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Januar 2010

 

Du sollst den HERRN, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft.
5.Mose 6,5

 

Immer wieder eine Herausforderung! Im Besonderen Maß für mich ein Wort der Erinnerung an das Wesentliche.

Gerade jetzt die letzten Tage und Wochen traten immer wieder weltliche Sorgen in mein Blickfeld und verdeckten mir den Blick auf meinen HERRN

Arbeitszeiten erschweren mir die Stille Zeit, ich komme nicht zum Aufatmen in seiner Nähe, bei Entscheidungen weiß ich nicht mehr was richtig ist und so mache ich Fehler.

Es ist als ob ich einen Sog gerate, der mich von meinem HERRN wegziehen will. Und in dieses erlebte Chaos hinein spricht der HERR: "Du sollst MICH lieben", also IHN vorne an stellen, ganz egal was kommt, ganz egal welche Entscheidung zu treffen ist, mit Blick auf IHN kann ich nichts falsch machen.

Denn unweigerlich folgt der Liebe zu meinem HERRN die Liebe zu meinen Nächsten und wenn eine Entscheidung in Liebe getroffen wird, dann sind die Konsequenzen die daraus entstehen immer solche, die uns wachsen lassen und Seinen Kindern gut tun.

HERR ich danke dir!
Durch die Anfechtungen der letzten Tage hindurch darf ich mich in Deiner Liebe geborgen wissen. DU zeigst mir den richtigen Weg und DU ziehst Deine Hand nicht von mir.

Ja du eröffnest mir den Weg der zu gehen ist und so hilfst Du auch die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Vergib mir, wo ich in letzter Zeit falsch gehandelt habe und lass mich unter deiner Führung weiter wachsen hin zu Dir.

AMEN

31. Januar

 

Der Himmel ist durch das Wort des HERRN gemacht und all sein Heer durch den Hauch seines Mundes.
Psalm 33,6

Nur ein Wort sprach er, und der Himmel wurde geschaffen, Sonne, Mond und Sterne entstanden, als er es befahl.
Gott spricht ein Wort und es geschieht, was er sagt. Gott gebärdet eine Gebärde, und es passiert, was er will.

 

Durch den Glauben erkennen wir, dass die Welt durch Gottes Wort geschaffen ist, sodass alles, was man sieht, aus nichts geworden ist.
Hebräer 11,3

Durch unseren Glauben verstehen wir, dass die ganze Welt durch Gottes Wort geschaffen wurde; dass alles Sichtbare aus Unsichtbarem entstanden ist.
Ich kann mir das nicht vorstellen. Am Anfang gab es nichts, bis durch Gottes Willen das ganze Universum entstanden ist. Es gibt viele verschiedene Theorien zur Entstehung der Welt. Aber was genau passiert ist, können wir nicht beweisen.

Diese beiden Verse gehören zusammen.

Im Glauben an unseren HERRN, im festen Vertrauen auf IHN wissen wir in unseren Herzen und auch unser kleiner Verstand ahnt etwas von der Größe und Allmacht unseres HERRN.

Es gibt keinen Zweifel daran, dass Gott dies alles, worin wir leben, was wir mit den Augen erkennen können von IHM geschaffen ist. Und alles ist IHM untertan.

Ich bin in dieser Realität aufgewachsen, es stand für mich außer Frage als Kind. Als Jugendliche, mit dem Verstand eines Schülers zog ich diese Wahrheit wohl in Zweifel, doch es hat sich für mich im Rückblick nur bestätigt, das Gott außerhalb unserer Zeitrechnung steht und sich mit unserem Verstand nicht erfassen lässt.

Gott sprengt jeden Rahmen und weil ich das wissen darf, ist es für mich das wohl unfassbar Unverständliche wie auch das normalste der Welt, dass ER der Schöpfer und HERR über allem ist, was das menschliche Auge sehen kann und ich bin froh, dass ÉR sich nicht in Schubladen und Fotographien oder anderen Dokumenten katalogisieren lässt.

So dürfen wir voller Freude die „Entdeckungen“ der Menschheit anschauen und begreifen, wie unfassbar groß unser HERR ist, der über all dem steht.

 

30. Januar

  

Ich nahm mich deiner an in der Wüste, im dürren Lande.
Hosea 13,5

Ich habe mich um dich gekümmert als du in der Wüste, im vertrockneten Lande gewesen bist.
Wüste ist trocken und heiß. Leben ist fast unmöglich. Wenn wir uns fühlen, wie in einer Wüste, dann hilft Gott in der schweren Zeit. So war es früher und so ist auch heute.

 

Sie werden nicht mehr hungern noch dürsten; es wird auch nicht auf ihnen lasten die Sonne oder irgendeine Hitze; denn das Lamm mitten auf dem Thron wird sie weiden und leiten zu den Quellen des lebendigen Wassers.
Offenbarung 7,16-17

Es gibt immer genug zu essen und zu trinken. Sie werden auch nicht unter einer Hitzewelle leiden. Das Lamm, also Jesus, wird dann auf dem Thron sitzen. Er wird sie zu frischem Gras und zur Quelle des lebendigen Wassers führen.
Irgendwann kommt Jesus zurück und wird die Welt neu machen. Dann ist das Leben ganz anders als heute. Es gibt keine Katastrophen und kein Leiden mehr. Und alles, was der Mensch zum Leben braucht, ist da.

Hosea 13,6
Ich habe euch gutes Land gegeben, und ihr seid stets satt geworden. Doch je besser es euch ging, desto überheblicher wurdet ihr. Mich, den Herrn, habt ihr vergessen!

Unser HERR hat sich immer wieder gnädig gezeigt und voll Erbarmen mit uns doch immer wieder treulosen Menschen.
Es ist im Grunde immer der gleiche Ablauf:
Not – Flehen zu Gott – Rettung aus der Not – Wohlstand – Gott vergessen und meinen, IHM nichts zu verdanken.

Und in konsequenter Treue und Fürsorge erinnert ER uns in seinem Wort daran, dass das ein Irrtum ist, der uns von IHM wegführt – mit der Konsequenz, wieder in Not, Hunger, Schwierigkeiten und Durst zu enden. Und dann beginnt es von neuem.

Eine Hoffnung haben wir, dass dies irgendwann ein Ende haben wird.

Es kommt der Tag, an dem Jesus wieder kommt und dann wird alles neu. Und etwas ist besonders daran, wir werden in der Herrlichkeit unseres HERRN bleiben. ER ist sichtbar und gegenwärtig, allezeit sichtbar den Seinen.
Wir werden nicht mehr in Versuchung geraten, IHN zu vergessen, oder nicht zu wissen, wem wir danken sollen - denn das Lamm mitten auf dem Thron wird sie weiden und leiten zu den Quellen des lebendigen Wassers

Darauf freue ich mich schon sehr.

HERR, du kommst bald, bereite uns zu, dass wir dich in rechter Weise empfangen. Es wird ein Freudentag für uns werden, wenn DU uns in Deine Arme schließt.
Hilf uns, dass wir bis dahin nicht abtrünnig werden, dass wir nicht vergessen, dass DU über allem bist und Dir allein der Dank für alles in unserem Leben gebührt.

DU bist der HERR; der Weg , die Wahrheit und das Leben. Aus dir wollen wir leben und zu dir hin.
Hab Dank für Deine unaussprechliche Güte und Barmherzigkeit.
AMEN

29. Januar

  

Ein hörendes Ohr und ein sehendes Auge, die macht beide der HERR.
Sprüche 20,12

Gott hat uns Augen gegeben, um zu sehen, und Ohren, um zu hören.
Gott hat alle Menschen geschaffen. Ein gehörloses Ohr und ein blindes Auge hat Gott auch geschaffen. Gott liebt Gehörlose und Blinde genauso, wie er Hörende und Sehende liebt.

 

Wir haben gesehen und bezeugen, dass der Vater den Sohn gesandt hat als Heiland der Welt.
1.Johannes 4,14

Wir haben selber gesehen und können bestätigen, dass der Vater den Sohn geschickt hat, um die Welt zu retten.
Manchmal frage ich mich: ist die Welt noch zu retten? Es sieht so aus, als ob wir auf einen Abgrund zu laufen. Vielleicht hilft wirklich nur noch der Glaube, damit wir neue Wege gehen.

1. Johannes 4,13-16
Dass wir mit Gott verbunden bleiben und er mit uns, wissen wir, weil er uns seinen Geist gegeben hat. Wir haben es selbst erlebt, und darum bezeugen wir: Gott, der Vater, hat seinen Sohn in diese Welt gesandt, um sie zu retten. Wer bekennt, dass Jesus der Sohn Gottes ist, der bleibt in Gott und Gott in ihm. Das haben wir erkannt, und wir vertrauen fest auf Gottes Liebe. Gott ist Liebe, und wer in dieser Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.

Ein hörendes Ohr, ein sehendes Auge – gemacht von unserem HERRN und Gott.

Wie kommt es, dass wir manchmal trotzdem nicht sehen und nicht hören?

Ich denke an so manche Unterrichtsstunde, in der ich mit den Gedanken abgeschweift bin, vorn stand der Lehrer und sprach über ein wichtiges Thema. Und ich? Ich hörte nicht ein Wort. Peinlich, dann gefragt zu werden und dazustehen und nicht antworten zu können, denn man weiß ja nicht die Frage!

