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April 2010


Gott gebe euch erleuchtete Augen des Herzens, damit ihr erkennt, zu welcher Hoffnung ihr von ihm berufen seid.
Epheser 1,18

Er öffne euch die Augen, damit ihr seht, wozu ihr berufen seid, worauf ihr hoffen könnt und welch unvorstellbar reiches Erbe auf alle wartet, die zu Gott gehören. 
 

30.

April 2010


Da dachte ich: Ich will nicht mehr an ihn denken und nicht mehr in seinem Namen predigen. Aber es ward in meinem Herzen wie ein brennendes Feuer.
Jeremia 20,9

Ich sage mir: Ich will nicht mehr an Gott denken. Ich will nicht mehr über ihn predigen. Aber in meinem Herzen ist es wie brennendes Feuer.
Wenn ich mir aber vornehme: »Ich will nicht mehr an den Herrn denken und nicht länger in seinem Namen reden«, dann brennt dein Wort in meinem Herzen wie ein Feuer, ja, es glüht tief in mir. Ich habe versucht, es zurückzuhalten, aber ich kann es nicht!

Wir gehören zu Gott und er zu uns. Er bleibt in unseren Herzen, auch wenn wir nicht an ihn denken.

 

Die Apostel hörten nicht auf, alle Tage im Tempel und hier und dort in den Häusern zu lehren und zu predigen das Evangelium von Jesus Christus.
Apostelgeschichte 5,42

An jedem Tag haben die Apostel die gute Nachricht von Jesus Christus gepredigt, im Tempel oder in den Häusern - ohne Ende.
Sie lehrten weiter jeden Tag öffentlich im Tempel und auch in Häusern und verkündeten, dass Jesus der Christus ist, der schon lange erwartete Retter.

Die gute Nachricht von Jesus können wir überall weitergeben: In der Kirche, im Gemeindehaus, in der Wohnung.

Für Gott leiden? Über IHN reden und dafür Schwierigkeiten in Kauf nehmen?

Ohje, was bin ich da für ein Feigling. Das ist etwas was ich nicht kann.

Doch Gott hat das wunderbar für mich gelöst. Er fordert nichts von mir, was meine Möglichkeiten übersteigt.

So hat ER mir die Möglichkeit geschenkt, meine Diskussionen mit IHM auch meine Wünsche und Hoffnungen, meine Erfahrungen mit IHM und SEIN Lob hier aufzuschreiben. Das war eine gute Idee von IHM. Auf diesem Wege hilft ER mir mit den Eindrücken und Erfahrungen aus Seinem Wort und meinem Leben umzugehen.

Doch ER hat sich auch vorbehalten, mir einen Weg zu weisen, wo ich praktisch meinen Dienst für IHN tun kann. Durch mein Handeln und Arbeiten darf ich Menschen zeigen, dass sie nicht allein sind, dass ER da ist und auch in ihren einsamsten Momenten für sie sorgt.
Das ist eine wunderbare Aufgabe, auch anstrengend und ermüdend – aber ER selbst stattet mich mit der notwendigen Kraft und Stärke aus, die jeden Tag nötig ist. Und so kann ich jeden Tag mit Freude auf Arbeit gehen.

Und ja, sollte ich einmal vergessen, dass ER mitgeht, dann zieht ER sich nicht zurück, sondern erinnert mich auf Seine ganz besondere liebevolle Art daran, dass ER da ist und mir zur Seite steht.
Und wenn ich gegen IHN sündige, mich auflehne und einen eigenen Weg gehen will, dann kenne auch ich das Brennen im Herzen, das mir klar werden lässt, dass es gerade ein falscher Weg ist.

Nein Reden ist nicht meine Stärke, ich bin auch kein Jeremia oder Petrus oder Johannes, doch ich bin SEIN Kind und darf mit meinen Möglichkeiten IHM dienen, dass ER verherrlicht wird.

Welche Möglichkeiten hast du??

 

29.

April 2010

    

Wenn du dich bekehrst zu dem HERRN, deinem Gott, wird er deine Gefangenschaft wenden und sich deiner erbarmen.
5.Mose 30,2.3

Kehr um zu dem Herrn, deinem Gott. Er wird dich aus der Gefangenschaft befreien. Er hat ein gutes Herz für dich und wird dein Leid wegnehmen.
Wenn ihr auf das hört, was er euch heute durch mich sagt, wenn ihr und eure Kinder ihm von ganzem Herzen und mit aller Hingabe gehorcht, dann wird der Herr euer Schicksal zum Guten wenden. Er wird sich über euch erbarmen...

Schau zu Gott und dein Leben bekommt eine neue Richtung, eine neue Perspektive.
 

Jesus sprach zu der geheilten Frau: Meine Tochter, dein Glaube hat dich gesund gemacht; geh hin in Frieden und sei gesund von deiner Plage!
Markus 5,34

Jesus sprach zu der Frau, die er geheilt hat: Meine Tochter, dein Glaube hat dich gesund gemacht. Gehe und lebe in Frieden. Du wirst gesund bleiben.
Der Glaube an Jesus macht Menschen frei von Belastungen. Der Glaube an ihn führt zum Leben.


Begreifen, dass das eigene Leben falsch gelaufen ist, ist schwer. Erfassen, dass der gegangene Weg nicht der war, der für einen selbst vorgesehen ist, ist unerträglich.

So viele Fragen, Wenns, Warums tauchen auf und fassungslos steht man vor dem, was hinter einem liegt.

Der Schlüssel zum Loslassen des Alten und zum 1. Schritt im Neuen Leben ist Jesus.

Wenn Gott uns den Blick auf unseren Irrtum gewährt und uns begreifen lässt, dass wir neu beginnen sollen um es diesmal richtig zu machen. Dann geht das nur mit IHM.

Sonst ist aller Neubeginn schlussendlich nur ein Ignorieren des Alten.

Umkehr zum HERRN bedeutet hinhören, begreifen, handeln nach Seinem Gebot. Umkehr bedeutet auch um Vergebung zu bitten und Vergebung anzunehmen, Umkehr bedeutet auch, das Alte loszulassen.

Nicht immer heißt Umkehr das Alte zu verlassen, durchaus kann und will unser HERR mit uns an genau der Stelle, wo wir im Leben stehen, Neues und Gutes bewirken. Doch das was bisher in uns war, das sollen wir Gott übergeben, dass ER Neues in uns werden lassen kann.

Lassen wir Jesus heute an uns wirken und freuen wir uns, denn ER schenkt Frieden in unsere Verletzungen und Leiden hinein, ER macht uns heil von unserem Elend.

Dabei geht es nicht darum, dass ER uns von dem was um uns ist befreit, sondern von dem was uns innerlich plagt.

So danke ich unserem HERRN, dass ER die „bösen Geister“ die mich plagen von mir nimmt und mich mit Kraft und Mut in diesen Tag gehen lässt. So brauche ich nichts zu fürchten, was vor mir liegt, denn ER geht mit und wird mir Wort und Tat lenken.
Hab Dank dafür mein Gott.
AMEN

28.

April 2010

   

Der HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig.
4.Mose 6,25

Das Gesicht Gottes leuchte über dir. Er habe ein gutes Herz für dich.
Der Herr wende sich dir in Liebe zu und zeige dir sein Erbarmen!

Gott soll dich segnen und mit liebevollen Augen anschauen - wie ein Vater sein Kind anschaut.

Christus spricht: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.
Johannes 20,21

Christus spricht: Frieden wird bei euch sein. Der Vater hat mich geschickt. Genauso schicke ich euch.
Zu den Menschen, die dich brauchen.

HERR, diesen Deinen Segen brauche ich und ich will mich dankend unter ihn beugen.
Diesen Deinen Frieden brauche ich und ich will mich dankend unter Dich beugen.

Die Liebe, mit der DU mich liebst, will ich weitergeben meinen Mitmenschen, meinen Lieben, denen die mir wichtig sind.

DU weist, wie schwer das oftmals ist. Hilf mir mit Deiner Liebe für meine Familie zu sorgen und die richtigen Entscheidungen zu treffen und die richtigen Wege zu gehen.

DU weist, dass meine Familie mich braucht, du weist, dass ich Entscheidungen treffen muss und Dinge ändern muss zum Wohl meiner Familie. Stelle DU bitte für mich klar, wie ich das tun soll. Öffne mir bitte die Augen, dass ich den richtigen Weg erkenne.

