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Februar 2010

 

Die Armen werden niemals ganz aus deinem Land verschwinden. Darum mache ich dir zur Pflicht: Du sollst deinem Not leidenden und armen Bruder, der in deinem Land lebt, deine Hand öffnen.
5.Mose 15,11

7 Seid nicht hartherzig gegenüber den Armen, die mit euch in dem Land leben, das der Herr, euer Gott, euch schenkt. Sie sind eure Nachbarn und Landsleute! Verschließt euch nicht vor ihrer Not! *8 Seid großzügig, und leiht ihnen, soviel sie brauchen,

*10 Gebt ihnen gern, was sie brauchen, ohne jeden Widerwillen. Dafür wird euch der Herr, euer Gott, bei all eurer Arbeit segnen und alles gelingen lassen, was ihr euch vornehmt. *11 Es wird immer Arme in eurem Land geben. Deshalb befehle ich euch: Helft den Menschen großzügig, die in Armut und Not geraten sind!


Das erinnert mich an eine kürzliche Diskussion, in der sich jemand sehr aufgeregt hat, dass wir soviel Abgaben zahlen müssen, und  Schwarzarbeit in den Himmel hob, weil es da Brutto für Netto gäbe.

Meine Antwort war, dass er ja klug genug sei, so nicht zu arbeiten, weil er ja wisse, dass alles Unrecht, das er tut, nicht zum Erfolg führt.(was wirklich ein Geschenk ist, denn es hilft ungemein sich an Recht zu halten, wenn man weiß, dass unmittelbar die Strafe auf jedes Unrecht folgt.)

Gleichzeitig vertrete ich die Ansicht, dass wir kostenlose Versorgung unserer Kinder haben, schon viel Arbeitslosengeld und Sozialhilfe erhalten haben, als wir in Not und ohne Arbeit waren, dass wir es ganz sicher nicht zurückzahlen können und wir wissen nicht, was für Kosten für unsere eigene Gesundheit noch auf den Staat und die KK zukommen.

Unter Berücksichtigung dieser Verse erkenne ich, wie leicht es uns der Staat macht, Notleidenden zu helfen, wir brauchen nicht selbst darüber nachzudenken, wieviel wir geben oder zu geben bereit sind. Der Staat hat es übernommen unser Einkommen zu verteilen, dass Not gelindert werden kann. Im Grunde können wir dankbar sein und es ist nur noch nötig, den Abgaben nicht nachzutrauern, sondern sie mit Freude zu geben.

Und das will ich tun und nie vergessen, denn wir selbst sind lange Zeit getragen worden von diesem System und vll. wird es wieder notwendig werden, uns auf unser System zu stützen.

Ohne jeden Widerwillen, will ich das nötige geben und mit Freude noch von dem was uns übrigbleibt.
Mit der Einschränkung, dass ich sehr hoffe, irgendwann in der Lage zu sein, wirklich selbst zu geben. Immer wieder bedaure ich, dass wir selbst so hohe Ansprüche haben, die es fast unmöglich machen etwas zu geben, ja am Monatsende etwas übrig zu haben.
Hier ist es nötig, den HERRN um seinen Beistand zu bitten und uns Geduld und Zurückhaltung zu lehren, denn so wie bisher können wir von unserem Reichtum tatsächlich nur das geben, was sowieso genommen wird.


26. Februar

 

Pflüget ein Neues und säet nicht unter die Dornen!
Jeremia 4,3

Pflügt noch einmal neu. Sät nicht zwischen die Dornen.
Wenn ich einen Acker neu pflüge, mache ich einen neuen Anfang. Wenn ich zwischen Dornen säe, kann die Saat nicht aufgehen und wachsen. Das bedeutet: Ich kann in meinem Leben immer wieder einen neuen Anfang machen. Dabei muss ich aufpassen, dass alte Gewohnheiten oder schlechte Einflüsse den neuen Anfang nicht behindern.

 

Erneuert euch in eurem Geist und Sinn und zieht den neuen Menschen an, der nach Gott geschaffen ist in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit.
Epheser 4,23-24

Gottes Geist will euch durch und durch erneuern. Zieht das neue Leben an, wie ihr neue Kleider anzieht. Ihr seid neue Menschen geworden, die Gott selbst nach seinem Bild geschaffen hat. Ihr gehört zu Gott und lebt so, wie es ihm gefällt.
Ich kann ein neuer Mensch werden, wenn ich mich für den Geist von Gott öffne. Dann bin ich so wie Gott den Menschen geschaffen hat. Dann lebe ich so gerecht und heilig wie Gott es möchte.

Erneuerung! Neu werden! Neu sein! Neu anfangen!

Neu – empfinden wir als etwas schönes, meistens: ein neues Kleid, neues Spielzeug, neuer Computer, neue Küche, neues Auto .- neu, unbenutzt, unverbraucht, noch nicht abgetragen und verbeult.

Neues bringt Veränderung. Doch manchmal kann uns etwas Neues auch Angst machen, nämlich wenn wir es nicht kennen, Zumeist ist es eher die Angst es kaputt zu machen.
Doch auch ein neuer Anfang kann Angst machen, Angst es nicht zu schaffen, auf der neuen Arbeitsstelle nicht zu bestehen, an der neuen Schule nicht beliebt zu sein,

Angst vor neuem kann uns behindern, einengen und unseren Blick trüben.

Bei Gott gibt es eine Erneuerung, die uns frei macht, Wenn wir uns Seiner Erneuerung stellen, ist das etwas anderes als eine Rundereuerung. Nein, ER schafft uns komplett neu. Und das ohne dass er unsere leibliche Hülle austauscht, die bleibt erhalten.
Auch unser Umfeld bleibt meist wie es ist, erst wenn wir in unserem neuen Leben zu leben beginnen und unsere Mitmenschen erleben, wer und wie wir nun sind. Erst dann beginnt auch dort eine Änderung, auch dort werden Beziehungen neu und oft vielmals besser.

Mit Seiner Erneuerung sind oftmals schmerzliche Verluste verbunden, Wir müssen uns entscheiden für Ihn und das geht nicht ohne dass wir alte falsche Gewohnheiten ablegen oder falsche Freunde loslassen.

Dennoch zeigt sich am Ende, dass alles was wir loslassen, wir in überreichem Maß im neuen Leben, dass wir an seiner Seite, unter seiner Hand führen, neu geschenkt bekommen, und zwar auch neu und um vieles besser als vorher.

Ich kann nur sagen: keine Scheu oder Angst vor einem Neubeginn mit IHM, den ER schafft.
Er steht uns allezeit bei und hilft uns über jede Hürde, die sich uns in den Weg stellt. Egal wie schwer es zu sein scheint, wenn ER mitgeht, wird es gut.

