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September 09

 

Wo euer Schatz ist, da ist auch euer Herz.
Lukas 12,34

33 Verkauft euren Besitz, und gebt das Geld den Armen! Sammelt euch auf diese Weise einen Vorrat, der nicht alt wird und niemals verderben kann, einen Schatz im Himmel. Diesen Schatz kann kein Dieb stehlen und keine Motte zerfressen.


Was bedeutet das?

Sollen wir tatsächlich alles verkaufen? Nichts mehr für uns haben, alles verschenken?

Nun, ich denke hier ist die Rede von den Dingen die unser Herz in Besitz nehmen. Wenn wir an weltliche Dinge, Besitz oder Sucht unser Herz hängen, dann ist dort kein Raum für das, was richtig und wichtig in unserem Leben ist.
Wenn wir aber unseren Sinn nicht danach ausrichten uns ein schönes Leben zu machen, Besitz anzuhäufen oder das was uns an Gaben und Fähigkeiten geschenkt ist nur für uns selbst zu verwenden, dann dürfen wir erleben wie viel mehr der HERR noch für uns bereit hat. Und das finde ich wunderbar.

Mein Schatz ist der HERR, und ER schenke, dass ich das nicht vergesse – zu keiner Zeit und keine Minute. Immer will ich IHN bewusst bei mir haben und alles aus seiner liebenden Hand nehmen.
HERR schenke DU dazu Kraft und Vermögen durch deinen Heiligen Geist.
AMEN

 

01.

September 09


Ich will die Zerstreuten sammeln und will sie zu Lob und Ehren bringen in allen Landen, wo man sie verachtet.
Zefanja 3,19

Es ist der eine Gott, der gerecht macht die Juden aus dem Glauben und die Heiden durch den Glauben.
Römer 3,30

Doch wenn die Zeit reif ist … so beginnt der erste unserer Verse im Bibeltext. So hat es der Herr mehr als einmal seinem zur Strafe zerstreuten Volk versprochen und immer wieder wurde sein Volk in seinem Land versammelt.

Doch noch etwas anderes steckt in dem Vers.

Er enthält etwas von der Verheißung von der Zeit in der der Erlöser sein Werk bei uns Menschen beginnt. Die Zeit in der der Christus, der Messias sein Friedensreich auf zu richten beginnt.

Und das ist erfüllt in Jesus der gekommen ist, die Menschen zur Umkehr und Heimkehr zum Vater aufzurufen und einzuladen.

Und wie? Das sagt uns der zweite Vers heute. Durch Glauben an dein einen Gott und an das Opfer, dass er gebracht hat für uns Menschen, und die Gnade und Vergebung die wie in IHM erhalten und im Vertrauen auf seinen Hl. Geist, der uns zur Seite gestellt ist und der uns führen und lehren will im Glauben und im Vertrauen.

Und so können wir gerecht werden, egal welche Herkunft wir haben. Gott versammelt uns zu seinem Einen auserwählten Volk, zu seinen Kindern und wir dürfen bei IHM unser Zuhause haben. Schon jetzt aber erst recht und gewiss in wunderbarer Herrlichkeit seiner Ewigkeit.

Dafür danken wir dir, HERR!
AMEN

02.

September 09

 

Wenn du der Stimme des HERRN, deines Gottes, gehorchen wirst: Gesegnet wirst du sein bei deinem Eingang und gesegnet bei deinem Ausgang.
5.Mose 28,1.6

Wenn du beachtest, was Gott der Herr dir sagt, steht dein Leben und dein Tod unter Gottes Segen.

Sich auf Gottes Wort einlassen bedeutet: unter seinem Segen leben. (HfH)

der Bibeltext der heutigen Verheißung wird noch um einiges konkreter: Gottes Versprechen dürfen wir im Detail erfahren!
Der Herr, euer Gott, wird euch zum bedeutendsten aller Völker machen, wenn ihr auf ihn hört und nach allen seinen Geboten lebt, die ich euch heute gebe. Wenn ihr ihm gehorcht, werdet ihr seinen ganzen Segen erfahren. Er beschenkt euch zu Hause und draußen auf dem Feld: Ihr werdet viele Kinder haben, reiche Ernten einbringen und eure Rinder-, Schaf- und Ziegenherden wachsen sehen. Eure Körbe werden voller Früchte und eure Backtröge voll Mehl sein. Der Herr wird euch segnen, wenn ihr nach Hause kommt und wenn ihr wieder aufbrecht.

Ich dachte gerade, was wenn ich Gott tatsächlich beim Wort nehme – zum heutigen Text.

  • zum bedeutendsten Volk
  • seinen ganzen Segen
  • beschenkt zu Hause und auf dem Feld
  • viele Kinder
  • reiche Ernten
  • wachsende Herden

wow! Das wäre doch was!

Aber Moment mal. Ich schaue mich um. Das habe ich doch alles, das ist doch Realität – zumindest für uns Christen hier in Deutschland und Europa.

Wir Christen sind ein bedeutendes „Volk“ und das was wir erleben dürfen ist wohl SEIN Segen.

Wobei ich ehrlich sagen muss, besondere Treue zu Ihm und seinem Wort können sich wohl die wenigsten zuschreiben – oder?

Insofern es könnte von unserer Seite schon ein bisschen mehr sein!

Und doch Gott hält sein Wort – er ist treu.

Ich bin sprachlos über diesen Reichtum, den ER schenkt und ich schäme mich. Wie wenig habe ich mich an das gehalten, was ER im Grunde doch seinem Segen voraussetzt. Wie unverdient genieße ich den Segen des HERRN.

Und es geht noch weiter. Doch nun kommt etwas, was ohne unsere innere Bereitschaft nicht möglich ist, etwas was jeder Mensch persönlich für sich in Anspruch nehmen muss um in den Genuss davon zu kommen – etwas was nicht aus Seinem Segen der Eltern und Großeltern entspringt – sondern aus einer persönlichen Beziehung zu IHM.

Christus spricht: Wer mein Wort hält, der wird den Tod nicht sehen in Ewigkeit.
Johannes 8,51

Wer mein Wort hält, der wird auch in Ewigkeit leben.

Jesus hat uns mit Worten und Taten gezeigt, was Gott will und wie wir leben können. Auch wenn wir sterben, werden wir in Ewigkeit leben und mit Jesus verbunden bleiben.

Jedem der bereit ist zu erkennen, dass er ohne Gott den falschen Weg gegangen ist und umkehrt und sein Leben IHM unterstellt, der darf sich ganz darauf verlassen, dass dieses Wort ihm ganz persönlich gilt.

Nun könnte man sagen, was will ich mit dem Himmelreich und der Ewigkeit, hier und jetzt will ich leben.
JA, ich kann versprechen, hier und jetzt wirkt dieses Geschenk, wenn es im Glauben angenommen ist. Ganz aus Jesus heraus leben wir – und das ist wirkliches Leben, denn alle Sorgen werfen wir auf IHN und ER wird’s wohl machen!

Nun kann man auch sagen, man sei bisher ohne ihn ganz gut zurecht gekommen, doch wie kann man das sagen, wenn man gar nicht weiß, was mit Gott möglich geworden wäre?

Nun kann man sagen ewig leben will ich nicht – ich hab hier schon genug zu schleppen. Ja, dann wird’s Zeit dein Leben IHM zu übergeben, denn er macht die Last auf deinen Schultern leichter. Und da sollen wir ihn beim Wort nehmen!!

Hab Dank HERR für deine unverdiente Gnade, Hab dank für den Reichtum, den wir mit Dir erleben dürfen und hab dank dass du da bist und uns heute durch den Tag begleiten willst.

AMEN

 

03.

September 09

 

Warum sollen die Heiden sagen: Wo ist denn ihr Gott? Unser Gott ist im Himmel; er kann schaffen, was er will.
Psalm 115,2.3

Zwar hat Gott über die Zeit der Unwissenheit hinweggesehen; nun aber gebietet er den Menschen, dass alle an allen Enden Buße tun.
Apostelgeschichte 17,30


Warum sollten die Heiden sagen …..?

Die Heiden …. die Ungläubigen, …..... die Götzendiener …......... hm, gleich und doch nicht gleich

Waren wir das nicht auch einmal? Oder waren wir vielleicht nicht noch schlimmer, sind wir vielleicht mit Gottes Wort aufgewachsen und haben von anfang an von Seiner Liebe und Gnade und seinem Willen gehört …....... und nicht danach gehandelt.!?

Ich denke gerade es ist doch gut wenn die Heiden fragen Wo ist ihr Gott.

Mit der Frage nach IHM beginnt doch alles bei uns. Erst mit der Frage, die tief im Herzen brennt beginnen wir zu suchen und erst dann können wir finden und dann werden wir auch finden!!

Heide ist man solange, wie man Gott nicht kennt, als Heide kann man auch sein Ungläubiger und Götzendiener, weil der Mensch sich unweigerlich etwas sucht, was ihm Halt gibt.

Schlimmer sind die dran, die ihn kennen und verwerfen – gibt es dafür eigentlich eine Bezeichnung?

Mir ist es unvorstellbar, jetzt wo ich den HERRN kenne und zu IHM gehören darf, ihn zu verwerfen, mich gegen ihn zu entscheiden. Zu sagen, ich kenne ihn nicht.

Nun, schweigen zu dem Thema kann ich immer, wenn auch mit schlechtem Gewissen, da ich so aus Angst, dass andere mich auslachen, ihnen sein Wort verwehre.

Auch für dich und mich gilt: Zwar hat Gott über die Zeit der Unwissenheit hinweggesehen; nun aber gebietet er den Menschen, dass alle an allen Enden Buße tun.
Und da gehören wir dazu, diese Einladung auszusprechen – allen, denn wir können nicht ins Herz schauen und wissen nicht., ob unser Gegenüber vielleicht gerade fragt „Wo ist denn ihr Gott?“

Es wäre schlimm, wenn durch unsere Feigheit, diesem die Gelegenheit genommen würde, IHN kennenzulernen.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen einen gesegneten und vertrauensvollen Tag im HERRN

Herr öffne unseren Mund und bewege unsere Herzen, auf dass wir dein Wort verkünden, wo es auf suchende Herzen stößt. Du trägst dein Wort in die Herzen der Menschen, hilf uns, dir dabei würdiges Werkzeug zu sein.
Hab dank für deine erbarmende Liebe, die uns allen die Chance zur Umkehr schenkt.
AMEN

 

04.

September 09

 

Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig, der HERR, euer Gott.
3.Mose 19,2

Ich warte sehnlich und hoffe, dass ich in keinem Stück zuschanden werde, sondern dass frei und offen, wie allezeit so auch jetzt, Christus verherrlicht werde an meinem Leibe, es sei durch Leben oder durch Tod.
Philipper 1,20

Ich sehne mich danach und hoffe, dass ich nicht versage. In meinem Leben soll jetzt - wie in der Vergangenheit auch - mein Glaube an Christus zu sehen sein - egal ob ich lebe oder sterben muss.

In unserem Leben kann man sehen, dass wir Christen sind. Ob wir arbeiten oder frei haben, streiten oder lachen, leben oder sterben: Wir tun es als Brüder und Schwestern von Jesus.

Heilig sein – das sollen wir.

Wie soll das gehen?
Heilig sein hat für mich etwas unantastbares, fehlerloses, Es ist etwas was ich als Mensch nicht erreichen kann

Heilig ist Gott und ihm geheiligt werden im AT Dinge, die IHM gehören, also Gott ist heilig und das was für IHN besonders genommen wurde.

In den folgenden Versen sagt uns SEIN Wort, wie dieses heilig sein aussehen soll.

Und ich merke, wie viel mir tatsächlich daran fehlt.

Wie geht es euch mit diesen Versen?

 

05.

September 09

 

Wer sich des Armen erbarmt, der leiht dem HERRN, und der wird ihm vergelten, was er Gutes getan hat.
Sprüche 19,17

Wer einem Armen hilft, der tut Gutes für Gott. Und Gott wird ihn für seine gute Tat belohnen.
Wer den Armen etwas gibt, gibt es Gott, und Gott wird es reich belohnen.

Wenn wir armen und hilfebedürftigen Menschen helfen, dann sind wir echte Mitarbeiter Gottes. Gott will, dass wir uns gegenseitig helfen. Wir können sicher sein: Wir werden belohnt, weil wir Gottes Willen erfüllen.(HfH)


Jesus sprach: Verkaufe alles, was du hast, und gib's den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben, und komm und folge mir nach!
Lukas 18,22

Wer an Jesus glaubt und ihm folgt, braucht sich keine Sorgen um seinen Besitz hier auf der Erde zu machen. Wer Jesus nachfolgt, lebt jetzt schon in der Welt Gottes, in der für uns gesorgt wird.(HfH)


Ich glaube an Gott, und will auf sein Wort hören,
ich glaube an Jesus und das was ER für mich getan hat.
Ich glaube, dass ich hier auf der Welt keine Reichtümer brauche, sondern dass ich aus der Liebe meines HERRN heraus zu den reichsten Menschen dieser Welt gehöre.

