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August 09

Der HERR segne dich und behüte dich; der HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig; der HERR hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.
4.Mose 6,24-26

Der priesterliche Segen
*22 Der Herr sprach zu Mose: *23 »Sag Aaron und seinen Söhnen, sie sollen die Israeliten mit diesen Worten segnen: *24 >Der Herr segne dich und bewahre dich! *25 Der Herr wende sich dir in Liebe zu und zeige dir sein Erbarmen! *26 Der Herr sei dir nah und gebe dir Frieden!< *27 So sollen sie in meinem Namen zu den Israeliten sprechen, und ich selbst werde mein Volk dann segnen.«

2.Mose 34,6-7
»Ich bin der Herr, der barmherzige und gnädige Gott. Meine Geduld ist groß, meine Liebe und Treue kennen kein Ende! *7 Ich lasse Menschen meine Liebe erfahren über Tausende von Generationen. Ich vergebe die Schuld und die Bosheit derer, die sich gegen mich aufgelehnt haben, doch ich strafe auch. Wenn jemand mich verachtet, dann muss er die Folgen tragen, und nicht nur er, sondern auch seine Kinder, Enkel und Urenkel!«

Den Segen des HERRN erbitten wir für uns selbst und für unser Tun, für unsere Lieben und für die, wo wir erleben, dass sie Seine Hilfe bitter nötig haben, vielleicht auch noch für unsere Feinde, so wir gelernt haben, sie als Gottes Schöpfung und unsere Wegbegleiter zu lieben.

Wieso tun wir das? Weil wir erfahren haben, dass Sein Versprechen wahr ist und voll gültig, damals wie heute.

Unmittelbar können wir die Kraft dieser Worte spüren, wenn wir sie aussprechen, wie wenn wir sie zugesprochen bekommen. Sie bergen die demütige Beugung unter seinen Willen und sein Wohlwollen. In diesen Worten liegt die Gewissheit, dass ER mit uns sein wird und ist.

Die Verheißung der Strafe bei Missachtung des Höchsten ist dennoch genauso Realität. Jeder der seine eigenen Wege gegangen ist und hernach erkannte, dass es falsche Wege waren, der sich zu IHM bekehrte und IHM sein Leben wieder anvertraute, das er unrechtmäßig Seinem Schutz und Seiner Fürsorge entzogen hatte, kann es spüren, erleben und bezeugen.
Vielfach erleben wir erst im Rückblick, Gottes Handeln in unserem Leben.

Ich danke dem HERRN, dass ER mich nicht verworfen hat, sondern mich suchte und rief, bis ich IHN hörte. Wie verdreht das ist – nicht wahr? Der Höchste kommt und macht sich klein, er läuft mir nach, um mich zu retten! Anders herum sollte es sein, doch das brauchen wir nicht – nachlaufen. Nein, sobald wir uns umdrehen und zu IHM kommen, erfahren wir die ganze Fülle seiner Gnade und Liebe.

Ich frage mich, wieso kämpfen wir so vehement darum, dass wir unsere eigenen Wege gehen können, wieso war es nötig solange zu leiden, an mir selbst und an den Menschen die ich mir als Wegbegleiter ausgesucht hatte. Die Freiheit, die ich jetzt erleben darf, hätte ich ohne Gott nie gehabt.

Und im Wissen um seine Gnade und den Reichtum seiner Liebe stelle ich euch und mich unter den Segen des HERRN.
Ihm sei Lob, Preis und Anbetung.
AMEN

01. August

 

 

02. August

Ich schwor dir's und schloss mit dir einen Bund, spricht Gott der HERR, dass du solltest mein sein.
Hesekiel 16,8

Ihr seid Christi, Christus aber ist Gottes.
1.Korinther 3,23


Fassungslos habe ich dieses Kapitel gelesen, aus dem der heutige Vers stammt. Noch nie habe ich Gott so erlebt.
Hier macht Er eine Rechnung auf, die einem zu denken gibt. Schonungslos zeigt er Jerusalem seine Schande, wie oft und wie maßlos sie sich gegen ihren HERRN aufgelehnt hat und von seinem Wort abgewichen ist.

Erstaunt bin ich auch über das schlechte Gewissen, das ich selbst dabei habe. ...

Und über allem aber hält Gott seiner treulosen „Frau“ die Treue. Er stellt sie vor Gericht und zeigt die Sünden auf, Er verhängt das Urteil und verkündet die Strafe und doch bleibt er treu und verstößt sie nicht.

Seltsam, ich denke, wenn mein Mann sich erlauben würde so mit mir zu reden, so wäre ich maßlos wütend. Gut ich bin nicht fremdgegangen, so wie die Anklage des HERRN lautet, aber genug andere Fehler habe ich gemacht. Doch meinem Mann zuzugestehen, dass er ein Recht hätte so mit mir zu reden, nein – dass wäre mir zuviel.

Viel Selbstgerechtigkeit steckt in diesen Gedanken, ich meine, eines solchen Urteils zu gut zu sein. Doch bin ich das?

Wenn ich schaue auf das was Gott in meinem Leben schon alles bewirkt hat, dann frage ich mich, wo ich jetzt stehe. Den Moment, wo Gott mich annimmt und meine Verlassenheit und Blöße bedeckt, der ist vorbei, die Zeit in der ich Ihn ignorierte und tat was ich wollte, ohne auf ihn zu hören oder an ihn zu denken, die habe ich auch schon hinter mir, die Umkehr nach schmerzlichem Begreifen, dass es ohne Ihn nicht geht, da stecke ich gerade drin, denke ich. Doch habe ich die Zeit der Untreue tatsächlich schon hinter mir? Ist nicht fast täglich etwas anderes wichtiger als ER?

Ich denke, dass schlechte Gewissen, das mich ergriffen hat, ist nicht umsonst da.

Doch einen Trost habe ich, den Jerusalem damals nicht hatte: Ich weiß, ich gehöre Christus und ER macht mich frei von Sünde und Untreue und mit IHM und seinem Geist wachse ich hin zum Vater und werde IHM dienen zu seiner Herrlichkeit. Das klingt vielleicht oberflächlich und banal, doch es ist mir ernst, ich will treu sein meinem HERRN und Vater, aus mir selbst wird das nicht gelingen, doch durch IHN, und er hat versprochen, dass ER mir treu sein will und darauf berufe ich mich, in dem Wissen, dass ich vielleicht heute schon wieder allein los will.

Lieber Vater, du kennst mein Innerstes und meine Not, DU kannst dies alles besiegen, bitte hilf mir, alles zu beseitigen und endgültig auszuräumen, was Dir nicht huldigt, was mich dich vergessen lässt. DU bist mein Halt und mein Schutz, DU allein sollst zählen.
HERR ich danke dir, dass du mich trotz meiner Untreue liebst und du mir vergibst.
AMEN

03. August

 

Mose trat in das Tor des Lagers und rief: Her zu mir, wer dem HERRN angehört!
2.Mose 32,26

Kein Knecht kann zwei Herren dienen; entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird an dem einen hängen und den andern verachten.
Lukas 16,13


Es ist ein großes Übel, dass die Welt vom Geld regiert wird. Dem kann sich keiner entziehen, wenn es erst einmal eingezogen ist.

Im Grunde können wir uns für die Menschen, die noch nicht zivilisiert wurden nur freuen, wenn das Geld ihr Leben noch nicht bestimmt. Doch es zieht auch dort ein. Sogar wenn Missionare die Vorreiter sind, die eigentlich dort hin gehen um Gottes Wort zu verkünden. Die Zivilisation kommt sofort mit, und damit auch das Geld und seine Macht.
Wer es hat, der kann sich alles leisten und erlauben, wer nicht der ist der Welt ausgeliefert.

Doch wir wissen auch, dass der Teufel seine Macht nicht nur in Form des Geldes zeigt, sondern auch durch andere Bezahlungsmittel, den Tausch von Wertvollem- wieder gilt wer hat – der hat.

Und doch: immer wieder laufen die Menschen dem Geld nach. Keiner kann sich dieser Macht entziehen.

Und wer es versucht – wie weit kommt er? Die Aussteiger, die dieses alles nicht wollen und versuchen, ohne Geld auszukommen, sie scheitern an den Gesetzen, am Besitz, am Wohlwollen der Menschen, auf deren Grund und Boden sie hausen, an Medikamenten, am Essen, einfach an allem. Aussteigen ist nicht zulässig.

Ein schmaler Grat ist es, auf dem wir gehen. Wenn wir als Christen unser Leben dem HERRN übergeben, dann gehört dazu auch die Sorge um das tägliche Brot und alles, was wir bedürfen.
Es klingt waghalsig, jemandem den man nicht sieht sein Hab und Gut anzuvertrauen. Vielleicht ist es auch darum für die leichter, die eh nichts haben, als ihre Schuld und Fehler, die nichts zu verlieren haben, nach weltlichem Verständnis. Doch da sollten wir uns nicht täuschen lassen. Die Sorge um das tägliche Wohl dem HERRN zu übergeben, macht uns frei von dem Kampf um Reichtum und Besitz, es lässt uns leichter leben – und das geht nicht mit mehr Geld aber aus der Leibe unseres HERRN heraus.

Es ist eine gute Entscheidung sich für den HERRN zu entscheiden, denn den Reichtum, den wir in IHM gewinnen, der lässt sich mit Geld nicht kaufen.

HERR, ich danke dir für die Freiheit die DU geschenkt hast. Ich bitte dich, hilf uns Menschen, dass wir sie in vollen Zügen genießen und aus deiner Gnade leben. DU kennst die Verführungskünste des Teufels und DU hast ihnen widerstanden. DU willst uns stärken und uns bewahren gegen die Trugbilder des Geldes und des Reichtums. Schenke uns Vertrauen in deine Stärke und das beständige Wissen, dass sie uns auf Dauer zur Verfügung steht. Schenke bitte auch, die Fähigkeit zu erkennen, wann wir Gefahr laufen, dem falschen zu erliegen und die Demut, schnell zu Dir umzukehren in deine schützenden Arme.
Hab Dank, dass du uns soviel größeren Reichtum geschenkt hast, als es die Welt jemals tun könnte.
AMEN

04. August

Er sendet sein Gebot auf die Erde, sein Wort läuft schnell.
Psalm 147,15

*15 Er sagt nur ein Wort zur Erde, und was er befiehlt, geschieht sofort.

Das Wort der Wahrheit, das Evangelium, ist zu euch gekommen, wie es auch in aller Welt Frucht bringt und auch bei euch wächst von dem Tag an, da ihr's gehört habt.
Kolosser 1,5-6

Mt 24,35 Himmel und Erde werden vergehen; meine Worte aber gelten für immer.


Es ist unfassbar wie oft Gott sein Wort als wahr bestätigen muss.

Ich suchte heute morgen nach Versen, die „mein Wort“ enthalten. Ich fand eine unglaubliche Menge. Nun lasse ich es, danach zu suchen.

Das Evangelium als Wort der Wahrheit. Hm. Die Botschaft Jesu für uns Menschen ist wahr. Daran gibt es keinen Zweifel.
Doch es ist keine Wahrheit des Verstandes. Sie ist Gewissheit des Herzens, Verstehen mit anderen Augen.

Nein, das ist nicht überheblich. Früher dachte ich so. Es klang alles verwaschen, verschwommen und unlogisch und die Erklärung die ich erhielt stellte mich als dumm dar – als ob ich es nicht verstehen könnte. Doch ich verstand es nicht. Ich hatte es nicht ergriffen und als wahr angenommen, ich wollte es mit dem Verstand erklären und verstehen.
Doch erst als ich im Grunde aus tiefer Verzweiflung heraus sagte, Hilf mir und einfach glaubte, dass ER mir helfen wird, konnte ich es verstehen.

Vielleicht ist es vergleichbar mit der vertrauenden Liebe eines Kindes zu seiner Mutter. Kein Kind kann erklären, wie diese Liebe ist. Sogar Kinder denen es schlecht geht in ihrer Familie lieben ihre Eltern, es ist eine tiefe Verbundenheit, die im Herzen sitzt. Und keiner würde erwarten, dass wir das mit dem Verstand erklären.

Das Vertrauen zu Gott ist das eines Kindes zu seinen Eltern. Wohlgemerkt das eines Kindes, nicht eines Teenagers, der mitten in der Pubertät versucht seinen Platz zu finden und sich von seinen Eltern abgrenzen will. Nein, eines Kindes, das sich der Liebe und des Schutzes, die es durch seine Eltern erfährt, sicher ist und fest darauf vertraut.

Und da diese Liebe von Gott nicht enttäuscht wird, fällt sein Wort auch auf fruchtbaren Boden und es kann und wird Frucht bringen. Im Vertrauen auf Gott und seine Verheißungen kann sein Wort in uns wachsen und während es wächst, schenkt es uns Kraft und Vertrauen.

HERR ich danke dir, dass du mich hast wieder Kind werden lassen. Du kennst meine Vergangenheit und weißt wie oft mein Vertrauen und meine Liebe zu meinen Eltern enttäuscht wurden und DU hast mich in deine Arme genommen und mir Geborgenheit geschenkt und Wärme, die mir als Kind so oft fehlte. DU hast die Leere gefüllt, die Kälte vertrieben. DU hast mich gelehrt, das Kind in mir zu lieben und es vertrauen zu lassen. Ich danke dir für deine Liebe.
AMEN


 

05. August

Du sollst anbeten vor dem HERRN, deinem Gott, und sollst fröhlich sein über alles Gut, das der HERR, dein Gott, dir und deinem Hause gegeben hat.
5.Mose 26,10.11

Seid in Christus Jesus verwurzelt und gegründet und fest im Glauben, wie ihr gelehrt worden seid, und seid reichlich dankbar.
Kolosser 2,7

...Legt die Früchte vor dem Herrn, eurem Gott, nieder, und betet ihn an! *11 Freut euch mit euren Familien an allen Gaben, die der Herr euch geschenkt hat. Ladet zu eurem Fest auch die Leviten und Ausländer ein, die bei euch leben.