22. Februar

  

Der HERR ward mein Halt.
2.Samuel 22,19

Gott, an dir kann ich mich festhalten.
Alles kann unsicher werden, aber Gott ist sicher.

 

Es ist ein köstlich Ding, dass das Herz fest werde, welches geschieht durch Gnade.
Hebräer 13,9

Gottes Gnade wird euch im Herzen fest machen. Das ist gut.
Glauben erlangt man nicht durch das Befolgen von Geboten und Verboten. Glauben gibt der gnädige Gott.

Es ist das Größte, wenn jemand seine ganze Hoffnung auf Gottes Gnade setzt und sich durch nichts davon abbringen lässt. Fest im Glauben wird man nicht, indem man auf bestimmte Speisen verzichtet. Das hat noch niemandem genützt.


Herr, Ich danke dir, dass DU mir Glauben schenkst.

Aus mir selbst und mit allem was ich tue kann ich nicht zu dir kommen. Doch Du kommst zu mir und Du stärkst mir Glauben und Vertrauen in Deine Kraft und Liebe und Fürsorge für mich.

Dir folgen möchte ich, Deine Gebote halten und deinen Weisungen folgen. Doch nicht weil dies erhofften Lohn brächte, sondern weil ich allein bei DIR Ruhe und Frieden finde. Weil DU mich gelehrt hast, dass in deiner Gegenwart mein Heil ist.Weil Deine Liebe mir die Fähigkeit und die Kraft gibt nach deinen Geboten zu streben.

Hilf mir, dass ich Deinen Weisungen folge und allezeit in deinem Wort fest bleibe. Denn ohne dich habe ich keine Kraft dazu , aber mit dir darf ich einst in Deiner Gegenwart bestehen.

AMEN

21. Februar

  

Einer teilt reichlich aus und hat immer mehr; ein andrer kargt, wo er nicht soll, und wird doch ärmer.
Sprüche 11,24

Der eine Mensch gibt viel und bekommt immer mehr. Der andere Mensch ist sparsam und wird doch immer ärmer.
Versuch es selbst: Sei geizig mit Freude und Liebe. Du wirst sehen, bald hast du keine Freude und keine Liebe mehr.

 

In allem erweisen wir uns als Diener Gottes; als die Armen, aber die doch viele reich machen; als die nichts haben und doch alles haben.
2.Korinther 6,4.10

Paulus schreibt: Wir sind Gottes Diener. Wir sind arm und machen andere Menschen reich. Wir haben keinen Besitz und sind trotzdem reich.
Gott dienen: Vom Glauben erzählen und so anderen Menschen Gutes für das Leben geben. Mit deinem Glauben wirst du Gottes Reichtum bekommen.

Welch wunderbare Zusage unseres HERRN!

Und nein, hier ist nicht unbedingt materieller Reichtum gemeint – der kommt vielleicht als krönender Segen in dieser Welt mit dazu, ist aber nicht das, was uns im HERRN reich macht.

Es ist Seine Liebe, die uns reich macht. Reich zum Geben von Zeit, Geduld, Liebe, Fürsorge, Zuneigung, Freude, Freundschaft....

Es ist ein unfassbarer Reichtum, wenn wir aus ihm schöpfen, werden wir erleben: er stammt aus einer Quelle, die nie versiegt. Wir können allezeit aus ihr schöpfen und aus ihr leben.

Sie stattet uns mit Kraft aus, mit der Kraft des Höchsten, dass wir ein Segen sein können, denen, die um uns sind, denen, denen wir zu Diensten sein dürfen.

Ich danke Dir, mein Gott. DU bist mein alles, mein Hort, meine Zuversicht.
AMEN

20. Februar

 

Du bist mein Gott.
Psalm 118,28

Du bist mein Gott, dir will ich danken. Mein Gott, dich allein will ich ehren!
Ein klarer Satz: Gott ist an meiner Seite!

 

Jesus spricht: Niemand kommt zum Vater denn durch mich.
Johannes 14,6

Jesus spricht: Kein Mensch kommt zu Gott, dem Vater, wenn ich nicht bei ihm bin.
Mit Jesus Gott erkennen. Mit Jesus zu Gott kommen.

*6 Jesus antwortete: »Ich bin der Weg, ich bin die Wahrheit, und ich bin das Leben! Ohne mich kann niemand zum Vater kommen. *7 Kennt ihr mich, dann kennt ihr auch meinen Vater. Von jetzt an kennt ihr ihn; ja, ihr habt ihn schon gesehen!«

Wohl das schwierigste unseres Glaubens – zumindestens für mich war es das – ist das begreifen, dass Jesus und Gott eins sind.

Diese Tatsache war für mich vom Verstand her nicht zu begreifen. Wie froh bin ich, dass unser HERR mein Herz hat verstehen lassen.

Ja, vom Kopf her ist dies nicht zu begreifen. Der Kopf folgt der Logik, und es ist absolut unlogisch dass der Vater der Sohn ist.

Dennoch ist genau das unsere Rettung. In Jesus dürfen wir den Vater schauen, ja in seiner Nachfolge IHM nahe kommen.

Durch Jesu Leben, Sterben und Auferstehung darf ich wissen, Gott ist mein Gott, mein Vater, mein Schutz, Schirm, Halt, Oase, Ruhepol, Kraftquelle – mein Alles was ich im Leben brauche

HERR; ich danke Dir, dass DU Dich uns Menschen offenbart hast, dass wir Dich finden dürfen, ja, dass DU uns rufst immer wieder, uns neues Leben schenkst, aus Dir.
HERR; ich danke Dir, ich bin Dein Kind, denn DU hast mich dazu gemacht.
Hilf mir HERR, denn ich enttäusche Dich noch so oft. Hab Dank, du liebender Vater, dass du mich lehrst, mir nach jedem Sturz neu auf die Beine hilfst, mich an der Hand führst bis ich das Gehen und Stehen in deinem Wort gelernt habe.
Hab Dank für die Aufgaben, die du mir gibst, hier darf ich wachsen und streben hin zu dir.
AMEN

19. Februar

    

Dein Volk spricht: »Der Herr handelt nicht recht«, während doch sie nicht recht handeln.
Hesekiel 33,17

Das Volk sagt: "Gott ist ungerecht", aber das Volk selbst ist ungerecht.
Zeig mit einem Finger auf einen anderen Menschen - drei Finger zeigen auf dich selbst.

Wenn wir unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.
1.Johannes 1,9

Wenn wir Gott unsere Sünden zeigen und bereuen, dann ist Gott treu und gerecht: Er wird uns die Sünden vergeben und unsere Ungerechtigkeit verzeihen.
Ich erkenne: meine Schuld und mein Leben: schief. Ich kann sicher sein, Gott wird mich nicht zurückweisen.

Fast könnte es langweilig werden. Immer hören wir dasselbe: Wir sind schuld!

