst hat soll trinken. Er soll Wasser des Lebens trinken und nichts dafür bezahlen.
Allen Durstigen werde ich Wasser aus der Quelle des Lebens schenken.

Wir essen und trinken, wir kaufen viele Dinge, wir mühen uns um Freundschaft. Aber manchmal spüren wir: "Da fehlt doch was!" Gott will unsere Seele satt machen.

Durst!
Ich glaube, so richtigen körperlichen Durst können sich die wenigsten in Deutschland richtig vorstellen.

Vielleicht Suchtkranke, ja, wer an einer Sucht erkrankt ist, dürstet nach dem Stoff, von dem er abhängig ist. Doch im Grunde dürstet auch dieser nach der Liebe und Fürsorge unseres HERRN. Denn nur ER allein kann diesen unbändigen Durst der Seele stillen.

Kein Wasser, kein Alkohol, nicht harte oder weiche Drogen, nicht Einkaufen bis der Dispo ausgeschöpft ist und auch nicht die Arbeit – nichts kann diesen Durst stillen, als Gott allein.

Und das traurigste ist, das so wenige Menschen wissen, dass ER unseren Durst stillt, ohne dass es uns einen Cent kostet., Gott will nichts dafür, dass ER unsere Seele zur Ruhe bringt.

So wenig wie ein liebender Vater von seinem Kind Geld verlangen würde, wenn es ihn um zu trinken bittet.

Gott kann unseren Durst stillen.
So lasst uns IHN bitten,

HERR wir kommen zu DIR, durstig und innerlich vertrocknet. Wir finden nicht was uns innerlich satt macht und mit Freude füllt, wir brauchen DICH.
HERR, vergib uns unsere Schuld und nimm uns in Gnaden an. Hilf uns dass auch wir vergeben unseren Schuldigern, auf dass wir Frieden finden, bei DIR.

HERR, DU bist die Quelle des Lebens, wir dürfen aus DIR schöpfen. Hab Dank dafür.
AMEN

 

19.

Juli 2010

 

Stricke des Todes hatten mich umfangen, ich kam in Jammer und Not. Aber ich rief an den Namen des HERRN: Ach, HERR, errette mich!
Psalm 116,3.4

Es ging mir so schlecht, dass ich Todesangst hatte. Da betete ich zu Gott und bettelte: "Vater im Himmel! Bitte rette mich!"
Ich war schon gefangen in den Klauen des Todes, Angst vor dem Grab überfiel mich, ich war völlig verzweifelt. Da schrie ich laut zum Herrn, ich flehte ihn an: »O Herr, rette mein Leben!«

Wenn wir Angst haben, wissen wir oft nicht, mit wem wir darüber reden können. Erzähle Gott, wie es dir geht. Das ist ein guter Anfang.

Christus hat in den Tagen seines irdischen Lebens Bitten und Flehen mit lautem Schreien und mit Tränen dem dargebracht, der ihn vom Tod erretten konnte; und er ist auch erhört worden, weil er Gott in Ehren hielt.
Hebräer 5,7

Jesus betete viel solange er auf der Erde lebte. Er weinte dabei und schrie zu Gott. Er wusste, dass Gott allein die Macht hat vor dem Tod zu retten. Und Gott erhörte sein Gebet, weil er Gott ehrte.
Als Jesus unter uns Menschen lebte, schrie er unter Tränen zu Gott, der ihn allein vom Tod retten konnte. Und Gott erhörte sein Gebet, weil Jesus den Vater ehrte und ihm gehorsam war.

Gott erhört auch unsere Gebete. Weil wir zu Jesus gehören.

Angst! Mein Gott, hatte ich Angst! Soviel Angst, dass mir die Beine versagten, dass ich das Haus nicht mehr verlassen konnte, ich war verzweifelt und hielt die Angst nur noch mit Batida und Behrendsen aus.

In dieser Not schrie ich damals nicht bewusst zu Gott, in einem Anfall von Mut rannte ich zum Psychiater. Und ich rannte wirklich.
Der wollte mich gleich in eine Klinik einweisen, was ich jedoch nicht wollte. Und so machte ich eine Therapie.
Diese Therapie sollte (grob gesagt)mir helfen, mit meiner Angst umzugehen, damit sie mich nicht behinderte. Das gelang auch. Ich hatte sie bald wieder im Griff.

Wie hohl! Ich hatte sie im Griff?!?! Nunja, zumindest trank ich nichts mehr, dafür lebte ich einen Kontrollzwang aus und hatte wirklich alles was mir hätte Angst machen können unter Kontrolle – bis, ja bis ich schwanger war. Obwohl, auch da hatte ich noch alles unter Kontrolle.

Erst als dieses wunderbare kleine Geschöpf auf der Welt war, begriff ich langsam, dass ich gar nichts unter Kontrolle hatte. Und …. da war sie wieder – die Angst! Sie hatte mich im Griff.

Nun war ich jedoch Mutter, man erwartete Verantwortung und Reife von mir, kein ängstliches gestammel oder neuen Rückzug, das ging nicht, ich musste für mein Baby da sein, es brauchte seine Mutter dringend.
An wen sollte ich mich wenden???. Noch immer rief ich nicht Gott um Hilfe an, ich wusste wohl dass er da ist, doch bisher hatte er ja nicht wirklich was mit mir zu tun gehabt. - dachte ich zumindest.

Und doch war da jetzt EINER, der mir zurief „Fürchte dich nicht, ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein!“

Das war erst einmal auch nicht vertrauenerweckend, doch ER hatte meine Neugier geweckt und ich wollte wissen, wer das von sich sagen kann und ob man IHM vertrauen konnte.

Und ich forderte ihn heraus.
Ich begann zu leben als ob es Gott gäbe. Tatsächlich mit dem Gedanken, einfach so zu tun, als ob ER da wäre. Und wenn ER da ist und sein Versprechen war ist, dann müsste sich das ja auch so beweisen.

Und das tat es. Und so konnte ER mir in vielen kleinen und noch mehr großen Dingen die Angst nehmen.

Nicht von vorn herein. Nein so leicht ist es nicht. Doch wann immer mich die Angst überfällt, dann komme ich zu IHM und bringe sie IHM.

Und ER hält immer das beste Maß, ganz oft zeigt ER mir, dass meine Angst unbegründet ist und ebenso oft, hilft ER mir, den Grund der Angst mit offenen Augen anzuschauen und herauszufinden, ob und was genau mich ängstigt. Und fast immer kann ich angstfrei durchs leben gehen. Und wo nicht – da geht ER selbst mit und hält meine Hand.

Es stimmt, man muss so leben, als ob es Gott gäbe und ER sich für einen interessiert. Dann wird sich beweisen, dass man richtig lebt, denn ER ist da und ER interessiert sich für dich und ER will dir in deinem Leben zum LEBEN verhelfen.

Hab Dank, HERR, dass du mich damals an die Hand genommen hast. Ich hätte wohl nicht zu dir gefunden, doch durch mein Baby hast du mich Kindsein gelehrt und nun darf ich Kind sein, ohne Angst verlassen zu werden, ohne Angst verletzt zu werden. Danke HERR, denn ohne dich hätte ich das Leben nicht.
HERR, bitte hilf mir, mein Kind ohne Angst groß werden zu lassen, hilf mir, dass ich es lehren kann, was Vertrauen ist, hilf mir, dass ich euch bekannt machen kann miteinander, dass es erkennen kann, wie du bist. Und dann braucht mein Kind vielleicht keine gefühlten 100 Jahre um Dich als HERRN zu kennen und sich von DIR zum Leben führen zu lassen.

HERR; du kennst sie alle – meine Ängste, meine Zweifel, meine Sorgen, -so will ich Dir vertrauen, DU wirst es wohl machen und nichts kann mir schaden, denn alles was mir als Deinem Kind widerfährt muss mir zum Besten dienen.
Hab Dank dafür
AMEN

 *Anmerkung: Der leichte Zynismus, der aus meinen Gedanken zu hören ist, bezieht sich auf mein Denken und Handeln damals.
Ich kann und will nicht sagen, dass man mit einer ernstzunehmenden Erkrankung nicht zum Arzt gehen sollte. Ganz sicher kann Gott heilen, doch den Weg, den ER dazu einschlägt schließt nicht den Gang zum Arzt aus.
Eines denke ich ist sicher, hätte ich Gott damals gekannt und mich gleich an IHN gewandt, dann hätte ich nicht so viel Zeit verloren. Jedoch weiß ich auch, dass SEINE Hand mich die ganze Zeit gehalten hat - und mich unter anderem auch zum Arzt begleitet hat.
Wenn also Angst bei euch  im Übermaß herrscht und euch kontrolliert, dann geht als erstes zum Arzt, denn dort bekommt ihr fachmänniche Hilfe. Ein Seelsorger kann und wird aber auch nicht schaden. Und ein Gebet wird ganz sicher nicht ungehört bleiben.

liebe Grüße und Gute Besserung wünscht euch

Kristin

18.

Juli 2010

   

Eines jeden Wege liegen offen vor dem HERRN.
Sprüche 5,21

Gott im Himmel sieht die Wege von jedem Menschen.
Der Herr sieht genau, was du tust; nichts bleibt ihm verborgen.

Gott sieht genau, was wir tun und lassen. Deshalb können wir ihm gegenüber ehrlich sein.

Es kommt die Stunde, in der alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören werden und werden hervorgehen, die Gutes getan haben, zur Auferstehung des Lebens, die aber Böses getan haben, zur Auferstehung des Gerichts.
Johannes 5,28-29

Irgendwann werden die Verstorbenen von Jesus gerufen. Sie werden dann auferstehen. Die Menschen, die Gutes getan haben werden ewig leben. Die Menschen, die Böses getan haben, müssen sich vor dem Richter verantworten.
Wundert euch nicht darüber! Der Tag wird kommen, an dem die Toten in ihren Gräbern die Stimme des Sohnes hören werden. Dann werden alle Menschen auferstehen: Die Gutes getan haben, werden ewig leben, die aber Böses getan haben, werden verurteilt.  