*6 Ihr habt Jesus Christus als euren Herrn angenommen; nun lebt auch in der Gemeinschaft mit ihm. *7 Wie ein Baum in der Erde, so sollt ihr in Christus fest verwurzelt bleiben, und nur er soll das Fundament eures Lebens sein. Haltet fest an dem Glauben, den man euch lehrte. Für das, was Gott euch geschenkt hat, könnt ihr gar nicht dankbar genug sein.

Wir sollen!! Diese Formulierung allein reicht schon aus um Widerstand zu provozieren.

„Du sollst ...“, „Du musst ….“ diese Aufforderungen haben mich wahnsinnig gemacht. „ich muss überhaupt nichts“ war eine Zeitlang meine grundsätzliche Reaktion. Nun, in dieser Zeit habe ich auch nicht wirklich was erreicht. Wer nicht bereit ist sich an grundsätzliche Regeln zu halten, muss damit rechnen, dass diese Regeln dann auch im Gegenzug nicht auf ihn angewandt werden.

Eine Zeitlang habe ich geglaubt, dass diese Regeln nicht notwendig sind, dass ich schon selbst weiß, was für mich das beste ist. Aber ich war auch enttäuscht von den Menschen und dem Leben. Alles wurde abverlangt und nichts kam zurück. In dieser Zeit hätte ich mir an die Stirn gefasst, wenn mir jemand gesagt hätte, dass ich für das alles auch noch danken soll und zwar jemandem, der in meinem Leben gar nicht existent ist.

Heute kann ich danken, und oft schon im Voraus, denn ich weiß, dass Gott mich liebt und mir geben wird, was ich brauche. Ich kann mich an gesetzte Regeln halten, auch wenn sie mir unsinnig erscheinen, ich kann mich beugen unter die bestehenden Ordnungen und mit Seiner Hilfe dienen mir diese Regeln nun auch.

Nein, einfach ist danken nie. Zu tief sitzt die Überzeugung, dass wir ein Recht auf all das Gute haben und dass alles, was uns zu schaden scheint, gegen uns ist.

Sehr weit nach unten geht der Weg, um am Ende wirklich dankbar zu sein, für das was wir im Leben haben. Und um so mehr wir haben, umso schwieriger wird es. Nichts desto trotz gebührt Gott allein Dank und Anbetung, denn ER hat uns gegeben was wir haben und wenn wir mit dem was wir haben nicht zufrieden sind – dann ist es Zeit zu schauen, wo wir die Fehler gemacht haben. Oftmals reicht ein herzliches Danke schon aus um mit dem zufrieden zu sein, was wir haben und es zu nutzen, so wie es gedacht ist.

Ich sehne mich sehr danach, tief in Jesus verwurzelt zu sein. Denn aus Ihm gelingt Dankbarkeit, in IHM wurzelt das tiefe Wissen um die Größe und Gnade unseres HERRN. In Ihm können wir die ganze Fülle SEINER Liebe und Barmherzigkeit ergreifen. Und wir dürfen uns Gottes Kinder nennen.

Hab Dank HERR, für die Möglichkeit zu Dankbarkeit und innerem Frieden, die Du uns in Jesus Christus geschenkt hast. Hilf, dass wir sie heute festhalten und nach Dir ausstrecken, dass wir unsere Sinne heute nutzen um all das zu erfahren, wofür wir danken können.
Und hab dank für das Beste was du uns gegeben hast – das Leben deines eingeborenen Sohnes und seinen Tod, der unsere Sünden mitnahm und uns so frei machte von der Sucht zu sündigen.
AMEN

 

06. August

Jakob sprach zu seinem Hause: Tut von euch die fremden Götter, die unter euch sind, und reinigt euch.
1.Mose 35,2

Wie ihr den Herrn Christus Jesus angenommen habt, so lebt auch in ihm.
Kolosser 2,6

Gestern war Vers 7 des Kolosserbriefes Inhalt der Losung, heute ist es Vers 6.

Beides zusammen will uns sagen, dass es notwendig ist, nach der Buße und Umkehr zu Gott in Jesus Christus, auch den damit verbundenen Weg einzuschlagen.

Dieser Weg ist kein leichter, das haben wir alle schon erfahren. Umso wichtiger sollten wir diese Ermahnung nehmen. Und dazu gehört auch: Tut von euch die fremden Götter, die unter euch sind und reinigt euch.

*6 Ihr habt Jesus Christus als euren Herrn angenommen; nun lebt auch in der Gemeinschaft mit ihm. *7 Wie ein Baum in der Erde, so sollt ihr in Christus fest verwurzelt bleiben, und nur er soll das Fundament eures Lebens sein. Haltet fest an dem Glauben, den man euch lehrte. Für das, was Gott euch geschenkt hat, könnt ihr gar nicht dankbar genug sein.
*8 Fallt nicht auf Weltanschauungen und Hirngespinste herein. All das haben sich Menschen ausgedacht; aber hinter ihren Gedanken stehen dunkle Mächte und nicht Christus. *9 Nur in Christus ist Gott wirklich zu finden, denn in ihm lebt er in seiner ganzen Fülle. *10 Deshalb lebt Gott auch in euch, wenn ihr mit Christus verbunden seid. Er ist der Herr über alle Mächte und Gewalten.

In Gemeinschaft mit Christus leben! Wie geht das?
Woher wissen wir, dass wir Gemeinschaft mit IHM haben?
Wie erkennen wir die Götzen in unserem Leben, die einen falschen Stellenwert bei uns einnehmen?

Eines ist immer noch möglich: das wir uns dumm stellen! Ich weiß, diese Aufforderung geschieht nicht umsonst. Immer wieder schleichen sich Götzen ein oder werden konsequent festgehalten, indem sie einfach degradiert werden.

Doch ich weiß auch, dass in der Annahme Jesu als HERRN und Heiland der Segen liegt, diese Götzen zu erkennen. Notwendig ist es sich von ihnen zu trennen. Das aber schaffen wir nicht aus uns selbst, doch zur Übergabe unseres Lebens in Seine Hände gehört auch IHM die Vollmacht zu geben uns zu reinigen von allem was uns schadet und von Gott trennt.

Lasst uns heute nach diesen Götzen ausschauen und sie ausräumen. Egal ob sie sich Sorge nennen oder Einkommen oder Fernsehen oder Neid oder Ichsucht – auch die, welche wir in uns tragen, und denen wir den Rang des Götzen nicht zugestehen wollen, weil sie auszuräumen uns Verlust von „Lebensqualität“ bedeuten würden.

Ich denke hier konkret an das Rauchen, dass ich schon so lange lassen will und das ich als Götzen kenne, der mir jeden Tag das Erste ist.

HERR, ich weiß dass ich aus mir heraus das Rauchen nicht lassen kann. Doch du kannst mir helfen. Wenn ich es nicht schaffe, ganz aufzuhören, so hilf mir doch, dass ich nicht mehr vor dir meinen Tag mit dem Rauchen beginne. Doch ich weiß und vertraue darauf, dass du mich davon befreien willst und wirst. Bitte schenke mir den Willen und die Fähigkeit dazu.
Danke, dass du mich mit meinen Fehlern liebst und mir hilfst, wo immer ich in Not bin.
AMEN

07. August

 

Lobet, ihr Völker, unsern Gott, lasst seinen Ruhm weit erschallen, der unsre Seelen am Leben erhält und lässt unsere Füße nicht gleiten.
Psalm 66,8-9


Lasst das Wort Christi reichlich unter euch wohnen: Lehrt und ermahnt einander in aller Weisheit; mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern singt Gott dankbar in euren Herzen.
Kolosser 3,16

Huch, da habe ich heute den ganzen Morgen damit zugebracht mail-konten zu sortieren und in den verschiedensten Foren nachzulesen – und die Losung? Die lese ich erst jetzt – und was sagt sie: Lobe den HERRN, singe Ihm zur Ehre, verkünde, was du von Jesus weist.

Hab wohl was auf meiner Prioritätenliste verwechselt.

Dafür hab ich hier eines meiner Lieblingslieder für euch:

  

08. August

 

Ich will ihnen einerlei Sinn und einerlei Wandel geben, dass sie mich fürchten ihr Leben lang.
Jeremia 32,39

Der Gott der Geduld und des Trostes gebe euch, dass ihr einträchtig gesinnt seid untereinander, Christus Jesus gemäß.
Römer 15,5

Gott ist voller Geduld und tröstet uns. Er gibt euch, dass ihr friedlich miteinander seid, wie es sich für Christen gehört.

Manchmal st es so schwer, mit anderen Menschen in Frieden zu leben: aber Gott hilft uns dabei. (Hoffnung für heute)

Einerlei Sinn! Haben wir den? Ist es nicht oftmals so, dass wir ein riesiger Haufen loser Zettel  zu sein scheinen?

Jeder hat sein Gottesbild und seine Wahrheit, seine Vorstellung von der Verkündung des Wortes  - und doch über allem steht unser HERR, und ER fügt uns auf seine durchdachte und besonnene Weise zu einem großen Werk zusammen und der Leim heißt JESUS

ER verbindet uns alle und in IHM hat Gott uns einen neuen Geist und ein anderes Herz gegeben.

Es ist an uns nun, IHM nachzufolgen und alle Gläubigen als unsere Geschwister anzusehen.
Was nicht immer leicht ist, doch Jesus hat uns seine Liebe zu den Menschen vorgelebt und in seiner Nachfolge und in aller Demut sind wir in die Lage versetzt, eben dies nachzuahmen- dank seines heiligen Geistes, den ER uns zur Seite gestellt hat.

HERR; wir berufen uns auf Deine Verheißung, dass wir in Dir neu werden und neu geboren sind, wir danken dir, dass du uns so treu trägst und führst. Lass uns uns alle als eine Gemeinschaft erfahren, die dich verküpnden und loben will. Und wie du sagst, die hand ist nichts ohne das Auge, der Mund nichts ohne das Ohr, nicht eine winzige Zelle deines Heiligen Leibes könnte ohne die anderen leben. So führe uns in die Gemeinschaft und in das wunderbare Erleben deiner Liebe und Wahrheit.
AMEN

*26 Ich will euch ein anderes Herz und einen neuen Geist geben. Ich nehme das versteinerte Herz aus eurer Brust und gebe euch ein lebendiges Herz.  *27 Mit meinem Geist erfülle ich euch, damit ihr nach meinen Weisungen lebt, meine Gebote achtet und sie befolgt.
Hesekiel 36,26-27


HERR, hab Dank dafür !

 

 

09. August

 

Die Blinden will ich auf dem Wege leiten, den sie nicht wissen; ich will sie führen auf den Steigen, die sie nicht kennen.

Jesaja 42,16
 
*16 Mein blindes Volk werde ich auf Straßen und Wegen führen, die sie nicht kennen. Ich mache die Dunkelheit um sie her zum Licht. Alle Steine räume ich zur Seite, die Schlaglöcher fülle ich aus, damit sie auf einer ebenen Straße gehen können. Das alles will ich tun, mein Plan steht fest. 
*17 Aber alle, die ihre Hilfe von einer selbst gemachten Statue erwarten und zu ihr sagen: >Du bist mein Gott<, werden sich schämen und weglaufen.«  
 
Eine Verheißung, die inzwischen in Erfüllung gegangen ist – In Jesus
 
Christus, der als Sohn in die Welt kam, zu retten von den Sünden und dem damit verbundenen Urteil : Tod und ewige Finsternis.
Und es ist tatsächlich so, erst sind wir blind, wir sehen nichts um uns ist es dunkel. Doch wenn Jesus in unser Leben eingekehrt ist, dann ist es Licht und um uns ist Freude,  
Das einzige was wir brauchen, ist Vertrauen. Vertrauen und festen Glauben an die Wahrheit, die in Seinem Wort steht. Wenn wir Ihn ergreifen und uns Ihm übergeben, dann macht Er es hell um uns.
 
Wieso wissen wir, dass Jesus das verheißene Licht ist? Nun – lest selbst! 
 
in Joh. 8,12
 

.... sagte Jesus zu den Menschen: »Ich bin das Licht für die Welt. Wer mir nachfolgt, irrt nicht mehr in der Dunkelheit umher, sondern folgt dem Licht, das ihn zum Leben führt.« 

Christus spricht: Ich bin in die Welt gekommen als ein Licht, damit, wer an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe.
Johannes 12,46  
 
 

*46 Ich bin als das Licht in die Welt gekommen, damit jeder, der an mich glaubt, nicht länger in der Dunkelheit leben muss. *47 Wenn jemand auf meine Botschaft hört und nicht danach handelt, so werde ich ihn nicht verurteilen. Denn ich bin nicht als Richter der Welt gekommen, sondern als ihr Retter. 