Im Grunde wollen wir das nicht hören, nicht wissen. Auch wenn es die Wahrheit ist, die wir nicht leugnen können, wir versuchen sie zu verschleiern, zu verbergen, wir wollen nicht als Schuldige erkannt werden.

Es ist besser und leichter einen Schuldigen zu finden, den wir verantwortlich machen können.

Doch am Ende bleibt es doch dabei: Wir selbst sind schuld. Und wir müssen die Verantwortung für unser Handeln und unsere Taten übernehmen.

Der HERR helfe uns dass wir dies noch tun, solange Zeit dafür ist. Denn es gilt nach SEINER Verheißung:

Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, dann erfüllt Gott seine Zusage treu und gerecht: Er wird unsere Sünden vergeben und uns von allem Bösen reinigen.

Und ganz gewiss kann ich sagen: dass wir eben dies nicht oft genug hören können und uns nicht oft genug demütigen können unter seine Gnade. Denn wir begehen Fehler, oft dauert es sehr lange, bis wir begreifen, wo unsere Schuld lag und liegt. Doch wir können allezeit und mit allem vor IHN treten.
ER wird uns verzeihen und lässt uns Seine Vergebung zuteil werden.

Psalm 32,1-5
*1 Ein Lied Davids, zum Nachdenken.
Glücklich sind alle, denen Gott ihre Sünden vergeben und ihre Schuld zugedeckt hat!
*2 Glücklich ist der Mensch, dem Gott seine Sünden nicht anrechnet, und der mit Gott kein falsches Spiel treibt!
*3 Erst wollte ich dir, Herr, meine Schuld verheimlichen. Doch davon wurde ich so schwach und elend, dass ich nur noch stöhnen konnte.
*4 Tag und Nacht bedrückte mich dein Zorn, meine Lebenskraft vertrocknete wie Wasser in der Sommerhitze.
*5 Da endlich gestand ich dir meine Sünde; mein Unrecht wollte ich nicht länger verschweigen. Ich sagte: »Ich will dem Herrn meine Vergehen bekennen!« Und wirklich:
Du hast mir meine ganze Schuld vergeben!

HERR hab Dank, dass ich zu dir kommen darf, dass Du mich immer wieder daran erinnerst, dass ich bei DIR Ruhe und Heil erfahren darf.
Hilf mir, dass ich all meine Schuld erkenne und vor dich bringe, denn DU kannst alles heil machen und du kannst selbst das schlimmste Übel zu etwas Gutem verwenden.
Hilf mir, dass ich meine Schuld erkenne und bekenne und mein Leben, Handeln und Denken ändere zu deinem Wohlgefallen.
AMEN

18. Februar

 

Mir hast du Arbeit gemacht mit deinen Sünden und hast mir Mühe gemacht mit deinen Missetaten. Ich, ich tilge deine Übertretungen um meinetwillen und gedenke deiner Sünden nicht.
Jesaja 43,24-25

Mit deinen Sünden hast du mir Arbeit gemacht. Und mit deinen bösen Taten hast du mir Mühe gemacht. Aber - weil ich es will - streiche ich deine Fehltritte aus meinem Gedächtnis und denke nicht mehr an deine Sünden.
Gott bleibt sich treu bleiben. Das Volk Israel hat Gott oft missachtet in seiner Geschichte. Der Glaube war oft unwichtig. Aber Gott vergibt und denkt nicht mehr an diese traurige Zeit. Er schenkt einen neuen Anfang.

 

Jesus ist um unsrer Sünden willen dahingegeben und um unsrer Rechtfertigung willen auferweckt.
Römer 4,25

Jesus ist gestorben wegen unserer Sünden. Und er ist zum Leben erweckt für unser neues Lebensrecht.
Wir achten und ehren Gott wenig. Unser Glaube ist oft klein und eine Nebensache. Aus diesem Abseits holt uns Jesus heraus. Er will, dass wir gütig leben, hoffen und vertrauen. Betreten wir den weiten Raum!

Kennt ihr das auch?:
Menschen, die man liebt, kann man nicht lange böse sein. Wir vergeben ihnen, weil wir sie lieben, nicht böse auf sie sein wollen, sondern ihnen gutes tun möchten.

So in dieser Weise stelle ich mir dieses Wort unseres HERRN vor. Jedoch noch größer und umfassender als wir Menschen zu Vergebung in der Lage sind.

Egal wie groß unsere Liebe ist, wenn Fehler sich wiederholen, dann bleibt ein Stachel zurück und die Verletzung kann nicht heilen. Es wird uns dann schwer zu vergeben. Wir wollen vergeben, doch wir wollen auch Sühnung, ja Strafe, damit wir Genugtuung erleben können.

Gott hat dieses Dilemma für uns gelöst. ER der die Liebe ist und die Wahrheit, hat seinen Sohn hingegeben als Sühnung für unsere Schuld.

Ich durfte es erleben, dass an mir begangene Fehler keine Bedeutung haben, dass ich vergeben und vergessen kann, einfach so, weil ich geliebt bin. Und ich weiß wie viel Schuld mir erlassen ist – nur aus Liebe, ohne dass ich selbst bezahlen musste.

Es ist immer wieder unlogisch und manchmal zieht es mich förmlich hin, meine Schuld selbst zu bezahlen. Wo ich das kann, will ich es auch tun. Dennoch lebe ich heute allein aus Seiner Gnade und dank Seiner Liebe zu mir bin ich gesegnet, zu lieben auch Menschen, die sich an mir schuldig machen, so wie ich immer wieder schuldig werde.

So bitte ich unseren HERRN im „Vater- unser“ Und vergib mir meine Schuld, wie auch ich vergeben will meinen Schuldigern.

Nie könnten wir vor unserem HERRN bestehen, wenn ER nicht unsere Schuld tilgen würde und uns aufs Neue annähme in Liebe.

17. Februar

    

Du, Herr, bist gut und gnädig, von großer Güte allen, die dich anrufen.
Psalm 86,5

  • Gott, du bist gut und gnädig. Du schenkst deine große Güte allen, die zu dir beten.
  • Du, Herr, bist gut und zum Vergeben bereit, unermesslich ist deine Gnade für alle, die zu dir beten.

Gebete helfen vielen Menschen in der Not. Beten stärkt und macht Mut. Gott hört zu. Er sieht uns. Wir spüren Gottes Güte und schöpfen wieder Hoffnung. Gott lässt uns nicht fallen. Das hilft.

 

Lasst uns hinzutreten mit Zuversicht zu dem Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden zu der Zeit, wenn wir Hilfe nötig haben.
Hebräer 4,16

  • Wir wollen mit Zuversicht zum Gnadenthron Gottes gehen. Dort werden wir Barmherzigkeit und Gnade zu der Zeit finden, wenn wir Hilfe brauchen.
  • Er tritt für uns ein, daher dürfen wir mit Zuversicht und ohne Angst zu Gott kommen. Er wird uns seine Barmherzigkeit und Gnade zuwenden, wenn wir seine Hilfe brauchen.