Es ist nicht egal, ob wir im Leben gut oder schlecht leben. Oft denken wir: "Der Ehrliche ist der Dumme!" Aber Gott sieht, ob wir ehrlich leben oder betrügen - und er vergisst nicht, was wir Gutes getan haben.


An meiner Arbeitsstelle sterben Menschen. Das ist auch in Ordnung so, denn das Leben auf dieser Welt endet mit dem Tod.

In mir herrschte bisher die feste Überzeugung, dass jeder Mensch, der diese Welt verlässt, nach Hause geht, heim eben.


Selbst in der Zeit, als ich noch nicht die Beziehung zu meinem HERRN gesucht hatte, war meine Meinung, dass alle Menschen zu Gott kommen werden. Klar kannte ich die Unterscheidung zwischen Himmel und Hölle, doch es war irgendwie nie die Frage, ob ein Mensch nach seinem Leben etwa nicht zu Gott käme.

Mittlerweile taucht bei mir die Frage auf, "ist das so" und ich will den Menschen zurufen und sie fragen, „Wo wirst du sein, nach deinem Tod? Kennst du Gott, hat ER die Führung in deinem Leben?“
Langsam wird mir bewusst, dass nicht alle Menschen Gott vertrauen, ich erlebe, dass viele Menschen meinen, sie brauchten Gott nicht.

Gerade die Generation, die den Krieg noch miterlebt haben, sind enttäuscht und geben IHM die Verantwortung für vieles was geschehen ist. Die Verletzungen und der Schmerz über erlittene Verluste sitzt so tief und es scheint keine Möglichkeit zu geben, das sie versuchen würden umzudenken, nach der eigenen Verantwortung zu fragen oder der ihrer Mitmenschen.

Gott ist traurig über jedes Leid, dass seinen Menschen zugefügt wird. ER ist in der Lage und bereit jede Wunde zu heilen. Doch ER hat dem Menschen einen freien Willen gegeben und so hat jeder einzelne es selbst in der Hand, ob er den für ihn vorgesehenen Weg geht oder sich vom Teufel und seinen Dämonen zum Abweichen verleiten lässt.
Eines ist ziemlich sicher, der Teufel wird einst nicht dafür einstehen, er steht an der Seite und reibt sich die Hände. Doch auch ER muss am Ende begreifen, dass Gott Sieger ist und bleibt in Ewigkeit.
 
So sollten wir alle, ein Jeder uns die Frage stellen, Wo sind wir nach dem Tod?

Ich weiß, ich gehe zu meinem HERRN und ich darf Gemeinschaft mit IHM haben, schon jetzt und in ganzer Fülle in der Ewigkeit.

Ein schöneres Ziel kann ich mir nicht vorstellen.

Und wie ist es mit euch?

17.

Juli 2010

  

Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz; prüfe mich und erkenne, wie ich's meine. Und sieh, ob ich auf bösem Wege bin, und leite mich auf ewigem Wege.
Psalm 139,23-24

Bitte Gott, sieh mich an! Sieh in mein Herz und prüfe, was ich denke und fühle! Wenn ich auf bösem Wege bin, dann zeige mir den richtigen Weg. Zeige mir den Weg, der zum ewigen Leben führt.
Durchforsche mich, o Gott, und sieh mir ins Herz, prüfe meine Gedanken und Gefühle! Sieh, ob ich in Gefahr bin, dir untreu zu werden, dann hol mich zurück auf den Weg, der zum ewigen Leben führt!

Wir vertrauen darauf, dass Gott uns im Leben führt und uns Orientierung gibt.

Der Sohn Gottes spricht: Alle Gemeinden sollen erkennen, dass ich es bin, der die Nieren und Herzen erforscht, und ich werde geben einem jeden von euch nach euren Werken.
Offenbarung 2,23

Der Sohn Gottes sagt: Alle Gemeinden sollen erkennen: Ich prüfe euch auf Herzen und Nieren. Eure bösen Taten bestrafe ich und eure guten Taten belohne ich.
Dann werden alle Gemeinden wissen, dass ich die Menschen durch und durch kenne, selbst ihre geheimsten Gedanken und Wünsche. Und jeder wird den Lohn von mir bekommen, den er verdient.

Gott kennt uns durch und durch. Wir können uns vor ihm nicht verstecken. Aber wir vertrauen auf seine Barmherzigkeit im Gericht.


Gott einladen, in mein Innerstes zu schauen?

Nun, das ist sicher nichts, was wir gerne tun! Im Grunde wollen wir doch nicht, dass egal wer unsere innersten Gedanken kennt, wohlmöglich noch besser als wir selbst!

Keine schöne Vorstellung – oder?

Jetzt ist es aber eine Tatsache, dass Gott unser Innerstes kennt – und eben genau besser als wir selbst!

Was machen wir mit dieser Tatsache? Wir können sie ignorieren und einfach so weitermachen wie bisher.
Wir können und sollten jedoch uns dem Psalmbeter anschließen!

Er hat etwas wesentliches begriffen: nämlich ganz genau, dass Gott uns kennt!

Er hat Gott zugestimmt und eingewilligt in diesen Blick in sein Innerstes und er geht noch weiter. – In dem Wissen, dass Gott die Führung in unserem Leben übernehmen kann und auch möchte, bittet er Gott genau zu prüfen, was in ihm ist und alles das zu korrigieren, was nicht SEINEM Willen entspricht.

Klar, es gibt viele Menschen, die sagen, dass Gott ihnen egal ist. Jedoch sind auch diese Menschen Gott nicht egal. ER will, dass alle Menschen zu IHM finden und damit zum Leben – zu wirklichem Leben.

Denn ohne Gott ist kein Leben möglich – Vegetieren - ja, funktionieren – ja, eine dauernde Party feiern – ja, Erfolg haben – ja. Das alles ist möglich – aber es ist nicht das LEBEN!

Wirkliches Leben gibt es nur aus Gott!

Kein Mensch, auch kein Christ kann dir sagen, wie dieses Leben aussieht. Wir können es beschreiben, erzählen, was wir durch unsere Umkehr zum HERRN gewonnen haben.
Doch LEBEN musst du selbst. Dich und deinen bisherigen Wandel vor Gott stellen und dich prüfen lassen – musst du selbst tun, das kann kein anderer für dich übernehmen.
Doch wir können und wollen für dich bitten, dass dein Herz bereitet wird für die Prüfung durch den HERRN und eines ist gewiss : kommst du mit bereitwilligem und demütigem Herzen – dann wirst du die Prüfung deines Herzens bestehen und du wirst angenommen werden – so wie du bist, mit allen Fehlern, allen Sünden und Schulden, mit allem was du zum HERRN bringst.

ER wird dich nicht wegstoßen, ganz egal was bisher in deinem Leben geschehen ist. Und ER wird dich neu erschaffen, dir ein neues Herz und einen neuen Geist schenken. Er selbst wird dir beistehen, das Alte abzulegen und ER legt dir das Festgewand bereit.

Willst DU? Das allein ist entscheidend!

Willst DU? Dann komm zum HERRN!

HERR, wir danken DIR; dass DU hier bist und uns Sünder in deiner Liebe und Gnade annimmst. Hab Dank, dass DU nicht als der Richter vor uns stehst und uns ob unserer Schuld verurteilst, auch wenn wir das verdient haben.
Hab Dank, dass wir unter dem Kreuz Jesu alle Schuld ablegen dürfen und wir frei zu dir kommen und neu beginnen dürfen.
Nimm alle Schuld die wir heute zu dir bringen – ob bewusst oder unbewusst – und wasche uns rein im Blute Jesu.
Hab Dank, DU machst uns zu neuen Menschen. Wir dürfen frei atmen und uns freuen in DIR.
HERR, es liegt eine schwere Zeit vor uns, wollen wir doch DEINE Prüfung und Reinigung. Steh uns bei, dass wir nicht schwach werden und uns abwenden. HERR, die Not ist groß, doch DU kannst alles wenden.
HERR; hab Dank, dass wir uns deine Kinder heißen dürfen.
AMEN

16.

Juli 2010

  

Lobet Gott in den Versammlungen.
Psalm 68,27

»Preist Gott in Versammlungen, den HERRN, die ihr aus dem Quell Israels seid!«
»Preist Gott, ihr Chöre, preist den Herrn, ihr Nachkommen Israels!«

Wie loben wir Gott? Wir können anderen erzählen, was Gott für uns gemacht hat und beten. Wir loben Gott auch, wenn wir im Verein und im Clubheim liebevoll und freundlich miteinander umgehen.

 

Alle, die gläubig geworden waren, waren täglich einmütig beieinander im Tempel und brachen das Brot hier und dort in den Häusern, hielten die Mahlzeiten mit Freude und lauterem Herzen und lobten Gott.
Apostelgeschichte 2,44.46-47

Viele Menschen waren zum Glauben an Jesus gekommen. Sie liebten sich wie Brüder und Schwestern. Sie trafen sich täglich im Tempel. Sie besuchten sich gegenseitig. In ihren Häusern feierten sie das Heilige Abendmahl. Voller Freude und mit offenen Herzen haben sie gemeinsam gegessen.
Alle Gläubiggewordenen aber waren beisammen und hatten alles gemeinsam; Täglich verharrten sie einmütig im Tempel und brachen zu Hause das Brot, nahmen Speise mit Jubel und Schlichtheit des Herzens, lobten Gott und hatten Gunst beim ganzen Volk. Der Herr aber tat täglich hinzu, die gerettet werden sollten.

Die ersten Christen sind uns ein Vorbild. Wenn wir auch so liebevoll leben, dann sehen die Menschen, wie gut unser Glauben an Jesus ist.

Kaum vorstellbar: eine Welt voll Friede, Freude, Eierkuchen ...

Unrealistisch! Unglaubwürdig!

Wo wir in eine Gemeinschaft geraten, in der alles zu stimmen scheint, wo es keine Ungereimtheiten oder Zwistigkeiten gibt, da wird es uns schnell unheimlich.