*48 Wer mich ablehnt und nicht nach meiner Botschaft lebt, der hat schon seinen Richter gefunden. Was ich verkündet habe, wird ihn am Tag des Gerichts verurteilen. *49 Denn ich habe nicht eigenmächtig zu euch geredet. Der Vater hat mich gesandt und mir gesagt, was ich reden und verkünden soll. *50 Und das ist gewiss: Was er mir aufgetragen hat, euch zu sagen, führt euch zum ewigen Leben! Deshalb gebe ich euch alles so weiter, wie der Vater es mir gesagt hat.«

 

10. August

Aus Zion bricht an der schöne Glanz Gottes. Unser Gott kommt und schweiget nicht.
Psalm 50,2-3

Gott kommt und klagt an. ER kommt in seiner unüberstrahlbaren Herrlichkeit und sagt: ICH will deine Opfer nicht, ganz egal was du auf den Altar legst, es gehört sowieso mir, ganz egal was es dich kostet, es sühnt deine Taten nicht. Ziemlich ratlos muss das einen Menschen machen, der sein ganzes Leben lang bemüht war, seine Rechnungen zu begleichen, jeden Fehler mit einer guten Tat bezahlen wollte und dies vll. auch gewissenhaft getan hat. Und nun? Jetzt sagt Gott, das dies alles unnütz war, das die Schulden nicht bezahlt sind, dass die Opfer verworfen wurden.
Doch der Psalm lässt uns nicht stehen mit dieser Botschaft, nein, Gott sagt uns auch unmissverständlich was ER von uns erwartet:

*14 Dank ist das Opfer, das ich von dir erwarte; erfülle die Versprechen, die du mir, dem Höchsten, gegeben hast!
...
*23 Wer mir dankt, der bringt ein Opfer, das mich ehrt. Es gibt keinen anderen Weg, nur so kann ich ihn erretten!«

Das und der Glaube an seinen Sohn bringt uns Vergebung und Freiheit von Schuld und dem Hang zur Sünde. Auch was den Glauben an Jesus als seinen Sohn angeht, hat Gott sich klar geäußert.:

Es geschah eine Stimme aus der Wolke, die sprach: Dieser ist mein auserwählter Sohn; den sollt ihr hören!
Lukas 9,35

So will ich den heutigen Tag begehen, im dank für all das Gute, dass Gott mir hat zuteil werden lassen und im festen Glauben und Vertrauen auf Jesus, der meine Schuld ans Kreuz getragen hat. – Das Beste, was Gott mir getan hat und das Größte, wofür ich danken kann.

Seid gesegnet

Kristin

11. August

 

So sollst du nun wissen, dass der HERR, dein Gott, allein Gott ist, der treue Gott, der den Bund und die Barmherzigkeit bis ins tausendste Glied hält denen, die ihn lieben und seine Gebote halten.
5.Mose 7,9

*9 So erkennt doch: Der Herr, euer Gott, ist der wahre und treue Gott! Über Tausende von Generationen steht er zu seinem Bund und erweist allen seine Güte, die ihn lieben und sich an seine Gebote halten.
2.Mose 20,6
*6 Doch denen, die mich lieben und sich an meine Gebote halten, bin ich gnädig. Über Tausende von Generationen werden auch ihre Nachkommen meine Liebe erfahren.
 
Sein festes Versprechen ist es, das wir hier lesen! Keinen Zweifel gibt es Das ist im Grunde meine feste Überzeugung und Wissen. Doch an manchen Tagen ist es schwierig, daran festzuhalten. Heute ist so ein Tag.
Wo ist die Schwierigkeit? Sie steht gleich im Anschluss an Vers 9:
 
*10 Die ihn aber hassen, bestraft er sofort mit dem Tod. Er wartet nicht, sondern gibt ihnen gleich, was sie verdienen
und auch in der heutigen Kirchenjahreslese:
 
Hesekiel 3,16-21
*18 Wenn ich einem Menschen, der mich verachtet, den Tod androhe, und du warnst ihn nicht, um ihn von seinen falschen Wegen abzubringen und sein Leben zu retten, dann wird er wegen seiner Sünde sterben. Dich aber werde ich für seinen Tod zur Rechenschaft ziehen. *19 Wenn er sich jedoch von seiner Schuld und von seinen falschen Wegen nicht abbringen lässt, obwohl du ihn gewarnt hast, dann wird er wegen seiner Sünde sterben. Du aber hast dein Leben gerettet.
 
*20 Wenn einer, der mir gedient hat, sich von mir abwendet und Unrecht tut, und du warnst ihn nicht, werde ich ihn zu Fall bringen: Er muss sterben. Ja, wegen seiner Sünde wird er umkommen, und das Gute, das er zuvor getan hat, wird vergessen sein. Dich aber werde ich für seinen Tod zur Rechenschaft ziehen. *21 Warnst du ihn jedoch davor zu sündigen, und er sündigt nicht, dann wird er am Leben bleiben. Und auch du hast dein Leben gerettet.«
Wenn ich diese Verse lese, dann habe ich Zweifel ob es tatsächlich möglich ist, dass ich einst in Gottes Herrlichkeit eingehen darf. Denn ich bin unvollkommen. Nun, ich hasse Gott nicht, aber viel zu oft erhält Er nicht die verdiente Achtung, Missachtung ist Verstoß gegen seine Gebote – und die zu halten ist nach Vers 9 Voraussetzung für seinen Segen.
Genauso: wie oft sehen wir Unrecht und schweigen dazu, wie oft sehen wir einen lieben Menschen in die Irre gehen und schweigen? Wir lassen ihn also auf falschen Wegen und nach seinem Wort an Hesekiel klebt damit sein „Blut“ an unseren Händen, wir sind verantwortlich für sein Leben ohne Gott, das er in Ewigkeit verbringen wird, wenn er nicht umkehrt.
Wo liegt die Antwort? Im zweiten Vers der heutigen Losung:
Es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus.
1.Timotheus 2,5
dazu gehören auch die Verse vorher und nachher und im besonderen das Gebet:
 
Betet für alle Menschen!
*1 Am wichtigsten ist, dass die Gemeinde nicht aufhört zu beten. Betet für alle Menschen; bringt eure Bitten, Wünsche, eure Anliegen und euren Dank für sie vor Gott. *2 Betet besonders für alle, die in Regierung und Staat Verantwortung tragen, damit wir in Ruhe und Frieden leben können, ehrfürchtig vor Gott und aufrichtig unseren Mitmenschen gegenüber. *3 So soll es sein, und so gefällt es Gott, unserem Retter. *4 Denn er will, dass alle Menschen gerettet werden und seine Wahrheit erkennen.
*5 Es gibt nur einen einzigen Gott und nur einen Einzigen, der zwischen Gott und den Menschen vermittelt und Frieden schafft. Das ist der Mensch Jesus Christus. *6 Er hat sein Leben hingegeben, um uns alle aus der Gewalt des Bösen zu befreien. Diese Botschaft soll nun verkündet werden, denn die Zeit, die Gott festgelegt hat, ist gekommen.

Viele weitere Worte des Evangeliums weisen uns die gleiche Richtung:

Epheser 5,20
*20 Im Namen unseres Herrn Jesus Christus dankt Gott, dem Vater, zu jeder Zeit, überall und für alles!
 
Philipper 4,6
*6 Macht euch keine Sorgen! Ihr dürft Gott um alles bitten. Sagt ihm, was euch fehlt, und dankt ihm!
 
Kolosser 4,2
*2 Lasst euch durch nichts vom Gebet abbringen, und vergesst dabei nicht, Gott zu danken.
 
1.Thessalonicher 5,17-18
*17 Hört niemals auf zu beten. *18 Dankt Gott für alles. Denn das erwartet Gott von euch, weil ihr zu Jesus Christus gehört.
 
Jeremia 29,7
*7 Bemüht euch um das Wohl der Stadt, in die ich euch wegführen ließ, und betet für sie. Wenn es ihr gut geht, wird es auch euch gut gehen.
 
1.Timotheus 4,10
*10 Für nichts anderes arbeiten und kämpfen wir. Auf den lebendigen Gott haben wir unsere Hoffnung gesetzt. Er ist der Retter aller Menschen, besonders derjenigen, die an ihn glauben.
 
Matthäus 28,19
*19 Geht hinaus in die ganze Welt, und ruft alle Menschen dazu auf, mir nachzufolgen! Tauft sie im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes!
 
Titus 1,1
*1 Diesen Brief schreibt Paulus, ein Diener Gottes und Apostel Jesu Christi. Ich habe den Auftrag, alle, die Gott auserwählt hat, im Glauben zu stärken.

Markus 10,45
*45 Auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich bedienen zu lassen. Er kam, um zu dienen und sein Leben hinzugeben, damit viele Menschen aus der Gewalt des Bösen befreit werden.«
 
2.Korinther 5,18-21*
*18 All dies verdanken wir Gott, der durch Christus mit uns Frieden geschlossen hat. Er hat uns beauftragt, diese Botschaft überall zu verkünden. *19 Denn Gott ist durch Christus selbst in diese Welt gekommen und hat Frieden mit ihr geschlossen, indem er den Menschen ihre Sünden nicht länger anrechnet. Gott hat uns dazu bestimmt, diese Botschaft der Versöhnung in der ganzen Welt zu verbreiten. *20 Als Botschafter Christi fordern wir euch deshalb im Namen Gottes auf: Lasst euch mit Gott versöhnen! Wir bitten euch darum im Auftrag Christi. *21 Denn Gott hat Christus, der ohne jede Sünde war, mit all unserer Schuld beladen und verurteilt, damit wir freigesprochen sind und Menschen werden, die Gott gefallen.

Eine ganze Menge Verse, die mit dem heutigen Vers in Verbindung stehen – und in diesen dürfen wir die Gewissheit haben, dass wir einst trotz unserer Unvollkommenheit mit Ihm in der Ewigkeit verbunden sein werden.
Nicht aus uns selbst sondern durch Jesus Christus, der für unsere Unvollkommenheit gestorben ist, damit wir gerechtfertigt vor dem HERRN stehen können als seine Kinder.
  

12. August

 

Die sich halten an das Nichtige, verlassen ihre Gnade.
Jona 2,9
Wer sein Heil bei anderen Göttern sucht, die ja doch nicht helfen können, verspielt die Gnade, die er bei dir finden kann.

Hm, gerade sitze ich wieder am PC und versuche ein Problem zu lösen. Warum eigentlich? Die sich halten an das Nichtige!! Im Grunde ist es ziemlich nichtig und unwesentlich, ob nun dieses oder jenes Programm funktioniert oder nicht. Ursprünglich diente mir der PC ja für meine Ausbildung und außerdem nutze ich ihn, um meine Gedanken über Gottes Wort nieder zuschreiben.

Zur Zeit hat die Spielerei am PC aber einen unverhältnismäßigen Stellenwert im Vergleich zu den eigentlichen Aufgaben die er haben sollte.

So rennen die Stunden und die Tage, verschwendet mit unnützem Tun, so verspiele ich mir die Gnade, die ich im HERRN gewonnen habe.

Die Frage ist tatsächlich:

Was ist mir wirklich wichtig im Leben? Und was ist eigentlich vollkommen unwichtig? (HfH)

Dieses Thema wirft unweigerlich noch etwas anderes als Thema auf: Nämlich, wie wichtig nehme ich mich selbst?

Wie wichtig ist es, dass ich meinen Willen durchsetze und sich andere nach mir richten?

Zu wichtig – nehme ich an.

Gott sagt uns da ganz klar:

Tut nichts aus Eigennutz oder um eitler Ehre willen, sondern in Demut achte einer den andern höher als sich selbst.
 
 

Philipper 2,3

Tut nichts nur für euch selbst oder damit ihr vor anderen Menschen gut dasteht. Seid demütig und achtet den anderen Menschen mehr als euch selbst.

Gar nicht so einfach, doch es gelingt im Vertrauen auf IHN, denn für IHN bin ich – so wie jeder einzelne Mensch ganz persönlich – das Wichtigste. Und genau darum ist Jesus am Kreuz auch für mich gestorben.

Hab Dank dafür, oh HERR und hilf, dass heute dein Wort und Auftrag das wichtigste sind und nicht ich selbst.



Nehmt euch nicht selber so wichtig. Was zählt, ist Gott und das Verhältnis zu anderen Menschen. (HfH)

 

13. August

 

HERR, lass mir deine Barmherzigkeit widerfahren, dass ich lebe.
Psalm 119,77

Gott, lass mich deine Liebe spüren. Denn nur dann kann ich leben.
Erbarme dich über mich, und hilf mir, damit ich wieder Freude am Leben habe.

Elisabeths Nachbarn und Verwandten hörten, dass der Herr große Barmherzigkeit an ihr getan hatte, und freuten sich mit ihr.
Lukas 1,58

Als Nachbarn und Verwandte hörten, dass Gott so barmherzig zu ihr gewesen war, freuten sie sich mit ihr.

Psalm 119 (Strophe 10)

*73 Herr, mein Schöpfer! Du hast mir das Leben gegeben. Schenke mir nun auch die Einsicht, die ich brauche, um nach deinen Geboten zu leben!
*74 Alle, die dich achten und ehren, werden sich über mich freuen, denn ich verlasse mich auf dein Wort.
*75 Herr, ich weiß, dass deine Entscheidungen richtig sind. Selbst als du mich in unlösbare Schwierigkeiten brachtest, meintest du es gut mit mir.
*76 Lass mich deine Gnade erfahren, und tröste mich, wie du es mir versprochen hast!
*77 Dein Gesetz befolge ich gerne. Erbarme dich über mich, und hilf mir, damit ich wieder Freude am Leben habe.
*78 Bring die unverschämten Lügner zu Fall, denn sie haben mich grundlos ins Elend gestürzt. Ich aber denke über deine Ordnungen nach.
*79 Ich wünsche mir, dass alle, die dich ehren und deine Anweisungen befolgen, zu mir halten.
*80 Ich will mich entschlossen nach deinen Geboten richten, damit ich nicht zu Fall komme.

Große Worte sind das – Wenn wir sie sprechen, sind wir dann mit ganzem Herzen dabei? Der, der sie aufschrieb, hatte ein tiefes und inniges Verhältnis zu Gott, so etwas lässt sich nicht leichtfertig aufschreiben und wir sollten es auch nicht ohne Inhalt aufsagen.

In den verschiedenen Übersetzungen der Heiligen Schrift finden wir auch verschiedene Formulierungen, doch der Inhalt ist der gleiche – und überlebenswichtig.

Immer wieder ist es im eigenen Leben zu spüren, wenn wir leben ohne an Gott zu denken ist es schnell so als würde Gott auch nicht an uns denken, doch ich weiß, dass das nicht so ist.