Deine Gnade ist mir zugesprochen, unter dich will ich mich beugen unter deiner Gnade will ich gehen.

HERR, ich danke DIR, dass DU da bist und für mich sorgst, auch wenn ich es an so manchen Tagen nicht wirklich spüre. Ich halte mich an dir fest, hilf mir, dass ich DIR vollkommen vertraue.

AMEN

 

27.

April 2010

  

So spricht der HERR: Der Himmel ist mein Thron und die Erde der Schemel meiner Füße! Was ist denn das für ein Haus, das ihr mir bauen könntet?
Jesaja 66,1

So spricht der Herr: Der Himmel ist mein Thron. Die Erde ist der Hocker für meine Füße. Könnt ihr dann ein Haus für mich bauen? Wie soll das denn aussehen?
So spricht der Herr: »Der Himmel ist mein Thron und die Erde mein Fußschemel. Und da wollt ihr mir ein Haus bauen? An welchem Ort soll ich mich denn niederlassen?

Gott als Herr über Himmel und Erde kann man nicht in ein Haus einsperren. Gott ist unendlich viel größer als alles, was Menschen bauen können. Ihm gehört die ganze Welt. Dort können wir ihn finden.
 

Der Allerhöchste wohnt nicht in Tempeln, die mit Händen gemacht sind.
Apostelgeschichte 7,48

Aber der höchste Gott wohnt ohnehin nicht in Häusern, die ihm Menschen bauen. So sagt schon der Prophet Jesaja
Jesus sprach von sich selbst: Ich bin die Kirche Gottes. So ist Gott auch in jedem Menschen. Ehrfurcht vor Gott ist gleich Ehrfurcht vor dem Menschen und umgekehrt.

Hatte ich das vergessen?

Wohlmöglich? Wohl eher: Sicher!

Gestern war ein Tag an dem so ziemlich alles mich hat irre werden lassen. Und ich habe gebetet und gerufen und gefleht, denn ich sah nichts als Schmerz, Trauer und Elend.

Ich hatte meinen Tag gestern auch nicht begonnen wie sonst, erst hab ich verschlafen, dann lief alles durcheinander und

Ich war nicht gewappnet gegen die Angriffe des Tages, meine Zeit der Einstimmung auf den Tag mit unserem HERRN ist ausgefallen und ich habe es nicht einmal bemerkt.

Doch unser HERR hat mich nicht allein gelassen, ER war da und hat mich auch an seine Anwesenheit erinnert. ER ist eben treu, nicht wie ich, die ich IHN bei der geringsten Unregelmäßigkeit in meinem Ablauf an die Seite stelle.

Wie froh bin ich, dass Gott sich gestern nicht hat auf die Seite stellen lassen. ER ist in meine größte Traurigkeit hineingeplatzt und rief mir zu: Ich bin da, keine Angst, es wird alles gut werden, denn ich lasse weder dich noch sonst eines meiner Kinder fallen.

Heute ruft ER mir zu : Ich bin da, überall. Ich bin in und neben unter und über dir zu Hause. Und auch wenn du das mal vergisst, ICH vergesse es nicht. Und ich trage dich:

 

 

Hab Dank, HERR, dass DU mich da abholst, wo ich stehe, meinen Blick erhellst, wo ich im Dunkeln tappe, mir Freude schaffst, wo ich verzweifeln will.
Hab Dank, HERR, denn DU hast mich reich beschenkt und DEIN Segen ist über mir.
AMEN

 

25.

April 2010

 

Schafft Recht und Gerechtigkeit und errettet den Bedrückten von des Frevlers Hand und bedrängt nicht die Fremdlinge, Waisen und Witwen und tut niemand Gewalt an.
Jeremia 22,3

Schafft Recht und Gerechtigkeit. Rettet den Bedrückten aus der Hand des Verbrechers. Macht keinen Druck auf Fremde, Waisen und Witwen. Verhaltet euch gegen niemand mit Gewalt!
Sorgt für Recht und Gerechtigkeit! Helft den Menschen, die beraubt und unterdrückt werden! Den Ausländern, Waisen und Witwen tut keine Gewalt an, und übervorteilt sie nicht! Hört auf, hier vor Gericht unschuldige Menschen hinzurichten!

Grundlagen einer Ordnung für den Frieden. Diese gilt für jede Gemeinschaft, früher und heute.
 

Gastfrei zu sein vergesst nicht; denn dadurch haben einige ohne ihr Wissen Engel beherbergt.
Hebräer 13,2

Vergesst niemals, gastfreundlich zu sein. Denn so haben einige, ohne zu wissen, Engeln ein Dach über dem Kopf gegeben.
Wenn ihr für andere da seid und Gutes für andere tut, dann ist Gott bei euch. Gott ist euer Gast, wenn ihr nach seinen Geboten lebt.

HERR,
manchmal finde ich es ganz schön nervig, immer wieder aufgefordert zu sein, Gutes zu tun, für andere da zu sein. Heute steht auch noch die Gastfreundschaft auf der Forderungsliste.

Ehrlich gesagt, wird mir das gerade zuviel.

Du weißt, ich will niemandem schaden, ich will immer das richtige tun und helfen, wenn ich es kann.
Nur im Moment habe ich das Gefühl, dass ich an die Hand genommen werden muss und Rettung brauche von all dem, was mich bedrückt.

Ich wünschte, dass die, die auf mich Druck ausüben, damit aufhören würden, ich wünschte, nicht übervorteilt zu sein und keiner Gewalt ausgesetzt zu sein. Ich wünschte, Gast sein zu können und alles was mich belastet abladen zu können.

Doch du hast mir all das aufgegeben und ich will es tragen, nach dem Maß in dem DU mir Kraft und Stärke zuteilst, und das wird nicht zu wenig sein.

Dennoch bitte ich Dich, lass es bitte nicht mehr werden, sondern hilf mir, dass ich frei werde von den Lasten und Schwierigkeiten. Lass mich bitte nur das tragen, was gerade meines ist und nicht noch das anderer. Hilf mir zu sortieren, was dran ist und was nicht. Hilf mir, den Blick auf das Wesentliche zu richten und zu allem anderen klar NEIN sagen zu können, damit ich wieder frei bin für DICH und Deine mir zugedachten Aufgaben.

HERR, ich bin froh, dass DU mein Leben bis in den kleinsten Winkel kennst und DU mich gewiss nicht im Stich lässt. Ich vertraue auf DICH und fordere Deine Verheißung ein, die mich in die Lage versetzt, DEINE Gebote zu befolgen. Denn aus mir selbst schaffe ich das nicht.

Ich danke Dir, dass ich bei Dir Ruhe finden darf und bei Dir frei werde von allem was mich belastet.
Und so lege ich jetzt alles vor Dich hin und bitte Dich, hilf mir beim Aufräumen.

Danke, dass DU da bist und mir beistehst in der Not. So darf ich mit Freude wieder einstimmen in Dein Lob und deine Anbetung.
AMEN

24.

April 2010

   

Der HERR verstößt sein Volk nicht um seines großen Namens willen.
1.Samuel 12,22

Gott wird sein Volk nicht wegstoßen. Grund: Sein großer Name zeigt es.
Der Herr aber hält sein Versprechen: Er lässt euch nicht im Stich, denn er hat gerade euch zu seinem Volk erwählt.

Gottes Name im Alten Testament: "Jahwe", das heißt auf deutsch: "Ich bin immer für euch da."

Euch und euren Kindern gilt diese Verheißung und allen, die fern sind, so viele der Herr, unser Gott, herzurufen wird.
Apostelgeschichte 2,39

Dieses Versprechen für die Zukunft ist für euch und eure Kinder. Und für alle, die weit weg sind. Für alle, die der Herr, unser Gott, herbeirufen wird.
Das alles ist euch, euren Nachkommen und den Menschen in aller Welt zugesagt, die der Herr, unser Gott, in seinen Dienst berufen wird

Kurz gesagt: für dich und mich, für alle Welt. Leben im Glauben schafft Frieden in guter Gemeinschaft.

Manchmal habe ich das Gefühl, ich drehe mich im Kreis. Und die Antwort auf meine Fragen und Gebete ist immer dieselbe.