Glaube schenkt Zuversicht. So kann uns im Leben viel Schweres treffen. Zum Beispiel alt werden ist oft eine Plage und Last. Aber wir lassen den Mut trotzdem nicht sinken. Gottes Hilfe und Gnade hören nicht auf. Ich glaube das.


Wie wunderbar ist es, dass wir aus Seinem Heiligen Wort wissen dürfen, dass Gott gut ist und gnädig, dass ER Vergebung schenkt und neuen Anfang.

Doch das Wissen allein nützt uns nichts.

Um dieses tatsächlich für sich in Anspruch nehmen zu können sollen wir zu IHM kommen und uns beugen
- zur Vergebung - in dem Bewusstsein unserer Schuld und ständig neuen schuldig Werdens.
- und zur Heilung – in dem Wissen, dass ER unsere Verletzungen heil macht, weil ER sie kennt und selbst durchlebt hat.
- immer sollte uns bewusst sein, dass Sein Handeln nicht immer so erfolgt wie wir uns das vorstellen oder erhoffen, doch immer zu unserem Besten.

ER ist gnädig und barmherzig, groß an Geduld, und voller Liebe für uns, wie ein Vater zu seinen Kindern. ER will unser Bestes – und zwar auch unser Bestes von uns aber vor allem das Beste für uns. Und ER selbst bereitet den Weg dahin.

Wir dürfen folgen und IHM vollkommen vertrauen, die Wege die ER uns führt führen nach Hause – zu IHM

Das macht mich froh und hilft mir, manches so stehen zu lassen und anzunehmen wie es ist. Denn ER sorgt für mich zu meinem Besten.

Halleluja

 

16. Februar

    

Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn.
1.Mose 32,27

Ich lass dich nicht los. Zuerst musst du mich segnen.
Der richtige Weg ist nicht immer leicht zu finden. Manchmal muss man hart mit Gott ringen. Das erzählt diese Geschichte von Jakob. Gott schenkt ihm danach Segen und einen neuen Namen: Israel.

 

Jesus sprach zu der kanaanäischen Frau: Frau, dein Glaube ist groß. Dir geschehe, wie du willst! Und ihre Tochter wurde gesund zu derselben Stunde.
Matthäus 15,28

Eine Frau trifft Jesus. Sie hat einen anderen Glauben. Aber sie spürt, dass Jesus Macht von Gott hat und ihre Tochter heilen kann. Glaube ist dieses starke Vertrauen. Das zeigt diese Frau.


Gott vertrauen, auf Ihn bauen, alles von IHM erwarten und Ihn nie loslassen –

Das will ich mit ganzem Herzen.

Nicht im Ansatz reicht mein Glaube an den derer heran, von denen uns die Bibel berichtet.
Doch mit allem was ich bin und habe, will ich IHM gehören und alles von IHM erwarten.

Gott ist meine Hoffnung und mein Leben gehört IHM. Nie will ich das vergessen und immer daran erinnert sein.

Ja, ich will Gott nicht lassen. ER hat mich gesegnet und lässt mich ein Segen sein, für so manchen.
Eine große Aufgabe ist also verbunden mit seinem Segen. Und ich darf sie erfüllen, dank seiner Kraft und Hilfe. Darauf will bauen und darf so gewiss sein, dass ER mir hilft, bei allem was ich tue – in Seinem Namen.

Gelobt sei unser HERR und gepriesen sein Name über allen.
AMEN

 

14. Februar

   

Es ströme das Recht wie Wasser und die Gerechtigkeit wie ein nie versiegender Bach.
Amos 5,24

  • Das Recht soll frei fließen wie das Wasser und die Gerechtigkeit wie ein Bach, der nicht austrocknet.
  • Setzt euch lieber für die Gerechtigkeit ein! Das Recht soll das Land durchströmen wie ein nie versiegender Fluss.

Das ist ein schönes Bild: Recht und Gerechtigkeit sollen das ganze Leben durchfließen und es "bewässern" und gut machen - so wie Wasser trockenes Land fruchtbar machen kann.

 

Prüft, was dem Herrn wohlgefällig ist.
Epheser 5,10

  • Ihr sollt prüfen, was Christus Gutes schaffen will.
  • Prüft in allem, was ihr tut, ob es Gott gefällt.

Jesus will Gerechtigkeit, wie sie schon der Prophet Amos forderte. Jesus hat gezeigt, dass sie durch Barmherzigkeit und Liebe in unsere Lebensbeziehungen kommt.

Recht und Gerechtigkeit!

Was genau ist das eigentlich?

Ich weiß nicht, ob wir jemals erfassen können, was das ganz genau ist. Immer wieder setzt sich in unserem Handeln und Denken durch, dass das Recht ist, was unserem Maßstab entspricht. Ob es aber tatsächlich so ist?

Das Wort Gottes spricht von Seiner Gerechtigkeit und von Recht. Hier verstehe ich, dass das Recht ist, was allen gut tut, wo keiner einen Nachteil davon hat. Das erfordert jedoch, dass wir uns selbst zurücknehmen, uns selbst nicht so wichtig nehmen und uns dennoch nicht unrecht aussetzen – also dem Unrecht das wir erleben widersprechen. Dadurch aber müssen wir selbst wieder urteilen und definieren was Recht und was Unrecht ist.

Nicht einfach, ja, jetzt gerade scheint es mir unlösbar.

Wie froh bin ich, dass unser Schöpfer und HERR weiß, was Recht ist und dass wir uns von IHM leiten lassen dürfen.

HERR, schenke doch bitte, dass wir in Deiner Nähe bleiben und uns aus Deinem Wort ernähren können. DU bist der HERR und aus Dir dürfen wir erfahren, was Recht und was Unrecht ist, in Deiner Gegenwart dürfen wir erlittenes Unrecht ablegen und Heilung erfahren an unserer Seele. In Deiner Gegenwart brauchen wir auf Verletzungen nicht mit neuem Unrecht reagieren. In Deiner Liebe eingeschlossen sind wir ganz geborgen und dürfen Kraft schöpfen aus Deinem Wort und Weisung über das rechte Tun, das Du heute von uns erwartest, wozu DU uns den Weg bereitet hast.
Schenke uns Kraft, ganz in deinem Wort zu bleiben und schenke, dass uns nichts von Dir trennen kann.
HERR ich bitte immer wieder so viel, Doch nun will ich Dir auch danken, DU bist HERR und DU schaffst uns Recht und Du hast Gnade vor Recht walten lassen, obwohl wir nach Deiner Gerechtigkeit Verdammnis verdient hätten, DU hast uns begnadigt und uns neues Leben geschenkt im Tod und in der Auferstehung unseres HERRN und Hirten Jesus Christus, Deinem Sohn.
AMEN

13. Februar

  

Gideon sprach zu dem Engel des HERRN: Ist der HERR mit uns, warum ist uns dann das alles widerfahren?
Richter 6,13

Gideon erwiderte: »Ach, mein Herr, wenn Gott uns wirklich beisteht, warum geht es uns dann so schlecht? Wo sind all die Wunder, von denen unsere Eltern uns erzählt haben? Sie sagen, der Herr habe uns aus Ägypten befreit. Aber was ist jetzt? Er hat uns verlassen und den Midianitern ausgeliefert!«
Israel wird von einem anderen Volk hart bedroht. Gideon zweifelt: Gott hilft uns diesmal nicht.