Ich glaube an den Heilgen Geist, der mir Trost und Beistand ist, wann immer Zweifel und Anfechtung mich überfallen, der mir den Ton angibt, wenn ich zum Lobpreis anstimme, der mir Wort und Gedanke ist, wann immer ich IHN verkünden soll.

Ich glaube, dass Gott mich nie im Stich lässt und alles was geschieht, das geschieht unter seiner Hand und Führung.

Und so kann ich geben, von dem was ich habe, denn ER wird es mir da, wo ich es brauche um ein vielfaches lohnen.
Nein, keine Berechnung – Wissen, er gab so viel, ja alles und ich darf geben, in dem Wissen, dass es Seinen Geschöpfen zu gute kommt. So wie ER weiter für mich sorgen wird, da wo ich seine Hilfe brauche!

Herr, ich lege jetzt noch einmal meine Not vor dich, du kennst sie und du kannst sie heilen, doch ich will mich beugen deinem Urteil und tun was du für richtig hältst. Öffne mir Augen und Ohren, dass ich deinen Willen erkenne und wache du über Mund und Hände, dass sie tun, was dir zur Ehre gereicht.
Ich will sein, wie du mich haben willst. Lehre mich!
AMEN

 

06.

September 09

 

Gott sprach: Meinen Bogen habe ich in die Wolken gesetzt; der soll das Zeichen sein des Bundes zwischen mir und der Erde.
1.Mose 9,13

Gott ist treu. Er will Gutes für uns. Der Regenbogen am Himmel soll uns daran erinnern.(HfH)

Gott hat uns tüchtig gemacht zu Dienern des neuen Bundes.
2.Korinther 3,6

Gott hat uns berufen. Wir sollen Diener des neuen Bündnisses mit ihm sein.
Durch Jesus hat Gott mit den Menschen ein neues Bündnis geschlossen. Wenn wir an Jesus als Gottes Sohn glauben, dann dienen wir Gott und seinem Bündnis.

*11 Das ist mein Versprechen: Nie wieder werde ich durch eine Wasserflut die Erde und was auf ihr lebt vernichten. *12-13 Das gilt für alle Zeiten. Ich schließe diesen Bund mit euch und allen Lebewesen. Der Regenbogen soll ein Zeichen für dieses Versprechen sein. *14 Wenn er in den Wolken erscheint, *15 dann werde ich an meinen Bund denken, den ich mit euch und den anderen Lebewesen geschlossen habe: Nie wieder eine Wasserflut! Nie wieder soll das Leben vernichtet werden! *16-17 Diese Zusage bleibt für alle Zeiten bestehen, der Regenbogen ist das Erinnerungszeichen. Wenn er zu sehen ist, werde ich daran denken.«

Gerade hab ich überlegt, ob dieser Bund noch gilt. Gott hat ja mit Israel einen neuen Bund unter Abraham geschlossen und nachdem dieser von den Israelis immer wieder gebrochen wurde, gilt nun der neue Bund in Jesus Christus.

Doch; er gilt. Gott sagt klar und deutlich: „Diese Zusage bleibt für alle Zeiten bestehen, der Regenbogen ist das Erinnerungszeichen.“

Wie oft am Tag ist auf der Erde wohl ein Regenbogen zu sehen? Ich denke auch gerade jetzt wird irgendwo auf der Welt einer zu sehen sein.

Ich bin froh, dass Gott uns Menschen diese Chance gegeben hat. Wenn ich mir die Weltgeschichte so anschaue und das was böse Herzen so zustande bringen, dann ist es wirklich Gnade vor Recht, dass Gott noch nicht dreingeschlagen hat.
Auf der anderen Seite wären du und ich dann nicht da, wir hätten auch keine Chance gehabt unser eigenes böses Herz Gott zu zuwenden und IHM unser Leben zu übergeben, dass er es neu machen kann.

Nein, nicht widersprechen jetzt an dieser Stelle, unsere Herzen sind böse, wir haben nicht aus uns die Kraft zur Liebe. Erst durch Jesus, der aus völliger Liebe zu uns Menschen ans Kreuz ging, können wir erfahren, was diese Liebe ist, zu der ein Menschenherz unter Seiner Gnade fähig ist.

Wir sagen von uns wir seien nicht böse, wir tun doch absichtlich nichts schlechtes – aber Moment – ist das so? Sind wir uns in unserer Selbstliebe nicht selbst die nächsten und suchen wir nicht zu erst das unsere? Lieber Leser – gut ist das nicht! Also ist es gewirkt durch das Böse und es bewirkt die Gottesferne.

Gott aber ist Liebe und Barmherzigkeit, ER ist die Güte in Person und wir dürfen an IHM teilhaben und aus IHM wird unser Herz mit Liebe gefüllt und zum Guten befähigt.

Nicht aus uns selbst! Allein aus IHM:

*5 Wir bilden uns nicht ein, aus eigener Kraft irgendetwas tun zu können; nein, Gott hat uns Kraft gegeben. *6 Nur durch ihn können wir die rettende Botschaft verkünden, den neuen Bund, den Gott mit uns Menschen geschlossen hat. Wir verkünden nicht länger die Herrschaft des geschriebenen Gesetzes, sondern das neue Leben durch Gottes Geist. Denn der Buchstabe tötet, Gottes Geist aber schenkt Leben.

HERR wir danken dir für deine reiche Gabe, für das Geschenk des Neuen Bundes in Jesus, deinem Sohn, deinem Mensch-gewordenen Wort

Alles was aus diesem Bund entsteht, den du mit mir eingegangen bist, alles soll dir dienen und deine Macht verherrlichen.
In diesem Tagen spüre ich wie sehr ich dich brauche und ich danke dir, dass du da bist , auch wenn ich dich unter all den Lasten im Moment nicht so wahrnehme wie an anderen Tagen. Ich weiß du trägst mich, Lass mich zur Ruhe kommen und mich in deiner Liebe geborgen wissen, um Kraft zu schöpfen für alles was du für mich vorgesehen hast.
Ich danke dir für die Gewissheit um deine Liebe zu mir. Und bitte dich schenke diese Gewissheit allen die dich suchen.
Denn du hast verheißen, wer dich sucht, der wird dich finden.

AMEN

07.

September 09

 

Ich weiß sehr gut, dass ein Mensch nicht recht behalten kann gegen Gott. Hat er Lust, mit ihm zu streiten, so kann er ihm auf tausend nicht eins antworten.
Hiob 9,2.3

Des Herrn Wille geschehe.
Apostelgeschichte 21,14


Wie kann ein Mensch vor Gott sein Recht bekommen? *3 Wenn er dich vor Gericht zieht und Anklage erhebt, weißt du auf tausend Fragen keine Antwort. *4 Gott ist weise, stark und mächtig! Wer hat sich je erfolgreich gegen ihn gestellt?


Seltsam!
Erst dachte ich, mit Gott streiten?- warum sollte man das tun?
Dann dachte ich, das tun wir doch alle, solange wir unseren eigenen Weg gehen wollen – denn in wie vielen Fällen wird es schon vorkommen, dass wir aus Versehen gerade seinem Wort und vorgesehenem Weg folgen.
Und nun denke ich – ein Christ.

Ja, in Jesus, der für uns am Kreuz gestorben ist, da ist die Gerechtigkeit, die uns vor Gott bestehen lässt. Durch IHM geschieht uns vor Gott Recht im Unrecht. ER ist für unsere Schuld gestorben, hat sie ans Kreuz getragen und nun kann sie uns nicht mehr zugerechnet werden.

Das ist eine aufregende Sache! Ich erinnere mich noch gut an den Kampf, den ich auszufechten hatte und oftmals neu ausfechten muss. Doch Sieger bleibt Jesus.

Und das nach des HERRN Willen! Es bleibt dabei, gegen Gott gewinnt keiner, der gegen IHN kämpfen will. Doch Gott schenkt den Sieg über die Sünde und dann dürfen wir Sieger sein mit IHM.

Paradox? Nein! Wunderbar!

Seid gesegnet

Ich wünsche euch allen einen gesegneten Start in die Woche.

 

08.

September 09

 

Pflüget ein Neues, solange es Zeit ist, den HERRN zu suchen!
Hosea 10,12

Bearbeitet einen neuen Acker solange ihr Zeit habt, den Herrn zu suchen.

Wenn wir auf der Suche nach Gott sind, müssen wir manchmal neue und ungewohnte Wege gehen. Gott begegnet uns dort, wo wir ihn nicht erwarten.(HfH)

*12 Ich sagte zu ihnen: >Was ihr sät, das werdet ihr ernten. Haltet euch an meinen Bund, dann werde auch ich euch treu bleiben. Fangt ganz neu an wie ein Bauer, der ein brachliegendes Feld zum ersten Mal wieder bestellt! Denn die Zeit ist da, mich, den Herrn, zu suchen. Dann werde ich zu euch kommen und dafür sorgen, dass es in eurem Land gerecht zugeht und ihr in Frieden lebt.< *13 Doch ihr habt Unrecht gesät und Unheil geerntet! Ihr seid Lügen aufgesessen und müsst nun die Folgen tragen! Ihr seid eure eigenen Wege gegangen und habt auf euer großes Heer vertraut.


Jesus sprach: Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes.
Lukas 9,62

Jesus sprach: Wer beim Pflügen auf dem Feld nach hinten schaut, der ist für das Reich Gottes nicht geeignet.

Bei allem, was wir tun, sollen wir mutig nach vorne schauen. Gott braucht mutige Frauen und Männer, die voller Vertrauen und Hoffnung sind.(HfH)

Die Aufforderung zur Umkehr ist ein Geschenk! Es ist das einzigartige Angebot eines Neuanfangs. Das feste Versprechen, dass am Kreuz das Alte endet und wir neues Leben geschenkt bekommen.

Schwer zu verstehen? JA und Nein!

Wir haben nicht auf einmal eine neue Familie, einen anderen Mann oder Frau, andere Kinder – es gibt nicht das Leben ohne Sorgen und Anfechtung.
Es ist etwas anderes das Gott schenkt: vll. Beschreibbar als ein neues Sehen, neues Hören, neuen Willen, neuer Geist.
WO wir früher aus den Problemen geflüchtet sind, sie geleugnet haben oder mittels Sünde die Probleme auf unsere Weise lösten, da – ist ein neuer Weg, sind neue Möglichkeiten, dem Leben zu begegnen.
ER stattet uns mit Kraft aus, den Schwierigkeiten des Lebens zu begegnen und schenkt uns Freude sogar im größten Leid. ER schenkt uns Liebe selbst dem ärgsten Feind.

Eines schadet dabei! Zurückschauen, dem Alten anhängen und dorthin zurückwollen, so wenden wir unseren Blick von dem Wunderbaren, das Gott für uns bereitet hat und wir können einen Weg den wir nicht sehen nicht gehen, einen Sieg den wir nicht sehen nicht erringen.

So gilt es neu anzufangen im Alten Leben und zwar mit und aus Gottes Liebe und Barmherzigkeit und wir werden ab so fort das ernten was wir säen.

HERR hab Dank für dieses unverdiente und reiche Geschenk.
AMEN

 

09.

September 09

 

Deine Güte, HERR, sei über uns, wie wir auf dich hoffen.
Psalm 33,22

Gott, deine Güte soll über uns sein. Wir hoffen auf dich.

Wir setzen unsere ganze Hoffnung auf unseren Gott. Er wird uns in unserem Leben voll Liebe begleiten, so wie ein Vater sein kleines Kind begleitet.(HfH)

Hoffnung lässt nicht zuschanden werden; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsre Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.
Römer 5,5

Unsere Hoffnung wird nicht enttäuscht. Denn die Liebe Gottes ist durch den Heiligen Geist in unsere Herzen gekommen.

Gott selbst macht uns dazu bereit, ihn und unsere Mitmenschen zu lieben. Er schickt uns seinen Heiligen Geist ins Herz, der uns zur Liebe bereit macht.(HfH)

Dieser Psalm ist schön. Habt ihr ihn gelesen? Oder heute gebetet?

Ich habe ihn nur überflogen und doch strahlt seine Wahrheit mich an und wärmt mich.

