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Dezember 09

 

Gott spricht: Ich will euch erlösen, dass ihr ein Segen sein sollt. Fürchtet euch nur nicht und stärkt eure Hände!
Sacharja 8,13

 

25.

Dezember 09

  

Steh mir bei, HERR, mein Gott! Hilf mir nach deiner Gnade.
Psalm 109,26

Beschütze mich, Herr, mein Gott! Hilf mir, weil du so gnädig bist.
Mit Jesus wird alles anders. Er lässt uns nicht mehr los. Er hält uns fest. Es kann uns nichts mehr passieren.

 

Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
Johannes 3,16

Gott hat seinen einzigen Sohn geopfert. Wer an ihn glaubt, wird nicht verloren gehen. Sie werden das ewige Leben haben. So sehr hat Gott die Welt geliebt.
Bevor wir selbst irgend etwas getan haben, hat Gott uns geliebt. Das ist die Grundlage für unser Leben. Mit Gott ein ewiges Leben.

Diese Weihnacht ist seltsam für mich, eigentlich wohl nicht nur diese. Es ist nicht das erste Mal, dass ich im Weihnachtsstress versinke und dabei gedanklich meinen Erinnerungen nachhänge, wie ich Heiligabend als Kind erlebt habe.

Davon ist heute nichts mehr da, als der Erinnerung und dem Wunsch, das mein Kind Weihnachten als so wunderbar und vollkommen erlebt wie ich damals.

Doch über all dem ist die Ankunft unseres HERRN in weite Ferne gerückt. Selten fühle ich mich so weit von Gott entfernt wie jetzt gerade.

Und doch! Ich weiß mein HERR ist da, er ist geboren worden, hat gelebt und ist gestorben und auferstanden für mich, für mich die ich immer wieder sündige, meinen HERRN hintenan stelle, das Loben vergesse und IHN nicht mit einbeziehe in mein Leben.
Ich weiß, ER lässt mich nicht allein, auch in diesen Zeiten, wo ich IHN kaum spüren kann. Ich weiß, ER hilft mir, dass ich zurückfinde zu einem Herzen, dass auf IHN hört, zu Händen die IHM dienen.

Ich klammere mich daran, jetzt wo meine Seele so nach IHM dürstet und ich genau spüre, wie weit weg ich bin, von Demut und Dienen, von Lob und Anbetung.

Ich glaube, wir kennen alle diese Zeiten, in denen wir spüren, dass etwas falsch läuft, in denen wir merken, dass wir nicht auf dem richtigen Weg sind.
Und ich weiß ganz sicher, ER lässt uns nicht allein und seine Hand ist da, dass wir sie erneut ergreifen.

HERR, dass will ich tun, deine Hand ergreifen und Dich festhalten, hilf mir, dass ich nicht loslasse, DU siehst, wo ich stehe, was ich fühle, wie es mir geht, besser als ich es je wahrnehmen könnte. Schenke du deinen Segen und dein Heil, dass ich in dieser Welt und in all dem Trubel nicht verloren gehe.

Danke, HERR; dass DU da bist und ich immer wieder zu dir kommen, auch wenn ich mich langsam wirklich schäme, dass es immer wieder sein muss, dass Du mich rettest. Doch anders kann es nicht sein, Ich kann mich nicht retten vor all dem, was die Welt bietet.
Danke, HERR, dass ich zu Dir kommen darf, so wie ich bin.
AMEN

17.

Dezember 09   

 

Ich harrte des HERRN, und er neigte sich zu mir und hörte mein Schreien.
Psalm 40,2

Ich wartete auf Gott. Er schaute mich an und hörte mein Schreien.
So ist Gott zu dir: wie ein guter Vater und eine gute Mutter zusammen.

 

Seid beharrlich im Gebet und wacht in ihm mit Danksagung!
Kolosser 4,2

Betet regelmäßig! Bleibt wach für Gott! Dankt ihm.
Bleibt in Verbindung mit Gott. Das ist das beste für euer Leben.


Woran erinnert uns die heutige Losung?

Mich ermahnt sie, das Leben mit allen seinen Feinheiten und Besonderheiten, genauso wie mit seinen Banalitäten und tagtäglichen Abläufen ganz bewusst aus Seiner Hand zu nehmen.