 

Werdet nicht unverständig, sondern versteht, was der Wille des Herrn ist.
Epheser 5,17

  • Stellt euch nicht dumm, sondern begreift, was Christi Wille ist.
  • Seid nicht verbohrt; sondern begreift, was der Herr von euch will!

Klug leben wir, wenn wir verstehen, was Jesus von uns fordert und es auch tun. Das soll die christliche Gemeinde immer versuchen.

 

Was ist die Antwort auf Gideons Frage?

*14 Der Herr sah Gideon an und sagte: »Ich gebe dir einen Auftrag: Geh, und rette Israel aus der Gewalt der Midianiter! Du hast die Kraft dazu!«

Ein ganz konkreter Auftrag, keine großen Erklärungen, nicht eine Predigt über all das was die Israeliten falsch gemacht hatten. Nein,

ganz einfach die Aufforderung: Glaube und tu was Ich dir sage.
Gideon, wie auch das Volk Israel können in der Rückschau auf die letzten Jahre selbst erkennen, wo sie vom Wort Gottes abgewichen sind. Sie können erkennen, dass das heute die Folge ihres Gestern ist.

So ist es auch heute. Die Frage nach dem Warum ist oftmals überflüssig, weil wir die Antwort selbst kennen, wir brauchen deshalb Gott nicht herauszufordern. Nein, was zählt in solchen Momenten ist die Umkehr, der Neubeginn mit unserem HERRN, und das Handeln nach seinen klaren Anweisungen.

Wir haben Sein Wort schwarz auf weiß und um zu wissen, was recht ist, was wir tun sollen, müssen wir nur in Seinem Wort nachlesen und Seine Weisungen auf unsere Situation anwenden, dann werden wir erleben, dass es recht werden wird.

Nicht herausfordern, sondern tun.

Ich glaube, Paulus schreibt nicht umsonst:: Stellt euch nicht dumm! Denn wir versuchen doch immer wieder das Recht zu unserem Vorteil zu beugen und auch Sein Wort zu unserem Nutzen auszulegen, ja wir suchen uns die Berechtigung für unser Tun und Lassen im Wort.

Aber das ist es nicht was wir tun sollen, sondern vielmehr, Seine Weisungen, die für alle Handlungen und Gedanken gelten einfach anwenden.

  • Nicht lügen ist nicht lügen
  • Nicht neiden /begehren heißt es eben so wie es da steht.
  • Keine anderen Götter heißt eben das nichts neben unserem HERRN zu stehen hat,

Wenn wir davon abweichen, brauchen wir nachher nicht nach dem Warum unseres Elends fragen,
und selbst wenn wir überzeugt sind allezeit nach seinem Willen gehandelt zu haben, sthet es uns nicht zu, zu fragen Warum ist dieses oder jenes jetzt so – sondern es gilt so wie zu allen Zeiten: höre hin und tu was ich dir sage, dann wird es gut werden.

Es gilt unumwunden und unabänderlich:

Denen die Gott lieben, wird alles –ALLES- zum Besten dienen, nichts kann auf das Ziel ausgerichtet zum Schaden werden.

Gott lieben und Seine Anweisungen für unser Leben befolgen, dies gilt es zu tun.

 

12. Februar

  

Wir haben einen Gott, der da hilft, und den HERRN, der vom Tode errettet.
Psalm 68,21

Sind wir in Not, dann greift er ein; er kann sogar vom Tod erretten.
Immer wieder haben Menschen das erlebt: Gott rettet mich aus Not und Todesgefahr.

 

Wenn du mit deinem Munde bekennst, dass Jesus der Herr ist, und in deinem Herzen glaubst, dass ihn Gott von den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet.
Römer 10,9

Auch aus dem Tod kann Gott uns retten. Er ist der Schöpfer des Lebens. Das können wir durch Jesus glauben.

Mit fällt nichts ein – außer, dass es so ist.

Genau so durfte ich es erleben und genauso ist dieses Wort gewiss in mir verankert.

So will ich unseren HERRN loben und IHM danken, denn ER hat mich errettet aus der Not und durch Jesu Tod und Auferstehung habe ich Teil am ewigen Leben und Gemeinschaft mit IHM ewiglich in Seinem Reich.

Halleluja.

Ich wünsche euch von Herzen diese Gewissheit und die damit verbundene tiefe Freude.

11. Februar

  

Der HERR wird dich immerdar führen und dich sättigen in der Dürre.
Jesaja 58,11

Immer werde ich euch führen. Auch in der Wüste werde ich euch versorgen, ich gebe euch Gesundheit und Kraft. Ihr gleicht einem gut bewässerten Garten und einer Quelle, die nie versiegt.
Früher ritzte die Bäuerin ein Kreuz in das Brot. Dann erst schnitt sie Scheiben ab. Sie kannte den Wert des Brotes.

 

Jesus nahm die Brote, dankte und gab sie denen, die sich gelagert hatten; desgleichen auch von den Fischen, soviel sie wollten.
Johannes 6,11

Dann nahm Jesus die fünf Gerstenbrote, dankte Gott dafür und ließ sie an die Menschen austeilen, ebenso die beiden Fische. Jeder bekam so viel, wie er wollte.
Die Geschichte von der Speisung der vielen erinnert uns an einen Lebensgrundsatz: wenn jeder gibt was er hat, dann werden viele satt.


Die Stellen in der Bibel, die vom Geben sprechen, lassen mich doch immer wieder sehr betroffen dastehen. Und zwar betroffen über die eigene Bereitschaft zum Geben.

Viel liegt dabei genau darin, dass der Wert des Besitzes an der falschen Stelle rangiert.

Es sollte klar sein, dass unser „Besitz“ nicht unser Eigentum ist, über das wir schalten und walten können wie wir wollen, doch so ganz frei vom Gedanken, dass meins meins ist und durch meine Kraft erworben ist und dass ich all das was ich habe auch dringendstlichst brauche bin ich nicht.
Fast besessen achte ich oftmals darauf, dass nichts verschwendet wird, wobei der Wert und die Notwendigkeit von Ausgaben sich dann nach meinen Bedürfnissen richtet und nicht unbedingt nach denen meiner Mitmenschen.

