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November 09

 

Wenn Jesus - und das ist unser Glaube - gestorben und auferstanden ist, dann wird Gott durch Jesus auch die Verstorbenen zusammen mit ihm zur Herrlichkeit führen.
1.Thessalonicher 4,14

Wir glauben doch, dass Jesus gestorben und auferstanden ist. Darum vertrauen wir auch darauf, dass Gott alle, die im Glauben an Jesus Christus gestorben sind, auferwecken wird. Wenn er kommt, werden sie dabei sein.

Ein unfassbares Bild – ich kann es mir nicht vorstellen, wie das einst zugehen soll.

Dennoch habe ich die Gewissheit, dass es so sein wird. Und ich bin dankbar, dass Gott mich erwählt hat dazuzugehören zu seinen Kindern, die einst seine Heiligkeit schauen dürfen und in seiner Herrlichkeit leben dürfen.

Im Kopf unvorstellbar, vom Verstand nicht fassbar – und doch im Herzen Gewissheit.

Für mich war es von Anfang an Realität, das Jesus Gottes Sohn ist, ich bin so aufgewachsen und ich habe es, glaube ich, nie bewusst in Frage gestellt.
Was mir lange verschlossen war, ist die Wahrheit, dass Jesus nicht einfach nur Gottes Sohn war, sondern der Träger meiner Schuld ist.
Und das ist allein schon unvorstellbar. Ein Stellvertreter, der für mich die Strafe auf sich nimmt für all den Mist, den ich verzapft habe! Für alles, was schon ans Licht gekommen ist vor den Menschen und alles, was außer mir nur noch Gott weiß und all das was ich nicht mal selbst bemerkt habe.
Einer der seinen Kopf hingehalten schon lange bevor ich wusste, dass ich Fehler mache.

Unglaublich? Nach unseren menschlichen Vorstellungen ja, aber nach Gottes Plan und seiner Heiligkeit nicht.

Wie kann Gott es zu lassen, dass er einen Anderen straft für meine Schuld? Keinen Anderen als sich selbst. ER will uns unsere Sünden vergeben, ER fordert uns auf, zu erkennen und zu bekennen, dass wir hoffnungslos verloren sind – ohne IHN. Er fordert uns auf, unser Leben zu ändern und von nun an mit Ihm zu leben.
Nur eines ist notwendig, um dies zu tun!: IHN erfassen mit Herz und Verstand, vielleicht sogar ohne Verstand..

HERR, ich danke dir für deine Gnade, du hast dich selbst in unsere Welt, ja in mein Leben hinein begeben um mich zu retten und um neues Leben zu schenken.
HERR mit deiner Hilfe kann ich nach deinem Willen tun.
Auch wenn ich es im Leben vielleicht nicht begreife, was du für mich bereitet hast in deiner Herrlichkeit. So schenke mir doch Vertrauen und Kraft, deinem Wort allezeit zu folgen und nicht unbedacht dein reiches Geschenk zu missachten und zu verwerfen.
HERR; hab dank für deine Gnade und Liebe.
AMEN

 

27.

November 09

 
So spricht der HERR Zebaot: Wer euch antastet, der tastet meinen Augapfel an.
Sacharja 2,12

So spricht der Herr Zebaot: Wer euch verletzt, der verletzt das, was mir am wichtigsten ist - so wichtig wie mein Augapfel.
Gott leidet mit uns, wenn wir leiden. Wir sind seine Kinder. Er spürt unseren Schmerz und die Angst.

 

Jesus sprach: Wer euch hört, der hört mich; und wer euch verachtet, der verachtet mich; wer aber mich verachtet, der verachtet den, der mich gesandt hat.
Lukas 10,16

Jesus sprach: Wer euch hört oder sieht, der hört oder sieht mich. Und wer euch verachtet, der verachtet mich. Wer aber mich verachtet, der verachtet Gott. Er hat mich geschickt.
Die Jünger sind von Jesus geschickt worden. Sie sollten in seinem Namen predigen und Wunder tun, damit die Menschen an Gott glauben. Auch wir können durch unseren Glauben und unser Leben zeigen, wie Gott wirklich ist.

Gut, dass wir das wissen dürfen. Ganz egal ob Menschen uns ablehnen oder vielmehr das, was wir ihnen von Gott erzählen, ER ist unser Vater und Er sorgt für uns. ER kennt unser Leid, unseren Schmerz und unsere Trauer.

Was nützt uns das, wenn Menschen uns Knüppel zwischen die Beine werfen, uns zu Fall bringen, ja sich an unserem Leid freuen?

Nun, ER selbst hilft uns wieder auf und stärkt uns mit neuer Kraft und Vertrauen.

ER sorgt für uns, wir sind ihm wichtig, mehr brauchen wir nicht.

Hab Dank dafür, oh HERR,
AMEN


26.

November 09   

 

Der HERR sprach zu Mose: Du sollst alles reden, was ich dir gebieten werde.
2.Mose 7,1.2

Wenn Gott uns eine Aufgabe gibt, dann hilft er uns auch. Er gibt dir die richtigen Gebärden, damit du es auch schaffst.

 

Wenn sie euch überantworten werden, so sorgt nicht, wie oder was ihr reden sollt; denn es soll euch zu der Stunde gegeben werden, was ihr reden sollt.
Matthäus 10,19

Wenn sie euch vor Gericht stellen, dann macht euch keine Sorgen. Gott wird euch schon die richtigen Worte geben, die ihr dann sagen sollt
In der Vergangenheit bis heute wurden viele Christen in der Welt wegen des Glaubens angeklagt. Auch dann lässt Gott seine Kinder nicht im Stich. Er hilft, dass sie auch dann den Glauben nicht verlieren.

Hätte ich doch nur den Mund gehalten!
Warum konnte ich meinen Mund nicht halten?

Kennt ihr das?
Ich frage mich das oft oder mache mir Vorwürfe, weil mein Mund mal wieder schneller war als gut für alle Beteiligten gewesen wäre.

Dabei geht es nicht nur um Glaubensfragen, aber gerade da passiert es mir am häufigsten, das ich das Gefühl habe, genau das Falsche im falschen Moment gesagt zu haben.
Oft denke ich dann, das hat jetzt mehr geschadet als genützt.

Das heutige Wort will uns erinnern, dass wir nicht Sorge tragen brauchen und sollen für die richtigen Worte. Vielmehr sichert ER uns zu, dass ER für die richtigen Worte im richtigen Moment sorgen wird.

Trotzdem frage ich mich, wie soll da Mission geschehen, wenn wir nicht auf unserem Mund acht haben, wenn wir mit unseren Gedanken, die ja nicht immer gottesfürchtig sind, einfach so heraus plautzen, oder wenn wir schweigen, wo wir unseren Glauben bekennen dürfen.