Was ich lesen kann ist die Erfahrung des Beters mit seinem Gott, es ist ein Bericht von Seiner Güte und Barmherzigkeit. Und von seiner Treue zu Seinen Verheißungen. Ich darf erfahren, was Gott versprochen hat und dass ER sein Wort hält.
Und ich darf mich dem Beter anschließen, wenn dieser ausruft:
22 Herr, lass uns deine Güte erfahren, wir hoffen doch auf dich!

Und wir erfahren des HERRN Antwort in der heutigen Losung, denn was Paulus geschrieben hat, ist Gottes Antwort, sein Versprechen! Unsere Hoffnung wird nicht enttäuscht werden, denn Gott ist der HERR! Und Ja, sein Hl. Geist ist die Antwort, in ihm sind uns gegeben Liebe, Vertrauen und Hoffnung und Gewissheit um die Wahrheit Seines Wortes.

Dafür danke ich dir HERR!
AMEN

 

 

Der Herr regiert!

  1. Jubelt über den Herrn, alle, die ihr zu ihm gehört! Preist ihn, denn das ist eure schönste Aufgabe!
  2. Dankt dem Herrn auf der Zither und spielt für ihn auf der Harfe!
  3. Singt ihm ein neues Lied! Schlagt in die Saiten, so gut und so laut ihr könnt!
  4. Denn was der Herr sagt, das meint er auch so, und auf das, was er tut, kann man sich verlassen.
  5. Er liebt Recht und Gerechtigkeit, seine Güte könnt ihr auf der ganzen Erde erfahren.
  6. Nur ein Wort sprach er, und der Himmel wurde geschaffen, Sonne, Mond und Sterne entstanden, als er es befahl.
  7. Er sammelte das Wasser des Meeres an einem Ort und speicherte die Ozeane in Becken.
  8. Die ganze Welt soll den Herrn fürchten, ehrt ihn, ihr Völker der Erde!
  9. Denn er sprach, und es geschah, er befahl, und die Erde war da.
  10. Er durchkreuzt die Pläne der Nationen, er macht die gottlosen Vorhaben der Völker zunichte.
  11. Doch was er sich vorgenommen hat, das tut er; seine Pläne sind gültig für alle Zeit.
  12. Glücklich ist die Nation, deren Gott der Herr ist! Freuen kann sich das Volk, das er als sein Eigentum erwählte!
  13. Der Herr schaut vom Himmel herab und sieht jeden Menschen.
  14. Von seinem Thron blickt er nieder auf alle Völker der Erde.
  15. Er gibt ihnen die Fähigkeit zum Denken und Handeln; über alles, was sie tun, weiß er Bescheid.
  16. Kein König siegt durch seine Streitkräfte; kein Soldat kehrt heil aus der Schlacht zurück, nur weil er so stark ist.
  17. Wer meint, Reiterheere bringen den Sieg, der hat sich getäuscht. Sie können noch so groß sein und dennoch vernichtend geschlagen werden.
  18. Der Herr aber beschützt alle, die ihm gehorchen und auf seine Gnade vertrauen.
  19. Er bewahrt sie vor dem sicheren Tod, und in der Hungersnot erhält er sie am Leben.
  20. Wir setzen unsere Hoffnung auf den Herrn, er steht uns bei und rettet uns.
  21. Er ist unsere ganze Freude; wir vertrauen ihm, dem heiligen Gott.
  22. Herr, lass uns deine Güte erfahren, wir hoffen doch auf dich!

 

10.

September 09



Lass meinen Gang in deinem Wort fest sein und lass kein Unrecht über mich herrschen.
Psalm 119,133

Bitte, dein Wort soll mein Leben fest machen. Bitte, kein Unrecht soll über mich herrschen.

Wie soll ich leben? Was soll ich tun? Was ist richtig, was ist falsch? Gottes Wort sagt es uns. Aber wir müssen auch darum beten, damit wir wirklich tun, was Gott sagt. Denn wir wissen zwar oft, was richtig ist, aber wir tun es nicht. (HfH)

__________


Sie blieben beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet.
Apostelgeschichte 2,42

Die Gemeinde passte immer darauf auf, was die Apostel lehrten. Die Christen blieben in der Gemeinschaft. Sie feierten das Abendmahl. Und sie beteten.

Hier wird beschrieben, wie das Gemeindeleben aussehen soll. Nicht mehr und nicht weniger sollen wir heute tun. (HfH)

 

Beschütze mich, und mach mich stark, wie du es zugesagt hast! Lass nicht zu, dass das Böِse über mich Macht gewinnt!

Diese Übersetzung unseres heutigen ersten Verses wirkt am eindrücklichsten in mir.

Und es ist simple Wahrheit! Aus uns selbst können wir nicht in Wahrheit, Ehrlichkeit und Liebe leben! Jeder der hinsieht kann erleben, dass es nicht umsonst heißt, der Teufel sei der Herr dieser Welt.

Wenn wir nicht umkehren und zum HERRN flehen und bei IHM in Jesus Christus Schutz suchen, dann sind wir dem Bösen hilflos ausgeliefert.
Wir kommen nicht um böse, niederträchtige Gedanken herum, wir können nicht anders als an uns selbst zu denken und so geht es weiter. Doch schaut selbst in euch – wo euer Leben nicht dem Willen Gottes entspricht!

Wenn ihr ehrlich hinschaut, dann könnt ihr es nicht leugnen.

In einem Lied heißt es: „Es geht ohne Gott in die Dunkelheit, aber mit ihm gehen wir ins Licht.“

 

 

In jeder Gemeinde, die mit ganzen und einem Herzen dem Wort unseres HERRN folgt, wo ER allein verherrlicht wird und nicht der Mensch nach seinem Schein und Sein trachtet - da ist ER da und spürbar und erfahrbar.

Doch auch an jedem Ort, wo du dich demütig und mit ganzem Herzen vor Gott beugst und IHN anrufst und um Hilfe und Erbarmen und Beistand bittest, da wirst du IHN erfahren und spüren, wie Seine Hand dich hält, schützt, wärmt und liebkost.

Ich lade dich ein, folge IHM nach und ER wird dir Schutz und Schirm sein gegen alles Böse, was dich heute überwältigen will. Du wirst bei IHM Halt und Kraft finden um den Tag und auch dein Leben mit und durch IHN nach seinem Willen zu bewältigen.

Danke, lieber Vater, dass DU da bist und uns schützt und bewahrst, wie du es verheißen hast. Hab dank für Deine Güte und Liebe. In Deiner Hand hat das Böse keine Macht über uns. Ganz geben wir uns in deine Hand und sind sicher und geborgen.
Der Verführer steht hilflos da und muss aufgeben, er hat keine Macht über unsere Gedanken und unser Handeln, denn DU bist der HERR in unserem Leben.
Dafür danken wir DIR.
AMEN

 

11.

September 09

 

So spricht der HERR: Ich gedenke der Treue deiner Jugend und der Liebe deiner Brautzeit, wie du mir folgtest in der Wüste, im Lande, da man nicht sät.
Jeremia 2,2

So spricht der Herr: Ich denke an deine Jugend. Damals bist du mir treu gewesen. Als wir verlobt gewesen sind, da hast du mich geliebt. Damals bist du mir sogar durch die Wüste gefolgt und hattest keine Angst vor dem Verhungern.

 

Wenn man verliebt ist, dann ist nur eins wichtig: bei dem Geliebten zu sein. Sehr oft hِrt spنter diese Liebe auf. Menschen gehen auseinander und suchen sich einen anderen Menschen. Gott klagt auch. Viele Menschen, die ihn früher einmal liebten, haben ihn nun verlassen. Gott hat diese Menschen noch immer lieb und wartet auf sie.(HfH)


Wer im Geringsten treu ist, der ist auch im Großen treu.
Lukas 16,10

Wer in Kleinigkeiten treu ist, der ist auch bei dem Wichtigen treu.

"Das ist doch nicht schlimm, das merkt doch keiner." Das sagen wir, wenn wir etwas tun, was nicht in Ordnung ist. Es beginnt bei Kleinigkeiten und wird immer schlimmer. Jesus warnt uns: "Fangt gar nicht erst an, Schlimmes zu tun, auch wenn es keiner sieht."(HfH)


Treue?

Was heute in unserem Wort steht ist harte Kritik und sehr wahr! Oder nicht? Ich denke jetzt nicht an Israel – nein, ich meine uns selbst.

Wie sieht es mit unserer Treue aus?
Gott hat uns gerettet aus den Tiefen unseres Lebens, er hat uns einen Weg gezeigt, auf dem wir sicher gehen können und wie haben seine Hand allezeit in greifbarer Nähe.
Doch halten wir sie? Oder gehen wir nicht oft noch streckenweise alleine und greifen erst nach der Hand wenn wir zu stürzen drohen oder schon gefallen sind?

Sind wir sicher geworden, so dass wir meinen Seiner nicht mehr so zu bedürfen wie am Anfang? Wie steht es um unsere Verliebtheit der Anfangszeit? Wie geht es unseren Hochgefühlen? Sind sie noch so freudig und jubelnd oder sind sie abgekühlt und der Gewohnheit des Alltags gewichen?
Wie sehr sehnen wir uns noch danach Seine Gebote genau zu befolgen? Ihm zu gefallen, Ihn spürbar in unserer Nähe zu haben, alles mit IHM zu teilen?

Jesus sagt sehr treffend, schaut im kleinen nach dort könnt ihr sehen wie es um eure Treue steht. Wenn ihr im Kleinen schon abweicht, dann könnt ihr in großen Anfechtungen erst recht nicht bestehen.

Es bleibt dabei, Ohne Gott, ohne seine Führung sind wir verloren. Es geht nicht ohne IHN. Aus uns selbst sind wir nicht in der Lage, seine Gebote zu halten und seinem Wort, seiner Liebe zu uns treu zu bleiben.

Und um so mehr wir aus uns selbst versuchen, IHM gerecht zu werden desto mehr werden wir uns entfernen von seinem Wort und seinem Schutz.
Wir sind geschaffen nach seinem Bilde doch wir sind ohne IHN nichts, alles andere was wir uns einbilden zu sein ist Trug.

HERR danke, dass du treu bist und uns liebst, Vergib uns unseren Eigenwillen, der immer wieder meint, das es woanders noch besseres zu finden gibt.
DU stillst unseren Hunger nach Leben, bei dir finden wir alles was wir brauchen.

Hilf uns dass wir das nicht vergessen und stärke unseren Glauben und unser Vertrauen in dich. Halte deine Hand schützend über uns, damit das Böse uns nichts einreden kann und keine Macht hat uns von dir zu entfremden.

DU bist Schöpfer und Vater und wir sind deine Kinder. Hab Dank dafür.
AMEN

 

12.

September 09



Wer ist ein Fels, wenn nicht unser Gott?
Psalm 18,32

Gott allein ist der Herr über alles! Gibt es auكer ihm noch einen, der so stark und unerschütterlich ist wie ein Fels? (Nein! Gott allein gibt mir Kraft zum Kämpfen und ebnet mir meinen Weg)

 

Bin ich sicher, wenn ich gesund bin? Wenn ich frei bin? Wenn ich genug Geld habe? All das ist unsicher, denn ich kann es verlieren. Nur Gott kann mir Sicherheit geben.(HfH)

Paulus sprach: Ich befehle euch Gott und dem Wort seiner Gnade, der da mächtig ist, euch zu erbauen und euch das Erbe zu geben mit allen, die geheiligt sind.
Apostelgeschichte 20,32

Ich gebe euch in Gottes Hände. Bitte, passt auf sein Wort auf. Es schenkt euch Gottes Gnade. Gott ist mächtig. Er kann eure Gemeinde aufbauen und euch das Erbe geben zusammen mit allen anderen, die zu ihm gehِren.

Und nun vertraue ich euch Gottes Schutz an und der Botschaft von seiner Gnade. Sie allein hat die Macht, euren Glauben wachsen zu lassen und euch das Erbe zu geben, das Gott denen zugesagt hat, die zu ihm gehِren.

Paulus verabschiedet sich von der Gemeinde in Ephesus. Er kann nun nicht mehr für sie da sein und muss sie alleine lassen. Er lässt die Gemeinde los, aber er legt sie in Gottes Hände und betet für sie. Auch wir müssen uns immer wieder los lassen. "Bitte, Gott, segne die Menschen, denen ich nicht helfen kann." (HfH)

JA, es ist eine eigenwillige Wahrheit, an der so mancher irre werden kann.

Doch eben nur der, der nicht erkennen will, das Gott der HERR ist.

