Startseite > Archiv > 2010 > Dezember 2010
 
 

Dezember 2010

 

Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe.
Matthäus 3,2

Kehrt um zu Gott! Denn jetzt beginnt seine neue Welt.

 

31.12.2010

 

Siehe, jetzt sprechen sie: Unsere Gebeine sind verdorrt, und unsere Hoffnung ist verloren, und es ist aus mit uns. Darum weissage und sprich zu ihnen: So spricht Gott der HERR: Siehe, ich will eure Gräber auftun und hole euch, mein Volk, aus euren Gräbern herauf.
Hesekiel 37,11-12

Siehe, so sprechen sie jetzt: Unsere Knochen sind vertrocknet. Wir haben alle Hoffnung verloren. es ist mit uns alles aus und vorbei. Deshalb gehe du zu ihnen und gib ihnen mein Versprechen: So spricht Gott, der Herr: Die Zeit wird kommen. Da werde ich eure Gräber öffnen. Ich werde euch, mein Volk, aus den Gräbern herausholen.
Der Herr sprach zu mir: »Sterblicher Mensch, die Israeliten gleichen diesen verdorrten Gebeinen. Sie klagen: >Wir sind völlig ausgezehrt und haben keine Hoffnung mehr, uns bleibt nur der Tod!< Darum sag ihnen: Hört die Botschaft des Herrn! Ich, der Herr, öffne eure Gräber und hole euch heraus, denn ihr seid mein Volk.

Niemand wird tot bleiben. Gott wird jeden zum Leben erwecken. Hoffnung gegen allen Tod, gegen alles Leid. Das Leben bleibt Sieger.

Christus spricht: Ich lebe und ihr sollt auch leben.
Johannes 14,19

Christus spricht: Ich lebe. Deshalb werdet ihr auch leben.
Schon bald werde ich nicht mehr auf dieser Welt sein, und niemand wird mich mehr sehen. Nur ihr, ihr werdet mich sehen. Und weil ich lebe, werdet auch ihr leben.

Jesus Christus ist deine und meine Lebensversicherung, umsonst, als Geschenk. So kannst du getrost ein neues Jahr anfangen.

Cool! Ich freu mich einfach über diese Mega-Zusage, auf die ich mich ja 100%ig verlassen kann.

Gerade gestern hatten wir in der Post das Schreiben zur jährlichen Anpassung der Lebensversicherung. Dürfen wir wieder mehr bezahlen.

Gut, wir tun das gerne, denn es geht ja um die Absicherung der Hinterbliebenen, wenn einer von uns ausfällt.

Eine Versicherung fürs Leben ist es allerdings nicht. Insofern ist das Wort Lebensversicherung in diesem Zusammenhang geradezu grotesk.

Wie viel besser geht es uns da mit der Zusage auf beitragsfreie lebenslange Betreuung und das ewige Leben in der Gegenwart unseres HERRN und Schöpfers.

Und das ist ganz sicher verbindlich. Noch schöner ist, dass die Post zur Anpassung der Police nicht Beitragserhöhung sondern VERGEBUNG enthält.

Unkündbar ist sie und ganz egal ob Arbeitslosigkeit oder Krankheit, Schuld oder schwere Fehler, Betrug oder Lüge – einzig bitten müssen wir – um VERGEBUNG – und diese ist uns zugesagt durch JESUS CHRISTUS unseren HERRN, der für uns den Beitrag bezahlt hat – mit seinem Leben.

Jesus zahlte unsere Lebensversicherung mit seinem Leben, wir dürfen leben, weil ER gestorben ist am Kreuz und er hat mitgenommen alles was wir IHM an Last, Schuld und Versagen mitgeben.

Das ist die coolste Lebensversicherung, die wir uns denken können. Unglaublich? – keine Sorge, lest im Kleingedruckten – der Preis ist bezahlt, wir bekommen diese Versicherung umsonst – als Geschenk!

Seien wir also nicht zu stolz um ein solches Geschenk anzunehmen!


Ich wünsche euch ein gesegnetes Jahr 2011!

 

30.12.2010

 

Wendet euch zu mir, so werdet ihr gerettet, aller Welt Enden; denn ich bin Gott und sonst keiner mehr.
Jesaja 45,22

Seht zu mir. Dann werdet ihr gerettet. Nicht nur du, sondern die ganze Welt. Denn ich allein bin Gott. Sonst niemand.
Kommt zu mir, und lasst euch retten, ihr Menschen aus den fernsten Ländern der Erde! Denn ich bin der einzige Gott.

Das ist unsere Sicherheit für unsere Zukunft: Die Macht und die Liebe unseres Gottes.

Legt ab alle Unsauberkeit und alle Bosheit und nehmt das Wort an mit Sanftmut, das in euch gepflanzt ist und Kraft hat, eure Seelen selig zu machen.
Jakobus 1,21

Allen Schmutz, alle Bosheit: weg damit. Akzeptiert Gottes Wort mit weichem Herz. Gottes Wort ist in euer Herz gepflanzt. Es hat die Kraft, eure Seele stark und frei zu machen.
Deshalb trennt euch von aller Schuld und allem Bösen. Nehmt vielmehr bereitwillig Gottes Botschaft an, die er wie ein Samenkorn in euch gelegt hat. Sie hat die Kraft, euch zu retten.

Du erfährst Gottes Liebe und dein Herz wird weich. Gleichzeitig wird deine Seele stark und frei: das Wunder des Glaubens.

Ich lass das mal so stehen?, was kann man da noch zu sagen? – AMEN

Heute bin ich am singen

hier und auf youtube

 

29.12.2010

 

Haben wir nicht alle einen Vater? Hat uns nicht ein Gott geschaffen? Warum verachten wir denn einer den andern?
Maleachi 2,10

Wir haben alle einen Vater. Derselbe Gott hat uns alle gemacht. Warum verachten wir einer den anderen?
Haben wir Israeliten nicht alle denselben Vater? Hat nicht der eine Gott uns alle geschaffen? Warum handeln wir dann so treulos aneinander und brechen den Bund, den der Herr mit unseren Vorfahren geschlossen hat?

Eine uralte Frage, bis heute jeden Tag und in jedem Leben aktuell: Warum können wir uns nicht gegenseitig anerkennen und in Frieden zusammenleben? Gott hat alle Voraussetzungen dafür gegeben.

Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob.
Römer 15,7

Akzeptiert euch gegenseitig. Denn Christus hat euch akzeptiert. Dadurch wird Gott gelobt.
Nehmt einander an, so wie Christus euch angenommen hat. Auf diese Weise wird Gott geehrt.

Nächstenliebe ist das höchste Gotteslob.

Wir sind als Erwachsene oft schlechte Beispiele für unsere Kinder. Andererseits braucht es keinen Erwachsenen damit die Missgunst und der Neid in Kindern erwacht.
Schon unter kleinen Geschwistern erlebt man wie sie voller Wut auf einander losgehen können, weil sie glauben, der andere sei mehr geliebt, hätte mehr Anerkennung, ....

So wie es bei Kain und Abel damals schon war. Glücklicherweise bringen nicht alle Geschwister eines das andere um.

Die Frage ob oder warum es nicht möglich ist in Frieden zusammen zu leben, ist also so alt wie die Menschheit selbst. Oder fast so alt. Ein paar Tage in wirklichem Frieden gab es ja – damals im Paradies.

Und Satan hat es kaputt gemacht.

Ist es nun einfach zu sagen, Satan ist schuld? Nein! Denn Gott hat uns wohl den Zug zu sich hin ins Herz gelegt. Wir müssen uns nicht der Macht des Satans beugen und immer in Hass und Missgunst unseren Mitmenschen begegnen.

ER hat uns Jesus geschenkt und mit IHM SEINEN Geist, mit dessen Hilfe wir so leben können, wie Gott es sich für uns Menschen wünscht.

Jesus ist unser Beistand und mächtiger Kämpfer in der Liebe, mit IHM besiegen wir Satan und seine Gelüste uns unglücklich zu sehen. Mit Jesus in unserem Herzen muss Satan draußen bleiben und wir dürfen uns freuen.

Eines sollten wir nicht, Satan belächeln, wenn er so hoffnungslos versucht unseren Glauben und die Liebe in uns zu zerstören. Denn tun wir das unterschätzen wir ihn und dann fühlen wir uns stark auf Grund uns selbst. Dann verliert Jesu Wirken und Liebe in uns an Kraft und wir werden wieder angreifbar.

Nicht umsonst schreibt Paulus von der Waffenrüstung Gottes( Eph. 6,11ff), die es allezeit zu tragen gilt. Nur so sind wir stark.

Nur in Jesus sind wir fähig zu lieben unseren Nächsten – Freund und Feind - wie uns selbst. Nur in Jesus können wir zu Gott gelangen und IHN ehren.

Aus uns selbst sind wir verloren.

HERR bewahre uns davor, dass Satan auch nur eine Fußspitze in die Tür unseres Herzens bekommt und so sein Gift in uns verteilen könnte.
Stelle Deine Engel um uns und lass Jesus in uns Wohnung nehmen, damit wir bewahrt werden in DEINER Gnade auf den Tag DEINER Herrlichkeit.
Wie froh bin ich dass DU auch mein Vater und bei mir bist,
AMEN

 

28.12.2010

 

Tu mir kund den Weg, den ich gehen soll; denn mich verlangt nach dir.
Psalm 143,8

Zeige mir den Weg, den ich gehen soll. Denn ich möchte zu dir.
Zeige mir schon früh am Morgen, dass du es gut mit mir meinst, denn ich vertraue dir. Ich brauche dich! Zeige mir, wohin ich gehen soll,

Das Ziel des Lebens ist es , einmal bei Gott zu sein.

Der Engel des Herrn erschien dem Josef im Traum und sprach: Steh auf, nimm das Kindlein und seine Mutter mit dir und flieh nach Ägypten und bleib dort, bis ich dir's sage.
Matthäus 2,13

Der Engel des Herrn kam zu Josef im Traum. Er sprach zu ihm: Steh auf. Nimm das kleine Kind und seine Mutter mit dir. Flieh nach Ägypten. Bleib dort solange, bis ich dir Bescheid gebe.
Nachdem die Sterndeuter fortgezogen waren, erschien ein Engel Gottes Josef im Traum und befahl ihm: »Steh schnell auf, und flieh mit dem Kind und seiner Mutter nach Ägypten! Bleibt so lange dort, bis ich euch zurückrufe, denn Herodes sucht das Kind und will es umbringen.«

Gott rettet die "heilige Familie" vor den Soldaten des Herodes.

Tu mir kund den Weg, den ich gen soll, tu mir kund den guten Weg, ... so heißt es auch in einem Lied, dass ich sehr gern mitsinge.