Genauso ist es mit dem sehen, wenn der Fernseher läuft oder wir uns mit jemandem unterhalten, oder mit unserem Gedanken woanders sind. Zum Beispiel beim Autofahren, wir sind konzentriert auf die Straße und unser Beifahrer bewundert die Landschaft, er fragt, ob wir dieses oder jenes gesehen hätten, doch unser Blick war nicht dahin gerichtet und so haben wir auch nichts gesehen.

So erlebe ich es auch mit dem Wort unseres HERRN. Wenn wir mit unseren Gedanken woanders sind, dann können wir weder sehen noch hören, was unser HERR uns sagen oder zeigen will. Er verlangt daher nicht ohne Grund, dass wir unseren Blick auf IHN ausrichten sollen. Sonst sind wir nicht mit IHM verbunden.

Doch wenn wir ganz auf IHN schauen, seinem Geist hörenden Ohres und sehenden Auges folgen, dann erkennen wir: Gott ist Liebe, und wer in dieser Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.

Sein Heiliger Geist ist keine Selbstverständlichkeit, es ist Segen und Gnade, dass ER ihn uns zur Seite stellt. Wir können ihn leicht überhören und seine Wegweiser übersehen, wenn wir uns ablenken lassen.
Darum lasst uns allezeit an IHM festhalten in Gebet und Danksagung, damit wir unsere Aufmerksamkeit nicht dem Falschen schenken und so Heil und Segen Gottes mit unseren Füßen treten.

 

28. Januar

  

Ich habe dich bereitet, dass du mein Knecht seist. Israel, ich vergesse dich nicht!
Jesaja 44,21

  • Ihr, die ihr zu mir gehört - ich vergesse euch nicht! Ich habe euch geschaffen, damit ihr mir dient.
  • Ihr Israeliten, ihr Nachkommen Jakobs, denkt immer daran: Ich habe euch geschaffen, ihr gehört zu mir und seid meine Diener! Niemals werde ich euch vergessen.

Gott hat uns geschaffen, damit wir ein gutes und volles Leben haben - in seiner Gegenwart.

 

Gottes Gaben und Berufung können ihn nicht gereuen.
Römer 11,29

  • Gott gibt uns viele Gaben und manche Aufgabe trägt er uns auf. Beides wird er nicht bereuen.
  • Denn Gott fordert weder seine Gaben zurück, noch widerruft er die Zusage, dass er jemanden auserwählt hat.

Menschen wählt sich Gott, mit denen er die Welt gestalten will. Uns! Gott weiß, warum er uns als seine Helfer in der Welt will.

Was für eine Einladung, dem HERRN in größter Not und Verzweiflung aufs Neue zu vertrauen.
Gerade in die Momente unseres Lebens, wo uns unsere Aufgaben schwer werden wollen, wo wir fragen, was soll das? und wie soll ich das schaffen? Gerade in die Momente, in denen wir aufgeben wollen – da hinein gilt dieses Wort.

Genauso wie in die Zeiten in denen uns unsere Aufgaben gut gelingen, wir erfolgreich sind, in dem was wir tun.

ER hat uns erwählt, er hat uns mit Fähigkeiten ausgestatten und Kraft geschenkt – genau so viel, wie wir zur Bewältigung brauchen.

Allezeit soll uns im Bewusstsein sein und bleiben, nicht wir selbst sind es, die in dieser Welt etwas bewirken. Allein ER unser HERR, der über allem steht und alles sieht und weiß, ER allein ist es, der Gelingen und Scheitern lenkt – und zwar immer zum Besten seiner Kinder und Schöpfung.

Wir dürfen sicher sein, dass alles in Seiner Hand gut aufgehoben und versorgt ist, auch wenn wir heute müde sind und nicht weiter wissen, so ist es doch nicht endgültig, denn in Seiner Hand kommt alles zu dem Ende, das gut und richtig ist.
Auch wenn wir heute nicht verstehen, wie alles zusammenhängt, ja – wir verzweifeln und IHN und seine Entscheidungen in Frage stellen wollen -. ER kennt den Weg.

Und in unserer Blindheit und Taubheit nimmt ER uns an die Hand und weist uns den Weg.

An Seiner Hand werden wir sicher gehen und jede Unsicherheit ist an seiner Hand keine Gefahr.

ER hat uns geschaffen, uns mit Gaben ausgestattet und uns einen Platz zugewiesen, der bestimmte Aufgaben mit sich bringt. Dies dürfen wir voll Freude annehmen und vertrauensvoll auf seine Treue und Fürsorge hoffen, wenn wir nicht weiter wissen. Genauso wie wir allezeit danken dürfen, für seine Güte und Treue, die uns ganz gewiss nicht verlässt, zu keiner Stunde, Minute oder Sekunde.

Hab Dank dafür, mein HERR und GOTT
AMEN

 

27. Januar

  

Was bin ich? Was ist mein Volk, dass wir freiwillig so viel zu geben vermochten? Von dir ist alles gekommen, und von deiner Hand haben wir dir's gegeben.
1.Chronik 29,14

David sagt zu Gott: Wer bin ich? Was ist mein Volk, dass wir dir so viel geben konnten? Alles was wir besitzen, kommt von dir und in deine Hand haben wir es zurück gegeben.
Der König David und das Volk Israel haben Gott einen Tempel gebaut. Dafür haben sie viel Geld ausgegeben. Aber sie sind nicht stolz darauf, denn sie wissen: Alles was wir haben, kommt von Gott. Selbst wenn wir Gott alles geben, ist er uns nichts schuldig.

 

Dient einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat, als die guten Haushalter der mancherlei Gnade Gottes.
1.Petrus 4,10

Jeder von euch hat von Gott verschiedene Begabungen bekommen. Helft euch damit untereinander. Denn Gott hat euch die Begabungen gegeben zum Nutzen der Gemeinschaft.
Der eine kann im Verein gut verwalten, der andere kann gut Witze erzählen und unterhalten. Dieser kann gut Ausflüge organisieren und jene kann gut Kranke besuchen. Wir können vieles und können damit unsere Gemeinschaft stark machen.

Was/Wer bin ich?
Was kann ich?
Wozu bin ich da?

Fragen, die jeder Mensch irgendwann stellt. Fragen auf die wir sehnlichst eine Antwort erhoffen.

Freuen kann sich der, der seinen Platz im Leben gefunden hat, der weiß, was er kann und noch dazu weiß, wozu er es in der Welt, in der Gesellschaft einsetzen kann.

Wer die Antworten zu diesen Fragen im Wort Gottes sucht, der wird auch fündig werden. Gotti ist da eindeutig.

Was/Wer bin ich?
Wir sind seine Geschöpfe, von IHM geschaffen, erwünscht und eingeplant in dieser Welt, ja Seine Kinder sind wir, wenn wir unter dem Kreuz zu IHM kommen und uns beugen unter Seine Macht und Liebe. Bei IHM finden wir Heimat und Antwort auf unsere Fragen.

Was kann ich?
Auch hier ist Sein Wort eindeutig.
Jeder von euch hat von Gott verschiedene Begabungen bekommen. Helft euch damit untereinander. Denn Gott hat euch die Begabungen gegeben zum Nutzen der Gemeinschaft.
Wir dürfen darauf vertrauen, dass ER uns mit Fähigkeiten ausgestattet hat, die gut sind für alle, mit denen wir unseren Dienst im Leben für unsere Mitmenschen tun können. Das können die verschiedensten Dinge sein, kleine Gaben oder große – Jeder bekommt das Maß, mit dem er umgehen kann, um in der Gemeinschaft mit IHM und den Mitmenschen das Rechte zu tun.

Wir brauchen nicht hadern, wenn wir erleben, dass andere zu größerem berufen scheinen. Nein, wir sind genau damit ausgestattet, was an dem Platz der für uns der richtige ist, das Rechte zu tun. Für manche ist es das „Füße waschen“ des Nächsten, andere sind befähigt, mit Worten die Herzen der Menschen zu erreichen. Andere sind in der Lage, Reichtum zu teilen und große Not zu lindern.

Wo auch immer wir eingepflanzt sind im Leben, es gilt es anzunehmen und hinzuschauen, Gott wird uns zeigen, wozu wir da sind, was unsere Aufgabe in seiner wunderbaren Schöpfung ist.

Hab Dank HERR; dass DU uns wissen lässt, wozu wir leben. Hab Dank, dass wir so reich beschenkt sind mit Fähigkeiten und mit Gaben, dass DU uns in die Lage versetzt hast, im Dienst für Dich und unsere Mitmenschen Gutes zu tun.
Bitte öffne uns Augen und Ohren, zu sehen, wo du uns heute am dringlichsten brauchst und segne Mund und Hände, dass sie das rechte tun, um Not zu lindern, um Geborgenheit zu schenken und Ängste zu nehmen.
Hab Dank, dass du uns so reich beschenkt hast.
AMEN

 

26. Januar

  

Fürwahr, er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre.
Jesaja 53,4

Er hat unsere Krankheit auf sich genommen. Auch unsere Schmerzen hat er gelitten. Wir aber haben gedacht: Er ist krank und leidet, weil Gott ihn straft.
Was von diesem Leidenden gilt, kann man auch über Jesus sagen. Jesus ist nicht erfolglos. Sein Leiden und sein Sterben helfen uns, unser Scheitern im Leben anzunehmen und zu verstehen.