Wenn es jedoch zu solchen Momenten der inneren Einsamkeit kommt ist es wunderbar, zu wissen, dass ich meinen Herrn bitten kann, wieder spürbar in meinem Leben zu werden und dann erfüllt er mich mit neuer Freude und seiner Liebe, aus der ich Kraft und Leben schöpfen kann.

Die Einsicht, um Seinen Geboten folgen zu können, ist nicht immer vorteilhaft auf den ersten Blick, doch im Ganzen gesehen ist sie es, die uns IHM nahe bringt, die uns in seinen Ordnungen bleiben lässt und sie ist nicht aus uns selbst zu erlangen sondern sein Geschenk, das im Heiligen Geist erbeten von Ihm nicht verweigert wird.

Und wenn wir in seinen Ordnungen bleiben, dann werden wir erfahren, dass ER mit uns geht und über uns wacht als Schild und Schirm, gegen alles was uns von Ihm abbringen will. Er schenkt uns Freude daran, nach seinem Willen zu leben und die Lust am Falschen vergeht uns. Er befreit uns sogar von den Folgen unseres eigenen falschen Handelns und macht uns frei von den alten Bindungen, die wir manchmal freiwillig und gern loslassen oder auch nur ungern hergeben und die er uns ausreißt, am Ende jedoch steht die Freiheit unter seiner Liebe.

Unter seiner Gnade und Barmherzigkeit zu leben ist Freude! Es gibt nichts was Gott nicht zu unserem Besten wenden kann und alles, mag es noch so furchtbar erscheinen, dient uns. Und: am Ende werden alle um uns herum unsere Freude erleben und sich darüber freuen.

Ich finde es wunderbar, dies zu wissen und unter Seiner Führung leben zu dürfen.

HERR schenke die nötige Demut, um Deinem Willen zu folgen, dass ich Dir von ganzem Herzen dienen kann.
Und HERR; schenke doch bitte, dass diese Freude, die ich heute aus deinem Wort erfahren durfte, auch nach außen erlebbar und spürbar ist. Ich weiß, die Freude, die ich früher hatte, war scheinbar größer, doch sie resultierte aus Leichtsinn und Übermut, die Freude, die von dir kommt, ist um so vieles wunderbarer, hilf, dass ich aus ihr lebe und deine Liebe an andere weitergebe.

AMEN

 

14. August

 

Lass deine Augen offen stehen über diesem Hause Nacht und Tag, über der Stätte, von der du gesagt hast: Da soll mein Name sein.
1.Könige 8,29

Jesus sprach: Die Pforten der Hölle sollen meine Gemeinde nicht überwältigen.
Matthäus 16,18


Hm,

Herr, ich finde heute keinen Zugang zu den Versen der heutigen Losung.

Der Tempel steht ja nicht mehr, andere als die Juden kommen jetzt an den Platz zur Anbetung deines Namens und die stehen nicht in der Tradition Davids und Salomos. Den Tempel hast du verworfen, weil die Juden dir nicht treu geblieben sind, so wie du es Salomo geantwortet hast.

Als Christ aber könnte ich hingehen und sagen dass ja Jesus inzwischen da war und er ja von sich sagte, dass er den Tempel in drei Tagen wieder aufbaue und meinte damit den Tempel seines Leibes und nach ihm ist der Heilige Geist gekommen zu den Gläubigen und dass du durch ihn wie ja nun eigentlich auch sowieso überall wohnhaft bist .- so nach dem Motto: erreichbare Anschrift : überall.

Und dann lässt du deine Augen ja überall offen stehen Tag und Nacht

Und Jesus als HERR deiner Gemeinde steht unüberwindbar und sein Wort ist, dass deine Gemeinde nicht von der Hölle überwältigt wird.

Ich habe heute viel gesucht nach Gedanken und Erläuterungen um einen Einstieg in diese Verse zu bekommen, ich habe nicht viel gefunden, doch das was ich gefunden habe macht mir Angst.

Es sind Schriften, die Jesus Rettungstat am Kreuz verleugnen, andere die gleich eine neue Bibel dazu erfinden, es bleibt mir nur, dir diese Gedanken vorzulegen und dich zu bitten über allem zu sein und zu wachen. DU bist überall und über Allem, HERR alles ist in deiner Hand und dort weiß ich auch meine Sprachlosigkeit und Angst gut aufgehoben.

HERR, bitte offenbare dich allen Menschen recht bald, und lass uns deine Liebe und Wahrheit erkennen und komm wieder.

Ich vertraue auf dein Wort und deine Verheißung, dass auch ich einst bei dir sein darf und dass ich als Teil deiner Gemeinde nicht verloren gehe.
AMEN

 

15. August

 

HERR, du erforschest mich und kennest mich. Ich sitze oder stehe auf, so weißt du es; du verstehst meine Gedanken von ferne.
Psalm 139,1-2

Weil Gott uns für wert geachtet hat, uns das Evangelium anzuvertrauen, darum reden wir, nicht, als wollten wir den Menschen gefallen, sondern Gott, der unsere Herzen prüft.
1.Thessalonicher 2,4

  

 
Wow, das ist heute wieder einmal großartig.

Da ist Gott, der uns Menschen durch und durch kennt, der in die hinterste Ritze unserer Seele schauen kann und alles wirklich alles über uns weiß

und eigentlich, zumindest nach meinen menschlichen Vorstellungen, sollte ER sich abwenden, wo ER doch alle die Dunkelheiten in uns kennt.

Aber das tut er nicht, er steht uns bei, er nimmt uns an der Hand um uns aus unserem Dunkel herauszuführen, er schenkt uns sein Erbarmen und seine Gnade und macht uns frei von allem was uns belastet und uns das Leben schwer macht, er schenkt uns Freiheit von Schuld und Sünde und damit auch von den damit verbundenen Schmerzen und Ängsten, er macht uns stark und erfüllt uns mit seinem Licht.

Und zu allem Überfluss schätzt er uns auch noch so wertvoll ein, dass er uns in seinen Dienst beruft. ER schenkt uns Sinne, mit denen wir seine Liebe und Barmherzigkeit erkennen und erleben können, ER erfüllt uns mit Freude und wir dürfen über Ihn erzählen, wir dürfen verkünden, was ER für uns getan hat, wie er unser Leben verändert hat und wir dürfen alle einladen zu IHM zu kommen und ihnen versprechen, dass sie bei Gott ein Zuhause finden können, wenn sie IHM ihr Leben mit allen Schulden, Ängsten, Schmerzen, Krankheiten, Traurigkeiten und Sorgen übergeben.

JA, wir dürfen und im Grunde können wir auch gar nicht anders, denn „wes das Herz voll, des geht der Mund über

Und so lobe ich den HERRN und danke ihm von ganzem Herzen für diesen neuen Tag, den ich aus seiner Hand empfangen habe und danke IHM für die Gnade und das Geschenk all die Freude hier weitergeben zu können.

Hab Dank HERR für all deine Gnade und Liebe, segne DU diesen Tag und lass mich heute an deiner Hand gehen.
AMEN

 

16. August

 

Wer zugrunde gehen soll, der wird zuvor stolz; und Hochmut kommt vor dem Fall.
Sprüche 16,18

So zieht nun an als die Auserwählten Gottes, als die Heiligen und Geliebten, herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld.
Kolosser 3,12

*12 Ihr seid von Gott auserwählt und seine geliebten Kinder, die zu ihm gehören. Darum sollt ihr euch untereinander auch herzlich lieben mit Barmherzigkeit, Güte, Bescheidenheit, Nachsicht und Geduld. *13 Ertragt einander, und seid bereit, einander zu vergeben, selbst wenn ihr glaubt, im Recht zu sein. Denn auch Christus hat euch vergeben. *14 Wichtiger als alles andere ist die Liebe. Wenn ihr sie habt, wird euch nichts fehlen. Sie ist das Band, das euch verbindet

Römer 12,9-16
*9 Eure Liebe soll aufrichtig sein. Und wie ihr das Böse hassen müsst, sollt ihr das Gute lieben. *10 Seid in herzlicher Liebe miteinander verbunden, gegenseitige Achtung soll euer Zusammenleben bestimmen. *11 Bewältigt eure Aufgaben mit Fleiß, und werdet nicht nachlässig. Lasst euch ganz von Gottes Geist durchdringen, und dient Gott, dem Herrn. *12 Seid fröhlich in der Hoffnung darauf, dass Gott seine Zusagen erfüllt. Seid standhaft, wenn ihr verfolgt werdet. Und lasst euch durch nichts vom Gebet abbringen.
*13 Helft anderen Christen, die in Not geraten sind, und seid gastfreundlich! *14 Bittet Gott um seinen Segen für alle, die euch verfolgen, ja, betet für sie, anstatt sie zu verfluchen. *15 Freut euch mit den Fröhlichen! Weint aber auch mit den Trauernden! *16 Seid einmütig untereinander! Strebt nicht hoch hinaus, und seid euch auch für geringe Aufgaben nicht zu schade. Hütet euch vor Selbstüberschätzung und Besserwisserei.

1.Korinther 10,24
*24 Denkt bei dem, was ihr tut, nicht nur an euch. Denkt vor allem an die anderen und daran, was für sie gut ist.

Schon heftig,

die heutige Losung scheint mir heute wie nur für mich gemacht. - diese Verse sind eine Aufforderung an einen jeden Christen und dienen als Wegweiser.

Was ist das Besondere heute? Nun mein Urlaub ist zu Ende und nach nun bestimmt zwei Monaten gehe ich morgen wieder auf den Wohnbereich auf dem ich z.Z. arbeite. Die Arbeit ist in weite Ferne gerückt und ich fragte mich ob ich mich zurechtfinden werde, was sich seit meinem letzten Einsatz alles geändert hat, wie es zu Hause funktionieren wird, wenn ich wieder im Schichtdienst bin.

Und auf all die Fragen gibt der HERR mir seine Antwort. Er sagt, halte dich an das was ich dir zu Beginn der Ausbildung gesagt habe und diene den Menschen die ich deinen Händen anbefohlen habe, außerdem verlass dich auf mich, ich habe dir damals gesagt ´ich wirke wollen und vollbringen´ , für dich zählt:

  • liebe herzlich mit Barmherzigkeit, Güte, Bescheidenheit, Nachsicht und Geduld.
  • ertrage die, die dir schwer fallen, und sei bereit, zu vergeben, selbst wenn du glaubst, im Recht zu sein.
  • sei deinen Kollegen und den Bewohnern in herzlicher Liebe verbunden, gegenseitige Achtung soll euer Zusammenleben bestimmen.
  • bewältige deine Aufgaben mit Fleiß, und werde nicht nachlässig.
  • Lasst dich ganz von meinem Geist durchdringen, und diene Gott, dem Herrn.
  • sei fröhlich in der Hoffnung darauf, dass ich meine Zusagen erfülle.
  • Sei standhaft, wenn du verfolgt wirst. Und lass dich durch nichts vom Gebet abbringen.
  • Hilf anderen Christen, die in Not geraten sind, und sei gastfreundlich!
  • Bitte Gott um seinen Segen für alle, die dich verfolgen, ja, bete für sie, anstatt sie zu verfluchen.
  • Freu dich mit den Fröhlichen! Weine aber auch mit den Trauernden!
  • Seid einmütig untereinander!
  • Strebe nicht hoch hinaus, und sei dir auch für geringe Aufgaben nicht zu schade.
  • Hüte dich vor Selbstüberschätzung und Besserwisserei.
  • Denke bei dem, was du tust, nicht nur an dich. Denke vor allem an die anderen und daran, was für sie gut ist.

Ich will sagen: bei aller Liebe, aber das ist ne ganze Menge, was du da von mir erwartest. Ich weiß nicht, ob das so funktioniert.

Doch ich weiß, dass der HERR mir versprochen hat, er wirkt wollen und vollbringen und darauf verlasse ich mich. Und mit Seiner Hilfe wird mir auch gelingen, so zu leben und zu arbeiten, wie ER es mir zugedacht hat.

HERR, du weißt, einige der genannten Punkte fallen mir echt schwer. Ich bitte dich, wache du darüber und hilf mir demütig zu bleiben und nicht hochmütig zu werden. Oder anders herum hilf mir demütig zu werden und nicht hochmütig zu bleiben.

Ich danke dir für dein Wort heute und freue mich darauf, wieder im Geschäft zu sein, hilf du mir, dass ich in deinem Dienst bleibe und nicht mir selbst diene.

AMEN

 

17. August

 

Du wirst sein wie ein bewässerter Garten und wie eine Wasserquelle, der es nie an Wasser fehlt.
Jesaja 58,11

Was geht dem heutigen Vers voraus? Es ist Gottes Wort das antwortet auf die Vorwürfe des Vokels Israel, Gott würde nicht mehr auf sein Volk achten, sie seien IHM sozusagen nicht mehr wichtig.

Kennen wir das nicht auch – das Gefühl allein gelassen zu sein? 

*3 >Warum siehst du es nicht, wenn wir fasten?<, werfen sie mir vor. >Wir plagen uns, aber du scheinst es nicht einmal zu merken!<

Wie ist nun Gottes Antwort und in wieweit gilt sie auch für unseren Vorwurf an IHN?

Darauf antworte ich: Wie verbringt ihr denn eure Fastentage? Ihr geht wie gewöhnlich euren Geschäften nach und treibt eure Arbeiter noch mehr an als sonst. *4 Ihr fastet zwar, aber gleichzeitig zankt und streitet ihr und schlagt mit roher Faust zu. Wenn das ein Fasten sein soll, dann höre ich eure Gebete nicht! *5 Denkt ihr, mir einen Gefallen zu tun, wenn ihr euch selbst quält und nichts esst und trinkt, wenn ihr den Kopf hängen lasst und euch in Trauerkleidern in die Asche setzt? Nennt ihr so etwas >Fasten?

