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Wochensprüche 2009

 

13. KW

Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht.
Joh. 12,24

 

Es ist schon toll, wie Gott das in seiner Schöpfung alles geregelt hat. Bin nur froh, dass wir Menschen im biologischen Sinne nicht sterben müssen um Nachkommen zu kriegen.

So wie wir am Leben hängen, gäb es vermutlich keine.

 

Im geistigen Sinn aber ist es wohl nötig, dass man (sich) selbst erstirbt, wenn man für den Herrn Frucht bringen will. Es bedeutet wohl u.a., dass man das eigene( zu wichtige) Ich aufgibt und sein Leben in die Hände unseres HERRN legt und Jesus in sich selbst Raum gibt, auf das ER wachse in uns, das wir in seinem Namen und zu seiner Ehre Frucht bringen in der Verkündung des Evangeliums, oder im Dienen an anderen Menschen, oder wo immer der HERR uns hinstellt.

 

Jesus hat uns dieses Wort gesagt und er hat es auf sich bezogen und er hat Recht gehabt und behalten. Hätte er nicht den Anfang gemacht, dann wäre das gerade gesagte wahrscheinlich ein ziemlicher Schmarrn.

 

Denn ohne seine Hingabe, wer von uns hätte heute sagen können, er lebe?

Nicht einmal Saulus wäre berufen worden zum Apostel.


Das Eigene aufgeben, damit das göttliche wächst...

das ist wohl der schwerste Teil am Glauben, und am Leben mit Gott.

 

Herr schenke uns, dass wir zu jeder Zeit erkennen können, wann wir dir den Platz verweigern der dir in unserem Leben gebührt.

Lass uns zu deiner Ehre an unserem Platz und mit unseren Möglichkeiten Frucht bringen. Und nicht so das wir es auf uns beziehen könnten, sondern so, dass es dir zur Ehre gereicht

 

AMEN

 

 

 

 

14. KW

Der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und gebe sein Leben zu einer Erlösung für viele.
Matth. 20,28

Diese Geschichte ist echt der Hammer, sie zieht uns doch die Maske vom Gesicht. Wie gut, dass der Herr uns immer wieder daran erinnert, dass Hochmut etwas widerliches ist. Ja, wir können uns auf die Errettung aus der Sünde und Not der Gottesferne nichts einbilden.

An erster Stelle steht die Demut, die Frage nach dem Platz und der Art und Weise, wie wir dienen können.

Es ist krass, da kommt Jesus und wäscht uns den Dreck ab und wir sind natürlich dankbar und wollen ihm dienen. Nur wie oft fragen wir, wie wir dienen können und wie oft bilden wir uns ein, das Heil nun gepachtet zu haben.

Wie oft fragen wir, wo wir wieder dreckig geworden sind und wiederum der Reinigung durch Jesu Blut bedürfen.

Nein, eine Machtstellung steht uns mit Sicherheit nicht zu, dienen sollen wir und wollen wir (oder?), Herrschsucht und Rechthaberei sollten uns fern sein.

Herr, Es ist fast unmöglich, so zu sein. Nein, es ist unmöglich, solange wir nicht Jesus mit aller Kraft ergreifen und ihn in uns und durch uns schaffen und wirken lassen.

Jesus, wie würdest du unseren Nächsten diese Woche begegnen, welche Worte würdest du wählen, auf welche Wunden deine Heilenden Hände legen, und wären deine Worte wie damals: „Was willst du das ich dir tun soll?“

Lass uns bitte deine Stimme hören und deinen Dienst tun, damit dein Name verherrlicht werde und dein Weg den Menschen als der des Heils und der Liebe bekannt wird.

AMEN

 

 

 

15. KW

Der Menschensohn muss erhöht werden, damit alle, die an ihn glauben, das ewige Leben haben.
Joh. 3,14.15

Das ist ein irres Gespräch, das Nikodemus und Jesus da führen, aber scheints hat Nikodemus es begriffen (wie ich aus anderen Berichten der Evangelien zu schließen wage).

Was will Jesus ihm da begreiflich machen?

ER bezieht sich auf die Schlange, die im AT Gottes Gericht an den treulos gewordenen und murrenden Israeliten vollzieht.

Giftige Schlangen kamen und bissen die „Gottlosen“ und mussten sterben, es sei denn sie folgten der Weisung und schauten zu der von Gott befohlenen aufgerichteten ehernen Schlange – dann bleiben sie trotz ihrer Treulosigkeit am Leben.

Wie meint er nun den Zusammenhang zu sich selbst?

ER ist es, der den Menschen ihre Gott- und Treulosigkeit vor Augen führt, er wird es sein, der im Gericht scheiden wird die „Seligen“ und die „Unseligen“.

Wie nun Gott Ihn gesandt hat, die Menschen am Gewissen zu packen und ihnen die Sünde vor Augen zu führen, so ist er doch gleichzeitig das Heilmittel. Und zwar das einzige!

Er vermag es, dass wir das Gesetz, das wir erhalten haben, auf uns selbst anwenden können und dadurch erkennen, wie weit wir weg sind - von Gott und von der Erfüllung und Einhaltung seiner Weisungen.

An diesem Punkt ist Er da um uns in dem Moment des Erkennens unserer Verdorbenheit anzunehmen und zu halten, uns Hoffnung zu geben und eine Perspektive, ER sagt uns, dass es nicht schlimm ist Fehler zu machen, ER sagt uns, dass wir trotz unserer Unvollkommenheit und Fehlerhaftigkeit geliebt sind und dass Gott uns bei sich haben will. Und ER ist der Weg zu Gott. In der Annahme seines Leidensweges für uns finden wir Zugang zu Gott und seiner Liebe, können sie in Anspruch nehmen und uns in ihr geborgen fühlen.

Durch ihn und seinen Tod am Kreuz, das gleich ist dem Bild der ehernen Schlange, dürfen wir im Blick auf IHN Leben aus Gott haben.

 

16. KW 

Christus spricht: Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle.
Offb. 1,18

So wie es hier steht, macht dieser Vers Angst, er hat etwas bedrohliches.

17 ....und er legte seine rechte Hand auf mich und sprach zu mir: Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte

18 und der Lebendige. Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel der Hölle und des Todes.

Die Worte vorher relativieren diese Aussage irgendwie. Ich weiß nicht ob das gut ist. Aber das „Fürchte dich nicht“ schenkt Vertrauen und öffnet die Augen und die Ohren, es mindert die Abwehr, die aufkommt bei Bedrohung.

Die Schlüssel der Hölle und des Todes in einer Hand. Wie froh können wir sein, dass sie in den Händen des Einen Gerechten und Wahrhaftigen sind. Und wie beängstigend ist es zu gleich.

Etwas anderes ist es, was uns ganz ruhig werden lassen kann, im Rückblick auf unserer bisheriges Leben, von dem jeder einzelne Tag es rechtfertigen würde, dass die Türe für und aufgeschlossen würde.

Und das ist die Tatsache, dass ER die Schlüssel nicht aus Willkür in den Händen hält, sondern sich das Recht auf diese erworben hat am Kreuz, wo er alles auf sich nahm, was wir an Sünden vor ihn bringen.

Es ist andersherum: Er schließt nicht (nur) auf, nein, er schließt die Pforte des Todes für die, die zu Ihm kommen und bekennen, das sie ohne ihn und seine Tat niemals an dieser Tür vorbeigehen könnten.

Und wir dürfen wissen, er hat die Schlüssel ein für alle mal in seiner Hand, er ist der, der die Last der Sünde von uns genommen hat.

Es macht mich immer traurig, wenn ich sehe dass es nötig war, das er für mich gestorben ist. Es ist eigentlich ein Grund zur Freude, dass die Sünden derer vergeben sind, die sich demütig und vertrauensvoll an ihn wenden.

Und es macht mir Angst, zu wissen, das ER der Maßstab ist, an dem sich einst alles entscheidet. Ist mein Glaube denn groß und fest genug, hab ich auch nichts vergessen, vor ihn zu legen, hab ich mich nicht einmal zu oft, wieder mir selbst zugewandt?

HERR schenke Momente, in denen dein „Fürchte dich nicht“ mir die Angst nimmt und ich die Freude über deine Gnade an mir mich froh einstimmen lässt in dein Lob.

AMEN

17. KW 

Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten.

zur Zeit bin ich total beeindruckt, was für tollen Lobpreis ich im Internet finden kann.

http://www.youtube.com/watch?v=gnbQZeXj0fI

Diese wunderbare Musik, ist etwas was mich die lebendige Hoffnung spüren lässt. Im besonderen Maße sind Menschen, wie die Songtexter, Komponisten und Interpreten gesegnet, die die Gabe erhalten haben, viele Menschen zu erreichen und im Glauben berufen sind die Liebe unseres HERRN in die Welt zu rufen/singen.

Doch jeder einzelne im Glauben an Jesus Christus wiedergeborene Mensch ist eine lebendige Hoffnung, an dem Platz, den Gott uns zugewiesen hat.

Auch wenn wir vielleicht nicht berufen sind überall hörbar zu sein, so sind wir es doch da wo wir unseren Glauben leben.

Und da wo wir das tun, da geht der Segen unseres HERRN mit und wir tragen seine Liebe mit uns und werden ein Segen sein für die, die um uns sind.

Wir sind die, die berufen sind, die Hoffnung weiterzugeben, die Liebe zu leben, Vergebung erfahrbar zu machen, wir sind die, die durch das Lob unseres HERRN ihn verkünden.

Herr, danke, dass du uns liebst und uns Liebe in unsere Herzen gibst, dass wir zu deiner Herrlichkeit lieben und vergeben, loben und in deinem Namen handeln dürfen.

Danke, dass du mit uns gehst.

Danke, dass wir deine Herrlichkeit allenorts erkennen dürfen und dann nicht anders können, als dich zu preisen.

Herr, DU bist bei uns in aller Not, in allen Tiefen, in allem Leid. Danke, dass wir dich auch hier als die tragende und kraftgebende Quelle unseres Lebens und unseres Glaubens erleben dürfen.

18. KW 

Christus spricht: Ich bin der gute Hirte. Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; und ich gebe ihnen das ewige Leben.

Das ist doch wunderbar und einzigartig froh machend.

Meine mir eigenen Zweifel, die mich fragen, ob ich denn tatsächlich eines seiner Schafe bin, will ich bewusst außer Acht lassen und mich ganz hinein geben in das Vertrauen auf seine Verheißung.