 

Ihr wisst, dass er erschienen ist, damit er die Sünden wegnehme, und in ihm ist keine Sünde.
1.Johannes 3,5

Ihr wisst: Jesus ist in die Welt gekommen, um Sünden wegzunehmen. Er selbst hat nicht gesündigt.
Manchmal versuchen wir schlau zu sein und machen alles schlimmer. Manchmal verstricken wir uns in Lüge und Schuld. Wir können neu anfangen, weil wir darauf vertrauen: Jesus hat unsere Schuld weggenommen.

In diesem Wort Jesajas erlebe ich seinen vorausschauenden Blick auf Jesus, auf sein Leben und Leiden und Sterben.

Noch heute gibt es Christen oder Gläubige, die annehmen, das erfahrenes Leid oder Krankheit eine Strafe sind für begangene Sünden.

Doch in Jesus erleben wir etwas anderes. ER, der sündlos gezeugt und geboren ist, der ohne Sünde gelebt hat, ja in dem nie eine Sünde gefunden ist, der ist für unsere Sünden gestorben. ER hat sie auf sich genommen und für uns ans Kreuz getragen.

Es ist unfassbar und doch wahr.

Und nur durch IHN und seinen Tod kann ich heute morgens aufstehen in der Gewissheit, dass meine Schuld vergeben ist und dass ich ein Kind Gottes bin, ich darf jubelnd einstimmen in sein Lob und darf freudig singen zu Seiner Ehre.

Manchmal frage ich mich, wie es so schwer sein konnte, das zu begreifen und zu ergreifen.

Jahrelang habe ich mich gegen dieses Wissen gesträubt und war überzeugt, dass das alles so nicht sein kann, dass ich es allein schaffen muss, im Leben zurechtzukommen, ja sogar, dass alle Mittel erlaubt sind, solange sie meinem Wohl dienen.

Was für ein Irrtum! Nimmermehr möchte ich den Frieden missen, den ER mir hat zuteil werden lassen, als ich sein Geschenk annahm, den ich erfahren darf jedes Mal aufs neue, wenn ich schuldbeladen oder in Anfechtung zu IHM unter das Kreuz trete.

ER ist gestorben für mich und dich und alle. SO komm doch und freu dich mit mir über Seine Liebe, Gnade und Barmherzigkeit.

Auch wenn im Erkennen und Bekennen, im Auf- und Ausräumen viel Anstrengung und Schmerzen liegen. Am Ende macht ER heil, was wir zerbrochen haben und was andere in uns zerbrochen haben. Am Ende ist ER Sieger und in seinem Sieg liegt unser Leben.

Hab Dank dafür, mein Herr und Gott.
AMEN

 

25. Januar

  

Der HERR gibt Weisheit, und aus seinem Munde kommt Erkenntnis und Einsicht.
Sprüche 2,6

Gott allein macht klug. Er gibt Wissen und Verstehen.
Noch nie haben wir Menschen so viel gewusst wie heute. Kommen wir Menschen deshalb besser miteinander aus?

 

Wir haben nicht empfangen den Geist der Welt, sondern den Geist aus Gott, dass wir wissen können, was uns von Gott geschenkt ist.
1.Korinther 2,12

Gott hat uns Geist geschenkt. Das ist nicht der Geist, den die Welt kennt. Gottes Geist hilft uns. Deshalb wissen wir, was Gott uns schenkt.
Wir gehören zu Jesus und danken Gott für alles, was wir haben. Wir brauchen nicht neidisch auf die Menschen zu sehen, die mehr haben als wir.

Wissen ist Macht!?

Und ja, wir Menschen zumindest hier in der sogenannten 1. Welt wissen viel. Aber was wissen wir eigentlich?

Und was nützt es uns oder der Welt?

Wie nutzen wir unser Wissen?

Als Kindern Gottes ist uns Christen noch ein anderes Wissen geschenkt. Nämlich das Wissen um Gottes Allmacht und Liebe, seine Gnade und Barmherzigkeit, seine Gerechtigkeit und seine Gebote.

Auch uns gilt die Frage, was machen wir aus unserem Wissen?!

Das Geschenk seines Geistes, in dem wir teilhaben können an der Freude über seine Schöpfung ,seine Güte und Liebe, ist das kostbarste was ein Mensch haben kann und es ist eine Gabe, die es weiterzugeben gilt.

Wissen nützt nur etwas, wenn wir es weitergeben, sonst befriedigt es nicht. Es ist ein Geschenk, dass wir lernen dürfen und so zur Kenntnis vieler Vorgänge gelangen und verstehen können, wie sich vieles zusammenfügt.

Und wir wissen, das Jesus lebt, ja dass ER auferstanden ist, nachdem ER für unsere Sünden ans Kreuz gegangen ist und für uns dort starb.

Warum nur sind wir so oft so egoistisch und behalten dieses Wissen für uns? Es macht uns reich und glücklich – dieses Wissen. Doch wie viel reicher könnten wir sein, wenn wir davon auch erzählen?!

Dabei spielt es keine Rolle, ob unser Gegenüber Christ ist oder nicht, im Gegenteil, Sein Wort zu verkünden, wo es die Herzen der Menschen noch nicht erreicht hat, das ist doch die reichste Aufgabe.

Nein, es ist nicht unsere Aufgabe die Menschen zum Vater zu bringen, das macht ER, unser HERR, doch sein Geschenk an uns weiterzuerzählen, das ist nötig, denn wo der HERR ein Herz zubereitet hat, dass es hören kann, wie wollen wir dann Sein Wort verschweigen und einen Schatz hüten, der nur in der Verkündung seinen wahren Reichtum entfaltet?!

Seid gesegnet und behütet.
AMEN

 

24. Januar

 

Du stellst meine Füße auf weiten Raum.
Psalm 31,9

Du hast mich vor meinen Feinden bewahrt; jetzt bin ich frei, zu gehen, wohin ich will.
Oft sagen wir Gott, was wir brauchen und was wir von ihm wollen. Im Gebet sehen wir auch, was wir tun können und welche Wahl wir haben.

 

Maria von Magdala geht und verkündigt den Jüngern: Ich habe den Herrn gesehen.
Johannes 20,18

Maria von Magdala hat am Grab keinen Toten gefunden. Sie hat den auferstanden Jesus gesehen und mit ihm gesprochen. Sie freut sich sehr und erzählt es den Jüngern. Die Jünger freuen sich und erzählen es anderen Menschen weiter.

Frei zu gehen, wohin ich will! ??

Wenn Gott uns frei gemacht hat, wir von IHM befreit sind zu einem neuen Leben, in dem wir aus IHM Kraft schöpfen, ja aus IHM (als Quelle unseres Lebens) leben, wohin wollen wir dann gehen?

Der Psalmist beschreibt dieses Gefühl der Freiheit und er lobt Gott in Dankbarkeit dafür.

Wenn wir dies erfahren haben, dann haben auch wir die Freiheit dahin zu gehen, wo wir wollen.

Wohin führt uns nun unser Weg?

Nutzen wir die Chance für einen wirklichen Neubeginn? Oder gehen wir weiter auf unserer Straße, mit den alten Fehlern und Problemen.

Nein, nicht grundsätzlich bedeutet ein Neuanfang im HERRN einen radikalen äußeren Richtungswechsel, oftmals geht es um unser Inneres, wo wir Stellung beziehen müssen, Änderungen annehmen sollen.

Vielleicht ist es „nur“ das Bekennen, das wir den HERRN haben finden dürfen und das mitten in unserem Chaos und Leid. Und dann heißt es: den HERRN loben für das was ER an uns getan hat und IHN als Wegbegleiter auf unserem Weg an unserer Seite wissen und annehmen.

Gott bewahre uns davor, dass wir die erhaltene Chance für einen Neuanfang mit IHM nicht nutzlos vertun, sondern ER schenke uns offene Augen und Ohren, das wir erfahren, wohin es gehen soll und Hände, die bereit sind dort zu zugreifen, wo ER sie braucht.
AMEN

23. Januar

 

So spricht der HERR: Verflucht ist der Mann, der sich auf Menschen verlässt und weicht mit seinem Herzen vom HERRN. Gesegnet aber ist der Mann, der sich auf den HERRN verlässt und dessen Zuversicht der HERR ist.
Jeremia 17,5.7

Gott sagt: Ein Mensch wendet sich von mir ab: ihm wird es nicht gut gehen. Er vertraut nur Menschen. Ich segne jeden Menschen, der mir ganz und gar vertraut.
Wir sind selbstbewusst. Aber wir wissen, wir schaffen unser Leben nicht allein. Andere Menschen helfen uns. Ganz besonders hilft uns Gott.

 

Wir haben an Christus Anteil bekommen, wenn wir die Zuversicht vom Anfang bis zum Ende festhalten.
Hebräer 3,14

Vom Anfang bis zum Ende vertrauen wir Jesus. So zeigen wir, dass wir seine Freunde sind.
Wenn Menschen zu uns stehen und uns vertrauen, dann wissen wir: das sind wahre Freunde. Genau so können wir auch Gott zeigen: Wir sind wirklich seine Freunde.

Heutzutage kann man sich nur noch auf sich vertrauen, sich nur noch auf das verlassen, was man selbst in die Hand nimmt.