Viel zu oft gehe ich durch den Tag, ohne Gott mit zu nehmen und dann wundere ich mich, das ich kraftlos und müde bin, obwohl ich eigentlich keine großen Taten getan habe, dass ich traurig bin und innen leer, obwohl ich mich nicht sonderlich verausgabt habe.

Und immer wieder erinnert unser HERR mich aufs neue daran, dass ein Weg ohne IHN mir selbst am meisten schadet. Und liebevoll und barmherzig lehrt ER mich Demut und Reue und immer wieder die Umkehr zu IHM.

Habt ihr die gleiche Erfahrung gemacht, dass ein Tag, der ganz bewusst mit unserem HERRN begonnen ist, ein schöner Tag ist, ganz egal, was er mit sich bringt?

So ein Tag ist gesegnet, wir dürfen ihn erleben in Freude und mit Singen und Lobpreisen.

HERR hab Dank dafür.
AMEN


16.

Dezember 09   

 

Unsre Hilfe steht im Namen des HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat.
Psalm 124,8

Unsere Hilfe kommt von Gott, er hat Himmel und Erde gemacht.
Gott hat die Erde und das unerforschliche Weltall gemacht. Er will uns helfen und er hat die Macht dazu.

 

Dem, der überschwänglich tun kann über alles hinaus, was wir bitten oder verstehen, nach der Kraft, die in uns wirkt, dem sei Ehre in der Gemeinde und in Christus Jesus zu aller Zeit, von Ewigkeit zu Ewigkeit!
Epheser 3,20-21

Gott kann viel mehr tun, als wir von ihm erbitten. Gott hat mehr Macht, als wir uns vorstellen können. Diese Macht wirkt auch in uns. Deshalb ehrt ihn die Gemeinde ohne Ende.
Oft staunen wir über die Schönheit und Größe der Natur, die Gott gemacht hat. Viel mehr können wir staunen über das, was Gott durch die Menschen seiner Gemeinde machen kann. Wir haben Kraft, die Welt zu verbessern.

Vertrauen!

Das ist es was wir brauchen. Vertrauen in Sein Wort, in Sein Versprechen.

Wenn wir glauben annehmen, was ER uns verheißen hat, dann werden wir genau das erleben;

ER tut mehr als wir uns vorstellen können, ja uns erträumen. ER trägt und führt, bereitet den Weg, ebnet alle Unebenheiten, hilft uns über Fallstricke und bewahrt uns in seiner Liebe.

Alles liegt im Öffnen unseres Herzens für IHN und sein Wort und im Festhalten an seiner Verheißung.

Manchmal scheint das viel verlangt! Doch ganz sicher können wir uns darauf verlassen, dass ER uns nicht im Stich lässt.

Hab Dank für dieses Versprechen und für die Treue, mit der Du zu uns stehst. Hab Dank, für Deine Gnade und Barmherzigkeit, mit der DU uns immer wieder aufs Neue annimmst. Hab Dank für die Kraft, mit der DU uns täglich ausstattest und hab Dank für das Vertrauen, dass DU immer wieder stärkst.
Ohne Dich wären wir verloren, doch DU selbst hast uns den Weg zu Dir bereitet und geebnet. Danke, dass DU uns nie verlässt und immer da bist, selbst in der größten Not und unserer innersten Gottesferne.

AMEN


15.

Dezember 09   

 

Weil du im Herzen betroffen bist und dich vor mir gedemütigt hast, so habe ich dich auch erhört, spricht der HERR.
2.Chronik 34,27

Gott spricht: "Du hast dir meine Worte zu Herzen genommen und du hast mir Recht gegeben. Deshalb erhöre ich dein Gebet."
Gott freut sich über uns, wenn wir über seine Worte nachdenken und unser Leben nach seinen Geboten ausrichten. Er freut sich und antwortet auf unser Beten.