So fällt es mir auch schwer zu glauben, dass in der ersten Gemeinde unseres HERRN alles so harmonisch abgelaufen sein soll.
Gerade da, wo viele Menschen aufeinandertreffen und so wie diese da, die neu getauft in die Gemeinschaft aufgenommen sind, gerade da sind viele Fragen, viele diskussionswürdige Themen.
Gerade da, wo sie anfangen ihre Güter aufzugeben und zu teilen, gerade da sind Missgunst und Argwohn auch da.

Und doch gerade da, wo die Menschen noch so unmittelbar unter dem Geist des HERRN Gemeinschaft hatten, gerade da kann und ist durch die gegenwärtige Liebe unseres HERRN eine solche Gemeinschaft möglich, solange alles, ja alles, im Geiste und der Gemeinschaft mit unserem HERRN offengelegt und besprochen wird.

Da wo wir uns der Gegenwart unseres HERRN bewusst sind und wir zu Seinem Lob und zur Anbetung versammelt sind, da hat das Böse in Form von Argwohn, Anerkennungssucht und Überheblichkeit keinen Platz.
Selten, aber möglich!

Bitten wir unseren HERRN dass ER uns in den Gemeinschaften ein aufrichtiges Herz schenke und wahre Gemeinschaft der Gläubigen, dass wir mit wirklich offenen Herzen und voller Freude Seine Gegenwart erleben dürfen.

Nein, wir brauchen nicht zu leugnen, dass es Schwierigkeiten gibt und Gesprächsbedarf zu vielen Themen, doch wir können gewiss sagen, in dem HERRN und durch den HERRN werden wir eine IHM wohlgefällige Lösung unserer Probleme erreichen. Und wenn wir dann wirklich IHN machen lassen, dann steht einer solchen Gemeinschaft, wie in den ersten Tagen nichts im Wege.

Gelobt sei der HERR, der eine solche Gemeinschaft möglich gemacht hat  - durch SEIN Blut.
ER hat einen Platz geschaffen, wo das Böse keine Chance hat, denn da wo 2 oder 3 in SEINEM Namen versammelt sind, da ist ER mitten unter ihnen/uns. Und wo ER ist, da hilft ER ausräumen, alles was nicht hingehört und eine wahre Gemeinschaft mit IHM verhindern will.

Bitten wir IHN, dass ER aufräume und egal wie schmerzlich, ausräume, was uns an der Gemeinschaft mit IHM hindert. Denn allein IHM gebühren Lob, Ehre und Anbetung.

Halleluja!

15.

Juli 2010

 

Der HERR ging vorüber: ein großer, gewaltiger Sturm, der Berge zerriss und Felsen zerbrach, kam vor dem HERRN her; aber der HERR war nicht im Sturm. Nach dem Sturm ein Erdbeben; aber der HERR war nicht im Erdbeben. Nach dem Erdbeben ein Feuer; aber der HERR war nicht im Feuer. Nach dem Feuer das Flüstern eines leisen Wehens.
1.Könige 19,11-12

Gott ging vorüber. Ein großer, gewaltiger Sturm, der Berge zerreißt und Felsen zerbricht, ging vor Gott her - aber Gott war nicht im Sturm. Nach dem Sturm kam ein Erdbeben - aber Gott war nicht im Erdbeben. Nach dem Erdbeben kam ein Feuer - aber Gott war nicht im Feuer. Nach dem Feuer kam das Flüstern eines leisen Wehens.
Da antwortete ihm der Herr: »Komm aus deiner Höhle heraus, und tritt vor mich hin! Denn ich will an dir vorübergehen.« Auf einmal zog ein heftiger Sturm herauf, riss ganze Felsbrocken aus den Bergen heraus und zerschmetterte sie. Doch der Herr war nicht in dem Sturm. Als Nächstes bebte die Erde, aber auch im Erdbeben war der Herr nicht. Dann kam ein Feuer, doch der Herr war nicht darin. Danach hörte Elia ein leises Säuseln.

So hat der Prophet Elia Gott erlebt.

Der Wind bläst, wo er will, und du hörst sein Sausen wohl; aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er fährt.
Johannes 3,8

Der Geist weht dort, wo er will. Wie er saust - du spürst es. Aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er fährt.
Es ist damit wie beim Wind: Er weht, wie er will. Du hörst ihn, aber du kannst nicht erklären, woher er kommt und wohin er geht. So ist es auch mit der Geburt aus Gottes Geist.

Menschen verstehen sich, wenn sie sich dem Geist Gottes öffnen.

Wie und wo können wir Gott finden? Wie seine Stimme vernehmen, seinen Willen erfahren, seine Zuwendung und Liebe spüren?

Gott lässt uns auf verschiedene Weise seine Gegenwart spüren. Die Beziehung zu ihm und unsere Gespräche mit IHM sind immer wieder neu und einzigartig. Gott lässt sich nicht auf ein bestimmtes Verhalten festnageln.

Doch ganz gewiss können wir IHN in der Stille erfahren. Im Rückzug von der Welt und ihrem Lärm. Damit ist nicht gemeint das Gott nur flüstert. Damit meine ich, dass wir zur Ruhe kommen müssen, uns lösen müssen vom Alltagslärm und –stress. Sind wir gebunden in unseren alltäglichen Routinen wird es schwer, Seine Stimme zu vernehmen. Es gilt sich auszuklinken manchmal nur für kurze Momente und sich seine Gegenwart ins Blickfeld zu rufen. Seine Gegenwart ist so real wie die Gegenwart des Windes, der Luft.

Ja, man könnte sagen, dass es auch Flauten gibt, Momente der absoluten Windstille. – Doch genau das sind auch die Momente in denen wir aufmerken. Den Wind vergessen wir, er ist ja immer da. Doch ist er einmal nicht da, dann bekommen wir es zu spüren, wie die Seeleute, die keinen Wind mehr in den Segeln haben und auf der Stelle treiben und der Strömung des Meeres ausgeliefert sind.

Beten wir wie sie um Wind, frischen Wind, der uns in Seine Arme weht, denn dort ist Geborgenheit und Liebe, Sicherheit, Ziel und Ewigkeit.

HERR; hab dank, dass du gegenwärtig bist, hab dank für den Vergleich mit dem Wind, so hast du uns eine Vorstellung geschenkt, wie wir dich erfahren können.
So wie in den letzten Tagen jeder kleine Windhauch eine Wohltat war für uns, so wie das Gewitter die heiße stehende Luft weggeblasen hat, so können wir dich erfahren durch deinen heiligen Geist.
Hab Dank dafür, mein Gott,
AMEN

14.

Juli 2010

 

Ich will sie trösten und sie erfreuen nach ihrer Betrübnis.
Jeremia 31,13

Gott sagt: Ich verwandle ihre Trauer zur Wonne, ich tröste und erfreue sie.
Die Mädchen tanzen im Reigen, die jungen Männer und die Alten feiern miteinander. Denn ich verwandle ihre Trauer in Freude, ich tröste sie und schenke ihnen Glück nach all ihrem Leid.

Wie dunkle Wolken - so gibt es Trauer. Aber dabei soll es nicht bleiben. Trauer ist ein Durchgang, Freude ein Ziel.

 

Jesus spricht zu Marta: Habe ich dir nicht gesagt: Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen?
Johannes 11,40

Jesus spricht zu Marta: Sagte ich nicht das: Wenn du glaubst, dann wirst du Gottes Herrlichkeit sehen?
»Habe ich dir nicht gesagt«, entgegnete ihr Jesus, »du wirst die Herrlichkeit Gottes sehen, wenn du nur glaubst?«

Gebet: Herr Jesus Christus! Ich bitte dich: Hilf mir, wenn ich zweifle, stärke mich, wenn ich unsicher bin. Hilf mir, dich zu erkennen in tröstenden Worten, in ermutigenden Zeichen, in liebevollen Gebärden. Stärke mich in meinem Glauben, dass du es bist, der mich führt und immer begleitet. Amen.

Gott sagt, er wird unsere Trauer in Freude verwandeln, er wird uns trösten, Wunden heilen, Schmerzen nehmen.

Ein Wort, dem wir Glauben schenken sollen und dürfen. Ein Wort, das uns herausfordert!

Wenn wir einen Blick werfen auf all das Leid das in der Welt ist, das uns persönlich vielleicht immer wieder trifft, dann ist es schon schwer, einem solchen Wort zu glauben, dem Vertrauen zu schenken, der diese Worte gesprochen hat und sie als unumstößlich in SEINEM WORT verankert hat.

Gestern stand im Bibelwort: »Wenn ihr nicht immer neue Zeichen und Wunder seht, glaubt ihr nicht« (Joh. 4,48).
Auch heute fordert uns SEIN WORT zum Glauben auf. Glauben heißt jedoch Vertrauen. Es heißt nicht, dass wir immer die Art von Heilung erfahren oder erleben, die wir wollen. Doch wir können ganz sicher sein, dass SEIN WORT gilt und dass der Tag kommen wird, an dem sich alles erfüllt.

Für den einzelnen sieht es noch mal anders aus. Da offenbart sich GOTT in erfahrbaren Krafttaten. Auch nicht immer in Heilungen von offensichtlicher Krankheit, aber gewiss in der Heilung an Seele und Geist.
Geht es dir nicht schnell genug? Sei gewiss, dass Tempo, das unser HERR vorgegeben hat, ist genau das richtige, damit DU alles verkraften und begreifen kannst. Damit dein Glaube nicht auf dem Schauen von Zeichen und Wundern erwächst, sondern in SEINER Liebe und Geborgenheit gedeihen kann und zum sichtbaren Zeichen erwächst.

Ich verstehe unseren HERRN oft nicht, so manches Mal und gerade auch wieder, frage ich IHN, muss das denn sein? Haben wir nicht genug durchgemacht, muss jetzt ein neuer Schlag sein, der uns die Kraft nimmt? Doch gleichzeitig weiß ich auch, dass nichts zu unserem Schaden geschieht und das auch in Krankheit und neuem Leid ein Mittel zur Heilung und Gesundung von Seele und Geist liegen kann. Nur ergreifen als eine solche Chance sollte ich das was jetzt neu vor uns liegt.