Hier, wo ich schreibe, ist es keine Frage, ich „rede“ mit meinem HERRN und schreibe alles auf, was mich zu den Losungen beschäftigt und ich vertraue meinem HERRN; dass die richtigen Ohren es hören. Doch im Gespräch? Da fehlt mir noch eine Menge Gottvertrauen, dass ich nicht schweige oder gar noch verleugne, dass ich einen HERRN habe, der für mich, meine Schuld gestorben ist.
Die Gewissheit die ich in mir trage, behalte ich so oft noch für mich, anstatt sie weiterzusagen und so IHM die Ehre zu geben für mein Leben und IHM danke zu sagen.

Doch wiederum sagt mir das Wort heute: Sorge dich nicht um das was du sagen wirst, sondern überlass es MIR, ich werde dir die rechten Worte geben zur rechten Zeit und du wirst sie dann auch sagen.

HERR ich danke dir für diese Zusage. DU bist HERR über alles und so schenke bitte, dass ich meinen Mund ganz zu Deiner Verfügung stelle, dass er redet was DU willst zur Zeit die DU gibst.
Wache über meine Gedanken und Worte und hilf mir, dass nichts meinen Mund verlässt, was Dich verleugnet oder Dir nicht die Ehre gibt, Hilf mir, dass ich mich nicht vor Menschen fürchte, sondern DU allein die Ehre und das Lob bekommst, das Dir von mir zusteht.
AMEN


25.

November 09   

 
Nicht werde jemand unter dir gefunden, der Wahrsagerei, Hellseherei, geheime Künste oder Zauberei treibt. Denn wer das tut, der ist dem HERRN ein Gräuel.
5.Mose 18,10.12

Wahrsagerei, Hellseherei, geheime Künste, Zauberei, das alles soll bei euch nicht getan werden. Denn das beurteilt Gott sehr schlimm.
Das ist auch heute gültig: diese Dinge können die Seele gefangen nehmen.

 

Simon, der Zauberer, wurde gläubig und ließ sich taufen und hielt sich zu Philippus. Und als er die Zeichen und großen Taten sah, die geschahen, geriet er außer sich vor Staunen.
Apostelgeschichte 8,13

Simon war ein Zauberer. Er wurde gläubig. Er ließ sich taufen. Er ging mit Philippus. Er sah die Zeichen und großen Taten, die Philippus tat. Da war Simon ganz begeistert.
Gott tut Wunder, ganz ohne Zauberei.


Etwas mehr zu sein als ein gewöhnlicher Mensch, Wunder vollbringen zu können und großes zu tun, zu wissen, was als nächstes kommt, besser sein als alle anderen – das ist ein nachvollziehbarer Wunsch von doch eigentlich allen Menschen.

Ich kenne niemanden, der nicht insgeheim irgendwann den Wunsch danach hatte.

Die Frage ist, wie wir damit umgehen!

Durch Zuwendung zu Okkultem, Esotherik und Magie gelingt es auch heute noch, dieses zu erreichen – oder zumindest das Gefühl zu haben, etwas zu sein, was andere nicht sind. Doch allein schon die Hinwendung zum eigenen Ich, das ausschließliche sich selbst verherrlichen, das Erniedrigen anderer – ist die Einbahnstraße weg von Gott und seiner Gnade.

Es gibt nur den Einen, der Wunder tut und heilt, rettet und begnadigt. Der braucht keine Zauberei, keine Götzenanbetung, keine dunklen Mächte.

Wenn wir uns an IHN wenden, dann sorgt ER für uns. Wir brauchen dann keine Vorhersagen der Zukunft, keine Zaubertränke zur Abwendung von Unglück oder das Verfluchen unserer Feinde.

Nein, ER sorgt für unser Wohlergehen und rettet uns vor allem, was uns schaden will. Ja selbst das schlimmste Schicksal wendet ER zum Guten und am Ende dürfen wir Gemeinschaft haben mit IHM.

Und selbst Anhänger der Zauberei und der dunklen Mächte, ja dieses selbst müssen sich anerkennend beugen vor IHM, unserem GOTT, dem Einen und Allmächtigen, unserem HERRN und Heiland.

Hab Dank dafür, oh HERR.
AMEN


24.

November 09   

  

Du sollst dein Herz nicht verhärten und deine Hand nicht zuhalten gegenüber deinem armen Bruder.
5.Mose 15,7

Du siehst deinen armen Bruder. Mach dein Herz nicht hart. Öffne deine Hand und gib.
Seid nicht hartherzig gegenüber den Armen, die mit euch in dem Land leben, das der Herr, euer Gott, euch schenkt. Sie sind eure Nachbarn und Landsleute! Verschließt euch nicht vor ihrer Not!

Nächstenliebe ist die praktische Seite des Glaubens.

 

Paulus sprach: Ich habe euch in allem gezeigt, dass man so arbeiten und sich der Schwachen annehmen muss im Gedenken an das Wort des Herrn Jesus, der selbst gesagt hat: Geben ist seliger als nehmen.
Apostelgeschichte 20,35

Paulus sprach: Ich habe euch immer wieder gezeigt: Glauben ist auch praktische Arbeit: den Schwachen helfen. Denkt daran: So hat es der Herr Jesus gesagt: Geben ist mehr gesegnet als nehmen.
Der Glaube zeigt dir, was du im Leben zu tun hast: anderen Menschen helfen. Das macht glücklicher als immer zuerst an sich selbst denken.

Auf welcher Seite stehe ich? Auf der „der Armen“ oder auf der, derer „die genug haben“ um zu geben?

Auf welcher Seite steht ihr/stehst du?

Ich denke, als Christen, als Kinder Gottes, haben wir immer etwas zu geben. Es ist nicht gesagt, dass das immer nur Geld sein muss, nein, ein Lächeln, ein liebes Wort, ein offenes Ohr zur rechten Zeit, auch die Kleiderspende oder das Weihnachtspäckchen in der Adventszeit. Wir haben zur Genüge, denn unser HERR lässt uns nicht allein. Und so wie ER uns durch unsere Mitmenschen beschenkt, so dürfen und können auch wir unsere Nächsten beschenken, die In den Dingen, die wir reichlich haben, Mangel leiden.

Und sofern wir es noch nicht wissen, werden wir es erleben : Geben ist seliger denn nehmen!

23.

November 09   

   

Er ist nahe, der mich gerecht spricht; wer will mit mir rechten?
Jesaja 50,8

Gott ist nahe. Er macht mich gerecht. Wer will dann noch mit mir darum streiten?
Der Richter, der mich freisprechen wird, ist schon unterwegs. Wer will mir da noch den Prozess machen? Lasst uns nur vor Gericht gehen! Wer will mich anklagen? Soll er doch herkommen!

Gott spricht zu dir: Ich bin immer nah bei dir. Du bist recht. Deshalb ist es egal, was andere Menschen von dir denken.