Ich habe dem HERRN mein Leben anvertraut und mich unter seine Führung gestellt. Immer wieder darf ich seine Stimme hören und kann umkehren, wenn ich mich in die falsche Richtung bewege. Immer wieder kann ich Trost finden, wenn Hoffnungslosigkeit und Zweifel mich ergreifen wollen. Immer wieder darf ich wissen, dass ich in den besten Händen bin und nichts mir Schaden werden kann, denn ich bin Teil seiner Herde und einen besseren Hirten gibt es nicht.

ER kennt mich, ER wird mich nicht fallen lassen.

Alle Schafe, die keine oder nicht seine sind, werden nicht auf Dauer da sein. Wenn ich mich fortbewege, ruft mich seine Stimme, die ich kenne, die mich warnt, die mich zurückruft. Und wenn die, an deren Seite ich gerade ging, dies nicht hören und verstehen, und gehen, dann ...

Ja, was dann?

HERR, ich weiß um deine Liebe zu mir und darum, dass Du allen Menschen die Chance gibt’s, dich zu erkennen und dir zu folgen. Sollte ich Menschen begegnen, die deine Stimme noch nicht kennen, so hilf mir, dass ich nicht ihnen folge, sondern DIR. Schenke mir Kraft und Mut, Nein zu sagen zu falschen Wegen und schenke, dass es denen an deren Seite ich lief, fort von dir, ein Beispiel und ein Segen sein darf.

Lass mich dein Schaf sein und hilf, dass, wenn auch nur durch den Herdentrieb bedingt, diese sich mindestens umschauen. Denn wenn die ersten Schritte zu dir gegangen sind, wirst du greifbar und erkennbar.

DU bist das Licht der Welt, und der Weg und die Wahrheit und das Leben. Keiner der das sieht, kann sich dem auf Dauer entziehen.

Das hast du mir bewiesen

AMEN

19. KW

Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.


Genial und rational völlig unwirklich.

Mal so von außen betrachtet: wer ist eine neue Kreatur geworden, durch den Glauben?


Sie sehen alle genauso aus wie vorher, sie sind nicht dünner, nicht dicker, nicht schöner nicht hässlicher, nicht gesünder, nicht kränker. Was also soll „neue Kreatur“ bedeuten? Was ist neu, was ist alt?

Das Alte, unser altes Ich, dass am Leben hängt, an der Lust, an der Freiheit, eigene Wege zu gehen, das sich lossagen will, von allen Regeln, dass nur sein eigener Herr sein will – das ist es, was wir in der glaubenden Annahme Jesu als unseren Herren verlieren.

Manche Menschen mit einem Mal, schlagartig, andere langsam, fließend, manchmal fast zäh klebend am alten Ich.

Doch wir werden neu, innen!

Alles bekommt eine neue Bedeutung, alles hat seinen Wert Schöpfung Gottes, wir selbst dürfen wissen und erkennen, dass Gott uns als seine Kinder liebt. Und dieses Wissen, dieses Gefühl geliebt zu sein und geborgen, aufgehoben und dadurch innerlich frei, das macht uns neu.

Wir werden erkennbar als neue Kreaturen erfunden, auch von den Menschen die uns kennen, von manchen erstaunt, erfreut, von anderen vll. verlacht und belächelt. Doch keiner kann sagen, dass es uns nun schlechter ginge, in uns.

Nein, es geht nicht um plötzlich ein ganz anderes Leben, Reichtum oder weltlichen sichtbaren Segen. Es ist innendrin.

Ich bin dankbar und voll Freude, wenn ich spüren darf, wie gut es meiner Seele in den liebenden und fürsorgenden Händen Gottes geht.

Danke, HERR, dass du uns neu machst, uns neu erschaffst im Geiste und uns hilfst, dir zu dienen zu deiner Herrlichkeit.

AMEN

20. KW

Singet dem HERRN ein neues Lied, denn er tut Wunder.

 

Dieser Psalm ist überschrieben mit „Der königliche Richter aller Welt“

Eigentlich sollte er aus unserem Denken heraus von Strafe und Gericht sprechen, bedrohlich klingen und warnen.

Doch das tut er nicht.

Liegt es vielleicht daran, auf welcher Seite man steht? Auf der, der Sünder, die Gottes Liebe nicht kennen oder auf der, der Sünder, die um Gottes Liebe wissen und seine Gnade erfahren durften?

Dieser Psalm ist ein wunderbarer Lobpreis Gottes. Er scheint geschrieben in dem Wissen, dass Gott der gerechte Richter ist, bei dem alles wohl gerichtet ist und wird.

Ich meine Richten nicht nur im Sinne von Gericht, sondern auch von Einrichten oder Aufrichten.

In dem Wissen um Seine Liebe und Gnade, um Seine Gerechtigkeit und Barmherzigkeit, um die Vollkommenheit Seiner Schöpfung, wie sollten wir da nicht singen, nicht loben, nicht preisen und nicht hoffen auf seine Wunder wirkende Hand?

Wir sind Kinder des einen Schöpfers, des einen Gottes, unseres HERRN und wir brauchen nur zu schauen und finden an jeder Ecke, in jedem Detail, in jedem Menschen seine Hand, die formt, baut, gestaltet, rettet, ruft, bewahrt und neu schafft.

Ich weiß nicht ob es gelingt, noch neue Lieder zu dichten oder zu komponieren, aber so ist es glaube ich auch nicht gemeint.

Ich denke, wir sind aufgerufen, zu überdenken, wie unser Lebenslied geschrieben ist und wenn wir das tun, dann werden wir entdecken, dass es dem Reichtum der Gnade, die uns bisher durch IHN widerfahren ist, nicht gerecht wird. So können wir jeden Tag neu, mit neuen Details, mit neuen Erfahrungen, mit neuem Lob unser Lied zu seiner Ehre anstimmen und IHN preisen.

Manchmal denke ich, was du da schreibst, passt nicht zu deinem Leben, es ist doch widersinnig, in all dem Sch... und Stress in dem du steckst, zu loben. Diese Stimme macht es manchmal schwer, anzunehmen, was ich spüre. Denn ich spüre, dass es die Wahrheit ist, dass Gott mich liebt und mich trägt und doch sehe ich all die Schwierigkeiten in meinem Leben und dass ich nicht weiß wo mein Kopf steht.

Aber, zumindest, wenn ich morgens am PC sitze und schreibe, dann weiß ich, dass das alles nicht so schlimm ist, denn ich bin ja nicht allein. Und dann bin ich fröhlich.

Schenke der HERR, dass diese Freude anhält über alle Anstrengungen der einzelnen Tage dieser Woche hinweg.

Und schenke der HERR, dass Ihr auch diese Freude über seine Liebe und Fürsorge spüren und in Euch tragen könnt, entgegen allem was Euch seine Gegenwart absprechen will.

 

Gottes Segen und eine gute Woche unter dem Beistand des HERRN.

PS: Singt mal ein neues Lied. Ich werde es auch versuchen.

21. KW

Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir wendet.

 

Was soll ich dazu mehr sagen. Wunderbar passt dieser Wochenspruch zusammen mit den Gedanken zur Losung, die ich gerade niederschrieb.

Es ist wunderbare Wahrheit in meinem Leben, dass ich mich in seinen Händen wissen darf.

Egal was kommt, egal wie schlecht es geht oder gut –

Wir Christen dürfen wissen, dass alles zu unserem Wohl aus seiner Hand kommt und uns zum Guten dient. Das Einzige, was zu tun ist, ist, alles vor Gott zu legen und mit seiner Hilfe nach seinem Willen damit zu verfahren.

Im Gebet finden wir Gott, wir können seinen Willen wahrnehmen, wir können ihn erfahren und durch sein Wort Stärkung erhalten, für alles – ob wir schon drinstecken oder ob es noch vor uns liegt.

Und in der Rückschau?

Da können wir demütig sagen: „Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir wendet“

AMEN

22. KW

Christus spricht: Wenn ich erhöht werde von der Erde, so will ich alle zu mir ziehen.

Wen will ER zu sich ziehen? Wer sind „alle“?

Alle Menschen?

Alle seine Schafe?

Alle Gläubigen oder alle die glauben, dass sie Gläubige sind?

Alle Sünder? Oder nur die welche ihre Schuld erkennen und vor ihm bekennen?

Diese Liste ließe sich noch fortsetzen.

Doch wie lautet die Antwort auf die Frage: „Bin ich auch mit alle gemeint?“

Das Jesus erhöht ist, wissen wir.

 

Ich freue mich auf eure Antworten.

Alles Liebe

23. KW 

Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der HERR Zebaot.

Dieses Wort steht im Zusammenhang mit dem Wiederaufbau des Tempels, der mit vielen Schwierigkeiten verbunden ist.

Ich habe lange Zeit vor diesem Spruch gesessen und überlegt, was er für mich heute bedeuten könnte oder wie er für uns heute gelten und wirken kann.

Es soll ... durch meinen Geist geschehen.

Der Geist ist es der uns leitet, der Geist ist Thema dieser Tage.

Eine Motte fliegt durch das Zimmer. Sie ist blind vom Licht und flattert wie wahnsinnig gegen die Wände, den PC, die Lampe, meinen Kopf. Ich bin selbst schon ganz irre und kann meine Gedanken nicht ordnen.

Ich sagte im Ärger: „HERR, bitte“ und gleich darauf „Entschuldigung, lass doch das Tier einen Platz finden zum Setzen, dass es zur Ruhe kommt.“ Und mit einem Mal war Ruhe.

Das hat mich gerade beeindruckt.

Ich muss daran denken, wie wir manchmal wie wahnsinnig um uns schlagen, wie blind, den Weg nicht sehend und findend, keinen Platz haben, an dem wir Ruhe finden oder zur Besinnung kommen.

Ich wollte nach diesem Viech schlagen, dass es mich in Frieden lässt, so wie nach manchen Menschen, die mir einfach tierisch auf den Geist gehen.

Doch dieses kleine, wenn auch fast unverschämte Gebet wurde erhört und das kleine Wesen hat einen Platz der Ruhe und mein Geist kann sich mit dem Bibelspruch beschäftigen.

Wir stehen unter dem Geist des HERRN, er ist unser Begleiter und er will unser Wortführer sein.

Wir dürfen ihn bitten, uns zu weisen, in Gedanken und Taten. Und dann wird es zu Gottes Herrlichkeit geschehen und gelingen, was wir in seinem Sinne erbitten.

So kann sein Geist in uns wirken und durch uns.

Dank sei dir dafür, oh HERR.