Die Antwort, dass Gott mich nicht allein lassen wird, ist dann irgendwie hohl. Ich will sagen Und was hilft mir das jetzt? Was hab ich davon, dass du daneben stehst und zuschaust, wie die Lasten und Schwierigkeiten, Anforderungen und Ansprüche immer größer werden und ständig was neues dazukommt?

Ich will dann rufen Nun tu doch was und hilf mir da raus.

Dabei übersehe ich dann oft, dass mein HERR ja da ist, alles sieht und weiß und mich durch und durch kennt. ER würde mir nichts aufladen, wovon ER nicht weiß, dass ich’s tragen kann. ER würde mir nichts aufladen, an dem ich zerbrechen könnte, sondern ER sorgt dafür, dass mir alles was geschieht zum besten dient.

So manches Mal sehe ich das nicht und verstehe seine Wege nicht. Doch eines ist sicher. ER weiß es. Und das genügt

 

23.

April 2010

 

Es wird ein Stern aus Jakob aufgehen und ein Zepter aus Israel aufkommen.
4.Mose 24,17

Es wird ein Stern aus Jakob aufgehen. Es wird ein Königsstab aus Israel groß werden.
Ich sehe jemanden in weiter Ferne. Noch ist er nicht da, aber ich kann ihn schon erkennen. Ein Stern steigt auf von den Nachkommen Jakobs, ein Zepter erhebt sich in Israel.

Jakob ist einer der Stammväter des Volkes Israel. Israel ist der zweite Name von Jakob. Später ist Israel nach der Teilung in ein Nord- und ein Südreich der Name des Nordreiches. Heute der Name des 1948 gegründeten Staates, der sich als Zuhause der Menschen mit jüdischem Glauben versteht.

Ich, Jesus, habe meinen Engel gesandt, euch dies zu bezeugen für die Gemeinden. Ich bin die Wurzel und das Geschlecht Davids, der helle Morgenstern.
Offenbarung 22,16

Der Glaube an Jesus ist die Grundlage für dein Leben, genauso für das Leben der christlichen Gemeinde.

Das alte Testament hat IHN verheißen, im Neuen Testament können wir IHN finden, denn Gott hat in Jesus seine Verheißungen Wirklichkeit werden lassen.

Du kannst das nicht glauben oder verstehen? Das ist doch alles nicht wahr, weil nicht möglich?! Der war doch nur ein größenwahnsinniger Schwätzer?!

Diese Gedanken kenne ich auch. Gott hat es mit mir nicht leicht gehabt. Ich war Herrscher und Verwalter in meinem Leben und hatte solche Wahrheit nicht nötig. – Bis ich erkannte, dass ich diese Wahrheit eben doch nötig hatte, bis ich begriff, mit wie viel Geduld unser HERR um mich warb und mich in seiner Liebe und Treue all die Jahre nicht aus den Augen gelassen hatte, ER mir alles, was geschehen war, zur Schule und zum Trost hatte werden lassen.

Noch heute kommen mir Gedanken, die mir erklären wollen, dass das so alles Humbug ist und ich auch ohne meinen Glauben weiter gekommen wäre. Wäre ich sicher auch, doch wo wäre ich gelandet?

Jesus ist der helle Morgenstern, das Licht, das mir jeden Tag erhellt und wenn sich dieses Licht an manchen Tagen zu verdunkeln scheint, dann ist meine Welt dunkel und leer. Dann flehe ich zu meinen HERRN, dass ER mir neues Licht schenkt und meinen Weg weiter erhellt.

Keine Zweifel, mit Jesus geht es besser und mit viel mehr Freude. Wenn dies ein Anfang sein kann, mit Jesus zu gehen, dann tu es. Du wirst erkennen – im Licht Seiner Liebe – dass Jesus auch dein Leben hell machen wird.

HERR Ich danke dir für Dein Wort und für die Treue, mit der DU DICH an DEIN Wort bindest. Immer darf ich mich darauf berufen und immer schenkst DU mir neue Hoffnung, Vertrauen, ja Neues Leben aus DIR.
AMEN

 

22.

April 2010

 

Gott ist mein Fels, meine Hilfe und mein Schutz, dass ich nicht fallen werde.
Psalm 62,7

Gott ist mein Fels. Er ist meine Hilfe. Er ist mein Schutz. Deshalb werde ich nicht umfallen.
Nur er ist ein schützender Fels und eine sichere Burg. Er steht mir bei, und niemand kann mir schaden.

Starke Erfahrungen im Glauben!
 

Jesus sprach: Wer zu mir kommt und hört meine Rede und tut sie - ich will euch zeigen, wem er gleicht. Er gleicht einem Menschen, der ein Haus baute und grub tief und legte den Grund auf Fels. Als aber eine Wasserflut kam, da riss der Strom an dem Haus und konnte es nicht bewegen.
Lukas 6,47-48

Jesus sprach: Komm zu mir. Versteh meine Rede. Tu, was ich dir sage. Ich werde dir zeigen, wem du gleich bist. Ein Mensch baut ein Haus. Er gräbt tief. Er baut den Grund des Hauses auf Felsen. Es kommt eine Wasserflut. Sie kann das Haus nicht bewegen. Genauso bist du.
Dem Wort von Gott folgen, das gibt deinem Leben einen ganz festen Grund - wie ein Haus auf dem Felsen.

Gott ist ein gutes Fundament, das beste!

Auf IHM zu bauen ist jedoch gar nicht so einfach. Viele Menschen spüren das, es ist anstrengend.

Ein Haus auf Fels zu bauen ist mühselig. Und der, der sich da plagt wird oft belächelt und gefragt, warum er es sich so schwer macht. Ein paar Meter weiter ist ein Boden, der sich besser bearbeiten lässt – Gut, möglicherweise muss man sich auf ein paar Kompromisse einlassen, doch die Arbeit wäre nicht halb so viel.

Genau so erlebe ich mein Christsein.

Hart, mühselig, schwer – solange ich auf dem Fels stehe und ackere. Ich werde müde und frage mich, ist es das wirklich wert, auf jede kleine Lüge zu verzichten, immer ruhig und nachsichtig oder sanftmütig zu sein.
Bin ich nicht auch dann Christ, wenn ich mein Haus um ein paar Meter verrücke??

Doch am Ende steht mein Haus auf dem festesten Grund den es gibt. Gott selbst versiegelt und verbindet Haus und Grund. So bin ich fest verwurzelt in meinem HERRN und darf IHN loben und preisen, für jede Anfechtung durch die ER mich geführt hat.

Denn mein Haus hat einen festen Grund und jeder Schweißtropfen und jede Träne haben sich gelohnt. Nun kann mich nichts und niemand mehr von IHM entfernen.

Auch heute erlebe ich belächeln und Mitleid, weil ich es mir ja so schwer mache, mit meiner Moralität auf Annehmlichkeiten und Ansehen verzichte, es so wie es ist eben schwerer habe als andere, die sich freudig durchs Leben mogeln. Auch heute erlebe ich mich zweifelnd, ob es denn der Mühe tatsächlich wert war und ist, dass ich als Christ die Dinge anders sehe.

Dennoch wenn ich zurückschaue habe ich früher auf viel Sand bebaut und alles ist zerbröselt und zu nichtigem Staub geworden. Heute habe ich ein Haus, dass einen festen Grund hat.

HERR ich danke dir für dein Wort und deine Verheißungen, die mich durch alle Zweifel hindurch an dich binden. DU hältst mich und lässt mich nicht los.Auf dich zu bauen ist niemals falsch.

AMEN

 

21.

April 2010

 

Wie der neue Himmel und die neue Erde, die ich mache, vor mir Bestand haben, spricht der HERR, so soll auch euer Geschlecht und Name Bestand haben.
Jesaja 66,22

Ich mache einen neuen Himmel und eine neue Erde. Die werden bestehen bleiben. Genauso sollt ihr und eure Nachkommen und euer Name bestehen bleiben.
So wie der neue Himmel und die neue Erde, die ich schaffe, nie mehr vergehen, genauso wenig werden eure Nachkommen untergehen. Euer Volk wird für immer bestehen. Dafür bürge ich, der Herr.

Gott verspricht dauerhaftes Leben. Das ist neu geschaffenes Leben. Gleichzeitig bleiben wir als Person und Name bestehen.