 

Wer will die Auserwählten Gottes beschuldigen? Gott ist hier, der gerecht macht.
Römer 8,33

Gott hat die Menschen auserwählt. Wer soll sie dann anklagen? Gott ist hier. Er macht gerecht.
Mit diesem Gott bist du durch den Glauben verbunden. Das ist das wichtigste in deinem Leben

Die Worte, die uns heute aus Jesaja ansprechen, sind für mich prophetisch vorausschauend, auf das was Jesus erleben und erleiden wird. Genauso, wie sie aufzeigen, dass ER unerschütterlich den Weg geht, der zur Vergebung unserer Schuld führt.

Diese Worte sind Worte des einen Schuldlosen, der schuldig gesprochen wird, gegen das Böse in der Welt geredet und gelebt zu haben. Sie sind voll Vertrauen auf Gott, der über allem wacht und so jeder Angst und Sorge vor Anfeindung und Leid des Platzes verweisen.

In Jesus, der für uns litt und starb sind wir gerecht gesprochen, das ist gewisslich wahr, unfassbar aber wahr. Und wenn wir in Glauben daran leben und handeln, dann ist ER mit uns und ja, wir brauchen nichts zu fürchten, was sich uns aus der Welt entgegenstellt.

Wenn wir uns an seinem Wort ausrichten und IHN zum HERRN haben, dann kann uns kein Urteil aus der Welt etwas anhaben. Denn wir leben aus der Liebe unseres Gottes, der unser Denken und Handeln bestimmt.

Weiter, wenn wir treu und fest uns an IHM ausrichten, dann wird keiner kommen, der mit Recht gegen uns sprechen kann, denn keiner würde etwas finden, was bestand hätte.
Nun sind wir nicht Jesus, so wird der Mensch allezeit Unrecht an uns finden, das gegen uns spricht.
Jedoch dürfen wir jederzeit wissen, dass wir einen Fürsprecher haben in Jesus, der zuerst gelitten hat und den Weg des Gerichts für uns gegangen ist, und so die Tür zur Umkehr und Buße geöffnet hat.

Wenn wir Fehler machen haben wir die Chance auf die Tilgung unserer Schuld, der Weg ist dann Erkennen, bekennen, bereuen und umkehren.
Durch Gottes Liebe und Gnade sind wir gerecht gesprochen in Jesus.

Ich wünschte, ich würde nicht mehr sündigen, nicht um der Anerkennung oder des Heiligenscheines willen, Aber um des Einen Willen, der Schmerzen erlitt wegen meiner Schuld.

HERR ich danke dir, dass ich schuldlos dastehen darf vor dir. Das ist nur möglich, weil Jesus für meine Sünden gestorben ist-
Hilf mir, dass ich nicht neue Schuld auf mich lade.
AMEN


18.

November 09   

  

Siehe, er ist's, der die Berge macht und den Wind schafft; er zeigt dem Menschen, was er im Sinne hat.
Amos 4,13

Pass auf! Gott hat die Berge gemacht. Er macht den Wind. Gott sagt den Menschen, was er tun wird.
Keiner will auf den Propheten Amos hören, denn Amos sagt schwere Zeiten voraus. Dabei spricht Gott durch den Propheten. Achte auch auf das, was Gott sagt. Auch, wenn es dir nicht gefällt.

 

Er ist offenbart im Fleisch, gerechtfertigt im Geist, erschienen den Engeln, gepredigt den Heiden, geglaubt in der Welt, aufgenommen in die Herrlichkeit.
1.Timotheus 3,16

Christus ist ein Mensch geworden. Gottes Geist lässt uns an ihn glauben. Auch die Engel sehen das. Christus wird den Heiden gepredigt. Überall auf der Welt glauben Menschen an ihn.
Zeitung und Fernsehen sind oft voll mit schlechten Nachrichten. Das Neue Testament ist wirklich eine gute Nachricht. In Jesus kommt Gott selbst zu uns.

„Macht euch bereit, eurem Gott zu begegnen“

Diese Aufforderung geht dem Wort aus Amos voraus.

Habt ihr mal darüber nachgedacht, wann und wo Gott uns begegnet?

Bei Amos ist es die Ankündigung der endgültigen Strafe für falsches Verhalten.

Doch nicht nur das.

Es ist auch Aufforderung zur Umkehr, Einladung Rechenschaft abzulegen über das was bisher in unserem Leben gelaufen ist. Buße zu tun, zu bereuen.

Und es ist Aufforderung, bereit zu sein, unseren HERRN zu erwarten, mit seiner Gegenwart zu rechnen, die Einladung auf sein Fest anzunehmen.

Es hängt ganz davon ab, wem unser Leben gehört, wo wir stehen.

Mit Gott rechnen, mit seinem Handeln, seiner Gegenwart, seinem Gericht und seiner Vergebung, seiner Liebe und Gnade -. Das möchte ich heute und in Zukunft und das wünsche ich euch, dass ihr IHN so erlebt, wie ich und schon viele andere IHM kennen lernen durften und immer wieder aufs Neue kennen lernen dürfen.

Gottes erbarmende Liebe und Fürsorge, Sein Trost, Seine reinigende und wärmende Hand in unser aller Leben wahrnehmen und annehmen.

Ich wünsche euch noch einen gesegneten Tag und ein festes Vertrauen in die Zusagen unseres HERRN. Denn sie sind gewiss wahr und wir dürfen allezeit mit IHM rechnen.

17.

November 09

 

Es freue sich das Herz derer, die den HERRN suchen!
Psalm 105,3

Die den Herrn suchen, sollen sich von Herzen freuen.
Seid glücklich, dass ihr zu ihm, dem heiligen Gott, gehört! Ja, alle, die den Herrn suchen, sollen sich freuen!

Gott will keine Traurigkeit, Gott will Freude. Was ist der Vorteil für mich, wenn ich Gott suche? Gott schenkt mir Freude.

 

Freut euch, lasst euch zurechtbringen, lasst euch mahnen, habt einerlei Sinn, haltet Frieden! So wird der Gott der Liebe und des Friedens mit euch sein.
2.Korinther 13,11

Freut euch, lasst euch helfen. Akzeptiert Ermahnungen. Seid einer Meinung. Bemüht euch um Frieden. So wird der Gott der Liebe und des Friedens mit euch sein.
Freut euch! Kehrt von euren falschen Wegen um! Hört auf alles, was ich euch geschrieben habe. Haltet fest zusammen, und lebt in Frieden miteinander. Dann wird Gott, der ein Gott der Liebe und des Friedens ist, bei euch sein.

Ermahnung bedeutet nicht schimpfen. Schimpfen hilft nicht und bringt nur Ärger. Ermahnung bedeutet, anderen Menschen im Glauben zu helfen. Gemeinsam glauben, das ist eine große Freude.

Gott schenkt Freude!

Ist Euch das auch schon aufgefallen?
Allein wenn ich diese Worte lese, kommt ein Lächeln auf mein Gesicht. Wieso? Weil ich mich erinnern darf – an die Momente, die ER mir geschenkt hat. Momente des Friedens und der spürbaren Liebe. Momente in denen es greifbar war, wie Hass und Wut und Ärger und auch Trauer Seiner Freude weichen mussten.

Warum sollten wir so etwas verschenken?