 

Wenn ich in diese Töne einstimme, dann meine ich das auch so, dann gilt mein ganzes Wollen und Streben meinem HERRN.

Jetzt ist es aber nun einmal so, dass ich Lobpreis manchmal morgens über you tube und Kopfhörer und sonst ausschließlich in meinem Auto laufen lasse, so dass ich „niemanden“ damit störe. So manche Songs haben sich auch schon in Form von Ohrwürmern festgesetzt und ich kann sie innerlich mitsingen, wenn sie in mir anfangen zu klingen.

Nun aber! Das eine ist das ernsthafte wollen, das Singen mit ganzem Herzen und ganzer Seele – das ist jedoch zeitlich sehr begrenzt.

Und der Rest eines Tages? Das kleinste Problem genügt manchmal und der gerade beendete Lobpreis ist vergessen, mein „Tu mir kund....“ wird zur Lüge, denn es gilt nicht mehr, ich hab jetzt andere Sorgen ,....

Mich macht es sehr traurig: immer wieder fordern wir Gott auf, sich uns mitzuteilen, sich uns zu offenbaren, dass wir IHN ganz besonders erfahren dürfen. Dann schließen wir die Tür und marschieren los und nicht selten sind die gesungenen Lieder, gebeteten Psalmen, gelesenen Worte nach kurzer Zeit vergessen.

Auf den Punkt gebracht ist die Frage doch, wenn wir singen Tu mir kund den Weg den ich gehen soll, ... meinen wir das wirklich so, ist uns bewusst, dass wir unter Umtständen eine Antwort kriegen – eine die uns vll. nicht gefällt, die uns einen Weg weist den wir gar nicht gehen wollen?!

Ich bin kein Josef, käme heute ein Engel zu mir und sagte nimm deine Familie und sieh zu das du hier verschwindest – ich würde ihn vermutlich erstaunt anschauen und dann genau da bleiben wo ich bin.

Mit etwas Glück dürfte ich dann wenn die Probleme losgehen noch erkennen, dass Gott mir was anderes ermöglichen wollte, ich aber so entschieden habe zu bleiben.

Selbstverantwortetes Unglück so zu sagen.

Nun was anderes hätte man wohl auch nicht verdient, wenn man losgeht und Gott anruft und IHN dann links liegen lässt.

Aller Lobpreis steht auch unter Gottes Gebot: “Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der Herr lässt den nicht ungestraft, der seinen Namen missbraucht.“

Das eine ist Danksagung, das andere ist unsere im Lobpreis formulierte Aufforderung, das Gott uns beistehen, führen und gestalten möge.

Nein, das Ergebnis dieser Gedanken hier ist auf keinen Fall, dass wir nun nicht mehr singen sollten.
Vielmehr gilt es, uns den Inhalt der Worte die wir anstimmen bewusst zu singen und nicht gleich wieder zu vergessen! Immerhin ist jedes gesungene Wort an IHN gerichtet und ER hört zu. Wir sollten bereit sein und mit seiner Antwort rechnen, sonst überhören wir sie vielleicht.

 

27.12.2010

 

Ich bin dein, hilf mir!
Psalm 119,94

Ich gehöre dir. Bitte hilf mir!
Ich gehöre zu dir, Herr. Hilf mir, denn ich habe mich immer nach deinen Geboten gerichtet!

So kann ich in enger Beziehung mit Gott reden oder gebärden oder denken.

Herr, du lässt deinen Diener in Frieden fahren, wie du gesagt hast; denn meine Augen haben deinen Heiland gesehen.
Lukas 2,29-30

Herr: Ich bin dein Diener. Jetzt kann ich in Frieden sterben. Denn ich habe eben deinen Heilbringer gesehen.
Herr, du hast dein Wort gehalten, jetzt kann ich in Frieden sterben. Ich habe es mit eigenen Augen gesehen: Du hast uns Rettung gebracht,

So betet der alte, fromme Simeon, nachdem er das Jesus-Kind gesehen hat.

Ich gehöre Gott, bin sein Kind!

Mit dem Selbstverständnis des Psalmbeters zu sagen, ich habe mich immer nach deinen Geboten gerichtet .. das kann ich aber nicht, denn das wäre eine Lüge.

Viel mehr habe ich mich fast nie nach seinen Geboten gerichtet, wenn es hart auf hart kam. Da war ich mir doch meist selbst die nächste.

Dennoch gilt auch mir zu die Zusage unseres HERRN, dass wenn ich rufe, dann ist ER bei mir und steht mir bei, denn ER hat mich zu seinem Kind berufen und ich darf mich nun ganz ihm zuwenden und ihm dienen.
Das will ich von Herzen, auch wenn es mir im Alltag nicht immer gelingt.

Ich bin froh, dass Gott die Herzen anschaut und nicht nur die Taten, denn die Taten und Worte allein sprechen nicht immer die Sprache des Herzens.
Doch meine Seele durfte den Heiland schauen, ER ist mir heute als Weg und Ziel gesetzt.
Dafür danke ich dem HERRN und lobe SEINEN heiligen Namen.

Halleluja

 

26.12.2010

 

Das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit.
Johannes 1,14

 

Das Wort wurde Mensch und lebte unter uns. Wir selbst haben seine göttliche Herrlichkeit gesehen, wie sie Gott nur seinem einzigen Sohn gibt. In ihm sind Gottes vergebende Liebe und Treue zu uns gekommen.

 

 

Gelobt sei Gott, der seinen Engel gesandt und seine Knechte errettet hat, die ihm vertraut haben.
Daniel 3,28

Wir wollen Gott loben. Er hat seinen Engel zu uns geschickt. Er hat seine Knechte gerettet. Sie haben ihm vertraut.
Da rief Nebukadnezar: »Gelobt sei der Gott Schadrachs, Meschachs und Abed-Negos! Er hat seinen Engel gesandt, um diese Männer zu retten, die ihm dienen und sich auf ihn verlassen. Sie haben mein Gebot übertreten und ihr Leben aufs Spiel gesetzt, weil sie keinen anderen Gott anbeten und verehren wollten.

Im Vertrauen auf Gott kannst du Rettung und Erlösung erfahren.

Gott befahl den Weisen im Traum, nicht wieder zu Herodes zurückzukehren; und sie zogen auf einem andern Weg wieder in ihr Land.
Matthäus 2,12

Gott gab den klugen Männern im Traum den Befehl: Sie sollten nicht wieder zu Herodes zurückgehen. So gingen sie auf einem anderen Weg zurück in ihr Heimatland.
Im Traum befahl ihnen Gott, nicht mehr zu Herodes zurückzugehen. Deshalb wählten sie für ihre Heimreise einen anderen Weg.

Viele Menschen erzählen davon: Gott hat im Traum zu mir gesprochen oder gebärdet.

Hab Dank, HERR; dass DU uns mit Deinen Engeln umgibst, dass sie uns helfen und schützen und in DEINER Liebe umgeben.

Hab Dank, HERR; dass ich dies auch in Einsamkeit und Traurigkeit wissen darf.

AMEN

 

25.12.2010

 

Ihr sollt in Freuden ausziehen und im Frieden geleitet werden.
Jesaja 55,12

Ihr sollt mit Freude losgehen. Ihr werdet mit Frieden geführt.
Ihr werdet voller Freude das Land eurer Gefangenschaft verlassen und wohlbehütet in eure Heimat zurückkehren

Mit Gott erlebst du wahre Freude und wahren Frieden.

Die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war.
Lukas 2,20

Die Hirten gingen wieder zurück. Sie lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten. Gott hatte sie vorher schon darüber informiert.
Schließlich kehrten die Hirten zu ihren Herden zurück. Sie lobten und dankten Gott für das, was sie in dieser Nacht erlebt hatten. Es war alles so gewesen, wie der Engel es ihnen gesagt hatte.

Die Freude von Weihnachten ist zuerst zu den einfachen Leuten gekommen, den Hirten.

Entstanden durch einen Gedanken unseres Schöpfers sind wir erst einmal ohne unser Zutun in diese Welt gesetzt.

Wenn wir viel Glück haben, werden wir in eine Familie geboren, in deren Liebe und Fürsorge wir nur wenig Mangel haben, in der wir erst spät Leid und Schmerz erfahren. Doch irgendwann kommt der Tag an dem wir unsere Einsamkeit und Vergänglichkeit begreifen und entdecken, wie sinnlos alles ist, wenn wir Gott nicht haben, der uns erschaffen hat.

Gott aber sorgt für uns, in Jesus haben wir alle eine Tür, durch die wir gehen können. Wenn wir das tun, dann werden wir auf dem Heimweg sein, wie Israel damals.
Wenn wir das tun, dann werden wir die Liebe unseres Schöpfers zu uns entdecken und werden IHN zukünftig Vater nennen.
Wenn wir das tun, werden wir erfüllt mit Freude losziehen und unseren HERRN preisen.

Wenn wir das tun, bekommt unser Dasein an seinem Platz einen neuen Sinn.

Es ist das wunderbarste Geschenk überhaupt, dass wir durch Jesus den Vater erkennen dürfen.

Das ist Weihnachten.

Halleluja

 

24.12.2010

 

Dein Knecht lässt sich durch deine Gebote warnen.
Psalm 19,12

Du warnst deinen Knecht mit deinen Geboten.
Herr, ich gehöre zu dir. Wie gut, dass mich dein Gesetz vor falschen Wegen warnt! Wer sich an deine Gebote hält, wird reich belohnt.

Die Gebote der Bibel sind eine Hilfe für das Leben.

Seht darauf, dass nicht jemand Gottes Gnade versäume.
Hebräer 12,15

Augen auf! Gottes Gnade ist nicht vorbei!
Achtet darauf, dass keiner von euch an Gottes Gnade gleichgültig vorübergeht, damit sich das Böse nicht bei euch breit macht und die ganze Gemeinde vergiftet.

Nur mit offenen Augen ist Kontakt möglich, das wissen Gehörlose besonders gut. Auch der Kontakt mit Gott kommt nicht beim Schlafen. Schau das Kind an. Augen auf für die Nähe Gottes!

Gerade heute gilt: Achtet darauf, dass keiner von euch an Gottes Gnade gleichgültig vorübergeht,..

Und ich bin noch gar nicht in Weihnachtsstimmung. Bei uns ist dies Jahr alles ein wenig durcheinander, da ich heute noch arbeiten muss.

Weihnachten muss sich dem Broterwerb beugen?!

Nein, das will ich auf keinen Fall.

So steht heute mindestens der Gottesdienstbesuch auf dem Programm, auch wenn alles andere nicht wie üblich stattfinden wird.