Ist das ein Tag, an dem ich, der Herr, Freude habe?  *6 Nein - ein Fasten, das mir gefällt, sieht anders aus:   Löst die Fesseln der Menschen, die ihr zu Unrecht gefangen haltet, befreit sie vom drückenden Joch der Sklaverei, und gebt ihnen ihre Freiheit wieder! Schafft jede Art von Unterdrückung ab! *7 Gebt den Hungrigen zu essen, nehmt Obdachlose bei euch auf, und wenn ihr einem begegnet, der in Lumpen herumläuft, gebt ihm Kleider! Helft, wo ihr könnt, und verschließt eure Augen nicht vor den Nöten eurer Mitmenschen! *8 Dann wird mein Licht eure Dunkelheit vertreiben wie die Morgensonne, und in kurzer Zeit sind eure Wunden geheilt. Eure barmherzigen Taten gehen vor euch her, meine Macht und Herrlichkeit beschließt euren Zug. *9 Wenn ihr dann zu mir ruft, werde ich euch antworten. Wenn ihr um Hilfe schreit, werde ich sagen: >Ja, hier bin ich.<
Beseitigt jede Art von Unterdrückung! Hört auf, verächtlich mit dem Finger auf andere zu zeigen, macht Schluss mit aller Verleumdung! *10 Nehmt euch der Hungernden an, und gebt ihnen zu essen, versorgt die Notleidenden mit allem Nötigen!
Dann wird mein Licht eure Finsternis durchbrechen. Die Nacht um euch her wird zum hellen Tag. *11 Immer werde ich euch führen. Auch in der Wüste werde ich euch versorgen, ich gebe euch Gesundheit und Kraft. Ihr gleicht einem gut bewässerten Garten und einer Quelle, die nie versiegt. *12 Euer Volk wird wieder aufbauen, was seit langem in Trümmern liegt, und wird die alten Mauern wieder errichten. Man nennt euch dann >das Volk, das die Lücken der Stadtmauer schließt< und >Volk, das die Ruinen bewohnbar macht<.
*13 Achtet den Sabbat als einen Tag, der mir geweiht ist und an dem ihr keine Geschäfte abschließt! Er soll ein Feiertag für euch sein, auf den ihr euch freut. Entweiht ihn nicht durch eure Arbeit, durch Geschäfte oder leeres Geschwätz! Achtet ihn vielmehr als einen Tag, an dem ihr Zeit habt für mich, den Herrn.
*14 Wenn ihr das tut, werde ich die Quelle eurer Freude sein. Ich werde euch über Berge und Schluchten tragen und euch das ganze Land mit seinem reichen Ertrag schenken, das ich eurem Stammvater Jakob zum Erbe gegeben habe. Mein Wort gilt!«

Wow, ich hatte nicht gedacht, dass die Liste der Dinge die wir nicht beachten so lang ist. Eine große Aufgabe, zu prüfen, was davon in meinem Leben nicht stimmt – und in eurem?

Wisst ihr, was klasse ist? : die Parallelstelle zu Johannes 7,38 ist eben unser heutiger Vers. Und so liegt auch eine Kurzgefasste Antwort auf den Vorwurf des Im-STich-Gelassen-Seins in diesem Vers. : 

Christus spricht: Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen.

*38 Wer mir vertraut, wird erfahren, was die Heilige Schrift sagt: Von ihm wird Leben spendendes Wasser ausgehen wie ein starker Strom.«
*39 Damit meinte er den Heiligen Geist, den alle bekommen würden, die Jesus vertrauen. Den Geist bekamen sie erst, nachdem Jesus in Gottes Herrlichkeit zurückgekehrt war.

Ja, es ist so, durch das Wirken des HEILIGEN GEISTES in uns verändert sich unser Leben, Unser Handeln und Auftreten anderen gegenüber. Mit Seiner Hilfe können wir das tun, was Gott als ein Fasten, das IHM gefällt bezeichnet.

Aus uns selbst schaffen wir das nicht, doch durch Gottes Beistand, seine HL. Geist, seine Führung in unserem Leben können wir so handeln, und wenn nicht – wo ist dann in unserem Leben ein Wende nötig? An welchen Stellen ist unser Gottesdienst vll. eher ein Götzendienst?

Lasst uns heute einmal darüber nachdenken

HERR, ich danke dir für dein Wort, dass uns Führung ist und Leitfaden, hilf uns, dass wir auch und besonders heute aus ihm leben und nach deinen Wegweisungen handeln.
Hab Dank, dass du uns nicht allein lässt, auch wenn wir dich nicht immer sehen, weil wir unseren Blick von dir abwenden. Hab auch dank für deine liebende Gnade und Vergebung mit der DU auf unsere Umkehr zu dir wartest.
AMEN

 

18. August

 

Wer seine Sünde leugnet, dem wird's nicht gelingen; wer sie aber bekennt und lässt, der wird Barmherzigkeit erlangen.
Sprüche 28,13

Der Sohn sprach: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir; ich bin hinfort nicht mehr wert, dass ich dein Sohn heiße.
Lukas 15,21

habt ihr Sprüche 28 mal gelesen?

Ich mag solche Sprüche, die so Weisheiten bergen und im Grunde niemandem dienen eigentlich nicht. Ich halte nichts davon, anderen so was an den Kopf zu werfen und sie damit zurück zu lassen – gerade wenn sie in seelischer Not sind und Hilfe brauchen.

Seltsamer Weise sind mir diese Sprüche hier nahe, sie sind mir Wahrheit und Hilfe. Ich weiß nicht woran das liegt, vll. daran, dass sie Gottes Wort für uns sind und Wegweiser – eben Richtschnur für ein Leben mit Gott?

Überschrift dieses Abschnittes ist „Glücklich ist wer Gott gehorcht“ und das stimmt. Ich hätte es früher nicht geglaubt, ich hielt Menschen, die an Gott glauben für Träumer und weltfremd. Heute glaube ich und ich versuche Gott immer besser kennen zu lernen und nach dem was Sein Wort uns sagt zu leben.

Dabei erfahre ich immer wieder auf´s Neue, wie lebensnah und lebensbejahend Sein Wort ist.
Dazu gehört auch der heutige Vers. Solange ich so tat, als könnte ich meine Handlungen mit irgendetwas rechtfertigen, so tun als sei mein Handeln nur Konsequenz aus dem Tun anderer, und damit leugnen, das mein Tun falsch war oder ist – solange gelang und gelingt mir nicht, was ich vorhabe und mag es noch so gut sein.

Immer wieder begegnet mir SEIN >Stop, mein Fräulein, so nicht<; immer wieder kommt die Frage >Hast du nicht was vergessen?<, immer wieder entdecke ich, das ich etwas falsch gemacht habe. Und meist, eigentlich fast immer, ist die Ursache für Fehltritte, dass ich glaubte ... ich könnte selbst … und vergesse einfach, dass Gott der Herr ist über mich und mein Leben.

Früher wusste ich es nicht besser und ich hab auch nicht drüber nachgedacht, heute, mit all dem, was Gott mir schon an Liebe und Verstehen und Wissen geschenkt hat – heute macht es mich sehr traurig, zu erleben, wie gottlos ich selbst oft noch durch den Tag stiefele.

Am Anfang meiner Bekehrung stand eben dieses >Ich bin nicht wert dein Kind zu heißen<, doch Gott hat mich in seiner unendlichen Liebe aufgenommen und angenommen, wieder als sein Kind, obwohl ich seinen Weg verlassen hatte, mein kindlicher Glaube sich scheinbar in Luft aufgelöst hatte. ER hat mir neu Vertrauen geschenkt, eigentlich das erste Mal in meinem Leben und es war und ist ein langer Lernprozess, mein Vertrauen aber wächst in seiner Liebe und Fürsorge.

So hat der HERR mir Barmherzigkeit zu teil werden lassen und diese Einladung gilt jedem, der zu IHM kommt und sagt, >HERR, hier bin ich, beladen mit dem ganzen Mist meines Lebens. Es ist ein Chaos und ich komme nicht weiter, ich wende mich an dich, auch wenn ich dich noch nicht kenne, doch mir hat jemand gesagt, dass ich Dir vertrauen darf, Also hier bin, hilf mir und sage mir wo ich anfangen soll.<

Ich bin ganz gewiss, dass wir, wenn wir Gott machen lassen und uns auch unsere eigene Schuld ansehen und sie offen bekennen und lassen, dann kann Gott uns neu erschaffen, neu beginnen lassen. Und möglich ist das dadurch, dass Jesus für unsere Schuld gestorben ist am Kreuz, dass ER die Konsequenzen unseres falschen Handelns und Tuns getragen hat.

Und ich muss sagen, der Kerle ist wirklich unglaublich, ER ist immer noch bereit, mehr zu tragen. ER sagt noch immer : >Kommt her, die ihr mühselig und beladen seid<

HERR, hab Dank dafür!
AMEN

 

19. August

 

Höre, Israel, der HERR ist unser Gott, der HERR allein.
5.Mose 6,4

Wow, allein in 5. Mose hat mir das Losungsprogramm 7 Verweisstellen geliefert, die eben diese Worte wiederholen – und es gibt so viele weitere Stellen, die uns Menschen immer wieder sagen: Gott allein ist der HERR.

Wieso ist das nötig? Im Grunde unserer Herzen sollten wir doch wissen, dass Gott unser Herr ist.

Und doch – immer wieder lassen wir uns verführen und gehen unseren eigenen Vorstellungen und Wünschen nach. Kürzlich verfolgte ich eine Diskussion, in der es darum ging, warum Adam und Eva eigentlich nicht Gottes Gebot folgten, das ihnen untersagte vom Baum der Erkenntnis zu essen.
Grob zusammengefasst gab es Ansichten, die meinten, dass durch den Teufel angeregt, das Verlangen nach Unabhängigkeit von Gott geweckt war, der Wunsch nach Gottgleichheit, nach Macht oder war es schlichtweg Naivität?

Doch genau das lebt seither in uns Menschen fort. Wir glauben, wir kämen ohne IHN zurecht und doch beweist sich in der Geschichte der Menschheit und gerade eben in der Geschichte Gottes mit Israel, dass wir SEINER eben doch bedürfen. Wir vergessen und ignorieren es nur immer wieder. Und genau deshalb warnen und rufen die Propheten Israels immer wieder aufs neue Wie eben auch Mose im 5. Buch mehrfach wiederholt:

Kapitel 4,35: Dies alles habt ihr gesehen, damit ihr erkennt: Der Herr allein ist Gott; es gibt keinen außer ihm.

Kapitel 10,12 Nun, ihr Israeliten! Was verlangt der Herr, euer Gott, von euch? Nichts anderes, als dass ihr ihn achtet und immer seinen Wegen folgt, dass ihr ihn liebt und ihm von ganzem Herzen mit aller Hingabe dient.

Kapitel 11,13 Hört genau auf die Gebote, die ich euch heute gebe! Liebt den Herrn, euren Gott! Dient ihm von ganzem Herzen und mit aller Hingabe!

Kapitel 11,22 Darum sollt ihr euch genau nach allen Geboten richten, die ich euch heute gebe. Liebt den Herrn, euren Gott! Folgt immer seinen Wegen, und haltet ihm die Treue! Wenn ihr das tut,

Kapitel 13,4 Hört nicht auf sie! Der Herr, euer Gott, stellt euch durch solche Menschen auf die Probe. Er will sehen, ob ihr ihn von ganzem Herzen und mit aller Hingabe liebt.

Kapitel 30,6 Der Herr, euer Gott, wird euch und eure Kinder im Herzen verändern. Er wird euch fähig machen, ihn aufrichtig und mit ganzer Hingabe zu lieben. Dann bleibt ihr am Leben.

Kapitel 30,20 Liebt den Herrn, euren Gott, und hört auf ihn! Haltet ihm die Treue! Dann werdet ihr am Leben bleiben und in dem Land wohnen, das der Herr euren Vorfahren Abraham, Isaak und Jakob versprochen hat.«

Auch im Fortgang der Geschichte Israels wird diese Grundforderung Gottes wiederholt:
Josua 22,5 Aber achtet darauf, dass ihr tut, was euch Mose im Auftrag des Herrn befohlen hat: Liebt den Herrn, euren Gott! Lebt so, wie es ihm gefällt, und haltet euch an seine Gebote! Seid ihm treu! Dient ihm aufrichtig und von ganzem Herzen!«

In Jesus, dem menschgewordenen Wort GOTTES wird dieser Anspruch unseres HERRN auch wiederholt und so wissen auch wir Christen heute um dieses Gebot und es ist unsere erste Ordnung. Auch für uns gilt an erster Stelle:

Jesus sprach zu dem Schriftgelehrten: Was steht im Gesetz geschrieben? Er antwortete und sprach: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften und von ganzem Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst.« Er aber sprach zu ihm: Du hast recht geantwortet; tu das, so wirst du leben.
Lukas 10,26.27.28

Matthäus 22,37-38 Jesus antwortete ihm: »>Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, mit ganzer Hingabe und mit deinem ganzen Verstand!< Das ist das erste und wichtigste Gebot.

Keiner kommt an Gott vorbei, ganz egal wie sehr einer auf seine Unabhängigkeit pocht, ohne Gott ist er der Welt und damit der Sünde hörig, allein in der Umkehr zum Vater finden wir Freiheit und Unabhängigkeit, Ruhe und inneren Frieden.

Ich danke Dir Vater, dass du uns nicht allein gelassen hast, sondern dein Heilswerk auch an uns vollbringst, dass wir deine Kinder heißen dürfen und dass DU uns in unserer Unvollkommenheit und Sündhaftigkeit liebst, ja so sehr, dass du hast Jesus am Kreuz hingegeben hast, zu unserer Rettung.
DU bist der Größte, Dir gilt Anbetung und Lobpreis.
AMEN

 

20. August

 

Singet fröhlich Gott, der unsre Stärke ist!
Psalm 81,2

Leidet jemand unter euch, der bete; ist jemand guten Mutes, der singe Psalmen.
Jakobus 5,13


*2 Jubelt unserem Gott zu, stark und mächtig ist er! Jubelt laut über Gott, den Gott Jakobs!
*3 Stimmt Lieder an und schlagt die Pauken! Lasst die Saiten von Zither und Harfe erklingen!