 

24. KW


Heilig, heilig, heilig ist der HERR Zebaot, alle Lande sind seiner Ehre voll.

 

 

 

25. KW

Christus spricht zu seinen Jüngern: Wer euch hört, der hört mich; und wer euch verachtet, der verachtet mich.

Die Jünger Jesu, die Apostel selbst und alle die Jesus aussandte, waren Boten des Evangeliums, berufen von ihm selbst, zu heilen und Vergebung zu schenken in seinem Namen.

Wer sie hörte und hört (und das nicht allein mit den Ohren, nein ein verstehendes, ergreifendes Hören ist gefordert), der konnte Jesu Verkündigung der guten Botschaft der Liebe und Gnade Gottes hören und ergreifen, der konnte frei werden von seinen Sünden und Lasten.

Wer diesen die Türe wies, der wies Jesus selbst die Türe, der verschloss sich selbst dem Wort Gottes, dass ihn zur Buße rief.

Wer aber mich verachtet, der verachtet den, der mich gesandt hat.

Das ist das gleiche als ob wir unser Todesurteil selbst unterschreiben.

Doch eines geht mir durch den Kopf. Gibt es heute noch solche großen Verkündiger, die die Gute Nachricht verkünden?

Ich denke, es ist Vorsicht geboten. Die Berufenen haben verkündet, es ist niedergeschrieben und wird verkündet. Es gibt nichts hinzuzufügen, es gilt zu erfassen, zu begreifen, anzunehmen die Liebe und Gnade unseres Herrn.

Gelegentlich klingelt es an der Tür, Religiongemeinschaften senden ihre Mitglieder aus, ihre Botschaft zu verkünden. Wessen Botschaft ist das? Wenn sich diese auf dieses Wort berufen, wem weise ich denn die Tür, wenn ich sage, „stecken sie´s in den Briefkasten.“ ?

Herr, lass uns niemals deinem Wort die Tür vor der Nase zu schlagen, dazu ist es zu wichtig.

Doch schenke uns das Vermögen, zu erkennen, in wessen Namen uns dein Name verkündet werden soll.

Du hast uns dein Wort gegeben, auf dieses gilt es zu hören, in diesem gilt es zu wachsen und zu reifen, aus deiner Liebe heraus gilt es Frucht zu bringen. Niemals will ich dein Wort verachten. Bewahre uns vor falschen Boten und halte uns fest im Wort. Und bewahre uns vor Selbstüberschätzung, dass wir denen die Tür weisen, die in deinem Namen uns zur Buße rufen.

AMEN

26. KW

Christus spricht: Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.

Was für eine Einladung.

Wir gehen den Weg unseres Lebens von Geburt an immer weiter.

Auf diesem Weg werden uns Lasten aufgeladen, nehmen wir Bürden auf uns, begeben uns in Gebundenheiten.

Manche Last können wir abwälzen auf andere, dann liegt sie scheinbar nicht mehr auf unseren Schultern, manche Last können wir abwerfen und schaffen so Platz für neue Lasten.

Irgendwann kommt der Punkt, wo wir uns fragen, was soll das alles, ich plage mich ab für nichts und wieder nichts, ich quäle mich in diesem Leben – wozu?

An diesen Punkt kommen wir alle irgendwann. Und wohl geschieht dem, den dieses Wort in einem solchen Moment erreicht.

Was verspricht dieses Wort?

Ein Ende der Mühsal? Eine von nun an immer währende Party? Ein Festgelage, an dem wir uns den Bauch richtig voll hauen können? Ein Lasttier, dem wir alles aufbinden können und dann weiter machen wie bisher?

Nein! Das ist es nicht!

ABER:

Ein Tausch.

Jesus verspricht jedem der zu ihm kommt mit seinen Lasten und Mühen, dass er Kraft schenken will in sich selbst zu uns kommen will, in unserer Herzensmitte Leben schenken will und Stärke, alle Lasten zu tragen.

ER verspricht, das in seiner Nachfolge die Lasten anders verteilt sind.

Unter der Beugung unter die von Ihm vorgelebte Regel: liebe deinen Nächsten wie dich selbst, in der Zusammenfassung aller Gebote Gottes in dieser einen, die der Anerkennung Gottes als HERRN in unserem Leben folgt – birgt sich die Verheißung, dass nichts mehr zu schwer sein wird. ER ist da und er trägt mit und er gibt uns das Rezept zur Heilung unserer Schmerzen und Wunden:

Folge mir nach, und trage mein Joch, sei demütig und beuge dich und du wirst erleben, dass nichts mehr so schwer sein wird wie bisher, denn ich trage dich. Du kannst immer gewiss sein, dass ich da bin und deine Hand halte. DU brauchst keine Angst mehr haben, du brauchst nicht zu kämpfen, ich tue das für dich und du kannst dich bei mir ausruhen.

HERR ich danke dir, dass ich das alles bei dir erleben durfte. Lass es Gewissheit werden und sein, bei allen die dich mindestens so nötig haben wie ich. Schenke Frieden den Menschen und lass sie Ruhe finden bei dir.

Dein Frieden ist das größte und beste und einzigartigste, was es auf dieser Welt gibt und mehr brauchen wir nicht.

Danke dafür !

AMEN

27. KW 

Der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist.

 

Eine Aufgabe, die sich unser Herr Jesus auf die Fahne geschrieben hat: suchen und selig machen, was verloren ist.

Gleichzeitig ist er auch der oberste Hirte derer die gefunden sind, und für die ist er Fürsprecher und ewiger Priester vor dem Thron unseres Gottes:

dieser aber hat, weil er ewig bleibt, ein unvergängliches Priestertum. Daher kann er auch für immer selig machen, die durch ihn zu Gott kommen; denn er lebt für immer und bittet für sie. Denn einen solchen Hohenpriester mussten wir auch haben, der heilig, unschuldig, unbefleckt, von den Sündern geschieden und höher ist als der Himmel. Er hat es nicht nötig wie jene Hohenpriester, täglich zuerst für die eigenen Sünden Opfer darzubringen und dann für die des Volkes; denn das hat er ein für alle Mal getan, als er sich selbst opferte. Denn das Gesetz macht Menschen zu Hohenpriestern, die Schwachheit an sich haben; dies Wort des Eides aber, das erst nach dem Gesetz gesagt worden ist, setzt den Sohn ein, der ewig und vollkommen ist.“ Hebräer 7, 23 – 28

Vor allem aber gilt, dass Jesus der ist, der sucht und der keinen verloren gehen lassen will und wird, den er gefunden hat.

Wenn wir in diesem Wissen unter die Menschen treten und sein Wort verkünden, dass den Weg bereitet zur Umkehr und zur Buße, wer könnte sich dem auf Dauer entziehen? Wer muss sich nicht fragen, ob er nicht etwas im Leben vermisst?

In der Nachfolge Jesu sind wir seine Jünger und damit Verkünder des Evangeliums, und das sagt:

Jesus ist der Weg die Wahrheit und das Leben und durch ihn und seinen Tod am Kreuz muss niemand mehr verloren gehen.

Das ist eine Botschaft, die ich mit ganzem Herzen weitersagen kann und will und das erfüllt mich mit Freude.

Ich habe da keine Sorge, dass die Leute mich nicht hören würden, denn Er ist es, der sucht und selig macht und wenn ich auch nur ein Saatkorn ausstreuen kann, dann ist das Wunder und Geschenk genug. Und ER selbst wirkt Wollen und Vollbringen und wird nichts und niemand verloren gehen lassen, solange Zeit zur Umkehr da ist.

Meine Sorge war vielmehr, dass ich ihm und seinem Wort der Erlösung zum Schaden werde durch meinen Wandel und meine Unvollkommenheit, doch er wirkt und nicht ich und so brauche ich ihm nur zu folgen und ER sorgt für alles andere.

Danke HERR, dass du über allem stehst und alles dir dienen muss. Wache über uns und lenke unsere Schritte und unserem Mund, dass sie tun zu deinem Lob und deiner Ehre. Schenke Wachsamkeit, dass wir uns nicht auf der sicheren Seite wähnen, denn da wo falsche Sicherheit regiert, da schleicht sich Dunkelheit ein. Da wo du bist aber da ist Licht und da regiert dein Friede.

AMEN

28. KW 

Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.
Galater 6,2

 

*1 Brüder und Schwestern, wenn einer von euch vom richtigen Weg abkommt, dann sollt ihr, die von Gottes Geist geleitet werden, ihn liebevoll wieder zurechtbringen. Seht aber zu, dass ihr dabei nicht selbst zu Fall kommt. *2 Jeder soll dem anderen helfen, seine Last zu tragen. Auf diese Weise erfüllt ihr das Gesetz, das Christus uns gegeben hat. *3 Wer sich einbildet, besser zu sein als die anderen, der betrügt sich selbst. *4 Darum soll jeder sich selbst genau prüfen. Dann wird er sich über seine guten Taten freuen können, aber keinen Grund zur Überheblichkeit haben. *5 Denn jeder ist für sein eigenes Tun vor Gott verantwortlich. Das ist schon schwer genug!

In HfA klingt dieser kleine Satz doch noch einmal ganz anders.

Und beides ist richtig. Wir können nicht durch die Welt gehen und die Lasten der anderen tragen. Jederzeit aber können wir tragen helfen, ein Stückchen Weg oder eine weitere Strecke, vll. bis zum Ende des Weges.

Doch tatsächlich können wir das nur gut und richtig tun, wenn wir mit uns selbst und Gott im Reinen sind. Keine noch so gute Tat vermag das Schlechte in uns zu überdecken oder zu löschen.

Nur wer selbst rein und gerechtfertigt vor unserem HERRN und Heiland steht, kann wirklich und ehrlich helfend für andere da sein. Sonst wird man immer wieder über die eigene Schuld stolpern.

Wobei das an sich nicht schlecht ist, wenn es uns dabei hilft, dass wir selbst mit Gott ins Reine kommen.

Doch ist nicht umsonst davor gewarnt, dass die Gefahr besteht sich über die denen man helfen wollte zu überheben, weil man denkt, dass man besser ist als diese, die die Hilfe brauchen. Und davor bewahre uns der HERR.

So gilt es auch zu beachten:

*3 Weder Eigennutz noch Streben nach Ehre sollen euer Handeln bestimmen. Im Gegenteil, seid bescheiden, und achtet den anderen mehr als euch selbst. Philipper 2,3

Auf diesem Weg Lasten tragen, nicht für sich selbst und zur eigenen Ehre, sondern weil wir ehrlich für den anderen da sein wollen, ist recht- aber sehr sehr schwer!