So ist es gut und richtig und zwingend notwendig, dass wir hinhören, wenn Geschwister im Glauben uns mahnen, erinnern an Sein Wort

Ich wünsche uns für den heutigen Tag Menschen, die uns die Wahrheit sagen und uns ermahnen, wo wir abirren von Seinem Weg, die uns Frieden anbieten, wo wir ärgerlich abweisen wollen, die uns in Gemeinschaft und mit Verständnis zur Seite stehen.

Und ich bitte unseren HERRN, dass ER hilft, dass wir heute solche Geschwister für andere Menschen sein dürfen.

Seid lieb gegrüßt

Gottes reichen Segen

Kristin

16.

November 09   

 

Der HERR spricht: Ich bin bei ihm in der Not, ich will ihn herausreißen und zu Ehren bringen.
Psalm 91,15

Der Herr spricht: Er ist in Not. Ich bin bei ihm. Ich hole ihn heraus. Es wird ihm wieder gut gehen.
Ein Mensch betet in der Not. Gott sieht dieses Gebet und beschließt: "Ich helfe ihm." Gott sieht auch unser Gebet.

 

Wir wissen, dass Bedrängnis Geduld bringt, Geduld aber Bewährung, Bewährung aber Hoffnung.
Römer 5,3-4

Wir wissen: Not bringt Geduld. Geduld stärkt den Glauben. Wer glaubt, bekommt Hoffnung.
Wir danken Gott auch für die Leiden, die wir wegen unseres Glaubens auf uns nehmen müssen. Denn Leid macht geduldig, Geduld aber vertieft und festigt unseren Glauben, und das wiederum gibt uns Hoffnung.

Wir erwarten Gutes von Gott. Wenn wir aber in Not geraten, dann denken wir, Gott hat uns vergessen. Aber auch die Not kommt von Gott. Und durch diese schwere Erfahrungen wird unser Glaube geprüft und kann gestärkt werden.


Not! Die kennen wir alle – in irgendeiner Form.
Hier in Deutschland ist es wahrscheinlich keine Hungersnot – wobei auch dies hier und heute nicht unbekannt ist.
Doch ich glaube, Sein Wort meint eine andere Not – die Not unserer Seele und unseres Herzens.

Menschen verhungern – innerlich! Sie magern ab, sie verdursten, werden stumpf und leer.

Ein trauriges Bild! Am ehesten erkennbar in den Augen unserer Gegenüber.

Schauen wir in den Spiegel! Was sehen wir?

Dieses traurige Bild? Dann hat Gott eine Botschaft für uns!:

„Rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten und du sollst mich preisen.“ Psalm 50, 15 – auch bekannt als die Rufnummer Gottes.

Wer dieses Angebot nutzt, kommt zu dem Ergebnis, das Gott ganz gewiss da ist, in unseren einsamsten Momenten, während der traurigsten Geschehnisse.
Er verhindert nicht das, was sein muss, für unser Heil, doch ER geht mit, er verlangt nicht, dass wir die schwersten Momente allein gehen sollen, Nein, ER trägt uns sogar hindurch, denn ER will dass wir wachsen – hin zu IHM, wachsen im Glauben und Vertrauen.

Ja, oft ist die Not mit Ausharren verbunden, viel Geduld verlangt es zum großen Teil, vor allem aber Vertrauen in IHN. Und dieses wird er niemals enttäuschen.

Wenn wir am Ende eines Weges ankommen und feststellen, dass wir unser Ziel nicht erreicht haben, dann ist es Zeit für die Frage: Wer war unser Wegbegleiter?
Und dann bleibt es bei Psalm 50, 15.

Herr ich danke dir dafür. AMEN

15.

November 09

 

Ach HERR, siehe, du hast Himmel und Erde gemacht durch deine große Kraft und durch deinen ausgereckten Arm, und es ist kein Ding vor dir unmöglich.
Jeremia 32,17

Herr, ich weiß, du bist mächtig und stark, denn du hast Himmel und Erde gemacht. Nichts ist für dich unmöglich.
Woran glaube ich? Ich glaube an Gott. Er kann immer und überall helfen.

 

Unser Heiland Christus Jesus hat dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht durch das Evangelium.
2.Timotheus 1,10

Jesus Christus ist unser Retter. Er hat dem Tod die Macht weggenommen. Diese gute Botschaft ist zu uns gekommen. Jesus hat uns das ewige Leben gebracht.
Den Tod besiegen, das ist unmöglich für Menschen. Jesus aber hat den Tod für uns besiegt, denn er ist auferstanden. Ich werde auch zusammen mit Jesus auferstehen.

Gott ist nichts unmöglich.

Das wussten schon die Gläubigen des AT und verkündeten Seine Propheten.
Von Anbeginn sind wir Menschen aufgerufen, IHM zu vertrauen.

Vielfach, ja unzählige Male hat Gott dies Seinen Menschen bewiesen. Der größte Beweis für seine Allmacht und Liebe ist der Tod seines Sohnes, Jesus Christus, den ER ans Kreuz hingegeben hat, als Unschuldigen zur Sühnung unserer Schuld.
Ein unfassbares Zeugnis Seiner Liebe.

Noch größer als der Tod unseres Retters selbst ist seine Auferstehung. Uns zum Zeichen, dass wir Vergebung haben dürfen und unter Berufung auf Jesu Tod und Auferstehung, ewiges Leben – mit IHM.

Gott ist nichts unmöglich – und das Unmögliche – nämlich das Bestehen vor Gott trotz unserer Ungerechtigkeit und Schuld – hat ER selbst möglich gemacht, indem ER das Liebste hingab, was ein liebendes Herz zu opfern vermag.

Herr, das ist Grund zu tiefer Dankbarkeit und Freude. HERR ich lobe dich und preise dich für deine unendliche und unfassbare Liebe zu jedem einzelnen von uns. Und ich danke dir für deine Gnade, in der du auch mich angenommen hast und meine Schuld getilgt und mich reingewaschen hast, so dass ich vor dir bestehen darf und jetzt und einst vollends in Gemeinschaft mit dir leben darf.
AMEN

14.

November 09   

  

Sie warfen Daniel zu den Löwen in die Grube. Der König aber sprach zu Daniel: Dein Gott, dem du ohne Unterlass dienst, der helfe dir!
Daniel 6,17

Daniel wurde in die Grube zu den Löwen geworfen. Der König aber sagte zu Daniel: Dein Gott soll dir helfen. Du dienst ihm ja immer.
Der König kann Daniel nicht helfen. Der Grund: er ist an sein eigenes Gesetz gefesselt. Gott ist an kein menschliches Gesetz gebunden. Er hat Daniel tatsächlich gerettet.