HERR; DU sagst zu Martha und zu mir, du wirst die Herrlichkeit Gottes sehen, wenn du nur glaubst  Du wirst sicher keinen Lazarus erwecken, wobei sicher auch dies möglich wäre, doch bitte, ich glaube dir und ich will dir noch mehr glauben, erwecke mich bitte überall da wo ich noch schlafe, heile überall da, wo noch Wunden sind, heile bitte die Krankheit, die neu über uns gekommen ist, doch bitte so, dass unumstößlich sichtbar ist, dass DU Heilung schenkst.
Ich will DIR vertrauen und hoffe fest darauf, dass DU DICH in dem neuen Leid, dass uns trifft, offenbaren willst zu DEINER Herrlichkeit und zum Wohl unserer Seelen.
AMEN

 

13.

Juli 2010

 

Du krönst das Jahr mit deinem Gut.
Psalm 65,12

Du krönst das Jahr mit deinem Guten.
Du schenkst eine reiche und gute Ernte - die Krönung des ganzen Jahres.

Was Gott werden lässt, das ist super!

Gott hat sich selbst nicht unbezeugt gelassen, hat viel Gutes getan und euch vom Himmel Regen und fruchtbare Zeiten gegeben, hat euch ernährt und eure Herzen mit Freude erfüllt.
Apostelgeschichte 14,17

Gott ist selber Zeuge für sich: Er tut Gutes, vom Himmel gibt er Regen und fruchtbare Zeiten. Er ernährt euch und erfüllt eure Herzen mit Freude.
Aber er zeigte ihnen immer wieder, dass er lebt; denn er hat euch viel Gutes getan. Ihm verdankt ihr den Regen und die guten Ernten; er gibt euch zu essen und macht euch glücklich.

Wenn unsere Herzen mit Freude erfüllt sind über alles Gute - das ist die Krönung! Gott will, dass wir glücklich werden.

Warum ist es so schwer für uns Menschen, Gott als HERRN und Schöpfer dieser Welt und all des Guten anzuerkennen?

Vielleicht, weil diese Anerkennung mit Dankbarkeit verbunden ist? Und mit Abhängigkeit?

Nun, zweifellos sind wir abhängig von Gott, ganz egal wie wir Menschen die „unbekannte Größe“ in unserem Leben bezeichnen wollen.
Doch dies zu erkennen und zu bekennen ist noch mal was ganz anderes.

Wir wollen unabhängig sein, am Besten sollen andere uns dankbar sein und wir wollen uns nicht verpflichtet fühlen.
Dankbarkeit verpflichtet, wir haben das Gefühl dem anderen etwas schuldig zu sein, und in der Regel lassen wir andere spüren, dass sie uns zur Dankbarkeit verpflichtet sind.

Nun, dazu kann ich sagen, Gott ist da anders! Was ER gibt, das gibt ER, ER lässt regnen und Sonne scheinen über allen Menschen. ER sagt nicht :du musst mir jetzt dankbar sein, du musst mir was Gutes tun.

Die Sache mit der Dankbarkeit läuft bei unserem HERRN anders!

Nach dem Erfahren von Vergebung und Segen Gottes werden wir fröhlich. Wir sind voller Jubel und Freude. Diese Freude wollen wir teilen, weil wir voll davon sind.
Und so kommt von ganz allein, aus unserem Inneren, dass unser HERR ja jetzt bewohnt, der Wunsch anderen gutes zu tun, ohne Dankbarkeit dafür zu erwarten.

Gott als unseren HERRN und Schöpfer anzuerkennen, zu erfassen, dass ER uns Gutes tut, auch wenn wir es nicht gleich sehen können, ist eine wunderbare Erfahrung. Und Gott wird uns nicht enttäuschen. ER ist die Liebe und das Leben, alles kommt aus IHM.

Und das zu bekennen ist Freude pur.

Es ist nur ein kleiner Schritt, auch wenn er Überwindung kostet. So lasst uns heute vorbehaltlos Danke sagen unserem HERRN und Schöpfer.

12.

Juli 2010

   

Gott breitet den Himmel aus und geht auf den Wogen des Meers. Er macht den Wagen am Himmel und den Orion und das Siebengestirn und die Sterne des Südens.
Hiob 9,8.9

Gott breitet den Himmel aus und geht auf den Wellen des Meeres. Am Himmel macht er Wagen, Orion, Siebengestirn und die Sterne im Süden.
Er allein hat den Himmel ausgebreitet, ist über die Wogen der Meere geschritten. Den großen Wagen hat er geschaffen, den Orion, das Siebengestirn und auch die Sternbilder des Südens.

Der Himmel - weit. Das Meer - weit. Er hat alle Sterne gemacht. Wie groß und wunderbar ist Gott!

Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit der Schöpfung der Welt ersehen aus seinen Werken, wenn man sie wahrnimmt.
Römer 1,20

Gott, sein Wesen ist unsichtbar - so ist seine Kraft und Gottheit. Seit der Welt-Schöpfung sehen wir sie. Wo? Aus seinen Werken - wenn man sie wahrnimmt.
Gott ist zwar unsichtbar, doch an seinen Werken, der Schöpfung, haben die Menschen seit jeher seine göttliche Macht und Größe sehen und erfahren können. Sie haben also keine Entschuldigung.

Wer sehen kann, soll auch spüren: In allem, was Gott geschaffen hat, gibt er sich zu erkennen.

Manchmal ist es schwer Gott als HERRN und sein Handeln als gerecht anzuerkennen.

Das es doch möglich ist, und zwar selbst im größten Leiden, zeigt uns Hiob.

Gottes Klage ist es, dass die Menschen, die zwar nicht IHN selbst sehen, doch SEINE Werke und Schöpfungskraft jeden Tag erleben und erfahren, sich doch IHM verweigern und IHN nicht anerkennen wollen.

Ich hab mich schon manchmal gefragt, ob GOTT es nicht leid tut, dass ER uns einen freien Willen gegeben hat. Denn wir, die Krönung seiner Schöpfung zerstören diese konsequent.
Meine Antwort ist mir, dass Gott, im Gegensatz zu mir, weiß, was ER tut und warum ER es tut.
Und so freue ich mich einfach darüber, dass ich zu denen gehören darf, denen die Augen für Seine Wunder und Krafttaten geöffnet sind. Ich durfte erkennen, wie, wann und wo Gott in meinem Leben Wunderbares gefügt hat, Leiden zur Lehre hat werden lassen und alles in Freude verwandelt hat.

Auch ich übersehe meinen HERRN noch oft, viel zu oft sehe ich nicht als erstes die Schöpfung meines HERRN sondern eine Last, ein Qual, zuviel oder zu wenig. Doch ich bin froh, dass GOTT mir bisher immer noch einen zweiten Blick gestattet hat.
An manchen Stellen ist dieser zweite Blick noch nicht erfolgt und ich habe noch nicht hingeschauf, auf SEIN Handeln, das mir die vorhandenen Ergebnisse begründet.

HERR, ja DU bist groß und allmächtig. Hiob hast du sehr geplagt, bis heute ist mir nicht wirklich verständlich geworden, was das alles sollte. Manchmal scheint es mir, dass DU Hiob benutzt hast um dem Teufel etwas zu beweisen, manchmal denke ich der Text dient uns dazu um etwas über Demut zu lernen. ...
Doch in der Hauptsache freue ich mich über die Erkenntnis´ Hiobs über Deine Allmacht, Größe und Güte.

Es bleibt dabei HERR, in vielen Dinge verstehe ich DEIN Handeln und Lenken nicht, doch ich will fest darauf vertrauen, dass alles dem Ende dient, dass DU einstmals für diese Welt bereitet hat und das in Herrlichkeit gipfelt – in Deiner Herrlichkeit.
AMEN

 

11.

Juli 2010


David sprach zu Nathan: Ich habe gesündigt gegen den HERRN. Nathan sprach: So hat auch der HERR deine Sünde weggenommen; du wirst nicht sterben.
2.Samuel 12,13

David sagt zu Nathan: Ich habe gegen Gott, den Herrn gesündigt. Nathan sagt: So hat auch Gott deine Sünde weggenommen. Du wirst nicht sterben.
Da bekannte David: »Ich habe gegen den Herrn gesündigt.« Nathan erwiderte: »Der Herr hat dir vergeben, du wirst nicht sterben.

Wie gehe ich mit meiner Sünde um? David bekennt und bereut. So wird er davon frei - für uns ein Vorbild.

Wer im Sohn bleibt, der sündigt nicht; wer sündigt, der hat ihn nicht gesehen und nicht erkannt.
1.Johannes 3,6

Jeder, der im Sohn bleibt, sündigt nicht. Jeder, der sündigt, der sieht ihn nicht und erkennt ihn nicht.
Wer mit Christus verbunden bleibt, der wird nicht länger sündigen. Wer aber weiter sündigt, der weiß nichts von Christus und kennt ihn nicht.

"Im Sohn bleiben" bedeutet: Bei Jesus und seiner Lehre bleiben. So deutlich sagt es Johannes: Sündigen ist Blindsein für Jesus.

Was für ein Kampf geht diesem Erkennen voraus!

Ich meine damit nicht nur David, sondern einen jeden dem der Sieg über die Sünde zuteil wird.
Dieser Sieg ist etwas was wir durch Gnade erfahren dürfen, doch geht ihm etwas voraus, was viele Menschen scheuen, und zwar die Auseinandersetzung mit sich selbst und mit der eigenen Schuld.!

Dies ist ein aussichtsloser Kampf, wenn wir unseren HERRN nicht mit im Boot haben, ein Kampf, an dem wir zerbrechen müssten, den wir nicht siegreich bestreiten können, wir müssten uns selbst bekämpfen.

Den Sieg über uns selbst können wir nur mit Gott und durch Jesus, der den Tod und die Sünde besiegt hat, erringen.

Und auch mit Jesus an unserer Seite ist der Kampf kein einfacher, solange wir uns nicht demütig beugen unter die Allmacht unseres HERRN.