JA, an anderer Stelle heißt es sinngemäß, dies sei das Opfer, dass unser HERR gern annimmt, nicht Massen blutiger Opfer von Tieren, die sowieso SEIN sind, sondern jubelnder Dank und Anbetung.

Psalml 89,7-9 bgründet diese Aussage:
Denn wer im Himmel ist dir gleich? Kein himmlisches Wesen ist so mächtig wie du! In der himmlischen Ratsversammlung fürchten sie Gott mit heiliger Scheu; ja, Ehrfurcht ergreift alle, die um ihn sind. Herr, du Gott über Himmel und Erde! Niemand ist so mächtig wie du! Was du auch tust: Auf dich ist Verlass!

Zugleich berichtet unser Psalm, dass diese Form des Dankes verordnet ist von Gott selbst, als ER sein erwähltes Volk aus Ägypten führte.

Dummerweise hat dies für mich einen schalen Beigeschmack. Ich frage mich des öfteren mal: was ist das für ein Wesen, das so nach Anbetung lechtst?
HERR, vergib mir, dass ich so denke, doch ich weiß, ich kann mit allen Anfechtungen zu dir kommen und Du hilfst mir hindurch und du schenkst die Antworten nach deiner Maßgabe.
Jedenfalls rein menschlich betrachtet, sind doch Menschen, die das, was sie tun nur tun, weil sie gesehen und gefeiert werden wollen, sehr verachtet. Da jetzt umzudenken ist sehr schwer. Ich habe keinen Zweifel daran, dass das was der HERR in meinem Leben bisher gewirkt hat wirklich dankenswert und auch anbetungswert ist. Wunderbar hat der HERR mein Leben gelenkt und mich mit Liebe angenommen, nun kann ich mich trotzdem der Frage nicht erwehren, warum hat ER das alles überhaupt gemacht?

Vielleicht möchtet ihr mir ja eure Erfahrungen per mail oder übers Gästebuch schreiben, ich würde sie, wenn ihr das wollt hier unter meine Gedanken einfügen.

Trotz aller Auflehnungsgedanken, die ich in mir trage und vor den HERRN lege, dass ER mich in der Gewissheit und in der Freude stärke, halte ich fest an seinem Wort und seiner Verheißung, die uns ganz fest verspricht, dass ER Gebet erhört. In diesem Sinne bin ich fest überzeugt, dass sein Wort gilt, in dem ER uns sagt, wenn wir krnak sind mögen wir uns doch vertrauensvoll an IHN wenden und zwar mit aller Krankheit, vom kleine Schnupfen bishin zur Krankheit der Seele, ER wird nach seiner Maßgabe Heilung schenken. Und genauso ist es mir eine Herzensfreude Dank zu sagen, für all das Gute, was der HERR mir zuteil werden lässt. Obwohl, es könnte mehr sein!

Indiesem Sinne wünsche ich euch allen einen gesegneten und freudevollen Tag, der uns alle aus dem Danksagen nicht herauskommen lässt.

 

21. August

 

Wessen Zuversicht der HERR ist, der ist wie ein Baum, am Wasser gepflanzt, der seine Wurzeln zum Bach hin streckt. Er sorgt sich nicht, wenn ein dürres Jahr kommt, sondern bringt ohne Aufhören Früchte.
Jeremia 17,7.8

Jeder Baum wird an seiner eigenen Frucht erkannt.
Lukas 6,44

Das eine hängt mit dem anderen unweigerlich zusammen. Denn wo kein Wasser ist, da können wahrlich nur die außergewöhnlichsten Pflanzen überleben. Und von denen haben die meisten Stacheln. Doch auch die Pflanzen, die in unwirtlichen Gegenden wachsen, können wunderbare Blüten tragen und Frucht bringen, doch wann tun sie das? Genau dann und nur dann, wenn es regnet, wenn der sonst so trockene Boden das Wasser, das er aufnehmen konnte, wieder abgibt, an die, die in ihm wurzeln.
Doch in Jeremia nutzt Gott dieses Bild, um uns etwas anderes zu verdeutlichen:

*5 Ich, der Herr, sage: Mein Fluch lastet auf dem, der sich von mir abwendet, seine Hoffnung auf Menschen setzt und nur auf menschliche Kraft vertraut. *6 Er ist wie ein Dornstrauch in der Wüste, der vergeblich auf Regen wartet. Er steht in einem dürren, unfruchtbaren Land, wo niemand wohnt.

Ein Leben ohne Gott ist so schlimm wie die schlimmste Dürreperiode, wo alles verkümmert. Einsamkeit ist vorprogrammiert, in einer solchen Gegend möchte kein Lebewesen bleiben. Doch wir müssen nicht dort bleiben, wir können uns dem HERRN zuwenden und ER selbst wird für das lebenspendende Wasser sorgen, dass uns aufblühen lässt zu neuem Leben:

*7 Doch ich segne jeden, der mir ganz und gar vertraut. *8 Er ist wie ein Baum, der nah am Bach steht und seine Wurzeln zum Wasser streckt: Die Hitze fürchtet er nicht, denn seine Blätter bleiben grün. Auch wenn ein trockenes Jahr kommt, sorgt er sich nicht, sondern trägt Jahr für Jahr Frucht.

Etwas anderes ist mit dem Bild von den Pflanzen auch noch gemeint. Ein Pflanze, die gute Frucht bringen soll, muss auch gepflegt werden, sie braucht einen guten Standort, an dem sie von allem nötigen ausreichend hat, nicht zu viel Sonne und ausreichend Wasser, wobei durch die Menge an Wasser und/oder Schatten das richtige Maß gefunden sein soll.

Ist nun ein Baum am richtigen Platz und erhält er die nötige Fürsorge, so wird er unter Seinem Segen auch wachsen, gedeihen und Frucht bringen, das wird nicht ausbleiben, Dornbüsche und Gestrüpp sind so wie ich es verstehe, Bilder für Unkraut, für mangelnde Pflege, für wenig Wasser; sie sind Gewächse, die ohne große Pflege gedeihen, auf dem unwirtlichsten Boden, einfach so.

An sich sind sie auch von Gott geschaffen, und Zeichen seiner Macht, doch hier werden sie als Sinnbild verwandt um uns aufzuzeigen, dass wir, die wir aus Gott leben und durch sein lebendiges Wasser getränkt sind, anders sein sollen und sind, als Dornenbüsche und Gestrüpp.

*43 »Ein guter Baum trägt keine schlechten Früchte und ein kranker Baum keine guten. *44 So erkennt man jeden Baum an seinen Früchten. Von Dornbüschen kann man keine Feigen ernten und von Gestrüpp keine Weintrauben.

Paulus hat dieses Bild anschaulich übersetzt:
Galater 5,19-23
Gebt ihr dagegen euren selbstsüchtigen Wünschen nach, ist offensichtlich, wohin das führt: zu sexueller Zügellosigkeit, einem sittenlosen und ausschweifenden Leben, zur Götzenanbetung und zu abergläubischem Vertrauen auf übersinnliche Kräfte. Feindseligkeit, Streitsucht, Eifersucht, Wutausbrüche, Intrigen, Uneinigkeit und Spaltungen bestimmen dann das Leben ebenso wie Neid, Trunksucht, üppige Gelage und vieles andere. Ich habe es schon oft gesagt und warne euch hier noch einmal: Wer so lebt, wird niemals in Gottes neue Welt kommen.

Dagegen bringt der Geist Gottes in unserem Leben nur Gutes hervor: Liebe und Freude, Frieden und Geduld, Freundlichkeit, Güte und Treue, Besonnenheit und Selbstbeherrschung. Ist das bei euch so? Dann kann kein Gesetz mehr etwas von euch fordern!

Wenn wir unsere Heimat also im HERRN haben und uns ganz seiner Fürsorge und Pflege übergeben, wir also fest in IHM wurzeln, so wird seine Treue, Gnade und Barmherzigkeit nicht ohne Frucht bleiben. Es geht nicht anders – die Freude und Dankbarkeit, die Liebe, die ER in uns weckt, können gar nicht bleiben – denn wes das Herz voll ist, des geht der Mund über.

Hab Dank dafür. Oh, HERR.
AMEN

 

22. August

 

Der HERR behüte dich vor allem Übel, er behüte deine Seele.
Psalm 121,7

Der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus.
Philipper 4,7

Was für ein wundervoller Morgen, der unter diesem Wort heute beginnt. Beide Verse sind so voll Freude, Hoffnung, Liebe und Darnkbarem Erfassen der göttlichen Gnade. Sie sind ein wahres „beim-Wort-nehmen“, das hoffnungsvoll und vertrauensvoll SEINE Verheißung als wirklich nimmt.


Unterwegs unter Gottes Schutz Psalm 121

Ein Lied für Festbesucher, die nach Jerusalem hinaufziehen.
Ich schaue hinauf zu den Bergen - woher kann ich Hilfe erwarten? Meine Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat! Der Herr wird nicht zulassen, dass du fällst; er, dein Beschützer, schläft nicht. Ja, der Beschützer Israels schläft und schlummert nicht. Der Herr gibt auf dich Acht; er steht dir zur Seite und bietet dir Schutz vor drohenden Gefahren. Tagsüber wird dich die Sonnenglut nicht verbrennen, und in der Nacht wird der Mond dir nicht schaden. Der Herr schützt dich vor allem Unheil, er bewahrt dein Leben. ]Er gibt auf dich Acht, wenn du aus dem Hause gehst und wenn du wieder heimkehrst. Jetzt und für immer steht er dir bei!

Was ich so toll finde? Nun, auch wenn wir heute nicht nach Jerusalam pilgern, wie die Juden damals, so gilt uns doch dieses Wort und das umso mehr, da wir uns auf dem Weg zum einstmals neuen Jerusalem befinden. Wir können und sollen uns unter seinem Wort, seiner Verheißung bewegen, ER ist da und verlässt uns nicht, ER ist uns Hilfe und Beistand in jeder Not und wir können IHM ganz vertrauen, auch wenn wir SEIN Handeln an uns nicht immer verstehen.

In diesem Vertrauen schreibt Paulus an die Philipper und uns, die wir heute unter SEINEM Wort stehen:
Phil. 4-9
Freut euch Tag für Tag, dass ihr zum Herrn gehört. Und noch einmal will ich es sagen: Freut euch! Alle Menschen sollen eure Güte und Freundlichkeit erfahren. Der Herr kommt bald! Macht euch keine Sorgen! Ihr dürft Gott um alles bitten. Sagt ihm, was euch fehlt, und dankt ihm! Und Gottes Friede, der all unser Verstehen übersteigt, wird eure Herzen und Gedanken im Glauben an Jesus Christus bewahren.
Schließlich, meine lieben Brüder und Schwestern, orientiert euch an dem, was wahrhaftig, gut und gerecht, was redlich und liebenswert ist und einen guten Ruf hat, an dem, was auch bei euren Mitmenschen als Tugend gilt und Lob verdient. Haltet an der Botschaft fest, die ihr von mir gehört und angenommen habt. Richtet euch nach dem, was ich euch gelehrt habe, und lebt nach meinem Vorbild. Dann wird Gott bei euch sein und euch seinen Frieden schenken.

 

So sind beide Verse SEIN verheißungsvolles Wort, das uns seinen Segen für den heutigen Tag zuspricht.

HERR ich danke dir dafür.
AMEN

 

23. August

Suchet den HERRN, solange er zu finden ist; ruft ihn an, solange er nahe ist.
Jesaja 55,6

Jesus sprach: Ihr könnt die Hochzeitsgäste nicht fasten lassen, solange der Bräutigam bei ihnen ist.
Lukas 5,34

Hm, zwei Momente im Leben eines Menschen, von denen mancher den zweiten nicht erreicht?
Ich weiß nicht recht, ob das was ich denke, die richtige Interpretation ist. Doch es ist das, was sich mir heute ergibt.

*6 Sucht den Herrn, solange er sich finden lässt! Betet zu ihm, solange er euch nahe ist! *7 Hast du dich gegen Gott aufgelehnt? Bist du eigene Wege gegangen und eigenen Plänen gefolgt? Dann hör auf damit! Kehr deinem alten Leben den Rücken, und komm zum Herrn! Er wird sich über dich erbarmen. Unser Gott vergibt uns, was auch immer wir getan haben.

Der den ersten Vers beinhaltende Abschnitt spricht etwas an, was kein Mensch verneinen kann. Die einzige ehrliche Antwort, die wir geben können – wenn Gott uns diese Fragen stellt ist – JA, das habe ich getan. Und die einzige Konsequenz ist: Kehre um und mach es von nun an anders,. Geh deinen Weg mit Gott, nimm IHN mit in dein Leben und lass dir von IHM helfen, es besser zu machen, denn alle Anstrengung wird dich doch nicht retten können, solange du meinst du schaffst es allein.

„Es gibt im Leben immer wieder wichtige Zeitpunkte der Begegnung. Auch Gott treffen wir nicht zu jeder Zeit. Ein wahres Wort bringt ihn uns nah oder ein Trost, eine Hilfe, die wir geschenkt bekommen. Diese Zeitpunkte sind oft entscheidende Momente des Glaubens.“ HfH

Ja, das ist sehr treffend ausgedrückt. Wenn ich so zurückdenke, dann sehe ich unfassbar viele Momente, in denen ich das nicht beherzigt habe. Ich bin wirklich froh, dass Gott nicht locker gelassen hat, ER hat immer neue Momente geschenkt und ER schenkt sie noch heute. Ich bin nicht auf einmal ein besserer Mensch oder Christ als früher geworden, nein es war und ist ein langer Lernprozess und Weg, den Gott da mit mir begonnen hat. Ich bete dass der HERR in all den kleinen und großen Momenten da ist, in denen von mir Entscheidungen gefordert sind. Und ich bitte den HERRN, dass ER mir beisteht, mich auch einen Wegweiser auf IHN sein lässt und mir hilft, dass ich die richtigen Worte habe und dass Sein Geist mich leitet. Oft frage ich mich, ob das was ich rede zu Menschen, die Hilfe brauchen, das richtige ist.