 

Paulus sprach: Diese Nacht trat zu mir der Engel des Gottes, dem ich gehöre und dem ich diene, und sprach: Fürchte dich nicht, Paulus, du musst vor den Kaiser gestellt werden; und siehe, Gott hat dir geschenkt alle, die mit dir fahren.
Apostelgeschichte 27,23-24

Paulus sagte. Ich diene Gott und gehöre zu ihm. Heute Nacht kam der Engel von Gott zu mir. Er sagte: "Paulus, du brauchst keine Angst zu haben. Du musst vor den Kaiser gestellt werden. Pass genau auf, Gott lässt alle leben, die mit dir fahren."
Paulus ist gefangen und mit dem Schiff unterwegs zum Gericht vor dem Kaiser. Im Sturm geht das Schiff fast unter. Paulus erzählt immer von Gott, egal, auch wenn er vor Gericht steht oder sich in Seenot befindet.


Daniel und Paulus – beides sind Menschen, die Gottes Nähe und Fürsorge hinein in größte Not und Bedrängnis erfahren durften.
Und nicht nur das! Auch die Menschen in ihrer Umgebung durften und mussten erkennen, dass Gott ihr HERR ist.

So ist es auch heute – für uns, jeden einzelnen!

Gott ist da, er ist Schutz und Schild und Weg und Führer. Er lässt uns nie allein und selbst in der größten Not dürfen wir seine Liebe und Fürsorge erfahren und mit uns auch unsere Umgebung.

Wo Gott an uns Menschen handelt bleibt das nicht unbemerkt. Und das ist wunderbar.

So danke ich dir HERR für alles was du an uns getan hast, gerade tust und tun wirst. Denn ich weiß, so wie du da warst und bist, wirst du es immer sein.
Und ich bitte dich, hilf, dass wir das nicht vergessen und im Vertrauen zu Dir wachsen und im Glauben an Dich immer völliger werden.

DU bist der HERR, der Weg, die Wahrheit und das Leben. In Ewigkeit!
Amen

13.

November 09   

 

Den Feinden entfiel der Mut; denn sie merkten, dass dies Werk von Gott war.
Nehemia 6,16

Die Feinde verloren den Mut. Sie merkten: hier handelt Gott.
Die Israeliten bauen das zerstörte Jerusalem wieder auf. Die Gegner des Wiederaufbaus geben auf. Sie können nichts gegen Gott tun.

 

Gamaliel sprach: Lasst ab von diesen Menschen (den Aposteln) und lasst sie gehen! Ist dies Vorhaben oder dies Werk von Menschen, so wird's untergehen; ist es aber von Gott, so könnt ihr sie nicht vernichten.
Apostelgeschichte 5,38-39

Gamaliel sprach: Lasst die Apostel in Ruhe. Sie sollen weggehen und frei sein. Wenn ihre Predigt nur Menschenworte sind, dann wird sie wieder verschwinden. Wenn diese Predigt aber von Gott ist, könnt ihr sie nicht vernichten.
Petrus und die anderen Apostel predigen von Jesus. Diese Predigt ist bis heute nicht verschwunden, denn sie kommt von Gott.

Gott wirkt Wollen und Vollbringen! Dagegen ist keine Macht gewachsen. Niemand kann uns schaden, wenn wir unser Handeln, unser Leben an Gott ausrichten.

Das schönste für mich ist, dass ich annehmen kann, was mir geschieht. Ich muss nicht neidisch sein, wenn andere den Vorzug haben, denn ich habe die Gewissheit, dass mir nichts zum Schaden geschieht, sondern über allem seine Hand ist.

Und so ist es tatsächlich so, dass Feinde aufgeben müssen, denn sie erleben, dass ich in seiner Hand bin, dass Missgunst und Schadenfreude nichts erreichen, dass aus schlechter Rede Gutes wird.

Und noch schöner ist, dass ich es ebenso erlebe und Freude in mir wohnt, ich mich freuen kann und darf, mit anderen und für andere.

Wir dürfen erfahren, wo Gott seine Hand über uns hält und unter seiner Hand kann uns keiner was.

HERR schenke doch bitte, dass wir allezeit unter deiner Hand bleiben und nicht weichen, dass wir nicht nachlässig werden oder untreu. Deinen Schutz zu verlassen um weltlichen Ruhmes willen kann uns nur schaden. DU bist der Eine über Allem, unser Schutz, Schild, Schirm und Halt, unser Alles.

Hab Dank, dass wir das wissen dürfen.
AMEN

12.

November 09   


Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, ist zum Eckstein geworden. Das ist vom HERRN geschehen und ist ein Wunder vor unsern Augen.
Psalm 118,22-23

Die Bauarbeiter haben einen Stein weggeworfen. Gerade dieser Stein ist der Eckstein geworden. Das hat der Herr getan. Wir sehen: es ist ein Wunder.
Gott sucht sich das Wertlose aus. Damit schafft er Neues. Das Neue Testament bezieht sich auf diesen Vers. Jesus ist wie der weggeworfene Stein. Er wurde gekreuzigt, aber Gott hat ihn auferweckt.

 

Ihr seid Gottes Hausgenossen, erbaut auf den Grund der Apostel und Propheten, da Jesus Christus der Eckstein ist.
Epheser 2,19-20

Ihr wohnt jetzt bei Gott. Das Fundament des Hauses von Gott sind die Apostel und Propheten. Jesus Christus ist der Eckstein.
Die Gemeinde ist Gottes Haus. Es ist aber kein Haus aus Steinen, sondern die Gemeinde ist wie eine Familie mit Jesus als Familienoberhaupt. Die Gemeinde hat auch wichtige Vorfahren. Es sind die Apostel und Propheten.


Jesaja 28,16
Doch Gott, der Herr, sagt: »Ich lege in Jerusalem ein Fundament. Es ist ein Grundstein, ein kostbarer Eckstein, der felsenfest steht. Wer auf ihn baut und ihm vertraut, braucht nicht zu fliehen

1.Petrus 2,4-8
Zu ihm dürft ihr kommen. Er ist der lebendige Stein, den die Menschen weggeworfen haben. Aber in Gottes Augen ist er wertvoll und kostbar.
Lasst auch ihr euch als lebendige Steine zu einem Haus aufbauen, das Gott gehört. Darin sollt ihr als seine Priester dienen, die ihm als Opfer ihr Leben zur Verfügung stellen. Um Jesu willen nimmt Gott diese Opfer an.

Es steht ja schon in der Heiligen Schrift: »Einen ausgewählten, kostbaren Grundstein werde ich in Jerusalem legen. Wer auf ihn baut und ihm vertraut, steht fest und sicher.«
Ihr habt durch euren Glauben erkannt, wie wertvoll dieser Grundstein ist. Für alle aber, die nicht glauben, gilt das Wort: »Der Stein, den die Bauleute wegwarfen, weil sie ihn für unbrauchbar hielten, ist zum Grundstein des ganzen Hauses geworden.
Er ist ein Stein, an dem sich die Menschen stoßen, ja, der sie zu Fall bringt.« Denn sie stoßen sich nur deshalb daran, weil sie nicht auf Gottes Botschaft hören. Gott selbst hat sie dazu bestimmt.

Was gibt es dem noch hinzuzufügen?