 

Sei getreu bis an den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben.
Offenbarung 2,10

Bleib treu bis in den Tod. Dann will ich dir die Krone des Lebens geben.
Fürchte dich nicht vor dem, was dir noch bevorsteht. Der Teufel wird einige von euch ins Gefängnis bringen, um euch auf die Probe zu stellen. Zehn Tage lang werdet ihr leiden müssen. Doch wenn du mir treu bleibst bis zum Tod, werde ich dir als Siegespreis das ewige Leben geben.

Eine Ermahnung: Der Glaube ist eine Lebensfrage!

Gott steht zu seinem Wort, das hat ER im Laufe der Geschichte immer wieder bewiesen.

Nicht das ER das nötig hätte, doch wir Menschen brauchen eben doch immer wieder was fürs Auge. Einen Beweis eben.

Ich könnte auch an nichts glauben, was nicht wirklich erlebbar wäre.

Unser HERR ist der lebendige Gott, der Leben schenkende, uns begleitende und stärkende HERR, der zu seinen Verheißungen steht und uns nicht allein lässt.

Und auch wenn ich noch nicht erkenne, was für eine neue Erde und neuer Himmel das einst sein werden, so darf ich doch darauf vertrauen, dass Sein Volk Bestand haben wird. Denn ER hat es verheißen.

Und ich darf darauf vertrauen, das in meiner Untreue ER doch treu bleibt und mein Bemühen im Bleiben im HERRN nicht ohne den Siegespreis bleiben wird. Und das nicht, weil ich so ein toller Christ bin und alles richtig mache. – nein, sondern weil Jesus für mich und euch gestorben ist und ER die Krone des Lebens trägt.

So wie Paulus schreibt, Gott in IHM und ER in uns, und wir in IHM. Und durch IHN kommen wir ans Ziel.

Halleluja

 

20.

April 2010

    

Wie sollte ich ein so großes Unrecht begehen und wider Gott sündigen?
1.Mose 39,9

Ich soll großes Unrecht tun? Ich soll gegen Gott Sünde tun? Unmöglich!
Und doch passiert uns das immer wieder. Deshalb brauchen wir Vergebung.

 

Weil wir wissen, dass der Mensch durch Werke des Gesetzes nicht gerecht wird, sondern durch den Glauben an Jesus Christus, sind auch wir zum Glauben an Christus Jesus gekommen.
Galater 2,16

Wir wissen: Die Gebote halten, schaffen wir nicht. Dadurch werden wir nicht gerecht für Gott. Sondern nur durch den Glauben an Jesus Christus. Deshalb wollen wir im Glauben bleiben.
Trotzdem wissen wir inzwischen sehr genau, dass wir nicht durch Taten, wie das Gesetz sie von uns fordert, vor Gott bestehen können, sondern allein durch den Glauben an Jesus Christus. Wir sind doch deshalb Christen geworden, weil wir davon überzeugt sind, dass wir allein durch den Glauben an Christus von unserer Schuld freigesprochen werden; nicht aber, weil wir die Forderungen des Gesetzes erfüllen. Denn wie die Heilige Schrift sagt, findet kein Mensch durch gute Werke Gottes Anerkennung

Gott macht uns zuerst durch den Glauben richtig. Dann können wir auch seinen Geboten folgen.

Wie könnte ich, Wie kannst du nur?

"nichts ist unmöglich!" erst recht nicht das wir sündigen gegen GOtt und gegen unsere Mitmenschen, im Gegenteil - es scheint unmöglich es nicht zu tun.

Im Unterschied zu Josef, der in seiner Liebe zu Gott standhaft blieb und dafür auch zu leiden bereit war und im Vertrauen auf seinen HERRN jede Situation annahm und ertrug - sind wir heute formal moralisch.

Schnell sind wir dabei andere abzuurteilen und ihr handeln in Frage zu stellen, Schnell stehen wir da als Moralaposteln, die sich mit Worten abheben und sagen „ich doch nicht“. Doch am Ende tun wir genau das was wir so verpönen.

Wenn wir eines jeden Tag tun, dann ist es sündigen gegen unseren Gott.

Und Gott hält das aus, ich finde das unfassbar, ich bin dazu nicht fähig. Selbst wenn ich mich moralisch hinstelle und sage, ich vergebe, ich will mich nicht rächen, ich halte es aus und werde nicht wütend. ... was auch immer, mein Herz straft mich lügen. Ich bin nicht Gott und nicht mal annähernd in der Lage, so viel Liebe zu empfinden um all den Ärger, der mich trifft nicht mit Sünde zu beantworten.

Manchmal frage ich mich ob es ein Trost sein soll, dass wir wissen dürfen, dass ein Gerechtwerden durch Einhalten der Gebote gar nicht möglich ist.
Doch am Ende ist es mir kein Trost, wenn ich weiß, dass ich wieder gesündigt habe.

Da ist EINER gestorben, ja hat unsagbar gelitten, um die Strafe zu tragen, die ich verdient hätte. Ja klar, das ist ganz angenehm, ich muss nur in einem gewissen Rahmen die Konsequenzen für mein Handeln tragen. Doch eigentlich will ich doch gar nicht dass ein anderer für mich leidet- Und doch sündige ich.

Ich glaubte einmal, wenn ich nur fest genug an Gott glaube, dann mache ich keine Fehler mehr, dann bin ich durch Gott bestimmt und ER lenkt meine Wege. Dabei habe ich nicht bedacht, wie stark mein Eigenwille ist, der sich immer wieder erheben will, gegen meinen HERRN.

Doch ich darf wissen, in allem Leid, dass ich immer wieder verursache, mir selbst und anderen. Ist GOTT da und hilft mir und lehrt mich.
Ich bin nicht vollkommen, aber vollkommen geliebt und angenommen, so wie ich bin, durch Jesus.
Ich brauche nicht ohne Fehler zu Gott kommen, ER hat mich aus meinem alten Leben berufen, so wie ich bin. Und ER formt mich und leitet mich. Darauf vertraue ich ganz fest und darf immer wieder zu IHM kommen und aufs neue Seine Liebe und Vergebung erfahren.

Und das gilt dir auch!

Halleluja!

19.

April 2010

   

Israel, du sollst mein Knecht sein; ich erwähle dich und verwerfe dich nicht.
Jesaja 41,9

  • Israel, du sollst mein Knecht sein. Ich wähle dich aus. Ich werde dich niemals fortwerfen.
  • dich allein habe ich vom Ende der Erde herbeigeholt. Von weither habe ich dich gerufen und zu dir gesagt: >Du sollst mir dienen!< Dich habe ich erwählt und nicht verstoßen.
    Israel leidet. Gott erinnert an sein Versprechen.

Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und bestimmt, dass ihr hingeht und Frucht bringt.
Johannes 15,16

  • Nicht ihr habt mich ausgewählt. Umgekehrt: Ich habe euch ausgewählt. Ich habe bestimmt: Geht, seid aktiv und bringt Frucht.
  • Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich euch, damit ihr euch auf den Weg macht und Frucht bringt, die bleibt. Dann wird euch der Vater alles geben, worum ihr ihn in meinem Namen bittet.
    Gott hat uns ausgewählt: Aktiv leben, gute Gemeinschaft schaffen und bewahren!

Manchmal ist das schon ziemlich lästig.

Wenn ich mich für etwas entscheide, dann kann ich mich auch wieder umentscheiden, oder ich kann mir sagen, wie blöd von dir, dass du dir das aufgehalst hast.

Doch nun lesen wir, dass wir uns gar nicht für unser Gehen mit Gott, unseren Dienst für IHN entschieden haben, sondern dass ER es war, der uns erwählt hat.

Damit ist die Möglichkeit einfach zu sagen, ich habe keinen Bock mehr genommen – mir zumindest.
Unter Berücksichtigung dessen, dass ER mich für wert befunden hat, IHM zu dienen, wie sollte ich da sagen, DU, ich mag nicht mehr.

Doch in allen als Verpflichtung empfundenen Aufgaben und Berufungen steht eines noch vorne an.
ER gibt die Kraft, ER wirkt Wollen und Vollbringen, ER ist Wegbereiter und Ziel.

Wann immer wir müde werden und Tiefen erleben dann sind diese Worte gleichzeitig auch Trost und Mutmacher.