Die Sünde schlechthin ist das Aufbegehren gegen Gott, das Meinen, IHM nichts schuldig zu sein, alles allein zu können und zu schaffen. Das ist Missachtung Gottes und hat zur Folge, dass wir SEINE lebenschenkenden Gebote ebenfalls missachten. So gelangen Lüge, Betrug, Begehren, unrechtes Aneignen, Mord, böse Gedanken und alles Schlechte in unserem Leben auf die Siegerseite und zerstören uns.

David hatte großes Glück einen Nathan zu haben. Ich wünsche uns allen einen Nathan zur Seite, der uns wachrüttelt und uns deutlich und ohne Umschweife sagt, wenn wir SEINEN Weg verlassen haben und der Umkehr bedürfen.

Einen solchen Menschen und noch größeren haben wir in Jesus. ER vermag die Sünden unseres Lebens aufzudecken, ER kann uns zur Demut führen und zu ehrlichem Bekennen, ohne uns dabei fertig zu machen und in Grund und Boden zu schimpfen. SEINE liebevolle Hand schenkt uns gleichzeitig Trost und Liebe, in Seinem Erbarmen finden wir Gnade, denn ER hat die Strafe, die uns zusteht auf sich genommen, ER ist in den Tod gegangen, die einzig angemessene Möglichkeit zur Tilgung unserer Schuld vor Gott.

Und ja, sind wir einmal eins mit Jesus, dann sind wir der Sünde abgestorben. Der Sünde, unseren HERRN und Gott zu missachten und selbst HERR sein zu wollen.
Wenn Jesus HERR ist in unserem Leben, dann wollen wir IHM folgen, IHM nahe sein, SEINE Liebe und Gnade sind Begleiter, die wir nicht missen wollen.
So ist unser Streben ganz ausgerichtet auf den HERRN und nicht auf uns selbst.

Oh doch, wir machen Fehler, wir verletzen Menschen, wir haben noch immer Ziele, die wir erreichen wollen, und nicht immer deckt sich der Weg den wir einschlagen mit dem Wort unseres HERRN. Doch eines haben wir, den Heiligen Geist, unsere Richtschnur, unser Wegweiser, unsere Alarmglocke, die dann oft sehr eindringlich Signal gibt, wenn es in die falsche Richtung geht.

Ein Erkennen, dass wir wieder gesündigt haben, uns gegen unseren HERRN aufgelehnt haben, ist immer wieder und zunehmend schmerzlicher, denn wir verabscheuen die Sünde, wir können sie nicht stehen lassen. Wir bedürfen neuer Zuwendung zum HERRN und vom HERRN, wir beugen uns neu vor unserem HERRN und hoffen und bitten um seine Gnade und Vergebung und in Jesus Christus, in den wir eingepflanzt sind, wird uns dies zuteil.

Es ist ein Wachsen hin zum HERRN, wir sind nicht der HERR; wir sind in IHM und ER in uns und so füllt ER uns zunehmend aus und wir sterben der Sünde ab und können sie nicht in unserem Leben dulden und mit Gottes Hilfe können wir ihr wiederstehen.

HERR hab Dank dafür, HERR, ich vertraue DIR ganz, DU machst mich heil und verdammst die Sünde aus meinem Leben, Denken und Handeln, Ganz zu DIR hin darf ich wachsen. Mit immer neuer Schuld komme ich zu dir, doch DU schenkst mir DEINE Vergebung und Gnade alle Tage neu.
Hab Dank dafür.
AMEN

10.

Juli 2010

    

Der HERR ist des Armen Schutz, ein Schutz in Zeiten der Not.
Psalm 9,10

Gott ist für die Armen ein Schutz. Wann? In den Not-Zeiten.
Die Unterdrückten finden bei Gott Zuflucht. In schwerer Zeit beschützt er sie.

Not-Zeiten sind Zeiten, in denen Menschen Unrecht leiden - meist weil andere ungerecht sind. Aber Gott ist gerecht und so schützt er. Folge seiner Weisung!

Selig seid ihr Armen; denn das Reich Gottes ist euer.
Lukas 6,20

Selig ihr Armen. Denn das Reich Gottes ist für euch.
Glücklich seid ihr Armen, denn euch gehört die neue Welt Gottes.

Jesus predigt das. Reich Gottes - was ist das? Wenn äußere oder innere Not liebevoll ausgeglichen wird.

Armut! Ein großer Begriff.

Armut bezeichnet primär den Mangel an lebenswichtigen Gütern (beispielsweise Nahrung, Obdach, Kleidung), im weiteren und übertragenen Sinn allgemein einen Mangel. (Wikipedia)

„Armut auf absolutem Niveau ist Leben am äußersten Rand der Existenz. Die absolut Armen sind Menschen, die unter schlimmen Entbehrungen und in einem Zustand von Verwahrlosung und Entwürdigung ums Überleben kämpfen, der unsere durch intellektuelle Phantasie und privilegierte Verhältnisse geprägte Vorstellungskraft übersteigt. (R. S. McNamara)

Wer ist arm? Ist die Betrachtung darüber, zumindest in unserer Heimat, nicht sehr subjektiv?

Nein, ich will auf keinen Fall die vorhandene Armut in unserer Welt in Frage stellen. Dass Menschen solch unsagbare Not leiden, (ver-)hungern und (ver-)dursten ist unleugbare Wahrheit

Dennoch ist das Empfinden von Armut und das Wahrnehmen nicht statistisch erfassbar.

Es ist sogar real, dass ein gut situierter Europäer sich ärmer fühlt als eine Mutter in der dritten Welt, die nicht weiß, was ihre Kinder heute essen sollen, weil sie nichts hat.

Woran liegt das?
Gefühlte Armut resultiert aus dem Empfinden eines Mangels. Die Not darüber ist jedoch bei jemandem der die Ursache des Mangels nicht kennt wesentlich größer als bei jemandem der weiß, was ihm fehlt, auch wenn er vielleicht nicht weiß, wie er den Mangel beheben kann.

Nein, ich ziehe die Not nicht vor, ich bin froh, dass ich in einem so reichen Land leben darf. Aber noch glücklicher bin ich darüber, dass Gott meinen Mangel behoben hat.

Früher war ich arm,  und außerdem arm dran, ich wusste nicht was mir fehlte und alles war zu wenig:
es war zu wenig Geld, zu wenig Freunde, zu wenig Freude, zu wenig Liebe, zu wenig Familie, zu wenig zu wenig zu wenig. Nichts hat mich befriedigen können.
Ein Zustand rastloser Unruhe, immer im Versuchen, diesen oder jenen Mangel zu beheben, oder zu ersäufen und nicht wahrnehmen zu wollen. Kein innerer Frieden, keine Ruhe, nur Leere. Nichts, nicht einmal ein voller Bauch konnte diese Leere ausfüllen.

Heute bin ich reich! Nein, real gerechnet habe ich nicht mehr als damals. Vielleicht sogar weniger. Doch diese Leere, die mich umtrieb und traurig machte, diese Leere ist ausgefüllt mit Freude und Dankbarkeit, mit Liebe, mit Jubel, mit Lob, mit allem was mein Herz je begehrt hat.

Wie ich das geschafft habe? Ich habe das gar nicht geschafft. Gott hat das in mir bewirkt und zwar einfach aus Gnade..
Ich bin mir schon reichlich dumm vorgekommen, als ich begriff, dass all das was ich jahrelang suchte, die ganze Zeit da war, und ich es nicht haben wollte, denn es erschien mir dumm, auf etwas so unsichtbares und damit unreales zu bauen wie auf einen Gott, der mir weiß machen will, dass meine Not nicht sein müsste, mir aber nicht mit einem dicken Konto und der Erfüllung meiner Wünsche entgegenkommen wollte.

Ich weiß nicht, warum Gott die ganze Zeit, in der ich IHN mit Füßen trat und mit Nichtachtung strafte bei mir geblieben ist, ich weiß nur, dass ER da war und gewartet hat. Und dann kam die Zeit, in der ich begriff.
Nein, nicht von heute auf morgen oder von jetzt auf gleich, Gott wusste, dass die Holzhammermethode bei mir nicht funktioniert hätte. Langsam, sanft und liebevoll hat ER mir die Augen geöffnet für den Reichtum SEINER Gnade, in der ich lebe und beborgen bin.

Er lehrte mich die Welt mit anderen Augen zu sehen, zu sehen mit den Augen einer Mutter, die manchmal nicht weiß, was sie morgen kochen soll, die jedoch weiß, dass es ganz sicher eine Lösung geben wird, weil sie von Gott geliebt und versorgt ist.

Nein, Hunger leiden muss ich nicht mehr, und es ist an der Zeit meinen Reichtum zu teilen. HERR hab Dank dafür, dass DU mich soo reich beschenkt hast in deiner Gnade und Liebe zu mir. Danke dass du mir meine Missachtung und Abwehr verziehen hast und dass ich mich heute Dein Kind heißen darf.
Schenke du mir einen offenen Geist, dass ich sehe wo ich Not lindern kann und schenke mir einen gebenden Geist, der bereit ist zu teilen in allem was ich von dir bekommen habe. Besiege meine Selbstsucht, die noch immer mehr haben als geben will. Lehre mich, denn der wahre Reichtum bist DU. DU allein!
AMEN


Jakobus 2,5
Hört mir gut zu, liebe Brüder und Schwestern: Hat Gott nicht gerade die erwählt, die vor der Welt arm sind? Sie sollen im Glauben reich werden, und Gott wird sie in seine neue Welt aufnehmen, die er allen zugesagt hat, die ihn lieben.

Matthäus 5,3
Glücklich sind, die erkennen, wie arm sie vor Gott sind, denn ihnen gehört die neue Welt Gottes.

09.

Juli 2010

 

Des Priesters Lippen sollen die Lehre bewahren, dass man aus seinem Munde Weisung suche; denn er ist ein Bote des HERRN.
Maleachi 2,7

Die Lippen vom Priester sollen die Lehre bewahren. Grund: Er ist ein Bote Gottes. Ziel: Aus seinem Mund sucht man Weisung.
Ein Priester soll den Israeliten zeigen, wie man mich, den Herrn, erkennt. Er soll ihnen meine Weisungen weitergeben, denn ich, der allmächtige Gott, habe ihn zu meinem Boten ernannt.