 

Es war ein Mann im Dienst des Königs. Er sprach zu Jesus: Herr, komm herab, ehe mein Kind stirbt! Jesus spricht zu ihm: Geh hin, dein Sohn lebt! Der Mensch glaubte dem Wort, das Jesus zu ihm sagte, und ging hin.
Johannes 4,46.49-50

Ein Beamter des Königs hatte einen kranken Sohn. Der Beamte bat Jesus: "Komm schnell und heile mein Kind, denn es ist sterbenskrank." "Geh nach Hause" antwortete Jesus, "dein Sohn ist gesund". Der Mann glaubte ihm und ging nach Hause.
Wir beten und sagen Gott, was wir alles brauchen. Das ist wichtig. Vielleicht wichtiger ist etwas anderes. Wir vertrauen Gott und wissen: Er sieht unsere Gebete und macht unser Leben gut.

Wie oft im Leben passiert es, dass uns ein Wort, gelesen oder gehört, im Herzen trifft und uns unmissverständlich auffordert, das was wir tun ab sofort zu lassen und unser Leben zu ändern?

Wie es Josia erging oder den Vielen vor und nach ihm, so sollten wir, wenn uns ein solches Wort erreicht innehalten und es nicht wegschieben, sondern genau nachschauen, warum es uns trifft.

Wesentlicher Bestandteil einer solchen Prüfung ist, dass wir schauen, was das mit uns selbst zu tun hat. Schauen auf die eigene Schuld und Verantwortung, die unweigerlich zur Folge haben muss, dass wir erkennen, dass wir selbst die Ursache sind, die uns in diese Situation gebracht hat. Es geht nicht anders, es zählt nicht die Schuld der anderen, sondern allein die eigene. Und im Bekennen und Bereuen schenkt uns Gott einen neuen Anfang.

Schenke der HERR, dass wir dieses Geschenk nicht achtlos beiseite tun, sondern mit ganzen Herzen IHN suchen und mit seiner Hilfe den rechten Weg beschreiten.

Und so wie ER unser Herz anrührt, so wirkt ER Wollen und Vollbringen.

Glauben wir IHM und vertrauen darauf, dass ER uns aus der größten Not zu neuem Leben führen kann und wird.

Hab Dank HERR; für Deine Gnade und Treue, ohne die wir hoffnungslos verloren wären. Doch du kamst und kommst zu uns, um uns zu retten und heimzubringen.
AMEN


14.

Dezember 09   

 

 Gott der HERR wird die Hand nicht abziehen und dich nicht verlassen, bis du jedes Werk für den Dienst im Hause des HERRN vollendet hast.
1.Chronik 28,20

Gott wird seine Hand über dich halten. Er steht dir beim Bau des Tempels bei.
Salomo soll für Gott den Tempel in Jerusalem bauen. Sein Vater David macht ihm Mut. Er soll auf Gott vertrauen.

 

Gott ist's, der in euch wirkt beides, das Wollen und das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen.
Philipper 2,13

Es ist Gott selbst, der euch den guten Willen einpflanzt. Er hilft euch auch, das Gute zu tun.
Wir wollen Gutes tun und anderen Menschen helfen. Wir sind dabei nicht allein.


Eine große Aufgabe liegt vor uns! Vor einem jeden von uns.

Es gilt diesen Tag mit Gott zu beginnen und nach seinem Willen und seinen Geboten zu leben.

Wir alle wissen, wie schwer das ist und das jeder von uns an (fast) allen Tagen daran scheitert. Wir sind Menschen und voll von Fehlern, falschen Denkweisen, Ichsucht und Eigensinn. Dieses Vorhaben ist also zum Scheitern verurteilt.

Nein, ist es nicht. Denn aus der Gnade und Liebe unseres HERRN heraus können wir mit Seiner Hilfe und seinem Heiligen Geist den vorbestimmten Weg gehen.

Wir dürfen uns darauf verlassen: ER wirkt Wollen und Vollbringen.

Hab Dank dafür, oh HERR
AMEN


13.

Dezember 09   

 

Lobe den HERRN, der dein Leben vom Verderben erlöst, der dich krönet mit Gnade und Barmherzigkeit.
Psalm 103,2.4

  • Ich sage zu meiner Seele: "Lobe Gott, denn er passt auf, dass ich nicht zugrunde gehe." Ich will Gott loben, weil er immer gut zu mir ist.
  • Ich will den Herrn loben und nie vergessen, wie viel Gutes er mir getan hat.
    Er bewahrt mich vor dem sicheren Tod und schenkt mir das Leben neu. Seine Liebe und Güte umgeben mich allezeit.