Und wenn man sich so verhält, dann ist man nur noch sich selbst verantwortlich und man braucht nicht enttäuscht sein, wenn etwas nicht nach dem eigenen Plan funktioniert, denn dann ist man ja selbst die Ursache.

So oder ähnlich denken viele Menschen. Ich selbst kann mich dieser Denkweise nicht entziehen.

Warum sollen wir denn etwas von anderen erwarten, wenn ich es selbst schaffen kann. Wenn ich will, das etwas richtig gemacht wird, dann muss ich das schon selbst machen.

Wo ist in dieser Denkweise der Irrtum?

Nun:
Wer hat mich denn in die Lage versetzt, Dinge selbst in die Hand zu nehmen?
Woher bekomme ich denn die Kraft, morgens aufzustehen, meinen Haushalt zu erledigen, meine Familie zu versorgen, meiner Arbeit nachzugehen.
Wer legt denn die Regeln meines Handelns fest und woher stammt denn der Maßstab, nach dem meine Arbeit und Leistung bewertet wird?

Es ist der Herr, mein Gott!
ER schenkt mir Gesundheit und Kraft, die Fähigkeit zu vertrauen und zu lieben, zu verzeihen und auch eigene Irrtümer zu erkennen.
ER hat mich geschaffen, nach seinem Plan und ER hat mir ein neues Leben geschenkt in Christus, nachdem ER mir die Irrtümer meines Lebens aufgezeigt hat.

Von den Menschen nichts, aber von Gott alles erwarten – so will ich leben. SO bin ich IHM zu Danke verpflichtet und ich kann mich freuen über die Menschen, die Gott mir zur Seite stellt. Ich darf alles erwarten und alles annehmen.

Das wirklich wunderbare daran aber ist, das ich tatsächlich nicht enttäuscht werden kann.

Wir Menschen brauchen Vertrauen, wir wollen anerkannt und geliebt sein. Der Irrtum ist tatsächlich an der Stelle, wenn wir glauben, dass Menschen vermögen, diesen Wunsch, diese Sehnsucht zu befriedigen.
Ganz egal, wie wunderbar die Menschen in unserer Umgebung sind, irgendwann enttäuschen sie uns.
Doch warum? Weil sie Menschen sind, unsere Erwartungen sind an die falsche Adresse gerichtet. Es gibt nur IHN unseren einen alleinigen HERRN, von dem wir alles erwarten können und dürfen.
Gleichzeitig können wir uns allezeit darauf verlassen, dass sein Handeln gerecht und richtig ist und dass, auch wenn wir es nicht immer verstehen können, so dürfen wir allezeit sicher sein, dass es zu unserem Besten ist.
Und das ist wunderbar.

22. Januar

 

Ich will meiner Herde helfen, dass sie nicht mehr zum Raub werden soll.
Hesekiel 34,22

Gott ist euer guter Hirte. Er spricht zu den Menschen, die euer Leben schwer machen: "Ich rette meine Schafe vor eurer Gewalt."
In unseren Gemeinden und unseren Vereinen haben wir starke Menschen. Das ist gut so. Aber auch die Schwachen sollen sich entfalten können und bei uns Heimat finden.

Christus spricht: Ein Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und umzubringen. Ich bin gekommen, damit sie das Leben und volle Genüge haben sollen. Ich bin der gute Hirte.
Johannes 10,10-11

Jesus sagt: Ein Dieb kommt zur Herde. Er will Schafe stehlen. Er schlachtet sie. Er bringt sie um. Ich bin gekommen, damit die Schafe gut leben können und sich nicht sorgen müssen. Ich bin der gute Hirte".
Viele kommen zu uns und sagen, sie wollen uns helfen. Aber sie haben ihre eigenen Interessen. Wir wissen, wir gehören zu Jesus. Er liebt uns. Er sorgt wirklich für uns.


Hm. Gar nicht so einfach heute. Mal sehen:

Was bin ich? Oder Ihr?

Schaf, lammfromm und gutmütig, naiv und schwach?

Oder gehören wir zu den Menschen, die anderen das Leben schwer machen, also irgendwie Gewalt auf sie ausüben?

Wir sehen uns gern als Schafe, die ihrem Hirten folgen und fromm und ehrlich sind.

Aber sind wir das wirklich?

Lasst uns doch heute einmal darauf schauen, wo in unserem Leben wir nicht lammfromm und ehrlich Jesus nachfolgen, sondern doch andere beiseite drängen, behindern und übervorteilen.

Ich bin eigentlich sicher, das wir da etwas an uns finden werden.

Wie gut, dass wir es zu Jesus bringen können. ER als unser einzig wahrer guter Hirte, kann uns zurechtbringen und auch angerichteten Schaden zu etwas Gutem werden lassen.

Ich bin wirklich heilfroh, dass ich mich in seiner Gegenwart, Gottes Kind heißen darf, und wie ein Kind an der väterlichen Hand vertrauensvoll aus Fehlern und Irrtümern lernen darf, um es in Zukunft besser zu machen.

Hab Dank HERR, für Deine Güte und Dein Erbarmen.
AMEN

21. Januar

 

Das Gesetz des HERRN ist vollkommen und erquickt die Seele.
Psalm 19,8

Das Gesetz des Herrn ist vollkommen, es macht glücklich und froh. Auf seine Gebote kann man sich verlassen. Sie machen auch den klug, der bisher gedankenlos in den Tag hineinlebte.
Das kann sagen, wer sich gerne von Gott leiten lässt und damit gute Erfahrungen macht.

 

 

Wer sagt: Ich kenne Gott, und hält seine Gebote nicht, der ist ein Lügner, und in dem ist die Wahrheit nicht.
1.Johannes 2,4

Wenn jemand behauptet: »Ich kenne Gott«, hält sich aber nicht an seine Gebote, so ist er ein Lügner; die Wahrheit ist nicht bei ihm zu finden.
Erkennen, das ist kennen und lieben. Gebote sind Wegweisungen mit Innenzielen. Wer andere Ziele hat als Gott, der liebt Gott nicht.

Ich kenne niemanden, der von sich behaupten könnte, alle Gebote zu halten. Auch mich nicht.
Nur einen gibt es der diesem Bild entspricht und das ist Jesus, der aus dem Vater geboren eins mit dem Vater war und ist. ER kennt den Vater und ist uns Vorbild im Einhalten der Gebote.

Und doch glaube ich, dass ich Gott kenne. Nun bin ich also ein Sünder. Ist es dann Lüge, wenn ich sage, dass ich Gott kenne?

Ich denke nicht. Denn der den ich erkennen durfte, ist der, der mich berufen hat, aus meinem alten Leben in Sünde und Durcheinander, täglichem Lügen und Übervorteilen. ER hat mich befreit vom alten Leben und allen Lasten. ER hat mir gesagt, er liebt mich wie ich bin und hat mir einen Weg gewiesen, auf dem ich gehen darf und wo ich seine Hand alle Zeit in der meinen habe.

Ich kenne Gott. Das heißt nicht, das ich weiß, wie ich mit ihm umgehen muss, um zu kriegen was ich will.
Nein, für mich bedeutet es, dass ich weiß, wo ich mich hinwende, wenn ich Fragen habe, nicht weiter weiß, Dank sagen will und loben.

Ich kenne den, der für mich gestorben ist. Das macht mich nicht heilig oder gut, doch in IHM habe ich einen Helfer und Tröster, einen Beistand in jeder Millisekunde meines Lebens.

Ich weiß, wo ich hin will und in IHM habe ich die Richtschnur für mein Leben.

Hab Dank HERR, dass DU uns Menschen deine Liebe offenbarst, dass wir zu Dir kommen dürfen und von dir gerettet werden, aus allem was uns in diesem Leben gefangen nehmen will.

Danke, dass wir als sündige Menschen von dir angenommen sind und dass du uns neu machst, als dein Werkzeug und deine Kinder.
AMEN

 

20. Januar

 

Das soll der Bund sein, den ich mit dem Hause Israel schließen will nach dieser Zeit, spricht der HERR: Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben, und sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein.
Jeremia 31,33

Gott sagt: Nach dieser Zeit will ich mit dem Haust Israel diesen Bund schließen: Ich will meine Zielgebung in ihr Inneres legen und auf ihr Herz schreiben. Und ich werde ihr Gott sein - und sie werden mein Volk sein.
Äußere Gebote und Verordnungen können nicht so wirkungsvoll sein wie das, was in unserem Herzen ist. Gott bringt seinen Willen mit unseren Bedürfnissen in Übereinstimmung.

 

Der Gott des Friedens, der den großen Hirten der Schafe, unsern Herrn Jesus, von den Toten heraufgeführt hat durch das Blut des ewigen Bundes, der mache euch tüchtig in allem Guten, zu tun seinen Willen.
Hebräer 13,20-21

Der Friedens-Gott hat den großen Hirten der Schafe - unsern Herrn Jesus Christus - von den Toten heraufgeführt. Wie? Im Blut des Bundes. Der macht euch tüchtig in allem Guten. Ziel: Seinen Willen tun.
Wir beten: Lieber Vater im Himmel, du hast uns durch Jesus Christus mit dir verbunden. Danke! Wir bitten dich: Erfülle unser Herz mit echter Liebe zu dir! Hilf uns, deinem Willen gemäß zu leben. Amen.

Unseres Herrn Gesetz und Willen ins Herz geschrieben haben. Das will ich.