Und so bitte ich den Herrn, dass er uns beistehe in dieser vor uns liegenden Woche, das wir Gelegenheiten entdecken, wo wir helfen können und aus seiner Liebe heraus die Kraft dazu haben, dass wir in Jesu Namen ein Segen sein können.

AMEN

 

29. KW

 

Aus Gnade seid ihr selig geworden durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es.
Epheser 2,8
 
Wow, früher hätte ich es nicht geglaubt, dass ich es nicht schaffen könnte, auch vor Gott gut dazustehen.
Ich erlebe auch in meinem Umfeld immer wieder, dass man meint, mit guten Taten könnte man die eigene Schuld aufwiegen.
 
Diese beiden Sichtweisen hat der HERR in mir überwunden – weitestgehend. Wenn ich doch etwas falsch mache und Schuld auf mich lade, glaube oder hoffe ich immer noch, dass ich es wieder gut machen könnte. Eigentlich wieder besseres Wissen, denn nichts was geschehen ist, kann ein Mensch ungeschehen machen.
 
Das einzige was bleibt, ist um Verzeihung zu bitten und den Betroffenen auf irgend eine angemessen scheinende Art und Weise zu entschädigen. Doch den EINEN, den können wir nicht entschädigen, jede einzelne Verfehlung reicht aus, um  uns in die Verdammnis zu schicken, denn vor IHM kann nichts und niemand bestehen. Keine Schuld kann aufgewogen werden.
 
Dieses Begreifen ist die Hölle selbst. Kein Mensch kann das ertragen. Insofern ist es nur allzu verständlich, dass die Auseinandersetzung mit der eigenen Schuld eine Qual bedeutet, die keiner auf sich nehmen will und so viele Menschen lieber weiter blind dem eingeschlagenen Weg folgen.
 
Was aber tut Gott, der eben genau das weiß? ER schenkt uns seine Vergebung, rein aus seiner Gnade heraus. Wir müssen durch diese Hölle gehen, um dann in wunderbarer Weise daraus erhoben zu werden, durch seine Gnade und durch den Tod, Jesu Christi, der schuldlos den Weg in unsere Hölle gegangen ist um uns an der tiefsten und dunkelsten Stelle daraus zu befreien. Er nimmt uns die Schuld ab, die uns dort hin gebracht hat. Und es ist genial einfach, um diese Vergebung zu empfangen.
 
Wir brauchen nur unsere Schuld vor IHM zu bekennen und IHN um seine Vergebung zu bitten.
Wenn wir das tun, in dem vollen Bewusstsein unserer Sündhaftigkeit und Unvollkommenheit, dann wird er nicht nein sagen.
 
Nein, ein Rundumschlag, wo mit einem Male alles bereinigt ist, muss es nicht sein. Doch das vorbehaltlose Bekennen der eigenen Fehler, die uns dahin gebracht haben wo wir sind, das ist nötig, genauso wie das Übergeben des eigenen Lebens an ihn. Wenn er einmal die Führung übernommen hat, dann wird alles gut werden. ER wird uns führen, nach seiner Maßgabe und seinem Willen und so wie er uns geschaffen hat, wird er uns die Kraft geben, nicht mehr an unseren Fehlern zu scheitern, sondern jeder Schritt im Erkennen und im Bekennen der gemachten Fehler wird uns mehr mit IHM verbinden und das von Ihm geknüpfte Band stärken.
 
Ich weiß heute, dass ER mich nicht fallen lässt, und das nicht, weil ich gut wäre oder ein besserer Mensch als früher – nein, einfach weil er mich liebt und aus Gnade dazu bereit ist, mich zu führen und mich wachsen zu lassen, hin zu ihm.
 
Der Schmerz über die eigenen Sünden ergreift mich immer wieder, doch heute ist es nicht mehr die Hölle, sondern sein reinigendes und läuterndes Feuer.
 
Und so wird der Wunsch bei ihm zu sein und die Freude und die Hoffnung, die Liebe und die Sehnsucht, die seine Geborgenheit sucht immer größer. Und die Sicherheit an seiner Hand wächst, genauso wie die Bereitschaft und das Vermögen, IHN zu loben und zu preisen, und seine Liebe zu uns Menschen zu verkünden.
 
Das ist wunderbar und dafür danke ich dir HERR.

 

AMEN
 
 
 
 

30. KW

So spricht der HERR, der dich geschaffen hat: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein!
Jesaja 43,1

 Jesaja 41,10. 13
*10 Fürchte dich nicht, denn ich bin bei dir; hab keine Angst, denn ich bin dein Gott! Ich mache dich stark, ich helfe dir, mit meiner siegreichen Hand beschütze ich dich!
*13 Denn ich bin der Herr, dein Gott. Ich nehme dich an deiner rechten Hand und sage: Hab keine Angst! Ich helfe dir.

Wow, wieviele Bibelstellen tragen diese Verheißung!
Die heutige Bibelstelle gehört mit zu den Versen, mit denen der HERR mich in seinen Dienst berufen hat. Ich war damals sehr durcheinander und voll Angst. Doch ich habe IHM vertraut.

Na ja, wohl eher beim Wort genommen und Ihn auf die Probe gestellt. ER hat es sich gefallen lassen, ER hat mir bewiesen, dass ER mir Frieden und Ruhe zu schenken vermag, ER hat mir meine Lasten abgenommen, verziehen, was ich ihm angetan habe und hat mich wissen lassen, dass meine Sünden am Kreuz verziehen sind.
Ich würde eigentlich keinem raten, Gott auf die Probe zu stellen, denn es heißt ja, du sollst Gott nicht versuchen. Erstaunlicherweise aber hat ER dies zugelassen und mich geführt.

JA, wer sich diesem Ruf unseres HERRN beugt und ihm vertraut, der wird nicht enttäuscht werden. Wir können uns voll und ganz darauf verlassen, ER trägt uns und nichts und niemand kann uns aus seiner Hand reißen. Und da wo ER mitgeht, da macht ER uns stark und wird für uns siegen.

Nein, ER wird nicht unterstützen, dass wir in der Welt Herren werden und über anderen stehen, aber ER wird die Anfechtungen besiegen, die uns überfallen, ER wird unsere Schmerzen lindern und Wunden heilen. ER wird Sieger bleiben und wir mit IHM.

HERR, ich danke Dir für diese wunderbaren Aussichten und deine Verheißung, an der wir uns festhalten und orientieren können. DU bist HERR und unter deinem Schutz kann uns nichts geschehen und das ist einfach nur toll .
Danke, HERR
AMEN

 

 

31. KW

 

So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen.
Epheser 2,19

Epheser 2, 17 - 22
Christus ist gekommen und hat seine Friedensbotschaft allen gebracht: euch, die ihr fern von Gott lebtet, und allen, die nahe bei ihm waren. Durch Christus dürfen jetzt alle, Juden wie Nichtjuden, vereint in einem Geist, zu Gott, dem Vater, kommen.
So seid ihr nicht länger Fremde und Heimatlose; ihr gehört jetzt als Bürger zum Volk Gottes, ja sogar zu seiner Familie. Als Gemeinde Jesu Christi steht ihr auf dem Fundament der Apostel und Propheten. Doch der Stein, der dieses Gebäude trägt und zusammenhält, ist Jesus Christus selbst. Durch ihn sind die Bauteile untereinander fest verbunden und wachsen zu einem Tempel des Herrn heran. Weil ihr zu Christus gehört, seid auch ihr ein Teil dieses Baus, in dem Gottes Geist wohnt.

Eine unvorstellbare Frechheit für die Juden der damaligen Zeit – und ein unverstellbares Geschenk für Christen aller Zeiten, die beschenkt mit Gottes Geist und Liebe diese friedenschenkende Verheißung als für sich wahr annehmen konnten und können.

Fast unglaublich klingt es; für jemanden, der Gott nicht kennt, eine Unmöglichkeit.

Eine Gewissheit, die allen gegenteiligen Anzeichen und Aussagen zum Trotz, im Herzen wohnt und in uns Freude und Lobpreis bewirkt.
Ganz egal, was in unserem Leben vorher gewesen ist, durch Jesu Tod ist es ausgelöscht, abgewaschen, zugedeckt, wie auch immer wir es nennen wollen. Wir haben eine Wohnung im Haus unseres Herrn, wir gehören zu IHM, sind nicht mehr allein und haben ein zu Hause, jetzt schon in der Gemeinde und einstmals an seinem Tisch.

Ich bin froh, zu dieser Familie gehören zu dürfen und Gnade gefunden zu haben vor IHM.
Durch diese Kindschaft schenkt Gott uns die Kraft und das Vermögen, IHM nachzufolgen und durch IHN sind wir Teil seiner Gemeinde.
Dabei stellt uns Gott an den Platz, den ER für uns vorgesehen hat und versetzt uns in die Lage nach seinem Willen zu handeln.

Das wir das nicht immer tun, ist wahr, jedoch ist ER gnädiger Vater und Erlöser und so dürfen wir wachsen – hin zu IHM und vollkommener werden im Dienst für IHN.

Dafür danke ich dir HERR.
AMEN

 

32. KW

Lebt als Kinder des Lichts; die Frucht des Lichts ist lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit.
Epheser 5,8.9

„Warnung vor Überheblichkeit“ steht über dem Abschnitt zu dem dieser Vers gehört.

Bitter nötig ist dieser Hinweis.
Bilden wir uns manchmal nicht reichlich viel ein, auf unseren Glauben und berufen wir uns nicht immer wieder darauf, dass Gott uns befreit hat.

Demütig sollten wir sein, denn der Reichtum aus dem wir leben dürfen ist nicht selbstverständlich.

Güte, Gerechtigkeit und Wahrheit fehlen immer wieder – aus uns selbst können wir das nicht. Doch durch Jesu Tod und Auferstehung, in seinem von IHM gesandten Geist und in der Umkehr in Demut zu ihm, können wir es lernen Ihn machen zu lassen und in seinem Dienst, kann ER in uns dies wirken.

Hab Dank dafür, dass DU uns als deine Gefäße und Werkzeuge nutzen willst und uns dort einsetzt, wo wir dir am besten dienen können.