Früher dachte ich, ich kann machen was ich will, Gott denkt eh nicht an mich, wenn es ihn überhaupt gibt. Ich lebte einfach vor mich hin -.ohne Hoffnung, leer und trostlos. Doch – ich hatte schon Spaß, feierte Partys, hatte Geld und Freunde, doch es war ohne Inhalt und ohne Ziel. Ich kam auch nicht weit. Die ersten Probleme und Hemmnisse stürzten mich und als ich mich umsah war da nichts, nichts von all dem was ich zu haben glaubte konnte mich aufbauen und stärken, was vorher Spaß gemacht hatte war ohne Segen, es war nichts.

Lange lebte ich so vor mich hin. Ein einfaches Gebet, das ich eigentlich ohne Sinn und Verstand gelegentlich vor mich hin betete wurde mir zum Segen.
Aufeinmal wurde aus einem Vater unser ein Segen, ich erfuhr, das ich einen Vater hatte, der mich liebt und mich führen und leiten will, der mir Kraft und Hoffnung geben will. Wie idiotisch!

Es hat noch mal eine ganze Weile gedauert bis ich einfach mal so tat, als sei es so, ziemlich halbherzig, es war ein Versuch, nach dem Motto, wenn es dich wirklich gibt, dann tu mir das und das.
Und daraus erwuchs mir Sein Wort zum Segen. Das was ich erst halbherzig von ihm erbat, erwies sich als möglich, ER schenkte, das sich mein Leben von nun an in seinen Bahnen entwickelte.

Ich finde Gott großartig, und wenn ich in den Jahren mit IHM eines gelernt habe, dann das ER der verlässlichste Fels ist, den es gibt. Der auch im größten Unglück Frieden und Hoffnung geben kann.
Sicher hatte ich keinen Lottogewinn, kein plötzlicher Reichtum oder plötzlicher Wandel der Menschen um mich herum, kein besseres Leben, im Gegenteil – und doch Freude statt Trostlosigkeit, Hoffnung statt Verlorenheit, innerer Friede statt verbrannter Flächen, Liebe statt Hass.
Alle Anfechtung hat keine Chance, wo ich mich zu IHM umkehre und meinen Blick auf IHN richte.

Es gibt nichts besseres nichts höheres nichts heiligeres. Ich bin froh, dass Gott mich gerufen hat und mir einen Platz gegeben hat in dieser Welt, der zum Segen gereicht.

Hab Dank HERR, und bewahre meinen Glauben und stärke ihn, dass du mein Ein und Alles wirst und bleibst.

Und schenke allen die dich in deinem Wort suchen die Gewissheit, dass sie bei dir an der richtigen und einzig wahren Adresse sind, wenn sie gerettet werden wollen und schenke allen den Zug zu dir ins Herz, damit sie Frieden finden.

Hab Dank oh HERR; für deine Gnade und deine Liebe, du bist unser Fels und unser Halt.
Eben das Beste, was einem Menschen passieren kann.
Hab Dank, dass du auch heute noch für uns ansprechbar bist und hab dank für diesen neuen Tag aus deiner Hand.
AMEN

 

13.

September 09



Er steht dem Armen zur Rechten, dass er ihm helfe von denen, die ihn verurteilen.
Psalm 109,31

Gott macht die Schwachen stark und warnt die Starken. (HfH)

Die Oberen des Volkes sahen den Freimut des Petrus und Johannes und wunderten sich; denn sie merkten, dass sie ungelehrte und einfache Leute waren, und wussten auch von ihnen, dass sie mit Jesus gewesen waren.
Apostelgeschichte 4,13

"Herr Jesus, bitte, mach auch uns stark. Oft schweigen wir über unseren Glauben. Alle sollen sehen und wissen: wir glauben an dich." (HfH)


Ja, es ist unfassbar, wie der Herr Kraft schenken kann denen die sie brauchen und darum bitten.
Und alles dient dazu IHN allein zu verherrlichen.
Und er ist verlässlich, ER hilft. Und dem dürfen wir unbedingt vertrauen. Wo wir nach seinem Willen fragen, da schenkt ER immer einen Weg.

Der ist nicht immer leicht, doch ganz gewiss richtig und er führt aus dem eigenen Dunkel und der Finsternis in der wir bisher steckten und in die wir uns ohne Gott immer aufs neue hineinmanövrieren.

Eines ist jedoch gewiss, mit der Gewissheit im Herzen dass Gott unser Vater und Schirm ist, können wir ihn freimütig bekennen und brauchen keine Sorge haben, dass uns dies zum Schaden gereichen würde.

Denn im Grunde können die Menschen eigentlich nur erkennen, was uns Ruhe und Frieden gegeben hat und dass Angst nicht länger unser HERR ist.

Und das ist etwas, das die ganze Welt wissen sollte, denn alle sollen gerettet werden und dürfen Frieden bei IHM finden.

Hab Dank dafür, Oh, HERR.
AMEN

14.

September 09

 

Die er aus den Ländern zusammengebracht hat von Osten und Westen, von Norden und Süden: Die sollen dem HERRN danken für seine Güte und für seine Wunder, die er an den Menschenkindern tut.
Psalm 107,3.8

Aus allen Ländern hat Gott sein Volk zusammengebracht: von Osten und Westen, von Norden und Süden. Darum sollen die Menschen dem Herrn danken für seine Güte und für seine Wunder, die er für sie tut.

Das Volk Israel war oft in aller Welt verstreut. Schon in biblischer Zeit in Ägypten und Babylonien. Gott hat die Israeliten immer wieder zurückgeführt. Nach fast 2000 Jahren ist vor 60 Jahren der Staat Israel neu entstanden.(HfH)

Euch, die ihr einst fremd und feindlich gesinnt wart in bösen Werken, hat Christus nun versöhnt durch den Tod seines sterblichen Leibes.
Kolosser 1,21-22

Ihr seid früher Fremde für Gott gewesen. Ihr wart sogar seine Feinde und habt Böses getan. Jetzt hat euch Christus versöhnt durch den Tod seines sterblichen Leibes.

Paulus erinnert seine Gemeinde an früher. Bevor sie Christen geworden sind, waren sie fern von Gott. Durch Jesus hat Gott ihre Feindschaft überwunden und sie für sich gewonnen. Gott gibt keinen Menschen auf.(HfH)

Gottes Plan war und ist ein für alle Mal, Sein Wille unabänderlich. Gesegnet ist der Mensch, der sich diesem Willen beugt und Seinem Wort nachfolgt, Leid und Freude aus seiner Hand annimmt und IHM nachfolgt.

So wie Gott treu an seiner Verheißung für das Volk Israel festhält so steht ER auch treu zu seinen Zusagen gegenüber denen, die durch Jesus zu IHM gefunden haben, egal welcher Nationalität jemand angehört, oder in welchem Land er geboren ist oder was er vorher geglaubt hat. Es gilt festzuhalten an SEINEM Wort.

Und dieses Festhalten ist zum einen Vertrauen auf seine Verheißungen und zum Anderen bleiben in seinen Geboten für uns.

Und die wichtigsten sind : Gott an erster Stelle und ich nicht wichtiger als mein Nächster.

Jetzt fällt mir ein, dass unser Allernächster Jesus war, der uns barmherzig aufhebt, unser Wunden wäscht und verbindet, der für uns zahlt, damit wir gesund werden können.

Genauso wie er in jedem Nächsten zu finden ist, der uns über den Weg läuft und dem wir als unserem Nächsten begegnen sollen.

Und mit der Freude, Liebe, Barmherzigkeit, mit welcher der HERR uns begegnet, so wollen wir für unsere Mitmenschen da sein.

Schenke du HERR die Kraft dafür und deinen Segen. Bewahre uns in deinen Grenzen, dass der Dienst für den Nächsten in deinem Namen und zu deinem Lob und zu Deiner Ehre erfolgt.
DU bist der HERR
AMEN

 

15.

September 09

 

Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.
2.Mose 20,3

Wir können nicht ohne einen Gott leben. Wir brauchen einen Gott. Wenn wir Gott ablehnen, machen wir uns selber andere Götter.(HfH)

Was mir Gewinn war, das habe ich um Christi willen für Schaden erachtet. Ja, ich erachte es noch alles für Schaden gegenüber der überschwänglichen Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn.
Philipper 3,7-8

Meinen Vorteil von früher habe ich wegen Christus als schlecht erkannt. Jetzt kenne ich Jesus Christus, meinen Herrn. Alles andere ist dagegen schlecht.
Philipper 3,7-8

Welchen Vorteil hatte Paulus früher? Er war ein Jude und kein Heide. Er kannte die Gebote Gottes und hatte Theologie studiert. Darauf hat er sich etwas eingebildet bis er Jesus kennen gelernt hat. Seitdem weiß er, nur die Gnade ist wichtig.(HfH)

Welche Götter kennen wir?
Das Fernsehen, das Geld, die Ehre, unser Ego, Anerkennung, andere Menschen, die Arbeit, Alkohol und andere Drogen, ....  !!!!

Wie kommt es, dass wir Dinge oder Handlungen in den „Götterstatus“ erheben?

Wir sind nicht zum führungslosen Dasein geschaffen, Gott ist es der uns Leben geschenkt hat und das nicht ohne einen Zug zu IHM hin, der uns geschaffen hat.

Im Alltäglichen sehen wir das an Kindern. Eine tiefe Sehnsucht und Liebe verbindet uns mit unseren Eltern, wir brauchen ihre Wärme und Anerkennung, Geborgenheit und das Wissen, dass wir gewollt und gewünscht sind. Auch bei Adoptionen oder nach Trennungen gehen die Kinder irgendwann los um ihre Wurzeln zu finden. Wir bleiben mit unseren Wurzeln verbunden.

So ist es auch mit Gott, jeder Mensch ist mit der Sehnsucht nach seiner ewigen Heimat, nach dem EINEN VATER erfüllt. Es geht nicht ohne.

Wenn wir jetzt Gott als unseren Vater nicht kennen, dann gehen wir Menschen auf die Suche nach IHM.
Nun ist unseres HERRN Widersacher aber auch nicht untätig, er will uns den Weg zum Vater verwehren, er täuscht uns Heimat vor, wo keine ist. Er lässt uns glauben, dass wir IHN nicht brauchen, und gibt uns fadenscheinigen Ersatz, der uns nie befriedigt und uns in Sünde verstrickt, er will uns dem Verlorensein preisgeben.

Doch er hat keine Chance, wo wir Gott als den EINEN VATER erkennen und Jesus als unseren Befreier aus diesem Teufelskreis annehmen. Dann hat er verloren und all seine Verführungskünste können uns nicht mehr von unserer Heimat fernhalten.

GOTT hat das alleinige Sorgerecht und es gibt nichts und niemanden, der ein adäquater Ersatz wäre. Geben wir IHM die Ehre und danken wir IHM, denn wir dürfen alles aus seiner Hand nehmen, egal ob es auf den ersten Blick gut oder schlecht zu sein scheint. Folgen wir seiner liebevoll führenden Hand, dann werden wir einst mit IHM in der ewigen Heimat sein und es wird keine Zweifel und kein Suchen mehr geben.

Im Übrigen verschwinden Zweifel und Angst bereits in diesem Leben, wenn wir mit Jesus gehen, denn der ist für unsere Sünden gestorben und im Ergreifen dieser Liebestat erlangen wir auch Frieden und innere Freude, ganz egal wie es außen aussieht.

HERR ich danke dir für diese unaussprechliche Gnade.
Du bist der HERR
AMEN

 

 

16.

September 09

 

Der HERR tötet und macht lebendig, führt hinab zu den Toten und wieder herauf.
1.Samuel 2,6

Ich möchte am liebsten, dass es nur aufwärts geht mit mir. Gott führt mich anders. Gerade, wenn ich ganz tief unten bin, führt er mich. (HfH)

Welch ein Reichtum, der Hanna da zuteil geworden ist. Welche Gewissheit spricht da aus ihr. Bedenken wir, dass sie gerade ihren kleinen Sohn aus ihrer Obhut in die Hand eines Priesters gegeben hat!
Welche Mutter ist dazu derart in der Lage? Ich könnte das wohl nicht, ich sehe mich, wie ich voll Argwohn jeden anschaue, der mein Kind nur für ein paar Stunden beaufsichtigen soll und frage mich, wird der das auch richtig machen und ich bin froh, wenn ich mein Kind wohlbehalten wieder in die Arme schließen kann.
Doch sie ist erfüllt von Glauben und Vertrauen, sie weiß, dieses Kind hat sie dem HERRN versprochen und sie hält sich voll Freude und Dankbarkeit an ihr Gelübde. Sie gibt ihn ab für immer, sie wird nicht mehr für ihn sorgen, sondern überlässt ihn Gott selbst, dass ER seine Erziehung und Ausbildung überwache.