Das sagt Maleachi, der letzte Prophet im Alten Testament. Wenn der Priester Gottes reine Lehre bewahrt, dann wird Gottes Volk vor vielem Schaden bewahrt.

Wenn einer spricht, dann Worte Gottes; wenn einer dient, dann aus der Kraft, die Gott ihm schenkt, damit in allen Dingen Gott verherrlicht werde durch Jesus Christus.
1.Petrus 4,11

Jemand spricht - dann Gottes Wort. Jemand dient - dann aus der Kraft, die Gott schenkt. Ziel: In allen Dingen soll durch Jesus Christus Gott verherrlicht werden.
Bist du dazu berufen, vor der Gemeinde zu reden, dann soll Gott durch dich sprechen. Hat jemand in der Gemeinde die Aufgabe übernommen, anderen Menschen zu helfen, dann arbeite er in der Kraft, die Gott ihm gibt. So ehren wir Gott mit allem, was wir sind und haben. Jesus Christus hat uns dies ermöglicht. Gott gehört alle Ehre und alle Macht für immer und ewig. Amen.

Gott scheint durch dein Wort und deine Tat durch: das hilft anderen Menschen.

Priester sollen – schreibt Maleachi!

Nun haben wir Durchschnittsmenschen ja in der Regel nicht viel von einem Priester.

Priester sind (nach Definition) durch Weihe in den Dienst Christi berufene Gläubige, die nach der Weihe auf besondere Art und Weise mit Jesus verbunden sind, mit entsprechendem Wissen um das Wort Gottes, befähigt zur Auslegung durch den Heiligen Geist.

Was geht uns also dieses Wort an?

Auch wenn ich im Seinem Wort keine direkte Formulierung gefunden habe, die mir sagt, ich sei ein Priester, so finden wir sehr viele Stellen, in denen es um unsere Berufung geht.
Wenn GOTT ruft, so ruft er in einen Dienst.

Wenn wir aber in Seinen Dienst berufen sind, so ist damit auch der Auftrag verbunden IHN in diesem Dienst zu verherrlichen.
So sind wir im Grunde doch Priester, berufen durch Jesus Christus zur Verkündung des Evangeliums und zur Verherrlichung SEINES Namens.

Wobei mir der Begriff Jünger, Nachfolger oder Diener eher zusagt.
Warum?
Vermutlich eben weil ich mich so ein wenig um die Verkündung herumlavieren kann. Ich mag nicht reden, vor allem nicht vor vielen. Darum bin ich auch nicht Priester oder Pastorin geworden, sondern Altenpflegerin. Mir liegt das Füßewaschen, Dienen eher.

Doch genau hier liegt die Verbindung.

Jesus ist DER Hoheprieser und Diener unseres HERRN in einem in allem. Als seine Nachfolgerin, wenn auch mit vielen Defiziten, bin auch ich berufen SEIN Wort zu verkünden, seine Botschaft an die Menschen, mit denen ich durch Arbeit oder Freizeit verbunden bin, weiterzugeben.

Der einzig wahre Priester, der den Anspruch Gottes in vollkommener Weise erfüllt hat ist Jesus.

Gerade in der heutigen Zeit, wo die Medien noch vor kurzem durchzogen waren, von Berichten über massive Fehltritte von Priestern und in SEIN Amt berufene Menschen, fällt dieser Umstand besonders auf.

Ein Priester ist nicht nur aufgefordert mit seinen Lippen das Wort zu bewahren, sondern auch sein Handeln muss dem entsprechen, sonst ist der Titel nur Hohn.

Beten wir für unsere Priester, Bischöfe, Dekane, Diakone und Ältesten in der Gemeinde, dass sie nicht irre gehen und dass unser HERR sie bewahre in ihrem Dienst, dass sie IHN verherrlichen und verkünden mit Worten und Taten.
Bitten wir unseren HERRN für unser eigenes Tun, dass wir selbst nicht beitragen zum Misstrauen gegen Gott und SEIN Heiliges Wort.
Möge an uns erkennbar sein die Liebe des HERRN und ER helfe uns in unserem Dienst, dass wir eine Freude und ein Segen im HERRN seien, denen welchen wir gegenübertreten.

Und bitten wir um Vergebung für alle die, die im Dienst für unseren HERRN fehlgegangen sind und sich schuldig gemacht haben an ihren Anvertrauten, denn wir sind derer selbst einer. Und bitten wir um Heilung für alle die, die durch unsere Schuld verletzt worden sind und die irre gegangen sind durch unser Fehlverhalten.

„Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein“

Und Jesus, welcher der ohne Sünde ist, hat den Stein nicht geworfen! Und ER ist der einzige bis heute, der ohne Schuld vor Gott steht, der keiner Vergebung bedarf!

 

08.

Juli 2010

 

Die Barmherzigkeit des HERRN hat noch kein Ende, sondern sie ist alle Morgen neu.
Klagelieder 3,22-23

Ja, die Gnadenerweise des HERRN sind nicht zu Ende, ja, sein Erbarmen hört nicht auf, es ist jeden Morgen neu. Groß ist deine Treue
Die Güte des Herrn hat kein Ende, sein Erbarmen hört niemals auf, es ist jeden Morgen neu! Groß ist deine Treue, o Herr!

Wir alle machen Fehler. Immer wieder geht etwas schief. Jeder Tag beginnt mit einem neuen Morgen. Wir haben jeden Tag die Chance, neu anzufangen.

Seine Barmherzigkeit währt von Geschlecht zu Geschlecht bei denen, die ihn fürchten.
Lukas 1,50

Seine Barmherzigkeit dauert von Generation zu Generation bei denen, die Achtung vor ihm haben.
Die Barmherzigkeit des Herrn bleibt für immer und ewig, sie gilt allen Menschen, die ihn ehren.

Gottes weites Herz, sein Mitgefühl und seine Liebe für uns sind wie ein Ring: ohne Anfang und ohne Ende.

Wie verschieden doch eine und der selbe Vers übersetzt werden können und wie sich dadurch doch die Bedeutung für den Einzelnen wandeln kann.

Barmherzigkeit Gottes ist Thema der heutigen Verse. Die Frage, die auftaucht ist, wielange und wem gilt sie

Noch kein Ende – nicht zu Ende – hat kein Ende !

Währt von Geschlecht zu Geschlecht – dauert von Generation zu Generation – bleibt für immer und ewig

Was bedeutet das für mich – für dich?

Noch kein Ende – will uns doch sagen, dass es ein Ende gibt und damit weist sein Wort auf das Ende hin, dass kommen wird.
Dieses Ende wird allen gelten, wenn einmal der letzte Morgen anbricht. Dann ist die Frage, wo stehen wir? Unter dem Segen unseres HERRN und eingebunden in seine Liebe und Gnade, wissend, dass wir uns zu IHM wandten, solange seine Barmherzigkeit galt und nun sind wir eingebunden in SEINE Liebe und Gnade auf immer? Oder haben wir den richtigen Zeitpunkt verpasst? Das wäre wirklich fatal!

Nicht zu Ende – auch hier schwingt das drohende oder aber erhoffte Ende dieser Welt mit. Die Frage ist was ist das Ende für uns? Bedrohlich? Oder doch Freude?

Hat kein Ende – die Barmherzigkeit unseres Gottes ist unendlich groß. Hier bekommt Ende eine andere Bedeutung.
Unendlich groß ist die Barmherzigkeit unseres HERRN, keiner braucht sich zu fürchten, mit seiner Schuld vor den HERRN zu treten, in der Angst, dass Gottes Barmherzigkeit nicht ausreichen könnte. Sie reicht aus.

Und solange Gott mit jedem Morgen einen neuen Anfang schenkt dürfen wir ihn auch nutzen – am besten unter seinem Segen, in Seiner Gnade und mit Seiner Vergebung.

Wo unser HERR Barmherzigkeit walten lässt und Vergebung schenkt, da ist das Alte vergangen und alles ist neu.

Das ist so wunderbar. HERR, ich danke Dir für Deine Gnade und Barmherzigkeit, DU bist so unfassbar gütig und liebevoll. DU hast mir eine Freude geschenkt, die mich strahlen lässt in Deinem Licht, und kein Dunkel meiner Vergangenheit kann DEINEN Schein vermindern, denn in Deiner Barmherzigkeit und Gnade hast DU es ausgelöscht!

DU bist der HERR, schenke diese Freude und Gewissheit allen die zu DIR kommen, sich vor DIR beugen und um Deine Gnade bitten, DU bist der barmherzige Gott, der die Sünde verzeiht und das Unrecht vergibt !

 Hab Dank, dass DU in deine Gnade und Deinen Segen auch unsere  Familien einschließt, so wie wir in den Segen und deine Liebe eingeschlossen war en und sind durch das vertrauensvolle Gebet unserer Familien nach Geschlecht und im Glauben.
Danke, dass DU mich das Fürchten gelehrt hast und ich dich als HERRN aller Dinge kennen, anerkennen und ehren darf. Hilf mir Dich und Deine Schöpfung noch mehr zu achten und zu lieben und zu schützen.
AMEN

 

07.

Juli 2010

 

Der Gott des Himmels wird ein Reich aufrichten, das nimmermehr zerstört wird.
Daniel 2,44

Und in den Tagen dieser Könige wird der Gott des Himmels ein Königreich aufrichten, das ewig nicht zerstört werden wird.
Noch während die Könige dieses Reiches an der Macht sind, wird der Gott des Himmels sein Reich aufbauen, das nie zugrunde geht

Wie sieht Gottes ewiges Reich aus? Können wir uns das vorstellen? Nein, Gottes Reich ist anders als wir Menschen denken.
 