Doch auf eines ist Verlass, ganz egal, welche Beschäftigung uns umtreibt, was zu tun ist, ja auch was wir glauben,

Jesus hat Geburtstag, ganz egal, ob wir dies feiern oder nicht. ER ist geboren zum Heil dieser Welt. Und dies wird heute gefeiert.

Auch wenn es bei mir nur eine ganz kleine Feier ist, die wohl eher im Inneren abläuft als sichtbar für andere durch Festschmuck und Geschenke.

Und so nehme ich das neugeborene Kindlein heute mit in die Arbeit und darf diese gesegnete Nacht mit den mir anvertrauten Menschen verbringen.

Ich bitte unseren HERRN um seinen Segen für unsere Familie und alle Menschen, die heute allein sind, nicht feiern können, weil sie verfolgt sind, .... ich bitte unseren HERRN, schenke ER Frieden allen Menschen und das bewusste Erleben der Geburt unseres Heilandes.

Ich wünsche euch allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und ganz viel innere Freude und neue Hoffnung.

Der HERR sei mit euch allen.

 

23.12.2010

 

Groß sind die Werke des HERRN; wer sie erforscht, der hat Freude daran.
Psalm 111,2

Wie gewaltig ist alles, was der Herr vollbracht hat! Wer sich über seine Taten freut, denkt immer wieder darüber nach.
Ein Borkenkäfer, ein Tannenzapfen, eine Christrose - das sind große Werke. Worüber freust du dich?

Sie legten die Kranken Jesus vor die Füße, und er heilte sie, sodass sich das Volk verwunderte, als sie sahen, dass die Stummen redeten, die Verkrüppelten gesund waren, die Gelähmten gingen, die Blinden sahen; und sie priesen den Gott Israels.
Matthäus 15,30-31

Eine große Menschenmenge kam zu Jesus. Unter ihnen waren Gelähmte, Blinde, Verkrüppelte, Stumme und viele andere Kranke. Man brachte sie zu Jesus, und er heilte sie alle. Die Menschen konnten es kaum fassen, als sie sahen, wie Stumme reden, Gelähmte gehen und Blinde sehen konnten. Und sie lobten den Gott Israels.
Wunder sind Erfahrungen, die ich nicht für möglich halte. Dennoch gibt es sie!

Aus DEINEM Wort und aus Erfahrung weiß ich, DU tust Wunder, DU machst unmögliches möglich.

Diese Erfahrung aber macht mich gierig, HERR, und ungeduldig. Soo vieles erwarte und erhoffe ich von DIR. Darüber und über das Warten und Hoffen auf die Erfüllung meiner Wünsche und Hoffnungen vergesse ich soo oft, zurückzuschauen.

Alles was DU schon getan hast, wird zu Selbstverständlichkeit in meinem Leben, so als wäre es ja wohl das Mindeste, was DU an mir hättest tun müssen. Und so werden die Wünsche und Hoffnungen zu Forderungen an DICH, der DU alles möglich machen kannst.

Über alle diesem Fordern und Warten vergesse ich die Rückschau. Das Wunderbare DEINER Wunder wird banal und gerät in Vergessenheit, die Freude die einstmals da war, geht verloren, sie löst sich auf. Und was bleibt?

Unerfülltes Warten und aufkommende Zweifel!

Wie dumm von mir, so flach zu denken und zu fühlen.

Schenke mir neu die Erfahrung der Freude, der Liebe und der Geborgenheit – aus der Erinnerung an DEINE Taten. So darf ich leben in Freude und Hoffnung und in kindlicher Erwartung, die weiß, dass DIR alles möglich ist.

So verwandelt sich das gierige Warten wieder in Hoffnung und Vorfreude, auf das was kommen wird, auf das was DU mir bereitet hast.

Es ist furchtbar, dass DU mir selbstverständlich wirst, nein, ich will dass DU das Besondere in meinem Leben bleibst – mein Anker, meine Hoffnung, meine Zuflucht.

Das eigentliche Wunder in meinem Leben bist doch DU selbst, der DU DICH nicht zu hoch erachtet hast, um mit mir zu gehen, der DU selbst DICH erniedrigt hast um mir in meinen Schmerzen und Leiden bezustehen und zu allem Überfluss auch die Schuld meiner Taten von mir genommen hast.

Danke HERR; dass ich das wissen darf und in diesem Wissen leben darf. Lass nicht zu, das DU in meinen Erwartungen ein Wunschbrunnen wirst. Denn DU bist Grund und Ziel aller Anbetung und Ehrerbietung.
DU bist mein Heiland und HERR.
AMEN

 

22.12.2010

 

Wenn sie aber zu euch sagen: Ihr müsst die Totengeister und Beschwörer befragen, so sprecht: Soll nicht ein Volk seinen Gott befragen?
Jesaja 8,19

Wenn sie auch euch dazu verführen wollen, dann entgegnet: »Warum wendet ihr euch nicht eurem Gott zu? Wissen die Toten etwa mehr über die Lebenden als der Herr?«
Also: wir sollen keine Horoskope lesen - sondern in der Bibel. So können wir Gott befragen.

Niemand kann zwei Herren dienen. 
Matthäus 6,24

Niemand kann zwei Herren gleichzeitig dienen. Wer dem einen richtig dienen will, wird sich um die Wünsche des anderen nicht kümmern können. Er wird sich für den einen einsetzen und den anderen vernachlässigen. Auch ihr könnt nicht gleichzeitig für Gott und das Geld leben.
Das heißt: du musst dich entscheiden, wem du wirklich vertrauen kannst.

Als ich unsere Losung las, fiel mir Ebenezer Scrutsch ein, der zu Weihnachten einen Wandel erlebt und sich ändert.

Eine sehr schöne Weihnachtsgeschichte, die auch dieses Jahr wieder über die Fernsehbildschirme flimmern wird. – so wie viele andere Geschichten von Weihnachten, dem Weihnachtsmann, dem Geist der Weihnacht ... und was nicht noch.

Ich bin traurig, wenn ich so zurückschaue, wie sich das Programm zu Weihnachten verändert hat.

Noch vor 10-15 Jahren liefen großartige Verfilmungen aus der Bibel und hielten so den Ursprung von Weihnachten in unseren Wohnzimmern wach.

Heute gibt es wunderbare Filme von Liebe, Freundschaft, Fürsorge, Nächstenliebe - alles im Sinne der Weihnacht. ---- doch sein Ursprung? Heute warten die Kinder auf den Weihnachtsmann – nicht das Christkind.

Der Weihnachtsmann –wer ist das? Doch eine Figur aus der Coca Cola Werbung der Amerikaner, einen Vergleich mit Thor fand ich noch und auch die Erinnerung an Nicolaus.

Und doch – was hat dieser alte Mann mit Weihnachten zu tun? 

Zurück zu Abenezer Scrutsch. – ein geldgieriger, verbitterter alter Mann, der durch die Geister der Weihnacht aufgerüttelt wird und die Freude und Nächstenliebe wieder findet.... – Ein Mann der dem Mammon diente. Als er begriff, wo es enden würde, änderte er sich und wurde zumindest bis zum Ende der Geschichte ein „guter Mensch“, der seinen Nächsten halt, auch ein schönes Weihnachten zu haben.

Dummerweise kann ich mich nicht entsinnen, dass Jesus irgendeine Rolle in dieser hübschen Geschichte spielte. Und so frage ich mich: Wer war der neue Herr, dem er von nun an dienen wollte?

Wirkliche Veränderung unseres Inneren, dauerhafter Wandel ist nur mit Jesus möglich, alles Wollen, alles Verstehen, ja selbst Gottesfürchtigkeit ist ohne Jesus nichts – es bringt keine wirkliche Veränderung.

Ich weiß, ich will keinen anderen Götzen dienen und allein Jesus soll mein Wegweiser sein. Mit IHM erlebe ich zu den unmöglichsten Momenten Weihnachten, ganz ohne Weihnachtsmann und Co.KG!

Weder Geister (und mögen sie noch so „gut“ scheinen), noch Geld oder Reichtum sollen mein Leben bestimmen. Nur Gott allein ist HERR und HERRSCHER; Richter und Diener, Vollstrecker und Büßer meiner Schuld und verdienten Strafe.

Nur Gott allein hat mein Herz befreit von den Fesseln des Geldes, der Sehnsucht, die Zukunft zu kennen und sie ändern zu wollen.

Oh, HERR, ich wollte manchmal DU würdest diesem Witz ein Ende machen und offenbaren, was Weihnachten ist, so dass kein Weihnachtsmann dieses Fest wieder verfremden kann oder DICH da rausschiebt, als hätte es mit DIR nichts zu tun.

DU fehlst mir in letzter Zeit an Weihnachten und dieses Jahr irgendwie besonders. Lass DEINEN Heiligen Geist ganz bei mir und in mir sein, dass ich DEINE Gegenwart spüren darf und ich in DEINEM Licht und im Glanz des Sternes von Bethlehem die Liebe und Freude DEINER Geburt an andere Menschen weitergeben darf.

AMEN

21.12.2010

 

Ich bin der HERR, dein Gott, und du solltest keinen andern Gott kennen als mich und keinen Heiland als allein mich.
Hosea 13,4

Ich bin der Herr, euer Gott, ich habe euch aus Ägypten befreit. Mich allein habt ihr als euren Gott kennen gelernt, und nur ich kann euch helfen!
Das ist das grundlegende Bekenntnis in der Bibel: Gott ist einzigartig. Gott ist einer, aber er hat viele Namen.

Das ist das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.
Johannes 17,3

Und das allein ist ewiges Leben: dich, den einen wahren Gott, zu erkennen, und Jesus Christus, den du gesandt hast.
Jesus kennen heißt: das Leben haben - für immer.

Es ist und bleibt uns unmöglich Gott in SEINER ganzen Vielfalt und gleichzeitigen Einzigartigkeit zu erkennen und zu begreifen.

Es ist EIN GOTT und HEILAND und doch unfassbar vielfältig.

Wir sind schon kaum in der Lage die DREIFALTIGKEIT unseres HERRN zu begreifen. – vom Kopf her ist das gar nicht möglich und ich stoße immer wieder an Grenzen, wenn es darum geht, das was der HERR mir an Verstehen geschenkt hat in Worte zu fassen.

Es bleibt ein tiefer innerer Vorgang zu erfassen, wie wunderbar unser HERR ist.

GOTT: VATER – SOHN – Heiliger GEIST

Vater:

  • fürsorgender Schöpfer, tröstender Beistand, liebevoller Erzieher, ...

Sohn:

  • sich seiner eigenen Schöpfung opfernder, dem eigenen Wort folgender Diener, liebender Bruder, fremde Schuld tragender Büßer, Freund, Helfer, Beistand, ...