Dabei gerät immer in den Hintergrund, dass das was ich habe nicht aufgrund meiner Fähigkeiten in meiner Verwaltung liegt, sondern einzig aufgrund Seiner Gnade. Ich kann mit Sicherheit nichts dafür, dass ich in so einem reichen Land lebe, ein Dach über dem Kopf habe, eine Ausbildung genießen durfte und Arbeit habe.

Das alles ist Sein Geschenk an mich und meine Aufgabe ist es, sorgsam damit umzugehen.

An allererster Stelle jedoch sollte der Dank stehen. Ganz bewusst sollte allezeit sein, dass ER der Geber von allem ist, was in meinem Leben vorhanden ist.
Demütig sollte ich mein Herz beugen, vor dem, der so großes an mir vollbracht hat.

Wie armselig stehe ich da vor unserem Herrn, dem ich nichtmal ausreichend Dank sage, ja dem ich nicht zugestehen will, was rechtmäßig sein ist.

In diesem Bewusstsein, Ihn sooft zu missachten, empfinde ich große Schuld und ja, fürchte mich auch vor der Strafe.

Und so komme ich wieder unter das Kreuz, an dem Jesus für mich gestorben ist und bekenne meine Schuld, in dem tiefen Wissen, dass ich hier Seine Gnade erleben darf, dass ER mich kennt und trotzdem liebt.
Hier darf ich alles abladen und bitte
Vergib mir meine Schuld und lehre mich, dass ich allezeit in Dir bleibe und dankbar aus Deiner Hand nehme und mit Freuden gebe, von dem Überfluss, den Du in mein Leben gegossen hast.
Hilf mir, ein freudiger Geber zu sein und Dein dankbarer Diener.
AMEN

 

10. Februar

 

Recht und Gerechtigkeit tun ist dem HERRN lieber als Opfer.
Sprüche 21,3

Gott will, dass die Menschen gut und gerecht miteinander umgehen; das ist ihm viel lieber als ihre Opfergaben.
Der Altar in der Kirche ist kein Opfer-Tisch mehr: wir teilen das (Abend-)Mahl. Unsere Frömmigkeit zeigt sich da, wo wir für Recht und Gerechtigkeit eintreten.

 

Gutes zu tun und mit andern zu teilen vergesst nicht; denn solche Opfer gefallen Gott.
Hebräer 13,16

Und vergesst nicht, Gutes zu tun und mit anderen zu teilen. An solchen Opfern hat Gott Freude.
Da gibt es noch viel zu "opfern" an Zeit und Geld!

Gutes tun! – Was ist das?

Mit anderen teilen! – wie geht das und was teilen wir am liebsten?

Opfern! - Haben wir das je wirklich getan?

Recht und Gerechtigkeit! – Wem sollen sie dienen, sofern wir sie tun?


Lasst uns heute mal hinter unsere Beweggründe schauen, aus denen wir an anderen Menschen handeln, und nach dem wirklichen Ziel unseres Handelns!

  • Was wir tun – ist das gut für uns oder für andere? – oder beides?
  • Teilen wir Freude, damit sich andere freuen können oder teilen wir lieber unser Leid, damit wir nicht allein belastet sind? Warum sollen nur wir uns schlecht fühlen?!
  • Was wäre denn ein wirkliches Opfer für uns? Gibt es so etwas für uns überhaupt oder ist nicht immer irgendein Vorteil in unserem Geben?!
  • Ist Recht das was uns recht ist? Gerechtigkeit ist das nicht noch immer Auge um Auge?


Wirklich und wahrhaft gerecht und gut ist nur unser HERR, wir kommen nicht in unseren kühnsten Träumen auch nur in die Nähe eines gerechten und guten Menschen – den gab es nur einmal und der war nicht „von dieser Welt“ sondern der eingeborene Sohn, der ohne Sünde in die Welt kam und ohne Sünde von ihr ging.

Nachfolge ist das was wir anstreben, erreichen können wir es aus uns nicht.

 

HERR; vergib uns, dass wir deine Gebote und Richtlinien nicht befolgen können und/oder wollen. Hilf uns, dass wir dem näher kommen und unser Wollen und unser Ziel Dir und Deinem Lob dienen.
AMEN

09. Februar

 

Der HERR sprach: Ich habe vergeben, wie du es erbeten hast.
4.Mose 14,20

Ich will dem Volk vergeben, weil du mich darum bittest.
Mose hat für das Volk Israel um Vergebung gebeten. Auf dem Weg durch die Wüste vertrauten sie Gott nicht mehr.


 

Christus spricht: Was ihr bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun, damit der Vater verherrlicht werde im Sohn.
Johannes 14,13

Worum ihr in meinem Namen bitten werdet, das werde ich tun, damit durch den Sohn die Herrlichkeit des Vaters sichtbar wird.
Wir bitten Gott - und danken ihm für alle Gaben, die wir empfangen haben.


Gott lässt sich bitten! Ja ER besteht darauf, dass wir mit unseren Anliegen und Bedürfnissen zu IHM kommen.

Doch wichtig ist, wie wir zu IHM kommen und auch worum wir IHN bitten.
Ich habe es noch nicht erlebt, dass ER die Bitte nach einem Lottogewinn erfüllt hätte.

Doch ich durfte erleben, wie wunderbar es ist, wenn er von Schuld freispricht, wenn ER ein Herz schenkt, dass nicht in Verbitterung nur danach trachtet anderen zu schaden, sich zu rächen für erlittene Schmerzen.

Ich darf täglich neu erleben, dass ER mich trägt, trotz meiner Fehler, meiner Sünden, meines Aufbegehrens gegen IHN.

Ich darf IHN bitten und ER nimmt sich meiner Bitten an. Ich bringe möglichst alles vor IHN, manchmal früher, manchmal später – und ganz gewiss kann ich mich darauf verlassen, dass ER es zum Besten wendet.

Oft sind meine Bitten nicht so dass Gott sie erfüllen könnte, denn die Erfüllung nach meinen eigenen Vorstellungen wäre oftmals mein oder anderer Schaden, doch ER sorgt für mich zu meinem und aller Besten, darauf kann ich mich verlassen.
So brauche ich nicht zu sorgen und nicht zu hadern, sondern darf Seine Entscheidung für mich annehmen, denn es ist die, die am Besten ist.