ER hat uns für wert befunden, dass heißt, ER weiß, dass wir der gestellten Aufgabe gewachsen sind. Mit IHM verbunden können wir nicht versagen, mit IHM an der Seite brauchen wir nicht verzagen.
ER kennt alle Zweifel und ER schenkt den nötigen Trost, die fehlende Hoffnung.

Du bist HERR und Herrscher, und ich danke dir, dass DU da bist in aller Anfechtung und Not. Du schenkst mir Gewissheit zur rechten Zeit, Kraft ,wenn ich müde bin und neue Hoffnung wo ich verzagen will.
Hab Dank dafür
AMEN

18.

April 2010

   

Mein Herz ist fröhlich in dem HERRN.
1.Samuel 2,1

  • Ich bin mit Gott verbunden. Deshalb ist mein Herz fröhlich.
  • Der Herr erfüllt mein Herz mit großer Freude, er richtet mich auf und gibt mir neue Kraft! Laut lache ich über meine Feinde und freue mich über deine Hilfe!
    Ein fröhliches Herz kannst du zeigen. Es lächelt aus dir heraus.

Philippus taufte den Kämmerer. Als sie aber aus dem Wasser heraufstiegen, entrückte der Geist des Herrn den Philippus und der Kämmerer sah ihn nicht mehr; er zog aber seine Straße fröhlich.
Apostelgeschichte 8,38-39

Philippus taufte den Schatzmeister. Sie stiegen beide wieder aus dem Fluss. Der Geist des Herrn machte Philippus unsichtbar. Der Schatzmeister konnte ihn nicht mehr sehen. Er reiste fröhlich weiter.
Die Taufe und der Glaube sind froh machende Erfahrungen.

Ja, da wo wir im Herzen mit dem HERRN verbunden sind, da sind wir fröhlich. Es geht nicht anders.

Selbst mitten im größten Ärger, wo wir an den HERRN nur mit Mühe denken können, IHN eigentlich fragen möchten, warum das jetzt wieder nötig war – selbst da kehrt die Freude in unser Herz ein, wenn wir uns an unseren HERRN wenden.

Es gab noch keinen Ärger, den ER nicht wieder in Freude verwandelt hätte. ER hilft beim Loslassen, ER übernimmt das Sorgen und sagt uns, >mach dich frei vom Ärger, ICH habs in der Hand und lasse dir alles zum Besten dienen, also sorge dich nicht, ärgere dich nicht. Und in der Freude deines Herzens vergiss nicht zu bitten für die, die dir Trübsal bereiten.<

Die Freude kommt allein vom HERRN, der bei uns eingezogen ist, darum benötigte der Kämmerer auch Philippus nicht mehr, als sie aus dem Wasser kamen.
Gott lässt da keinen Irrtum aufkommen. Die erfahrene Freude stammt nicht aus der Gegenwart des Philippus oder sonst eines Christen der uns weiterhilft im Glauben, sondern von Gott allein und Seinem in uns ausgeschütteten Geist.

Hab Dank, HERR; dass DU so liebevoll und fürsorglich für die Freude in unseren Herzen sorgst. Wir können DIR ganz vertrauen, DU lässt uns nicht allein.
AMEN

17.

April 2010

 

Lernt Gutes tun, trachtet nach Recht, helft den Unterdrückten!
Jesaja 1,17

  • Lernt Gutes tun! Bemüht euch, Recht zu schaffen! Helft den Unterdrückten!
  • Lernt wieder, Gutes zu tun! Sorgt für Recht und Gerechtigkeit, tretet den Gewalttätern entgegen, und schafft den Waisen und Witwen Recht!
    Das ist aktiver Glaube: das Gerechte tun unter den Menschen!

 

Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.
Galater 6,2

  • Einer trage für den anderen die Last. So folgt ihr dem Gesetz von Christus.
  • Jeder soll dem anderen helfen, seine Last zu tragen. Auf diese Weise erfüllt ihr das Gesetz, das Christus uns gegeben hat.
    Solidarität, gegenseitige Hilfe, das ist echte Gemeinschaft im Glauben.

Schon wieder Forderungen! Die Frage die sich aufdrängen will ist: Und wer hilft mir? Wer trägt meine Lasten?

Und dies ist nicht irgendwie gotteslästerlich gemeint, nein, die ganz normale Forderung nach Anerkennung dessen, was wir selbst zu tragen haben.

Zu allem was wir mit uns herumtragen, sollen wir noch mehr aufladen?

Irrtum!

Wenn wir so an diesen Auftrag herangehen, dann kann er uns nur zu schwer werden. Und das ist nicht das, was Gott für uns will.

Mir fällt noch ein Unterschied in den Übersetzungen des zweiten Losungsverses auf. Da steht einerseits „Jeder trage des anderen Last“ dann aber „Jeder soll dem anderen helfen, seine Last zu tragen“

Es geht also nicht darum, dem anderen die Last abzunehmen und sich selbst aufzuladen, nein, es gilt, dem anderen zu helfen, mit seinen Lasten fertig zu werden.

Jesus tut eines für uns: die Last der Schuld hat er uns abgenommen, doch die Konsequenzen aus den Handlungen unseres Lebens müssen wir schon selbst tragen. Doch allezeit ist ER da um uns zu begleiten, zu stärken, zuzuhören, mitzugehen, auch Ruhepausen zu verordnen und immer wieder neu SEINE Vergebung zuzusprechen.

Und als Seine Diener ist dies nach seinem Auftrag auch unsere Aufgabe und wir dürfen nach seinem Vorbild unsere Mitmenschen begleiten, Vergebung zusprechen, aufbauen, zuhören, mitgehen, ... was auch immer erforderlich und möglich ist.

Und bei alle dem, dürfen wir wissen, dass unser HERR auch mit uns geht und dafür Sorge trägt, dass es uns nicht zu schwer wird.

Hab Dank HERR Jesus, für dein Leben und Sterben, für das Vorbild das DU uns bist, DU bist unsere Kraft und Stärke, unser Halt und unser Schirm.
AMEN

16.

April 2010

 

Ihr sollt nichts dazutun zu dem, was ich euch gebiete, und sollt auch nichts davontun, auf dass ihr bewahrt die Gebote des HERRN, eures Gottes.
5.Mose 4,2

  • Ich gebe euch Gebote. Ihr sollt keine neuen dazu tun. Aber ihr sollt auch keins weglassen. So bewahrt ihr die Gebote des Herrn, eures Gottes.
  • Fügt meinen Worten nichts hinzu, und lasst nichts davon weg! Haltet euch an alle Gebote des Herrn, eures Gottes, die ich euch weitergebe
    Die Zehn Gebote sind das Grundgesetz für das Zusammenleben.

Christus spricht: Der Tröster, der Heilige Geist, den mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.
Johannes 14,26

  • Christus spricht: Mein Vater wird euch den Heiligen Geist geben. Er ist Trost für euch. Er lehrt euch alles, was ich euch gesagt habe. Er erinnert euch an das.
  • Der Heilige Geist, den euch der Vater an meiner Stelle als Helfer senden wird, er wird euch an all das erinnern, was ich euch gesagt habe, und euch meine Worte erklären.
    Wir sind mit Gott verbunden. Durch den Heiligen Geist.

Eine riesige, schier unerfüllbare Aufgabe ist die Forderung im 5.Mose. Ich kenne keinen Menschen, der daran nicht scheitert.
Nun, weniger am hinzutun, mehr am weglassen, doch fast perfekt sind wir darin, uns die Worte und Weisungen so zurechtzuzimmern, wie wir sie gerade brauchen.

Gerade, wenn unsere Rechte beschnitten werden sollen, dann wissen wir genau, welche Gebote dabei übertreten werden. Wenn es darum geht unsere Rechte durchzusetzen sind wir oft weniger penibel.
Am schwierigsten ist die Einhaltung der ersten Gebote, die der Verherrlichung und Anbetung unseres EINEN Gottes dienen sollen. Doch „du sollst nicht lügen“, du sollst nicht begehren,...“ sind Gebote die absolute Disziplin erfordern.

Wie ist es nun möglich, unserem HERRN doch gerecht zu werden?

Nach den Geboten und Gesetzen gar nicht!

Es ist unseres HERRN Gnade, die uns gerecht werden lässt durch das Blut unseres HERRN Jesus.