Nichts!

Herr, ich danke dir!
AMEN


10.

November 09  

   

 Er wird auftreten und weiden in der Kraft des HERRN.
Micha 5,3

Wie ein Hirte seine Herde weidet, so wird der neue König regieren. Gott, der höchste Herr, hat ihn dazu beauftragt und gibt ihm die Kraft.
Ein Retter wird kommen. Oft angekündigt im Alten Testament. Wir wissen: Es ist Jesus.
 

Als Jesus das Volk sah, jammerte es ihn; denn sie waren verschmachtet und zerstreut wie die Schafe, die keinen Hirten haben.
Matthäus 9,36

Als Jesus das Volk sah, bekam er Mitleid: denn sie hatten Durst und liefen durcheinander wie Schafe, die keinen Hirten haben.
Jesus ist für uns der gute Hirte. Ihm folgen, und wir kommen immer auf eine gute Wiese.


Er wird auftreten und weiden.
ER wird!! Das ist sicher, es ist SEINE Verheißung!

Für uns Christen ist diese Verheißung in Erfüllung gegangen – in Jesus!
ER ist der eine Hirte, der seine Herde recht weidet und einst in vollkommener Herrlichkeit weiden wird.

Wir haben Sorgen und tragen Lasten? Ja, gewiss. – Doch wir haben IHN und ER trägt uns.

ER führt uns und ja, wir dürfen gewiss sein, dass es immer das richtige Kraut sein wird, das wir zu futtern bekommen, auch wenn die Wege beschwerlich sein sollten, wir wissen, ER als unser Hirte geht den gleichen Weg, zum Teil voraus, um den besten Weg zu weisen, zum Teil hintenan um uns vor Verfolgern zu schützen, auch zu unserer Seite, um uns zu stützen, wenn der Weg zu beschwerlich scheint.

Vollkommen umgeben und geschützt sind wir. ER kennt die richtigen Weideplätze, ER sieht wann wir, seine Schafe, eine Rast brauchen und ER sorgt für die Pausen auf unserem Weg.

ER ist Hirte, Wasser, Brot, ja ER ist das Leben selbst, das uns zu Gott hin in die Ewigkeit führt.

HERR hab Dank für diese unaussprechliche Gnade.
AMEN

07.

November 09  

   

Behüte mich wie einen Augapfel im Auge.
Psalm 17,8

Ganz bestimmt: Gott hat ein sehr feines Gefühl für dich.

 

Jesus sprach: Die Haare auf eurem Haupt sind alle gezählt. Darum fürchtet euch nicht.
Lukas 12,7

So gut kennt dich Gott: alle deine Haare hat er gezählt. Er kennt dich besser als du dich selbst.


Eine Bitte und Seine Antwort darauf.

Ich finde es toll, dass Gott so direkt antwortet. Seine Antworten erfolgen nicht immer so, dass wir sie gleich hören oder verstehen, doch auf jede herzliche Bitte kommt seine Antwort.

Heute bittet der Psalmbeter um Beistand in der Not. Und die Antwort ist: Sei versichert, deine Haare sind alle gezählt, ich kenne dich und nichts wird geschehen, was ich nicht lenke. Vertrau mir nur.

Ich hab auch eine Bitte und der Text heute schien mir auf den ersten Blick nicht Antwort zu sein, aber doch, er ist es.

Ich habe vor einigen Wochen ein Ziel erreicht und nun stehe ich mit dem Ergebnis da und fühle mich als ob ich feststecke, Ich hätte auf große innere Befriedigung getippt, auf ein Gefühl von Stolz und Selbstbewusstsein. Doch so ist es nicht. Im Gegenteil, ich bin unzufrieden und unausgeglichen, ohne das Ziel das ich hatte fehlt nun jeder Antrieb.

Doch indem ich diese Not in Seine Hand lege, kann ich IHN machen lassen. Ich sage IHM, HERR ich gehe unter, ich sehe nicht wo ich stehe – aber DU siehst mich, behüte und bewahre mich, jetzt wo ich nicht sehe, wo es hingeht. Stärke mich, jetzt wo ich keine Kraft habe. Schenke mir ein neues Bewusstsein dafür, dass alles aus deiner Hand kommt und dass meine Erfolge Deine Erfolge sind und Dir zum Ruhm dienen sollen.
Alles soll ein Dienst sein für dich und für die Menschen um mich herum. Nicht mir selbst, sondern Dir.

Und DU antwortest und sagst: fürchte dich nicht, ich kenne dich und weiß, wie es weitergeht.

HERR, dafür danke ich dir.
Schenke meinem schwachen Herzen Vertrauen und Kraft, Hilf mir, dass ich Dich nicht aus den Augen verliere und hilf mir ein Maß zu finden, an dem ich mich ausrichten kann. Ein neues Ziel? Oder eher ein ungetrübter Blick auf den Weg, der mich zu dir führt, aber am meisten die Kraft, dir zu folgen.
Die Kraft alles was liegen bleibt zu ordnen und zum Abschluss zu bringen, dass ich nicht weiter am alten hängen bleibe, sondern offen bin, für das was du für mich vorgesehen hast.

HERR bitte dazu hilf.
AMEN

 

05.

November 09  

  

Gott der HERR nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaute und bewahrte.
1.Mose 2,15

Gott, der Herr, schickte den Menschen in den Garten Eden. Dort sollte er den Garten bepflanzen und gut pflegen.
Dieser Auftrag gilt auch heute für uns: Die Natur nutzen und gleichzeitig gut pflegen.

 

Jesus sprach: Wer ist denn der treue und kluge Verwalter, den der Herr über seine Leute setzt, damit er ihnen zur rechten Zeit gibt, was ihnen zusteht? Selig ist der Knecht, den sein Herr, wenn er kommt, das tun sieht.
Lukas 12,42-43

Jesus sprach: Der Herr braucht für seine Leute einen treuen und klugen Verwalter. Der soll ihnen zur richtigen Zeit das geben, was sie brauchen. Der Herr wird kommen. Wenn er dann sieht, dass der Verwalter seinen Auftrag gut befolgt, dann ist der Verwalter glücklich.
Gott gibt jedem seine Begabung. Aber Gott fordert auch, dass du sie gut nutzt.


Da fragte ihn Petrus: »Herr, gelten diese Worte nur für uns, oder meinst du alle Menschen damit?«

Ja, wer sind die „Verwalter“ von denen Jesus spricht? Wer genau ist denn damit gemeint?

Aus der Bibel wissen wir, dass der Mensch von Gott erschaffen zum Verwalter über seine Schöpfung gesetzt war.
Wir können davon ausgehen, dass dieses auch für uns heute noch gilt.

Noch in einem anderen Maße meint Jesus die Verwaltung des uns anvertrauten.

Ja, alles ist darin eingeschlossen, unsere Voraussetzungen, unsere Begabungen und alle Möglichkeiten, unser Umfeld – aber nicht nur das – sondern wir sind beauftragt, mit allem was Gott uns geschenkt hat, seine Schöpfung zu bewahren und zu erhalten.