Bemüht euch desto mehr, eure Berufung und Erwählung festzumachen. Denn wenn ihr dies tut, werdet ihr nicht straucheln und so wird euch reichlich gewährt werden der Eingang in das ewige Reich unseres Herrn und Heilands Jesus Christus.
2.Petrus 1,10-11

Strengt euch an, euren Glauben zu leben. Dann werdet ihr mit sicheren Schritten in das Himmelreich eintreten.
Deshalb sollt ihr euch mit aller Kraft in dem bewähren, wozu Gott euch berufen und auserwählt hat. Dann werdet ihr nicht vom richtigen Weg abkommen, und die Tür zur ewigen Welt unseres Herrn und Retters Jesus Christus wird euch weit offen stehen

Wir sind Teil von Gottes Reich. Wir bauen auch selbst mit daran. So sind wir lebendige Steine und Bewohner von Gottes Reich.

Gott wird ein Königreich aufrichten – und es ist schon!

Das Königreich unseres HERRN existiert bereits, es ist das Reich der Liebe und Mitmenschlichkeit, geboren aus dem Sterben unseres HERRN Jesus. Seine Bewohner glauben an den EINEN Gott (Vater – Sohn – Heiliger Geist).

Dieses Reich, dass wir nicht mit den Augen sehen, mit den Händen anfassen, auf der Landkarte abstecken können, dieses Reich währt ewig.

Mag es heute noch in Kinderschuhen stecken, so wird es doch einst das EINE Reich sein, in dem Gott seine Kinder weise, gerecht und liebevoll regiert.

Ich schätze mich glücklich, Bewohner dieses Reiches zu sein, auch wenn ich an seinen Grenzen oft strauchele. Ich darf ja wissen, dass Gottes Reich einstmals seine Grenzen verlieren wird, weil es die Welt umfassen wird und alles Böse und Schlechte in Ewigkeit verdammt sein wird.

So will ich nach Petrus´ Empfehlung allezeit meinen HERRN suchen und in Seiner Berufung leben, in Seinem Wort bleiben und darf so gewiss sein, dass Gott mich nicht straucheln und nicht fallen lässt. Und einstmals darf ich am Tisch meines HERRN sitzen und muss nicht mehr fort von dort.

HERR hab Dank, dass DU meine Sorgen, Ängste und Nöte in Deiner mächtigen Hand hast, so dass sie mich nicht belasten müssen. Ich weiß mich bei DIR gut aufgehoben und ich darf als Dein Kind an Deinem ewigen Reich mitbauen.
Hilf mir, dass ich ein fleißiger Arbeiter bin.
AMEN

 

06.

Juli 2010

 

Wahrlich, es hat Israel keine andere Hilfe als am HERRN, unserm Gott.
Jeremia 3,23

Das ist wahr: Israel hat keine andere Hilfe - nur Gott, unseren Herrn.
Es ist wahr: Die Götter, zu denen wir auf den Hügeln laut geschrien haben, helfen uns nicht. Nur bei dir, Herr, dem Gott Israels, finden wir Rettung!

Der Prophet Jeremia klagt über sein Volk. Es ist Gott untreu geworden. Er ruft in Erinnerung, dass Gott der einzige Gott ist. Er ist immer für sein Volk da.

Von seiner Fülle haben wir alle genommen Gnade um Gnade.
Johannes 1,16

Er ist voll von Gnade und Güte. Aus dieser Fülle bekommen wir alle genug zum Leben.
Aus seinem göttlichen Reichtum hat er uns immer und immer wieder mit seiner grenzenlosen Liebe beschenkt.

Das sagt Johannes der Täufer über Jesus.

Ja, das ist wahr! Und dieses Wort gilt nicht allein für Israel!

Viele sehen dies noch nicht, doch einstmals werden sich alle Knie beugen vor unserem HERRN und alle werden es wissen:

Es gibt keine andere Hilfe als allein unseren HERRN und Gott. Und ja, aus Seinem göttlichen Reichtum schenkt ER uns immer wieder alles was wir zum Leben benötigen.

Manchmal scheint es, dass einige Länder größeren Reichtum geschenkt bekommen. Doch Vorsicht, dies ist nicht allein ein Zeichen besonderen Segens!
Wir sind zugleich mit einer ungleich höheren Verantwortung betraut. Das was wir nicht zum Leben brauchen, gehört weder gebunkert noch verschwendet!

So wie wir in Fülle bekommen haben, so wollen wir diese Fülle doch weitergeben an die, die der HERR unserer Verantwortung unterstellt hat.

Es ist nicht so, dass in den ärmeren Ländern weniger Segen unseres HERRN ist, vielmehr leiden viele Menschen unter der Habgier weniger.

So lasst uns heute und in Zukunft schauen, wo unser Überfluss die Not unserer Mitmenschen lindern kann, denn Gott hat uns seine Schöpfung anvertraut.

Und wem viel anvertraut wird, von dem wird auch viel gefordert. So wollen wir gute Haushalter unseres HERRN sein.

HERR, schenke DU dazu ein offenes Herz und offene Hände. Hände, die bereit sind zu geben und nicht nur zu nehmen.
AMEN

 

05.

Juli 2010

 

Ich will euch mehr Gutes tun als je zuvor, und ihr sollt erfahren, dass ich der HERR bin.
Hesekiel 36,11

Ich will euch noch mehr Gutes tun als früher, und ihr sollt erfahren, dass ich Gott bin.
Menschen und Tiere werden sich vermehren, stärker als je zuvor. Dann werdet ihr bewohnt sein wie in früheren Zeiten, und ich werde euch so viel Gutes erweisen wie nie zuvor. So werdet ihr erkennen, dass ich der Herr bin.

Was war zuerst da: Unser Glaube oder Gottes Liebe?

Durch Christus Jesus seid ihr in allen Stücken reich gemacht.
1.Korinther 1,5

Jesus Christus macht euch reich an Erkenntnis und Weisheit.
Durch ihn seid ihr in allem reich geworden, er hat euch in reichem Maß befähigt, seine Botschaft zu verkünden und zu verstehen.

Wir leben unseren Glauben. Darum können wir erkennen, was wirklich wichtig ist in unserem Leben. Wir können auch unterscheiden zwischen Gutem und Bösem. Wahrer Reichtum ist nicht das Geld oder Besitz.

Durch die fürsorgende Liebe einer Mutter zu ihrem Kind erwächst Vertrauen.
Das Kind weiß dass seine Mutter da ist und es geliebt ist. Dennoch wird es auf dem Weg zum Erwachsen werden Fehler machen – und zwar viele, große und kleine.

Alle werden die Mutter enttäuschen, traurig machen, wahrscheinlich auch zornig. Strafen wird nötig werden, um dem Kind begreiflich zu machen, wenn es sich auf dem falschen Weg befindet und Worte es nicht zurecht bringen können.

Über alledem wird aber die Liebe der Mutter zu ihrem Kind nicht versiegen oder verschwinden.

So habe ich unseren HERRN kennengelernt, wie eine Mutter, die ihr Kind liebevoll und doch zum Teil mit großer Strenge erzieht.
Ich war ein rebellisches Kind, das so einige Erziehungsmaßregeln über sich ergehen lassen musste.
Doch am Ende stand genau dieses Wort aus Hesekiel.
Heute, wo ich mein Leben unserem HERRN übergeben habe und IHM vorbehaltlos folgen will, überschüttet ER mich mit Seiner Güte und Liebe. Ich erlebe sie leibhaftig und darf sie in vollen Zügen genießen.

Wie hat der HERR mir diesen Reichtum geschenkt? Durch unseren HERRN Jesus, durch dessen Leiden und Sterben ER mir die Augen geöffnet hat über mein Leben und meine Schuld, durch dessen Tod mir neues Leben zuteil wurde.

JA, mit ganzem Herzen kann ich sagen: Er hat mich in allen Stücken reich gemacht.

Dafür lobe ich meinen HERRN.
AMEN

 

04.

Juli 2010

  

HERR, du bist meine Stärke und Kraft und meine Zuflucht in der Not!
Jeremia 16,19

Gott, du bist meine Stärke und Kraft und meine Rettung in der Not!
Herr, du bist meine Stärke und mein Schutz! In der Bedrängnis fliehe ich zu dir.

Wie eine Burg auf einem hohen Berg - so ist Gott. Zu ihm können wir fliehen. Bei ihm finden wir Sicherheit.

Paulus schreibt: Wir sind von allen Seiten bedrängt, aber wir ängstigen uns nicht. Uns ist bange, aber wir verzagen nicht.
2.Korinther 4,8

Paulus schreibt: Wir werden von allen Seiten in die Enge getrieben, aber wir haben keine Angst. Wir wissen nicht weiter, aber wir verzweifeln nicht.
Die Schwierigkeiten bedrängen uns von allen Seiten, und doch werden wir nicht von ihnen überwältigt. Wir sind oft ratlos, aber nie verzweifelt.

Auch wenn eine Burg von allen Seiten umstellt ist, bietet sie Schutz vor Feinden. So ist es mit Gott. Bei ihm sind wir gut aufgehoben. Zu ihm können wir immer kommen.

HERR, diesem Deinem Wort will ich vertrauen und mich daran halten.

Manchmal ist das sehr schwer. Ich weiß nicht, wie ich mit einigen Situationen umgehen soll. Ich hänge in der Luft und weiß nicht welche Entscheidung DU von mir erwartest.

Ich fühle mich bedrängt, nein ich werde bedrängt eine Richtung einzuschlagen, die ich nicht will. Doch ich nehme Deinen Willen nicht wahr, ich weiß nicht, was DU für mich vorgesehen hast!

Soll ich mich der Erwartung aus meiner Umgebung beugen? Damit würde sich alles verändern, ich könnte meinen Dienst nicht mehr tun wie bisher!? Oder ist diese Veränderung Dein Wille? Hast DU einen anderen Platz für mich? Oder soll ich mich gegen die Forderung behaupten, standhaft bleiben und alles so lassen wie´s ist?

HERR doch in all diese Not hinein darf ich wissen, dass DU meine Kraftquelle, ja mein Leben bist, dass ich von DIR alles erwarten darf und DU mich tragen wirst, ganz egal was nun kommen wird.
In all meiner Sorge und Angst bin ich mir dessen gewiss und so brauche ich mich nicht zu fürchten. DU wirst bei mir sein, egal was kommen wird. Das macht mich froh.