Heiliger Geist:

  • erfahrbare Nähe Gottes, Gewissen, Tröster, spürbare liebkosende Hand, .......

Das ist nur eine winzige Auswahl an Erfahrungen, wie ich unseren HERRN kennenlernen durfte., doch nie mit dem Kopf, immer mit dem Herzen.

Wie traurig bin ich über jeden Moment, in dem mein Herz verschlossen ist und mein Verstand den Tag regiert – das sind die leersten Augenblicke, Stunden, Tage, .... in meinem Leben, denn mein Verstand blockiert mir den Zugang zu meinem HERRN.

Und doch scheint es mir immer wieder notwendig in Leid und Not, mein Herz zu verschließen, weil mein Verstand mir sagt, es sei sonst nicht auszuhalten.

Du dummer, einfältiger Verstand, schweig still, denn alle Not ist geborgen im HERRN und ER ist mein treuer Beistand, der mich nie fallen lässt, schweig still und lass mich dort bleiben, wo es meiner Seele gut und wohl ist – ganz in der Gegenwart meines HERRN : an der Krippe, wo mein Heil geboren ist und am Kreuz, wo meine Seeligkeit vollendet wurde.

HERR ich danke DIR, DU bist mein Alles, hilf, dass ich nichts über dich gelangen lasse, dass ich erkenne, was mich von DIR abwenden will und es aus meinem Herzen und Leben verbanne. Räum DU aus, auch wenn es schmerzt, denn der Sieg ist ein Leben in DEINER Heiligen Gegenwart!
AMEN

 

20.12.2010

 

Abner rief Joab zu: Soll denn das Schwert ohne Ende fressen? Weißt du nicht, dass daraus am Ende nur Jammer kommen wird?
2.Samuel 2,26

Wie lange soll das Schwert noch morden? Denkst du nicht daran, dass dieser Krieg nur Leid und Hass mit sich bringt?
Die Bundesrepublik ist drittgrößter Waffenexporteur auf der Welt: Soll das Schwert ohne Ende fressen? Frieden schaffen - ohne Waffen!

Wenn möglich, soweit es in eurer Macht steht: Haltet Frieden mit allen Menschen!
Römer 12,18

Soweit es irgend möglich ist und von euch abhängt, lebt mit allen Menschen in Frieden.
Nette Menschen mögen - das ist einfach. Unfreundliche Nachbarn, ausländische Arbeitskollegen, freche Jugendliche lieben - das ist gar nicht einfach. Versuch es trotzdem.

Frieden schaffen – ohne Waffen!! ?? Ha!!

Ich sag jetzt mal, ich bin ein friedliebender Mensch – nach Möglichkeit mit jedem freundlich und liebevoll.

ABER!!!!

Es gibt Menschen, die aus meiner Sicht so verbohrt und ochsig sind, dass Schütteln das Geringste ist, was ich mit ihnen machen möchte.
Es gibt Situationen, in denen ich soo verletzt bin, dass ich meinem Gegenüber einfach nur weh tun möchte – und schlimmer noch, es auch tue, wenn sich eine Gelegenheit bietet.

Wie also kann ich von den Großen in der Welt verlangen, dass sie sich anders verhalten als ich? Oder du !?

Diesen Frieden zu schaffen auf den wir weltweit so hoffen – das gelingt uns doch nicht mal im kleinen. Und seien wir ehrlich!! In jedem von uns steckt ein kleiner rechthaberischer Tyrann, der seinen Willen notfalls auch mit unbeliebten Mitteln durchzusetzen bereit ist.

Und Gewalt ist nicht nur dreinschlagen, stechen, schießen, ... Gewalt ist auch Schweigen, Ignorieren, Missachten, Abwerten, Mobben, .....

Wollen wir diese (ich sag mal) Neigungen in uns besiegen, dann brauchen wir JESUS. ER ist der einzige, der ohne Gewalt und ohne Sünde durch diese Welt gegangen ist und ein Leben gelebt hat, wie es GOTT wohlgefällig war.

Nun könnten wir wiederum sagen, dass das für IHN ja nicht schwer war, weil ER, Gott selbst, als Mensch den Menschen ein gutes Beispiel sein konnte, da ER ja wusste, wie es anfing, wie es weitergeht und wie es enden wird.

Vielleicht war seine Sündlosigkeit ja gerade deshalb möglich, weil er wusste, dass nach ca. 33 Jahren alles vorbei sein wird und ER wieder in SEINER Herrlichkeit thronen würde.

Wenn wir alle wüssten, was unser Lohn am Ende ist, könnten wir dann nicht die Fehler anderer in Liebe tragen und verzeihen?

NUN!! Dann machen wir uns doch mal bewusst, dass wir den Lohn wissen !!

Gottes Wort ist da eindeutig!

Also lasst uns, wann immer uns die Wut packen will .- SEIN Wort zur Hand nehmen! Es ist die beste Waffe gegen unsere eigenen Fehler und eine starke Hilfe im Verzeihen.

Im Wort selbst schenkt uns der HERR den Frieden, den die Welt mit ihren Waffen nie schaffen kann.

Halleluja

 

19.12.2010

 

Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch! Der HERR ist nahe!
Philipper 4,4-5

Freut euch Tag für Tag, dass ihr zum Herrn gehört. Und noch einmal will ich es sagen: Freut euch! Alle Menschen sollen eure Güte und Freundlichkeit erfahren. Der Herr kommt bald!

 

Gott hat mich wachsen lassen in dem Lande meines Elends.
1.Mose 41,52

Den zweiten nannte er Ephraim (»Kindersegen«), denn er sagte: »Gott hat mir im Ausland Kinder geschenkt!«
Auch auf kargem Boden wachsen Pflanzen!

Der Gott allen Trostes tröstet uns in all unserer Bedrängnis, sodass auch wir andere in all ihrer Bedrängnis zu trösten vermögen mit dem Trost, mit dem wir selbst von Gott getröstet werden.
2.Korinther 1,3-4

Gepriesen sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater voller Barmherzigkeit, der Gott, der uns in jeder Not tröstet! In allen Schwierigkeiten ermutigt er uns und steht uns bei, so dass wir auch andere trösten können, die wegen ihres Glaubens leiden müssen. Wir trösten sie, wie Gott auch uns getröstet hat
Wer Trost erfahren hat, kann selber trösten.


Im Glauben finden wir Trost und im Glauben finden wir Freude.

Das ist eine Realität. Wissenschaftler versuchen sie zu ergründen, jeder will es begreifen.

Doch eine Erfahrung habe ich gemacht: mit dem Kopf gibt es nichts zu begreifen – es ist und bleibt für den Verstand unfassbar.

Es ist die Seele, die Gott anrührt, das Herz, das Gott erneuert. Und ER selbst schafft in uns Frieden und Freude, ER selbst ist unser Trost und unsere Hoffnung.

Und alles, was uns unmöglich scheint, das schafft Gott. Daran hab ich keinen Zweifel.

Ganz egal wie verkorkst mein Leben so manches mal ausschaut, wie hoffnungslos die Perspektiven zu sein scheinen – EINER ist größer und darum hoffe ich, glaube ich, lebe ich meinem HERRN.

Halleluja

Ich wünsche euch heute von ganzem Herzen, dass ihr diese von Gott geschenkte (Vor-)Freude und SEINEN Trost in euch erfahren und spüren könnt. Denn ER lindert die größte Kälte und wärmt das erfrorenste Herz. ER ist unser Gott, Vater, HERR und Schöpfer und ER schenkt uns SEINEN Frieden umsonst.

Denn bezahlt hat das Kindlein, dessen Geburt wir auch dieses Jahr wieder voll Hoffnung erwarten.

 

18.12.2010

 

Kannst du die Tiefen Gottes ergründen oder die Vollkommenheit des Allmächtigen fassen?
Hiob 11,7

Kannst du die Geheimnisse Gottes erforschen und die Vollkommenheit des Allmächtigen erfassen?
Nein! Darum behalte Respekt und Achtung vor der Vollkommenheit des Weltalls.

Unser Wissen ist Stückwerk und unser prophetisches Reden ist Stückwerk. Wenn aber kommen wird das Vollkommene, so wird das Stückwerk aufhören.
1.Korinther 13,9-10

Denn unsere Erkenntnis ist bruchstückhaft, ebenso wie unser prophetisches Reden. Wenn aber das Vollkommene da ist, wird alles Vorläufige vergangen sein.
Das ist eine Hoffnung: dass Fehler, Missverständnisse und Rätsel des Lebens bei Gott gut aufgehoben sind - und dass er sie eines Tages auflöst.

Das Wissen, dass ich nicht alles weiß - und auch nicht wissen muss, dass ich nie alles begreifen und verstehen kann - und auch nicht muss, ist mir mehr als Hoffnung, es ist ein Segen.

Wann immer ich nicht verstehe oder ratlos bin, kann ich mit meiner Unvollkommenheit zum Vater laufen und mich bei IHM bergen. Denn, auch wenn ich nicht verstehe, so bin ich doch geborgen in SEINER Hand und ein präzise eingesetztes Rädchen in SEINEM Bauplan.

Und ER selbst trägt Sorge dafür, dass ich auch so funktioniere, wie ER es vorgesehen hat. ER sorgt für ausreichende Wartung und Pflege – für alle Teile seines Bauwerkes, bei IHM ist kein Verschleiß zum falschen Zeitpunkt.

Natürlich müssen wir uns mit unserer Endlichkeit auseinandersetzen und wir müssen auch anerkennen, dass wir in gewisser Weise ersetzbar oder austauschbar sind – in dieser Welt.

Doch an unseres HERRN Hand werden wir genauso gebraucht, wie ER es geplant hat. Wir sind Teile seines Werkes und unser Dasein hat einen Sinn.

Auch wenn wir das nicht immer erkennen – dürfen wir uns darauf verlassen, dass ER weiß, wozu und warum – wir da sind, dieses oder jenes leiden müssen, diesen oder jenen Misserfolg oder Triumpf erleben.

Darüber bin ich sehr froh. Dieses Wissen bewahrt vor Verzweiflung und Überheblichkeit gleichermaßen.

Ich brauch nicht alles wissen, ich muss nur wissen wo es steht – sagt man in Fachkreisen aller Art. Auch bei Gott ist es nicht anders. Ich muss nicht alles wissen, außer – ich stehe in SEINEM Plan und bin gewollt, geliebt, beschützt und geborgen in SEINER Hand.

Was brauche ich mehr - an Wissen? !!

Halleluja

 

17.12.2010

 

Sechs Tage sollst du arbeiten; am siebenten Tage sollst du ruhen.
2.Mose 34,21

Ihr sollt sechs Tage arbeiten und am siebten Tag ruhen! Das gilt auch für die Zeit, in der ihr pflügt und erntet.
Ohne Sonntage gibt es nur noch Werktage.