Doch sind wir ehrlich: Mein Bauch ist mir näher als der eines Menschen in Afrika oder Asien, das Fleisch auf meinem Teller zählt im Augenblick mehr als der tote Elefant, der um des Geldes willen hingeschlachtet ist.
Die gesparten 20 Cent sind mir wichtiger als das der Kaffee nicht zu einem Hungerlohn geerntet wurde.
Und so könnte ich die Liste fortsetzen, ja ich müsste nicht einmal so weit weg, ein Blick vor die Haustür würde schon reichen, um zu zeigen, wie achtlos und bedenkenlos wir mit Seiner Schöpfung umgehen, wie wenig wir nach unserem Auftrag handeln.

Ich muss sagen, ich schäme mich. Noch immer warte ich darauf, dass es mir besser geht, damit ich spenden kann – wie überheblich und dumm!

Gott hat uns alle mit Gaben ausgestattet und so zählt es auch, alles, was uns geschenkt ist, für die Bewahrung der Schöpfung einzusetzen.
Das beginnt im Kleinen: Müll/Abfall unterwegs nicht einfach fallenzulassen, ein Lächeln zu dem der uns entgegenkommt, ein liebes Wort oder ein Händedruck, wo wir Traurigkeit erleben.

Es wäre so einfach, etwas kleines für den Erhalt seiner Schöpfung zu tun – doch so oft tun wir es nicht. Und wir haben keine Ahnung, welche Auswirkungen es hat.

Ich traure um jeden Tag den ich mit dem Bus fahren muss – um mir fehlende Bequemlichkeit und dabei kann ich so einen Beitrag zum Erhalt unserer Umwelt tun – doch meine Bequemlichkeit ist mir näher, ich würde lieber im eigenen Auto fahren – und so wird mein Beitrag zum Umweltschutz eine Farce, denn ich tue es nicht gern und nicht mit dem Gedanken an den Erhalt unserer (Um)welt, sondern weil ich muss – und ich hadere damit.

HERR, schenke mir heute bitte einen Tag an dem ich die Unannehmlichkeiten genieße –als Gottesdienst und mit Freude.
Ich bekenne mich schuldig der Selbstsucht und dem Hang zur Bequemlichkeit, beides dient nicht dem Auftrag zum Erhalt und zur Bewirtschaftung deiner Schöpfung. Ich bin kein guter Haushalter!
HERR hilf mir, dass ich es besser mache und vor allem mit Freude, denn es soll ein Dienst der Liebe und der Freude sein und ich brauche deine Unterstützung. Deine Anweisung allein ist mir zu groß, ich brauche dich – nicht nur zum Laufen, noch mehr dass mir die Augen offen sind für die Bedürfnisse deiner Schöpfung, dass mein Blick wieder von mir weg geht hin zu dir und dem was Du für mich vorgesehen hast.
Ich danke dir, dass du mich nicht aufgibst und mir immer neu mit deinem Wort sagst, was dran ist, hilf bitte, dass es nicht zum einen Ohr rein und zum anderen wieder raus geht.
AMEN

04.

November 09  

 

Als ich den HERRN suchte, antwortete er mir und errettete mich aus aller meiner Furcht.
Psalm 34,5

Als ich den Herrn suchte, gab er mir Antwort und zog mich aus aller meiner Furcht heraus.
Gottes Antwort finde ich, so lange ich ihm auf der Spur bin. Das befreit mich von allem, was meine Seele einschnürt.

 

Der Vater des kranken Kindes schrie: Ich glaube; hilf meinem Unglauben!
Markus 9,24

Verzweifelt rief der Mann: »Ich vertraue dir ja - hilf mir doch gegen meinen Zweifel!«
Der Zweifel hatte ihn im Griff - niemand kann wirklich helfen. Doch im Vertrauen auf Jesus nimmt der Vater wieder die Suche nach Gott auf.


Zweifel und Angst sind etwas furchtbares.
Heute ist so ein Morgen, an dem ich müde und niedergeschlagen bin, Ich will die Decke über meinen Kopf ziehen und nichts sehen und hören und mich einfach verkriechen.
Kraftlos und scheinbar ohne Hoffnung beginnt dieser Tag.

Wie wunderbar ist da Sein Versprechen, das mir zusagt, dass ich den HERRN finden werde, wenn ich seine Nähe suche, dass ER mir die Kraft gibt, die ich heute brauche und in Zukunft.

Nein, noch bin ich nicht wirklich wach und sicher auf meinen Beinen. Doch ich vertraue meinem HERRN. ER wird mir helfen heute und auch morgen. ER wird meine Ängste und Traurigkeit besiegen, mir helfen, wo mir die Kraft und der Mut fehlen.
ER wird mir den Weg weisen, den ich gehen soll und mich stützen, wo mir die Kraft fehlt, mich mit Vertrauen ausstatten, wo ich am Zweifeln und Aufgeben bin.
Darauf hoffe ich und ich will mit David den heutigen Psalm sprechen


(Psalm 34,2-23 - Hoffnung für alle)
2. Ich will den Herrn allezeit preisen; nie will ich aufhören, ihn zu rühmen.
3. Mit Leib und Seele lobe ich ihn; wer entmutigt ist, soll es hören und sich freuen!
4. Preist mit mir diesen großen Herrn, lasst uns gemeinsam seinen Namen bekannt    
    machen!
5. Als ich den Herrn um Hilfe bat, antwortete er mir und befreite mich von meinen
    Ängsten.
6. Wer zum Herrn aufschaut, der strahlt vor Freude, und sein Vertrauen wird nie
    enttäuscht.
7. Ich war am Ende, da schrie ich zum Herrn, und er hörte mich; aus aller Bedrängnis
    hat er mich befreit.
8. Der Engel des Herrn stellt sich schützend vor alle, die Gott ernst nehmen, und
    bringt sie in Sicherheit.
9. Probiert es aus und erlebt selbst, wie gut der Herr ist! Glücklich ist, wer bei ihm
    Zuflucht sucht!
10 Begegnet dem Herrn mit Ehrfurcht, alle, die ihr zu ihm gehört! Denn wer ihn ernst
    nimmt, der muss keinen Mangel leiden.
11.Selbst kräftige junge Löwen finden manchmal keine Beute und müssen hungern,
    wer aber dem Herrn gehorcht, dem fehlt es an nichts.
12.Ihr jungen Leute, hört mir zu! Ich will euch zeigen, wie ihr dem Herrn dienen könnt!
13.Wollt ihr das Leben genießen und gute Tage erleben?
14.Dann passt auf, was ihr redet: Lügt nicht und verleumdet niemanden!
15.Wendet euch ab von allem Bösen und tut Gutes! Setzt euch unermüdlich und mit
    ganzer Kraft für den Frieden ein!
16.Denn Gott sieht mit Freude auf solche Menschen und wird ihre Gebete erhören.
17.Alle jedoch, die Böses tun, werden seinen Zorn zu spüren bekommen. Er sorgt
    dafür, dass niemand mehr an sie denkt, sobald sie gestorben sind.
18.Wenn aber aufrichtige Menschen zu ihm rufen, hört er sie und rettet sie aus jeder
    Not.
19.Der Herr ist denen nahe, die verzweifelt sind, und rettet jeden, der alle Hoffnung
    verloren hat.
20.Zwar bleiben auch dem, der treu zu Gott steht, Schmerz und Leid nicht erspart;
    doch aus allem befreit ihn der Herr!
21.Vor schwerem Schaden bewahrt er ihn, kein Knochen soll ihm gebrochen werden.
22.Wer Böses tut, den bringt seine Bosheit um; und wer den Aufrichtigen hasst, muss
    die Folgen tragen.
23.Doch der Herr erlöst alle, die ihm von Herzen dienen. Niemand, der bei ihm Zuflucht
    sucht, muss sein Strafgericht fürchten.