Gerade ertappe ich mich, dass ich das nicht leiden konnte, wenn ich in Not war und mir einer sagte, vertrau doch auf Gott, ich dachte dann, was soll der mir schon helfen? Und doch, auch wenn ich nicht auf diese Menschen gehört hatte, so blieb doch ihr Wort nicht ohne Frucht. Denn am Wendepunkt meines Lebens habe ich doch IHN angerufen.

Und was ich erfahren durfte? ER war da! Ich war da sehr zweifelnd und hatte keinen großen Glauben und doch war ER da. ER hat mich gehört und ER hat die Führung übernommen und das war gut. Ich hatte ja die Wahl mich wieder anders zu entscheiden, wenns nicht funktioniert, dachte ich, doch ich durfte erkennen, dass das nicht nötig war.

Mein Leben ist heute kein anderes, doch ich lebe aus seiner Liebe und Fürsorge und es ist alles anders. Ich kann den Menschen, die mir eine Last waren mit Liebe und Freude begegnen, ich kann mein Leben, dass Gott mir geschenkt hat aus Seiner Hand annehmen und weiß, dass ER mich nicht allein lässt.

Na - Wenn das keine Hoch- zeit ist!

HERR, ich danke dir für deine Gnade! Hilf, dass ich deine Liebe und dein Licht weitertragen darf und kann. Ich kann das aus mir nicht, aber DU kannst aus mir leuchten, du kannst durch mich sprechen, bitte schenke, dass ich mich in den wichtigen Momenten und Begegnungen an dir ausrichte und dich verherrliche, damit Dir die Tür geöffnet wird im Leben anderer Menschen.
AMEN

 

 

24. August

 

Wohl dem, der sich des Schwachen annimmt! Den wird der Herr erretten zur bösen Zeit.
Psalm 41,2

Selig sind die Barmherzigen; denn sie werden Barmherzigkeit erlangen.
Matthäus 5,7


*2 Glücklich ist, wer sich für die Schwachen einsetzt! Wenn ihn ein Unglück trifft, hilft der Herr ihm wieder heraus.
*3 Der Herr wird ihn beschützen und am Leben erhalten; im ganzen Land wird man von seinem Glück erzählen. Gott überlässt ihn nicht der Wut seiner Feinde.
*4 Und wenn er auf dem Krankenbett liegt, steht der Herr ihm zur Seite und hilft ihm wieder auf.

Mit diesem Psalm habe ich so meine Schwierigkeiten. Prinzipiell gebe ich David da schon recht. Es ist immer gut sich Schwacher anzunehmen, doch wer glaubt, dass er mit guten Taten seine Wohnung im Himmelreich erkaufen kann, ohne das das Herz dabei ist, der plagt sich vergeblich.

Und alles das was David hier berichtet über Gottes Handeln im eigenen Leben sehe ich nicht als Folge guter Taten, nein, das tut der HERR aus seiner Gnade heraus, es ist sein Rettungsangebot. Die guten Taten von Herzen, die nichts erwarten und einfach so aus der Freude über seine Gnade und Liebe heraus erfolgen sind eben Folge des Guten, das der HERR uns tut. Doch nie würden sie ausreichen um Seine Gnade an uns aufzuwiegen.

Auch das was diesen Versen folgt ist widersprüchlich. Gut zu der damaligen Zeit mag es das Erleben der Menschen gewesen sein. Und richtig ist auch alle Lasten dem HERRN anzuvertrauen, doch mit den Worten Davids bin ich so nicht einverstanden. Da steckt noch soviel ich und so wenig Gott drin – für mich nach dem ersten, zweiten Lesen.
Es klingt so nach ich bin gut und die anderen sind böse, darum wirst du mir helfen und die anderen strafen

Wir durften Gott ganz anders kennenlernen. In Jesus ist der wahrhaft Gute zu uns gekommen und dieser ist sogar ans Kreuz gegangen, damit die „Bösen“ Vergebung erlangen können. Dies ist das Beispiel, dem ich im Leben gern folgen möchte.

Nein ans Kreuz – so gut bin ich nicht -. aber für andere da sein, sie annehmen wie sie sind, schlechte Taten an schlechten Tagen nicht zurechnen und von Herzen frei sein von Rache und Aufrechnung. Gutes einfach von Herzen tun und barmherzig sein, wo es auf den ersten Blick keine Barmherzigkeit gibt.

HERR, dass dies gelingen kann, ist deine Gabe, DU kannst durch deine Liebe dazu verhelfen, das wir Menschen nur ein kleines bisschen von deinem Reichtum an andere weitergeben. Bitte, schenke, dass wir heute für andere Barmherzig sein können und auch wider die Erfahrungen mit diesen Menschen nach deinem Vorbild handeln können – und das ist Liebe.

Herr, vll. liege ich ja falsch, doch ich bin nicht überzeugt, dass ich Barmherzigkeit erfahren darf, weil ich barmherzig war, es sei denn vor Menschen. Doch von dir habe ich soviel Gutes erfahren, und das sicher nicht weil ich gute Taten getan habe.

SO lass mir gute Taten nicht zurechnen und mich nie wieder glauben, mit guten Taten das Himmelreich verdienen zu können. Ich danke dir, dass du mich teilhaben lässt, aus deiner erbarmenden Gnade heraus. DU bist wunderbar.
AMEN

 

25. August

 

Er offenbart, was tief und verborgen ist.
Daniel 2,22

Es ist nichts verborgen, was nicht offenbar wird, und nichts geheim, was man nicht wissen wird.
Lukas 12,2

Jetzt kommt bald die Zeit, in der das Verborgene ans Licht kommt und alle Geheimnisse enthüllt werden.

Wow, ja Daniel hat Grund zum Loben und zum Danken. Sein Leben war in Gefahr, er sollte einen Traum deuten – und wie sollte das gehen?

Was muss der für eine Angst gehabt haben – oder war es Vertrauen? Jedenfalls hat Gott Daniel nicht der Wut des Nebukadnezar preis gegeben, sondern ihm den Sinn des Traumes offenbart.

Und das ist es was Daniel so zu Lob und Dank und Anbetung hinreißt.

Hm .. und heute? Ich könnte nicht sagen, dass mir jemand bekannt wäre, der heute noch so einen Draht zum HERRN hat. Oder doch – und wir merken es nur nicht? Schenken wir unserem HERRN einfach nicht genug Aufmerksamkeit? Oder sind wir hier nicht bedroht genug?

Übertragen wir´s mal ins Allgemeine.

Alles das was wir heute wissen, ist das durch menschliches Vermögen erkannt und offenbart? Oder stecken andere Kräfte dahinter?

Jesus hat gesagt, dass alles offenbar werden wird und nichts bleiben wird, was man nicht weiß. Wie hat er das gemeint?

In wissenschaftlicher Hinsicht wissen wir schon unsagbar viel – im Vergleich zu den Menschen damals. Und doch wissen wir nichts.

Etwas anderes aber wissen wir: Gott hat es uns offenbart: ER ist Schöpfer und HERR und IHM können, dürfen und sollen wir vertrauen. Es ist nicht nötig, dass wir alles wissen, doch es ist nötig IHM zu vertrauen – denn bei IHM findet das wissenshungrige Herz Ruhe und Gelassenheit. In Seiner Liebe geborgen ist es nicht mehr nötig, IHN verstehen zu wollen, es ist nur noch nötig bei IHM zu bleiben.

Und das ist mit dem Verstand nicht zu begreifen, es ist das Herz, das plötzlich weiß, dass es zu Hause ist – und was braucht ein Mensch mehr?

Und in aller Unwissenheit ist mir das das wertvollste Wissen, dass ER mir geschenkt hat.

Hab Dank dafür, oh HERR
AMEN

 

26. August

Er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen.
Psalm 91,11

Der Engel des Herrn erschien dem Josef im Traum und sprach: Steh auf, nimm das Kindlein und seine Mutter mit dir und flieh nach Ägypten und bleib dort, bis ich dir's sage.
Matthäus 2,13


hm,
Engel sollen den behüten, der Gott vertraut und IHM folgt. Ganz bewusst beziehe ich den Psalmvers jetzt nicht auf Jesus direkt, doch ohne das, womit Jesus ihn gefüllt hat, geht es auch nicht.

Im Glauben und im Vertrauen auf Sein Wort gilt dieser Vers also auch uns, der Vers ist Bericht der Erfahrung des Psalmbeters mit Gottes Beistand.

Schon genial, wir glauben an Gott und glauben daran, dass ER Wunder tut und schon kann uns gar nichts mehr passieren, weil ER seine Engel beauftragt hat uns zu beschützen. Kindlich freudevoller Glaube, der uns lächeln lässt. Und doch auch erwarten wir den Tag, an dem das Kind sich den Fuß an einem Stein anschlägt und dann wird die Frage kommen, wieso hat Gott das jetzt zugelassen, ich glaube doch an ihn.

Irgendwann im Leben kommt der Punkt an dem wir begreifen und erfahren dürfen, dass Sein Wort nicht unserem Körper und leiblichen Wohl gilt, dem natürlich auch, aber nicht als erstes.

Ein schöner Taufspruch, denke ich gerade, ein volles Maß an Vertrauen in die Zusagen unseres HERRN, wie schön, dass dieser Vers uns erinnert, dass wir nicht allein sind. Und wenn es uns leiblich noch so schlecht geht, so wissen wir in diesem Wort doch, das Gott bei uns ist und unsere Seele bewahrt bleibt.

Manchmal scheint es förmlich spürbar, wie der Kampf um die Seele eines Menschen gekämpft wird, mal, scheint es, gewinnen die Engel, mal die Helfer des Bösen, doch ganz sicher, wird das Böse über uns nur soweit walten können, wie es uns auf unserem Weg zu und mit Gott dient. Denn ER hat seinen Engeln befohlen, dass sie uns behüten auf allen unseren Wegen. Und darauf dürfen wir uns verlassen.

Auch wenn uns die erforderlichen Wege nicht immer gefallen, wer geht mit einem kleinen Kind im Arm schon gern nach Ägypten. Doch manchmal fordert Gott uns auf Umwege zu gehen, damit unsere Seele bewahrt bleibt. Wir müssen auch nicht immer verstehen, warum manche Dinge so laufen wie sie laufen, wir brauchen nur Vertrauen in Seine Zusagen.
Und das schenkt ER. Wir dürfen IHN darum bitten.

Hab Dank HERR, für deine tägliche Bewahrung. Oft ist es uns so selbstverständlich, dass wir aufstehen und uns bewegen können, dass wir mehr oder weniger gesund sind. Ich danke dir für dein Wort, dass mich erinnert, dass du es bist, der auf mein Wohl achtet und das Leben schenkt.
Danke, in deiner Hand weiß ich mich sicher und geborgen.
AMEN

 

 

27. August

 

Wie ein Adler ausführt seine Jungen und über ihnen schwebt, breitete der HERR seine Fittiche aus und nahm sein Volk und trug es auf seinen Flügeln.
5.Mose 32,11

Der feste Grund Gottes besteht und hat dieses Siegel: Der Herr kennt die Seinen.
2.Timotheus 2,19

Aber das feste Fundament, das Gott gelegt hat, können sie nicht erschüttern. Es trägt die Aufschrift: »Der Herr kennt alle, die zu ihm gehören«, und ebenso: »Wer sich zum Herrn bekennt, der darf nicht länger Unrecht tun.«

Warum vergessen wir immer wieder, dass wir Seine Kinder sind?

Die Bibel ist durchzogen davon. Selbst starke Glaubensmänner fallen ab und gehen Irrwege. Das geht ohne Zweifel von uns selbst aus, Gott lässt uns nicht fallen, ER ist da und bereit uns jederzeit, wenn wir müde werden aufzufangen und zu tragen. Und doch sind wir so dumm und fliegen einfach auf eigene Faust weiter, als gut für uns ist, sobald wir nur glauben zu wissen, wie man fliegt., Wir vergessen, dass wir Seinen Schutz verlassen, wir merken es erst wenns fast zu spät ist.

Gott sei dank, ist Gott Gott. Egal wie weit wir abgewichen sind, von seiner „Flugbahn“ - ER ist da um uns aufzufangen und weiterzutragen. Nur – ist es tatsächlich nötig, dass wir IHN durch unseren Eigensinn derart auf die Probe stellen?

Ich meine wir sind nicht besser als ein Saul, David oder Salomo. Selbst Mose war von Anfechtungen geschüttelt, die ihn sogar derartig in Zweifel an der Macht des HERRN stießen, dass er in der Konsequenz das gelobte Land nicht betreten durfte. Doch in der Gnade des HERRN war er nicht verworfen, sondern bei Gott aufgenommen, was ihm vermutlich auch genügte.

Zur Zeit las ich noch die Geschichte Gottes mit Salomo – auch da erleben wir, wie ein Mann, der gesegneter von Gott kaum sein kann, einfach abfällt und wohl den Rückweg zu Gott auch nicht findet. Das was sein Vater durch Gottes Verheißung in Anfechtungen, Leid und Schmerz, mit einigen massiven Fehlern aufgebaut hat – das reißt er einfach wieder ein.

Wie oft passiert uns das? Gerade wo wir doch Gott als unseren HERRN haben und Jesus als seinen Weg zu IHM. Ich denke ich habe so manches noch nicht begriffen, und so renne ich immer wieder meine eigenen Wege ohne nachzudenken, ob ich gerade meine Schützende Burg verlasse. Immer wieder schaue ich mich plötzlich um und denke hoppla, wieso bin ich allein unterwegs.