Hab Dank für deine Gnade und Liebe zu uns, die wir nie und nimmer verdient haben oder verdienen könnten. Lehre uns demütig zu sein und bewahre uns vor Überheblichkeit,
Lass uns das Wort, das diesem Vers vorausgeht Wahrheit, Wirklichkeit und Gewissheit sein.
Du allein bist HERR und dich brauchen wir und in DIR sind wir alles. Hab dank dafür oh HERR

*18 Macht euch doch nichts vor! Wer sich einbildet, in dieser Welt besonders klug und weise zu sein, der muss den Mut aufbringen, als töricht zu gelten. Nur dann wird er wirklich weise. *19 Denn alle Weisheit dieser Welt ist in den Augen Gottes blanker Unsinn. So steht es schon in der Heiligen Schrift: »Er fängt die Klugen mit ihrer eigenen List.« *20 Und außerdem heißt es: »Der Herr durchschaut die menschlichen Gedanken und weiß: Sie sind oberflächlich und hohl.«
*21 Merkt ihr, wie unsinnig es ist, sich auf das Können von Menschen etwas einzubilden? Euch gehört doch ohnehin alles: *22 Paulus, Apollos und Petrus, ja die ganze Welt, das Leben wie der Tod, die Gegenwart wie die Zukunft - alles gehört euch!

AMEN

 

33. KW

Wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen; und wem viel anvertraut ist, von dem wird man umso mehr fordern.
Lukas 12,48

*47 Der Verwalter, der den Willen seines Herrn kennt, sich aber bewusst nicht danach richtet, wird schwer bestraft werden. *48 Wer dagegen falsch handelt, ohne es zu wissen, wird mit einer leichteren Strafe davonkommen. So wird von jedem, der viel bekommen hat, auch viel erwartet; denn wem viel anvertraut wurde, von dem verlangt man umso mehr.«

Ich lese die Verse morgens gern im Zusammenhang in dem sie in der Bibel stehen. Der Vers für diese Woche steht in enger Verbindung mir dem Predigttext dieses Sonntags.

In Bezug auf den Predigttext finde ich ja die Aussichten auf die einstige Begutachtung dessen was aus dem mir anvertrauten geworden ist nicht besonders rosig – vor allem wenn ich das betrachte, was ich bisher aus dem gemacht habe, was mir anvertraut ist.

Näher ist mir dieser Vers. Er gibt mir klare Anweisung und Richtlinie. Der Herr hat mir geschenkt, sein Wort zu ergreifen und verstehen zu wollen. ER hilft mir auch das nötige Wissen um seinen Willen zu erlangen.

Es macht mir schon ein wenig Angst, daran zu denken, dass ich doch oftmals seinen Willen nicht tue, die Strafe dafür bleibt in der Regel auch nicht aus- es sind die Konsequenzen, die mit dem eigenen Handeln verbunden sind.
Seinen Willen bewusst missachten? Wer kann das wollen? Wer den Herrn ergriffen und sich seiner Liebe und Fürsorge bewusst ist, warum sollte der dem bewusst entgegen handeln?

Im Grunde fällt mir nur ein Mensch ein, der schwer vom Leben enttäuscht ist und meint nun allein losgehen zu müssen, doch wenn er Gott als HERRN im Leben ergriffen hat, dann verstehe ich nicht, warum er dann plötzlich allein losgehen wollen würde, denn eigentlich weiß er aus Erfahrung, dass Gott mitgeht, ja eigentlich sogar führt.

Das Ausversehen macht mir mehr Sorgen. Eigentlich ist es schon wieder bewusstes Handeln gegen Gottes Willen, denn an der Stelle, an der wir Gott vergessen, handeln wir un- und bewusst gegen seinen Willen, dabei ist nicht ausschlaggebend, ob wir sündigen im Sinne von anderen Schaden, nein – es ist der Verstoß gegen das Gebot, dass Gott mit seinem Willen an erster Stelle steht. Und kann man das unabsichtlich tun?

Was sagt ihr dazu?
Schreibt mir!

 

34. KW

Wohl dem Volk, dessen Gott der Herr ist, dem Volk, das er zum Erbe erwählt hat.
Psalm 33,12


*12 Glücklich ist die Nation, deren Gott der Herr ist! Freuen kann sich das Volk, das er als sein Eigentum erwählte! *13 Der Herr schaut vom Himmel herab und sieht jeden Menschen. *14 Von seinem Thron blickt er nieder auf alle Völker der Erde. *15 Er gibt ihnen die Fähigkeit zum Denken und Handeln; über alles, was sie tun, weiß er Bescheid.

Hm
Welches ist denn das auserwählte Volk?Irgendwie berufen sich ja mehrere Religionen darauf das zu wissen. Oder zumindest zu wissen, wer es nicht ist.

Ehrlich gesagt ist mir das zu viel. Ich finde das da die Menschen Sein Wort für ihre Zwecke missbrauchen, dabei unterstelle ich keine Absicht, die Menschen heute sind da irgendwie hinein gewachsen.

Doch mir fällt auch auf, dass in den betreffenden Religionen überall Menschen sind, die ihren Weg mit Gott gefunden haben, die Ihn als ihren persönlichen HERRN haben. Und ich denke das dieses Wort oben denen gilt, die eben dies tun.

Für uns Christen gilt im Allgemeinen, wir sind die neue Gemeinde Gottes, sein durch Jesu Blut freigekauftes Volk und damit seine Erben, da wir zu Jesus gehören.

Doch ich denke, da ist Vorsicht geboten. Es gilt immer, dass wir eine Beziehung zu Gott haben und diese auch pflegen. Das Geschenk der Vergebung und der Gnade, das wir erhalten haben, ist der größte Reichtum den ein Mensch haben kann und den verlieren wir, wenn wir uns hinstellen und meinen dadurch etwas besseres zu sein. Wir sind nicht mehr oder weniger als andere Menschen.

Der HERR schenke uns diese Woche, dass wir das nicht vergessen und das wir uns IHM verbunden wissen und alles aus seiner Hand nehmen, was ER uns zuteil werden lässt.
AMEN

 

35. KW

 

Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade.
1.Petrus 5,5

*5 Den jungen Leuten unter euch sage ich: Ordnet euch den Leitern eurer Gemeinden unter! Und für euch alle gilt: Hütet euch vor Hochmut! Denn »die Hochmütigen weist Gott von sich; aber er hilft denen, die wissen, dass sie ihn brauchen«. *6 Deshalb beugt euch unter Gottes mächtige Hand. Gott wird euch aufrichten, wenn seine Zeit da ist.

Warum sollen wir uns unterordnen? fragt der rebellische Geist.

Nun, jung im Glauben sind wir wie Kinder – voller Tatendrang neues zu entdecken, es uns zu eigen zu machen, neugierig gehen wir los und wollen etwas bewegen, vll. Verändern und ziemlich wahrscheinlich auch uns einen Namen machen.

Doch hier kommt ein Stop! Gott will uns verändern, ER will uns im Glauben wachsen lassen und uns Kraft schenken. Diese Kraft ist etwas neues, wir müssen lernen mit ihr umzugehen, sie ersteinmal dankend annehmen.

Demut müssen wir lernen. Und die „Alten“ im Glauben haben uns da etwas voraus. Sie sind gefestigt, sie haben gelernt festzuhalten an Gott und an Jesus, sie sind voll vom Vertrauen auf den HERRN. Von ihnen können wir lernen und das sollen wir auch.
Sonst lodern wir wie ein Strohfeuer und dann kommen die Anfechtungen, denen wir vll. nicht standhalten können.

Gottes Schule ist zum Teil ziemlich hart und vor allem dient sie dazu unseren rebellischen Geist zu brechen, der uns hindert, Teil seiner Schöpfung, ja sein Werkzeug zu sein.

Jeden Tag neu brauchen wir seine Gnade und den Reichtum seiner Liebe. Und wir dürfen dieses auch genießen. Das Maß und die Mittel seine Kinder und Diener zu sein, das schenkt Gott und manchmal müssen wir lange warten um zu erfahren, was ER mit uns vorhat. Wir dürfen und sollen dabei auch von unseren Alten lernen, die uns viel berichten können über Seine Gnade und die uns helfen können, in Anfechtungen bei ihm zu bleiben und nicht den heißen Draht zu Ihm zu verlieren, ja sogar, diesen (seinen hl. Geist) wahrzunehmen.

So danke ich dir HERR; das du für uns sorgst und uns nicht allein lässt, sondern dass du uns im Glauben erfahrene Menschen zur Seite stellst.
Lehre uns, ganz egal wie alt wir selbst sind, oder wie lange wir dir folgen, immer unser Ohr und Auge offen zu halten für Dein Wort. Schenke dazu die Demut, die Hinweise anderer anzunehmen, die möglicherweise unsere Irrwege sehen, auf denen wir uns gerade bewegen, hilf, dass wir hinhören, wenn du uns warnst in deiner Liebe und Barmherzigkeit.

Danke HERR, für dein Wort.
AMEN

 

 

36. KW

 

Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen.
Jesaja 42,3

Von wem ist her die Rede?
Gottes Knecht – hm, aus der heutigen Sicht mit allem was wir aus Gottes Wort wissen dürfen – ist es JESUS, der Heiland, Retter, Erlöser, unser Weg und Licht.

Die Israeliten bekamen ein Bild von IHM gezeichnet, eine Hoffnung an die sie sich halten konnten in allen schlimmen Erfahrungen die sie machen mussten.

Was für ein Bild zeichnet dieser Vers?
Ich sehe einen Mann (er) der sehr bedacht ist und seine Umgebung genau sieht. Er sieht das geknickte Rohr und den glimmenden Docht. Er sieht alles Elend und Leid, alle Freude

Was tut dieser Mann? Oder was tut er nicht?

Wenn wir ein abgeknicktes Rohr sehen, haben wir doch zuerst einmal den Drang es ganz abzubrechen – oder ? Und wie ist es mit einer Kerze die auszugehen droht? Bevor sie anfängt unangenehmen Geruch zu verströmen – löschen wir sie aus – nicht wahr?

Und der verheißene Knecht Gottes – was tut er? Geht er vorüber und sieht es einfach nur? Nimmt er sich dessen an ? Richtet er das geknickte Rohr auf und heilt die Bruchstelle? Bringt er den glimmenden Docht zu neuem Leuchten?

Wenn wir IHN als Wahrheit und Weg und Realität annehmen, dann dürfen wir erfahren, dass ER da ist und Heilung schenkt, wo sie richtig ist. Ich kenne so manche Knicke in meinem Leben, die Knicke bleiben, manchmal schon fühlte ich mich ganz ausgerissen und spürte kein Licht mehr in mir, doch ich weiß, dass alles das zu meinem Wohl geschehen ist. Seine Schule durch die ER mich führte musste ich jedoch nicht allein bewältigen, ER war da, ER sorgte dafür, dass ich nicht ganz zerbrach, er bewahrte die winzig kleine Flamme, die eigentlich keine war und brachte mich zu neuer Kraft, neuem Blühen, neuem Leuchten und was ist der Grund aus dem das alles möglich war? Seine Liebe ist mein Boden, in dem ich wurzele, seine Gnade ist der Wachs, der dem Docht neue Kraft zum Leuchten gab.