AMEN


03.

November 09  

  

Der HERR verstößt nicht ewig; sondern er betrübt wohl und erbarmt sich wieder nach seiner großen Güte.
Klagelieder 3,31-32

Der Herr verstößt nicht für immer. Er stößt manchmal in Kummer, aber er erbarmt sich voll freundlicher Güte.
Liegt es an Gott, dass wir manchmal traurig sind? Er kann den Kummer auch wieder beenden.

 Der Herr des Friedens gebe euch Frieden allezeit und auf alle Weise. Der Herr sei mit euch allen!
2.Thessalonicher 3,16

Gott selbst ist der Frieden. Er gebe euch Frieden in allem und überall. Gott sei mit euch!
So endet der Brief. So sei es auch heute: Gott sei mit dir!


Das alte Testament hat immer wieder Aussagen, die mich überraschen und verwirren. Es ist mir neu, dass Gott mich betrübt, also ER die Ursache meiner Traurigkeit und Verletzungen sein soll.
Meine Erfahrungen sind, dass alles Leid das mich trifft die Folge meines Handelns ist. Es ist doch verständlich, dass Gott mich nicht vor den Folgen falschen Handelns bewahren kann. Und doch ist ER immer da um mich mit seiner Liebe und Fürsorge zu schützen und zu behüten, ja, ER lenkt alles, was mir begegnet und schenkt mir Kraft, die Folgen zu tragen, die Schuld zu bekennen und neu zu beginnen. Und das bei jedem Fehler, an jedem neuen Tag.

Und so oft gehen wir ohne IHN. Im Grunde hätte ER doch alles Recht uns zu verwerfen und zu strafen. Doch das tut ER nicht, sondern ER ist da um uns in Empfang zu nehmen, wenn wir umkehren, um uns reich zu beschenken, wenn wir reuig vor IHM stehen.

Nein, ER erspart uns die Konsequenzen nicht. Das wäre keine gute Schule. Alle Eltern wissen im Grunde, dass ihre Kinder nur lernen können, wenn sie die Folgen ihrer Taten zu spüren bekommen, wenn wir Eltern das nicht tun, egal wie schmerzhaft es für uns ist, dann werden unsere Kinder nicht lernen, was Recht und Unrecht ist.
Und so geht es auch unserem HERRN und VATER.
ER sieht das Unrecht, das wir verursachen und das uns zugefügt wird, doch ER kann uns nicht ersparen, dass wir die Folgen spüren, nur so können wir uns an IHM ausrichten und den rechten Weg erkennen.

Und was ist die Folge des rechten Weges?
Sein Friede! Wir dürfen ihn erfahren und uns in ihm ganz geborgen fühlen. Kein Schmerz und kein Leid ist mit seiner Hilfe unerträglich, denn wenn wir in seinen Wegen gehen, dann trägt ER uns und unsere Lasten.

HERR ich danke dir für diese Erfahrung. Hilf, dass ich vielen Menschen davon erzählen darf und das ich nicht abweiche von deinen Wegen. Und vergib mir meine Übertretungen, die mich wegführen von DIR. Nur bei Dir bin ich geborgen und geschützt, unter deinem Schirm will ich bleiben.
HERR ich danke dir für diesen neuen Tag, den ich mit dir beginnen darf. Segne und schütze alle meine Lieben und alle Menschen, Hilf dass wir allezeit dich suchen und finden.
AMEN

02.

November 09

 

Wer unvorsichtig herausfährt mit Worten, sticht wie ein Schwert; aber die Zunge der Weisen bringt Heilung.
Sprüche 12,18

Das Geschwätz von manchen sticht wie ein Schwert. Aber Weisheit kann heilen.
Schnell habe ich etwas gesagt, was andere verletzt. Wenn ich vorher erst überlege, tut das mir und den anderen gut.

Aus einem Munde kommt Loben und Fluchen. Das soll nicht so sein.
Jakobus 3,10

Lob und Fluch kommen aus ein und demselben Mund. So soll das nicht sein.
Wenn ich nichts Nettes zu sagen habe, sage ich lieber gar nichts.

Ja, unsere Zunge ist die schlimmste Waffe, die es gibt.

Unbedacht sprechen wir die meisten dinge aus, ohne uns Gedanken zu machen, ob es die volle Wahrheit ist, ob es dem anderen hilft oder schadet, ob es urteilt oder verwirft, ohne darüber nachzudenken, was unsere Worte für den anderen bedeuten.

Unbedacht oder in voller Absicht verletzen wir unser Gegenüber. Und wir schlagen Wunden, die kein Mensch sieht, es sind Verletzungen, die vielleicht ein ganzes Leben nicht heilen können, weil ständig weitere unbedachte Worte in die alte Wunde stechen und wir merken es nicht einmal.

Warum? Weil es uns nicht wichtig ist, weil wir die eben zugefügte Verletzung nicht sehen und wir sind zu schnell mit unseren Gedanken wieder ganz woanders, als das wir den Schmerz noch sehen oder hören.

Unser Mund kann auch gutes hervorbringen, doch oftmals ist es genauso unbedacht wie das schlechte.

Herr, schenke uns heute einen Tag, an dem wir mit deiner Hilfe bewusst wachen über das was wir sagen.
Lenke du unsere Zunge und unseren Verstand – vielleicht in anderer Reihenfolge – das wir nichts unbedachtes sprechen, womit wir anderen Schaden zufügen.
Hilf, dass heute ein Tag wird, an dem unsere Zunge dein Lob weiterträgt und von all dem Guten berichtet, das DU uns getan hast.
Hilf, das keine Lügen, noch so “winzig“ unseren Mund verlassen. Herr du weist, das dies bei mir heute schon geschehen ist – und dein Wort folgte und lässt mich traurig sein über meine Unachtsamkeit. Hilf, das ich mich heute nicht weiter so verhalte und vergibt mir, dass ich den Tag schon so begonnen habe.
Danke HERR; für diesen neuen Tag, an dem Du uns zur Seite stehen willst und wirst.
AMEN

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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