In ihrem Loblied erzählt sie uns von der Größe und Herrlichkeit unseres HERRN, sie weiß um die Allmacht unseres Gottes und was wir IHM verdanken. Sie berichtet uns, dass Gott allein über Leben und Tod, Gesundheit und Krankheit, Armut und Reichtum, Krieg und Frieden, eben alles entscheidet und sie lehrt uns, dass es gut so ist. Denn wir wissen, Gott allein ist gut, und in jeder anderen Hand wäre kein Recht, sondern es würde in Missbrauch enden.

5.Mose 32,39 Erkennt doch: Ich allein bin Gott, und es gibt keinen außer mir. Ich ganz allein bestimme über Tod und Leben, über Krankheit und Gesundheit. Niemand kann euch meiner Macht entreißen.

JA, so will ich leben unter der Hand des HERRN, des Einen und Allmächtigen, meines Schöpfers und Vaters. Und aus seiner Hand nehmen, was ER mir bestimmt hat.

Wobei ich schon hoffe, dass alles nur Gutes sein wird, doch auch das was ich nicht als Gutes erkenne, soll nach seinem Willen geschehen.
HERR, schenke mir die Demut, wenn ein solcher Moment kommt, dass ich es wirklich annehmen kann und nicht an meinen Wünschen verzweifle.

Leben wir, so leben wir dem Herrn; sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Darum: wir leben oder sterben, so sind wir des Herrn.
Römer 14,8

Nicht nur, wenn ich lebe, bin ich in Gottes Hand. Auch wenn ich einmal sterben werde: Gott hält mich fest. (HfH)

Römer 14, 7-10 Niemand von uns lebt für sich selbst, und niemand stirbt für sich selbst. Leben wir, dann leben wir für den Herrn, und sterben wir, dann sterben wir für den Herrn. Ganz gleich also, ob wir leben oder sterben: Wir gehören dem Herrn. Denn Christus ist gestorben und zu neuem Leben auferstanden, um der Herr der Toten und der Lebenden zu sein.
Mit welchem Recht verurteilst du also einen anderen Christen? Und warum schaust du auf ihn herab, nur weil er sich anders verhält? Wir werden alle einmal vor Gott stehen, und er wird über uns urteilen.

JA, auch hier bitte ich dich, mein Vater, schenke uns Liebe und Freundlichkeit und ein erbarmendes Herz, dass nicht voll Selbstgerechtigkeit und Hochmut andere verurteilt, schenke uns die Gnade, dass du uns fähig machst, alle Menschen, egal ob groß oder klein, „gut“ oder „schlecht“ einfach jeden dir anbefehlen können und deiner Liebe und Führung unterstellen.
Ich danke DIR, denn DIR ist alles möglich,
DU bist der HERR
AMEN

 

17.

September 09

 

Darum ließ Gott das Volk einen Umweg machen und führte es durch die Wüste zum Schilfmeer.
2.Mose 13,18

Das Volk Israel musste einen Umweg machen. Gott wollte es so. Er führte das Volk durch die Wüste zum Schilfmeer.

In der Bibel gibt es viele Geschichten über Wege. Gott hat den Menschen immer wieder Wege gezeigt. Oft sind der Weg zuerst ein Umweg und dann sind es doch ein Ausweg. So war es auch beim Auszug des Volkes Israel aus Ägypten. (HfH)

Gott befahl den Weisen im Traum, nicht wieder zu Herodes zurückzukehren; und sie zogen auf einem andern Weg wieder in ihr Land.
Matthäus 2,12

Auch in der Weihnachtsgeschichte zeigt Gott einen Weg für die Weisen. Manchmal sind die Wege in unserem Leben anders als wir denken. Aber Gott führt und begleitet uns.

 

Umwege!!

Gibt davon bei euch auch so viele wie in meinem Leben?

Manchmal ist es doch zum verrückt werden – oder ? da hat man sich die Lage angeschaut, einen Plan gemacht, einen Weg gefunden auf dem man ganz sicher zum Ziel kommen sollte.

Und was passiert? Da wo eben noch eine Tür war, rennt man plötzlich vor eine Mauer. Es geht beim Besten Willen nicht mehr gerade aus!
Warum ist das so? Warum geht das nicht so wie ich will? Wer wagt es meinen gut durchdachten Plan zu durchkreuzen?

Aber machen diese Fragen Sinn? Ich denke nicht. Sie rauben die Zeit um neues zu bedenken, den Plan zu hinterfragen, einen neuen Weg zu finden.

Manchmal sind Umwege sehr mühselig und nervig. Doch eines ist gewiss, gehen wir sie mit offenen Augen und wachen Sinnen, dann werden wir neue Erfahrungen machen, wir werden am Ende reicher sein, als auf unserem gedachten direkten Weg. Und vielleicht dürfen wir durch den Umweg selbst erkennen, dass das Ziel das falsche war und wir erhalten einfach aus der Gnade des HERRN heraus eine Chance, das wichtige und richtige Ziel zu finden.

Manchmal ist es aber auch so, dass wir das Ziel kennen und es nicht wollen. Dann gehen wir bewusst einen anderen als den offensichtlichen Weg.
Was ich hier erfahren durfte ist das Gott es zulässt, dass wir den Irrweg gehen, jedoch geht er mit und am Ende kommen wir über viele Stolpersteine und Irrwege plötzlich da raus, wo wir eigentlich nicht hinwollten und wir stellen fest, dass wir am Ziel sind, da wo wir tatsächlich sein wollen.
Es kommen Momente wo wir uns dann fragen, ob es tatsächlich nötig war, das wir uns diesen langen Um-, ja Irrweg antun mussten. Doch die Antwort lautet ja. Denn Gott kommt auf allen Wegen zum Ziel und jeder Weg kann uns zum Heil werden.

Wichtig ist nur, dass wir erkennen, dass Gott direkt neben uns läuft und darauf wartet, dass wir IHM die Führung übergeben und ER wird uns sicher nach Hause bringen.

Keine Sorge, der Umweg war da, weil wir etwas lernen sollten, was wir auf den direkten Weg wahrscheinlich nicht begriffen hätten.
Auch ich habe heute noch die Konsequenzen zu tragen, die Folge meines Umweges waren, doch ich bin am Ziel und weil mein Heiland mich trägt, wird mir nichts mehr wirklich zu schwer.

Und wie ist es bei euch?

18.

September 09

 

Wie lieb sind mir deine Wohnungen, HERR Zebaot!
Psalm 84,2

Herr, ich liebe deine Wohnungen!

 Wir nennen einen Tempel oder eine Kirche oft "Haus Gottes". In diesem Haus spüren wir: Gott ist da. Wenn wir beten wollen, dann können wir das auch zu Hause tun. Aber in einem Haus Gottes treffen wir andere Menschen, die auch beten wollen. Das tut gut. Ich weiß: Ich bin nicht allein. (HfH)

Petrus und Johannes gingen hinauf in den Tempel um die neunte Stunde, zur Gebetszeit.
Apostelgeschichte 3,1

Jesu Jünger gingen regelmäßig in den Tempel. Dort beteten sie gemeinsam. Im Gebet fanden sie die Kraft, von Jesus zu erzählen. (HfH)

Hm. Gottes Haus oder Haus Gottes.

In jedem Fall ein Ort, den ich viel zu selten aufsuche. Jetzt ist schon absehbar, dass der nächste Sonntag vorläufig der letzte ist, an dem ich Gott in meiner Gemeinde aufsuchen kann, weil nun Wochenenden folgen, an denen ich arbeiten werde.

Nicht schlimm? Doch für mich schon. Ganz egal, ob Kirche, Gemeindezentrum, Gemeinschaftshaus oder vll Hauskreis ein Ort an dem Christen Gemeinschaft haben um Gottes Wort zu hören, ihn zu loben und anzubeten ist ein besonderer Ort. Ein Platz an dem SEINE Gegenwart spürbar ist, wir in IHM tiefe Geborgenheit und seine liebende Berührung erfahren können – in einer Weise, die sonst eben nicht erfahrbar ist.

Es ist richtig, auch daheim können wir die Bibel lesen, auch daheim können wir beten und IHM unser Leben und unsere Sorgen und Freuden anvertrauen. In jedem Fall wird ER zuhören und uns nicht im Stich lassen.

Dennoch ich wünsche uns allen, dass wir viel Zeit in Seinem Haus verbringen können, wo auch immer das für jeden von uns steht.

Denn dort wo andere Christen mit uns versammelt sind, auch in einer Gemeinschaft hier im Internet, dort können wir uns fallen lassen und Gott auf wunderbare Weise erfahren. Und manchmal ist es gut, nicht allein im Gebet zu sein, sondern liebe Menschen um uns zu haben, die mit uns zusammen unsere Anliegen vor Gott bringen oder einfach tröstende Worte finden, die uns Beistand und Festigung sind.

HERR weise uns die Zeit und Gemeinschaft wo wir dich erfahren können zu. Es muss nicht immer ein Sonntag sein um mit anderen Christen zu deiner Ehre zusammenzutreffen. Wo immer und wann immer du es fügst, da schenke uns offene Augen und Ohren, dass wir dein Wort nicht verpassen sondern in uns aufnehmen können, zur Stärkung und für Frieden aus Dir,
AMEN

 

19.

September 09

 

Jauchze, du Tochter Zion! Frohlocke, Israel! Freue dich und sei fröhlich von ganzem Herzen, du Tochter Jerusalem! Denn der HERR hat deine Strafe weggenommen.
Zefanja 3,14-15

Können wir uns auch so freuen, dass wir vor lauter Glück schreien, klatschen, springen? Für das Volk Israel war es eine große Befreiung als der Prophet sagte: "Eure Zeit der Strafe ist zuende. Ihr dürft nach Jerusalem zurück kommen. Freut euch! Ihr könnt neu anfangen."

Christus hat unsre Sünde selbst hinaufgetragen an seinem Leibe auf das Holz, damit wir, der Sünde abgestorben, der Gerechtigkeit leben.
1.Petrus 2,24

Christus hat unsre Sünde selbst mit seinem Körper hinauf getragen auf das Holz. Darum können wir für Gerechtigkeit leben, denn unsere Sünde ist weg.

Das gilt auch für uns. Christus hat unsere Schuld getragen. Wir können neu anfangen.

Zefanja 3,9-13
»Dann aber werde ich dafür sorgen, dass die anderen Völker nie mehr ihre Götzen anrufen. Sie alle werden nur noch zu mir, dem Herrn, beten und mir dienen. Sogar noch aus dem fernen Äthiopien werden sie mein zerstreutes Volk wie eine Opfergabe herbeibringen.

An jenem Tag braucht ihr euch nicht mehr dafür zu schämen, dass ihr mir die Treue gebrochen und so viel Unheil angerichtet habt. Denn ich werde die selbstgerechten Prahler aus eurer Mitte entfernen. Auf meinem heiligen Berg wird es niemanden mehr geben, der überheblich ist. Dann leben in Israel nur noch bescheidene und demütige Menschen, die ihr ganzes Vertrauen auf mich, den Herrn, setzen. Sie hüten sich vor neuem Unrecht, von Lügen und Betrug wollen sie nichts mehr wissen. Es geht ihnen so gut wie einer Schafherde auf saftiger Weide, nie mehr versetzt ein Feind sie in Angst und Schrecken.«


Können wir uns das vorstellen? Ich tue mich schwer damit – auch wenn ich weiß, dass Gott alles möglich ist und alles zu seiner Zeit nach Seinem Wort eintreffen wird.

Trotzdem frage ich mich, wie soll es zugehen? Ein Reich in dieser Welt kann es doch kaum sein ?- oder?

Nunja, Götzenanbetung im großen Stil finden wir fast nicht mehr, zumindest wenn wir Mammon außen vor lassen und all die kleinen ganz privaten Götzen!

In Äthiopien leben heute Christen und Moslemsund wenige Juden, die Gott zum Herrn haben, zumindest rein theoretisch, und noch eine ganze Menge Anhänger an Naturreligionen.
Jetzt etwas praktischer.

Wir brauchen uns für unsere Fehler nicht mehr zu schämen – ja, ein Christ, der bekennend vor Gott seine Knie gebeugt hat braucht sich nicht mehr zu schämen, er lebt aus der Gewissheit , dass seine Schuld vergeben ist.

Jedoch Prahler haben wir ohne Ende, da brauchen wir nicht bis nach Israel schauen, da brauchen wir nur einen Spiegel.
Nur noch bescheidene und demütige Menschen -. Und das in Israel, wo es normal ist, das man den Nachbarn verleumdet und sich selbst erhöht und als besser und bevorzugt darstellt um eines Stückchen Bodens willen?