Denn wenn es da ein für alle mal verankert ist, dann stehen mir Sinn und Verstand ausschließlich danach, dieses zu tun.

Wer Gott schon kennen gelernt hat, der weiß, wie wunderbar die Erfahrung ist, Seinen Willen und Seine Gebote tief in sich verankert zu wissen.

Doch wir sind wankelmütig, unser Herz erliegt immer wieder unseren Gefühlen und so betrügen wir uns immer wieder aufs neue um die Gemeinschaft mit IHM.

So können wir nur immer wieder aufs neue in das Gebet aus „Hoffnung für Heute“ mit einstimmen

Lieber Vater im Himmel, du hast uns durch Jesus Christus mit dir verbunden. Danke! Wir bitten dich: Erfülle unser Herz mit echter Liebe zu dir! Hilf uns, deinem Willen gemäß zu leben. Amen.

Und wir dürfen uns vor IHM vertrauensvoll auf Sein Wort berufen und Ihn immer wieder aufs neue bitten, dass ER uns seinen Willen ins Herz schriebt und uns ausstattet mit der Fähigkeit, nach seinem Willen und Gesetz zu handeln.

Und dies hat ER möglich gemacht am Kreuz durch Jesus Christus, seinen Sohn, Und seinen Heiligen Geist, der uns als Tröster und Führer immer aufs neue zur Seite steht.

 

19. Januar

 

Die Völker hören auf Zeichendeuter und Wahrsager; dir aber hat der HERR, dein Gott, so etwas verwehrt.
5.Mose 18,14

Die Völker, die ihr vertreibt, hören auf Magier und Wahrsager. Doch euch hat der Herr, euer Gott, dies verboten.
Gott verbietet den Aberglauben, um uns zu schützen. Wahrsagerei und Horoskope machen auf Dauer nicht glücklich.

 

 

Führe uns nicht in Versuchung.
Lukas 11,4

Lass uns nicht in Versuchung geraten, dir untreu zu werden
... sondern erlöse uns von dem Bösen! - lehrt Jesus im Vaterunser beten.

Wie sehr ist diese Zeit doch mit solchen Versuchungen durchzogen.

Überall finden wir Horoskope, Vorhersagen finden wir auch überall: Prognosen für die Wirtschaft, Politik, Wahlen – ja die Wettervorhersage

Zeichendeutung – oder nicht?

Was gilt da Gottes Wort heute? Hat sich nicht die Vorhersage vieler Dinge so in unser Leben eingebürgert, dass sie kaum noch wegzudenken sind?

Lasst uns einmal acht haben was wir uns alles so vorhersagen lassen und wo sein Ursprung liegt.
Damit können wir vor unseren HERRN treten, der weiß, was davon uns zur Anfechtung dient und was wir in Zukunft besser nicht mehr als Orientierung nehmen sollten.

Im Gebet und in der Zwiesprache mit unserem HERRN können wir noch am besten einen neuen Tag, neue Woche oder Entscheidung antreten. Wenn ER unsere Wurzel ist, dann ist ER unser Ursprung, für unser Heil brauchen wir dann keine Vorhersagen mehr, denn wir haben die Gewissheit, dass ER für uns sorgt.

 

18. Januar

  

Ich hatte dich gepflanzt als einen edlen Weinstock, ein ganz echtes Gewächs. Wie bist du mir denn geworden zu einem schlechten, wilden Weinstock?
Jeremia 2,21

Ich hatte dich als edle Rebe, von ganz echtem Samen, gepflanzt. Warum hast du dich verwandelt zu einem Wildtrieb des Weinstocks?
So spricht ein enttäuschter Weingärtner zu seiner Pflanze - genau so Gott zu seinem Volk, das sich von ihm abgewendet hat.

 

Seid ihr so unverständig? Habt ihr denn so vieles vergeblich erfahren?
Galater 3,3.4

Die Gefahr der Galater: Immer wieder fallen sie zurück in alte Glaubens- und Denkweisen: ohne Jesus. Das ist so, als wenn eine edle Pflanze sich rückwärts entwickelt zu einer Wildrebe.

 

Eine berechtigte Kritik, die mich nicht unberührt lässt.

Und wahre Geschichte der Menschen mit Gott. Schon seit Adam und Eva ist das das Übel, was uns von Gott immer wieder trennt.

Wieso passiert das immer wieder?
Immer wieder glauben wir Menschen, dass wir etwas aus eigener Kraft tun könnten zu unserem Heil. Und immer wieder stolpern wir eben über diesen Irrglauben.

Unser Heil liegt bei Gott. ER hat uns geschaffen und ER hat uns mit dem tief innersten Wissen und der Sehnsucht nach unserer Heimat bei IHM geschaffen.

Doch selbst wenn wir in IHM die Erfüllung dieser Sehnsucht erfahren haben, wenden wir uns doch immer wieder ab und meinen, selbst etwas tun zu können.

Unweigerlich stellt ER uns aber immer wieder die Frage, wie wir so irren können. Und uns bleibt nichts als das reumütige Erkennen, dass wir abgewichen sind und uns nun in Abhängigkeit und Knechtschaft der Welt begeben haben.

Doch Gott hat es nicht bei dieser Frage belassen. ER hat uns den Weg zur Umkehr eröffnet und weist uns den Weg zurück zu IHM, wo wir seine Liebe, Vergebung und Gnade neu erfahren dürfen.

HERR schenke doch bitte, dass unsere Umwege kleiner werden, dass unsere Wurzeln bei Dir bleiben und nicht unsere Kraft aus der Welt gewinnen wollen.
DU allein bist der HERR und aus dir wollen wir wachsen und Frucht bringen in deinem Namen.
Hab Dank für das Kreuz, an dem DU unsere Schuld getilgt hast, wo wir Dir begegnen dürfen und wo DU uns neu machst.
AMEN

17. Januar

 

Ich will Wasser gießen auf das Durstige und Ströme auf das Dürre: ich will meinen Geist auf deine Kinder gießen und meinen Segen auf deine Nachkommen.
Jesaja 44,3

Ich will auf das Durstige Wasser gießen und Bäche auf das Trockene: Ich will meinen Geist auf deine Kinder gießen und meinen Segen auf deine Nachkommen.

So wie das Land Wasser braucht, wenn darauf etwas wachsen soll, genau so brauchen wir Gottes Segen und seinen Geist, wenn unser Leben erfolgreich sein soll.

 

Gott hat den Geist seines Sohnes gesandt in unsre Herzen, der da ruft: Abba, lieber Vater!
Galater 4,6

  • Gott hat den Geist seines Sohnes in unsere Herzen geschickt. Der ruft: Abba, lieber Vater!
  • Weil ihr nun seine Kinder seid, schenkte euch Gott seinen Geist, denselben Geist, den auch der Sohn hat. Deshalb dürft ihr jetzt im Gebet zu Gott sagen: »Lieber Vater!«

Gott schenkt uns, was wir zu fruchtvollem Leben brauchen: Den Geist seines Sohnes. Wir können vertraulich mit Gott reden und gebärden.

Gott sorgt für seine Kinder.
ER weiß, wessen wir bedürfen. Und ER selbst hat uns mit seinem Geist ausgestattet, der in Jesus für uns bittet, wenn wir nicht weiterwissen. Derselbe Geist ist es der uns anleitet und führt, der uns beisteht zu allen Zeiten.

Und wir dürfen wissen, dass reichlich davon da ist, denn Gott schenkt im Übermaß.

So stillt ER unsere Sehnsucht, unseren Wunsch nach Anerkennung, unsere innere Leere füllt ER aus. Und Sein Heiliger Geist ist in solcher Fülle da, dass wir von ihm erzählen können, er sich ausbreitet und so Frucht bringt überall wo er ein bereitetes Herz findet.

Gott ist über allem und in alle Herzen ist ein Zug zu IHM vorhanden.

Öffnet eure Herzen Seinem Geist und Willen, ER schafft nur Gutes darin und reinigt von allem, was Leid und Schmerz verursacht. Das ist nicht immer schön, oft sogar schmerzhaft, doch ist ER erst HERR in eurem Leben, dann werdet ihr erleben, was Freiheit ist, nach seinen Geboten handeln zu können.

Herr ich danke dir für deinen Geist, der mir weiterhilft, mich lehrt und unterweist, mir unterscheiden hilft zwischen Recht und Unrecht und der für mich bei dir vorspricht, wenn ich die Sprache verliere und nicht zu beten weiß.

HERR ich danke dir, dass DU mich Dein Kind heißt und mich in Gnaden angenommen hast.
AMEN

16. Januar

 

Wir wollen nicht mehr sagen zu den Werken unserer Hände: »Ihr seid unser Gott.«
Hosea 14,4

Gottes Volk soll sich nicht an selbst gemachte Götzen halten.

Was mit Händen gemacht ist, das sind keine Götter.
Apostelgeschichte 19,26

Mit diesen Worten verdirbt Paulus den Goldschmieden in Ephesus das Geschäft. Sie verkauften kleine Fruchtbarkeits-Göttin-Figuren. Wichtig: Was wir machen und herstellen, darf nicht Gottes Platz einnehmen.

 

Kein Abbild machen von Gott! Nichts anbeten, was mit unseren Händen gemacht ist.