Da bin ich doch immer wieder froh, das Gottes Flügel so groß sind, dass sie mich immer wieder erreichen. Doch muss das sein?

Im Moment bin ich am Überlegen, auf welchem Weg ich mich eigentlich befinde, ich bin schon wieder auf eigenen Pfaden unterwegs, nur ich hab keine Ahnung wie ich darauf gekommen bin und wos eigentlich hingehen sollte, nur eines weiß ich gewiss – etwas stimmt nicht.
Und da danke ich dem HERRN, dass ER mich warnt und aufmerksam sein lässt. Denn ich will ihn nicht dauernd auf die Probe stellen und herausfordern.

Das schlimme und gefährliche ist, dass ein Irrweg nicht unbedingt ein Richtungswechsel sein muss. Manchmal ist der innere Gedanke, du bist Christ genug, mehr braucht es nicht eine schlimme Anfechtung, denn so bleiben wir zurück.

HERR, ich weiß zur Zeit nicht wohin ich unterwegs bin, doch ich spüre deine Hand auf mir, die mich liebkosend warnt und doch drückt, schenke mir Einsicht und Demut, dass ich erkenne, was falsch ist. Statte mich bitte mit Mut aus und Willen und Bereitschaft dir zu folgen und mich nicht von den alltäglichen Belastungen zerfressen zu lassen.
DU bist mein HERR
AMEN

 

28. August

 

Herr, tu meine Lippen auf, dass mein Mund deinen Ruhm verkündige.
Psalm 51,17

Er hat alles wohl gemacht; die Tauben macht er hörend und die Sprachlosen redend.
Markus 7,37

Das wünsche ich mir so manches mal, dass meine Lippen sich öffnen zu Seinem Lob und zu Seiner Ehre.


Doch ich bin feige. In meinem täglichen Leben rede ich selten von Gott, außer bei denen, die wissen, dass ich Christ bin, manchmal auch mit den Leuten, mit denen ich während meiner Arbeit zu tun habe.
Dann wenn ich nicht befürchten muss, dass mein Glaube nicht ernst genommen wird.

Da hab ich noch so einiges zu ändern. Ich spüre so manches mal, dass ich etwas sagen sollte, auch und gerade da, wo der HERR mein Wegweiser und meine Entscheidungshilfe ist. Und da schweige ich.

Nun HERR, bitte ich dich, tu meine Lippen auf, dass mein Mund deinen Ruhm verkündige.

DU hast mich wunderbar errettet, meine Ohren geöffnet für dein Wort, hast mir Stimme gegeben und Hände, die doch nichts besseres und schöneres tun können, als dich zu verkünden.

So schenke mir bitte den Mut zu reden und die Worte, die nach deinem Sinn sind, nicht weil ich jemand scheinen will, sondern, dass die Menschen hören, wie groß und gnädig du bist, dass sie wissen, dass du auch für sie da bist und dass du Ohren hast, die ihre Gebete hören und Geist, der ihren Seelen Frieden schenken kann.

Doch auch lass mich hören, dass ich dein Wort und deinen Willen ganz in mich aufnehmen kann.

Danke, du bist der HERR und du bist wunderbar.
AMEN

 

29. August

 

Ich will sie gnädig ansehen und will sie bauen und nicht verderben, ich will sie pflanzen und nicht ausreißen.
Jeremia 24,6

Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde.
Johannes 3,17

Gott hat solange es die Menschen gibt immer wieder Entscheidungen getroffen, wie es mit bestimmten Menschen oder Gruppen, im Besonderen mit seinem auserwählten Volk weitergehen soll. ER hat sich dabei immer an seine Verheißungen gehalten.

Jedes mal sind die Menschen aufgefordert, sich dem Willen des HERRN zu beugen und ihm zu folgen. Meist gibt Gott auch die Alternativen an und deren Konsequenzen. Die Menschen hätten es also eigentlich recht einfach gehabt sich zu entscheiden – richtig zu entscheiden!

Doch das taten die Wenigsten – zu allen Zeiten.

Das heutige Wort aus Jeremia bestätigt denen die nach Gottes Urteil sich dem Gericht durch Babylon unterworfen haben, dass sie wieder in die Heimat kommen werden und dass ER seine Hand über ihnen nicht abzieht.

Und das gilt auch noch heute! Wenn wir Fehler machen müssen wir so oder so die Konsequenzen tragen, wer sich aber dem Gericht und Urteil Gottes beugt und erkennt dass er schuldig geworden ist an Gott und an Menschen, der bekommt neues Leben geschenkt- er wird begnadigt.

Nein, die Schuld wird nicht ungeschehen, Gott biegt begangene Sünden nicht wieder grade, ER wird sie auch nicht für uns vertuschen – im Gegenteil, gerade um uns zu retten, wird ER sie offenbar werden lassen. Zu erst einmal uns selbst – wir können uns dem stellen und mit seiner Hilfe die Konsequenzen tragen; zum anderen auch vor der Welt, sonst könnten wir aus unseren Fehlern nicht lernen.

Vor allem aber kann so Gott seine Liebe und Gnade erweisen, durch sein Handeln an uns wird seine Barmherzigkeit offenbar. Und die ist nicht immer dass wir nach außen reich und schön und anerkannt sind – nein, es ist ein innerer Frieden und keiner kann sich dem entziehen, wo ein Mensch sich Gott unterwirft und sein Leben IHM übergibt, werden es alle Menschen erleben und erfahren.

Nur eines gilt und daran kommen wir nicht vorüber: Dass wir die Gnade und Barmherzigkeit Gottes in unserem Leben spüren können, ist nur durch einen möglich geworden: Den, der ohne eine Sünde das Gericht Gottes über alle Menschen auf sich genommen hat. ER ist am Kreuz gestorben für die Schuld jedes einzelnen, ganz egal wie sie aussah und aussieht.

Und das was nötig ist, damit dies für dich und mich gilt? Wir müssen es einfach nur annehmen. Also erkennen und bekennen, dass wir Sünder sind und uns demütig ans Kreuz begeben und uns unter IHN stellen.

Ich weiß – das ist das Schwerste, was uns abgefordert werden kann und doch bist du den Schritt gegangen, dann weist du – es war das einzige was du tun konntest und du wirst spüren: der HERR macht alles neu! Du wirst mit neuen Augen sehen mit anderen Ohren hören, mit einem neuen Herzen fühlen und du wirst dich freuen.

Hab Dank HERR für deine Gnade und Liebe, Hab dank dass wir dieses dein Handeln an uns so nah erfahren dürfen, hab dank, dass es nicht nur leere Versprechungen sind sondern wirkliche und wahrhaftige Wahrheit.
AMEN

 

30. August

 

Die Furcht des HERRN ist die Schule der Weisheit.
Sprüche 15,33

Wer Gott alle Ehre und Anerkennung gibt, der lernt bescheiden zu sein und wird klug.
Wer Ehrfurcht vor Gott hat, erlangt Weisheit; bevor man zu Ehren kommt, muss man Bescheidenheit lernen.

Gott ist Herr über Leben und Tod. Wenn wir das annehmen und wissen wo unsere Grenzen sind, sind wir sehr klug.

Christus verkündigen wir und ermahnen alle Menschen und lehren alle Menschen in aller Weisheit, damit wir einen jeden Menschen in Christus vollkommen machen.
Kolosser 1,28

Jesus Christus mache ich allen Menschen bekannt. Alle Weisheit die mir geschenkt ist will ich nehmen und Menschen unterrichten und bewegen: sie sollen zu Jesus Christus kommen und ganz werden.
Diesen Christus verkünden wir euch. Mit aller Weisheit, die Gott mir gegeben hat, ermahne ich die Menschen und unterweise sie im Glauben, damit jeder Einzelne durch die Verbindung mit Christus reif und mündig wird.

Wo finden wir Sinn und Ziel in unserem Leben? Wo gehören wir hin? Ohne Verbindung zu Jesus Christus sind wir nur halb - wie ein Baum ohne Wurzeln. Mit Jesus Christus werden wir ganz und haben einen festen Grund.

Weisheit – Was ist das? Und wie erlangt man sie?

Wikipedia bezeichnet sie als >>Kompetenz ..., welche sich durch ungewöhnlich tiefe Einsicht in die Kreisläufe des Lebens, besonderes Wissen, eine herausragende ethisch-moralische Grundhaltung und das damit verbundene Handlungsvermögen auszeichnet. <<, die >>entweder … reifungsbedingt erwerbbar oder aber als göttlich verliehen << ist.


Unser Wort sagt uns heute: man erlangt sie durch Ehrfurcht, Demut und Beugung unter Gottes Willen,
Manche behaupten, das schon ginge nicht ohne Weisheit, denn zuerst müsste man ja erkennen, dass es eine Macht gibt, die über allem steht unter die man sich dann beugen könnte. Doch ich bin ziemlich sicher, das das keine Frage von Weisheit ist- nein, eher SEIN Ziehen an uns, mit dem ER uns ruft, uns einlädt uns unter seine Führung zu stellen. Und das erfolgt zuerst einmal ohne eine Ahnung von dem was wir dann geschenkt bekommen.

Weisheit hat in meinen Augen allein Gott, und ER gibt nach seinem Willen den Menschen Weisheit ins Herz, so sie sie erfassen und begreifen können. Weisheit bringt uns nicht zu Gott, leider, nicht einmal SEIN Geschenk kann uns bei IHM halten, bewahrt uns nicht vor dem Abfall von IHM, das erzählt uns die Geschichte von Salomo.

Was wir brauchen ist demütige Beugung unter seinen Willen. Und dort will ich bleiben. ER gibt nach seinem Wissen, was gut ist für uns und mehr brauche und will ich nicht, denn um so mehr wir haben um so gefährdeter sind wir und umso mehr wird von uns gefordert werden. Ich habe Angst vor der Versuchung zu viel zu wissen und zu verstehen, mir etwas auf wissen und weisheit einzubilden und dann unseren HERRN zu vergessen. Davor bewahre der HERR mich bitte und lasse mich in Naivität und „Dummheit“ bleiben.

Ist das Wissen um Jesus Weisheit? Ich weiß es nicht – nun ich bin auch nicht Paulus und das ist gut so, doch was er wissen und erkennen durfte ist unfassbar groß, er sah Jesus nach dessen Himmelfahrt, ein ganz anderes begreifen und erfassen SEINER Güte und Gnade, als alle Jünger vor ihm erleben durften und verbunden damit die Einladung ins Leiden zu gehen. Wahrscheinlich hatte Paulus tatsächlich Weisheit, denn soviel Demut kann ich mir beim besten willen nicht vorstellen, dass einer aus blankem Vertrauen heraus ins Leiden geht und all das erträgt ohne zu wissen wofür. Und Paulus durfte schon schauen, wo wir aus der Hoffnung und dem Glauben wissen.

Was meinst du dazu?

 

31. August

 

Gott ist weise und mächtig; wem ist's je gelungen, der sich gegen ihn gestellt hat?
Hiob 9,4

Alle miteinander haltet fest an der Demut; denn Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade.
1.Petrus 5,5

Legt alle miteinander eure Überheblichkeit ab. Bei Gott kann man mit Überheblichkeit nichts gewinnen. Aber wer sich unterordnen kann, dem schenkt Gott seine Liebe.

Mit Überheblichkeit und Macht kommen wir nicht gemeinsam zum Ziel. Wir müssen uns gegenseitig annehmen und unterordnen können. Gott schenkt seine Liebe denen, die sich nicht in den Vordergrund drängen und bescheiden bleiben. (HfH)

Gott ist weise und mächtig! So allein stehend klingt das für mich stark und vertrauenerweckend, so jemandem will man folgen, Die Worte allein schon laden zur Nachfolge ein.

Doch aus Hiobs Mund in seiner Situation klingen sie für mich ersteinmal hoffnungslos. Wenn dieser starke HERR sich gegen mich entscheidet oder mich in seinem Zorn übersieht, dann habe ich keine Chance.
Doch meint er es tatsächlich so? Oder spricht daraus nicht doch ein unsagbar großes Vertrauen in SEINE Macht und Weisheit?
Hiob wird fast irre an dem was Gott in seinem Leben zulässt – und doch hält er an seinem HERRN fest und stellt IHN zur Rede, auch wenn er erkennen muss, dass er dazu kein Recht hat.

Doch in eben dieser Herausforderung liegt seine Heilung und Läuterung. Hiob hat sich tatsächlich nichts zu schulden kommen lassen – außer vielleicht, dass er sich eben darauf etwas eingebildet hat. Und was lernt er ?

Demut!

Demut ist das was wir brauchen, das was wir leben sollen und es steckt ein unsagbarer Reichtum darin. Ein Reichtum den uns der „Ankläger“ verwehren will. So bäumen wir uns immer wieder gegen unseren HERRN auf. Wir werden selbstgerecht und schauen auf uns selbst mit Wohlgefallen.
Dabei gibt es nur EINEN, der ein Urteil fällen kann – über uns selbst und über unser Handeln.

Was wir selbst oft nicht sehen – ist das was andere von uns sehen. Da wo wir uns toll finden, da sind andere sprachlos ob unserer Überheblichkeit und Anmaßung.

Es bleibt: Legt alle miteinander eure Überheblichkeit ab!

HERR; da wo ich meine Überheblichkeit nicht sehe, da öffne du mir die Augen, lass mich deine Warnungen hören, deine Stopschilder erkennen.
Ich lege diesen Tag in deine Hand, wache DU über mich und alles was ich tue. Öffne mein Herz für deine Liebe und Gnade, meinen Mund zu deinem Lob und schirme mich ab gegen alles Übel, das heute über mich Macht haben will.

DU bist der HERR und du bist mein Hirte. Dir will ich folgen heute und mein Leben lang
AMEN

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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