Wer zu Gottes Ruhe gekommen ist, der ruht auch von seinen Werken so wie Gott von den seinen.
Hebräer 4,10

Wer zu dieser Ruhe gefunden hat, wird von aller seiner Arbeit ausruhen können, so wie Gott am siebten Schöpfungstag von seinen Werken ruhte.
Gott gebe uns, dass wir zur Ruhe kommen und erkennen: Die Arbeit allein kann uns nicht ausfüllen. Darum brauchen wir auch: Sinn für die Freude, für Fest und Feier, für Spiel und Erholung, für Bildung und Kunst, für das Zusammenleben mit Menschen, die wir lieben, die uns erwarten, die unsere Nähe brauchen.

Ruhe!
Das ist etwas was gerade im Dezember extreme Mangelware zu sein scheint.

Hektik, Stress, Sorgen, Streit ... das ist es, was mir besonders in diesem Monat immer wieder begegnet.

In unserer Hoffnung auf weihnachtlichen Frieden und Freude verrennen wir uns regelmäßig in geschäftiger Hektik.

Dann steht Weihnachten vor der Tür und wir sind völlig am Ende.

Nicht umsonst ist Weihnachten eines der Feste an denen es den meisten Streit in Familien gibt.

Möglicherweise liegt das auch daran, dass wir gar nicht mehr mit der Ruhe ,auf die wir so sehr hoffen, umgehen können. Wir rennen und machen und tun in der Erwartung nachher in Ruhe gelassen zu werden. Doch das geschieht nicht. Denn wir lassen uns selbst nicht in Ruhe und auch andere nicht – solange wir erwarten, dass andere uns die „verdiente“ Ruhe verschaffen.

Wir müssen schon selbst innehalten.

Eine liebe Freundin schrieb kürzlich ein Gedicht, dass mir bei den heutigen Versen einfällt:

Advent

Advent, Advent ein Lichtlein brennt -
Dies Gedicht schon jeder kennt.
Drum hab ich mir was ausgedacht
und flugs ´nen neuen Reim gemacht.

Mit großen Schritten geht es jetzt
in Richtung heil´gem Weihnachtsfest.
Die Adventszeit lädt uns ein,
auch zwischendurch mal still zu sein.

Zwischen all den leckren Sachen,
Stress, den wir uns selber machen,
Einkaufstüten voll Konsum,
brauchen wir auch Zeit zum Ruhn.

Erst Ruhe und Besinnlichkeit
machen uns für´s Fest bereit.
Vielleicht erinnern wir uns dann,
warum Advent mal einst begann.

Original von Claudia Riedig

 

16.12.2010

 

Ich will unter euch wandeln und will euer Gott sein, und ihr sollt mein Volk sein.
3.Mose 26,12

Ich will mit euch leben. Ich will euer Gott sein. Ihr sollt mein Volk sein.
Ja, bei euch will ich leben, ich will euer Gott sein, und ihr sollt mein Volk sein.

Das Versprechen Gottes an das Volk Israel. Das hat Gültigkeit bis heute.

Ihr seid das Volk des Eigentums, dass ihr verkündigen sollt die Wohltaten dessen, der euch berufen hat von der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht.
1.Petrus 2,9

Ihr seid das Volk, das Gott gehört. Deshalb sollt ihr seine guten Taten weitererzählen. Er hat euch aus der Dunkelheit gerufen in sein wunderbares Licht.
Ihr aber seid ein von Gott auserwähltes Volk, seine königlichen Priester, ihr gehört ganz zu ihm und seid sein Eigentum. Deshalb sollt ihr die großen Taten Gottes verkünden, der euch aus der Finsternis befreit und in sein wunderbares Licht geführt hat.

Durch Jesus gehören alle zu Gott: Die ganze Menschheit ist Gottes Volk.

Ihr sollt mein Volk sein .. - .. Ihr seid das Volk, das Gott gehört !

Gott will, dass wir SEIN Volk sind, ER will, dass ich IHM gehören will, dass ich IHM mein Leben gebe und mich ganz auf IHN ausrichte.

Ich bin froh, dass ER nicht erwartet, dass ich das allein schaffe. ER kennt mich und meinen Egoismus, mein Geltungsbedürfnis.

Eben darum hat ER Jesus in die Welt gesandt, damit ER mich ruft und mir bei der Umkehr hilft. Eben darum gilt, ER wird mich nicht verlassen, noch von mir weichen. ER ist da und steht mir bei, immer – ob ich das nun gerade bewusst erlebe oder IHN nicht spüre, ER ist da.

Und genau darum gilt auch für mich, dass ich Teil des Volkes bin, das Gott gehört und ich will keinen Moment, dass es anders wäre.

HERR hilf mir dass ich nicht vergesse, dass ich zu DIR gehöre, zu DEINEM erwählten Volk, dass ich DEIN Kind bin.

Das ist das größte Geschenk und Grund zu größter Freude.
Hab Dank dafür.
AMEN

 

15.12.2010

 

Ich will einen ewigen Bund mit meinem Volk schließen, dass ich nicht ablassen will, ihnen Gutes zu tun.
Jeremia 32,40

Ich will einen Bund mit meinem Volk beschließen. Der wird ewig bestehen bleiben. Ich werde niemals aufhören, ihnen Gutes zu tun.
Ich will einen Bund mit ihnen schließen, der für alle Zeiten gilt: Nie werde ich aufhören, ihnen Gutes zu tun. Ich gebe ihnen Ehrfurcht vor mir, damit sie sich nie mehr von mir abwenden.

Gott ist treu und zuverlässig. Was er verspricht, darauf kann ich 100% vertrauen.

Gott hat auch seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben - wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken?
Römer 8,32

Gott hat seinen eigenen Sohn nicht geschont. Er hat ihn für uns alle geopfert. Er hat uns mit ihm alles geschenkt.
Gott hat seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern ihn für uns alle dem Tod ausgeliefert. Sollte er uns da noch etwas vorenthalten?

Was uns geschenkt ist: Vergebung, Perspektive für das Leben, Leben über den Tod hinaus. Leben in Liebe ohne Angst.

Manchmal frage ich mich, wie ich so undankbar sein kann.

Heute ist so ein Tag, wo ich zumindest im Moment – SEIN Wort in Frage stellen will. Ich will fragen, welcher Bund, welches „alles“?

Ich hasse es, wenn ich so denke, auf diese Weise verschließt sich mein Fühlen und Denken der Freude, die ich im HERRN habe – normalerweise.

Solche Momente sind erfüllt von einer unfassbaren Leere und Hoffnungslosigkeit, dass es schier nicht zum Aushalten ist.

Was ich jetzt tue?

Ich klammere mich mit allem was ich an Kraft habe an SEIN Wort und halte mich fest an dieser Verheißung, die mir im Moment so unsinnig erscheint.

Ich halte mich fest und verlasse mich darauf, dass Gott, mein HERR und Vater, mich nicht fallen lässt, weil ich heute so undankbar bin.

Ich halte mich fest an dem, der mir Leben gibt und Freude und Hoffnung und ich vertraue darauf, dass ER das auch jetzt gerade tut, wo ich IHN nicht spüren kann.

ER wird mich nicht verlassen noch von mir weichen.

Welch ein wunderbarer HERR!

Halleluja

 

14.12.2010

 

Verwirf mich nicht von deinem Angesicht, und nimm deinen Heiligen Geist nicht von mir.

Bitte, schicke mich nicht weg von dir. Nimm deinen Heiligen Geist nicht von mir weg.
Stoße mich nicht von dir, und nimm deinen heiligen Geist nicht von mir!

Mit Gott verbunden kann ich gut leben. Nur dann. Deshalb möchte ich bei ihm bleiben.

Maria sprach: Er hat die Niedrigkeit seiner Magd angesehen. Siehe, von nun an werden mich selig preisen alle Kindeskinder.
Lukas 1,48

Maria sprach: Ich bin nur eine kleine Magd. Und doch: Gott hat mich angesehen. Jetzt bin ich für alle meine Kinder und Enkel eine glückliche Frau.
Mich, die ich gering und unbedeutend bin, hat er zu Großem berufen. Zu allen Zeiten wird man mich glücklich preisen

Gott zeigt dir deinen wahren Wert.

Mit Gott verbunden .... werden mich selig preisen alle......

Ein „Verlass mich nicht“ verbunden mit einem Loblied auf die liebende Annahme und Auswahl durch den HERRN.

Zwei Gedanken, die doch aus einer Erfahrung resultieren.

Wo Gottes Licht erscheint, das blüht neues Leben auf. Wenn Gott uns anrührt durch SEINEN Geist, dann werden wir zu neuen Menschen, erhalten neues Leben und erfahren wahre Freude.

So bleibt uns auch nur das Loben in herzlichster Dankbarkeit und wir beginnen zu begreifen, was uns fehlte im bisherigen Leben.

Wie könnten wir anders als rufen: Bitte, schicke mich nicht weg von dir. Nimm deinen Heiligen Geist nicht von mir weg.

Ja, in SEINER Gegenwart und geborgen und bewahrt in SEINER Liebe da geht es mir gut, da bin ich glücklich. Und da möchte ich bleiben.

Manchmal fühlt es sich an, als ob ich Wege gehen müsste, in denen ER nicht bei mir ist, ich fühle mich verlassen und allein.

Doch ich darf wissen und mich ganz darauf verlassen, dass ER versprochen hat, bei mir zu sein allezeit. Und so fordere ich dieses Versprechen ein und rufe, wann immer ich SEINER liebenden Fürsorge bedarf und sie nicht spüre: Stoße mich nicht von dir, und nimm deinen heiligen Geist nicht von mir!

Nur eines vergesse ich manchmal: vor lauter Bitten und Rufen vergesse ich mein Funkgerät auf Empfang zu stellen und mal hinzuhören ob sich nicht schon was getan hat.

Kennt ihr das auch?

13.12.2010

 

Meine Seele wartet auf den Herrn mehr als die Wächter auf den Morgen.
Psalm 130,6

Meine Seele wartet auf den Herrn. Mehr als die Nachtwächter auf den Morgen.
Ja, ich warte auf den Herrn, mehr als die Wächter auf den Morgen!

Gott hat Nahrung für deine Seele. Deine Seele muss keinen Hunger leiden.