    Manchmal muss ich bewusst darüber nachdenken, was Gott in meinem Leben macht: In Gefahr hat er mich beschützt, vieles Gute hat er mir geschenkt. Ich denke darüber nach und kann Gott aus tiefem Herzen danken.

 

Das sagt der Heilige, der Wahrhaftige: Siehe, ich komme bald; halte, was du hast, dass niemand deine Krone nehme!
Offenbarung 3,7.11

Gott ist heilig und wahrhaftig. Wer sonst? Er sagt zu dir: Ich komme bald. Halte fest, was du hast. Dann kann niemand deinen Siegeskranz wegnehmen.
Manchmal fällt uns der Glaube leicht und es ist einfach, andere zu lieben und ihnen Gutes zu tun. Manchmal fällt uns der Glaube schwer, trotzdem halten wir an Gottes Wort fest und tun Gutes.

Festhalten, an dem was wir haben!

Was genau ist es denn, was wir festhalten sollen? Wer genau ist angesprochen?

Nun, ich meine, es sind die Gläubigen angesprochen, die Gottes Liebe, Nähe, Barmherzigkeit und sein Eingreifen in ihr Leben als wahr und wirklich erfahren haben.

Sie haben etwas, woran sie festhalten können, dürfen und sollen. Und dieses Etwas entfaltet sich im Lobpreis, denn die Seele kann nicht anders, als Loben und Preisen, den, der uns glücklich und frei macht.

Wir dürfen gewiss sein, dass ER kommt und sein Reich endgültig aufrichtet, dass alles, was wir jetzt noch entbehren unter seiner offenbarten Herrschaft vollendet erfüllt wird.

Und das ist etwas, was wir in aller Not festhalten können und solange wir es festhalten sind unsere Hände gefüllt mit der Liebe und Gnade unseres HERRN und nichts anderes hat Platz. So kann uns nichts und niemand aus des HERRN Hand reißen.

Doch auch ihr seid angesprochen, die ihr noch Zweifel habt, die ihr Seine Liebe und Gnade noch nicht in eurem Leben wahrgenommen habt. Schaut einmal auf euer Leben, ich bin sicher, dass jeder Mensch Gott in seinem Leben erkennen kann, in unser aller Leben ist seine Handschrift erkennbar. Nur wahrnehmen und annehmen müssen wir und wir dürfen dann einstimmen in den Jubel und in den Lobpreis.

Ganz egal, wie sein Eingreifen aussieht: manchmal schmerzlich für uns, mit Trennungen verbunden von Dingen, die uns von IHM abhielten, manchmal mit Verletzungen, weil wir anders die Wahrheit über unsere Schuld nicht erkennen konnten, doch immer mit Seiner allumfassenden Liebe und seinem heiligen Erbarmen. Wir dürfen zu ihm kommen und uns an IHM festhalten und unser Leben neu ausrichten.

An IHM festhalten, dass will ich mein Leben lang.


12.

Dezember 09   

 

Es freue sich der Himmel, und die Erde sei fröhlich, und man sage unter den Heiden, dass der HERR regiert!
1.Chronik 16,31

Gott regiert die Welt. Darüber freut sich der Himmel und die Erde ist deshalb froh. Aber den Menschen muss man das sagen.
Die hohen Berge, das gewaltige Meer, die weite Wüste, die großen Bäume und die blühenden Blumen bezeugen: "Gott hat mich gut gemacht!" Können wir Menschen das auch über unser Leben sagen?

 

Eure Güte lasst kund sein allen Menschen! Der Herr ist nahe!
Philipper 4,5

Behandelt alle Menschen gut, denn Gott ist nahe.
Manchmal treffen wir Menschen, die wir nicht mögen und mit denen wir Probleme haben. Dann denken wir an Gott und seine Liebe und behandeln diese Menschen trotzdem gut.

Güte! Freude! Fröhlichkeit!

„Zustände“ sie in dieser vorweihnachtlichen Zeit als fast grundsätzlich eingefordert werden.

Wie sieht das in der Realität aus?