ER schafft unsere Erneuerung, eine komplette Neuausrichtung auf unseren HERRN, die Sehnsucht nach der Gegenwart und Geborgenheit in unserem HERRN.
In der Gabe des Heiligen Geistes finden wir die Erfüllung der Gebote. ER ist Richtschnur und Leitfaden. Durch IHN erfahren wir, wo wir an den Geboten scheitern, wenn wir Fehler gemacht haben und auch wann es einer neuen Umkehr zu Gott bedarf.

Ohne Seinen heiligen Geist wäre ich schon wieder weit weg vom Ziel. Doch durch IHN bin ich immer wieder zurückgerufen, erinnert, wenn ich falsch gehe.

Der heilige Geist ist ein Lehrer, der uns unterweist, uns zieht und zum Ziel bringt in Jesus unserem HERRN.

Tragen wir Sorge dafür, dass ER sich wohl fühlt bei uns, dass wir IHN nicht absichtlich überhören und ignorieren. Auch ohne Absicht hat er genug zu tun, uns zu lehren.

HERR; hab Dank für Deinen Geist, den DU uns zur Seite gestellt hast. DU weist wie sehr wir seiner bedürfen und wie wir in die Irre gehen würden – ohne IHN.
DU bist unser HERR und Hirte, wir sind die Schafe, einzig auf Deiner Weide gut aufgehoben und bewahrt vor den Anfechtungen des Bösen.

AMEN

 

 

15.

April 2010

      

Ich ließ mich suchen von denen, die nicht nach mir fragten, ich ließ mich finden von denen, die mich nicht suchten.
Jesaja 65,1

  • Gott sagt: Menschen haben nicht nach mir, Gott, gefragt, aber sie haben mich gesucht und ich habe sie suchen lassen. Andere Menschen haben mich nicht gesucht, aber ich, Gott, habe mich von ihnen finden lassen.
  • Der Herr spricht: »Von denen, die mich gar nicht gesucht haben, ließ ich mich finden, und denen, die nie nach mir fragten, habe ich mich gezeigt. Zu Menschen, die nicht aus meinem Volk waren, habe ich gesagt: >Seht her, hier bin ich!<
    Gott begegnet uns, wenn wir das nicht erwarten. Aber wenn wir ihn unbedingt finden wollen, dann bleibt er oft verborgen.

 

 

Jesus sah Levi, den Sohn des Alphäus, am Zoll sitzen und sprach zu ihm: Folge mir nach! Und er stand auf und folgte ihm nach.
Markus 2,14

Jesus sieht den Zöllner Levi, den Sohn des Alphäus, am Zoll sitzen und sagt zu ihm: Komm mit mir! Und Levi steht auf und geht mit Jesus.
Mit Jesus gehen, ihm "nachfolgen" bedeutet: Jesus vertrauen. Tun, was Jesus sagt und annehmen, was Jesus schenkt: verbunden sein mit Gott.

So habe ich Gott kennengelernt.

Als ich ihn suchte, fand ich ihn nicht, und irgendwann fragte ich nicht mehr.

Heute frage ich mich, was ich suchte, und ob ich Gott überhaupt gesehen hätte, selbst wenn er leibhaftig vor mir gestanden hätte. – vielleicht stand er sogar da ?!

Irgendwann war er einfach da und ließ mich fragen, wer er ist, ganz plötzlich, eigentlich ohne zu wissen, mit wem ich da sprach, wem ich da einen Anteil an meinem Leben gab, habe ich mich auf ihn eingelassen.

Das ging nicht von heute auf morgen, noch heute, Jahre später entdecke ich neues an Gott. Doch eines ist immer gleich geblieben: Das Wissen, dass ER mich liebt.

Das Begreifen ist größer geworden, das Unfassbare ist es noch immer.

In der Gewissheit, dass mein HERR lebt und mich liebt, darf ich auch heute morgen jubeln und loben, auch ohne dass ich nach dem Warum eigentlich fragen muss. 

14.

April 2010

      

Ihr seid meine Zeugen, spricht der HERR.
Jesaja 43,10

Gott sagt: Ihr seid meine Zeugen!
Das Volk Israel kennt Gott. Deshalb kann es bezeugen: er ist wirklich der lebendige Gott.

Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur.
Markus 16,15

Jesus sagt: Geht überall hin auf der Welt und erzählt allen Menschen von der Liebe Gottes.
Der Grund für die christliche Mission ist: Gott liebt alle Menschen! Das sollen auch alle erfahren!

Vers 10 geht noch weiter:

Meine Zeugen seid ihr Israeliten! Ich, der Herr, habe euch erwählt, damit ihr mir dient. Ich möchte, dass ihr mich kennt und mir vertraut. Ihr sollt begreifen: Ich bin der einzige Gott. Es gibt keinen Gott, der vor mir da war, und es wird auch in Zukunft nie einen anderen geben.

Und so wie dieser Vers da steht gilt er nicht nur für die Israeliten, sondern für jeden einzelnen von uns. Wir sind angesprochen.

Wir sind Zeugen, ER hat dich und mich erwählt, dass wir IHM dienen, wir dürfen und sollen IHM vertrauen, und kennen lernen können wir IHN in Seinem Wort, der Heiligen Schrift.

Und unumstößlich gilt: Unser HERR ist der einzige Gott, es gab keinen anderen und es wird keinen anderen geben.

Nun ist das „Gehet hin in alle Welt“ nicht jedermanns Sache, wir sind nicht alle ausgestattet mit der Fähigkeit zu reden und zu predigen. Doch eines ist ganz sicher unser aller durchaus erfüllbare Aufgabe:
An unserem Handeln sollen wir erkennbar sein. Durch unser Auftreten, unser Ausrichten am Wort und ständiges Gespräch mit unserem HERRN dienen wir IHM und ER wird sich verherrlichen in uns und unserem Handeln.

Und die Liebe Gottes zu uns Menschen ist kein Lippenbekenntnis sondern gelebte Liebe unseres HERRN. So geht es nicht um Worte sondern um Taten.

HERR, schenke DU uns heute Möglichkeiten, wo wir durch unser Handeln Dir dienen dürfen. Schenke uns doch die rechten Worte und offene Augen und Ohren, zu erkennen wo DU heute durch uns eingreifen willst.
Statte uns mit Geduld aus, dass wir unseren Mitmenschen so begegnen können, wie DU es möchtest.
Begleite uns heute mit deinem Segen, dass wir ein Segen sein dürfen für die, denen wir heute begegnen.
DU weißt wie müde und kraftlos wir an manchen Tagen sind und wie wenig Lust wir haben uns mit anderen auseinander zu setzen. Doch DU bist der HERR und DU wirkst in uns Wollen und Vollbringen.
SO will ich DIR heute ganz vertrauen.
Hab Dank, dass wir uns mit allem an Dich wenden dürfen.
AMEN

13.

April 2010

     

Alle Völker, die du gemacht hast, werden kommen und vor dir anbeten, Herr, und deinen Namen ehren.
Psalm 86,9

Du, Gott, hast alle Völker gemacht. Sie werden kommen, dich anbeten und dich ehren.
Das Volk Israel glaubt: am Ende der Zeit kommen alle in Jerusalem beim Berg Zion zusammen und beten Gott an.

 

Paulus schreibt: Dass ich das Evangelium predige, dessen darf ich mich nicht rühmen; denn ich muss es tun. Und wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht predigte!
1.Korinther 9,16

  • Paulus schreibt: Ich predige das Evangelium. Aber dafür darf ich mich nicht selbst loben. Ich muss es tun!
  • Dass ich die rettende Botschaft verkünde, ist allerdings kein Anlass, mich zu loben; ich muss es tun! Dieser Aufgabe kann ich mich unmöglich entziehen. Sonst würde Gottes Strafe mich treffen.
    Gott hat Paulus gezeigt, wie sehr er uns Menschen liebt. Das ist so wichtig und macht so froh - das muss Paulus einfach erzählen!

Wie überrascht bin ich heute von unserem Losungswort!

Noch heute morgen nach meinem Nachtdienst habe ich den gestrigen Gästebucheintrag beantwortet und meine in letzter Zeit doch häufiger fehlenden Andachten „entschuldigt“.