Wir warten auf einen neuen Himmel und eine neue Erde nach seiner Verheißung, in denen Gerechtigkeit wohnt. Darum, während ihr darauf wartet, seid bemüht, dass ihr vor ihm unbefleckt und untadelig im Frieden befunden werdet.
2.Petrus 3,13.14

Wir warten auf einen neuen Himmel und auf eine neue Erde. Gott hat es versprochen. Da wird Gerechtigkeit überall sein. Deshalb bemüht euch schon vorher, jetzt, beim Warten: Gott soll euch ohne Flecken, mit gutem Verhalten, im Frieden treffen.
Wir alle aber warten auf den neuen Himmel und die neue Erde, die Gott uns zugesagt hat. Wir warten auf diese neue Welt, in der es endlich Gerechtigkeit gibt. Ich weiß, dass ihr, meine Freunde, voller Hoffnung darauf wartet, deshalb ermahne ich euch: Lebt so, dass ihr dem Herrn ohne Schuld und mit einem reinen Gewissen im Frieden

Warten auf Gott ist aktives Warten: Zusammen in Liebe und Frieden leben.

Wir warten!

Ja! Sehnsüchtig warten wir. Manches Mal auch verbunden mit Sorge und Angst um unsere Lieben, die ihr Leben noch nicht an Jesus übergeben haben. Doch diese freudige Sehnsucht nach unserem Leben in SEINEM Reich ist einfach da in unseren Herzen.
Sie ist geschenkt vom HERRN, sie ist der Zug zu IHM hin.

Sie ist wie die Vorfreude der Kinder in der Adventszeit, wie das Luken durch das Schlüsselloch und die Hoffnung auf das Erhaschen eines Blickes auf die Lichter am Weihnachtsbaum.

Eine wunderbare Freude, erfüllt von der Ahnung, was an unfassbar wunderbarem zu schauen ist, wenn sich die Tür öffnet.

Halleluja

 

12.12.2010

 

Bereitet dem HERRN den Weg; denn siehe, der HERR kommt gewaltig.
Jesaja 40,3.10

Hört! Jemand ruft: »Bahnt dem Herrn einen Weg durch die Wüste! Baut eine Straße durch die Steppe für unseren Gott! Ja, der Herr kommt als ein mächtiger Gott. Er herrscht mit großer Kraft. Den Lohn für seine Mühe bringt er mit: sein Volk, das er sich erworben hat. Es geht vor ihm her.

 

Der HERR, der König Israels, ist bei dir, dass du dich vor keinem Unheil mehr fürchten musst.
Zefanja 3,15

Gott ist Israels König. Er ist bei dir. Deshalb brauchst du keine Angst vor Unheil haben.
Der Herr hat das Urteil gegen euch aufgehoben; eure Feinde hat er hinweggefegt. Nun lebt er selbst als König Israels mitten unter euch. Kein Unglück wird euch mehr treffen.

Unheil ist ein altes Wort für: schlimmes passieren. Gott ist ein guter Schutz dagegen.

Jesus rührte die Jünger an und sprach: Steht auf und fürchtet euch nicht!
Matthäus 17,7

Jesus berührte die Jünger und sagte zu ihnen: steht auf! Habt keine Angst!
Aber Jesus kam zu ihnen, berührte sie und sagte: »Steht auf! Fürchtet euch nicht!«

Enger Kontakt mit Jesus, im Glauben, kann Angst wegnehmen.

Eine der schönsten Erfahrungen in meinem Leben war die keine Angst haben zu müssen.

Seltsam formuliert? Vielleicht, doch es ist so.

Immer wieder geraten wir in Angst, warum auch immer, .. vor Menschen, vor Entscheidungen und deren Konsequenzen, vor Arbeitslosigkeit, Verlassenwerden, .... was auch immer. Und ich bin ein sehr ängstlicher Mensch.

Alles was ich tat oder ließ entschied sich an der Angst.

Als Jesus mich fand und rief, war ich total neben der Spur und voller Angst. Ich wusste nicht wie´s weiter gehen sollte, egal in welche Richtung ich schaute, es konnte nur in einer Katastrophe enden.

Da hinein sprach Gott sein „Fürchte dich nicht, ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist MEIN.“

Es war nicht leicht, IHM zu vertrauen, klitzekleine Schritte machte ich, erste Gehversuche mit meinem HERRN, und ER bewies mir, dass ER da war und jeden Stolperer und jedes Straucheln auffing und mich trug, wo ich nicht laufen konnte.

Eine wunderbare Erfahrung.

Und wenn mich heute die Angst packt, dann erinnert ER mich, dass ich keine Angst haben muss, dass ER noch immer und immer und immer da ist und mich begleitet, anleitet, führt und trägt, hält und fängt – ganz egal wo es hingeht.

ER geht mit, selbst wenn ich in die falsche Richtung marschiere ist er da um mich aufzunehmen und den Weg zurück auf den vorgesehenen Weg zurück zu begleiten.

Ich brauche keine Angst zu haben, auch wenn alles danach schreit, ER ist da, ER ist mein HERR; er hat meine Angst besiegt. Und das nicht nur einmal, sondern seit ich mit IHM gehe, immer wieder.

HALLELUJA

 

11.12.2010

 

Ich will die Übertreter deine Wege lehren, dass sich die Sünder zu dir bekehren.
Psalm 51,15

Menschen verletzen die Grenzen deiner Wege. Ich will sie belehren. So können sie das erkennen und umkehren auf den Weg zu dir.
Dann will ich den Gottlosen deine Wege zeigen, damit sie zu dir zurückfinden.

Den Weg zu Gott verlassen, ist Sünde: Das trennt uns von Gott. Deshalb: Kehr um auf den Weg zum Leben mit Gott!

Johannes der Täufer predigte: Tut Buße, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen!
Matthäus 3,1.2

Johannes der Täufer predigte: Tut Buße. Denn das Himmelreich ist ganz nah zu uns gekommen.
Kehrt um zu Gott! Denn jetzt beginnt seine neue Welt.

Mit Jesus ist Gott ganz nah zu uns gekommen. Öffnet Euer Herz für ihn!

Wer bist du denn? - möchte ich zu David sagen.

Was bildest du dir eigentlich ein, so anmaßend daher zu schwätzen? Bist du nicht einer der größten Sünder? Hast du nicht gerade eine Ehe zerstört, einen Menschen zu Tode bringen lassen? Was also glaubst du, wer du bist, dass du mich belehren willst?!

So könnten wir aber auch zu jedem anderen Menschen sprechen, der uns auf Fehler hinweist oder unsere Irrwege aufzeigen will.
So kann auch jeder mit mir sprechen, nun ich hab sicher nicht den kalkulierten Tod eines Menschen in Kauf genommen um zu kriegen was ich will, doch die Sündenliste, die ich einstmals und nun regelmäßig zum HERRN bringe ist zusammengenommen schier endlos.

Hab ich nun nicht das Recht, andere auf ihre Fehler hinzuweisen oder ihnen Warnungen auszusprechen, wenn ich sehe, dass sie gleich einen Fehler begehen?

Ich denke, ich darf schon, doch ich muss auch damit rechnen, dass man mir nicht zuhört.

Keiner ist soo groß wie unser Gott, der unsere Schuld abwäscht und tilgt. Viele sehen uns durch die Brille ihrer Erfahrungen und wenn darin verzeichnet ist, dass ich ein Sünder bin, dann sind meine Karten in Sachen Belehrung anderer denkbar schlecht.

Ein Johannes hatte es da schon besser bezüglich seiner Voraussetzungen. Doch schlussendlich musste er genau deshalb auch sterben. Ihm ließen sich nicht so ohne weiteres begangene Sünden vorsetzen, die seine Worte scheinbar Lügen straften. Und so jemand stört gewaltig. So jemand muss beseitigt werden.

Mit einem David, der genauso schuldig ist wie wir können wir leben, wenn er uns belehren will, entweder wir hören hin oder wir lassen es.

Ein Johannes aber muss aufwühlen, ihn kann man nicht einfach abtun. Zumal er der Wegbereiter unseres HERRN war.
Der aber ist der einzige der mit Fug und Recht uns belehren darf, denn ER war und ist ohne Schuld und ohne Sünde.

Doch wiederum hätten wir keinen David, wäre Jesus auch irgendwie unglaubwürdig.

Gott hat die Geschichte wunderbar geschrieben. Wenn ich SEIN Wort anschaue, dann kann ich mein Leben vertrauensvoll in SEINEN Händen lassen, denn ganz gewiss wird auch meine Geschichte durch IHN geschrieben und so genau richtig enden.

Halleluja

 

10.12.2010

 

Armut und Reichtum gib mir nicht; lass mich aber mein Teil Speise dahinnehmen, das du mir beschieden hast.
Sprüche 30,8

Armut und Reichtum, beides gib mir nicht. Du hast für mich einen Anteil am Essen ausgesucht. Den möchte ich gerne annehmen.
Bewahre mich davor, zu lügen und zu betrügen, und lass mich weder arm noch reich sein! Gib mir nur so viel, wie ich zum Leben brauche!

Armsein und auch Reichtum belasten das Leben. Für das tägliche Leben genug haben, das macht frei für das Leben.

Die Jünger gaben dem Volk die Brote. Und sie aßen alle und wurden satt.
Matthäus 14,19-20

Die Jünger gaben dem Volk die Brote. Alle haben davon gegessen. Alle sind satt geworden.
Er nahm die fünf Brote und die beiden Fische, sah zum Himmel auf und dankte Gott. Dann teilte er das Brot, reichte es seinen Jüngern, und die Jünger gaben es an die Menge weiter. Alle aßen sich satt. Als man anschließend die Reste einsammelte, da waren es noch zwölf volle Körbe.

Ein hungriger Magen kann nur schlecht Gottesdienst feiern.

Manchmal wünschte ich, ich wäre so arm, dass ein voller Bauch das einzige wäre, das mir fehlt.

Doch ich bin in eine Welt, in ein Leben gestellt, in dem ich mich ganz anderen Herausforderungen stellen muss.

Ein voller Bauch – ja den habe ich, doch glücklich, zufrieden und dankbar macht mich das nicht.

Mich und sicher noch viele andere plagt eine andere Not – ob nun aus uns selbst heraus oder durch Menschen im Umfeld – Selbstwert, Selbstbewusstsein, das Wissen geliebt und anerkannt zu sein – daran fehlt es in dieser Gesellschaft.

Diese Not verursacht einen Hunger, wie ihn nur Gott selbst stillen kann – so wie durch die Brote und Fische, so wie durch das Manna in der Wüste.

Das traurige ist, dass genau wie damals die Menschen dieses Geschenk nicht vermuten, nicht erahnen und sich nicht vorstellen können. So ist es auch viele male so schwer dieses anzunehmen.

Doch wer es annimmt, der ist überwältigt von der Liebe unseres HERRN und darf IHN als Vater erkennen.