Wenn wir nun Verfilmungen der Geschichte Gottes mit seinem Volk anschauen, dann haben wir sehr wohl sichtbare Hauptdarsteller. Auch auf den Gemälden großer Künstler sind die Männer Gottes mit Gesicht dargestellt.

Wir sollen uns nun kein Bild machen von Gott. Wie ist es mit Jesus? Er war Mensch, mit menschlichen Zügen, man konnte ihn anfassen, ansehen, man hätte ihn auch malen können. Dann hätten wir gewusst, wie er aussieht.

Doch läge darin nicht eine Missachtung Seines Gebotes, sich kein Bild von IHM zu machen?

Ich erlebe es tatsächlich, das in meinem Kopf Bilder von Jesus existieren, die mir aus Filmen, von Bildern oder Kreuzesstatuen bekannt sind, doch ist das nicht Jesus, sondern es sind Darstellungen anderer, wie sie sich Jesus vorstellten.

Wie ist es mit dem Kreuz selbst? Wir können sie an die Wand hängen, um den Hals binden, auf den Tisch stellen. Wir schauen das Kreuz an, wenn wir beten.

Was ist das Kreuz für uns?

Das Kreuz erinnert mich allezeit daran, was Jesus dort für uns Menschen getan hat. Das Kreuz ist der Ort an dem Jesus meine Schuld auf sich genommen hat. Doch nicht das Kreuz trägt die Schuld sondern der, der daran hing für meine Sünden.

Ist es nun richtig, das Künstler Jesus mit seinen Taten und Zeichen darstellen?
Keine leichte Frage, denke ich, dennoch bin ich im Grunde froh, dass die heutigen und damaligen Medien die Geschichte Jesu erzählen und so unter den Menschen verbreiten.

Die Bibel ist unser Halt, ein Buch in das wir uns vertiefen können, wo wir erfahren können, wie Gott seither an den Menschen handelte. Doch für Menschen, die Jesus noch nicht kennen oder nicht lesen können, ist für die nicht Film und Fernsehen ein adäquates Mittel IHN kennenzulernen?!

Dennoch ist Achtung geboten. Die dargestellten Werke sind von Menschen gemacht und nicht die richtige Adresse, egal ob Bild, Statue oder Film. Unseren HERRN können wir nicht sehen und sollen wir nicht sehen.

Denn im Angesicht seiner Heiligkeit würden wir Menschen vergehen, da nur der vor IHM bestehen kann, wer ohne Sünde ist. Und da gab es nur den EINEN, der von Gott gekommen, aus IHM geboren ist, der Träger unser Schuld.

HERR, hab DU acht darauf, dass wir dich nicht in Bildern und Statuen zu finden suchen. Wir können dich in deinem Wort finden, denn du hast uns zu erst gefunden und bei unserem Namen gerufen. Wir gehören zu dir und wollen uns unter dein Wort beugen.
HERR hab dank, dass du uns in unseren Sünden und mit unseren immer wiederkehrenden Fehlern annimmst und liebst.
AMEN

15. Januar

 

Ich will dich nicht verlassen noch von dir weichen.
Josua 1,5

  • Ich will dich nicht loslassen und nicht verlassen.
  • Ich lasse dich nicht im Stich, nie wende ich mich von dir ab.

Josua steht vor einer riesengroßen Aufgabe: Er soll das Volk Israel ins verheißene Land führen. Er kann das nicht allein machen. Aber Gott ist mit ihm. So klappt es.

Wir sollten einen starken Trost haben, die wir unsre Zuflucht dazu genommen haben, festzuhalten an der angebotenen Hoffnung.
Hebräer 6,18

  • Wir sollen einen starken Trost haben. Wir konzentrieren uns darauf: An der Hoffnung festhalten, die angeboten ist.
  • Und weil Gott niemals lügt, haben wir jetzt zwei Tatsachen, auf die wir uns verlassen können. Gottes Zusage und sein Eid ermutigen und stärken alle, die an der von Gott versprochenen Hoffnung festhalten.

Trost bedeutet in der Bibel Beistand und Hilfe. Unsere Hoffnung besteht in Jesus Christus: dass er uns beisteht und hilft.

Verse, deren Inhalt bei uns keinen Zweifel zulassen können. Worte, auf die wir uns verlassen können, ja blind vertrauen!

Es gibt nichts schöneres, größeres oder besseres, als die Zusagen unseres HERRN.

Wenn ich an diese Worte denke, sie lese oder höre, dann bin ich erfüllt mit Freude und Zuversicht.
Ich kann mich fallen lassen in Seine Hände und bin ganz geborgen in seiner Liebe und Fürsorge.

Diese Art Vertrauen war mir völlig unbekannt, vielleicht hatte ich eine Ahnung und ich war erfüllt von Sehnsucht und Suchen.

Heute habe ich meine Heimat gefunden, die Mitte meines Herzens!

In allen Stürme und Notzeiten hinein gilt Sein Wort und wir können uns darauf verlassen. Wir brauchen keine Versicherung, die uns vor eventuellen Schäden auf dem Weg mit unserem HERRN absichert. Nein, ER selbst ist unser Leben, unsere Kraft und Heilung.

Dafür bin ich sehr dankbar.
Nur eines müssen wir tun: auf IHN schauen.

Dazu passt auch der Text aus dem Konstanzer Kalender, den ich euch hier mit zitiere:

Er kennt Wege und Auswege

Zwischen zwei Terminen führt mich ein Freund durch Höfe und Hinterhöfe in Berlin. Ich bekomme interessante und unerwartete Einblicke in die Geschichte und Zukunft der Stadt. Aber - ich muss dranbleiben an ihm, denn mein Freund geht zügig weiter. Bleibe ich zurück, verliere ich die Orientierung. Deswegen folge ich ihm. Er kennt den Weg heraus aus dem Gewirr der Gassen, Höfe und Straßen. Ich lasse ihn nicht aus den Augen und bleibe in seiner Nähe.

Auch auf dem Weg mit Gott heißt es "dranbleiben". Denn nur er, unser Herr, kennt den Weg. Nur er kann uns zum Ziel führen, und er möchte, dass wir dort ankommen. Deshalb ruft er immer wieder: "Komm, folge mir! Lass dich durch nichts beirren und ablenken! Ich zeig dir den Weg."
(Pfarrer Eckhard Cramer, Herne)

 


14. Januar

  

Gott wird mich erlösen aus des Todes Gewalt; denn er nimmt mich auf.
Psalm 49,16

Keiner möchte schlecht behandelt werden. Also handle so, wie du es auch für dich selber wünschst.

Was ist die Macht des Todes? Manchmal ist es in unserem Leben dunkel, wie tot. Gerade dann will Gott bei uns sein.

 

Gott hat auch uns, die wir tot waren in den Sünden, mit Christus lebendig gemacht; und er hat uns mit auferweckt und mit eingesetzt im Himmel in Christus Jesus.
Epheser 2,5.6 

Mit unseren Sünden waren wir wie tot. Gott hat uns mit Christus lebendig gemacht. Er hat uns mit Christus einen Platz im Himmel gegeben.
Wann sind wir wie tot? Wenn wir keine Gemeinschaft mehr suchen - nicht mit anderen Menschen, nicht mit Gott. Die frohe Botschaft lautet: Gott will, dass wir leben.

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13. Januar

  

 Es übervorteile keiner seinen Nächsten, sondern fürchte dich vor deinem Gott.
3.Mose 25,17

  • Ihr sollt niemanden betrügen. So zeigt ihr Gott, dass ihr ihn ehrt.
  • Betrügt einander nicht! Habt Ehrfurcht vor mir, denn ich bin der Herr, euer Gott!

Keiner möchte schlecht behandelt werden. Also handle so, wie du es auch für dich selber wünschst.

 

Christus spricht: Ein Beispiel habe ich euch gegeben, damit ihr tut, wie ich euch getan habe.
Johannes 13,15

Christus spricht: Ich habe euch gezeigt, was ihr tun sollt.
Jesus hat seinen Jüngern die Füße gewaschen. Für ihn gibt es keine Unterschiede zwischen den Menschen. Alle Menschen sind Gottes Kinder. So ist er unser Vorbild.

Nicht auf den eigenen Vorteil bedacht sein?

Was für ein Anspruch an uns ichbezogene und selbstsüchtige Menschen!

Im Grunde ist das doch fast nicht möglich. Eigentlich müssten wir ja alles im Überfluss haben, dass wir nicht mehr an uns selbst denken müssten.

Und dieser Zustand existiert doch zumeist gerade bei denen, die sich mit Egoismus und Rücksichtslosigkeit im Leben durchgesetzt haben und so zu Erfolg und Überfluss gelangt sind..

Was also soll das?

Nun, wer Gott als seinen Herrn angenommen und in Jesus Vergebung erfahren hat, der hat doch alles was er benötigt. Gott selbst sorgt für ihn.
Somit ist es tatsächlich so, dass das einzige was zählt ist, dass wir unseren HERRN fürchten, IHM vertrauen und aus seiner Hand alles erwarten.

Wenn wir so leben, dann haben wir Herz und Verstand frei für die Bedürfnisse und Belange anderer, ohne das wir selbst zu kurz kommen.

Ja, im Füßewaschen liegt Freude und Segen, das können wir erfahren und dieses Wissen sollten wir uns bewahren und uns daran erinnern, wenn unsere Ichsucht einen anderen übervorteilen will.