AMEN

03.

Juli 2010

 

Deine Hand hat mich gemacht und bereitet; unterweise mich, dass ich deine Gebote lerne.
Psalm 119,73

Deine Hand hat mich gemacht und geformt. Unterrichte mich, damit ich deine Gebote lerne.
Herr, mein Schöpfer! Du hast mir das Leben gegeben. Schenke mir nun auch die Einsicht, die ich brauche, um nach deinen Geboten zu leben!

Durch Gott sind wir geschaffen. Gott hat uns auch gesagt, wie wir unser Leben gestalten können. Von ihm können wir lernen, unsere Mitmenschen zu respektieren.

Christus spricht: Bleibt in mir und ich in euch. Wie die Rebe keine Frucht bringen kann aus sich selbst, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht in mir bleibt.
Johannes 15,4

Christus spricht: Bleibt in mir und ich in euch. Wenn die Rebe nicht am Weinstock bleibt, kann sie aus sich selbst keine Früchte bringen. So ist es auch mit euch, wenn ihr nicht bei mir bleibt.
Bleibt fest mit mir verbunden, und ich werde ebenso mit euch verbunden bleiben! Denn so wie eine Rebe nur am Weinstock Früchte tragen kann, so werdet auch ihr nur Frucht bringen, wenn ihr mit mir verbunden bleibt.

Ein Bild aus der Landwirtschaft: Jesus ist der Weinstock. Von ihm kommt alle Kraft, die wir zum Leben brauchen. Welche Früchte können wir bringen?

Das eine ist das Erkennen wer uns gemacht hat, vorher noch, das wir gemacht sind und nicht aus uns selbst leben.

Das andere ist die Bereitschaft, uns formen zu lassen zu dem, was Gott für uns vorgesehen hat.

Das eine folgt aus dem anderen, und doch geht es nicht ohne Hilfe.

Die Bereitschaft mich umgestalten zu lassen, die Bereitschaft in Gottes Schule zu gehen, setzt voraus, dass ich mir meiner Unvollkommenheit bewusst bin und dass ich tatsächlich bereit bin, die Herausforderungen einer Schule auf mich zu nehmen.

Eine Schule ist kein Spielplatz, sondern etwas was uns herausfordert und an unsere Grenzen bringt. Schule dient dazu, zu lernen und unserem Platz im Leben zu finden.
Gottes Schule ist noch weniger ein Spielplatz, sie ist das Leben. Wenn Gott uns in seine Schule ruft und wir ja sagen, dann bedeutet das, dass wir neu bereit sein sollen um zu lernen, unsere Irrtümer zu überdenken, unsere Fehler zu bekennen, Sein Notensystem anzuerkennen und seine Nachhilfestunden als Hilfe nicht als Last anzunehmen.

Das alles ist sehr schwer. Ohne Jesus könnte ich das nicht. Wieso geht es mit Jesus?

Jesus ist der, der die Konsequenzen meiner schlechten Noten auf sich genommen hat, Er hat das Zeugnis der Grundschule gelöscht und ich darf am Gymnasium neu anfangen und nicht allein Kraft meiner Wassersuppe, sondern durch die Verbundenheit mit IHM. Ohne IHN würde ich an den Anforderung der höheren Schule scheitern, doch mit IHM kann und darf ich lernen und begreifen, annehmen und weitergeben.
Ich darf in Seinem Segen leben.

HERR; hab Dank, dass DU mein Lehrer bist. Verzeih mir, dass ich oft unkonzentriert und zappelig bin und nicht zu höre, hab Dank für deine Geduld, die weit über die hinausgeht, die die meisten Lehrer an den Tag legen.
Hab Dank für jede Nahchilfestunde, so mühsam sie auch sein mag, denn sie bringt mich näher zu DIR, verzeih mir mein Murren, wenn ich nachsitzen muss, ich weiß ja, dass es zu meinem Besten dient.

Hab Dank HERR; dass ich mit dir verbunden sein darf, dass DU mich eingepfropft hast in Deinen ewigen Weinstock.
AMEN

02.

Juli 2010

   

Du musst innewerden und erfahren, was es für Jammer und Herzeleid bringt, den HERRN, deinen Gott, zu verlassen und ihn nicht zu fürchten.
Jeremia 2,19

Du musst dich selbst erkennen und erfahren: Es ist schlimm und bitter, wenn du Gott verlässt und ihn nicht mehr achtest.
Deine eigene Bosheit wird dich strafen, deine Untreue bringt dich zu Fall: Erkenne doch, wie schmerzlich und bitter es ist, dass du mich, den Herrn, deinen Gott, verlassen hast und mir keine Ehrfurcht mehr erweist. Das sage ich, der allmächtige Herr und Gott.

Treue und Vertrauen gehören zusammen. Wenn wir das verletzen, tut es im Herzen weh und bringt großes Unglück.

Sie sprachen zu Petrus: Bist du nicht einer seiner Jünger? Er leugnete und sprach: Ich bin's nicht. Spricht einer von den Knechten des Hohenpriesters: Sah ich dich nicht im Garten bei ihm? Da leugnete Petrus abermals, und alsbald krähte der Hahn.
Johannes 18,25-26.27

Die Diener des Hohenpriesters sprachen zu Petrus: Bist du nicht einer von Jesu Jüngern? Er stritt das ab: Nein, ich bin es nicht. Wieder sagte einer von den Knechten des Hohenpriesters: Habe ich dich nicht im Garten bei ihm gesehen? Da sagte Petrus wieder: Nein! Kurz danach krähte der Hahn.
Petrus stand noch immer am Feuer und wärmte sich. Da fragte ihn jemand: »Bist du nicht auch einer von seinen Jüngern?« »Nein, ich bin es nicht«, widersprach er. Aber ein Diener des Hohenpriesters, ein Verwandter des Mannes, dem Petrus das Ohr abgehauen hatte, meinte: »Ich habe dich doch im Garten bei ihm gesehen!« Wieder stritt Petrus ab, Jesus zu kennen. Und im selben Augenblick krähte ein Hahn.

Petrus erkennt: Ich habe die Treue zu Jesus zerbrochen. Er weint. Grund: Er hat seine Freundschaft verraten. Das tut sehr weh.

Schade eigentlich, dass wir erst erfahren müssen, was Gottesferne für uns bedeutet.

Doch es ist so. Gott hat recht. Wenn wir nicht erfahren, wie schmerzlich es ist ohne Gott zu leben, dann würden wir wohl nie zu unserem HERRN finden.

Ich danke Gott dafür, dass ER mich im Leben hat erfahren lassen, was Gottesferne und Untreue zu IHM für Folgen haben. Ich durfte umkehren und ER hat sich neu zu mir bekannt.

Ich bitte Gott für all die, die IHN noch nicht als ihren HERRN erkannt haben, dass ER sie in seiner Liebe auf den rechten Weg führen möge.

Und ich bitte unseren HERRN für all diejenigen, die von seinem Weg abgewichen sind, so wie ich selbst einst, dass ER ihre Herzen in Liebe anrühre und ihnen die Möglichkeit zur Umkehr schenkt, so wie ER Petrus die Augen öffnete und ihm neues Leben schenkte, mit einem Herzen, dass alles von IHM erwartet.
AMEN

 

01.

Juli 2010

  

Ich bin der HERR, dein Gott, der dich lehrt, was dir hilft, und dich leitet auf dem Wege, den du gehst.
Jesaja 48,17
 

Ich bin dein Herr und dein Gott. Ich zeige dir Gutes und den richtigen Weg für dich.
Ich bin der Herr, euer Gott. Ich lehre euch, was gut für euch ist, und zeige euch den Weg, den ihr gehen sollt

Deshalb ist wichtig: Immer mit Gott in Kontakt bleiben, dann kann er mir den richtigen Weg zeigen und was gut für mich ist.

Christus spricht: Wer Gottes Willen tun will, wird erkennen, ob diese Lehre aus Gott ist oder ob ich von mir aus rede.
Johannes 7,17

Jesus sagt: Wenn ihr Gott folgt, dann erkennt ihr, ob ich von Gott spreche oder ob es nur meine Gedanken sind.
Wer von euch bereit ist, Gottes Willen zu tun, der wird erkennen, ob diese Worte von Gott kommen oder ob es meine eigenen Gedanken sind.

Jesus ist von Gott geschickt. Er soll den Menschen zeigen: Wie ist Gott? Aber manche Menschen sagen: Jesus erzählt nur seine Gedanken. Er hat keinen Auftrag von Gott. Deshalb sagt Jesus: Folgt Gott, dann könnt ihr selbst prüfen.

Es ist gut, Gott zu folgen und nach seinem Wort und Willen zu handeln!
Es ist schlecht dies nicht zu tun!

Das sind nicht einfach leere Worte oder Drohungen – nein, es sind Tatsachen!

Und diese Tatsachen sind nicht nur alte geschichtliche Ereignisse die in der Bibel stehen, sondern ein jeder, der sein Leben mit Gott geht, kann das bezeugen.

Nein, es ist nicht Gott, den wir verantwortlich machen können für die Konsequenzen unseres Handelns. Nur wir selbst sind verantwortlich.
Gott hat uns sein eindeutiges Wort gegeben, an das wir uns halten können und sollen. Und wenn wir danach leben, dann wird alles gut.

Jetzt können wir sagen, die anderen halten sich ja auch nicht daran und machen uns das Leben schwer. Doch wenn wir wirklich glauben und vertrauen, dann brauchen wir das nicht zu fürchten, denn wir haben den Schöpfer eines jeden Lebens auf unserer Seite. ER wird uns seinen Segen nicht versagen, wenn wir in IHM bleiben.

Dessen bin ich gewiss.

Wieso? Ich habe es erlebt.

Hab Dank mein Gott für deine Liebe und Treue, dafür dass du mich trägst und mir beistehst. Vergib mir jeden Fehltritt und steh mir bei im Kampf gegen das Böse, das mich von DIR trennen will.
AMEN

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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