Gottes Knecht geht nie vorüber, ER ist da und wartet auf die Gelegenheit, die Einladung von uns, dass ER eingreifen und heilen darf, dass wir zu IHM kommen und aus IHM neu zu leben beginnen.

Und etwas schöneres gibt es nicht.

Die Sorgen bleiben, die Probleme sind noch da, es ist nicht plötzlich das Paradies auf Erden. Doch was da ist, ist Führung und Halt, Gewissheit, dass es richtig wird, weil wir dem RICHTIGEN vertrauen und das Wissen, dass wir niemals tiefer fallen als in seine Hand.

Mal am Rande, wir fallen sowieso nie tiefer, als in seine Hand, nur das auch zu wissen schenkt Ruhe und Gelassenheit, die Fähigkeit zur Liebe gegenüber unseren Feinden, und das Erkennen, wann wir ein geknicktes Rohr besser Seiner Hand anbefehlen, als es abzubrechen!

Eine gesegnete Woche wünsche ich euch!

 

 

37. KW

Christus spricht: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.
Matthäus 25,40

wow, was haben wir hier?

Ein Gleichnis, eine Geschichte, die unumstößliche Wahrheit?

Lest den ganzen Abschnitt doch einmal nach!

Ich denke die Worte sprechen für sich.

Doch eine Frage will ich stellen: Wer ist ein geringster Bruder des Königs?

Sind es wie vielfach angedeutet, die Jünger, also Nachfolger Jesu, denen wir in der Nächstenliebe verpflichtet sind ? Oder

Sind es doch auch unsere noch nicht gläubigen Freunde und Nachbarn? Oder

Sind es gar unsere Feinde, die, die uns nicht wohlgesonnen sind, oder denen wir von Herzen egal sind?

Heute hatte ich in meiner Stillen Zeit das Gleichnis vom Barmherzigen Samariter!

Und ist so nicht jeder, dem wir begegnen einer, der unserer Hilfe/ unseres Beistandes bedarf?

Und generell : ist nicht jeder Mensch ein Bruder Jesu, wie auch jeder Sohn ein Sohn des Höchsten ist, und wenn er 10mal verloren ging – hat er nicht die Möglichkeit heimzukehren zu seinem Vater?

Mit diesen Gedanken möchte ich diese Woche beginnen und erleben.

Der HERR helfe, dass wir alle unsere Geschwister und Nächsten wahrnehmen und er schenke das rechte Gespür dafür, wo wir Hilfe und Halt bieten können.
AMEN

 

38. KW


Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.
Psalm 103,2


Dieser Psalm ist wunderbar.

Er wärmt das Herz und lädt ein, alles Leid und Traurige zu vergessen, sich ganz IHM hinzugeben und sich bei IHM ganz beborgen zu wissen.

Im Beten dieses Psalms schenkt der HERR Freude, Kraft, Dankbarkeit und Hoffnung.

Ich erlebe die Freude im Schauen auf das was ER mir bisher hat zuteil werden lassen.

 


Ich danke dem HERRN, dass wir diese Woche unter seinem wunderbaren Wort begegnen dürfen und gewiss sein können, dass ER uns nicht allein lässt.

Er ist alles was wir brauchen und er ist unser Heil.

Hab Dank oh HERR,
AMEN


Lobt den Herrn!

*1 Ich will den Herrn von ganzem Herzen loben, alles in mir soll seinen heiligen Namen preisen!

*2 Ich will den Herrn loben und nie vergessen, wie viel Gutes er mir getan hat.

*3 Ja, er vergibt mir meine ganze Schuld und heilt mich von allen Krankheiten!

*4 Er bewahrt mich vor dem sicheren Tod und schenkt mir das Leben neu. Seine Liebe und Güte umgeben mich allezeit.

*5 Mein Leben lang gibt er mir Gutes im Überfluss, darum fühle ich mich jung und stark wie ein Adler.

*6 Der Herr hält Wort! Den Unterdrückten verhilft er zu ihrem Recht, so wie er es versprochen hat.

*7 Er weihte Mose in seine Pläne ein und zeigte allen Israeliten, dass er gewaltige Taten vollbringen kann.

*8 Barmherzig und gnädig ist der Herr, groß ist seine Geduld und grenzenlos seine Liebe!

*9 Er beschuldigt uns nicht endlos und bleibt nicht immer zornig.

*10 Er bestraft uns nicht, wie wir es verdienen; unsere Sünden und Verfehlungen zahlt er uns nicht heim.

*11 Denn so hoch, wie der Himmel über der Erde ist, so groß ist seine Liebe zu allen, die ihm mit Ehrfurcht begegnen.

*12 So fern, wie der Osten vom Westen liegt, so weit wirft Gott unsere Schuld von uns fort!

*13 Wie ein Vater seine Kinder liebt, so liebt der Herr alle, die ihn ehren.

*14 Denn er weiß, wie vergänglich wir sind; er vergisst nicht, dass wir nur Staub sind.

*15 Der Mensch ist wie das Gras, er blüht wie eine Blume auf dem Feld.

*16 Wenn der heiße Wüstenwind darüberfegt, ist sie spurlos verschwunden, und niemand weiß, wo sie geblüht hat.

*17 Die Güte des Herrn aber bleibt für immer und ewig; sie gilt allen, die ihm gehorchen. Auf seine Zusagen können sich auch alle kommenden Generationen berufen,

*18 wenn sie sich an seinen Bund halten und seine Gebote befolgen.

*19 Der Herr hat seinen Thron im Himmel errichtet, als König herrscht er über die ganze Welt.

*20 Lobt den Herrn, ihr mächtigen Engel, die ihr seinen Befehlen gehorcht und auf seine Worte hört!

*21 Lobt den Herrn, ihr mächtigen Wesen im Himmel, die ihr ausführt, was er euch befohlen hat!

*22 Lobt den Herrn, alle seine Geschöpfe, an allen Orten seiner Herrschaft! Auch ich will den Herrn von ganzem Herzen loben!

 

 

39. KW

 

Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch.
1.Petrus 5,7

Ja, Sorgen – davon haben wir eine Menge.

Welche kennen wir? Sorge um die Arbeitsstelle, die Kinder, das Geld – die Reihenfolge ist beliebig – unser Ansehen, was andere denken, unsere Entscheidungen und was andere zu unseren Gunsten oder Ungunsten entscheiden , ... und so geht es weiter.

Welches sind Eure Sorgen?

Und was machen wir damit? Sie sortieren, in Prioritätenlisten aufteilen, abarbeiten – soweit möglich, uns daran aufreiben, sie verteilen, vll. delegieren ???

Es geht viel einfacher: wir dürfen , ja sollen sie abgeben, es sollen nicht unsere Sorgen sein, für alles will ER, unser Vater im Himmel, sorgen. ER will uns frei von Lasten sehen, dass wir ganz für IHN da sein können und Seinem Willen im Dienst für IHN tun.

Ist doch genial. Und genial einfach - ??!!
Nein, ist es nicht – oder?

Haben wir doch von klein auf gelernt: Verlass dich nur auf dich selbst, schenke niemandem dein Vertrauen, denn es wird enttäuscht werden. Gib nichts ab von deinen Sorgen, denn nur du selbst kannst die Dinge so regeln, wie du´s willst.

Falsch! Dieses Denken lähmt unser Handeln, unseren Verstand, die Liebe und die Gemeinschaft. So werden wir Egomanen und Einzelkämpfer, immer voller Argwohn, wer uns jetzt wieder an den Karren fahren will.

Wir haben die Freiheit alles unserem HERRN zu überlassen, was unser Denken, Fühlen und Handeln beschneiden will. Wir brauchen uns nicht sorgen, wir dürfen alles vertrauensvoll IHM überlassen und gehen dann die Wege, die ER uns bereitet.

Wie soll das gehen? Durch Vertrauen in seine Liebe und Fürsorge, durch das Wissen, dass ER es wohl machen wird, können wir alles annehmen was ER uns bereitet.
Das ist nicht immer der goldene Weg, auf dem alles einfach geht, vll. Sogar im Gegenteil, es sind schwere Wege, doch gerade im Vertrauen auf IHN können wir sie einfach gehen, denn ER gibt uns die Kraft dazu.

Die einzig wichtige Sorge ist, nachzuschauen, wo unser Schatz ist, denn da hängt unser Herz, und wenn wir alles, das Schlechte wie das Gute unserem HERRN überlassen, dann ist auch unser Herz bei IHM, denn dann ist Sein Wort unser Schatz, und etwas größeres und besseres gibt es nicht.

Sein Wort schenkt Frieden und Freude, gibt Antwort in allen Fragen, schenkt Ruhe, wo wir ruhelos sind und macht uns frei.
Das ist mehr als man mit Geld kaufen kann!!

So lasst uns unsere Sorgen auf IHN werfen und IHM vertrauen, denn ER liebt uns und sorgt für uns, dass nichts geschieht, was uns ein Schaden sein könnte.
So können wir auch das Schwere, das uns begegnet vertrauensvoll annehmen, denn wir wissen, dass es uns am Ende zum Guten dienen wird.

Ich wünsche euch eine gesegnete Woche im Vertrauen auf IHN

 

 

40. KW


Christus Jesus hat dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht durch das Evangelium.
2.Timotheus 1,10

Er hat dem Tod die Macht genommen und das Leben - unvergänglich und ewig - ans Licht gebracht.


Das ist schon eine irre Botschaft. Unvorstellbar und von allen machthungrigen erstrebt: Ewiges, unvergängliches Leben, am besten in Reichtum und mit Macht. Nun, anders wäre es ja auch nicht erstrebenswert. Wer will schon leben in ewiger Armut, gegängelt und gedemütigt von jemandem, der unabänderlich die Macht hat.

Ewiges Leben – welch ein Mythos.

Wenn ich nun nicht wüsste, dass Gott allein der HERR ist und das ER Liebe ist – dann würde mir dieser Mythos ganz schön Angst machen.