HERR; ich danke dir, dass DU mich trägst, durch alle Anfechtungen, dass ich alles vor DICH legen darf, egal wir wirr und abstrus es ist. DU sorgst für mich und DU lässt mich mit meiner Not nicht allein. Auch wenn ich DEINE Antwort nicht sofort höre, so darf ich doch wissen, dass DU meine Bitten, meine Sorgen und Ängste, meine Zweifel und Anfechtungen siehst und um mein Verlorensein weist. DU rettest mich immer wieder aufs neue,
Und so halte ich mich daran fest. Ich weiß, ich sündige, ich weiß, ich missachte DICH, ich weiß, dass Dein Blut täglich neu auch für mich fließt.
Ich bitte Dich, vergib mir meine Schuld und erlöse mich von dem Bösen! Ich vertraue auf Dein Wort, das mir verspricht, dass DU meine Bitten erhörst und so stehe ich vor DIR unvollkommen und voller Schuld und beuge mich vor dir unter dem Kreuz.
DU weißt wie wirr alles in mir ist – bitte räume DU auf und aus, dass nur Platz für Dich ist in meinem Herzen und dass Raum ist in mir zu Deinem Lob und zu Deiner Ehre.
AMEN

 

08. Februar

     

Ich bin, ehe denn ein Tag war, und niemand ist da, der aus meiner Hand erretten kann. Ich wirke; wer will's wenden?
Jesaja 43,13

Ich bin, noch bevor ein Tag war. Und keiner kann mir etwas aus der Hand reißen. Was ich tue - wer will es verhindern?
Gott war schon vor dem ersten Tag des Universums da. Und niemand kann ihm ins Handwerk pfuschen - oder versuchen wir es manchmal? HfH

 

Heilig, heilig, heilig ist Gott der Herr, der Allmächtige, der da war und der da ist und der da kommt.
Offenbarung 4,8

»Heilig, heilig, heilig ist der Herr, der allmächtige Gott, der schon immer war, der heute da ist und der kommen wird!«
Gott kennt Anfang und Ziel. Und er ist da: jetzt. HfH

Wie großkotzig! – Wenn ein Mensch so von sich spräche oder sich so feiern ließe, wie es uns die Offenbarung berichtet – eine andere Bezeichnung fiele uns nicht ein – oder?

Unser rebellischer Geist möchte diesem „Möchtegern“ doch zu gern beweisen, dass er unrecht hat, ihm die Flügel stutzen, ihn zurechtweisen.

Doch wir kommen nicht an IHM vorbei, eben weil ER ist der ER ist.

ER ist Gott und alleiniger HERR, der Einzige der über allem steht und so wohl auch der Einzige, der so angebetet sein darf, der so von sich selbst sprechen darf.

Immer wieder stößt unser Geist und Wille sich an dieser Allmacht des HERRN, will sich weigern, IHM zu gehorchen, zu dienen. Immer wieder wollen wir es wissen, und scheitern doch immer wieder, denn es ist keiner größer als ER.

HERR; Du siehst in mein Herz, DU weißt um die Rebellion in mir. Hilf mir, dass ich’s überwinde und Dir täglich aufs Neue mein Herz überlasse, dass Du´s richtest und ausrichtest.
Beuge mich, wo es notwendig ist und hilf mir auf, wo ich strauchle. Bewahre mich vor den neidvollen Gedanken, die mich neben Dich stellen wollen und Dir deinen Platz streitig machen.
Vergib mir HERR, denn in mir regt sich der Widerspruch, der sagt, musst Du Dich so feiern lassen, der fragt, wo ist hier der Gott der Demut.
DU weist, wie´s in mir aussieht und Du weist, wo Du mich beschneiden musst, dass solche Gedanken keine Macht über mich haben.
Lehre mich und unterweise mich, dass allezeit dein Wille und Geist mich leiten und führen.
AMEN

07. Februar

    

Gott, der du die Erde erschüttert und zerrissen hast, heile ihre Risse; denn sie wankt.
Psalm 60,4

  • Gott, du hast die Erde erschüttert und zerrissen. Heile ihre Risse. Denn die Erde wankt.
  • Du hast das Land erschüttert und zerrissen; heile seine Risse, dass es nicht zerbricht!

Die von Gott geschaffene Erde hat viele Risse bekommen. Das Leben auf unserem Planeten ist bedroht. Gott gebe uns Fantasie und Entschlusskraft, die Erde zu pflegen.

 

Die Apostel wurden erfüllt von dem Heiligen Geist und fingen an zu predigen in andern Sprachen, wie der Geist ihnen gab auszusprechen.
Apostelgeschichte 2,4

So wurden sie alle mit dem Heiligen Geist erfüllt und redeten in fremden Sprachen, jeder so, wie der Geist es ihm eingab.
Gott und seine Botschaft kann man in allen Sprachen der Welt sagen und verstehen - auch mit Händen und Füßen!

Besiegt aber nicht mutlos lautet die Überschrift des Psalms.

Besiegt aber nicht mutlos – das ist es was bleibt, wenn wir im Kampf um unsere Eigenständigkeit und unsere Ansprüche vor dem HERRN unterliegen.

Nein ganz gewiss nicht mutlos.
Im Gegenteil!

Schon überrascht und überwältigt. Doch voller Freude und Dankbarkeit. In der Niederlage vor unserem HERRN liegt sein überwältigender Sieg und damit das Leben.In unserer Niederlage liegt unsere Heilung. Genau hier heilt ER und macht unser Leben neu.

Und diese Wahrheit gilt es weiterzuerzählen!

Ich wünsche uns allen heute das Erleben seines Sieges über uns. Lasst uns voll Freude einstimmen in sein Lob.

 

 

03. Februar

   

Wo sind denn deine Götter, die du dir gemacht hast? Lass sie aufstehen; lass sehen, ob sie dir helfen können in deiner Not!
Jeremia 2,28

wo sind nun eure Götter, die ihr euch selbst angefertigt habt? Sollen sie doch kommen und euch aus dem Unglück retten! Denn ihr habt so viele Götter wie Städte im Land!
Worauf vertraue ich in einer Krise? Woher bekomme ich Kraft für mein ganzes Leben bis zum Tod? Gott ist bei mir im Leben und im Sterben.

 

Wir wissen, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns den Sinn dafür gegeben hat, dass wir den Wahrhaftigen erkennen. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben.
1.Johannes 5,20

  • Wir sind uns ganz sicher, dass Jesus als Gottes Sohn gekommen ist. Er hat uns die Fähigkeit gegeben, dass wir erkennen: unser Gott ist wirklich Gott. Wir sind durch Jesus mit Gott verbunden. Jesus selber ist Gott und er ist das ewige Leben.
  • Doch wir wissen, dass der Sohn Gottes zu uns gekommen ist, damit wir durch ihn Gott kennen lernen, der die Wahrheit ist. Nun sind wir eng mit dem wahren Gott verbunden, weil wir mit seinem Sohn Jesus Christus verbunden sind. Ja, Jesus Christus ist selbst der wahre Gott. Er ist das ewige Leben.