HERR ich danke DIR, DU bist mein Vater und DU sorgst für mich, besser als ich es könnte. Hilf mir DEINE Wege anzunehmen und ihnen zu folgen. Hilf mir, dass ich mich nicht selbst sättigen will, an einem Tisch, der mir nicht bereitet ist.
Hab Dank, dass mein Bauch immer satt sein darf und schenke bitte meiner Seele Frieden, die zur Zeit so unruhig ist.
AMEN

 

09.12.2010

 

Du bist mein Schutz und mein Schild; ich hoffe auf dein Wort.
Psalm 119,114

Bei dir allein bin ich geborgen, bei dir finde ich Schutz. Deine Zusage ist meine einzige Hoffnung.
Vieles kann mein Leben aus der Bahn werfen. Aber mit dem Glauben an Gottes Wort fühle ich mich sicher. Er gibt mir die Sicherheit, dass ich es schaffen kann.

Weil wir unsere Hoffnung auf den lebendigen Gott gesetzt haben, darum arbeiten wir so hart und kämpfen wir, denn er ist der Retter aller Menschen, ganz besonders derer, die glauben.
1.Timotheus 4,10

Wir haben unsere Hoffnung auf den lebendigen Gott gesetzt. Darum arbeiten wir so hart und kämpfen. Denn er ist der Retter aller Menschen, ganz besonders der Menschen, die glauben.
Für nichts anderes arbeiten und kämpfen wir. Auf den lebendigen Gott haben wir unsere Hoffnung gesetzt. Er ist der Retter aller Menschen, besonders derjenigen, die an ihn glauben

Wir warten im Advent auf Jesus, den Retter. Wir brauchen diese Hoffnung, dass er uns rettet. Denn diese Hoffnung gibt uns Kraft, jeden Tag neu.

Das Gefühl, dass das alles hier sinnlos ist und wir uns völlig umsonst plagen und sowieso nie erreichen, was wir uns wünschen, kenne ich – sehr gut sogar.

Hoffnungslos!

Lange ist es her, dass ich so richtig hoffnungslos war, doch ich kann mich noch gut entsinnen.

Zumal es mir zur Zeit gar nicht so fremd ist. Ich war erstaunt, ja fast erschüttert, ich hatte geglaubt, dass die Zeit, in der die Hoffnungslosigkeit soo stark werden kann, vorbei ist.

Doch so war es nicht. Erneut hat sie Besitz ergreifen wollen von mir und meiner Seele.

Doch eines ist anders – heute.

Sie hat es nicht geschafft und es wird ihr nicht gelingen. Mein HERR heute ist die Hoffnung, die Liebe, die Gnade und Barmherzigkeit selbst.

Der, der Sein Leben gab für mich auf Golgatha, sorgt für mich und so lebt die Hoffnung selbst in mir und nichts kann sie ausräumen.

Ja, ich hab zugelassen, dass meine Hoffnung in die Enge gedrängt war und sich Traurigkeit und auch Zorn breit machte.

Doch ich bin mit meinen Sorgen zum Herrn gegangen und ER hat mich befreit – schon wieder – und immer wieder.

Und so darf ich in allem für meinen HERRN schaffen und leben - und das ist ganz und gar nicht hoffnungslos.

HERR; ich bin froh, DU bist mit mir durch das Tal gegangen und hast mich begleitet. Heute morgen stehe ich auf einer Anhöhe, wo ich mich mit Freude umschaue und neue Hoffnung in mir erblüht. Hilf dieser kleinen Hoffnung wachsen und schenke Gewissheit, dass ich mit DIR immer richtig gehe.
Traurig sein ist nicht schön, doch DU mutest es mir zu, ich danke dir, dass DU mich nicht allein gelassen hast, mein Rufen und Flehen und Jammern hörst und mir Linderung schenkst für meine Seele.

Ich weiß, es ist noch nicht vorbei, ich weiß, es kommen neue Anfechtungen und Kämpfe, aber ich weiß auch, dass DU mich bisher begleitet hast und auch in Zukunft da sein wirst um mir zu helfen.

Hab Dank dafür, mein Gott.

AMEN

 

07.12.2010

 

Einen jeglichen dünkt sein Weg recht; aber der HERR prüft die Herzen.
Sprüche 21,2

Der Mensch hält das, was er tut, für richtig. Aber Gott, der Herr, prüft, warum der Mensch das tut.
Jeder meint, sein Verhalten sei richtig, doch der Herr prüft die Herzen.

Nicht jede gute Tat hat auch einen guten Grund. Ist es gut, wenn ich Geld spende, damit ich es erzählen und angeben kann? Oder ist es gut, wenn ich anderen helfe, damit ich einen guten Ruf bekomme?

Wir wissen, dass Gottes Urteil recht ist.
Römer 2,2

Wir wissen, dass Gottes Urteil gerecht ist.
Wir wissen, dass Gott über alle, die so handeln, ein gerechtes Urteil fällen wird.

Im Glaubensbekenntnis beten wir: "von dort wird er kommen, zu richten die Leben und die Toten." Gottes Gericht ist auf jeden Fall gerecht. Das ist aber keine Drohung, sondern soll uns motivieren! Noch ist Zeit für ein Neuanfang mit Gott.

HERR, ich bin müde.

Ich finde es zur Zeit wirklich anstrengend, irgendwie kann ich deinen Weg nicht sehen. Ich muss mich auf meine Erfahrung verlassen und das was ich kenne. DU bist dabei der wichtigste Baustein, doch sind die anderen Bauteile irgendwie ziemlich durcheinander und zum Teil verbogen, ich krieg´s nicht geregelt. Alles scheint auseinander zu brechen.

DU sagst, DU prüfst die Herzen! Schau in mein Herz und sieh wie ich´s meine, zeige mir Irrwege und Irrtümer, wenn ich auf der falschen Straße laufe. Stärke mir bitte Herz und Verstand, dass ich DIR treu bleibe und DEINEM Wort in allem folge.

Ich weiß nicht, wie DEIN Urteil über mich aussah, bevor DU mich in Gnaden angenommen hast. Doch DU hast mich angenommen als DEIN Kind und meine Schuld abgewaschen.
Dein Urteil heute ist; BEGNADIGT.

HERR; ich habe Gnade vor deinen Augen gefunden, Nun bitte ich Dich verlass mich nicht. Steh mir bei, jetzt wo es gerade so dunkel scheint. Lass dein Licht scheinen, DU bist meines Fußes Leuchte und ein anderes Licht will ich nicht haben.

DU allein kannst mir den rechten Weg weisen und mein Herz wandeln, dass es nach dem Guten strebt und nicht das Seine sucht.

DU bist mein HERR.
AMEN

 

06.12.2010

 

Die Befehle des HERRN sind richtig und erfreuen das Herz.
Psalm 19,9

Die Ordnungen Gottes sind zuverlässig und erfreuen das Herz.
Die Ordnungen des Herrn sind zuverlässig, sie erfreuen das Herz. Die Befehle des Herrn sind klar; Einsicht gewinnt, wer auf sie achtet.

Gottes Plan für die Welt und für uns Menschen ist ein guter Plan. Wenn wir alle nach seinem Plan leben würden, dann hätten wir keine Umweltzerstörung, keine Kriege und keine Ungerechtigkeit.

Bleibe bei dem, was du gelernt hast und was dir anvertraut ist.
2.Timotheus 3,14

Bleibe bei dem Glauben, den du kennen gelernt hast und zu dem du Vertrauen hast.
Darum bitte ich dich: Halte am Glauben fest, so wie du ihn kennen gelernt hast. Von seiner Wahrheit bist du ja überzeugt. Schließlich weißt du genau, wer deine Lehrer waren.

Das ist eine Aufforderung, den Glauben zu bewahren. Auch der Glaube muss gepflegt werden, sonst verliert er seine Kraft.

Manchmal finde ich solche Verse einfach nur am Leben vorbei und hart.

Es scheint schier unmöglich SEINE Ordnungen im eigenen Leben an erste Stelle zu stellen, ja sie richtig zu erkennen und einzuordnen scheint schon unmöglich.
Wie sollen sie dann mein Leben einrahmen und gestalten?

Bleibe bei dem Glauben, den du kennen gelernt hast und zu dem du Vertrauen hast.

Sagt Paulus auch mir.

Heute aber krieg ich das nicht geregelt. Ich bin gefangen in all den Anforderungen, die es zu bewältigen gibt und Gott scheint fern. Ich weiß nicht, was ER will, was SEINE Ordnungen zu meinem Hier und Heute festgelegt haben.

Doch eines darf ich dennoch wissen und daran festhalten: mein Glaube, den ich gelernt habe und zu dem ich Vertrauen habe.

HERR, DU siehst, was los ist, DU kennst jedes Detail, DU siehst meine Anfechtungen und was ich nicht sortiert bekomme. Ich hänge mich an DICH, dass DU mir weiterhilfst, denn DU hast mich noch nie im Stich gelassen.
Hilf mir, dass ich erkenne, was DU von mir willst, wie DU den Weg bereitet hast.
DU kennst meine Sturheit und mein Bedürfnis, mein Umfeld mitzugestalten und zu bestimmen, DU weißt, wie sehr ich darauf bedacht bin, alles für alle richtig zu machen.
Hilf mir, wenn DU es von mir erwartest, loszulassen, was nicht in meine Hand gehört. Doch schenke mir Kraft und Weisheit, wenn ich mich gegen falsche Wege durchsetzen soll und auf dem bisherigen Weg bleiben soll.

HERR; ich hab immer Angst, dass ich mich zu wichtig nehme und dabei andere übergehe in ihren Bedürfnissen auf Anerkennung und Geltung. Doch ich bin auch nur wenig bereit, die angehäufte Verantwortung zu teilen und etwas davon abzugeben.

HERR; walte DU – auch gegen meinen Willen und hilf mir erkennen, was richtig ist.

AMEN

 

05.12.2010

 

Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.
Lukas 21,28

Wenn sich dies alles ereignet, dann seid zuversichtlich - mit festem Blick und erhobenem Haupt! Denn eure Befreiung steht vor der Tür.

Wo viel Worte sind, da geht's ohne Sünde nicht ab; wer aber seine Lippen im Zaum hält, ist klug.
Sprüche 10,19

Wer viel redet oder gebärdet, der kann auch leichter schuldig werden. Wer sich aber zurück hält, ist klug.
Wer viele Worte macht, wird sicher schuldig - darum hält der Kluge sich zurück.

Wie schnell entsteht ein Gerücht? Wer immer über andere redet, dem kann ich meine Probleme nicht anvertrauen. Tratschen ist gefährlich, denn vielleicht reden morgen alle über mich.

Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Übel.
Matthäus 5,37

Gebärdet oder sprecht doch einfach nur: "ja" oder "nein". Mehr ist meistens nicht nötig und oft sogar ein schlechtes Zeichen.
Sag einfach >Ja< oder >Nein<. Alle anderen Beteuerungen zeigen nur, dass du dich vom Bösen bestimmen lässt.

Hier geht es um das Schwören. Wir sollen uns gegenseitig vertrauen. Da brauchen wir nicht viele Gebärden. Sag einfach die Wahrheit! Das ist genug.

Ein wahres Wort dachte ich als ich die heutige Losung las.

Und leicht zu verdauen ist es auch nicht.

So fallen uns zuerst doch die ein, die viel reden und viele Worte machen und uns mit ihrem Erzählen im Grunde doch auf den Geist gehen.

Mir fällt auf, dass ich solche Leute eigentlich nur unterbrechen kann, wenn ich selbst rede!

Nun will ich heute mal versuchen, auch ohne viele Worte auszukommen und es bei entsprechenden Antworten auf ein Ja oder Nein zu beschränken.

HERR; vor allem bitte hilf, dass ich mich nicht beteilige an Getratsche und Lästereien, dass ich wo mir solches begegnet unterbrechen kann oder mich zurückziehe, dass ich mich nicht beteilige an solchem Verhalten. Hilf bitte, dass mein Ja und Nein keine Lügen sind, sondern von Herzen ehrliche Worte. Und bitte das wichtigste, unterbrich mein Reden, wenn ich besser hören sollte.
Hab Dank HERR für Dein Wort, dass doch immer ins Schwarze trifft.
AMEN

 

04.12.2010

 

Du bist meine Hilfe; verlass mich nicht und tu die Hand nicht von mir ab, Gott, mein Heil!
Psalm 27,9

Du bist meine Hilfe. Verlass mich nicht und lass mich jetzt nicht im Stich, mein Gott, meine Rettung!
Verbirg dich nicht vor mir, stoße mich nicht im Zorn zurück! Ich diene dir, und du hast mir bisher immer geholfen. Gib mich nicht auf, verlass mich nicht, du mein Gott und mein Retter!

Es ist wichtig, mich daran zu erinnern, was Gott schon für mich getan hat. Wenn ich Gott dankbar bin für seine Hilfe, kann ich ihm leichter in der nächsten Krise vertrauen.

Es ist erschienen die heilsame Gnade Gottes allen Menschen.
Titus 2,11

Gottes rettende Gnade ist sichtbar geworden und sie gilt für alle Menschen.
Denn Gottes Barmherzigkeit ist sichtbar geworden, mit der er alle Menschen retten will.

Jesus hat niemanden ausgeschlossen. Seine Liebe ist für alle da. Darum kann der Glaube unterschiedliche und sogar gegensätzlich Menschen verbinden.

Unser Vers aus Psalm 27 ist mir heilsame Erinnerung an das bzw, DEN, was/der wirklich wichtig ist.

In all dem Stress, der uns täglich begegnet und umtreibt, vergessen wir zu leicht, woher wir unsere Kraft und Stärke bekommen.

Wir wurschteln uns durch den Tag, die Woche, den Monat, das Jahr – und am Ende sind wir erschöpft und kraftlos, müde und depressiv.

Warum, wofür?

Nur EINER zählt, nach dem wir uns richten sollten und der uner Ziel sein sollte. Halten wir uns an IHN, dann wird ER uns mit allem versorgen, was wir brauchen: Liebe, Geduld, Treue, Freude,.......

ER hat es versprochen, ER hat uns für jeden Tag des Jahres ein „Fürchte dich nicht!“ gegeben. Wir können uns auf IHN verlassen.

Schade, dass es umgekehrt nicht auch so ist.

Doch EINER hat uns den Weg geebnet, wieder zu Gott zu finden, wenn wir untreu waren.
Ja, in Jesus ist Gottes Barmherzigkeit für uns Menschen sichtbar geworden. Durch IHN dürfen wir neu anfangen, wann immer wir dank SEINES HEILIGEN Geistes unseren Irrweg erkennen durften.

Halleluja

 

03.12.2010

 

Wenn ich auch noch so viele meiner Gebote aufschreibe, so werden sie doch geachtet wie eine fremde Lehre.
Hosea 8,12

Egal wie viele meiner Gebote ich aufschreibe, sie werden doch nicht ernst genommen.
Zehntausendmal könnte ich ihnen meine Gebote aufschreiben - sie blieben ihnen fremd!

Die Gebote Gottes zu kennen und die Gebote zu befolgen ist nicht das selbe. Ich habe immer wieder Ausreden, damit ich mal einen Fehler machen darf. Aber das ist Selbstbetrug.

Jesus sprach: Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr!, in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel.
Matthäus 7,21

Jesus sprach: Es werden nicht alle in das Himmelreich kommen, die zu mir sagen: Herr, Herr! Es kommen nur die in Gottes Reich, die nach dem Willen meines Vaters im Himmel leben.
Nicht, wer mich dauernd >Herr< nennt, wird in Gottes neue Welt kommen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut.

Harte Worte! Wer lebt wirklich nur nach Gottes Willen? Zuerst zählt der ernst gemeinte Versuch. Dann kann nur noch Gottes Gnade und Vergebung helfen.

Ein HERR, HERR – Sager bin ich, zweifelsohne…

Doch reicht das? Wenn wir die heutigen Worte hören, dann wissen wir, dass genau das nicht ausreicht.

Das große Aber zu diesen Versen jedoch ist die Frage nach dem Willen Gottes. Oftmals ist es nicht wirklich einfach, SEINEN Willen zu erkennen. Oftmals sind wir mit unserem eigenen Wollen und Wünschen zu sehr beschäftigt und Geduld ist etwas was meistens fehlt.

Was nun meint Jesus hier, ER weiß ja, dass wir nicht in der Lage sind, nach Gottes Willen zu leben, dass wir immer wieder abweichen.

Der Schlüssel hier ist Jesus selbst. Nur durch das „ER in mir und ich in IHM“ sind wir bereit SEINEN Willen zu erkennen und auch tun zu können.

So lasst uns unsere Herzen öffnen dem der da kommt im Namen des HERRN, dass ER einziehe und SEIN Reich aufbaut in uns, in dem wir nach SEINEM Willen leben können.
ER macht uns bereit und fähig, Gottes Willen zu tun, denn einzig ER ist in der Lage dazu und ohne IHN ist das nicht möglich.

Gottes Wille war und ist es, dass wir in Jesus eingepflanzt Frucht bringen in SEINEM Weinberg.

Ohne Jesus ist alles Mühen vergebens.

Doch mit Jesus befähigt uns Gott zu den größten und besten Taten und Werken in SEINEM Reich.

Halleluja

 

01.12.2010

 

An jenem Tage wird dein Mund aufgetan werden, sodass du reden kannst und nicht mehr stumm bist.
Hesekiel 24,27

An diesem Tage wird dein Mund geöffnet werden. Dann wirst du reden können und musst nicht mehr stumm sein.
Du wirst mit ihm sprechen und nicht länger stumm sein.

Auch Gehörlose waren lange stumm. Jetzt haben sie eine Sprache. Mit deiner Sprache kannst du dein Herz öffnen.

 

Wenn sie euch vor Gericht stellen, dann sorgt euch nicht darum, wie oder was ihr reden sollt, denn es wird euch in jener Stunde gegeben werden, was ihr reden sollt.
Matthäus 10,19

Wenn sie euch vor Gericht stellen, dann macht euch keine Sorgen, wie oder was ihr reden sollt. Gott wird euch in dieser Stunde geben, was ihr reden sollt.
Wenn sie euch vor Gericht bringen, braucht ihr euch nicht darum zu sorgen, was ihr aussagen sollt! Denn zur rechten Zeit wird Gott euch das rechte Wort geben

Viele Christen werden weltweit vor Gericht gestellt. Nicht weil sie Böses getan haben, sondern weil sie glauben. "Gott, hilf ihnen, dass sie vor Gericht gut reden können über ihren Glauben."

Es sind verschiedene Gerichte vor denen sich Christen behaupten müssen. Wir hier stehen nicht vor den Gerichten des Islams oder gewisser Diktaturen. Christen in der Verfolgung sind angeklagt, sich nicht an bestehendes Recht zu halten, sie sind angeklagt der Gotteslästerung und werden verfolgt, weil ihr Glaube die Gesellschaft in der sie leben stören würde. Die Hintergründe sind vielschichtig und kompliziert. Auf jeden Fall gehören auch die Verfolger eingeschlossen in unsere Gebete, dass Gott ihnen die Augen öffnet für SEINE Wahrheit.

Wir hier haben es „leichter“ unseren Glauben zu leben. Doch auch hier wird zu Gericht gesessen.

So manches Mal sind wir vor Gericht – wegen unseres Glaubens. Nein, eigentlich nicht wir – als Christen – sondern vielmehr wird Gott vor Gericht gestellt. ER ist der Angeklagte – und wir sind die, die Rede und Antwort stehen sollen.

Wie kommt das eigentlich? Offensichtlich nehmen diese Ankläger uns doch ernst. Sie kommen – egal wie spöttisch – doch zu uns und stellen uns die Fragen, die sie Gott stellen würden, wenn sie IHN sehen könnten.

Sie nehmen IHN in die Verantwortung für das, was sie selbst nicht als ihre eigene Schuld oder Schuld der Menschen annehmen können.

Manche Schuld wiegt zu schwer und unser Verstand und unser Herz kann nicht damit leben anzuerkennen, dass wir es selbst verbockt haben.

So müssen wir fragen: Warum tut Gott dies oder jenes, Wieso lässt ER das zu, wenn es IHN gäbe, dann müsste doch ... alles anders sein.

Ich bin versucht in solchen Momenten einfach eine Bibel zur Hand zu nehmen und sie weiterzugeben und zu sagen: lies, hier findest du die Antworten auf deine Fragen.

Doch erstens habe ich idR keine Bibel zur Hand in solchen Momenten und zweitens bin ich meist zu feige.

Denn ich stehe nicht gern vor Gericht – schon gar nicht für jemand anderen .....

Und du?

In unseren Herzen aber dürfen wir wissen, dass wir als SEINE Kinder von IHM selbst die rechten Worte geschenkt bekommen, wir brauchen keine Scheu zu haben.

Eines ist mal sicher, auch wenn ich meist die Liebe meines HERRN nicht erklären kann oder in Worte fassen – sie ist da und sie macht mich fähig auch den schärfsten Ankläger mit Seiner Liebe wahrzunehmen und anzunehmen. ER macht mich fähig für sie zu bitten.

Halleluja

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Countercounter
Glauben leben