Die Unvergänglichkeit macht aber dennoch ein wenig Angst. Es ist mir nicht vorstellbar ewig zu leben. Was mich beruhigt ist der Umstand, das keiner es beschreiben kann. Keiner weiß, wie es sein wird, ob wir es spüren, wie die ungezählten Tage vergehen, ob es langweilig sein wird oder actionreich.

Eines aber dürfen wir wissen, es wird Friede sein .- wahrer Friede! Keine Angst, kein Schmerz, keine Tränen, kein Tod oder Verlust. Sondern wir dürfen sein mit ihm, bei IHM und durch IHN.
Und wie auch immer es sein wird, es wird schön sein – und darauf freue ich mich.

Denn alles das, was Menschen sich von Ewigem Leben erhoffen für sich selbst- ER wird alle Machtpläne durchkreuzen, und alle Illusionen zerstören, die sich Machthungrige erhoffen.

Am Ende scheint mir, dass der Wunsch, die „Pille der Unsterblichkeit“ zu finden nur aus einem Grund herrührt: Angst vor dem Tod, der Strafe unseres Gottes für ein Leben in Gottlosigkeit.
Und dabei ist es undenkbar einfach, dieses ewige Leben zu erhalten: demütige Beugung unter SEINE Gnade und Barmherzigkeit.

Probiert es doch aus, tut doch einfach mal so, als wäre Gott der HERR und überlasst IHM die Entscheidung und beugt euch darunter. Ihr werdet es erleben: Es gibt keinen, der besser für euch sorgen könnte.
Und ihr werdet es erfahren, wie sich ein Leben unter seiner Führung anfühlt und ihr werdet bleiben.
Denn Gott ist unvergänglich und gut und ER schenkt uns das was wir brauchen: inneren Frieden. Und dieser schenkt uns eine Ahnung davon, wie es sein wird .bei IHM.

Hab dank HERR, das du uns nicht verloren gibst, sondern uns jeden Tag aufs Neue deine Hand hinhältst, das wir sie ergreifen können und dass du uns festhältst, so wir uns an dir festhalten.
AMEN

 

41. KW

Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat.
1.Johannes 5,4

Jedes Kind Gottes kann den Sieg erringen über alles, was sich in dieser Welt Gott widersetzt. Ja, unser Glaube hat diese Welt bereits besiegt. *5 Denn nur wer daran glaubt, dass Jesus der Sohn Gottes ist, kann diesen Sieg erringen.

Was für ein Sieg? Die Welt ist allemal stärker, alles ist gegen mich ! So denkst du?

Dann lass dir sagen, du irrst dich!

Es ist tatsächlich so, dass nichts – aber auch gar nichts – dir etwas anhaben kann, wenn du Gott vertraust.
Wie? Ganz einfach und doch auch sehr schwer. Sich selbst zu überwinden und sich selbst nicht mehr obenan stellen, das ist schwer. – Doch es ist zu schaffen – mit Gottes Hilfe.

Wie habe ich es gemacht? Stückchenweise! Immer wieder habe ich ein kleines Häppchen Gott überlassen – meist genau da, wo ich eh nicht mehr weiterwusste. Und Gott hat mir dann jedes Mal bewiesen, dass ER den Weg kennt, der aus der Bedrängnis, Angst und Not führt. Und so habe ich Vertrauen gefasst.

Heute nehme ich - leider immer noch zu selten – aus Gottes Hand, was ER mir bereitet hat und ich darf jedes Mal danken. ER lässt mich nicht im Stich.

Und alles wird zum Sieg, die Welt und was sie will ist nicht mehr maßgeblich – sondern Gottes Wille bestimmt mein Leben. Und wann immer mir das bewusst ist, ist es der Glaube an den EINEN HERRN, der mir zum Sieg wird.

Ich wünsche euch von Herzen, dass dies auch eure Erfahrung sein soll diese Woche.

 

42. KW


Dies Gebot haben wir von ihm, dass, wer Gott liebt, dass der auch seinen Bruder liebe.
1.Johannes 4,21


Matthäus 22,37-39
Jesus antwortete ihm: »>Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, mit ganzer Hingabe und mit deinem ganzen Verstand!<  Das ist das erste und wichtigste Gebot.  Ebenso wichtig ist aber das zweite: >Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst!<


NA mal sehen, wo in dieser Woche die Herausforderungen liegen.

Wer wird uns wütend machen, wessen Fehler werden uns irre werden lassen. Wie oft werden wir mit Gottes Hilfe die Liebe brauchen, um anderen zu vergeben?

HERR, ein wichtiges Gebot, das über dieser Woche steht. Doch dass wirs halten können, dafür brauchen wir Dich. Denn ohne Dich verfügen wir nicht über genug Liebe um die Menschen um uns so anzunehmen, wie DU uns annimmst.

Lenke unsere HERzen und unseren Verstand, dass wir nach Deinem Willen Liebe an unserem Nächsten üben, sei es in Geduld oder in zurechtweisung, sei es in Demut oder in Erziehung. Über allem wache bitte du, denn sonst ist die Liebe kaum der Sieger.

Danke HERR, dass DU selbst über uns wachst und uns stärkst, nach deinem Gebot zu leben.
AMEN

 

43. KW



Heile du mich, HERR, so werde ich heil; hilf du mir, so ist mir geholfen.
Jeremia 17,14

HERR ich danke dir dafür, dass wir das wissen dürfen.

Ja, so ist es, DU hast mich geheilt und mir geholfen, wie es besser keiner kann. Und ich weiß, dass Du immer da sein wirst und mich bewahrst und mir hilfst, wann immer ich dessen bedarf.

Und ich will Dir vertrauen und mein Leben nach deinem Willen ausrichten, denn es gibt nichts besseres.

Danke, Herr, dass du mich dieses wissen lässt und dass ich dir dienen darf.
AMEN

 

44. KW

 

Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der HERR von dir fordert, nämlich Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott.
Micha 6,8

Das Volk fragt: »Wie können wir dem Herrn, dem großen Gott, begegnen? Sollen wir einjährige Rinder als Opfer für ihn verbrennen, wenn wir ihn anbeten wollen? Hat er Gefallen daran, wenn wir ihm Tausende von Schafböcken und ganze Ströme von Olivenöl darbringen? Oder sollen wir ihm sogar unsere ältesten Söhne opfern, um unsere Schuld wieder gutzumachen?«
Nein! Der Herr hat euch doch längst gesagt, was gut ist! Er fordert von euch nur eines: Haltet euch an das Recht, begegnet anderen mit Güte, und lebt in Ehrfurcht vor eurem Gott!

Gott ist eben doch immer gleich und steht treu zu seinem Wort, es gibt kein Hin und Her mit Ihm.

Ich bin froh, dass ich heute dieses Wort lesen durfte.
Sehr oft scheitere ich mit meinem Glauben am Verstehen der Opfer, die Gott unter Mose angeordnet hat.

Doch es geht nicht darum, dass Gott sich bestechen lässt, dass wir mit teuren Geschenken und oder Taten seine Gunst erkaufen, nachdem oder bevor wir Mist bauen.

An erster Stelle steht sein Wort und seine Liebe zu uns. ER will, dass wir Seinem Wort folgen und die Gebote einhalten. Das ist es, was IHM gefällt.

Warum gab Gott die Opferriten? Vll. Damit wir Menschen verstehen, wie teuer uns Sünde und Abfall von seinem Wort letztendlich werden.

Ich bin froh, dass wir heute unter dem einen, wahren Opfer, dass Gott selbst erbracht hat für die Sühnung unserer Schuld, zu IHM kommen dürfen und neu anfangen können – eben unter Ausrichtung unseres Lebens nach seinem Wort.

Hab dank dafür oh HERR, und hab dank, dass du das Herz ansiehst und nicht unser Bankkonto, denn zahlen könnte ich für meine Schuld niemals. Nichts wäre genug um mich freikaufen zu können – als Jesu Blut allein.
Und das ist ein Geschenk von Dir und nichts, was ich aus mir erreichen könnte.

Wie groß bist du und wunderbar. In Ewigkeit
AMEN

 

 

45. KW

Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.
Römer 12,21

Hart!
Es ist so viel einfacher, sich einfach mal Rachegedanken hinzugeben und sich auszumalen, wie man den Übeltäter strafen könnte, und es nicht weit bis dahin, dass die Gedanken zur Tat werden.
Nein, nicht unbedingt absichtlich, doch unweigerlich. Unser Denken bestimmt unser Handeln, oft weit mehr als uns bewusst ist.
Innerer Ärger verhindert ein freundliches Gesicht, mangelnde Bereitschaft zur Vergebung schürt neuen Hass und Ärger – das bleibt nicht aus.

Nein, es ist falsch zu glauben, dass wir es ja nur denken und nicht tun. Wir tun es doch – erst mal in Gedanken, doch die Tat folgt unweigerlich.
Vielleicht gehen wir nicht los und drehen dem Anderen wortwörtlich den Hals herum, doch wir reden über unseren Ärger wie lästern und so stellen wir den „Bösen“ zur Schau und urteilen vor anderen über ihn, unser selbst verursachter Ärger, der Folge unseres Handelns ist, schlägt Wellen und wird zum „verbalen“ Schlachtmesser. Und wir meinen uns im Recht.

Eine harte Forderung an uns selbst, schlechtes immer mit Gutem zu „bezahlen“. Aus uns selbst kaum möglich.

Keiner ist vor diesen Rachegedanken verschont, wir tragen es in uns – Doch wir dürfen und sollen damit zu unserem HERRN kommen. ER kann sie uns abnehmen und unser Denken lenken. Aber bewusst müssen wir zu IHM kommen. Und ER wird uns nicht im Stich lassen. ER wird helfen, die Last zu tragen und ER setzt noch eins drauf, ER hilft, dass wir den Übeltäter lieb haben können.
Und in dem Moment, wo wir unseren Feind lieben, so ist unser Reden und Handeln davon bestimmt. Dann können wir das Böse mit Gutem überwinden.

HERR du bist unfassbar groß. Deine Liebe macht uns zu liebenden Menschen, die fähig sind schlechtes zu vergeben und uns die Kraft schenkt, dem Anderen die Hand hinzuhalten.

Feurige Kohlen auf das Haupt des Anderen sammeln? Nein das will ich nicht. Ich hoffe und bitte, HERR, dass du diesen mit deiner Liebe und Gnade erreichst, dass ER in deiner Liebe geborgen auch vergeben kann, denen die ihm schaden zugefügt haben, vielleicht auch mir, die ich unbedacht an diesem gehandelt habe.