Vor über einem Jahr habe ich ja durch meine liebe Glaubensschwester Inge die Einladung erhalten meine Gedanken zur täglichen Losung aufzuschreiben und zuerst auf ihrer Seite und später auf dieser hier ins Netz zu stellen.
Ich hatte dies mit viel Freude und Liebe begonnen und ehrlich gesagt waren meine Tage damals stressiger als sie es heute sind.
Der Unterschied zu damals ist, das ich heute viel im Nachtdienst arbeite und meine stille Zeit, so wie heute erst nachmittags erfolgt und leider an manchen Tagen ganz ausfällt, weil meine Familie keine Rücksicht auf meine "Brotzeit mit dem HERRN" nehmen will.

Ich habe mich leider diesem Druck gebeugt und es still bedauert, dass ich nicht zum Schreiben komme. In letzter Zeit habe ich mich sogar damit beruhigt, dass unser HERR meine Gedanken sicher nicht alle schriftlich braucht.

Wie nachlässig und unbedacht von mir.

Ich möchte mich bei Euch Lesern entschuldigen, denn obwohl ich hier schreibe, habe ich nicht wirklich bedacht, dass es Euch gibt, die Ihr meine Gedanken auch lest.

Ganz offensichtlich war ich im Irrtum! So will ich Ihnen, lieber HERR Fischer noch einmal für Ihren Eintrag danken, den unser HERR so nachdrücklich mit dem heutigen Losungswort ergänzt.

Meine Gedanken hier sind wohl nicht mehr nur meine Gedanken und mein persönliches Gespräch mit unserem HERRN, sie sind auch der Weg auf dem ich meine Erfahrungen mit unserem HERRN weitererzählen darf - und soll? –

HERR; ich bitte Dich um Verzeihung. Ich habe nur an mich gedacht und Dich vernachlässigt. Ich danke DIR für die heute so deutliche Ermahnung nicht nachzulassen im Gespräch mit DIR. Bitte hilf mir und stärke mich, dass ich DIR treu bleibe und DICH nicht hinten an stelle.
Und ich danke Dir, dass du mich kennst und trotzdem liebst, und mich immer wieder ermahnst und mir Geschwister an die Seite stellst, durch die DU mich segnest und lehrst.
AMEN

 

10.

April 2010

    

Ich wandle fröhlich; denn ich suche deine Befehle.
Psalm 119,45

  • Ich gehe meinen Weg fröhlich. Warum? Ich suche deine Befehle, Gott!
  • Du gewährst mir großen Freiraum für mein Leben, weil ich deine Ordnungen beständig erforsche.
    Der Beter freut sich: Er kann suchen: was will Gott? Er ist sicher: Gott führt ihn richtig, niemals schief.

Christus spricht: Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.
Johannes 8,31-32

  • Christus spricht: Haltet meine Worte fest und lebt so, dann seid ihr meine Jünger. Dann werdet ihr die Wahrheit finden und frei sein.
  • »Wenn ihr an meinen Worten festhaltet und das tut, was ich euch gesagt habe, dann gehört ihr wirklich zu mir. Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch befreien!«
    Enttäuschungen erleben und unfrei sein - das tut weh. Auf Jesus vertrauen befreit - Jesus sagt die Wahrheit.

In der Gegenwart unseres HERRN dürfen wir frei sein. Das macht mich froh, denn im Vertrauen auf meinen HERRN darf ich meinen Weg sicher gehen und muss mich nicht fürchten.

Was mich da so sicher macht? Nun – ER hat es verheißen.

Halleluja!

 

09.

April 2010

 

Es warten alle auf dich, dass du ihnen Speise gebest zur rechten Zeit. Wenn du ihnen gibst, so sammeln sie; wenn du deine Hand auftust, so werden sie mit Gutem gesättigt.
Psalm 104,27-28

Alle deine Geschöpfe warten auf dich, dass du ihnen rechtzeitig zu essen gibst .Sie holen sich die Nahrung, die du ihnen zuteilst. Du öffnest deine Hand, und sie werden reichlich satt.
Essen, Trinken, Leben - alles bekommen wir von Gott.

 

 

Unser tägliches Brot gib uns heute.
Matthäus 6,11

Gib uns auch heute wieder, was wir zum Leben brauchen
Gott gibt Essen für uns alle - er will: wir teilen, was er uns gibt, dann werden alle satt.

Mit welcher Selbstverständlichkeit gehen die meisten von uns heute morgens nach dem Aufstehen in die Küche und bereiten das Frühstück vor.

Von dem Warten auf den HERRN, dass ER die Speise gebe zur rechten Zeit ist heute nicht mehr viel zu merken.

Ich frage mich gerade ob das wirklich gut für uns ist. Wie erschrocken sind wir über Bilder aus der dritten Welt über Kinder mit Hungerbäuchen und Krankheiten in den geschwächten Körpern, doch in unserem Dunst aus Wohlstand und Bequemlichkeit fällt es uns schwer wirklich etwas zu tun.
Nichteinmal den Hunger unserer Nachbarn sehen wir. Entsetzt schreien wir auf über verhungerte Kinder hier in Deutschland und doch reicht es nicht um uns zu bewegen etwas daran zu ändern. Wohlig räkeln wir uns im reichen Segen, der über uns herrscht und schauen nur bis zu unserem Tellerrand.

Wie bewusst ist uns eigentlich, wem wir unseren Reichtum und unser Sattsein verdanken?

HERR; wir leben so im Überfluss, dass wir den Mangel der anderen nicht mehr sehen können, wir sehen nur noch uns selbst und wenn unser Kühlschrank leer wird. Dabei übersehen wir oft unsere größte Not - den Mangel an DIR . Du gibst alles, nicht nur Essen und Trinken, auch unserer Seele Wohl hängt von DIR ab.
Öffne unsere Augen und wo wir Not lindern dürfen, hilf uns helfen!
AMEN

 

08.

April 2010

   

HERR, warum stehst du so ferne, verbirgst dich zur Zeit der Not?
Psalm 10,1

  • Herr, warum bist du so weit weg, warum kann ich dich nicht finden in einer Zeit, die voll Not ist?
  • Herr, warum bist du so weit weg? Warum lässt du uns im Dunkeln umherirren, wenn wir dich am nötigsten brauchen?
    Manchmal, wenn es uns sehr schlecht geht, haben wir keine Verbindung zu Gott. Wir fühlen uns allein. Aber wir können beten und fragen.

 

Maria sprach zu Jesus: Herr, wärst du hier gewesen, mein Bruder wäre nicht gestorben.
Johannes 11,32

Maria sprach zu Jesus, wenn du bei uns gewesen wärst, wäre mein Bruder nicht gestorben.
Maria vertraut Jesus von ganzem Herzen, denn Jesus kann lebendig machen.


Unumwundener Vorwurf!

Wo warst DU, als es mir schlecht ging? Wieso hast DU das zugelassen, dass dieser liebe Mensch stirbt? Wieso lässt DU mich leiden, wo ich doch an DICH glaube und DIR vertraue.

Viele dieser Fragen gibt es, immer wieder werden sie gestellt. Und ja, sie haben ihre Berechtigung, wir dürfen so fragen.

Gott lässt uns in unserer Not nicht allein, um dies zu begreifen, dürfen wir diese Fragen stellen. ER nimmt nicht alle Last von uns, nein wir tragen auch im Glauben soviel, wie uns anvertraut ist. Und an manchen Tagen scheint uns diese Last zu schwer.

In der täglichen Bibellese (Johannes 21,1-14) von heute erfahren wir, dass Jesus da ist, er weiß um unsere Not und den Hunger unserer Seele und des Leibes. ER ist da, um uns den Tisch zu bereiten und uns zum Mahl mit IHM zu laden.

Wenn wir also diese Fragen stellen, dann schenkt uns der HERR auch die Antwort. ER sagt:

ICH BIN BEI EUCH, FÜRCHTET EUCH NICHT

Hab Dank HERR; dass wir dies in größter Not, Leid und Einsamkeit wissen dürfen.
AMEN

 

07.

April 2010

   

Mein Geist soll unter euch bleiben. Fürchtet euch nicht!
Haggai 2,5

Habt keine Angst! Mein Geist bleibt bei euch.
Gott bleibt mit seinem Geist bei uns, darum müssen wir keine Angst haben.