Wann wird dieser dein Tag da sein - das frage ich mich HERR, und ich sehne mich danach.

Ich danke dir, dass DU uns heute schon an deinem Frieden und der Gewissheit über dein Kommen teilhaben lässt, so dass wir an dem was wir erleben, woran wir beteiligt sind und was wir tun, nicht irre werden, sondern ganz auf dich hoffen.

Ja und ich bin froh, dass Jesus am Kreuz gestorben ist, für dich und für mich ganz persönlich. Nur so darf ich Hoffnung haben und die Gewissheit einst vor Gott bestehen zu können und Teil zu haben an seinem Reich.

Hab dank HERR
AMEN


 

20.

September 09

 

Tu wohl an Zion nach deiner Gnade.
Psalm 51,20
 

Das Wort Gottes breitete sich aus und die Zahl der Jünger wurde sehr groß in Jerusalem.
Apostelgeschichte 6,7

Jerusalem
Der Ort an dem der Tempel erbaut wurde, nachdem unter David und Salomo diese Stätte als Wohnort Seines Heiligen Namens von Gott erwählt wurde.
Dies war der Ort an dem Jesus starb und auferstand, der Ort an dem die christliche Gemeinde begann.

Im Grunde ist der zweite Vers die Erhörung/Antwort des ersten.

Und ich denke, Sein Handeln an Zion ist noch nicht beendet, wir Menschen werden Sein gnädiges Handeln an Jerusalem noch weiter bestaunen dürfen.

Dafür danke ich dir HERR.
Und am Vorbild Israels und Zions darf ich auf dein Handeln mit mir und meiner Familie vertrauen.
So nehme ich dein Wort auch als Verheißung dafür, dass Du über meine Familie und Freunde deine barmherzige und segnende Hand hältst und ich darf darauf vertrauen, dass du dein Wort in die Herzen pflanzt und sie bewegst, dass sie dich suchen und finden nach deinen Willen.
Ich danke dir, dass ich nicht sorgen muss, sondern dass du mir das abnimmst und ich mich in deine Arme fallen lassen kann und unter deiner Liebe Schutz und Geborgenheit finde, wo Anfechtung und Angst mich irre machen wollen.
AMEN


 

21.

September 09

 

Siehe, der HERR lässt es hören bis an die Enden der Erde: Sagt der Tochter Zion: Siehe, dein Heil kommt!
Jesaja 62,11

Kinder haben großes Vertrauen zu ihren Eltern. Ein Spielzeug geht kaputt - Papa macht es wieder heil. Sie haben Bauchschmerzen - der Doktor wird schon alles heilen. Gott hat seinem Volk Heil versprochen.

 

Johannes sprach: Ich taufe euch mit Wasser; es kommt aber einer, der ist stärker als ich, und ich bin nicht wert, dass ich ihm die Riemen seiner Schuhe löse; der wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen.
Lukas 3,16

Durch unsere Taufe sind wir Kinder Gottes. Er hat uns Heil versprochen, das mehr ist als nur reparieren. Gott will, dass unser Leben in jeder Beziehung heil wird: in unseren Beziehungen und in unserem Glauben.

Heil!

Laut Wikipedia bedeutet es: Begnadung, Erfolg, Ganzheit oder Gesundheit oder in religiöser Bedeutung Erlösung

Für uns also Erlösung!

Der HERR verkündet Israel also die Erlösung. Von was??

Ich merke gerade, dass das gar nicht so einfach zu beantworten ist. Ehrlich gesagt stehe ich gerade recht ratlos da.
Erlösung ist für die verschiedenen Religionen nicht gleich, sondern birgt Unterschiede, die mir ziemliches Bauchweh machen.

Die Art von Erlösung, die wir im annehmenden Glauben erlangen, ist nicht die der Juden oder Moslems – lest mal nach zB unter http://de.wikipedia.org/wiki/Erl%C3%B6sung .

Das wovon wir ausgehen ist die Befreiung von der seit Adam und Eva bestehenden einen Sünde, nämlich Gott zu missachten und selbst unser HERR sein zu wollen. In der Annahme seiner Gnade und Vergebung macht Gott uns neu zu seinen Kindern, wir brauchen nicht mehr aus uns selbst sein zu wollen, wir dürfen alles aus seiner Hand nehmen und so

Ja- einen Teil der Verantwortung abgeben- welchen Teil? Die Sorge! Wir tragen sehr wohl weiterhin und in noch größerem Umfang die Verantwortung für unser Tun und Lassen. Gott hat uns in seinem Heiligen Geist die Fähigkeit geschenkt unser Tun und Denken an Seinem Wort auszurichten und so ist dieses unsere Maßgabe.

Ich stoße immer wieder auf Menschen, die mir sagen, es sei doch unsinnig, in Jesus Vergebung zu bekommen für alles was wir falsches tun, denn so könnten wir ja tun was wir wollen, egal wie falsch es ist und nachher einfach Entschuldigung sagen.

Aber genau so ist es nicht. Ich versuche zu schildern wie ich es erlebt habe:

JA, an erster Stelle kommt die Beugung unter sein „Gericht“ es schließt ein das Bekennen und Bereuen der bisherigen Sünden und die Bitte um Vergebung. Diese wird gewährt durch das Beugen unter dem Kreuz, verbunden mit dem Erkennen, dass ich es nicht schaffe mich von meinen Fehlern und Sünden freizusprechen. Es ist das Begreifen, dass ganz egal welche Schuld ich warum auf mich geladen habe, ich mich mit nichts rechtfertigen kann und niemals vor Gott bestehen kann.
Das fängt an im Begreifen, dass ich gesündigt habe und geht über zum Begreifen, dass das kein Mensch jemals schaffen kann. Der einzig fehlerlose und sündlose war und ist JESUS. Und Er ist am Kreuz gestorben. ER hat meine Strafe auf sich genommen und nicht nur meine, sondern die aller Menschen, die sich zu Ihm bekehren und Ihn als Sündopfer annehmen.
Paradox? Nein. Gnade!

In Jesus liegt mein Heil.
Jetzt nachdem Jesus mein HERR ist bin ich noch immer nicht vollkommen, ich sündige, ich bin ichsüchtig, will Recht haben und so manches Mal kommt der Wunsch durch bewusstes Sündigen mir einen Vorteil zu verschaffen.
Nein, als Christ bin ich nicht plötzlich gut oder heilig – aber, Jesus, der mein Leittier, mein Hirte, meine Ausrichtung ist, der ist es – und so darf ich mit allen Fehlern und sündigen Gedanken und Taten zu Ihm kommen und mich lehren lassen und reinigen. ER macht aus mir einen „besseren“ Menschen. Er ist mein Heiland. Durch seine Liebe, die ER mir schenkt, nimmt er den Wunsch zu sündigen, er schenkt den Zug zu besserem und richtigem Handeln, das sich an den Geboten unseres HERRN ausrichtet.
Wenn ich dann doch einen Fehler mache, darf ich mich geliebt wissen und kann Seine Vergebung erbitten.
Und die brauchen wir Menschen jeden Tag neu.

Hab Dank HERR Jesus, dass DU mich frei gemacht hast von Schuld und dass ich in deinem Namen bitten darf und das du mir alles zuteil werden lässt, was gut für mich ist und was ich brauche.

Und danke, dass Du nicht nur für mich da bist, sondern für alle die Dich brauchen und zu dir kommen.
AMEN

 

22.

September 09

 

Gott ist mein König von alters her, der alle Hilfe tut, die auf Erden geschieht.
Psalm 74,12

Wir machen uns viele Bilder von Gott. Er ist Hirte, Licht oder auch König. Von einem König erwarten wir, dass er gerecht regiert und sich um sein Volk kümmert.(HfH)

Ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht.
Philipper 4,13

Ich kann alles durch den, der mir Kraft gibt.

Paulus schreibt an seine Gemeinde in Philippi. Er sitzt im Gefängnis. Dennoch macht er sich Sorgen um einzelne Menschen der Gemeinde. Er kümmert sich um seine Gemeinde, obwohl er in Gefahr schwebt. Woher hat er diese Kraft bekommen? Paulus sagt: Alles, was ich kann, kommt von Gott (HfH)


Hm. Er stimmt nachdenklich – dieser Psalm.

Der Beter ist voll von Sorge und Trauer – und er tut das einzig richtige. Er kommt mit den Trümmern der Geschichte Israels zu Gott. Er wendet sich an IHN selbst und legt alles vor IHN.

Es ist gut, das wir wissen dürfen, dass einer da ist, dem wir die Trümmer unseres Lebens anvertrauen können.
Ich finde es wunderbar. So kann Gott neues schaffen, gutes.
JA, es ist erforderlich, Gott alles zu übergeben und nicht länger selbst etwas ausrichten wollen.
Alles dem HERRN übergeben, vorbehaltlos und im Vertrauen auf IHN.

Die eigene Schuld bekennen und unser ichbezogenes Leben von Gott aufrollen lassen.
Ja, ER legt seinen Finger genau auf die Stellen, wo es schmerzt. Doch nach dem reinigenden Nachweis unserer Schuld kann und wird ER heilen und den Schmerz nehmen.

Und dann wenn Gott unser HERR ist, dann dürfen wir mit Paulus ausrufen:
Ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht.

Und wir dürfen erleben, wie ER die Führung übernimmt und den Weg weist und wir dürfen erleben, wie ER die Kraft schenkt, nach seinem Willen zu handeln, sündige Wege zu verlassen, neu anzufangen und das eigene Leben auf IHN auszurichten.

HERR bitte schenke Du, dass wir das nicht vergessen. DU allein bist HERR über unser Leben, über mein Denken und Handeln. Da wo es falsch läuft, da greife DU ein und richte mich neu aus an Deinem Wort und nach Deinem Willen.
Schenke, dass unser Wollen sich dem Deinen beugt, dass wir Deinen Willen erkennen und tun.
DU hast verheißen, dass wir aus Dir alles schaffen können, selbst das was uns unmöglich scheint – DU kannst es an uns vollbringen.
Hab Dank dafür, oh HERR.
AMEN

 

 

23.

September 09

 

Fürchte dich nicht, ich bin mit dir; weiche nicht, denn ich bin dein Gott.
Jesaja 41,10

Du sollst keine Angst haben - das sagt die Bibel so oft, dass es für jeden Tag im Jahr reicht!(HfH)

Wir wollen ganz beim Gebet und beim Dienst des Wortes bleiben.
Apostelgeschichte 6,4

Wir falten die Hände für das Gebet. In dieser Haltung können wir mit unseren Händen nichts anderes tun. Wir können ruhig werden und Kraft sammeln, in Ruhe überlegen, was wir tun können. Bete und arbeite - nach diesem Motto leben Mönche seit tausend Jahren. (HfH)


Heute habe ich Prüfung. Ich habe Sorge, dass ich es nicht schaffe, dass ich nicht genug gelernt habe.
Und mitten in diese Angst hinein erklingt Sein Wort, dasselbe Wort mit dem ER mich vor einiger Zeit aufforderte IHM zu vertrauen und den Weg mit IHM zu gehen.

Wie wunderbar ist das denn!!!

So spricht der Text aus dem der Losungsvers heute stammt zu mir:

Der Herr sagt: »Kristin, du bist mein Kind, das mir dient. Dich habe ich erwählt., du bist durch Jesus meinen Sohn ein neuer Mensch ich habe dich von weit her hierher geholt. Von weither habe ich dich gerufen und zu dir gesagt: >Du sollst mir dienen!< Dich habe ich erwählt und nicht verstoßen. Fürchte dich nicht, denn ich bin bei dir; hab keine Angst, denn ich bin dein Gott! Ich mache dich stark, ich helfe dir, mit meiner siegreichen Hand beschütze ich dich! Alle Anfechtungen die voller Wut gegen dich toben, werden am nicht siegen. Die Ängste, die dich lähmen, werden zunichte sein. Niemand redet dann mehr von ihnen. Vergeblich wirst du dich umsehen nach den Zweifeln, die dich verzagen lassen wollten - du wirst sie nicht mehr finden. Wo sind sie geblieben, deine Feinde? Sie sind verschwunden, als ob es sie nie gegeben hätte. Denn ich bin der Herr, dein Gott. Ich nehme dich an deiner rechten Hand und sage: Hab keine Angst! Ich helfe dir.«

Ist es gewagt das Wort so persönlich zu nehmen? Nein, Es ist sein Wort, mit dem mein Heiland mir Mut macht und mich trägt. Ich darf Seine Versprechen persönlich nehmen und ich bin unsagbar froh über dieses Wort, das der HERR mir heute zuteil werden lässt.