HERR, ich danke dir für dein Wort und hilf, dass wir diese Woche unter deinen Geboten bleiben und wachsen dürfen an den Aufgaben die uns stellst.
AMEN

 

46. KW

Siehe, jetzt ist die Zeit der Gnade, siehe, jetzt ist der Tag des Heils.
2.Korinther 6,2

Denn Gott hat gesagt: »Ich will dein Gebet erhören. Es wird eine Zeit der Gnade für dich geben, einen Tag, an dem du meine Hilfe erfährst!«[A] Genau diese Zeit ist jetzt da, der Tag der Rettung ist nun gekommen.

Hab Dank HERR; dass DU uns diese Woche daran erinnerst.

Über allen Lasten und Sorgen und Leiden und Beschwerden stehst DU. Und nichts kann sich vergleichen, mit der Herrlichkeit und der Freude die DU uns einst bereitest.

Wenn wir daran denken und auf Dich vertrauen, dann kann uns nichts zu schwer werden, denn DU bist der HERR und DU selbst trägst uns und unsere Lasten.

HERR ich danke dir! In alles Leid hinein willst DU unser Licht sein und die Leuchte unseres Fußes.
In diesem Wissen können wir getrost in diese Woche gehen.
AMEN

 

47. KW

 

Wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi.
2.Korinther 5,10

Denn einmal werden wir uns alle vor Christus als unserem Richter verantworten müssen. Dann wird jeder das bekommen, was er für sein Tun auf dieser Erde verdient hat, mag es gut oder schlecht gewesen sein.


An manchen Tagen ein ängstigendes Wort, an anderen Tagen empfinde ich es als sehr tröstend.

Was steht im Vordergrund in solchen Momenten?


Vor dem Richter stehen:
Endgültiges Gericht, nicht Aufrechnung, keine Rechtfertigung, nichts was ich gegen die begangenen Sünden bieten kann.
Ein trauriger Blick, der mich ansieht, die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben und die Frage: „warum hast du nicht auf meine Worte gehört als es noch Zeit war?“ „ warum bist du abgewichen von dem Weg, den ich dir gewiesen habe?“ „Du kennst doch den Weg, der zu mir führt! War die Welt näher? Wohlstand und Anerkennung wichtiger?“
Das Urteil: „Du kannst nicht Gemeinschaft haben mit mir, geh weg!“

Davor habe ich Angst. Ich frage mich, in welchem Moment wird er kommen? Bin ich dann auf seinen Wegen oder tappe ich wieder auf einem der vielen Irr- und Abwege herum, von denen ER mich sooft schon zurück geholt hat.

Mich geliebt und angenommen wissen:
In Christus angenommen bin ich unter dem Kreuz, geliebt bin ich so sehr, dass Jesus am Kreuz gestorben ist, für den Tag an dem das Gericht kommt.
Und ich darf wissen, dass Seine Liebe und sein Blut abgewaschen hat meine Schuld, meine Fehler, mein falsches Tun und das Abweichen von Seinen Wegen.
Ich darf mich berufen auf IHN, der meine Schuld getilgt hat, sie versenkt hat im tiefsten Meer und ich darf auf die Vergebung bauen, die ER mir hat zuteil werden lassen.
Ich darf vertrauen darauf, dass Jesus sagen wird, „diese ist mein, sie ist gerettet!“

Gutes oder Schlechtes, egal was überwiegt, das was Schlecht ist hat keinen Bestand vor IHM, das Urteil wird unumgehbar sein.
Es wird lauten: Nicht bestanden!
Nur eine einzige Rettung gibt es: Golgatha! Und das was Jesus dort hat mit sich machen lassen, an meiner Statt und an deiner Statt!

Gehören wir zu Jesus, dann wird es einst heißen: die Strafe ist gezahlt, die Schuld gesühnt, alles was vor Gott nicht bestehen konnte und kann, ist abgewaschen und wir stehen rein vor IHM, rein durch Jesu Blut.

Grausam? Ungerecht? – Scheint so, und doch das einzige, was zählt. Einer ist gestorben, in aller Anfechtung und Not hat der, der ohne Sünde und Schuld war und ist, auf Gott vertraut und so das Leben erwirkt, für sich und uns, die wir uns auf IHN berufen.

Hab Dank HERR, unfassbar klingt diese Wahrheit und doch ist sie meine Rettung. Ich weiß, ich hätte keine Chance zu bestehen vor dir. Jeden Tag häufe ich Schuld auf mich, durch die Missachtung Deiner und dessen, was DU mir schenkst. Jeden Tag beginne ich mit Versprechen und Wünschen und Zielen, die ich des Abends nicht erreicht und nicht erfüllt habe. Ich lasse die Tage verstreichen, die du mir schenkst, ich verschwende kostbare Zeit. Doch ich vertraue auf dich und deine Hilfe. Ich will dein Werkzeug sein und einsetzbar dort wo du mich brauchst, Hilf mir, dass ich den richtigen Weg gehe und tue was du von mir erwartest.
Ohne dich geht nichts, ohne dich gehe ich verloren. Und so lasse ich dich nicht und halte dich fest und rufe dich an in meiner Not, denn dir kann und darf ich vertrauen und du wirst mich erretten und ich will dich preisen.
AMEN

48. KW

Lasst eure Lenden umgürtet sein und eure Lichter brennen.
Lukas 12,35

Ihr sollt so leben wie Diener, die darauf warten, dass ihr Herr von einer Hochzeit zurückkommt. Seid wie sie dienstbereit und lasst eure Lampen angezündet.

Bereit sein für den großen Tag.

Sind wir das? Können wir das überhaupt?

Sind wir nicht Menschen, wie Petrus und die anderen Jünger. Schlafen wir nicht in der Stunde der Not, sind wir nicht auch uns selbst die nächsten?

Die Mahnung tut not. Doch gibt es überhaupt die Chance, bereit vorgefunden zu werden? Oder ist es nicht sehr wahrscheinlich, dass wir gerade in unserem wichtigsten Moment mit etwas anderem beschäftigt sind und so vielleicht das Heil verpassen.

Schauen wir in uns und achten wir darauf, wo unser Herz hängt und wie wir vorbereitet sind für das Kommen unseres HERRN.

Ich las einst eine Geschichte, in der ein Engel auf die Suche ging für die Herberge unseres HERRN zur Weihnachtszeit.

ER suchte in einem reichen Haus, er suchte in einem armen Haus. Er fand in den Häusern und Herzen derer die ihm begegneten keinen Platz für IHN.
ER ging weiter und kam zu einem Haus voller Kinder, die in Weihnachtstimmung die Puppenwiege vorbereitet hatten, dass das Jesus dort ein Bett hätte, die Plätzchen bereit hatten für seinen Hunger und die Wohnung war erleuchtet und alles war bereitet für Sein Kommen- das Haus und die Herzen!

Wie sieht es bei uns aus? Sind wir bereit und voll Vorfreude, wie diese Kinder?

 

50. KW

Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.
Lukas 21,28

Deshalb: Wenn sich dies alles ereignet, dann seid zuversichtlich - mit festem Blick und erhobenem Haupt! Denn eure Befreiung steht vor der Tür


Jesus spricht hier von der Zeit, in der alles zum Ende kommt, wenn durch alle möglichen Katastrophen und andere Zeichen erkennbar wird, dass die Zeit Seiner Wiederkunft nahe ist.

Doch etwas anderes sagt mir dieser Vers heute – mitten in vorweihnachtlichen Stress und Ärger in der Familie oder auf Arbeit.

„Halte ein, hebe deinen Blick zu mir, sieh doch was du hier tust? Bist du nicht von mir freigekauft? Das alles was gerade um dich herum geschieht, das kann dir nichts, du gehörst zu mir, so vergiss mich doch nicht! Kehre in dich und sieh, wo du gerade abweichst vom Ziel. Es sind nur noch wenige Tage, bis ich aufs neue einkehren will in dein Haus und dein Herz, so bereite es vor, schaff Platz, kehre aus alle Sorgen und Nöte, die mir den Platz streitig machen wollen.

Du schaffst das nicht allein? Nun, das erwarte ich nicht. ICH bin da! Dir zu helfen, wo du nicht allein zurecht kommst, zu tragen, was dir zu schwer ist, von dir zu nehmen, was dir vergeben ist.
Nur eins tut not: Sieh auf und erhebe dein Haupt, denn ich stehe in deiner Tür! Lass liegen alles was dich beschäftigt und nimm dir Zeit, für das was ich dir zu sagen habe, mach dich bereit, aufs neue MIR zu folgen.

HERR, diesem Ruf will ich folgen, Hilf mir, wo ich dich aus den Augen verliere und erinnere mich allezeit, wenn ich ohne dich losziehen will.
Lehre mich, dich nie aus den Augen zu verlieren, denn DIR allein will ich dienen und DU allein sollst verherrlicht werden.
Vieles liegt im Argen, oft bin ich verzweifelt, doch DU bist HERR über allem, was geschieht und so darf ich dir alles anvertrauen und sicher sein, dass du mich auf meinem Weg begleitest.
HERR ich danke dir
AMEN

51. KW

Bereitet dem HERRN den Weg; denn siehe, der HERR kommt gewaltig.
Jesaja 40,3.10

Sind wir dessen würdig?
Dem Herrn den Weg bereiten? Wir sind doch so unvollkommen, so oft auf den falschen Pfaden unterwegs. Wir sollen es sein, die dem HERRN den Weg bereiten sollen?

Eine verantwortungsvolle Aufgabe, die ER uns da anvertraut hat.

Wie sieht die Wegbereitung in unserem Leben eigentlich aus?
Wie zeigt ihr euch dieser Verantwortung würdig?

Eines ist sicher: Der HERR kommt

Und ich bin froh, auch sein Wegbereiter sein zu dürfen.

HERR schenke doch bitte allezeit, dass wir dieser Aufgabe gerecht werden, dass wir unser Handeln und Denken und Reden allezeit an Dir und Deinem Wort ausrichten und so erkennbare Wegbereiter sind.
Schenke doch bitte, dass wir durch alle Anfechtungen hindurch, Dir dienen und in deiner Nachfolge Dir den Weg deines Kommens bereiten.
Danke HERR, dass DU so oft Gnade walten lässt. DU liebst uns trotz unserer Unvollkommenheit und unser Fehler. Du suchtest nicht das Unbefleckte und Reine, nein DU hast uns erwählt: Sünder und Schuldig gewordene – am Blut deines Sohnes und doch dank deiner Gnade in IHM reingewaschen von unserer Schuld. Und nun sind wir erwählt und berufen. Hab Dank dafür.
AMEN

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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