Der Weg zu Gott führt uns zuerst zu Jesus. Weil er den Menschen sagt, was wir über Gott wissen müssen. Und weil er unsere Schuld wegnimmt. Jesus sagt: keiner kommt zu Gott ohne mich.

Herr,
lass uns alle Zeit wissen, dass DU allein Gott bist und wir alles von Dir erwarten und erbitten dürfen.
Hilf uns, dass wir immer nur Dich als HERRN suchen und nicht abirren und Götzen zu unseren Herren machen.
DU allein bist Gott, DU bist gnädig und barmherzig. DU bist der HERR, der uns Menschen liebt und uns hilft bei DIR Frieden zu finden. DU schenkst Frieden und Freiheit.
Hab Dank dafür, mein HERR.
AMEN

 

02. Februar

  

Sie werden mich ansehen, den sie durchbohrt haben.
Sacharja 12,10

Unsere Geschichte mit Gott ist ein auf und ab. So war es in Israel und so ist es bei uns heute auch. Manchmal ist Gott uns egal oder wir handeln sogar gegen seinen Willen. Dann suchen wir ihn wieder, weil wir ihn brauchen. Gottes Antwort damals wie heute: Gnade.

 

Pilatus spricht: Seht, das ist euer König! Sie schrien aber: Weg, weg mit dem! Kreuzige ihn!
Johannes 19,14-15

Damals haben viele Menschen Jesus nicht als Gottes Sohn erkannt. Haben wir heute seine Botschaft verstanden? Sind wir bereit, uns ganz auf Gottes Liebe zu verlassen? Oder sagen wir auch: Weg mit ihm?

Manchmal ist es schon grotesk, zuzuschauen, wie Gottes Plan durch alle Zeit hindurch unter Einbeziehung aller Menschen und ihrer Fehler zur Vollendung kommt.

Und während wir zuschauen beim aktuellen Geschehen, sehen wir nicht, dass es so verheißen ist, sind wir blind für seine Versprechen, und taub für seine Propheten.

Anders aber wiederum, wenn wir es nicht wären, würde sich dann Sein Wort erfüllen können?

Wie gut, dass Gott uns Menschen durchschauen kann, so wusste und weiß ER ganz genau, wie wir „ticken“ und so können sich seine Verheißungen erfüllen.

Manchmal denke ich, wie wäre es geworden, wenn die Menschen damals Jesus erkannt hätten als den Sohn des Allerhöchsten, als den Messias.
Wie wäre es dann wohl geworden und wie wäre es heute in der Welt.

Auf der anderes Seite, wie hätte ich denn damals reagiert, wenn einer von sich sagte, ER sei der Christus.
Hätte ich nicht auch mit Unglauben reagiert?

Heutzutage würde Jesus da nicht in einer psychiatrischen Anstalt landen?

Nun, wahrscheinlich könnte diese dann bald schließen, wenn Jesus dort dann gewirkt hätte und Heilung geschenkt hätte. Aber dennoch:

Wären wir denn in der Lage, von Herzen bereit IHN zu erkennen oder würden wir nicht doch wieder noch mehr erwarten, mehr erhoffen?

Würden wir nicht sagen, weg mit dem, weil er unbequem wäre, wir erkennen müssten wo wir falsch lagen?

Wir wissen aus der Hl. Schrift, dass wenn Jesus wieder kommt, er alles neu macht und dass ER Richter sein wird und alle Welt wird ihn sehen und wird seine Knie beugen müssen.

Ich hoffe sehr, dass wir wenn ER uns ruft bereit sind für Ihn und für die Welt in der ER uns Wohnungen bereitet hat. Dass wir bereit sind, IHM zu folgen und nicht noch einen Braten auf dem Herd haben oder eine Mail schreiben „müssen“.

Ich bitte, HERR lass uns bereit sein für dich, alle zeit, wenn du uns gebrauchen willst.
AMEN

 

01. Februar

  

Ich preise dich, HERR; denn du hast mich aus der Tiefe gezogen.
Psalm 30,2

  • Ich ehre dich, Gott. Denn du hast mich aus der Tiefe gezogen.
  • Ich will dich loben, du erhabener Gott, denn du hast mich aus der Tiefe heraufgezogen! Du hast nicht zugelassen, dass sich die Feinde über mein Unglück freuen.

Die Tiefe, das bedeutet: Tod, Katastrophe, Unheil, Ungerechtigkeit, Angst und vieles mehr. Wer in der Tiefe ist, der braucht Hilfe. Gott bietet seine Hilfe an. Viele Christen habe es erlebt: Gott will aus der Tiefe retten.

 

Ein Mensch lag achtunddreißig Jahre krank. Jesus spricht zu ihm: Steh auf, nimm dein Bett und geh hin! Und sogleich wurde der Mensch gesund und nahm sein Bett und ging hin.
Johannes 5,5.8-9

Wenn alle sagen: das ist hoffnungslos. Glaub es nicht! Was für Menschen unmöglich ist, das ist für Gott möglich!

Tiefe Tiefen kennen wir – oder zumindest die meisten von uns.

Dunkel, Traurigkeit, Schmerz an Leib und Seele, Einsamkeit. Trostlosigkeit macht sich breit.

Wohl dem, der in diesen Tiefen IHN kennenlernen darf, Seine erbarmende Liebe spüren darf, erleben darf, wie ER aus dem Dunkel, aus der Tiefe herauszieht und neues Leben, neue Hoffnung und Kraft schenkt.

Dir gilt das nicht? Für Dich ist er nicht da?

Ich kann dir sagen, doch – auch Dir. Nur eines ist nötig, um Seine fürsorgende Hand zu erfahren:

Glaube nur, dass ER da ist und dir helfen will. Glaube nur, dass ER dich liebt und sich deiner erbarmt.

Sei nicht verstockt und meine, das alles gelte dir nicht. Nein, ganz sicher, du musst es nicht allein herauf schaffen – genauso wenig, wie ich es allein schaffen musste – und auch nicht konnte.

Die Weigerung, Gott anzuerkennen ist das dümmste was wir tun können, wir betrügen uns selbst um unfassbar viel Freude und Glück.

In Seiner Nähe und Gegenwart sind wir gestärkt, selbst unfassbar große Leiden und Lasten zu tragen – ER schenkt uns alles, was wir brauchen, gerade auch um annehmen zu können, was in unserem Leben geschieht.
Und in der Annahme dessen, was um uns passiert, was andere uns antun, ja auch im Erkennen eigener Schuld und im Bereuen, dessen, was wir anderen angetan haben und antun – liegt Freiheit.

Die Weigerung kostet uns unendlich viel Kraft. Kraft die wir eigentlich bekommen haben um uns unseren Schwierigkeiten zu stellen.

ER macht uns von der Last der Schuld frei und ER geht mit auf dem Weg, den ER uns vorbereitet hat.

Auch nach 38 Jahren!

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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