Und ich will ganz darauf vertrauen.

Und so folgt das was ich kleiner Mensch am Ende tun kann um meinem Heiland zu danken:
Ich falte meine Hände zum Gebet. Ich öffne meine Hände zum Gebet und erbitte demütig was ich brauche und kann annehmen was ER mir zuteil werden lässt und ich erhebe meine Hände zu seinem Lob und stimme ein in den Jubel derer, die die Liebe und Treue dieses Einen und wunderbaren HERRN kennt.

Halleluja!

Was lest ihr heute in der Losung? Was spricht euch an, wo meint Gott euch heute ganz persönlich und ruft euch bei eurem Namen?
 

 

24.

September 09

 

HERR, ich habe dir meine Sache befohlen.
Jeremia 11,20

Gott, meine Sorge habe ich dir gegeben.

 Der Prophet Jeremia hat große Not. Männer wollen ihn ermorden. Aber Jeremia vertraut voll auf Gott.HfH

Rächt euch nicht selbst, sondern gebt Raum dem Zorn Gottes.
Römer 12,19

Rächt euch niemals selbst, sondern überlasst die Rache dem Zorn Gottes.

Kann Gott zornig sein? Vielleicht denken wir: Gott ist der "liebe Gott", deshalb kann er nicht. Aber Gott kann auch zornig sein! Deshalb sollen wir uns nicht selbst rächen, sondern die Rache abgeben an Gott. HfH

Liebe Freunde, verschafft euch nicht selbst Recht. Überlasst vielmehr Gott das Urteil, denn er hat ja in der Heiligen Schrift gesagt: »Es ist allein meine Sache, euch zu rächen. Ich, der Herr, werde ihnen alles vergelten.«

Wie du mir, so ich dir! Auge um Auge – Zahn um Zahn!

Das sind Parolen die wir kennen – nicht wahr?

Und nach denen wir handeln?!
Ich erlebe es oft, das mir diese Handlungsweise empfohlen wird. Doch meinem Herzen ist dies inzwischen fremd geworden – nicht unbekannt – doch nicht mehr das meine.

Heute steht mir es mir näher, dass ich mir wünsche, dass die Menschen mir vergeben, wenn ich Mist baue und ich vergeben kann und nicht nachtrage, was andere an mir falsches tun.

Das ist nicht immer leicht. Doch seit ich mit allen Sorgen zu Jesus kommen darf und alles IHM übergeben kann, ist mir die Fähigkeit genommen, auf Dauer wütend auf jemanden zu sein.
Es gibt Menschen, die nennen das weich und die meinen sie können sich alles erlauben. Doch die Fähigkeit Stopp zu sagen, die wird uns nicht genommen, im Gegenteil! Mit Mut und offenen Augen und Verstand können wir STOP sagen, und das ohne Groll und Wut, die uns Rachegedanken wachsen lässt.

Nein, wir haben die Vergebung für unsere Sünden erhalten und so können auch wir vergeben. Das heißt nicht Unrecht wortlos geschehen zu lassen, im Gegenteil, wir können ganz klar sagen : SO NICHT und wir haben ein gutes Angebot im Gepäck, das wir weitergeben können.

Ich danke unserem HERRN für die Liebe und die Fähigkeit zur Vergebung. So dürfen wir jeden Menschen lieb haben und können ihn annehmen wie er ist.

SO wie Gott es an uns getan hat. Und sein Angebot gilt jedem, der zu IHM kommt. Wir dürfen alle Sorge, Angst und Wut bei IHM lassen. ER wird ganz sicher das gerechte Urteil sprechen. Und wir sind derweil frei von dieser Last, denn in SEINER Liebe sind wir frei und keine schlechte Tat kann uns etwas anhaben.

Halleluja !

 

 

25.

September 09

 

HERR, mein Gott, als ich schrie zu dir, da machtest du mich gesund.
Psalm 30,3

Herr, mein Gott! Ich habe laut geschrien: Hilfe! Du hast mich zufrieden gemacht.

Zufrieden und gesund ist nicht gleich. Vielleicht habe ich eine genaue Vorstellung von Gottes Hilfe. Aber manchmal hilft Gott anders. Manchmal schenkt Gott, dass ich eine Krankheit akzeptieren kann und deshalb zufrieden bin.  HfH

Einer unter den geheilten Aussätzigen, als er sah, dass er gesund geworden war, kehrte er um und pries Gott mit lauter Stimme.
Lukas 17,15

Nur ein geheilter Mensch kommt noch einmal zu Jesus und lobt Gott.

Jesus hat 10 kranke Menschen geheilt. Aber nur 1 Mensch kommt noch einmal zu Jesus und sagt "Danke!" Vielleicht ist das auch normal. Wenn es mir schlecht geht: Leicht klage und jammere ich zu Gott. Aber wenn ich wieder gesund bin: Ich denke kaum an danken und loben! HfH

*3 Herr, mein Gott! Zu dir schrie ich um Hilfe, und du hast mich geheilt.
*4 Ich war schon mehr tot als lebendig, doch du hast mich dem sicheren Tod entrissen und mir das Leben neu geschenkt.

Ja, in diesen Jubel kann ich mit einstimmen!
Mein Leiden war Hochmut und Besserwisserei getrieben von der Angst zu versagen und dem Druck mich beweisen zu müssen.

Gott hat das auf Seine einzigartige Weise gelöst: Er hat mich versagen lassen, ER ließ mich meinen Weg gehen bis ans Ende, wo ich entdecken musste, dass auf diesem Weg keine Anerkennung und noch weniger Liebe ist.
Dort zeigte ER mir, wo meine Verletzungen sind, und ER versprach sie zu heilen. ER wies mir einen Weg aus der Sackgasse, einen der mir vorher völlig unsinnig erschien und der nun der Weg zu meinem Heil sein sollte: JESUS.

Und nun, nachdem ich eine absehbare Wegstrecke mit IHM gegangen war, IHM mein Vertrauen „geliehen“ habe, hat ER mich an einen Scheidepunkt gebracht, an dem ich zurückschauen darf auf drei wunderbare und auch schwere Jahre. Ich hab IHM damals gesagt, dass ich den von IHM vorgeschlagenen Weg nicht gehen kann, dass ich zu schwach sei. Und ER hat mir verheißen, dass ER mich auf den Weg bringen und auch das Vollenden wirken werde.
Ich bin im Grunde einen Handel mit IHM eingegangen. Und ER hat sich das gefallen lassen, ER hat mich tatsächlich durch diese drei Jahre getragen, mir Kraft geschenkt in jeder Anfechtung, mir geholfen jedes Hindernis zu beseitigen, ja ER selbst hat die Steine aus dem Weg geräumt.
ER hat mir Seine Macht und Treue bewiesen, wie es kein anderer tun könnte.

Wie sollte ich nun nicht innehalten, umkehren und Danke sagen.

Zu seinem Lob heute wieder einer meiner liebsten Lobpreissongs:

 


 

26.

September 09

 

Bis hierher hat uns der HERR geholfen.
1.Samuel 7,12

Samuel stellt einen Stein auf als Zeichen: Bis heute und bis zu diesem Ort hat Gott geholfen. Mit dem Stein ist Samuel Zeuge: Gott hat geholfen. Gott schützt.

Paulus schreibt: Der Herr stand mir bei und stärkte mich, damit durch mich die Botschaft ausgebreitet würde.
2.Timotheus 4,17

Paulus schreibt: Gott stand bei mir und machte mich stark. So konnte ich die Botschaft von Jesus ausbreiten.

Paulus erklärt: Ich selbst habe das nicht geschafft. Aber Gott hat mir geholfen.


Es ist eine wunderbare Erfahrung, wenn man nach dringlichem Flehen Hilfe erfährt in der Not.
Und ein Gefühl größten Glückes, wenn man weiß, dass dies nicht aus eigener Kraft oder aufgrund von Menschen geschehen ist, sondern aus der Gnade unseres HERRN heraus.

Vielleicht hört sich das seltsam an, doch es ist so viel mehr, wenn man weiß, dass es die Liebe unseres HERRN ist, die uns Menschen an die Seite stellt, den Verstand klärt, das richtige wissen lässt, ja unser Leben zum Guten gestaltet.

„Ich habe das und das geschafft!“ das ist ein tolles Gefühl, doch es ist nichts wert, denn es ist nur die halbe Wahrheit! Ganz egal, was wir im Leben erreichen oder schaffen, es ist von Gott geschenkt und zugelassen.
Sich selbst zu loben für Erreichtes – wie verschoben ist das! Es bleibt darüber nachzudenken, wie es geworden wäre, wenn ER seine Hand nicht darüber gehalten hätte!
Was wäre denn geworden aus unserem Erfolg, wenn ein anderer größeres Wissen gehabt hätte, oder bessere Kontakte, wenn wir im wichtigsten Moment auf der Karriereleiter plötzlich krank geworden wären?
Es bleibt dabei: Ohne Gottes Willen wäre es nicht zu erreichen gewesen.

Darum gilt es Danke zu sagen, dem EINEN und ALLMÄCHTIGEN, dem HERRSCHER des Himmels und der Erde!

Ihr sagt, ihr seid erfolglos, krank, ohne Schuld vom Leben bestraft? Schaut genau hin! Seht, was euch erspart blieb! Schaut darauf, wie viel Kraft ihr bis heute geschenkt bekamt, um euer Leid zu tragen! Und seht wie reich ihr beschenkt seid. Sagt Danke und fragt nach, was der HERR euch tun will, wo ER euren Weg bereitet hat.

Wir sind aufgerufen, genau jetzt an dieser Stelle, wo wir stehen, zu schauen, wie war es bisher, schauen, wie Gott unser Leben bisher geführt hat. Wir dürfen Bilanz ziehen und uns IHM neu oder aufs Neue ganz übergeben, IHN HERR sein lassen und wir dürfen IHM vertrauen, dass alles was ER uns auferlegt zu unserem Besten dient.

ER kann und will uns nicht vor allem Leid bewahren, denn der Mensch hat einen freien Willen bekommen und solange es Menschen gibt, die sich nicht nach IHM ausrichten, werden sie Böses tun. Doch ER kann, will und wird uns mit seiner segnenden Hand stärken. Um allen Stürmen dieses Lebens begegnen zu können.
So war es bisher und so wird es sein, bis an den Tag an dem ER kommt uns zu sich holt.

So sage ich euch: Vertraut IHM alles an, ER wird euch ausrichten und mit allem versorgen was ihr braucht! Hört auf selbst zu Erfolg oder Recht kommen zu wollen, wir alle wissen den Weg nicht, sondern ER allein!

Wenn ich das ein paar Jahre früher begriffen hatte – wie viel mehr Frieden wäre in meinem Leben gewesen, wie viel mehr Frucht hätte ich bringen können, doch unser Eigenwille gestärkt vom Teufel selbst, versucht alles um uns von Gott fern zu halten. Aber das was zählt ist,:wenn wir es mit Gott versuchen und seine Liebe einmal erfahren haben und IHM dann die Treue halten (so gut ein Mensch das eben kann), dann hat der Böse keine Chance mehr, so oft er es aufs neue versucht. GOTT hält uns in jedem Fall die Treue und lässt uns nicht mehr los.

Ich gehöre meinem HERRN und der ist in JESUS und JESUS in IHM. ER ist mein Vorbild und mein Ziel und so sage ich:

Bis hierher hat der HERR geholfen. Und ER wird weiter meines Fußes Leuchte und mein Licht sein. IHM allein gilt Lob und Preis und Ehre.
AMEN

Und was sagt Ihr? 

 

27.

September 09

 

Der HERR, unser Gott, neige unser Herz zu ihm, dass wir wandeln in allen seinen Wegen.
1.Könige 8,58

  • Gott soll unseren Glauben aufwecken, damit wir seinem Weg folgen.
  • Er gebe uns den Wunsch, so zu leben, wie es ihm gefällt, damit wir seine Gebote befolgen und auf alle Weisungen und Gesetze achten, die er unseren Vorfahren gegeben hat!

Wir können den Glauben nicht selbst machen. Glaube ist Geschenk von Gott. Aber wir wünschen uns eine gute Verbindung mit Gott. Dann können wir gut seinem Weg folgen.

Wenn wir im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft untereinander, und das Blut Jesu, seines Sohnes, macht uns rein von aller Sünde.
1.Johannes 1,7

Jesus lebt im Licht von Gott. Wenn wir genauso im Licht von Gott leben, dann haben wir Gemeinschaft zusammen und das Blut von Jesus macht uns frei von aller Schuld.