Danke Herr, dass wir aus deiner Hand alles erwarten dürfen und dass du sicher für uns sorgst.
Wir brauchen nur auf dich zu schauen und unser Leben nach dir ausrichten.
Damit machst du es uns leicht.
Hab Dank dafür.
AMEN


12. Januar

  

Sie stimmten den Lobpreis an und dankten dem HERRN: Denn er ist gütig, und seine Barmherzigkeit währt ewiglich.
Esra 3,11

Sie fingen an Gott zu loben und zu danken: Der Herr ist gütig, und seine Barmherzigkeit dauert ewig.
Gott hat ein großes Herz. Er ist nicht nachtragend. Unsere Fehler verzeiht er uns. Grund genug, ihm danke zu sagen.

 

Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit allem geistlichen Segen im Himmel durch Christus.
Epheser 1,3

Wir loben Gott. Er ist der Vater unseres Herrn Jesus Christus. Er hat uns den ganzen Segen seines Geistes geschenkt. Durch ihn haben wir Gemeinschaft mit Christus im Himmel.
Wann fangen wir an Gott zu loben? Denken wir daran, Gott zu danken, wenn es uns gut geht?

Lob und Dank sei Gott, dem Vater unseres Herrn Jesus Christus! Er hat uns mit seinem Geist reich beschenkt, und durch Christus haben wir Zugang zu Gottes himmlischer Welt erhalten

JA, wir haben allen Grund zu danken.

Einzigartig ist sein Geschenk an uns, im Preis nicht zu überbieten. Der, dessen Demut vor dem HERRN, Sanfmut und Liebe zu uns Menschen nicht übertroffen werden kann, ist für uns am Kreuz gestorben.

Und damit hat ER ein für alle Mal die Schuld bezahlt, derer die sich vertrauensvoll an IHN wenden und ihre Sünden vor IHM ausbreiten. ER hat alles auf sich genommen und wir brauchen nur eines tun:

Unsere Schuld erkennen, bekennen und damit ablegen, uns IHM zuwenden und auf Sein Wort hören und es tun.
In der Nachfolge Jesu erneuert ER uns vollkommen.

Das ist ein Grund zum Danken und so will ich heute mit euch einstimmen in Lob und Dank.

Preist den HERRN! Halleluja!
AMEN

11. Januar

  

Himmel und Erde sind dein, du hast gegründet den Erdkreis und was darinnen ist. Nord und Süd hast du geschaffen.
Psalm 89,12-13

  • Himmel und Erde gehören dir, du hast die Erde gemacht mit allem, was darin ist. Nord und Süd hast du geschaffen.
  • Dir gehört der Himmel und dir gehört die Erde, das weite Land und was darauf lebt: Du hast alles geschaffen.
  • Norden und Süden legtest du fest;

Gott hat die ganze Welt geschaffen. Sie gehört ihm, nicht uns. Wir lieben die Natur. Sorgen wir dafür, dass alles schön bleibt?

 

Gott hat in diesen letzten Tagen zu uns geredet durch den Sohn, den er eingesetzt hat zum Erben über alles, durch den er auch die Welt gemacht hat.
Hebräer 1,2

  • Gott hat in diesen letzten Tagen zu uns geredet durch seinen Sohn. Er ist der Erbe. Durch ihn hat Gott bestimmt, dass die Zeit auf der Welt weiter geht.
  • Immer wieder hat Gott schon vor unserer Zeit auf vielfältige Art und Weise durch die Propheten zu unseren Vorfahren gesprochen. Doch jetzt, in dieser letzten Zeit, sprach Gott durch seinen Sohn zu uns. Durch ihn schuf Gott Himmel und Erde, und ihn hat er auch zum Erben über alles eingesetzt.

So wie der Vater ist auch der Sohn. Mit Jesus hat Gott gesagt: Meine Welt soll weiter bestehen.

Gottes Schöpfung.

Dieses Wort schließt alles ein, was wir kennen und verstehen und nicht verstehen, als real anerkennen oder nicht, mögen oder nicht leiden können. Auch uns. Jeder einzelne Mensch, der je gezeugt wurde und werden wird.

Alles und Jeder!

Wie gehen wir mit dieser Tatsache um?
Ist es
uns gleichgültig, wo alles und auch wir herstammen, leugnen wir damit Gottes Plan mit uns?
einfache Realität, gegen die wir eh nichts tun können?
Innere Gewissheit und damit verbundene Dankbarkeit und Freude, unser Ja zu Seinem Plan mit uns und Seiner Welt?

JA, ER hat sie geschaffen und uns und in Jesus hat ER sie bestätigt. Am 6. Tag hieß er seine Schöpfung sehr gut. In Jesu Sühnetat am Kreuz hat ER endgültig bestätigt, dass wir im Glauben an IHN Vergebung und Neugeburt erfahren und uns so als wirklichen Teil seines Werkes erleben können.

So sind wir Teil der Schöpfung und gesetzt als Bewahrer und Verwalter dieser Welt.

Wie gehen wir damit um?
Beobachten wir heute einmal, wie wir dieser Aufgabe gerecht werden.
Lasst uns auf jedes Bonbonpapier, Essensreste, Taschentuch und was sonst immer aus unseren Händen fallen will, wo wir es entsorgen.
Sehen wir einmal, wo wir zu Fuß gehen können oder das Auto nehmen
Wo wir Energie sparen oder verschwenden?

Wie wir unserem Nächsten begegnen
Wo wir Sein Wort verkünden oder aus welchem Grund auch immer schweigen.

Lasst uns das jeder für sich vor den HERRN bringen und schauen, wo wir unseren Dienst besser erfüllen können.

HERR, wir bitten dich um deinen Segen für den heutigen Tag. Hilf uns wo wir unsere Aufgabe nicht nach deinem Willen erfüllen, öffne unsere Sinne, dass wir erkennen können, wie DU uns haben willst, dass wir an unserem Platz einen guten Dienst tun.
Danke, dass DU uns zu aller Zeit und in jedem Moment zur Seite stehst. Danke, dass DU uns trotz aller Fehler und Unvollkommenheit liebst.
AMEN

10. Januar

   

Wie soll ich dem HERRN vergelten all seine Wohltat, die er an mir tut?
Psalm 116,12

Wie soll ich Gott danken für alles, was er Gutes an mir tut?
Das möchte ich nicht vergessen: Gott danke sagen für alles Schöne in meinem Leben.

 

Der Geheilte ging hin und fing an, in den Zehn Städten auszurufen, welch große Wohltat ihm Jesus getan hatte.
Markus 5,20

Der Geheilte ging hin und fing an, in den zehn Städten auszurufen: Jesus hat ein großes Wunder an mir getan.
Der Mann, der von Jesus geheilt wurde, erzählt überall von dem Wunder. Wie kann ich Gott danken?

Eine Frage an der ich wohl jeden Tag scheitere. Niemals kann ich IHM seine Wohltaten an mir vergelten.
Nein, ich meine nicht, dass unser Dank eh nie genug sein würde – tatsächlich erlebe ich an mir, dass ich zu wenig danke.

Vielmehr bin ich doch die meiste Zeit damit beschäftigt, irgendetwas zu tun oder mit Gott und der Welt zu hadern und wenn das nicht, dann ärgere ich mich über etwas oder jemanden oder aber bin damit beschäftigt, andere Maß zu nehmen und ihnen meine Vorstellungen der Welt und des Lebens als das rechte Maß zu vermitteln.

Heute sollte ein anderer Tag sein, an dem ich bewusst all diese Dinge unterlassen will und die Zeit, die dann frei ist, will ich nutzen um meinem HERRN zu danken.

JA, es wird nicht genug sein, doch heute will ich versuchen, diesen Sonntag, unser wöchentliches Ostern als dem HERRN zustehenden Gottesdienst zu leben.

HERR, du weist schon jetzt, ob das gelingen wird, oder ob mich die Belange der Welt wieder gefangen nehmen werden.
Bitte hilf mir und mach mich frei für Anbetung und Lobpreis, für geduldiges Zuhören und demütiges Dienen, so dass dieser Tag zu deiner Ehre gereicht.
AMEN


09. Januar

 

Gott der HERR spricht: Ich will noch mehr zu der Zahl derer, die versammelt sind, sammeln.
Jesaja 56,8

Gott spricht: Ich habe schon viele Menschen zusammen gebracht. Ich will in Zukunft noch mehr Menschen sammeln.
Menschen verstehen Gottes Wort und bilden eine Gemeinschaft. Zusammen kann man Vieles im Leben leichter tragen.

Das Volk neigte einmütig dem zu, was Philippus sagte, als sie ihm zuhörten und die Zeichen sahen, die er tat. Und es entstand große Freude in dieser Stadt.
Apostelgeschichte 8,6.8

Philippus predigte in Samarien. Das Volk verstand ihn und sah seine Wunder. Sie kamen zum Glauben und sagten ja zu Christus. Die Freude in der Stadt war groß.
Frohe Botschaft kann sich ausbreiten, wenn Menschen sie verstehen und sehen können.

Gott hält was ER verspricht!

Das können wir in Seinem heiligen Wort, das über so viele Jahrhunderte zusammengetragen ist, immer wieder neu entdecken und nachlesen. Dieses Wort sichert uns zu, dass wir IHM vorbehaltlos vertrauen können. ER wird uns nicht enttäuschen.