 

Christus spricht: Es ist gut für euch, dass ich weggehe. Denn wenn ich nicht weggehe, kommt der Tröster nicht zu euch. Wenn ich aber gehe, will ich ihn zu euch senden.
Johannes 16,7

  • Jesus Christus spricht: Es ist gut für euch, dass ich weggehe. Wenn ich nicht weggehe, kann ich meinen Stellvertreter nicht schicken. Aber wenn ich weggehe, schicke ich meinen Heiligen Geist, er tröstet euch.
  • Doch ich sage euch die Wahrheit: Es ist besser für euch, wenn ich gehe. Sonst käme der nicht, der euch an meiner Stelle helfen soll. Wenn ich nicht mehr bei euch bin, werde ich ihn zu euch senden.
    Jesus Christus muss gehen, aber wir bleiben nicht allein. Sein Heiliger Geist tröstet uns.

Wie seltsam scheint einem Atheisten der Glaube an und das Vertrauen in Gott. Wie seltsam erscheint auch mir manchmal der Glaube an meinen HERRN. Und trotzdem weiß ich, es ist wahr, was ich glaube und ich kann mit ganzem Herzen bekennen:

Jesus ist für mich gestorben und nicht nur für mich sondern für alle Menschen. ER ist auferstanden und hat den Tod besiegt, damit ich, wir durch IHN zum HERRN kommen können.
Diese Gewissheit hatte ich früher nicht. So ist sie mir sicheres Zeichen für die Wahrheit der Verheißung des Heiligen Geistes, der mir Tröster und Wegweiser ist, der mein Gewissen wach hält und mir Einhalt gebietet, wenn ich in die Irre gehe, der mir beisteht, wenn die Zweifel, Sorgen und Anfechtungen kommen und mich ganz sicher zurück unter den Schutz meines HERRN führt.

HERR, ich danke DIR für diesen Deinen Geist, den DU gesandt hast als Hilfe, Trost und Führung in meinem Leben. Hilf meinem schwachen Geist, sich allezeit auf IHN auszurichten und IHN zu hören, denn ohne IHN hätte ich DICH nicht finden können und könnte ich DIR nicht folgen.
AMEN

 

06.

April 2010

  

Eine linde Antwort stillt den Zorn; aber ein hartes Wort erregt Grimm.
Sprüche 15,1

  • Eine sachliche und freundliche Antwort nimmt den Zorn. Ein hartes Wort macht aggressiv.
  • Eine freundliche Antwort vertreibt den Zorn, aber ein kränkendes Wort lässt ihn aufflammen.
    Wir haben es schon immer gewusst - aber nicht immer so gehandelt: eine schwierige Situation lässt sich nur freundlich und sachlich lösen.

 

Zürnt ihr, so sündigt nicht; lasst die Sonne nicht über eurem Zorn untergehen.
Epheser 4,26

  • Wenn ihr zornig seid, bleibt es nicht bis zum Sonnenuntergang. Das ist Sünde.
  • Wenn ihr zornig seid, dann ladet nicht Schuld auf euch, indem ihr unversöhnlich bleibt. Lasst die Sonne nicht untergehen, ohne dass ihr einander vergeben habt.
    Im Verein, In der Gemeinde, in der Familie, unter Freunden soll man nicht im Zorn auseinander gehen, sondern sich noch am selben Tag vertragen, sonst wird man schuldig.

Zorn!

„Den geringsten Grad der Unlust, die man über das Unrecht empfindet, das jemand tut, drückt böse aus. Wer über etwas böse ist, der verrät dieses schon durch bloßes Stillschweigen, durch Entfernung, durch Wegwenden des Gesichts u. dgl. Einen höheren Grad bezeichnet ungehalten. Wer über das Betragen eines Menschen ungehalten ist, der gibt sein Missfallen durch missbilligende und unruhige Bewegungen, oft auch durch Vorwürfe zu erkennen. Bei dem Zornigen steigert sich die Unlust zur heftigsten Leidenschaft, die den Menschen in gewaltsame Bewegung setzt, ihm Besinnung und Überlegung raubt und ihn zu Gewalttätigkeiten fortreißt, die zuweilen mit Blutvergießen endigen. Der Unwille ist eine maßvolle, vollständig in Schranken gehaltene Gemütserregung, die durch eine Beleidigung des sittlichen Gefühls hervorgerufen wird. Eine Beleidigung, die ihm selbst widerfährt, kann einen Menschen in dem Augenblicke, in welchem sie ihm widerfährt, in Zorn setzen. Hingegen kann ein jedes Unrecht, auch das, welches andern widerfährt, wenn es auch vor langen Zeiten geschehen ist, ja alles Unrecht im allgemeinen, wenn es uns in einzelnen Fällen anschaulich wird, unseren Unwillen erregen.“                                          http://www.textlog.de/synonyme-unwille-zorn.html

ich glaube, dass unser heutiges Losungswort nicht nur den Zorn, so wie er im obigen Zitat beschrieben ist, meint. Sondern eben auch unseren Unwillen und Ärger, die wie bestimmten Personen oder Situationen gegenüber empfinden.

Mit Ärger im Bauch zu Bett gehen? Ziemlich ungesund, dazu brauchen wir doch kein extra Bibelwort um das zu wissen !?? ODER??

Mir tut es gut zu wissen, dass unser HERR seine segnende und gnädige Hand auch über meinem Ärger hat und dass ich alles bei IHM lassen darf, bevor ich zu Bett gehe. ER ist bereit, meinem Herzen Ruhe zu schenken und mir zu helfen, Vergebung zu finden für die, die mir den Ärger verursacht haben. Und so kann und darf ich mit Frieden im Herzen den Tag beenden und einen neuen Tag beginnen.

So manches Mal bin ich erstaunt angeschaut worden, wenn nach einen Tag voll Streit ich am kommenden Tag mit Freude und Frieden der Person wieder begegnen konnte. Doch dank unseres HERRN, kann ich meist an den vorher empfundenen Ärger kaum mehr erinnern.

So bin ich doch froh und dankbar, dass ich allen Ärger immer wieder bei IHM lassen kann und ER schenkt neue Freude und Frieden. Ein besseres Ruhekissen gibt es nicht.

Hab Dank HERR, und bitte, Hilf, dass ich andere nicht zum Zorn verleite, sondern mit deiner Hilfe immer ein "lindes" Wort finde, um mein Gegenüber nicht unwillig werden zu lassen.
AMEN

01.

April 2010

 

Der HERR segne dich und behüte dich.
4.Mose 6,24

Der Herr segne dich und bewahre dich!
Wir wünschen einander Gottes Segen - auf allen Wegen in unserem Leben.

Christus spricht: Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel gekommen ist. Wer von diesem Brot isst, der wird leben in Ewigkeit.
Johannes 6,51

Ich bin dieses Brot, das von Gott gekommen ist und euch das Leben gibt. Jeder, der dieses Brot isst, wird ewig leben. Dieses Brot ist mein Leib, den ich hingeben werde, damit die Welt leben kann
Jesus schenkt uns Nahrung für Leib und Seele.

Gründonnerstag ist heute. Der Tag an dem Jesus verraten und verhaftet wird, der Tag an dem Jesus seinen Jüngern die Füße wäscht, der Tag an dem Jesus mit seinen Jüngern das Brot bricht und ihnen verdeutlicht, was das was vor IHM liegt für uns alle bedeuten wird.

Doch damals wie heute ist es fast unbegreiflich, was genau ER da getan hat.

Noch wiedersinniger scheint der Erhalt des ewigen Lebens. Nach unserer Vorstellung und unserem Verstand ist das etwas Unmögliches, und in unserer Welt so wie sie besteht wäre ewiges Leben auch eher eine Qual als etwas Erstrebenswertes.

Jedoch gilt dieses Wort nicht in unserer sondern in SEINER Wirklichkeit. Wenn Jesus wiederkommt wird alles neu und unvorstellbar schön für seine Kinder und alle werden Platz haben, denn wir dürfen wissen: In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen.

Wir brauchen uns also nicht um ausreichend Platz und Nahrung sorgen, denn Jesus ist unser Brot und wir werden in der Gemeinschaft mit IHM keinen Mangel mehr leiden.

Dies ist es was ich glaube, ja wissen darf, es ist mehr als eine schöne Zukunftsmusik, das ist mein Ziel und durch Jesu Tod, sein Leiden und Sterben an meiner Statt werde ich es erreichen. Doch nicht durch meine Kraft sondern allein durch SEINE Gnade.

Hab Dank HERR, dass DU das alles für mich getan und gelitten hast
AMEN


 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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