Das Licht von Gott macht die Welt hell. Mit Jesus können wir gute Gemeinschaft haben. Jesus ist für uns gestorben. Deshalb können wir frei sein von aller Schuld.

*5Das ist die Botschaft, die wir von Christus gehört haben und die wir euch weitersagen: Gott ist Licht. Bei ihm gibt es keine Finsternis. *6 Wenn wir also behaupten, dass wir zu Gott gehören, und dennoch in der Finsternis leben, dann lügen wir und widersprechen mit unserem Leben der Wahrheit. *7 Leben wir aber im Licht, so wie Gott im Licht ist, dann haben wir Gemeinschaft miteinander. Und das Blut, das sein Sohn Jesus Christus für uns vergossen hat, befreit uns von aller Schuld.

Wenn wir im Licht wandeln ! dann ...

Hm, wie – wenn? Können wir das denn? – einfach so? im Licht wandeln ? Von uns aus?

Ich konnte es nicht. Aus mir selbst war ich mir selbst die Nächste. Es zählte das was mir in meinen Augen gut tat, was mir half und es war nicht wichtig, ob es anderen schadete.
Nun, weit bin ich damit nicht gekommen. Es waren ziemlich krumme Wege, die ich ging um an meine Ziele zu gelangen. Und ich hab nicht eines davon erreicht.

Seltsamer Weise hielt Gott es aber für richtig, mich aus diesen Verstrickungen, dem Sumpf meines Lebens herauszuholen. Bis heute weiß ich nicht, womit ich das "verdient" hatte. Manchmal denke ich es war der Verdienst meiner Vorfahren und Verwandten, die unserem Herrn treu dienten und dienen.
Und doch bleibt es seine Gnade, die mir dies ermöglicht hat. Denn "verdienen" kann sich keiner Gottes Erbarmen - ER schenkt uns seine Liebe! einfach so!

Ich hab mich lange geweigert, noch heute tauchen diese Weigerungen auf, die mich hindern wollen, auf IHN zu hören und nach seinem Willen zu tun.
Noch oft sind meine „Ratschläge“ sehr weltlich und mein Gottesdienst geht nicht sehr weit.

So gilt mir die Mahnung, mich nicht abzuwenden, nicht den bequemen Weg gehen zu wollen und seinen Willen zu verkünden, wo ich ihn kenne. Und so manches Mal ist es nicht schwer, diesen zu kennen! Es gibt ganz klare Anweisungen, die da lauten: DU SOLLST NICHT .... und LIEBE DEINEN NÄCHSTEN ...
Nach diesen zu handeln ist im Grunde nicht schwer, wenn wir uns unter den HERRN beugen und uns auf seine Verheißungen verlassen. Dann brauchen wir nicht zu fürchten, dass wir zu kurz kommen, denn ER selbst sorgt für uns – und es gibt niemanden, der das besser könnte.

Also lasst uns im Licht leben - unter Seinem Wort mit seinen Verheißungen! Er schenkt Kraft und Wollen und Gelingen.
In diesen Tagen bin ich sehr stark, was diese Überzeugung, dieses Wissen angeht. Voll Freude und Jubel!
HERR, du weist, wie oft dies noch angefochten werden soll, schenke mir Vertrauen, lass mich festhalten an deinem Wort in allen guten und in allen schlechten Tagen in gleichem Maß, halte meine Hand und lass sie nie los, denn aus mir selbst vermag ich nichts, ja nicht einmal das Wollen kommt aus mir. DU allein kannst meine Füße auf den richtigen Grund stellen und da auch halten! So hilf mir, in deinem Licht zu wandeln und zu bleiben, denn ich kann es von mir aus nicht.
Doch DU bist mein Halt und meine Stärke. Darauf verlasse ich mich.
Hab Dank für deine Barmherzigkeit und Große.
AMEN

28.

September 09

 

So fern der Morgen ist vom Abend, lässt er unsre Übertretungen von uns sein.
Psalm 103,12

Morgen und Abend ist weit getrennt. Genauso weit hat Gott unsere Schuld von uns getrennt.
So fern, wie der Osten vom Westen liegt, so weit wirft Gott unsere Schuld von uns fort!

Wenn Gott uns frei macht, dann sind wir von unserer Schuld weit getrennt. Wie weit? So weit wie Morgen und Abend. Morgen und Abend können nie mehr zusammen kommen.

 

Bei Gott ist kein Ding unmöglich.
Lukas 1,37

Gott kann alles!
was Gott sagt, das geschieht

Toll! Wir können das nicht verstehen, aber trotzdem: Gott kann alles!

 

Ist es nicht wunderbar, dass wir das wissen dürfen?

Du kannst das nicht glauben?

Doch du kannst, denn wie geschrieben steht: bei Gott ist kein Ding unmöglich. Und so sicher wie du mit ein wenig Vertrauen selbst erfahren darfst, wie sehr Gott dich liebt – so sicher ist es, dass Gott dir vergebenes Unrecht nicht zurechnet.

Was ist die Bedingung?

Glaub es einfach und du wirst erleben dass es war ist.

Ich danke unserem HERRN für sein frei machendes Wort und die Liebe, die ER uns ganz unverdient zu teil werden lässt.
Ich danke IHM, dass ER uns unsere Schuld nicht zurechnet und uns frei macht von ihr. So dürfen wir nach erkennen, bekennen und Reue neu anfangen – auf seiner Straße – und wir dürfen erleben, dass mit IHM alles gut gelingt, solange wir auf seinen Wegen wandeln.

Erpressung?

Dachte ich auch schon – aber Irrtum – nach dem du Seine heilige und reine Liebe erfahren hast und dich bei IHM beschützt und aufgehoben weist – willst du diese Seine Nähe nicht mehr verlassen, denn es gibt keinen besseren Platz als in Seiner Hand und auf Seinen Wegen.

Herr, ich danke dir, dass du uns alle annehmen willst und uns vergeben willst. Ich danke dir für deine Güte und Barmherzigkeit
AMEN

 

29.

September 09

 

Fürchte Gott und halte seine Gebote; denn das gilt für alle Menschen.
Prediger 12,13

Gib Gott deinen Respekt und folge Gottes Geboten. Das sollen alle Menschen tun.

 Der Prediger hat kluge Sätze für sein Volk aufgeschrieben. Die Sätze sind oft kurz und klar - wie hier.

*13 .. lasst uns das Wichtigste von allem hören: Begegne Gott mit Ehrfurcht, und halte seine Gebote! Das gilt für jeden Menschen. *14 Denn Gott wird Gericht halten über alles, was wir tun - sei es gut oder böse -, auch wenn es jetzt noch verborgen ist.


Christus spricht: Liebt ihr mich, so werdet ihr meine Gebote halten.
Johannes 14,15

Jesus sagt: Wenn ihr mich liebt, dann werdet ihr auch meinen Geboten folgen.

Kurz vor Himmelfahrt. Jesus verabschiedet sich von den Jüngern. Jesus erinnert: Ihn lieben und die Gebote befolgen - das soll zusammengehören.

»Wenn ihr mich liebt, werdet ihr so leben, wie ich es euch gesagt habe. *16 Dann werde ich den Vater bitten, dass er euch an meiner Stelle einen Helfer gibt, der für immer bei euch bleibt. *17 Dies ist der Geist der Wahrheit. Die Welt kann ihn nicht aufnehmen, denn sie ist blind für ihn und erkennt ihn deshalb nicht. Aber ihr kennt ihn, denn er wird bei euch bleiben und in euch leben.

Gebote! Regeln! Ständiges Gängeln und überstülpen von Regeln! Was soll das??

JA, da bist du nun traurig, verletzt und einsam, du zweifelst am Leben und fragst dich, ob es stimmt, was die Christen da erzählen.
Da hat dir einer geraten die Bibel zu lesen und will dir den Halt vermitteln, den er selbst in SEINEM HEILIGEN Wort gefunden hat.

Und was passiert? So fertig wie du bist – liest du auf einmal, dass du selbst schuld bist, das es dir so geht.
So erlebte ich es und es passte mir überhaupt nicht. Ich hab das nicht eingesehen, ich hatte so viel Pech, die Welt war so ungerecht zu mir. Das war niemals meine Schuld.

Und doch!
Es stimmte, ich war es doch, die den Weg allein gehen wollte, die nicht zu Ende las, die nicht nachfragte, was die gelesenen Worte bedeuten sollten für mein Leben. Ich lief noch lange herum und meinte, die Welt sei ungerecht und Gott könnte niemals mich meinen, wenn ER von Segen sprach und Heil.

Vor einiger Zeit bewies Gott mir etwas anderes. ER meinte mich. Als ich sein Wort wieder aufschlug, voll Angst und Unwissenheit da las ich „Fürchte dich nicht!“ Ich durfte erfahren, dass Gott mich doch liebt und dass ER in Seinem Wort Regeln für meine Freiheit festgelegt hatte.
Es sind Regeln, das ist oft nervig, doch wenn DU die Regeln für dich annimmst und nach ihnen lebst, wirst auch du erfahren, wie leicht das Gehen unter Lasten auf einmal sein kann. Die Welt ist nicht gerechter, dir öffnen sich nicht auf einmal Türen, die du gern offen hättest. Doch es öffnet sich eine Tür: die Tür zum Leben mit und aus Gott.

In seinen Geboten liegt der Schlüssel. Und wenn du es auch noch nicht einsiehst, versuche es mit einem Leben das aus der Liebe Gottes zu dir beginnt und du wirst wieder lieben und es wird dir eine Freude sein, dich den Regeln deines dich liebenden Vaters zu beugen, denn ER macht dich frei .

Und etwas schöneres gibt es nicht.

 

30.

September 09

 

Du wirst erfahren, dass ich der HERR bin, an dem nicht zuschanden werden, die auf mich harren.
Jesaja 49,23

Du wirst erkennen: Ich bin Gott und du darfst auf mich hoffen ohne Enttäuschung.
Ich bin der Herr! Ich enttäusche keinen, der mir sein Vertrauen schenkt.

 

Das ist Gottes Versprechen: Hoffe auf Gott. Er wird nicht enttäuschen.

Seid fest, unerschütterlich und nehmt immer zu in dem Werk des Herrn, weil ihr wisst, dass eure Arbeit nicht vergeblich ist in dem Herrn.
1.Korinther 15,58

Euer Glaube soll fest und stark sein. Ihr sollt voll mitarbeiten für Gott. Gott wird eure Arbeit belohnen.
bleibt fest und unerschütterlich in eurem Glauben! Setzt euch mit aller Kraft für den Herrn ein, denn ihr wisst: Nichts ist vergeblich, was ihr für ihn tut
.

Jesus Christus hat uns Freiheit geschenkt. Deshalb sollen wir mit Jesus verbunden bleiben und für Gott arbeiten.

 

Zwei Worte, die uns deutlich machen sollen, dass Gott unser HERR die nicht verlässt, die sich auf ihn verlassen, die IHM vertrauen und ihr Wollen und Hoffen ganz auf IHN ausrichten.

Du sagst, das geht nicht, das schafft keiner? Ich sage Zweifle nicht. Alles wächst im Vertrauen auf den HERRN – auch das Vertrauen, denn es ist so, wie ER sagt, ER wird das in IHM gesetzte Vertrauen nicht enttäuschen.

Doch, es kommt vor, dass ER nicht tut, was wir wollen, besonders in der Anfangszeit des Glaubens kommt es vor, dass ER scheinbar genau das Gegenteil von unseren Wünschen bewirkt.
Doch sei sicher, das ist gut so, denn ER weiß, was wir nicht wissen und ER will unser Leben so lenken, dass wir – selbst frei – anderen ein Segen werden können.

ER wird nie etwas tun, was uns nicht zum Sieg werden wird. Wichtig ist allein, dass wir IHM vertrauen und ER wird uns erkennen lassen, warum ER dieses oder jenes eben nicht nach unseren Wünschen geschenkt hat. Und wenn nicht heute – dann einst. Denn wir brauchen nicht alles wissen, nur Vertrauen.

Herr, ich danke Dir für dein gütiges und liebevolles Handeln an uns. DU weißt was richtig ist und DIR will ich vertrauen, denn ich weiß, dass nichts was DU in der Hand hältst mir zum Schaden werden kann.
Du bist wunderbar und gut zu mir, ich danke DIR für den Reichtum an Freude und Gewissheit, die DU mir gegen alle meine Ängste und Zweifel geschenkt hast. Erfülle DU die Herzen derer die DICH suchen mit Vertrauen und Kraft, dass sie erfahren, dass DU der HERR bist und in den Jubel und die Freude mit einstimmen können.
AMEN

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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