So wie ER es vor über 2000 Jahren verheißen hat, ist es in den letzten Jahrhunderten geschehen, begonnen mit dem Leben und Sterben unseres HERRN Jesus. Und so geschieht es auch heute noch – nach seinem Wort und Willen!

Und das beste ist: wir dürfen dabei mitwirken. Wir sind aufgefordert, sein Evangelium zu verkünden und den Menschen zu erzählen, wie Gott sich an uns selbst verherrlicht hat.

Eine wunderbare Aufgabe. Schenke uns der HERR, das wir sie zu seinem Lob erfüllen können.

08. Januar

  

Du sollst den HERRN, deinen Gott, lieb haben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft.
5.Mose 6,5

Es ist leicht, Gott in guten Zeiten zu lieben. Aber auch, wenn es uns schlecht geht, können wir zu ihm kommen.

 

Christus spricht: Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.
Johannes 13,35

Gott ist ein Gott der Liebe. In Jesus zeigt er uns: Zu seiner Gemeinde gehören alle dazu, die Starken und auch die Schwachen.

Im heutigen Wort steht die Liebe ganz oben an!

Ja, nicht nur heute! Auch unser Monatspruch für Januar steht in 5. Mose 6, 5 !! Also Gott lieben, als erstes Gebot und Wort für diesen Tag, diesen Monat und auch und sowieso dieses Jahr, unser Leben!!

Die Leibe zu Gott ist nicht ausschließlich, nein, sie schließt immer die Liebe zu unserem Nächsten ein. Es geht nicht anders.

Wenn wir mit ganzem Herzen erfasst haben, dass Gott uns liebt und wir diese Liebe (bruchstückhaft) erwidern, dann entflammt unser Herz auch für unsere Mitmenschen, Geschwister im Glauben und Feinde in Liebe.

Wenn uns unter der Liebe und Gnade des HERRN unser Herz aufgeht, dann ist es offen und zugewandt den Nöten Leiden und Eigenarten unserer Mitmenschen.

Wichtig ist, dass wir uns das bewahren und nicht als lästiges Mitgefühl abtun, sondern mit Liebe untereinander, den anderen so annehmen, ihm entgegengehen, ihn abholen, wie er ist.

Denn in der Liebe, die uns zuteil geworden ist, liegt die Annahme unseres Selbst, so wir waren und sind. Es war und ist nicht nötig, sich um der Anerkennung und Gunst unseres HERRN willen zu ändern.

Nein, so wie wir sind, liebt er uns, mit unserer Schuld, mit unseren Fehlern und Verfehlungen. Dies dürfen wir von Herzen annehmen und in seiner Liebe macht ER uns neu.

Hab Dank dafür, mein Gott und Vater.
AMEN


07. Januar

   

Gott tut große Dinge, die wir nicht begreifen.
Hiob 37,5

Gott tut große Dinge. Manchmal verstehen wir nichts.
Manchmal handelt Gott klein und versteckt - wir müssen genau schauen. Manchmal handelt Gott ganz groß - wunderbar!

 

 

Der Glaube ist eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.
Hebräer 11,1

  • Was ist der Glaube? Es ist das feste Vertrauen, dass die Hoffnung erfüllt wird. Es ist die feste Überzeugung: was wir nicht sehen können, ist trotzdem da.
  • Der Glaube ist der tragende Grund für das, was man hofft: Im Vertrauen zeigt sich jetzt schon, was man noch nicht sieht.

Der Glaube ist eine große Kraft. Gott schenkt Glauben. Deshalb können wir hoffen und wir wissen: Gottes Hilfe ist da.

Was ist Glaube?

Eine entscheidende Frage!

Ist es ein:
· „.. ich nehme an, das es so ist ....“ ?
· „.. Ich habe den Verdacht, dass es so ist...“ ?
oder ist es
· Die vertrauensvolle Zuversicht, ja Gewissheit, dass wir von Gott geschaffen sind und auch durch IHN bewahrt sind und erwählt seine Kinder zu sein... ?!


Die einfache Überzeugung, dass es einen Gott, eine höhere Macht gibt, ist noch kein Glaube!
Der Glaube beinhaltet immer auch die Nachfolge, das Ausrichten nach dem Heiligen Wort unseres HERRN.

Und ja, Glauben können wir nicht von uns aus allein, Glaube ist die Folge seines Rufes. Erst im Hören seines Wortes und im Tun kann Glaube keimen und wachsen und mit ihm das Vertrauen in Seine Verheißungen.

Ich danke unserem HERRN, dass ER uns den Zug zu IHM hin ins Herz gegeben hat, das ER uns nicht allein lässt beim Suchen nach unserer wahren Heimat, die bei IHM ist und die wir einst erleben dürfen im Schauen, nicht „nur“ im Glauben.

Ich freue mich auf die Zeit, wenn wir mit IHM vereint sein werden.

HERR; ich danke DIR, dass DU mir Glauben und Vertrauen schenkst und ich bitte DICH für alle die noch zweifeln. Stärke DU ihren Glauben und lass ihnen die Gewissheit zuteil werden, dass DU ihr Vater sein willst, so wie DU der meine bist.

AMEN


06. Januar

 

Der HERR, euer Gott, versucht euch, um zu erfahren, ob ihr ihn von ganzem Herzen und von ganzer Seele lieb habt.
5.Mose 13,4

Gott prüft euch. Er will erfahren, ob ihr ihn liebt mit ganzem Herzen und mit dem ganzem Leben.
Eine Prüfung in der Schule kontrolliert, ob ich gut gelernt habe. Gott will wissen, ob ich ihn liebe und ihm nachfolge.

 

Gott ist treu, der euch nicht versuchen lässt über eure Kraft, sondern macht, dass die Versuchung so ein Ende nimmt, dass ihr's ertragen könnt.
1.Korinther 10,13

Gott ist treu. Er prüft uns nur so, dass wir genug Kraft haben. Wenn unser Glaube geprüft wird, hilft Gott gut durch.
Im Leben gibt es viele "Prüfungen": Krankheit, Tod, Versuchung. Gott prüft, ob wir Schutz bei ihm suchen. Manchmal ist das schwer zu ertragen, aber Gott kennt unsere Kraft und prüft so, dass wir es schaffen können.

Ich finde diese Prüfungen sehr lästig. Eigentlich sind sie doch überflüssig – oder?

Als berufene und bekennende Christen brauchen wir so etwas doch nicht mehr! ??  Oder vielleicht doch?

Nun – so lästig und anstrengend die Prüfungen durch unseren HERRN auch sind, so hat mich doch jede näher zu meinem HERRN gebracht.

Diese Herausforderungen, die uns auf die Probe stellen, bringen uns oft an die Grenzen unseres Glaubens.
Doch wenn wir festhalten – den, der uns nicht loslässt – dann wachsen wir im Glauben und im Vertrauen, denn es bleibt nicht aus, dass wir am Ende einer Prüfung doch IHN erkennen als den Helfer und Tröster und den Beistand in der Not.

Für mich sind diese Prüfungen doch etwas wunderbares. So schwer sie sind, so sind sie doch immer auch heilsam.
Immer wieder empfinde ich Einsamkeit und erlebe Ausweglosigkeit, gerate in Versuchung abzuweichen von dem Weg, den ER uns vorgegeben hat – will lügen, will fluchen, schimpfen, den leichten Weg gehen.
Oftmals erliege ich auch diesen Versuchungen und bin dann noch trauriger und einsamer.
Doch am Ende solcher Zeiten steht ER und ER nimmt mich in Gnaden an und hilft mir, aus allen entstandenen Verletzungen und Wunden etwas Gutes und Neues erleben zu können.

Am Ende bleibt doch nur das Danken, denn ER hat alles so gefügt, dass ich im Glauben und im Vertrauen stärker werden durfte.

Dafür danke ich Dir, HERR.
AMEN

05. Januar

 

Gott, der HERR, der Mächtige, redet und ruft der Welt zu vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang.
Psalm 50,1

Seht zu, dass ihr den nicht abweist, der da redet.
Hebräer 12,25

 

 

04. Januar


Ich komme, um alle Völker und Zungen zu versammeln, dass sie kommen und meine Herrlichkeit sehen.
Jesaja 66,18

Der Gott unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit, gebe euch den Geist der Weisheit und der Offenbarung, ihn zu erkennen.
Epheser 1,17

 

03. Januar

 

Wenn du nun gegessen hast und satt bist und schöne Häuser erbaust und darin wohnst, dann hüte dich, dass dein Herz sich nicht überhebt und du den HERRN, deinen Gott, vergisst.
5.Mose 8,12.14

Ob ihr nun esst oder trinkt oder was ihr auch tut, das tut alles zu Gottes Ehre.
1.Korinther 10,31

 

02. Januar

 

 

Der HERR ist König; des freue sich das Erdreich und seien fröhlich die Inseln, soviel ihrer sind.
Psalm 97,1

Der Engel sprach zu Maria: Dein Sohn wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden; und Gott der Herr wird ihm den Thron seines Vaters David geben.
Lukas 1,32


 

01. Januar

 

Was können die Weisen Weises lehren, wenn sie des HERRN Wort verwerfen?
Jeremia 8,9

Lasst das Wort Christi reichlich unter euch wohnen: Lehrt und ermahnt einander in aller Weisheit; mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern singt Gott dankbar in euren Herzen.
Kolosser 3,16

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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