Stress, Gerangel, Gehaste, volle Einkaufstüten, überfüllte Geschäfte, Sonderangebote.

Weihnachten, ein Fest des Kaufens! Hoppla!

Was stimmt hier nicht?

Ich erinnere mich an meine Kindheit und die Vorfreude auf Weihnachten, ich erinnere mich an die quälende Ungeduld, das Warten, bis die Weihnachtsgeschichte gelesen war, die Lieder gesungen sind, die Tür aufging zum erleuchteten Weihnachtsbaum.

Ich merke aber Weihnachten ist eigentlich etwas anderes. Es ist die Ankunft unseres HERRN und Erlösers, der am Heiligen Abend seinen Weg in dieser Welt begonnen hat. Der sich aufgemacht hatte, alles mit uns zu erleben, was im Leben eins Menschen geschieht, der gekommen ist um selbst zu leben, zu leiden und (und das ist mir das Wichtigste) zu siegen über alle Anfechtungen und Leiden, Schmerzen und Qualen, Anfechtungen und Götzentum.

Was ist diese Vorweihnachtszeit für uns? Ist es noch die Vorfreude auf das Feiern seines Kommens? Oder ist es die „Anbetung“ des Kaufens?

Wie nahe ist uns der HERR im vorweihnachtlichen Stress, wie viel Platz haben Güte, Freude und Fröhlichkeit?


06.

Dezember 09   

 

Tu ein Zeichen an mir, dass du's gut mit mir meinst.
Psalm 86,17

Bitte zeig mir, dass du Gutes für mich willst.
Herr, gib mir ein sichtbares Zeichen deiner Güte! Dann werden alle, die mich hassen, sich schämen, weil du, Herr, mir geholfen und mich getröstet hast!

Manchmal wünschen wir uns ein deutliches Zeichen von Gott.

 

Gott hat Zeugnis gegeben durch Zeichen, Wunder und mancherlei mächtige Taten und durch die Austeilung des Heiligen Geistes nach seinem Willen.
Hebräer 2,4

Gott hat sich gezeigt: durch Zeichen, durch Wunder, durch verschiedene mächtige Taten. An erster Stelle aber durch das Geschenk des Heiligen Geistes.
Im Glauben an Gott kann ich das Leben besser verstehen. Im Glauben kann ich Gottes Tun in meinem Leben erkennen.

 

Bitten wir unseren HERRN tatsächlich um Zeichen seiner Güte, damit unsere Gegner, Feinde sehen, IHN erkennen und sich schämen müssen? Oder doch nicht vielmehr immer wieder, damit wir selbst nicht am Glauben zweifeln, damit wir doch seine Nähe und Gegenwart immer wieder spüren, weil uns eben doch noch ganz viel Vertrauen fehlt??

Bei mir ist es beides und noch etwas anderes.

Wir wissen, dass Gott SEIN Evangelium bestätigt hat eben durch Wunder und Zeichen, wir sind Seine Kinder unter der Annahme des Heiligen Geistes in unserem Leben, wir sind selbst Zeichen Seiner großen Güte und Beispiele Seiner Kraft und Allmacht.

Und doch kommen wir immer wieder an unsere Grenzen. Und das ist gut so!

Gott will HERR sein in unserem Leben und so gehört es für uns immer wieder dazu, IHN wirken zu lassen an uns und an unseren Mitmenschen.
Aus uns selbst sind wir nichts, alles vermögen wir Kraft seines Geistes. Und der wirkt in uns so wir IHN lassen.

All zu oft ist es nicht Gott, der in uns wirkt, immer wieder sind es Eigennutz, Herrschsucht, Ehrsucht und der Hang nach Anerkennung und Ruhm, die uns leiten. Dann ist es notwendig, dass der HERR uns zurückruft und uns unsere Grenzen aufzeigt.

Dann gilt aufs neue, Tu ein Zeichen an mir, dass du's gut mit mir meinst. Auf dass ich selbst erkenne, dass DU der HERR bist und ich dein Kind, dass du mich zurückholst in deinen Schoß, dass ich mit dir aufs neue beginnen darf, nachdem du mich Demut und Freude gelehrt hast.

Wir können und dürfen sicher sein, der HERR tut Wunder an uns und Zeichen, lassen wir unsere Augen und Ohren offen, dass wirs erkennen und seien wir bereit IHN allezeit durch Mund und Hände zu ehren.

Hab Dank Herr, für dein Wort, Deine Zeichen und Wunder, die Du gerade heute an uns wirken willst. Hab Dank dass du durch uns Zeichen setzt und Menschen in deinen Dienst rufst.
AMEN


03.

Dezember 09   

 
So spricht der HERR: Ich habe dich erhört zur Zeit der Gnade und habe dir am Tage des Heils geholfen.
Jesaja 49,8

Der Herr spricht: In der Zeit der Gnade habe ich deine Bitten angenommen. Am Tag des Heils habe ich dir geholfen.
Gnade heißt: umsonst, von Gott geschenkt. Weil er die Menschen liebt. Gott hilft. Das macht uns heil und gesund.

 

Siehe, jetzt ist die Zeit der Gnade, siehe, jetzt ist der Tag des Heils!
2.Korinther 6,2

Wann bist du wach für Gott? Bei ihm findest du Gnade und Heil. Jetzt!


Jetzt!

JA genau jetzt sagt uns Gott, dass ER uns gnädig ist, dass ER uns annimmt, so wie wir sind.

Nur IHM zuwenden müssen wir uns, dann zieht ER uns zu sich, macht ER uns neu, schenkt ER uns einen Neuanfang mit IHM.

Jetzt, wenn ER neu mit uns anfängt, ist alles möglich, wir können und dürfen Frieden schließen mit allem, was uns Schwierigkeiten und Leid bereitet, denn ab jetzt ist ER Führer und Gestalter unseres Lebens.

Wagen wir es jetzt! Gehen wir den neuen Weg – mit IHM.

02.

Dezember 09  

 

Meine Zunge soll reden von deiner Gerechtigkeit und dich täglich preisen.
Psalm 35,28

Ich selbst will von deiner Gerechtigkeit erzählen und dich täglich loben.
Hast du etwas Gutes mit Gott erlebt? Dann erzähle es anderen Menschen. Sie werden durch dich vielleicht auch den Glauben finden. So kannst du Gott am meisten danken.


Ihr seid teuer erkauft; darum preist Gott mit eurem Leibe.
1.Korinther 6,20

Er hat euch freigekauft für einen hohen Preis. Darum sollt ihr Gott mit eurem Leib ehren.
Gottes Sohn ist für uns gestorben. Das war der Preis, den Gott bezahlt hat. Wir können durch unser Leben Gott danken und ihn ehren.


Heute morgen dachte ich, dass ich ja nun wieder ein paar Tage nicht dazu gekommen bin, meine Gedanken und damit Sein Lob niederzuschreiben.

Diese Tatsache ist mir ziemlich unangenehm. Ich habe das Gefühl, meine Aufgabe, IHN zu loben und zu preisen, nicht ausreichend zu erfüllen.

Doch heute darf ich lesen, dass auch meine übrige Arbeit, sofern ich sie als meine von Gott gegebene Aufgabe ansehe und so auch „erledige“, ein Gottesdienst ist.
Meine Arbeit ist meine Berufung, Menschen dienen, mit meinen Händen und meinem Mund.
Und das ist gut so.

HERR, schenke doch bitte, dass meine Arbeit allezeit zu deinem Lob und deiner Ehre ist, hilf bitte, dass Dein Wirken allezeit an mir erkennbar ist und dass immer DU in meinem Denken und Handeln HERR bist.

DU hast mich gerufen und befreit, aus alten Lasten und altem Leid, so will ich mein Leben durch Dich gestalten lassen und DU sollst allezeit durch mein Handeln, wie durch mein Reden verherrlicht werden.
Hilf bitte, dass dies gelingt. DU weist, wo ich da Deine Hilfe brauche und wo ich diesem Anspruch nicht genüge. DU hilfst mir wachsen und DU hilfst in allen Dingen.
Dafür danke ich Dir, HERR.

HERR, hilf bitte über mich hinaus zu wachsen, nicht nur mich sehe und dass ich eine Hilfe sein darf und ein Segen für andere.
AMEN

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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